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4.9 Kapitel Neun: Kategorien, an die die Zakāh nicht gezahlt werden darf
4.9 Chapter Nine Categories To Whom Zakah Must Not Be Paid
by Dr. Yusuf al Qardawi22 min readViewed 143 times
Da die Zakat eine besondere Abgabe ist, die bestimmte Ziele im Leben der Einzelnen wie auch der Gesellschaft als Ganzes verwirklichen soll, ist es offensichtlich, dass es bestimmte Kategorien gibt, denen die Zakat nicht gegeben werden darf. Diese Kategorien sind:
Since zakah is a special tax that aims at achieving particular objectives in the lives of individuals as well as society as a whole, it is obvious that there are certain categories to whom zakah must not be given. These categories are:
1. Die Reichen.
1. The rich.
2. Diejenigen, die zum Erwerb fähig sind.
2. Those capable of earning.
3. Ungläubige und Abtrünnige, die gegen den Islam kämpfen, und nach Ansicht der Mehrheit der Rechtsgelehrten die Leute des Bundes.
3. Disbelievers and apostates who fight against Islam, and, according to the majority of jurists, People of the Pledge.
4. Kinder, Eltern und Ehefrauen des Zakat-Zahlers.
4. Children, parents, and wives of zakah payers.
5. Nachkommen des Propheten ﷺ
5. Descendents of the Prophet (p) .
Diese werden in den folgenden Abschnitten behandelt.
These will be studied in the following sections.
ERSTER ABSCHNITT: DIE REICHEN
SECTION ONE THE RICH
Ausgehend von dem Ausspruch des Propheten (ﷺ): „Sadaqah ist für Reiche nicht erlaubt", und seiner Anweisung an Mu'adh, dass die Zakah „von ihren Reichen genommen und an ihre Armen verteilt werden soll", vertreten die islamischen Rechtsgelehrten einhellig die Ansicht, dass die Zakah nicht an Reiche gegeben werden darf. Die Zakah an Reiche zu geben, verstößt gegen den eigentlichen Zweck der Zakah, nämlich die Armen zu bereichern. Doch wenn es darum geht, zu bestimmen, ab welchem Reichtum der Empfang der Zakah ausgeschlossen ist, herrscht unter den Rechtsgelehrten keine einheitliche Meinung, wie wir zuvor bei der Erörterung der Definition der Armen und Bedürftigen gezeigt haben.
Based on the saying of the Prophet (p) "The sadaqah is not lawful to the rich", and his address to Mu'adh that zakah is ". . . to be taken from their rich and rendered to their poor", Muslim jurists unanimously believe zakah must not be given to the rich. Giving the rich zakah violates the very purpose of zakah, which is to enrich the poor. Yet, when it comes to defining richness that prevents receiving zakah, jurists do not have a unified opinion, as was shown earlier when we discussed the definition of the poor ad needy.
Es besteht auch Uneinigkeit darüber, ob Zakat an Reiche unter dem Titel „auf dem Weg Gottes" oder an Schuldner gegeben werden darf. Die Hanafiten erlauben dies auf der Grundlage der oben genannten Aussprüche nicht. Eine Ausnahme machen sie für die Zakat-Einsammler, da das, was den Einsammlern gezahlt wird, lediglich der Lohn für ihre Arbeit ist. Andere führende Rechtsgelehrte vertreten die Auffassung, dass der Ausspruch von Mu'adh nur die Armen erwähnt, weil die Bereicherung dieser Gruppe das Hauptziel der Zakat ist. Sie weisen darauf hin, dass es keinen Sinn hätte, die anderen sechs Kategorien im Vers über die Verteilung der Zakat zu nennen, wenn Zakat nur an Arme und Bedürftige gegeben werden dürfte. Mit demselben Argument, mit dem die Hanafiten die Einsammler ausnehmen, erlauben jene Gelehrten, Zakat an Reiche zu zahlen, wenn sie Kämpfer auf dem Weg Gottes sind oder wegen der Vermittlung in Streitfällen verschuldet sind.
There is also disagreement about giving zakah to the rich under the title of 'in the way of God' or of those under debt. Hanafites do not allow this on the basis of the above sayings. They make an exception for zakah workers, since what is paid to workers is merely the price of their labour. Other leading jurists contend that the saying from Mu'adh mentions only the poor because enriching this category is the major goal of zakah. They point out that if zakah could only be given to the poor and needy, there would be no meaning to the other six categories mentioned in the zakah distribution verse. By the same argument through which Hanafites exempt workers, those scholars permit paying zakah to the rich if they are fighters in the way of God or under debt for mediating disputes.
Kinder sind reich, wenn ihr Vater reich ist
Children are rich if their father is rich
Ob ein Kind männlich oder weiblich ist. Wenn der Vater reich ist, gilt das Kind als reich.
Whether a child is male or female. If the father is rich, the child is considered rich.
Wenn der Sohn oder die Tochter jedoch erwachsen ist, wird der Reichtum seines bzw. ihres Vaters bei der Feststellung, ob das Kind reich oder arm ist, nicht berücksichtigt.3 Auch Ehefrauen werden entsprechend dem Wohlstand ihrer Ehemänner beurteilt. Eine arme Frau ist nicht berechtigt, Zakat zu empfangen, wenn ihr Ehemann reich ist.
However, if the son or daughter is adult, the wealth of his or her father is not considered in the determination of the richness or poverty of the child.3 Wives are also considered according to the prosperity of their husbands. A poor woman is not a zakah deservant if her husband is rich.
Die Hanafiten halten es für zulässig, der Ehefrau eines wohlhabenden Mannes aus der Zakāt zu geben, Abū Yūsuf widerspricht jedoch.4 Die meisten Hanafiten vertreten die Auffassung, dass die Unterhaltspflicht des Ehemannes gegenüber seiner Frau vertraglicher Natur ist, während der Vater seinem kleinen Kind aufgrund der Elternschaft zum Unterhalt verpflichtet ist.5 Einige Schafiiten schließen sich den Hanafiten an und erlauben, der Ehefrau eines reichen Mannes Zakāt zu zahlen. Manche erlauben sogar, dem Kind eines reichen Mannes Zakāt zu geben.6 Die Malikiten hingegen glauben, dass es nicht erlaubt ist, einem Armen Zakāt zu geben, dessen Lebensunterhalt und Auslagen in der Verantwortung eines Reichen liegen, außer wenn der reiche Verpflichtete für den Unterhalt des Armen überhaupt nicht erreichbar ist.
Hanafites consider giving the wife of a rich husband from zakah permissible, but Abu Yusuf disagrees.4 Most Hanafites argue that the nature of the husband's obligation to spend on his wife is contractual, while the father is obligated to spend on his young child by virtue of parenthood.5 Some Shafi'ites go along with the Hanafites and allow payment of zakah to the wife of a rich man. Some even allow giving a rich man's child zakah.6 As for Malikites, they believe it is not permissible to give zakah to any poor person whose subsistence ad expenses are the responsibility of a rich person, except if the rich person responsible for the expenses of the poor can not be reached at all.
Meiner Ansicht nach darf Zakāt keiner Person gegeben werden, deren Lebensunterhalt auf den Schultern eines Reichen liegt, wie etwa der Ehefrau oder dem kleinen Kind eines wohlhabenden Mannes. Dies gilt nicht für andere Verwandte, deren Lebensunterhalt nicht die Pflicht des Reichen ist.
ABSCHNITT ZWEI: DIEJENIGEN, DIE ZU ERWERB FÄHIG SIND
SECTION TWO THOSE CAPABLE OF EARNING
Mehrere Überlieferungen untersagen es, Zakat an Reiche und an Männer zu geben, die keine körperlichen oder geistigen Mängel oder Behinderungen haben. Zakat wird nicht den Starken gegeben, da von ihnen verlangt wird zu arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, anstatt von Almosen abhängig zu sein. Kann eine arbeitsfähige Person keine Arbeit finden, so darf ihr Zakat gegeben werden, denn entscheidend ist die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen auf dem Markt, durch die sie ihren Lebensunterhalt verdienen könnte, ebenso wie die Fähigkeit der Person.9
Several sayings prohibit payment of zakah to the rich and to men who have no physical or mental defects or handicaps. Zakah is not given to the strong because they are required to work and earn, instead of depending on charity. If a capable person can not find job, he may be given zakah, since the issue is the availability of jobs in the market at which he can earn his living, as well as ability of the person.9
Die Hanafiten vertreten die Auffassung, dass die Zakat einem Erwerbstätigen gegeben werden darf, dessen gesamter Besitz unterhalb des Nisab liegt, mit der Begründung, dass eine solche Person tatsächlich arm sei. Ibn al-Humam weist darauf hin, dass mehrere Gelehrte es Erwerbstätigen nicht erlauben, Zakat zu nehmen, gemäß dem Ausspruch: „Das Almosen ist weder dem Reichen noch dem Starken erlaubt, der frei von Mängeln ist“, sowie der Antwort des Propheten ﷺ an zwei kräftige und leistungsfähige Männer, die um Zakat baten:
Hanafites believe zakah may be given to an income earner, if all he owns is less than nisab, on the grounds that such a person is, in fact, poor. Ibn al Humam points out that several scholars do not allow income earners to take zakah, in accordance with the saying, "The sadaqa is not permissible to the rich or to the strong who is safe from defects" and the Prophet's answer to two strong and capable men who asked for zakah:
„Du hast tatsächlich keinerlei Anrecht darauf, aber wenn du möchtest, würde ich es dir geben." Der letzte Satz zeigt an, dass das Bitten um Zakat nicht erlaubt ist, während das Annehmen ohne zu bitten erlaubt ist.10
"Indeed you have no right to it, but if you wish I would give you." The last sentence indicates that asking for zakah is not permissible, while receiving it without asking is allowed.10
Man könnte einwenden, dass der Prophet (p) ihnen die Möglichkeit gab, Zakah zu erhalten, weil er sich über ihre tatsächliche Lage nicht sicher war, obwohl sie leistungsfähig zu sein schienen. Dies ist der Kern von Abu 'Ubaids Anmerkung. Er fügt hinzu, dass Stärke und Arbeitsfähigkeit mit der Verfügbarkeit einer geeigneten Arbeit verbunden sein müssen, die ein ausreichendes Einkommen erbringt. Eine Person, die arbeiten kann, aber keine Arbeit findet, kann Zakah erhalten, wie der Vers andeutet: „Und in ihrem Besitz ist das Recht dessen, der bittet, und dessen, der entbehrt.“ Ibn 'Abbas wird überliefert, er habe „den, der entbehrt“ als einen Handwerker erklärt, der nicht genug verdient.
ABSCHNITT DREI: KANN DIE ZAKAT AN NICHTMUSLIME GEZAHLT WERDEN?
SECTION THREE CAN ZAKAH BE PAID TO NON-MUSLIMS?
Apostaten und feindselige Ungläubige dürfen keine Zakāt erhalten.
Apostates and hostile unbelievers cannot be given zakah
Die Muslime sind sich einhellig darin einig, dass Zakat nicht an Ungläubige gezahlt werden darf, die gegen Muslime kämpfen.12 Dieser Konsens (Ijma') stützt sich auf den Vers: „Gott verbietet euch nur, sich mit jenen zu verbünden, die euch wegen eures Glaubens bekämpfen, euch aus euren Häusern vertreiben und anderen dabei helfen, euch zu vertreiben; wer sich mit ihnen verbündet, der gehört zu den Frevlern.“13 Finanzielle Unterstützung für solche Feinde würde auf die eine oder andere Weise gegen Muslime eingesetzt werden. Ungläubige, die die Existenz Gottes, das Prinzip der Prophetie oder den Glauben an das Jenseits leugnen, dürfen ebenso keine Zakat erhalten, und auch Abtrünnige nicht, die dem Islam und der muslimischen Gemeinschaft den Rücken kehren, nachdem sie den Glauben gekostet haben.
Muslims unanimously agree that zakah cannot be paid to unbelievers who fight Muslims.12 This ijma' is based on the verse "God only forbids you, with regard to those who fight you for your faith, drive you out of your homes, and support others in driving you out, from turning to them for friendship and protection. It is such as turn to them in these circumstances that do wrong."13 Financial help to such enemies would be used against Muslims in one way or another. Unbelievers who deny the existence of God, the principle of Prophethood, or faith in the Hereafter likewise cannot be given zakah, and neither can apostates who turn their backs on Islam and the Muslim community after having tasted faith.
Zakat an die Leute des Bundes geben
Giving zakah to People of the Pledge
Was die Leute des Bundes betrifft, also die Leute der Schrift und alle, die ihnen gleichen, die innerhalb der muslimischen Gesellschaft leben, ihre Aufrichtigkeit gegenüber dem Staat zusichern und dessen Gesetzen gehorchen, so gibt es unter den muslimischen Gelehrten Meinungsverschiedenheiten darüber, ob ihnen Zakat und Sadaqa gegeben werden dürfen.
