9.8 Kapitel Acht: Können Steuern die Zakāh ersetzen?
9.8 Chapter Eight Can Taxes Substitute For Zakah?
Wohlhabende Menschen in den meisten heutigen Gesellschaften zahlen mehrere Steuern, progressive und andere, und zwar oft in Sätzen, die um ein Vielfaches höher sind als die im Scharia-Recht vorgeschriebenen Sätze der Zakāt.
Wealthy individuals in most contemporary societies pay several taxes, progressive and otherwise, at rates very often several times the rates of zakah decreed in Shari'ah.
Diese Steuern stellen dem Staatshaushalt Mittel bereit und finanzieren die Ausgaben des Staates. Zweifellos ähneln einige Ausgabenbereiche heutiger Staaten den Empfängern der Zakāh, etwa Mittel für Wohlfahrtsprogramme, die Armen, Behinderten und Straßenbettlern helfen, oder Programme, die Arbeitslosen Beschäftigung und Ausbildung verschaffen.
These taxes provide resources for the government's budget and finance the state's expenditures. No doubt, several subjects of the expenditure of contemporary states are similar to zakah deservants, such as funds for welfare programs that help the poor, the disable, and street beggars, or programs which provide job and training for the jobless.
Die meisten heutigen Regierungen verfügen über eine oder mehrere Abteilungen für solche sozialen und wohlfahrtlichen Angelegenheiten. Daher stellt sich die Frage: Werden diese Steuern die von der Scharia geforderte Zakat ersetzen? Oder müssen muslimische Steuerzahler die Zakat zusätzlich zu den an die Regierung gezahlten Steuern individuell oder an Organisationen entrichten?
Most contemporary governments have one or more department for such social and welfare matters. Therefore, the question arises, will these taxes make up for the zakah required by Shari'ah? Or must Muslim taxpayers pay zakah individually or to organizations in addition to taxes paid to the government?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns daran erinnern, dass es drei wesentliche Merkmale der Zakāh gibt, ohne die die Zakāh nicht existiert. Diese sind:
In order to answer this question, we must remember that there are three essential features of zakah without which. zakah does not exist. These are:
1. Die im Scharia-Recht festgelegten Sätze (2,5 Prozent, fünf Prozent oder zehn Prozent)
1. The rates as determined in Shari'ah (2.5 percent, five percent, or ten percent)
2. Die besondere Absicht, einen Gottesdienst im Gehorsam gegenüber Gott zu erfüllen.
2. The specific intention of fulfilling a worship in obedience to God.
3. Verteilung auf die acht im Qur'an genannten Kategorien.
3. Distribution to the eight categories mentioned in the Qur'an.
Haben Steuern diese drei Merkmale? Die Steuersätze folgen nicht den in der Scharia festgelegten Sätzen, die in dieser Studie beschrieben werden. Die Steuersätze liegen bei manchen Vermögenswerten über den Zakat-Sätzen und bei anderen darunter. Manche zakatpflichtigen Vermögenswerte unterliegen überhaupt keiner Steuer, während manche steuerpflichtigen Vermögenswerte und Einkünfte in der Scharia nicht zakatpflichtig sind. Dennoch lässt sich argumentieren: Wenn der Zakat-Satz höher ist als der Steuersatz, sollten muslimische Steuerzahler verpflichtet sein, die Differenz einzeln zu verteilen; wenn der Steuersatz höher ist als der Zakat-Satz, ist die Zakat abgedeckt. Was die Absicht betrifft: Für Steuern ist keine Absicht erforderlich, doch kann man argumentieren, dass muslimische Steuerzahler beim Zahlen ihrer Steuern die Absicht haben können, Zakat zu entrichten. Das dritte Merkmal der Zakat lautet: Wenn der Staat Zakat einzieht, muss er deren Erträge gemäß dem Qur'an verteilen. Wenn der Staat Zakat einzieht, muss diese Einziehung zudem den Namen Zakat tragen, da die Zakat ohne ihren Namen, ihre Form und ihren Zweck (d. h. die richtige Verteilung) ihr Wesen verliert. Aus diesen Gründen vertreten die Malikiten ausdrücklich die Auffassung, dass dann, wenn eine unterdrückerische Regierung Zakat im Namen und in der Form der Zakat einzieht, die Zahlung an eine solche Regierung die scharia-rechtliche Pflicht für die einzelnen Zahlenden erfüllt. Abgaben und Steuern, die unter anderen Bezeichnungen erhoben werden, etwa Maks und Daribah, ersetzen die Zakat jedoch nicht und können nicht als Zakat gerechnet werden, solange sie nicht den Namen und die Form der Zakat tragen, zumal sie für Bereiche verwendet werden können, die in der Scharia nicht zugelassen sind.