As for People of the Pledge, i.e. the people of the Book, and all who like them, live within the Muslim society, pledging their sincerity to the state, and obeying its laws, their are differences among Muslim scholars regarding giving them zakah and charity.
Freiwillige Almosengaben an Menschen, die einen Bund eingegangen sind
Giving People of Pledge voluntary charity
Es gibt nichts, was Muslimen verbietet, den Menschen des Bundes freiwillige Almosen zu geben, aus Menschlichkeit sowie in Anbetracht ihrer vereinbarten gegenseitigen Verpflichtung gegenüber den Muslimen. Dass sie Nichtmuslime sind, hindert nicht daran, ihnen Almosen der Muslime zu geben, solange sie nicht gegen die Sache des Islam kämpfen, denn „Gott verbietet euch nicht, zu denen gütig und gerecht zu sein, die euch nicht um eures Glaubens willen bekämpfen und euch nicht aus euren Häusern vertreiben. Gott liebt ja die Gerechten.“14 Dieser Vers wurde besonders für jene Muslime herabgesandt, die zögerten, ihren ungläubigen Verwandten Almosen zu geben. Ibn 'Abbas sagt: „Sie (die Gefährten) mochten es nicht, ihren ungläubigen Verwandten und Angehörigen Almosen zu geben; sie fragten nach und erhielten durch diesen Vers die Erlaubnis dazu: ‚Es liegt nicht an dir, o Gesandter, sie auf den rechten Weg zu bringen. Gott leitet auf den rechten Weg, wen Er will. Was immer ihr an Gutem spendet, kommt euren eigenen Seelen zugute, und ihr sollt nur spenden, um das Angesicht Gottes zu suchen.‘“
There is nothing to prevent Muslim from giving People of the Pledge voluntary charity, out of humanitarianism as well as in consideration of their pledged mutual commitment with Muslims. Being non-Muslims does not prevent them from being given charity of Muslims, as long as they are not fighting against the cause of Islam, for "God forbids you not, with regard to those who fight you not for your faith nor drive you out of your homes, from dealing kindly and justly with them. For God loves those who are just."14 This verse was sent particularly for those Muslims who were hesitant to give charity to their unbelieving relatives. Ibn 'Abbas says "They (the Companions) used to dislike giving charity to their kin and relatives who were unbelievers; they asked, and were permitted, to do so by this verse: 'It is not required of thee, O Apostle, to set them on the right path. God sets on the right path whom He pleases: whatever of good ye spend benefits your own souls, and ye shall only do so seeking the face of God.
Was immer ihr an Gutem spendet, wird euch vergolten werden, und euch wird nicht Unrecht getan.'15,16 Laut Ibn Kathir bedeutet der Vers, dass der Spender, der mit seiner Gabe Gott wohlgefällig sein will, von Gott belohnt wird, unabhängig davon, ob der Empfänger der Gabe rechtschaffen ist oder nicht, und ob er sie verdient oder nicht. Der Spender wird für seine Absicht belohnt.17 In einem anderen Vers lobt Gott jene, die „... aus Liebe zu Gott den Bedürftigen, die Waise und den Gefangenen speisen.“18 Gefangene in der muslimischen Gesellschaft waren offensichtlich Ungläubige, wie Al-Hasan und andere berichten.
Zakat al-Fitr geben
Giving zakah of al fitr
Zakat al-Fitr, Wiedergutmachungen (Kaffarat) und andere freiwillige Gelübde sind, was die Gabe an die Leute des Bundes (Ahl adh-Dhimma) betrifft, dem freiwilligen Almosen gleichgestellt. Abu Hanifa, Muhammad und einige andere Rechtsgelehrte erlauben es, diese Abgaben an die Leute des Bundes zu zahlen, mit der Begründung, dass die Texte über diese Abgaben allgemein gehalten sind, etwa die Verse: „Wenn ihr Almosen offen gebt, so ist das gut; wenn ihr sie aber verbergt und den wirklich Bedürftigen gebt, so ist das besser für euch. Und es wird euch einiges von euren Missetaten tilgen“20, und „Zur Sühne speiset zehn Arme mit einem durchschnittlichen Maß der Speise eurer Familien“.21
Zakah of al fitr, recompenses, and other voluntary pledges, are like voluntary charity as far as giving to the People of the Pledge is concerned. Abu Hanifah, Muhammad, and some other jurists permit paying these charities to People of the Pledge, on the grounds that texts about these charities are general, such as the verses "If ye disclose acts of charity, even so it is well, but if ye conceal them, and make them reach those really in need, that is best for you. It will remove from you some of your stains of evil"20, "For expiation, feed ten indigent persons on an overage scale of the food of your families"21
und „wer es aber nicht vermag, soll sechzig Bedürftige speisen.“22 Diese Verse machen keinen Unterschied zwischen bedürftigen Gläubigen und Ungläubigen, und darin zeigt sich die allgemein geforderte gute Behandlung der Schutzbefohlenen des Bundes. Offensichtlich halten jene Gelehrten es zwar für zweifellos besser, bedürftigen Muslimen zu geben, da dies einem Menschen hilft, der Gott gehorcht. Abu Hanifah stellt die Bedingung auf, dass der Ungläubige nicht gegen die Muslime kämpfen darf, um Zakat al-Fitr zu erhalten.23 Schließlich berichten Abu 'Ubaid und Ibn Abi Shaibah, dass einige der Nachfolger den Mönchen Zakat al-Fitr gegeben haben.24
and "but if any is unable to do so, he should feed sixty indigent ones."22 These verses make no distinction between indigent believers and unbelievers which is an expression of the generally required good treatment of People of the Pledge. Obviously, those scholars believe giving Muslim indigents is undoubtedly better, since it helps a person who obeys God. Abu Hanifah establishes the condition that the disbeliever must not be fighting against Muslims in order to be given zakah of al fitr.23 Lastly, Abu 'Ubaid and Ibn Abi Shaibah report that some Followers gave monks zakah of al fitr.24
Die Ansicht der Mehrheit
The view of the majority
Die Mehrheit der Gelehrten vertritt die Auffassung, dass die Zakat nicht an Nichtmuslime gegeben werden darf. Ibn al-Mundhir behauptet, dies sei einstimmige Meinung.25 Diese Ansicht stützt sich auf die Überlieferung von Mu'adh: „Gott schreibt die Zakat auf ihren Reichtum vor, sie wird von den Reichen unter ihnen genommen und den Armen unter ihnen gegeben". „Das Pronomen" ihnen bezieht sich auf Muslime.
The majority of scholars believe zakah must not be given to any non-Muslims. Ibn al Mundhir claims this is unanimous.25 This view is founded on the saying reported from Mu'adh, "God prescribes zakah on their wealth, to be taken from the rich among them and rendered to the poor among them". "The pronoun" them refers to Muslims.
Der behauptete Konsens (Ijma) ist umstritten. Ibn Sirin und al-Zuhri sollen erlaubt haben, die Zakat an Ungläubige zu zahlen.26 In al-Mabsut schreibt al-Sarakhsi, dass Zufar, ein Schüler Abu Hanifas, es erlaubt, die Zakat an die Leute des Schutzvertrags (Ahl adh-Dhimma) zu geben. Al-Sarakhsi fügt hinzu: „Dies ergibt sich durch Analogie, denn das Ziel der Zakat – die Bereicherung der Armen – wird erreicht, indem man beliebigen Armen gibt, unabhängig von ihrem Glauben." Dies wird durch den oben angeführten Ausspruch von Mu'adh widerlegt.27
The claimed ijma is disputed. Ibn Sirin and al Zuhri reportedly allowed paying zakah to unbelievers.26 In al Mabsut al Sarakhsi notes that Zufar, a disciple of Abu Hanifah, allows giving zakah to the People of the Pledge. Al Sarakhsi adds, "This is implied by analogy, since the objective of zakah enriching the poor - is fulfilled by giving any poor persons regardless of their faith." This is refuted by virtue of the above saying from Mu'adh.27
Ibn Abi Shaibah überliefert, dass Jabir bin Zaid gefragt wurde, an wen Sadaqah verteilt werden solle, und er antwortete: „An die Menschen in eurer Gegend, die Muslime und die Leute des Bundes", und fuhr fort: „Der Gesandte Gottes (ﷺ) gab den Leuten des Bundes von der Sadaqah und dem Fünftel." Die Frage bezieht sich offensichtlich auf die Zakah, doch sie kann auch die freiwillige Sadaqah meinen, obwohl zur Zeit des Propheten (ﷺ) nur die Zakah eingesammelt und verteilt wurde. Jedenfalls ist die Überlieferung nur mursal. Ibn Abi Shaibah überliefert außerdem die Aussage Umars, dass der Vers „Die Sadaqat sind nur für die Armen ..." auch die Leute des Bundes umfasst, die dauerhaft krank sind. Abu Yusuf überliefert, dass Umar einem alten jüdischen Mann aus der Staatskasse des muslimischen Staates einen regelmäßigen Unterhalt zuwies, mit der Begründung, dass der alte Mann von dem oben genannten Vers erfasst sei. Der Verfasser von al-Rawd al-Nadir kommentiert, dass diese Berichte zeigen, Umar habe es für erlaubt gehalten, Zakah an die Leute der Schrift zu geben. Eine ähnliche Meinung wird von den Zaiditen durch den Verfasser von al-Manar angeführt. Der Verfasser von al-Bahr zitiert al-Zuhri und Ibn Sirin mit derselben Aussage; Letzterer fügt hinzu: „Diese Handlung geschieht wegen der Allgemeinheit des Begriffs" die Armen „im Vers".
Analyse und Abwägung
Analysis and weighing
Das Argument der Mehrheit stützt sich hauptsächlich auf die Überlieferung von Mu'adh, die als authentisch übereinstimmend anerkannt ist. Diese Überlieferung schließt die nicht-muslimischen Armen jedoch nicht eindeutig aus, da sie lediglich bedeuten kann, dass die Zakāt im selben Gebiet eingesammelt und verteilt werden soll.
The argument of the majority depends mainly on the saying from Mu'adh, which is agreed upon as correct. However, this saying does not clearly exclude non-Muslim poor, since it may simply mean zakah should be collected and distributed in the same area.
Dieser Ausspruch wird häufig angeführt, um die Politik zu stützen, Zakat nicht von einem Land in ein anderes zu überführen.
This saying is often quoted to support the policy of non-transportation of zakah from one land to another.
Andererseits ist das Argument der Allgemeinheit, das die Hanafiten im Hinblick auf die Sadaqa al-Fitr vorbringen, sehr stark. Es wird unterstützt von 'Umar, al-Zuhri, Ibn Sirin, 'Ikrimah, Jabir bin Zaid und Zufar. Außerdem wird es durch den Vers gestützt: „Gott verbietet euch nicht, zu denen gütig und gerecht zu sein, die nicht gegen euch wegen eurer Religion gekämpft und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben.“ Wenn man diese Argumente miteinander vergleicht, kann man zu dem Schluss kommen, dass die Zakah zuerst den muslimischen Armen gegeben werden muss, da sie allein von den muslimischen Reichen erhoben wird. Es gibt aber nichts, was verbietet, die Zakah auch den Armen des Bundes zu geben, solange dies den Vorrechten der muslimischen Armen nicht schadet.
On the other hand, the generality argument forwarded by Hanafites with regard to the sadaqa of al fitr is very strong. It is supported by 'Umar, al Zuhri, Ibn Sirin, 'Ikrimah, Jabir bin Zaid, and Zufar. It is further supported by the verse "God forbids you not, with regard to those who fight you not for your faith nor drive you out of your homes, from dealing kindly and justly with them."38 After comparing these arguments, one may conclude that zakah must first be given to poor Muslims, since it is taken from Muslim rich alone. But there is nothing to forbid giving zakah to the poor people of the Pledge, as long as such action does not harm the privileges of the Muslim poor.
Offensichtlich bezieht sich die obige Erörterung auf die Gabe der Zakāh an arme Nicht-Muslime aufgrund ihrer Armut. Was die Gabe der Zakāh an Angehörige des Schutzvertrags aus anderen Gründen betrifft, etwa zur Versöhnung ihrer Herzen und um sie dem Islam, der muslimischen Gemeinschaft und dem islamischen Staat näherzubringen, so verhält es sich anders. Früher in diesem Buch habe ich dargelegt, dass es erlaubt ist, Nicht-Muslimen zur Herzensgewinnung zu geben; eine solche Handlung muss jedoch im Ermessen der islamischen Regierung erfolgen und nicht dem der Einzelnen überlassen bleiben.
Können Sünder Zakat erhalten?
Can wrongdoers be given zakah?
Die Gelehrten erlauben im Allgemeinen, Zakat an Sünder zu geben, sofern sie am islamischen Glauben festhalten, aus humanitären Gründen und um ihre Herzen zu gewinnen. Die Zakat wird von den Sündern eingezogen, daher müssen sie unter die allgemeine Formulierung des Ausspruchs fallen: "... um sie von den Reichen unter ihnen zu nehmen und den Armen unter ihnen zurückzugeben."40 Die einzige Ausnahme besteht darin, dass Sündern Zakat nicht in einer Form gegeben werden darf, die ihnen hilft, das Verwerfliche zu tun, etwa zum Kauf alkoholischer Getränke. Einige Malikiten gehen so weit zu erklären, dass Zakat, die Sündern gegeben wird, nicht gezahlt werden darf, wenn der Verdacht besteht, dass sie diese für böse Zwecke verwenden könnten.41 Nach Auffassung der Zaiditen ist es nicht erlaubt, Sündern Zakat zu geben, es sei denn, sie sind Angestellte der Zakat-Verwaltung oder es geschieht zum Zweck der Versöhnung.
Scholars generally permit giving zakah to wrongdoers, as long as they maintain the faith of Islam, on humanitarian grounds and to reconcile their hearts. Zakah is collected from wrongdoers so they must be covered in the general terms of the saying " ... to be taken out of the rich among them and rendered to the poor among them."40 The only exception is that wrongdoers may not be given zakah in a form that helps them do what is condemned, such as buying alcoholic beverages. Some Malikites go as far as stating that if there is suspicion that wrongdoers may use zakah paid them for evil purposes, it must not be given to them.41 According to Zaidis, it is not permissible to give zakah to wrongdoers, unless they are workers in the zakah agency, or for the purpose of reconciliation.
Ich denke, dass Übeltäter, die weder Muslime schädigen noch die Glaubensgrundsätze und Riten des Islam infrage stellen, mit Zakat unterstützt werden dürfen. Es besteht überhaupt kein Zweifel, dass es weitaus besser ist, den rechtschaffenen Armen zu geben. Was jedoch Übertreter betrifft, die die islamischen Werte offen infrage stellen, so darf ihnen keine Zakat gegeben werden, denn die Muslime sind dazu angehalten, Rechtschaffenheit zu etablieren und das Böse zu verhindern, und die Gabe an solche Personen hilft keineswegs dabei, das Böse zu verhindern, denn Gott spricht: „Die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind Beschützer voneinander; sie gebieten das Rechte und verbieten das Verwerfliche.“43 Dies verlangt, dass die muslimische Gemeinschaft denjenigen ihre Hilfe verweigern muss, die ihren Werten widersprechen, versuchen, ihre Riten zu zerstören, und ihre Gesetze offen herausfordern. Was die Familien solcher Übertreter betrifft, so muss ihnen Zakat gegeben werden, wenn sie bedürftig sind, gemäß dem Vers: „Keine Last Tragende trägt die Last einer anderen.“44 Ibn Taimiyya unterstützt diese Ansicht und sagt: „Man muss nach armen und bedürftigen rechtschaffenen Männern und Frauen suchen, die den Pfaden der Scharia folgen. Wie kann ein Muslim denjenigen helfen, die durch ihr Unrecht oder ihre Übertretung die islamischen Werte und Riten herausfordern?“45 Er fährt fort: „Der Mensch, der die Pflicht des Gebets nicht erfüllt, muss ermahnt werden, vor der Gabe der Zakat zu beten; nimmt er dies an, so darf ihm Zakat gegeben werden, und wenn nicht, so darf sie ihm nicht gegeben werden.“46
Zakat an abweichende Sekten geben
Giving zakah to deviant sects
Es gibt zwei Arten abweichender Sekten. Die erste Art sind jene Sekten, die grundlegende Prinzipien des Islam leugnen. Diese liegen außerhalb der Grenzen dieser Religion und gelten als Ungläubige. Die zweite Art sind jene Sekten, die in bestimmten grundlegenden Fragen von der mehrheitlichen sunnitischen Richtung abweichen, ohne dabei die allgemeinen Grenzen des Islam zu überschreiten.
There are two kinds of deviant sects. The first kind are those sects which deny essential principles of Islam. Those are outside the limits of this religion and are considered disbelievers. The second kind are those sects which differ with mainstream Sunnites on certain basic issues, without exceeding the general boundaries of Islam.
Sunniten schließen aus ihrer nachsichtigen Haltung gegenüber anderen Richtungen heraus nur solche Richtungen, die als ungläubig eingestuft werden, von den Begünstigten der Zakāt aus, und erlauben es, die Zakāt an alle Muslime zu geben, unabhängig von einer konfessionellen Einordnung.47 Offensichtlich wird derjenige bevorzugt, der in Tat und Glauben rechtschaffener ist.
Sunnites, out of their forgiving spirit toward other sects, only exclude from the benefits of zakah sects classified as disbelievers, and allow giving zakah to all Muslims regardless of any sectarian classification.47 Obviously, the more righteous in deed and creed is preferred.
Im Gegensatz dazu sind andere Richtungen im Allgemeinen streng darin, die Zakāt nur innerhalb ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft zu verteilen. Die Ja'fari-Schiiten führen ihren Imam mit den Worten an: „Gebt weder Sadaqa noch Zakāt außer an eure Glaubensgeschwister.“ Die einzige Ausnahme von dieser Regel, die sie machen, ist die Gabe zur Versöhnung der Herzen. In seinem Fiqh al-Imam Ja'far erklärt Mughniyah: „Die Zakāt darf nur an Einzelpersonen innerhalb der Glaubensgemeinschaft gegeben werden, während freiwillige Almosen an jede bedürftige Person gegeben werden dürfen.“48 In al-Hada'iq berichtet al-Bahrani, ein Mann sei zu Muhammad al-Baqir gekommen und habe gesagt: „Möge die Barmherzigkeit Gottes auf dir ruhen, nimm von mir diese fünfhundert Dirham und gib sie dorthin, wo sie hingehören. Es ist die Zakāt meines Vermögens.“ Al-Baqir antwortete: „Nimm du es und gib es deinen bedürftigen und verwaisten Nachbarn und deinen muslimischen Brüdern.“49 Dies zeigt, dass al-Baqir keinerlei Diskriminierung predigt und glaubt, dass die Brüderlichkeit im Islam über allen anderen Erwägungen steht.
In contrast, other sects are generally strict about distributing zakah only inside their own sects, Ja'fari Shi'ites quote their Imam as saying, "Do not give sadaqah and zakah but to your peers." The only exception of this rule they make is giving for reconciliation of hearts. In his Fiqh al Imam Ja'far, Mughniyah states that "zakah must only be given to individuals within the sect, while voluntary charities may be given to any person who is in need."48 In al Hada'iq, al Bahrani says a man came to Muhammad al Baqir and said, "May the mercy of God be upon you, take from me these five hundred dirhams and spend it where it belongs. It is the zakah of my wealth." Al Baqir answered, "You take it and give it to your needy and orphaned neighbors and your Muslim brethren."49 This indicates that al Baqir does not preach any discrimination and believes brotherhood in Islam is above all other considerations.
ABSCHNITT VIER: NAHE VERWANDTE DES ZAKAT-GEBERS
SECTION FOUR CLOSE RELATIVES OF ZAKAH PAYER
Verwandte, deren Verhältnis zum Zakat-Zahler so entfernt ist, dass dieser rechtlich nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen muss, dürfen Zakat sowohl vom Zakat-Zahler selbst als auch vom Staat erhalten. Die Gelehrten sind sich uneinig darüber, ob Zakat an nahe Verwandte gegeben werden darf, wie Eltern, Brüder, Schwestern, Onkel und Tanten des Zakat-Zahlers. Zakat darf nahen Verwandten des Zakat-Zahlers auf der Grundlage gegeben werden, dass sie in der Zakat-Verwaltung arbeiten oder auf dem Weg Gottes kämpfen, da der Zakat-Zahler für solche Vergütungen nicht verantwortlich ist.
Relatives whose relation to the zakah payer is so distant that the zakah payer is not legally responsible for providing their living expenses, may be given zakah by either the zakah payer or the government. Scholars differ on giving zakah to close relatives, such as parents, brothers, sisters, uncles and aunts of zakah payers. Zakah may be given to close relatives of zakah payers on the basis of working in the zakah agency or fighting in the way of God, because the zakah payer is not responsible for such compensations.
Zakat darf auch an einen nahen Verwandten gegeben werden, wenn dieser ein Reisender ist. Die Versöhnung der Herzen von Verwandten kommt nicht in Frage, da eine solche Verteilung nur durch den Staat oder öffentliche Organisationen erfolgen kann und nicht durch Einzelpersonen.
Zakah may also be given if the close relative is a wayfarer. Reconciliation of relatives' hearts is out of question, because such distribution can only be made by the government or public organizations, and not by individuals.
Was die Verteilung aufgrund von Bedürftigkeit und Armut betrifft, so ist zwischen der Verteilung durch den Staat und der Verteilung durch die einzelnen Zakat-Zahler zu unterscheiden. Verteilt der Staat die Zakat, so darf er auch nahe Verwandte der Zakat-Zahler bedenken, einschließlich ihrer Kinder, Eltern und Ehefrauen,52 da die Zahler ihre Pflicht erfüllen, indem sie die Zakat dem Staat übergeben.
As for giving on the grounds of need and poverty, one must distinguish between distribution by government and by individual zakah payers. If the government distributes zakah, it may give close relatives of zakah payers, including their children, parents, and wives,52 since payers fulfill their obligation by delivering zakah to the state.
Wenn Zahlende ihre Zakāt direkt verteilen, dürfen sie sie nicht an Verwandte geben, für deren Versorgung die Zakāt-Zahlenden verantwortlich sind, wie Eltern, Ehefrauen und Kinder.
When payers distribute their zakah directly, they can not give it to relatives for whose provisions the zakah payers are responsible, such as parents, wives and children.
Es ist nicht erlaubt, der Ehefrau Zakāt zu geben.
Giving zakah to the wife is not permissible
Ibn al-Mundhir fährt fort: „Die Gelehrten sind sich einig, dass ein Mann seiner Ehefrau keine Zakat geben darf, da er verpflichtet ist, alle ihre Lebenshaltungskosten zu bestreiten."65 Die Ehefrau steht dem Ehemann so nahe, dass sie wie er selbst ist. Gott sagt: „... und zu Seinen Zeichen gehört dies:"
Ibn al Mundhir continues, "Scholars unanimously agree that a man must not give his wife zakah, since he is obliged to provide all her living expenses."65 A wife is so intimate to the husband as to be like himself God says "... and among His signs is this:
„dass Er euch Gefährten aus euch selbst geschaffen hat"66. Gott bezeichnet das Haus des Ehemannes als das Haus der Ehefrau in dem Vers „und vertreibt sie nicht aus ihren Häusern".67
that He created for you mates from among yourselves"66 God referes to the husband"s house as the wife's house in the verse "and turn them not out of their houses.67
Kann die Ehefrau ihrem bedürftigen Ehemann Zakah geben?
Can the wife give her poor husband zakah?
Abu Hanifah und einige andere Rechtsgelehrte billigen dies nicht, mit der Begründung, dass die Frau zum Mann dasselbe Verhältnis habe wie der Mann zur Frau. Diese Analogie ist jedoch unzutreffend, wenn sie auf die Zakah angewandt wird, zumal es Überlieferungen gibt, die dem widersprechen. Die Begründung dieser Analogie ist im Hinblick auf den finanziellen Unterhalt ungültig, wie Abu 'Ubaid feststellt: Der Mann ist zwar für den Lebensunterhalt seiner Frau verantwortlich, reiche Frauen sind jedoch nicht verpflichtet, ihre armen Ehemänner zu unterhalten.68 Ibn Qudamah bemerkt, dass Frauen, da sie für den Lebensunterhalt ihrer Ehemänner nicht verantwortlich sind, ihre Zakah an ihre Ehemänner geben können. Dabei ist zu beachten, dass es nur deshalb untersagt ist, die Zakah der eigenen Frau zu geben, um zu verhindern, dass der Mann die Zakah missbraucht, da er zusätzlich zur Zakah auch für den Lebensunterhalt seiner Frau verantwortlich ist.69
Abu Hanifah and some other jurists do not approve of this, on the grounds that wife to husband is like husband to wife. But this analogy is incorrect when applied to zakah especially since we have reports to the contrary. The reasoning behind this analogy is invalid with regard to financial support, as stated by Abu 'Ubaid, since though the husband is responsible for living expenses of his wife, rich wives are not obliged to support their poor husbands.68 Ibn Qudamah notes that since wives are not responsible for the living expenses of their husbands, they can give their zakah to their husbands, keeping in mind that giving zakah to one's wife is only prohibited to prevent the abuse of zakah by the husband, who is responsible for his wife's living expenses in addition to zakah.69
Ahmad, al-Bukhari und Muslim überliefern von Zainab, der Ehefrau des 'Abd Allah bin Mas'ud, dass der Gesandte Gottes ﷺ sagte: „O Frauen, gebt Sadaqah, und zwar selbst von euren Schmuckstücken." Sie fährt fort: „Ich kehrte zu 'Abd Allah zurück und sagte: ‚Du bist ein Mann ohne Mittel, und der Gesandte Gottes ﷺ hat uns gerade befohlen, Sadaqah zu geben. Geh zu ihm und frag ihn, ob es für mich zulässig ist, dir Sadaqah zu geben; andernfalls werde ich sie jemand anderem geben.' 'Abd Allah sagte: ‚Geh du zum Propheten ﷺ.'" Zainab fährt fort: „Ich ging hin und fand an der Tür des Gesandten Gottes ﷺ eine Frau von den Ansar, die eine Frage hatte wie ich. Der Gesandte Gottes ﷺ war uns so ehrwürdig, dass wir nicht anklopfen und ihn stören wollten. Dann kam Bilal heraus, und wir sagten zu ihm: ‚Sag dem Gesandten Gottes ﷺ, dass zwei Frauen an der Tür stehen und fragen, ob es zulässig ist, ihre Sadaqah ihren Ehemännern zu geben oder für Waisen zu verwenden, für die sie die Verantwortung tragen."