Do taxes have these three characteristics? Tax rates do not follow the rates determined in Shari'ah, which are described in this study. Tax rates are more than zakah rates on certain assets and less on others. Some zakatable assets are not taxable at all, while some taxable assets and incomes are not zakatable in Shari'ah. Yet one may argue that when the rate of zakah is more than the tax rate, Muslim taxpayers should be required to distribute the difference individually, and when the tax rate is more than the zakah rate, zakah is covered. As for intention taxes do not require intention, but one can still argue that Muslim taxpayers may have the intention of paying zakah when they pay their taxes. As for the third characteristic of zakah when the state collects zakah it must distribute its proceeds according to Qur'an. Moreover, if the government collects zakah, this collection must take the name of zakah, since zakah loses its essence without its name, form, and purpose (i.e. proper distribution). For such reasons, Malikites specifically argue that if an oppressive government collects zakah in the name and form of zakah, payment to such government fulfills the Shari'ah requirement for individual payers. But levies and taxes collected under other names, such as maks and daribah, do not replace zakah and cannot be counted as zakah as long as they do not carry the name and the form of zakah especially since they may be distributed to areas which are not approved in Shari'ah.
Schließlich müssen wir erkennen, dass aufrichtige Muslime in den meisten Ländern heute höhere finanzielle Abgaben zu tragen haben als Nicht-Muslime, da Muslime wie alle anderen Steuern zahlen müssen und zusätzlich verpflichtet sind, Zakāt zu entrichten, sei es durch direkte Verteilung oder über islamische Organisationen.
Lastly, we must realize that sincere Muslims are in most countries today charged more financial dues that non-Muslims, since Muslims are required to pay taxes like everybody else, and in addition are required to pay zakah, either by direct distribution or through Islamic organizations.
Widersprüche in muslimischen Gesellschaften
Contradictions in Muslim societies
Die oben gestellte Frage hätte sich nicht ergeben, wenn es in den muslimischen Gesellschaften von heute nicht krasse Widersprüche gäbe. Einerseits gibt es noch immer Muslime, die an den Grundlagen des Islam festhalten, und der Islam ist in den meisten muslimischen Ländern die offizielle Religion. Dennoch wurde das islamische Recht aus dem Gesetzgebungssystem der meisten muslimischen Länder entfernt. Nehmen wir die Zakat als Beispiel. Obwohl sie eine der Säulen des Islam ist und obwohl viele Muslime sie individuell entrichten und sie gern Teil ihres gesellschaftlichen Systems wäre, besitzen die meisten Länder kein gesetzliches System für die Zakat. Zu allen Zeiten gab es geizige Menschen, deren Liebe zur Anhäufung von Reichtum sie davon abhält, die Zakat zu zahlen. Früher wurden solche Menschen von der Regierung zur Zahlung gezwungen, doch heute führen die fehlende Durchsetzung des Rechts und das Fehlen eines Zakat-Gesetzes in den meisten muslimischen Ländern dazu, dass diese geizigen Reichen ihre Zakat nicht entrichten.
The above question would not have arisen if there were not gross contradictions in Muslim societies today. On one hand there are still Muslims who hold to the basics of Islam, and Islam is the official religion in most Muslim countries. Yet Islamic law has been stripped from the legislation system of most Muslim lands. Take zakah as an example. Although it is one of the pillars of Islam, and although many Muslims implement it individually and would like it to be part of their social system, most countries do not have a legal system for zakah. In all eras there are stingy persons whose love of accumulation prevents them from paying zakah. Such people used to be forced to pay it by the government, but now the lack of law enforcement, and the lack of zakah act in most Muslim countries, leaves these miserly wealthy persons unzakated.