Ahmad, al Bukhari, and Muslim report from Zainab, the wife of 'Abd Allah bin Mas'ud, that "The Messenger of God (p) said, "O women, give charity, even out of your jewelry." She continues, "I went back to Abd Allah and said, 'You are an empty-handed person, and the Messenger of God (p) just ordered us to give charity. Go to him and ask him if it is acceptable for me to give you charity; otherwise I will give to someone else' 'Abd Allah said, 'You go to the Prophet'. Zainab continues, "I went, and found at the door of the Messenger of God (p) a woman from the Ansar who had a question like mine. The Messenger of God was so greatly esteemed by us that we did not like to knock at the door and disturb him . Then Bilal came out and we told him 'Tell the Messenger of God (p) there are two women at the door asking whether it is acceptable to give their sadaqah to their husbands or to spend it on orphans under their custody.
Zakat an andere Verwandte geben
Giving zakah to other relatives
Die Gabe der Zakāt an die eigenen Brüder, Schwestern, Onkel, Tanten und andere Verwandte ist unter den muslimischen Gelehrten umstritten. Diejenigen, die dies nicht erlauben, tun dies aus unterschiedlichen Gründen. Abu 'Ubaid überliefert von Ibrahim bin Abi Hafsah: „Ich fragte Sa'id bin Jubair, ob ich meiner Tante Zakāt geben dürfe. Er sagte: 'Ja, solange sie nicht als Teil deiner Familie bei dir lebt.'"72 Abu 'Ubaid überliefert ferner, dass al-Hasan sagte: „Es ist in Ordnung, dass ein Mensch Zakāt an seine Verwandten gibt, die nicht zu seinem Haushalt gehören."73 Er überliefert von 'Ata, dass Verwandte, die nicht zum Haushalt des Zakāt-Zahlers gehören, Vorrang beim Empfang seiner Zakāt haben, wenn sie arm sind. Ibn 'Abbas sagte: „Solange du keiner Person, die du finanziell unterstützt, Zakāt gibst, ist es kein Problem, Verwandten Zakāt zu geben." Diese Gelehrten betrachten die Frage, ob der Empfänger zum Haushalt des Zakāt-Zahlers gehört, als Kriterium für die Zulässigkeit, Verwandten Zakāt zu geben.74
Giving zakah to one's brothers, sisters, uncles, aunts, and other relatives is disputed by Muslim scholars. Those who do not allow it do so on different grounds. Abu 'Ubaid reports from Ibrahim bin Abi Hafsah, "I asked Sa'id bin Jubair whether I could give my aunt zakah. He said, 'Yes, as long as she does not live with you as part of your family.'"72 Abu 'Ubaid further reports that al Hasan says. "It is all right for a person to give zakah to his relatives who are not part of his household."73 He reports 'Ata as saying that relatives who are not part of the household supported by the zakah payer have priority in receiving his zakah, if they are poor. Ibn 'Abbas says "as long as you do not give any person whom you support financially, there is no harm in giving relatives zakah". These scholars consider whether or not the recipient is part of the zakah payer's household to be the criterion for permissibility of giving zakah to relatives.74
Abu 'Ubaid berichtet eine abweichende Ansicht von 'Abd Allah bin Daud, dessen Maßstab die gesetzliche Verpflichtung des Zakat-Zahlers ist, für Verwandte aufzukommen. Wenn der Staat den Zakat-Zahler nicht verpflichtet, einen Verwandten zu unterhalten, darf die Zakat an diesen Verwandten gegeben werden.75
Abu 'Ubaid reports a different view from 'Abd Allah bin Daud, whose criterion is the legal responsibility of the zakah payer to provide for relatives. If the state does not obligate the zakah payer to support a relative, zakah may be given to that relative.75
Vergleich und Analyse
Comparison and analysis
Nachdem ich all diese Meinungen durchgesehen habe, halte ich jene für die zutreffendste, die es erlaubt, Zakat an alle Verwandten zu geben, mit Ausnahme der Eltern und Kinder. Dies ist auch die Ansicht von Abu 'Ubaid und der Mehrheit der Gelehrten seit der Zeit der Gefährten und der Nachfolger.
After surveying all these opinions, I feel that the one which allows giving zakah to all relatives except parents and children is most appropriate. This is also the opinion of Abu 'Ubaid and the majority of scholars since the era of the Companions and Followers.
Diese Ansicht wird unterstützt von:
This opinion is supported by:
1. Die Allgemeinheit der Texte über die Armen, die nicht zwischen armen Verwandten und Nichtverwandten unterscheiden, etwa „Die Almosen sind nur für die Armen und die Bedürftigen bestimmt, und für … die von den Reichen unter ihnen genommen und den Armen unter ihnen gegeben werden." Diese Texte schließen die Verwandten ein, und jeder Versuch, Verwandte aus den Kategorien der Zakat-Empfänger herauszunehmen, bedarf eines entsprechenden Textes. Dies ist nicht der Fall bei der Ehefrau, den Eltern und den Kindern, die einhellig von der Zakat ausgeschlossen sind.
1. The generality of texts about the poor, which make no distinction between poor relatives and non-relatives, like "The sadaqat are only for the poor and the needy and the saying ". . to be taken from the rich among them and rendered to the poor among them." These texts include relatives, and any attempt to remove relatives from the categories of zakah deservants requires an appropriate text. This is not the case with the wife, parents, and children, who are unanimously excluded from zakah.
2. Texte, die dazu ermutigen, den eigenen Verwandten zu helfen, wie etwa: „Das Sadaqah, das den Bedürftigen gegeben wird, ist nur ein Sadaqah, während das, das den eigenen Verwandten gegeben wird, zwei Vorzüge hat: Es ist ein Sadaqah und ein Akt der Güte gegenüber den Verwandten“,83 „Gewiss, das beste Sadaqah ist das, das einem Verwandten gegeben wird, selbst wenn dieser Hass verbirgt“,84 sowie der Ausspruch von Ibn Mas'ud, der Ehefrau, der zuvor erwähnt wurde.
2. Texts that encourage helping one's relatives, such as "The sadaqah given to the needy is merely a sadaqah, but that given to one's relatives has two merits: It is a sadaqah and a kindness to kin,"83 "Indeed, the best sadaqah is that given to a relative, even one who hides hatred,"84 and the saying from Ibn Mas'ud wife mentioned earlier.
FÜNFTER ABSCHNITT: DIE NACHKOMMEN DES PROPHETEN MUHAMMAD ﷺ
SECTION FIVE THE DESCENDENTS OF PROPHET MUHAMMAD (P)
Aussprüche, die das Spenden von Sadaqah an die Familie des Propheten Muhammad ﷺ untersagen
Sayings prohibiting sadaqah to (p) Muhammad's family
Ahmad und Muslim berichten, dass al-Muttalib bin Rabi'ah (ein Cousin ersten Grades des Propheten ﷺ)
Ahmad and Muslim report that al Muttalib bin Rabi'ah (first cousin of the Prophet)
"ging mit al-Fadl bin al-Abbas zum Gesandten Gottes ﷺ. Einer von ihnen sagte: ‚O Gesandter Gottes, wir kommen, um dich zu bitten, uns über die Sadaqat einzusetzen, damit wir daran verdienen können wie andere Leute (die angestellt sind) und dir das bringen können, was wir einsammeln, so wie es andere tun.' Der Prophet ﷺ sagte: ‚Gewiss darf die Sadaqah weder von Muhammad ﷺ noch von der Familie des Muhammad ﷺ genommen werden; sie ist lediglich die Unreinheit, die aus dem Vermögen der Menschen gereinigt wird.'
In einer Überlieferung, die in al-Muntaqa erwähnt wird, sagt der Prophet ﷺ: ‚... ist für Muhammad ﷺ nicht erlaubt, noch für die Familie des Muhammad ﷺ.'88 Abu Daud und al-Tirmidhi berichten von Abu Rafi', der sagt: „Der Gesandte Gottes ﷺ setzte einen Mann aus dem Stamm der Banu Makhzum über die Sadaqah ein. Der Mann sagte zu mir: ‚Komm mit mir (um mir zu helfen), dann wirst du etwas davon bekommen.' Ich sagte: ‚Nicht bevor ich den Gesandten Gottes ﷺ gefragt habe.' Als ich ihn fragte, sagte er mir: ‚Der freigelassene Sklave eines Stammes gehört zu ihnen, und wir sind eine Familie, für die die Sadaqah nicht erlaubt ist.'" Abu Rafi' war ein freigelassener Sklave des Propheten ﷺ. Al-Bukhari berichtet von Abu Hurairah: „Al-Hasan bin 'Ali nahm eine Dattel von den Datteln der Sadaqah und steckte sie sich in den Mund."
"went with al Fadl bin al Abbas to the Messenger of God (p). One of them said, 'O Messenger of God, we come to ask you to appoint us on sadaqat, so we can earn from it like other people (who are employed) and bring you what we collect like other people do.' The Prophet said, 'Indeed, the sadaqah must not be taken by Muhammad or the family of Muhammad; it is merely the impurities cleansed from peoples wealth.' "In a version mentioned in al Muntaqa, the Prophet says, ". . . is not lawful to Muhammad, nor to the family of Muhammad."88 Abu Daud and al Tirmidhi report that Abu Rafi' says, "The Messenger of God (p) appointed a man from the clan of bani Makhzum on sadaqah. The man said to me 'Come with me (to help me), and you will get some of it.' I said, 'Not until I ask the Messenger of God (p).' When I asked him, he told me 'The ex-slave of a clan is one of them, and we are a family to whom sadaqah is not lawful'." Abu Rafi' was an ex-slave of the Prophet (p). Al Bukhari reports from Abu Hurairah, "Al Hasan bin 'Ali took one date from the dates of the sadaqah and put it in his mouth.
(er war damals noch ein Kind). Der Prophet ﷺ sagte: „Yech, Yech!", um ihn dazu zu bringen, es aus seinem Mund zu nehmen, und fuhr fort: „Wisst ihr nicht, dass wir keine Sadaqah essen?" Die Überlieferung Muslims (wie von al-Hafiz angeführt) lautet: „Wir sind diejenigen, denen die Sadaqah nicht erlaubt ist", und in einer Überlieferung von Ma'mar: „Die Sadaqah ist der Familie Muhammads ﷺ wahrlich nicht erlaubt." Ahmad und al-Tahawi berichten von al-Hasan bin Ali: „Ich war mit dem Propheten ﷺ unterwegs. Wir kamen an einem Korb mit Datteln vorbei, die als Sadaqah gesammelt worden waren. Ich nahm eine und steckte sie in meinen Mund. Der Prophet ﷺ griff danach, während noch Speichel daran haftete, und sagte: ‚Wir, die Familie Muhammads ﷺ, für uns ist die Sadaqah nicht erlaubt.'" Seine Überlieferungskette ist stark.
Wen umfasst die Familie des Propheten Muhammad ﷺ?
Whom does the family of Muhammad include?
Al Hafiz in al Fath und al Shawkani in al Nail erwähnen, dass unter den muslimischen Gelehrten Meinungsverschiedenheiten darüber bestehen, wer zur Familie des Propheten ﷺ gehört.91 Al Shafi'i und eine Gruppe von Gelehrten vertreten die Ansicht, dass zur Familie des Propheten ﷺ die Nachkommen von Hashem und die Nachkommen von al Muttalib gehören. Hashem ist der Urgroßvater des Propheten ﷺ, und al Muttalib ist der Bruder Hashems. Al Shafi'i argumentiert, dass der Prophet ﷺ die Nachkommen von al Muttalib ebenso wie die Nachkommen von Hashem in den Anteil einbezog, der den Verwandten des Propheten ﷺ zugewiesen wurde, und keine andere Sippe einschloss. Al Shafi'i fährt fort, dieser Anteil werde als Ausgleich dafür gegeben, dass ihnen die Annahme von Sadaqah untersagt ist. Al Bukhari überliefert von Jubair bin Mut'im: „Ich ging mit 'Uthman bin 'Affan zum Propheten ﷺ und sagte: 'O Gesandter Gottes, du hast den Nachkommen von al Muttalib vom Fünftel aus Khaibar gegeben, uns aber nicht gegeben. Wir und sie stehen auf derselben Stufe.' Der Gesandte Gottes ﷺ sagte: 'Die Nachkommen von al Muttalib und die Nachkommen von Hashem sind eins.'"
Gegen diese Argumentation wird eingewandt, dass die Nachkommen von al Muttalib nur deshalb aus dem Anteil der Verwandten bedacht wurden, weil sie mit der Familie des Propheten ﷺ verbündet waren und sie unterstützten, und nicht als Ausgleich dafür, dass ihnen die Annahme von Sadaqah untersagt war. Daher vertreten Abu Hanifah, Malik und die Hadawis die Ansicht, dass zur Familie des Propheten ﷺ allein die Nachkommen von Hashem gehören. Zu der Auffassung Ahmads gibt es zwei Überlieferungen: Die eine stimmt mit Abu Hanifah überein, die andere mit al Shafi'i.
Al Hafiz in al Fath and al Shawkani in al Nail state that there are differences among Muslim scholars on specification of the Prophet's family.91 Al Shafi'i and a group of scholars believe the family of the Prophet includes the children of Hashem and the children of al Muttalib. Hashem is the great-grandfather of the Prophet and al Muttalib is Hashem's brother. Al Shafi'i argues that the Prophet (p) included the children of al Muttalib as well as the children of Hashem in the share assigned to the Prophet kindred, and did not include any other clan. Al Shafi'i continues that this share is given in compensation for preventing them from taking sadaqah. Al Bukhari reports from Jubair bin Mut'im, "I went with 'Uthman bin 'Affan to the Prophet, and said, 'O Messenger of God, you have given the children of al Muttalib out of the one-fifth from Khaibar and did not give us. We and they are at the same level.' The Messenger of God said, 'The children of al Muttalib and the children of Hashem are one thing.'" This argument is challenged on the grounds that the children of al Muttalib were given from the share of the kindred only because of their alliance with and support of the family of the Prophet, and not as recompense for preventing them from taking sadaqah. Consequently, Abd Hanifah, Malik, and the Hadawis believe the family of the Prophet includes the children of Hashem alone. There are two reports about the view of Ahmad. One goes along with Abu Hanifah, and the other agrees with al Shafi'i.
Was, wenn der Familie des Propheten keine Kriegsbeute oder Fai' gegeben wird?
What if no war booty or fai' is given the Prophet's family?
Können die Angehörigen des Propheten ﷺ Zakat erhalten, wenn ihnen ihr Anteil an der Kriegsbeute und am Fai' nicht gegeben wird?
Can the Prophet's family be given zakah if their share of war booty and fai' is not given to them?
Diese Frage wird von einigen Gelehrten bejaht. Dazu gehören einige Malikiten, die darauf hinweisen, dass Angehörige des Propheten ﷺ vom Empfang von Zakat unter anderem deshalb ausgeschlossen sind, weil ihnen ein Anteil an der Kriegsbeute und am Fai' zusteht. Wenn ihnen dieser Anteil nicht gegeben wird und sie in Armut geraten, dürfen ihnen daher Zakat-Mittel gegeben werden. Die Hanafiten haben eine ähnliche Argumentation, wie im vorangegangenen Unterabschnitt zitiert. Unter den Schafiiten glaubt Abu Sa'id al-Istakhri, dass die Familie des Propheten ﷺ Zakat erhalten darf, wenn ihr Anteil an der Beute und am Fai' nicht ausgezahlt wird. Al-Nawawi zitiert al-Rafi'i, dass Muhammad bin Yahya (ein Schüler al-Ghazalis) dieselbe Ansicht vertritt.100 Ibn Taimiya und der hanbalitische Richter Ya'qub präsentieren ähnliche Argumente.101 Auch die Ja'fari-Schule vertritt diese Auffassung.102
This question is answered affirmatively by a few scholars. These include some Malikites, who point out that members of the Prophet's family are prevented from taking zakah partly because a share of war booty and fai' is assigned to them. Therefore, if they are not given that share and are struck by poverty, they can be given zakah. Hanafites have a similar argument, as quoted in the preceding subsection . Among Shafi'ites, Abu Sa'id al Istakhri believes the family of the Prophet may be given zakah if they are not paid their share of booty and fai'. Al Nawawi quotes al Rafi'i that Muhammad bin Yahaya (a disciple of al Ghazali) believes the same.100 Ibn Taimiyah and al Qadi Ya'qub, a Hanbalite, present similar arguments.101 This is also the view of the Ja'fari school.102
Die Mehrheit der Gelehrten vertritt die Ansicht, dass die Familie und die Nachkommen des Propheten ﷺ keine Zakāt erhalten, um sie zu ehren; ihr Ausschluss von der Beute reicht daher nicht als Grund aus, ihnen Zakāt zu geben.103
The majority of scholars believe that since the family and descendents of the Prophet (p) are not given zakah in order to honor them, their deprivation from booty is not sufficient grounds to give them zakah.103
Vergleich und Abwägung
Comparison and weighing
In unserer Zeit muss die Zahlung von Zakat an Nachkommen des Propheten ﷺ erlaubt sein, da ihnen kein Anteil an der Kriegsbeute und am Fai' gewährt wird, entweder weil letztere überhaupt nicht existieren oder wegen der willkürlichen Entscheidung der Herrscher.
In our times, payment of zakah to descendents of the Prophet must be permissible, since they are not given a share of booty and fai', either because the latter do not exist at all or because of arbitrary decision by rulers.
Der Anteil der Verwandten des Propheten wird im Qur'an mehrfach erwähnt: „Und wisset, dass von aller Beute, die ihr im Krieg gewinnt, ein Fünftel Gott zusteht und dem Gesandten und den nahen Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen und dem Wanderer“104, und „Was Gott von der Habe der Bewohner der Städte seinem Gesandten zurückgegeben hat, gehört Gott, dem Gesandten, den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen und dem Wanderer, damit es nicht nur unter den Reichen unter euch die Runde macht.“105
The share of the Prophet's kindred is referred to in the Qur'an several times: "And know that out of all the booty ye may acquire in war, a fifth share is assigned to God, and to the Apostle, and to near relatives, and to orphans and to the needy and to the wayfarer,"104 and "What God has bestowed on His Apostle and taken away from the people of the townships belongs to God, to His Apostle, and to kindred, and orphans, and the needy, and the wayfarer, in order that it may not merely make a circuit between the wealthy among you."105
Die Behauptung, die Familie des Propheten (ﷺ) sei vom Empfang von Zakah ausgeschlossen, um sie zu ehren, ist kein so starkes Argument. Vernünftiger erscheint es, dass sie deshalb davon ausgeschlossen ist, weil ihr der Anteil in jenen beiden Versen zugewiesen wird. Fällt daher die ihnen zugedachte Vergütung weg, müssen sie Zakah empfangen dürfen, zumal viele Gelehrte der Ansicht sind, dass der Anteil der Verwandten nach dem Tod des Propheten (ﷺ) zur Unterstützung der Kämpfer auf dem Weg Gottes verwendet werden muss, sodass die Familie und Nachkommen des Propheten (ﷺ) im Bedarfsfall nichts hätten, was sie unterstützt.
Claiming that the family of the Prophet (p) is prevented from receiving zakah to honor them is not so strong an argument. It seems more reasonable that they are so prohibited because of the share they are granted in those two verses. Thus, if the compensation assigned to them does not exist, they must be able to receive zakah, especially since many scholars believe the share of the kindred, after the death of the Prophet, must be diverted to supporting fighters in the way of God, thus leaving the family and descendents of the Prophet with nothing to support them in case of need.
ABSCHNITT SECHS: FEHLER IM URTEIL BEI DER VERTEILUNG DER ZAKAT
SECTION SIX ERRORS IN JUDGEMENT IN ZAKAH DISTRIBUTION
Zakat an Nicht-Berechtigte aufgrund eines Irrtums bei der Beurteilung
Giving zakah to non-deservants by error of judgement
Wenn ein Zakah-Zahler seine Zakah einer Person gibt, von der er meinte, sie sei bedürftig, und danach feststellt, dass er sich geirrt hat, erfüllt diese Zahlung dann die Pflicht des Zahlers zur Zakah?
If a zakah payer gives his zakah to a person whom he thought was a deservant then finds that he was incorrect, does that payment fulfill the payer's obligation of zakah?
Es gibt drei große Meinungen zu dieser Frage. Die erste lautet, dass eine solche Verteilung die Pflicht der Zakah erfüllt. Dies ist die Ansicht von Abu Hanifah, Muhammad, al-Hasan und Abu 'Ubaid. Diese Auffassung bedeutet, dass der Zakah-Zahlende keine weitere Zahlung schuldet, und sie stützt sich auf einige Aussprüche des Propheten ﷺ. Al-Bukhari und Ahmad überliefern von Ma'n bin Yazid: „Mein Vater gab einige Dinare als Sadaqah einem Mann in der Moschee [zur Verteilung]. Ohne es zu wissen, kam ich vorbei und nahm sie. Mein Vater sagte: ‚Bei Gott, ich hatte nicht beabsichtigt, sie dir zu geben.' Ich beschwerte mich beim Propheten ﷺ, der sagte: ‚O Yazid, du erhältst, was du beabsichtigt hast, und o Ma'n, du erhältst, was du genommen hast.'" Dieser Ausspruch unterscheidet nicht zwischen freiwilliger und verpflichtender Sadaqah. Abu Hurairah berichtet, dass der Prophet ﷺ sagte: „Ein Mann sagte einmal: ‚Ich werde heute Nacht gewiss eine Spende geben.' Er ging hinaus mit seiner Sadaqah und legte sie in die Hand eines Diebes, [ohne es zu wissen]."
There are three major opinions on this matter. The first is that such distribution fulfills the obligation of zakah. This is the opinion of Abu Hanifah, Muhammad, al Hasan., and Abu 'Ubaid. This view implies that no other payment is required from the zakah payer, and is founded on a few sayings of the Prophet: Al Bukhari and Ahmad report from Ma'n bin Yazid, "My father put a few dinars as a sadaqah with a man in the mosque [to give them away]. Not knowing, I came by and took them. My father said, 'By God, I did not intend to give you.' I complained to the Prophet, who said, "O Yazid, you get the intention and O Ma'n you get what you have taken.'" This saying does not make any distinction between voluntary and obligatory sadaqah, Abu Hurairah narrates that the Prophet (p) said, "A man once said,117 Surely I am going to give a charity tonight.' He went out with his sadaqah and put it in the hands of a thief, [not knowing).
Am nächsten Morgen ging das Gerücht um, in der Nacht zuvor sei einem Dieb Sadaqah gegeben worden. Der Mann sagte: „Mein Herr, Lob gebührt allein Dir. Gewiss, ich werde eine weitere Sadaqah geben.“ Er ging hinaus, mit der Sadaqah, und legte sie in die Hände einer Prostituierten. Am nächsten Morgen verbreitete sich die Nachricht, einer Prostituierten sei Sadaqah gegeben worden. Der Mann sagte zu sich selbst: „Mein Herr, Lob gebührt allein Dir. Gewiss, ich werde Sadaqah geben.“ Er ging hinaus mit der neuen Sadaqah und legte sie in die Hände eines reichen Mannes. Am nächsten Morgen sprachen die Leute davon, dass in der Nacht zuvor einem Reichen Sadaqah gegeben worden sei. Der Mann sagte: „Mein Herr, Lob sei Dir. Soll ich einer Prostituierten, einem Dieb und einem Reichen geben! Während er schlief, wurde ihm gesagt: „Was deine Sadaqah an den Dieb betrifft, so mag sie ihm helfen, zufrieden zu werden und mit dem Stehlen aufzuhören; was die Prostituierte betrifft, so mag sie die Sadaqah annehmen und mit der Prostitution aufhören; und was den Reichen betrifft, so mag er die Lehre annehmen und anfangen, von dem auszugeben, was Gott ihm gegeben hat.“118
1. Fath al-Qadir, Bd. 2, S. 21.
1. Fath al Qadir, Vol. 2, p. 21.
2. An-Nawawi sagt: „Die Überlieferungsketten beider Berichte sind gut. Al-Baihaqi hat alle Überlieferungsketten dieses Ausspruchs gesammelt. In diesen Ketten überliefern Malik und Ibn Uyaynah ihn als mursal, während Ma'mar und ath-Thauri ihn auf den Propheten ﷺ zurückführen. Wenn ein Ausspruch als mursal überliefert und (auf den Propheten ﷺ) durchgehend gemacht wurde, gilt er als durchgehend überliefert, sofern die Kette, über die er durchgehend gemacht wurde, nach der richtigen Regel der Hadith-Forschung angenommen wird." Siehe al-Majmu', Band 6, S. 206.