In den meisten Fällen war die Übernahme westlicher Gesetze anstelle des islamischen Rechts eine Folge des westlichen Kolonialismus, der die muslimischen Länder im neunzehnten und in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts beherrschte. Der kulturelle und gesetzgeberische Einfluss des Kolonialismus war für die muslimische Gesellschaft weit tiefgreifender und gefährlicher als die militärische Besetzung. Nachdem die angreifenden Truppen aus den meisten muslimischen Ländern abgezogen waren, fanden wir uns mit Strafgesetzbüchern wieder, die nicht islamisch sind und in denen Prostitution, Pornografie, Nachtclubs, Ehebruch und Alkoholkonsum legalisiert wurden; mit Zivilgesetzbüchern, die nicht islamisch sind und in denen Zinsen und andere unerlaubte Geschäfte so erlaubt wurden, dass wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten von Ausländern und Minderheiten beherrscht werden. Wir fanden uns mit sozialen Standards und Finanzordnungen wieder, in denen die Zakāt abgeschafft und dem islamischen System fremde Steuern auferlegt wurden. Noch schmerzlicher ist der kulturelle Kolonialismus, der aus der starken Einwirkung der militärischen, wirtschaftlichen und gesetzgeberischen Herrschaft des Westens auf die muslimischen Länder entstand. Infolge des kulturellen Kolonialismus finden wir „geografische“ bzw. nominelle Muslime, die sich sogar der Wiedereinführung der Zakāt und anderen islamischen Reformen widersetzen, etwa einige sogenannte muslimische Mitglieder des ägyptischen Parlaments, die die vorgeschlagene Wiedereinführung des Zakāt-Gesetzes ablehnten, mit der Begründung, sie wollten ihr Land säkular und von der Religion losgelöst, so wie die westlichen Staaten Europas.
Was ist von muslimischen Regierungen in Bezug auf die Zakah gefordert?
What is required from Muslim governments regarding zakah?
Muslimische Regierungen sind heute aufgerufen, das islamische System in allen Bereichen der gesellschaftlichen Ordnung zu übernehmen, und besonders der Zakāt ausreichende Aufmerksamkeit zu schenken, indem sie eine eigenständige Behörde einrichten, die die Zakāt einzieht und verteilt, die dritte Säule des Islams. Es ist notwendig, ein genaues und detailliertes Zakāt-Gesetz zu erlassen, durch das die Doppelbelastung mit anderen Steuern beseitigt wird und die muslimischen Zakāt-Zahler finanziell nicht gegenüber nichtmuslimischen Minderheiten benachteiligt werden.
Muslim governments today are called upon to adopt the Islamic system in all aspects of societal organization, and especially to give sufficient attention to zakah and establish an autonomous department to collect and distribute zakah, the third pilar of Islam. It is necessary to enact an accurate and detailed law of zakah whereby duality with other taxes is eliminated, and Muslim zakah payers are not disadvantaged financially as compared to non-Muslim minorities.
Muslimische Einzelpersonen sind außerdem aufgerufen, die Zakāt an den Staat zu entrichten, sofern dieser sie einzieht, und andernfalls an dafür gegründete Organisationen oder zumindest individuell, da sie eine grundlegende Pflicht des Islam ist.
Muslim individuals are also called upon to pay zakah to the state, if the state collects it, and if not, to organizations established for such purposes, or at least individually, because this is a basic rite of Islam.
Gelehrte, die die Ersetzung der Zakāt durch Steuern zu billigen scheinen
Scholars who seem to approve of taxes replacing zakah
Wir haben religiöse Gutachten, die zu verschiedenen Zeiten von angesehenen Gelehrten abgegeben wurden, wonach muslimische Steuerzahler die Absicht haben dürfen, dass die von ihnen gezahlten Steuern ganz oder teilweise der Erfüllung der Zakāt dienen. Unter ihnen ist al-Nawawi, der sagt: „Die Schafiiten sind sich einig, dass ungerechtfertigt erhobene Abgaben nicht an die Stelle des ʿUschr treten. Wenn jedoch die Regierung solche Abgaben anstelle des ʿUschr (Zakāt auf landwirtschaftliche Erzeugnisse) einzieht, haben die Gelehrten zwei Meinungen darüber, ob die Pflicht des ʿUschr damit erfüllt ist oder nicht. Die richtige lautet, dass eine solche Zahlung den vorgeschriebenen ʿUschr erfüllt. Beläuft sich der vom Staat eingezogene Betrag auf weniger als den vorgeschriebenen ʿUschr, muss die Differenz von den Zahlenden entrichtet werden.“1 Auch wenn die in dieser Aussage genannten Abgaben von heutigen Steuern nicht weit entfernt sind, ist zu beachten, dass al-Nawawi sagt: „Wenn solche Abgaben anstelle der Zakāt erhoben werden“, während Regierungen heute nicht beabsichtigen, solche Steuern anstelle der Zakāt zu erheben, noch verwenden sie deren Erträge für die Empfänger der Zakāt.