2. Al Nawawi says, "Its chains of both narrations are good. Al Baihaqi gathers all chains of this saying. In these chains, Malik and Ibn Uyaynah report it mursal, while Ma'mar and al Thawri link the saying to the Prophet. If a saying is reported mursal, and linked up, it is considered linked, as long as the chain through which it is linked up is accepted, according to the correct rule of hadith research." See al Majmu', Vol. 6, p.206.
7. Sharh al-Khirshi zu Matn Khalil, Bd. 2, S. 214.
7. Sharh al Khirshi on Matn Khalil, Vol. 2, p. 214.
8. Kapitel eins dieses Teils.
8. Chapter one of this part.
9. Der Verfasser von al-Bahr, Bd. 2, S. 175, erwähnt die Bedingung al-Schafi'īs, dass die Armen schwach sein müssen, dauerhaft krank und keine Bettler, doch der oben genannte Ausspruch widerlegt diese Bedingung. Ibn al-'Arabī hält es für falsch, die Gabe auf dauerhaft Kranke zu beschränken, wie zuvor erwähnt.
Tatsächlich enthält der Vers über die Verteilung der Zakat zwei Arten von Berechtigten. Die erste Gruppe umfasst diejenigen, die bedürftig sind: die Armen, die Notleidenden, Sklaven, die befreit werden müssen, Menschen mit persönlichen Schulden und Reisende. Diesen allen wird Zakat gegeben, weil sie Hilfe und Erleichterung brauchen. Zur zweiten Gruppe gehören diejenigen, die die muslimische Gemeinschaft benötigt: Mitarbeiter der Zakat-Behörde, Menschen, deren Herzen gewonnen werden sollen, Personen mit Schulden, die durch öffentliche Dienste entstanden sind, und Kämpfer auf dem Weg Gottes. Diese erhalten Zakat unabhängig davon, ob sie arm oder wohlhabend sind. Der Prophet ﷺ
The fact is, the verse on zakah dispersement includes two kinds of deservants. The first group encompasses those who are in need: the poor, the needy, slaves needing liberation, individuals under personal debts, and wayfarers. These all are given zakah because they need help and relief. The second group comprises those whom the Muslim community needs: workers for the zakah agency, individuals whose hearts are being reconciled, persons under debts caused by public service, and fighters in the way of God. These people are given regardless of their poverty or wealth. The Prophet (p)
... selbst legt fest, dass „Sadaqah für Reiche nicht erlaubt ist, außer in fünf Fällen: der Kämpfer auf dem Weg Gottes, der Zakat-Einsammler, der Schuldner, eine Person, die von einem Zakat-Empfänger einen als Zakat gegebenen Gegenstand kauft, und eine Person, deren armer Nachbar Zakat erhält und ihr ein Geschenk daraus gibt." An-Nawawi kommentiert: „Dies ist eine korrekte bzw. gute Aussage, überliefert von Abu Dawud über zwei Überlieferungsketten, eine mursal und die andere bis zum Gesandten Allahs ﷺ zurückgeführt."2
himself specifies, that "sadaqah is not lawful to the rich, except in five cases: the fighter in the way of God, the zakah worker, the debtor, a person who buys from a zakah recipient an item given as zakah, and a person whose poor neighbor receives zakah and gives him a gift from it." Al Nawawi comments, "This is a correct or good saying, reported by Abu Daud through two chains, one mursal and the other linked to the Messenger (p)."2
In my opinion, zakah must not be given to any person whose living expenses are on the shoulders of a rich person, such as the wife or young child of a rich man. This does not apply to other relatives whose living expenses are not the duty of the rich person.
One may argue that the Prophet (p) gave them the option of receiving zakah because he was not sure about their true situation, although they looked capable of earning. This is the essence of Abu 'Ubaid's comment. He adds that strength and ability to work must be associated with the availability of suitable job yielding sufficient income. A person who is able to work but does not find a job may be given zakah, as indicated by the verse. "And in their wealth their is the right of he who asks and he who is deprived". Ibn 'Abbas is reported to have explained "he who is deprived" as a craftsman who does not earn sufficiently.11
Whatever good ye give shall be rendered back to you, and you shall not be dealt with unjustly.'15,16 According to Ibn Kathir, the verse means that if the giver of charity aims to please God, he or she is rewarded by God regardless of whether the recipient of the charity is righteous or not, or deserving or not. The giver is rewarded for his or her intention.17 In another verse, God praises those who "... feed for the love of God the indigent, the orphan, and the captive."18 Captives in Muslim society were obviously disbelievers, as reported by al Hasan and others.19
Ibn Abi Shaibah reports that when Jabir bin Zaid was asked to whom sadaqah was to be distributed, he replied, "To people in your area, Muslims and People of the Pledge," and continued "The Messenger of God (p) gave the People of the Pledge from sadaqah and the one-fifth."' The question is obviously about zakah, but it may mean voluntary sadaqah as well although only zakah was collected and distributed at the time of the Prophet (p). At any rate, the saying is only mursal . Ibn Abi Shaibah also reports Umar's comment that the verse "The sadaqat are only for the poor..."29 includes People of the Pledge who are chronically ill.30 Abu Yusuf reports that 'Umar assigned a regular subsidy for an elderly Jewish man from the treasury of the Muslim state, on the grounds that the old man was covered by the above verse.31 The author of al Rawd al Nadir comments that these stories indicate 'Umar believed it was permissible to give zakah to the People of the Book.32 A similar opinion is quoted from Zaidis by the author of al Manar. The author of al Bahr quotes al Zuhri and Ibn Sirin as saying the same; the latter adds "this action is done because of the generality of the term" the poor "in the verse."33
Al-Tabari berichtet, dass 'Ikrimah der Ansicht ist, das Wort „Bedürftige“ im Vers beziehe sich auf arme Angehörige der Schrift.34 'Ikrimah sagt: „Nenne arme Muslime nicht Bedürftige. Die Bedürftigen sind die Armen aus dem Bund.“35 Einige Rechtsgelehrte vertreten die Auffassung, die Gabe der Zakāt an Angehörige des Bundes sei nur erlaubt, wenn keine würdigen Muslime gefunden werden, wie al-Jassās von 'Ubaid Allah bin al-Hasan überliefert.36 Auch einige Abadiyyah vertreten dieselbe Ansicht.37
Al Tabari reports that 'Ikrimah believes the word "needy" in the verse refers to poor people of the Book.34 'Ikrimah says, "Do not call poor Muslims needy. The needy means poor people of the Pledge."35 Some jurists argue giving zakah to people of the Pledge is only permissible if no deservant Muslims are found, as reported by al Jassas, from 'Ubaid Allah bin al Hasan.36 Some Abadis believe the same.37
Obviously, the above discussion refers to giving zakah to poor non-Muslims because of their poverty. As for giving zakah to people of the Pledge for reasons other than poverty, such as reconciling their hearts and bringing them closer to Islam, the Muslim community, and the Islamic state, the matter is different. Earlier in this book, I argue that it is permissible to give non-Muslims for heart reconciliation, such an action must be done at the discretion of the Islamic government, and not of individuals.
Es muss hinzugefügt werden, dass Gelehrte, die es nicht erlauben, Zakat an Menschen des Schutzvertrags (ahl ad-dhimma) zu geben, damit nicht meinen, dass den armen Menschen des Schutzvertrags nicht geholfen werden dürfe. Vielmehr glauben sie, dass solche Unterstützungen aus anderen Quellen als der Zakat stammen müssen, etwa aus der Kriegsbeute, dem Fai und dem Kharaj. Abu 'Ubaid zitiert den Brief 'Umar ibn 'Abd al-'Aziz' an seinen Statthalter in al-Basra [einer Region im Süden des Irak]: „... und kümmere dich um die Menschen des Schutzvertrags. Finde diejenigen unter ihnen, die alt und schwach sind und die nichts erwirtschaften, und gib ihnen regelmäßige Gehälter aus der Staatskasse in einer Höhe, die für sie ausreicht.“ Dies zeigt, dass der muslimische Herrscher Verantwortung gegenüber den Menschen des Schutzvertrags empfinden muss.
It should be added that scholars who do not allow giving zakah to people of the Pledge do not mean that the poor people of the Pledge must not be helped. Rather they believe such subsidies must come out of sources other than zakah, such as war booty, fai, and kharaj. Abu 'Ubaid quotes 'Umar bin 'Abd al Aziz's letter to his governor in al Basrah [an area in the south of Iraq], ". . . and look after the people of the Pledge. Find those of them who are elderly, weak, and those who do not earn, then give them regular salaries from the treasury in amounts sufficient for them."39 This shows that the Muslim ruler must feel responsibility toward the people of Pledge.
I think wrongdoers who do not harm Muslims or challenge the tenets and rites of Islam may be helped with zakah. There is no doubt at all that giving the righteous poor is much better. As for transgressors who openly challenge Islamic values, zakah must not be given to them, because Muslims are ordained to establish righteousness and prevent evil, and giving such persons in no way helps prevent evil, for God says, "The believers, men and women, are protectors one of another, they enjoin what is just and forbid what is evil."43 This requires that the Muslim community must withhold its help to those who oppose its values, try to destroy its rites and openly challenge its laws. As for families of such transgressors, zakah must be given to them, if they are in need, in accordance with the verse, "No bearer of burdens can bear the burden of another."44 Ibn Taimiyah supports this view, saying, "One must search for poor and needy righteous men and women who follow the steps of Shari'ah. How can a Muslim help those who challenge Islamic values and rites by their wrongdoing or transgression?"45 He continues, "The person who does not fulfill the obligation of prayers must be advised to pray before being given zakah; if he accepts, zakah may be given to him, and if not, it may not be given."46
Die Ibaditen sind sich nicht vollständig einig, ob Zakah an Muslime gegeben werden darf, die nicht ihrer Rechtsschule angehören. Einige ihrer Rechtsgelehrten erlauben, Zakah an jeden Armen zu geben, solange er nicht dafür bekannt ist, ihrer Auffassung zu widersprechen. Manche gestatten sogar, Zakah an Menschen zu geben, die anderen Rechtsschulen angehören.50 Die Zaiditen hingegen verbieten, ihre Zakah an bestimmte abweichende Sekten zu geben.
Abadis do not totally agree as to whether zakah may be given to Muslims who do not subscribe to their school of thought. Some of their jurists permit giving zakah to any poor person, as long as he is not known to differ with their view. Some even allow giving zakah to people who belong to opposing schools of thought.50 As for Zaidis, they forbid giving their zakah to certain deviating sects.
Einige unserer Vorgänger vertraten die Ansicht, dass die Zakāh allein nach dem Kriterium der Bedürftigkeit und Armut gegeben werden müsse, ohne weitere Fragen zu stellen. Ibn Abī Schaibah überliefert, dass Fudail Ibrāhīm nach der Gabe der Zakāh an Abweichler fragte. Er antwortete: „Unsere Vorfahren fragten nur nach der Armut.“ Dies ist die Meinung von al-Mu'ayyad Yahyā. Von asch-Schāfi'ī wird hingegen überliefert, dass er es verbot, Personen zu unterstützen, deren Unrecht den Muslimen oder dem islamischen Staat schadet, etwa jenen, die gegen die Muslime kämpfen.51
Some of our predecessors believed zakah must be given on the sole criteria of need and poverty, with no other questions asked. Ibn Abi Shaibah reports that Fudail asked Ibrahim about giving zakah to deviating people. He said, "Our ancestors asked nothing except about poverty." This is the opinion of al Mu'ayad Yahya, and al Shafi'i are reported to forbid helping individuals whose wrongdoing harms Muslims or the Islamic state, such as those who fight Muslims.51
Ibn al-Mundhir behauptet einen Konsens (Ijma') der Gelehrten, dass Zakat nicht an die Eltern gegeben werden darf in Fällen, in denen der Zakat-Zahlende verpflichtet ist, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, da er durch die Gabe von Zakat an sie von der Pflicht zur Versorgung ihres Lebensunterhalts befreit wird.53 Außerdem wird der Gesandte Gottes ﷺ mit den Worten zitiert: „Du und dein Vermögen gehören deinem Vater.“54 Und der Koran betrachtet die Häuser der Eltern und ihrer Kinder als ein und dasselbe: „Es ist keine Sünde für euch, dass ihr in euren eigenen Häusern esst.“55 Der letzte Ausdruck bezieht sich auf die Häuser der Söhne, da es offensichtlich ist, dass es keine Sünde ist, im eigenen Haus zu essen.56 Der Prophet ﷺ sagt: „Die beste Speise, die ein Mensch isst, ist die, die aus seinem eigenen Erwerb stammt. Auch die seines Sohnes stammt aus seinem eigenen Erwerb.“57 Darauf gründend argumentieren die Hanafiten, dass das Eigentum an Vermögen zwischen Eltern und ihren Kindern fortbesteht. Somit ist die Zahlung von Zakat an einen Elternteil oder ein Kind so, als würde man sie sich selbst geben.58 Kinder und Eltern werden bei der Verteilung der Zakat als eine Einheit behandelt. Es gibt einen Überlieferungsbericht, den al-Bukhari und Ahmad von Ma'n bin Yazid überliefern: „Mein Vater gab einem Mann in der Moschee einige Dinare, damit er sie als Almosen verteile. Ohne es zu wissen, kam ich und nahm sie. Mein Vater sagte: ‚Bei Gott, ich hatte nicht beabsichtigt, dir zu geben.‘ Ich beklagte mich beim Gesandten Gottes ﷺ, der sagte: ‚O Yazid, du erhältst den Lohn für deine Absicht, und o Ma'n, du erhältst, was du bekommen hast.‘“ Dieser Bericht bezieht sich nach al-Shawkani auf freiwillige Wohltätigkeit und nicht auf die verpflichtende Zakat.58
Ibn al Mundhir claims an ijma' of scholars that zakah must not be given to the parents in cases where the zakah payer is obligated to provide for their living expenses, since by giving them zakah he is saved the obligation of providing their living expenses.53 Moreover, the Messenger of God is quoted as saying, "You and your wealth belong to your father."54 and the Qur'an considers the houses of parents and their children one and the same: "It is no fault on yourselves that ye should eat in your own houses."55 The last phrase refers to houses of one's sons, since it is obvious that there is no fault in eating in one's own house."56 The Prophet (p) says, "The best food a man eats is that which is out of the man's own earning. That of his son is from his own earning too."57 Based on this Hanafites argue that ownership of property is continuous between parents and their children. Thus, paying zakah to a parent or a child is like giving it to oneself.58 Children and parents are treated as one unit in zakah distribution. There is a saying reported by al Bukhari and Ahmad from Ma'n bin Yasid that "My father gave a man in the mosque a few dinars to distribute as charity. Not knowing, I came and took them. My father said, "By God, I did not intend to give you." I complained to the Messenger of God (p), who said "O Yazid, you get the reward for your intention, and O Ma'n, you get what you obtained." This saying, according to al Shawkani, applies to voluntary charity and not to obligated zakah.58
Nur Muhammad und ein Überlieferung von Abu al-'Abbas (einem Schiiten) gestatten es, Zakat an die eigenen Eltern zu geben. Dies wird von einer Gruppe später lebender Zaiditen vertreten. Diese Auffassung stützt sich auf die allgemeinen Formulierungen der einschlägigen Texte und darauf, dass kein authentischer Beleg für den Ausschluss der Eltern vorliegt.60 Außerdem wird berichtet, Malik billige es, Zakat an Enkel sowie an Urgroßeltern zu geben.61 Ibn al-Mundhir und der Verfasser von al-Bahr, die beide einen Konsens (ijma')62 berichten, scheinen die Echtheit der Überlieferungen dieser Gelehrten nicht anzuerkennen.
Only Muhammad, and a report from Abu al 'Abbas (a Shi'ite) approve of giving zakah to one's parents. This is supported by a group of later Zaidis. This opinion is based on the general terms of pertinent texts and lack of authentic support for parents' exclusion.60 Additionally, Malik reportedly approves of giving zakah to grandchildren as well as to great grandparents.61 It seems that Ibn al Mundhir and the author of al Bahr, who both report ijma'62 do not believe in the authenticity of narrations from these scholars.
Ibn al-Mundhir überliefert jedoch einen Konsens (ijma'), dass die Zakah nicht an Eltern oder Kinder gegeben werden darf, für deren Lebensunterhalt der Zakah-Zahlende aufkommen muss. Al-Nawawi führt aus, dass es Fälle gibt, in denen der Zakah-Zahlende nicht für den Lebensunterhalt seiner Eltern oder Kinder verantwortlich ist.63 Ibn Taimiyya nennt als Beispiel eine arme Mutter, deren kleine Kinder vermögend sind. Ihr Lebensunterhalt muss nicht von den Kindern bestritten werden, die sich in ihrer Obhut befinden; daher darf ihr Zakah aus deren Vermögen gegeben werden.64
However, Ibn al Mundhir quotes ijma' that zakah must not be given to parents or children who are responsible for each others' living expenses. Al Nawawi argues that there are cases in which the zakah payer is not responsible for the living expenses of his parents or children.63 Ibn Taimiyah gives as an example a poor mother whose young children are rich. Her living expenses need not be charged to the children under her custody; thus, she may be given zakah from them.64
„Und erwähne nicht, wer wir sind.“ Bilal ging hinein und fragte den Propheten ﷺ, der sagte: „Wer sind sie?“ Bilal antwortete: „Eine Frau von den Ansar und Zainab.“ Der Prophet ﷺ fragte: „Welche Zainab?“ Bilal erwiderte: „Die Ehefrau des ‘Abdullah.“ Da sagte der Prophet ﷺ: „Sie haben tatsächlich zwei Belohnungen: eine für die Güte gegenüber den Verwandten und eine für das Spenden von Almosen.“ Der Satz in der Überlieferung von al-Bukhari lautet: „Ist es für mich zulässig, es für meinen Ehemann und für Waisen unter meiner Obhut auszugeben?“70
And do not mention who we are.' Bilal went in and asked the Prophet, who said, ' Who are they'? Bilal answered 'A lady from the Ansar, and Zainab. The Prophet asked 'which Zainab?' Bilal replied, 'The wife of 'Abd Allah.' Then the Prophet said 'Indeed they have two rewards. One for kindness to the kin, and one for giving charity.' "The sentence in al Bukhari"s report reads, "Is it acceptable for me to spend it on my husband and on orphans under my custody?"70
Al Shawkani sagt: „Dieser Ausspruch zeigt, dass es einer Frau erlaubt ist, ihre Zakat ihrem Ehemann zu geben. Dies ist auch die Meinung von al Thawri, al Shafi'i, den beiden Schülern Abu Hanifahs, einer Überlieferung von Malik, einer Überlieferung von Ahmad sowie von al Hadi, al Nasir und al Mu'ayad bi Allah. Der oben genannte Ausspruch kann ein gutes Argument sein, wenn er einen eindeutigen Bezug auf die Pflichtzakat macht. Al Maziri behauptet, er beziehe sich auf die Zakat wegen der Worte, die im Ausspruch selbst verwendet werden: „ist es angemessen". Andere argumentieren, der Ausspruch beziehe sich nur auf freiwillige Mildtätigkeit, besonders da er die Worte „von deinem Schmuck" verwendet. Al Shawkani bemerkt: „Es scheint, dass es erlaubt ist, die Zakat der Frau ihrem Ehemann zu geben, erstens weil nichts dagegen spricht, und zweitens weil der Prophet ﷺ in dem oben genannten Ausspruch keinen Unterschied zwischen freiwilliger und verpflichtender Sadaqah macht."71
Al Shawkani says "this saying indicates it is permissible for a wife to give her zakah to her husband. This is also the opinion of al Thawri, al Shafi'i, the two disciples of Abu Hanifah, a report from Malik, and a report from Ahmad, also al Hadi, al Nasir, and al Mu'ayad bi Allah. The above saying can be a good argument if it makes a clear reference to obligatory zakah. Al Maziri claims it refers to zakah because of the words used in the saying itself, "is it acceptable". Others argue that the saying refers only to voluntary charity, especially since it uses the words "out of your jewelry." Al Shawkani remarks, "It appears that giving the wife's zakah to her husband is permissible, first because there is nothing to prohibit it, and second because in the above saying, the Prophet makes no distinction between voluntary and obligatory sadaqah.71
Die dritte, am weitesten verbreitete Ansicht stützt sich auf das Kriterium der gesetzlichen Unterhaltspflicht, wie sie in der Scharia festgelegt ist. Zakah darf nicht an jemanden gegeben werden, dessen Lebensunterhalt zu den Verpflichtungen des Zahlenden gehört. Dies beruht auf zwei Gründen: Erstens gilt ein solcher Verwandter tatsächlich als vermögend durch den Unterhalt, den der Zahlende ihm gewährt (oder gewähren sollte), und zweitens erspart sich der Zahlende, indem er diesem Verwandten Zakah gibt, die zusätzlichen Kosten für dessen Unterhalt.76 Dies ist die Ansicht von Malik, al-Shafi'i, einer Überlieferung von Ahmad, Zaid bin 'Ali, al-Hadi, al-Qasim, al-Nasir und al-Mu'ayad bi-Allah, wobei sich einige dieser Gelehrten jedoch nicht darüber einig sind, welche Verwandten unter die Unterhaltspflicht des Zahlenden fallen.
The third, most common opinion uses the criterion of the legal responsibility for financial support as set forth in Shari'ah. Zakah must not be given to anyone whose living expenses are the obligation of the payer. This is based on two points: firstly, that such a relative is in fact rich by the provision given (or that should be given) by the payer, and secondly, that the payer, by giving zakah to this relative, saves himself the additional cost of supporting that relative.76 This is the view of Malik, al Shafi'i, a report from Ahmad, Zaid bin 'Ali, al Hadi, al Qasim, al Nasir, and al Mu'ayad bi Allah although some of these scholars do not agree on the specification of those relatives whose provisions for living is the responsibility of the payer.
Zaid und Ahmad vertreten die Ansicht, dass der Maßstab für die Unterhaltspflicht derselbe ist wie der im Erbrecht. Wer von einem bestimmten Verwandten erben kann, ist diesem gegenüber unterhaltspflichtig.77 Al-Shafi'i beschränkt die Unterhaltspflicht allein auf Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel, während Malik sie weiter einschränkt auf Kinder – Söhne bis zur Pubertät,78 und Töchter bis zur Heirat – sowie auf den Vater und die Mutter; d. h., Malik schließt Enkel und Großeltern aus. Offensichtlich schließen sowohl Malik als auch al-Shafi'i Brüder, Schwestern, Tanten und Onkel aus.79
Zaid and Ahmad believe the criteria for financial responsibility is the same as that used in the inheritance system. A person who may inherit from a certain relative is financially responsible for that relative.77 Al Shafi'i restricts financial responsibility to parents, grandparents, children, and grandchildren only, while Malik further restricts it to children -- sons until puberty,78 and daughters until marriage-- and the father and mother; i.e. Malik excludes grandchildren and grandparents. Obviously, both Malik and al Shafi'i exclude brothers, sisters, aunts and uncles.79
Eine andere Gruppe von Gelehrten ist im Hinblick auf die Zahlung von Zakāt an Verwandte großzügiger. Einige von ihnen vertreten die Auffassung, dass Zakāt an Verwandte (außer Eltern und Kinder) gezahlt werden darf, für deren Lebensunterhalt der Zakāt-Zahlende aufkommen muss. Zu diesen gehören Abū Hanīfa, seine Schüler und Yahyā. Laut Ibn Qudāma ist dies der vorherrschende Überlieferungsbericht von Aḥmad. Abū ʿUbaid argumentiert, dass dies die annehmbarste Meinung sei, denn der Prophet ﷺ sagte: „Das Sadaqa an Bedürftige ist lediglich ein Sadaqa, aber es ist sowohl ein Sadaqa als auch eine Wohltat an Verwandte, wenn es an Verwandte gegeben wird.“80 Dieser Ausspruch macht weder einen Unterschied zwischen verpflichtendem und freiwilligem Sadaqa noch zwischen Verwandten, für deren Lebensunterhalt der Zahlende aufkommen muss, und anderen Verwandten.81 Ibn Abī Shaiba und Abū ʿUbaid sagen, dies sei auch die Meinung einer Handvoll Gefährten und Nachfolger.
Another group of scholars is more permissive about giving zakah to relatives. Some of them argue that zakah may be paid to relatives (other than parents and children) for whose living expenses the zakah payer may be responsible. These include Abu Hanifah, his disciples, and Yahya. It is the predominant report from Ahmad, according to Ibn Qudamah. Abu 'Ubaid argues that this is the most acceptable opinion, because the Prophet (p) said, "The sadaqah to the needy is merely a sadaqah, but it is both a sadaqah and a kindness to kin when it is given to relatives."80 This saying makes no distinction between obligatory and voluntary sadaqah or between relatives for whose living expenses the payer is responsible and other relatives.81 Ibn Abi Shaibah and Abu 'Ubaid say this is also the opinion of a handful of Companions and Followers.
Sie führen Ibn 'Abbas an, der sagte: „Ein Mensch soll seinen Verwandten Zakat geben, wenn sie bedürftig sind." Und Ibrahim berichtet, dass die Frau Ibn Mas'uds ihn fragte, ob sie die Zakat auf ihren Schmuck ihren verwaisten Neffen geben dürfe, die sich in ihrer Obhut befanden. Ibn Mas'ud antwortete mit „Ja".
Al-Hasan wurde gefragt, ob es erlaubt sei, seinem Bruder Zakat zu geben, und er antwortete: „Ja, gewiss."