We have religious opinions given at different times by renowned scholars that Muslim taxpayers may hold the intention that taxes they pay are wholly or partially in fulfillment of zakah. Among them is al Nawawi, who says, "Shafi'ites agree that levies collected unjustly do not stand in place of 'ushr. But if the government takes such levies in place of 'ushr (zakah on agriculture) scholars have two opinions on whether the obligation of 'ushr is thus fulfilled or not. The correct one is that such payment fulfills the required 'ushr. If the amount collected by the state is less than the required 'ushr the difference must be paid by the payers."1 Although levies referred to in this statement are not far-removed from contemporary taxes, it is important to observe that al Nawawi says "If such levies are collected in place of zakah," while governments today do not have in mind to collect such taxes in place of zakah nor to they expend their proceeds on zakah deservants.
Ähnlich sagt ein hanbalitischer Gelehrter: „Ahmad wurde nach einem Land gefragt, in dem die Regierung die Hälfte des Ertrags eines Menschen nimmt. Er antwortete: ‚Das ist ungerecht. Die Regierung hat kein solches Recht.‘ Dann wurde er gefragt, ob der Zahlende auf die andere Hälfte Zakat verteilen müsse. Er antwortete: ‚Was an die Regierung gezahlt wird, erfüllt die verpflichtende Zakat.‘ Ebenso, wenn der Eigentümer es so beabsichtigt.“² Ibn Taimiyya wird mit den Worten zitiert: „Abgaben, die die Regierung im Namen von Maks (Steuern) erhebt, können mit der Absicht gegeben werden, die Zakat zu entrichten, und die verpflichtende Zakat ist damit erfüllt, obwohl solche Zahlungen nicht die Form der Zakat annehmen.“³ Dieses Zitat von Ibn Taimiyya scheint seiner Aussage in al-Fatawa zu widersprechen: „Was Herrscher unter anderen Namen als dem der Zakat einziehen, kann nicht als Zakat-Zahlung angerechnet werden.“⁴ Ich frage mich, welches dieser beiden Zitate das richtige ist, oder was die endgültige Ansicht Ibn Taimiyyas war.
Gelehrte, die es nicht erlauben, Steuern als Zakat anzurechnen
Scholars who do not allow considering taxes zakah
Die Mehrheit der Gelehrten billigt es nicht, bei der Zahlung von Steuern die Absicht zu fassen, die Zakat zu entrichten, und sie wenden sich entschieden gegen Meinungen, die dies erlauben. Ibn Hajar al-Haitami, ein Schafiit, sagt in seinem al-Zawajir: Manche korrupte Kaufleute meinen, die Maks, die sie zahlen, könnten als Zakat angerechnet werden, wenn sie die Absicht fassen, Zakat zu zahlen. Diese Vorstellung ist unbegründet. Sie ist nach der schafiitischen Rechtsschule falsch und unzutreffend. Die Regierung, wenn sie Steuern erhebt, beabsichtigt nicht, diese Steuern als Zakat zu betrachten, und sie erhebt auch keine Zakat nach der Scharia, weder hinsichtlich der Sätze noch hinsichtlich der zakatpflichtigen Vermögenswerte. Die Regierung erhebt diese Steuern mit der Begründung, ihre Erträge müssten für das Heer und für die öffentlichen Belange der Muslime verwendet werden. Ich möchte an dieser Stelle nicht darüber streiten. Doch da Steuern rechtmäßig sind und ihre gültigen Voraussetzungen erfüllt sind, unterscheiden sich diese Steuern von der Zakat und dürfen nicht als Zakat betrachtet werden, denn sie tragen nicht einmal deren Namen. Manche Kaufleute sagen mir, sie fassen bei der Übergabe dieser Maks an die Einzieher die Absicht, Zakat zu zahlen, und wenn diese Einzieher sie an Nicht-Zakat-Berechtigte geben, sei das deren Problem.
The majority of scholars do not approve of intending zakah payment when taxes are paid, and come down hard against opinions that allow it. Ibn Hajar al Haitami, a Shafi'ite, says in his al Zawajir, Some corrupt merchants think the maks they pay can be counted as zakah if they make the intention of paying zakah. This is an unfounded notion. It is false and incorrect according to the Shafi'ite school. The government -- when it collects taxes -- does not intend to consider these taxes zakah, nor do they collect zakah according to Shari'ah, regarding both rates and zakatable assets. The government levies these taxes with the claim that their proceeds need to be spent on the army and public interests of Muslims, which I do not want to argue at this point, but given that taxes are legitimate and their proper conditions are fulfilled, these taxes are different from zakah and must not be considered zakah for they do not even carry its name. Some merchants tell me that they make intention of paying zakah when they give this maks to collectors, and if these collectors give it to non zakah deservants, it is their problem.
Diese Ansicht ist ebenfalls falsch. Die Empfänger von Maks verdienen in der Regel keine Zakah. Sie sind alle reich oder mächtig und können selbst Geld verdienen. Aus welchem Grund sollte man solchen Leuten Zakah geben können? Der Egoismus der Händler macht sie blind, sodass sie Recht von Unrecht nicht unterscheiden. Alles, was sie wollen, ist, sich die ordnungsgemäß fällige Zakah zu ersparen, da sie ohnehin gezwungen sind, diese Steuern zu zahlen. Sie müssen erkennen, dass die von Gott vorgeschriebene Zakah nicht durch Steuerzahlungen erfüllt wird, auch wenn diese mit ihren bösen Absichten einhergehen. Was die drückenden Steuern selbst betrifft, so werden diejenigen, die diese Steuern zahlen, von Gott belohnt, soweit sie unterdrückt werden. Muslimische Gelehrte betrachten die Maks-Eintreiber als Diebe oder bewaffnete Räuber. Sie mögen in Wahrheit sogar weitaus schlimmer sein. Offensichtlich kann Geld, das von bewaffneten Räubern eingetrieben wurde, von den Beraubten nicht als Zakah betrachtet werden. Muslimische Gelehrte warnen muslimische Zahler wiederholt davor, dass die Absicht, Zakah zu zahlen, wenn sie Steuern an Maks-Eintreiber entrichten, unangemessen und bedeutungslos sei. Die Gelehrten halten diejenigen, die dies tun, für unwissend.5
Fußnoten.
Footnotes.
1. Al Majmu', Bd. 5, S. 541-543.
1. Al Majmu', Vol. 5, pp. 541-543.
2. Sharh Ghayat al Muntaha, Bd. 2, S. 133.
2. Sharh Ghayat al Muntaha, Vol. 2, p. 133.
3. Dies wird von Muhammad al Manqur in al Fawakeh al 'Adidah fi al masa'il al mufidah, Bd. 1, S. 154, zitiert.
3. This is quoted by Muhammad al Manqur in al Fawakeh al 'Adidah fi al masa'il al mufidah, Vol. 1, p. 154.
4. Majmu' al Fatawa, Band 25, S. 93.
4. Majmu' al Fatawa, Vol. 25, p. 93.
5. Al Zawajir von Ibn Hajar al Haitami, Bd. 1, S. 149.
5. Al Zawajir by Ibn Hajar al Haitami, Vol. 1, p. 149.
6. Radd al-Muhtar, Bd. 2, S. 42.
6. Radd al Muhthr, Vol. 2, p. 42.
7. Fath al-ʿAliy al-Malik, Bd. 1, S. 139–140.
7. Fath al 'Aliy al Malik, Vol. 1, pp. 139-140.
8. Tafsir al-Manar, Bd. 7, S. 576, und Fatawa al-Imam Muhammad Rashid Rida, Bd. 1, S. 229-230.
8. Tafsir al Manar, Vol. 7, p. 576, and Fatawa al Imam Muhammad Rashid Rida, Vol. 1, pp. 229-230.
9. Fatawa al-Shaikh Shaltut, S. 116–118.
9. Fatawa al Shaikh Shaltut, pp. 116-118.
10. Tanzim al Islam li al Mujtama', S. 165.
10. Tanzim al Islam li al Mujtama', p. 165.