Ibrahim wurde gefragt, ob eine Frau ihrer Schwester Zakat geben dürfe, und er antwortete bejahend.
Al-Dahhak bemerkt: „Wenn du bedürftige Verwandte hast, haben sie Vorrang vor deiner Zakat gegenüber anderen Menschen."
Mujahid fügt hinzu: „Die Zakat eines Menschen wird nicht angenommen, wenn sie anderen gegeben wird, während er bedürftige Verwandte hat."82
They quote Ibn 'Abbas as saying, "A person should give his relatives zakah if they are in need," and Ibrahim as reporting, Ibn Mas'ud's wife asked him about giving the zakah of her jewelry to her orphaned nephews who were under her custody. Ibn Mas'ud answered 'yes'." Al Hasan was asked if it was permissible to give zakah to one's brother, and replied "yes indeed." Ibrahim was asked whether a woman can give her sister zakah, and replied affirmatively. Al Dahhak remarks "If you have poor relatives, they have priority over your zakah compared to other people." Mujahid adds, "One's zakah is not accepted if it is given to others while one has needy relatives."82
Das Argument, dass der Zahlende sich selbst einen Vorteil verschafft, wenn er diesen Verwandten Zakat gibt, gilt nicht uneingeschränkt. Es trifft zwar auf die Ehefrau, die Kinder und die Eltern des Zakat-Zahlers zu, nicht jedoch auf andere Verwandte. Denn die Versorgung von Verwandten außer Ehefrau, Eltern und Kindern ist Aufgabe des islamischen Staates, und zwar aus der Zakat, dem Fai' und anderen Quellen. Die Verwandten sind nur dann in der Pflicht, wenn der Staat seiner Verpflichtung nicht nachkommt. Ein Zakat-Zahler darf seine Verwandten außer Ehefrau, Eltern und Kindern aus seiner eigenen Zakat unterstützen.
The argument that in giving zakah to these relatives, the payer benefits himself, is not absolute. It indeed applies to the zakah payer's wife, children, and parents, but not to other relatives, since supporting relatives other than the wife, children, and parents, is the responsibility of the Islamic state from zakah, fai and other sources. Relatives are responsible only when the state does not fulfill its obligation . A zakah payer may support relatives other than his wife, parents and children out of his own zakah.
Wir sollten beachten, dass die hanafitischen Gelehrten keine Verbindung zwischen der Zulässigkeit, Verwandten Zakat zu geben, und der finanziellen Unterhaltspflicht gegenüber ihnen, wie sie in der Scharia bestimmt ist, herstellen. Sie vertreten die Auffassung, dass die Verpflichtung des Zahlenden zum Unterhalt seiner Verwandten ihn nicht daran hindert, ihnen Zakat zu geben, solange das Gegebene in ihr Eigentum übergeht, da zwischen Verwandten außer Eltern und Kindern keine Kontinuität des Eigentums besteht.85 Der zaiditische Autor von al-Rawd al-Nadir argumentiert, dass die Gabe von Zakat an Verwandte nicht bedeutet, dass eine sonst verpflichtende Unterhaltszahlung eingespart wird, da die Unterhaltspflicht nur vorübergehend besteht.86
We should notice that Hanafite scholars make no connection between permissibility of giving zakah to relatives and financial responsibility for supporting them as determined in Shari'ah. They hold that charging the payer with the responsibility of supporting his relatives does not prevent allowing him to give them zakah, as long as what is given to them is made their own property, since there is no continuity of property between relatives other than parent and children.85 The Zaidi author of al Rawd al Nadir argues that giving the relatives zakah does not imply saving an otherwise obligatory financial support, since the obligation of support is only temporary.86
Asch-Schawkani fügt hinzu, dass es grundsätzlich erlaubt ist, seine Zakah an Verwandte zu geben, da kein Text dies verbietet und die Beweislast bei demjenigen liegt, der das Gegenteil behauptet.87
Al Shawkani adds that, in principle, giving one's zakah to relatives is permissible, since no text prevents it and the burden of proof is on anyone who claims otherwise.87
(he was then a child). The Prophet (p) said, 'Yech, Yech!' to get him to take it out of his mouth, and continued, 'Don't you know we do not eat from the sadaqah? "Muslim's version (as stated by al Hafiz) reads "We are those to whom the sadaqah is not lawful," and in a version from Ma'mar, "Indeed the sadaqah is not lawful to the family of Muhammad." Ahmad and al Tahawi report from al Hasan bin Ali "I was with the Prophet (p). We passed by a crate of dates collected as sadaqah. I took one and put it in my mouth. The Prophet grabbed it with the saliva on it and said, "We, the family of Muhammad, the sadaqah is not lawful for us." Its chain is strong.90
Diese Aussagen zeigen, dass Zakat dem Propheten ﷺ und seiner Familie sowie seinen Nachkommen nicht erlaubt ist. Es ist wichtig zu bestimmen, wer zur Familie des Propheten ﷺ gehört und ob ihnen sowohl Zakat als auch freiwillige Wohltätigkeit nicht erlaubt sind.
These sayings indicate that zakah is not permissible to the Prophet (p) and his family and descendents . It is important to determine who consists the family of the Prophet, and whether both zakah and voluntary charity are not permissible to them.
Zu den Nachkommen Haschems gehören die Familien von ʿAlī, ʿAqīl, Dschaʿfar, al-ʿAbbās und al-Hārith. Zu beachten ist, dass die Familie des Abū Lahab nicht dazugezählt wird, weil es heißt, keiner von ihnen sei zu Lebzeiten des Propheten ﷺ zum Islam übergetreten (obwohl der Verfasser von Dschāmiʿ al-Usūl berichtet, dass seine beiden Söhne, ʿUtba und Maʿtab, im Jahr der Eroberung Makkas Muslime wurden, und dass der Prophet ﷺ über ihre Bekehrung erfreut war und für sie betete). Ibn Qudāma sagt: „Wir kennen keine Meinungsverschiedenheit darüber, dass Zakāt für die Nachkommen Haschems nicht erlaubt ist.“ Ibn Rislān und Abū Tālib behaupten, dass hierüber Ijmāʿ besteht.
The children of Hashem include the families of 'Ali, 'Aqil, Ja'far, al Abbas, and al Harith. Notice that the family of Abu Lahab is not included, because it is said that none of them embraced Islam during the life of the Prophet (although the author of Jami al Usul reports that his two sons, 'Utbah and Ma'tab, became Muslim the year of opening Makkah, and that the Prophet was pleased by their conversion and prayed on their behalf,) Ibn Qudamah says "We know of no dispute that to the children of Hashem, zakah is not permissible." Ibn Rislan and Abu Talib claim there is ijma on this.
Laut al-Tahawi zitiert al-Tabari, dass Abu Hanifa es erlaubt, die Zakat an die Familie des Propheten ﷺ zu zahlen, wenn ihnen der Anteil der Verwandten verweigert wird. Eine ähnliche Meinung wird al-Abhari, einem Malikiten, sowie einigen Schafiiten zugeschrieben, wie der Verfasser von al-Fath angibt.
According to al Tahawi, al Tabari quotes that Abu Hanifah allows paying zakah to the family of the Prophet, if they are denied the share of the kindred. A similar opinion is attributed to al Abhari , a Malikite and to some Safi'ites, as stated by the author of al Fath.
Abu Yusuf soll erlaubt haben, dass Angehörige des Propheten ﷺ die Zakat empfangen, die von anderen Angehörigen desselben Geschlechts gezahlt wurde. Eine ähnliche Ansicht wird im Al-Bahr Zaid bin Ali, al-Murtada, Abu al-Abbas und den Imamiten zugeschrieben. Dasselbe wird in al-Shifa' überliefert, und zwar als Ansicht der beiden Söhne al-Hadis sowie al-Qasims. Al-Shawkani vertritt die Auffassung, dass der Ausspruch, der dieses Verbot anzeigt, alle Fälle zu umfassen scheint. Manche Gelehrte behaupten sogar, dass diese Aussprüche den Grad des Mutawatir erreichen könnten.
Abu Yusuf is claimed to have permitted members of the Prophet's family to receive zakah paid by other members of the same family. A similar opinion is attributed in al bahr to Zaid bin Ali, al Murtada, Abu al Abbas, and the Imamis. The same is mentioned in al Shifa' as attributed to the two children of al Hadi as well as to al Qasim. Al Shawkani contends that the saying which indicates this prohibition seems to cover all cases. Some scholars even claim that these sayings may reach the grade of al mutawatir.
Dies wird durch einige Verse gestützt: „Sprich: Ich verlange dafür keinen Lohn von euch, außer der Liebe zu den Nächsten."92 „Sprich: Ich verlange dafür keinen Lohn von euch, und ich bin auch kein Anmaßender."93
This is supported by a few verses: "Say: No reward do I ask you for this except the love of those near of kin,"92 "Say: No reward do I ask of you for this, nor am I a pretender,"93
Und [die Worte Allahs]: „Nimm von ihrem Vermögen Sadaqah, damit du sie reinigst und läuterst,"94 sowie die Aussage: „Die Sadaqah ist nur der Schmutz am Vermögen der Menschen", überliefert von Muslim.95
and "Of their goods take sadaqah so thou might purify and sanctify them,"94 and the saying, "The sadaqah is only the impurities of people's wealth," reported by Muslim.95
Was die Erlaubnis für Angehörige der Familie des Propheten betrifft, Zakat von anderen Angehörigen derselben Familie zu nehmen, so beruht sie auf einem Bericht, wonach al-'Abbas sagte: „Ich sagte zum Gesandten Gottes ﷺ: ‚Du hast uns untersagt, die Sadaqa der Menschen zu nehmen. Ist die Sadaqa mancher von uns für andere von uns erlaubt?' Er antwortete: ‚Ja.' " Die Echtheit dieses Ausspruchs ist umstritten.
As for permitting members of the Prophet's family to take zakah from other members of the same Family, it is founded on a report that al 'Abbas said, "I told the Messenger of God, 'You have prohibited us from taking the sadaqah of people. Are the sadaqah of some of us lawful to others among us?' He replied, 'Yes: "The authenticity of this saying is controversial.
Es kann an dieser Stelle hilfreich sein, die Positionen der verschiedenen Rechtsschulen zu diesem Thema anzuführen. In Majma' al-Anhur wird überliefert, dass Abu Hanifah es erlaubt habe, den Kindern Haschems Zakat zu geben. Muhammad berichtet in al-Athar: „Es gibt zwei Überlieferungen von Abu Hanifah. Wir halten an derjenigen fest, die es erlaubt, ihnen Zakat zu geben, da das Verbot auf die Zeit des Propheten ﷺ beschränkt ist.“ In Durr al-Muntaqa wird überliefert, dass Abu Hanifah erlaubt habe, Zakat von einem Angehörigen der Kinder Haschems an einen anderen Angehörigen zu zahlen. Ihm wird ferner überliefert, dass er die Zahlung von Zakat an sie allgemein gutgeheißen habe. At-Tahawi fügt hinzu: „Dies ist es, was wir unterstützen. Dies wird von al-Qahastani und anderen gebilligt.“96 Auch Ibn Taimiyah erlaubt es, Zakat von einem Angehörigen der Kinder Haschems an einen anderen zu geben,97 in Übereinstimmung mit der Auffassung der Dschafariten.
It may be useful here to quote the different schools' positions on this issue. In Majma' al Anhur, Abu Hanifah is reported to have permitted giving zakah to the children of Hashem. Muhammad, in al Athar, is quoted as saying "There are two narrations from Abu Hanifah. We hold to the one that allows giving them zakah since the prohibition is restricted to the era of the Prophet (p). "In Durr al Muntaqa, Abu Hanifah is reported to have allowed paying zakah from one member to another of the children of Hashem. He is also reported to have approved of giving them zakah in general. Al Tahawi adds "This is what we support. This is approved by al Qahastani and others."96 Ibn Taimiyah also permits giving zakah from one member to another of the children of Hashem,97 in agreement with the Ja'farite opinion.
Die strengste Auffassung vertreten die Zaiditen, die das Verbot, Zakat an einen Angehörigen des Propheten ﷺ zu zahlen, als uneingeschränkt und endgültig betrachten, so sehr, dass sie den Verzehr von Fleisch eines verendeten Tieres nicht für so schlimm halten wie die Annahme von Zakat durch einen Angehörigen des Propheten ﷺ.99
The most restrictive opinion is that of Zaidis, who consider the prohibition of paying zakah to a member of the 'Prophet's family absolute and final, to the extent that they consider eating the flesh of a dead animal not as bad as a member of the Prophet's family taking zakah.99
Die Meinung, die den Angehörigen des Propheten und ihren Nachkommen den Empfang von Zakah erlaubt, wird zusätzlich dadurch gestützt, dass alle Aussprüche, die zur Begründung ihres Ausschlusses angeführt werden, den Grund für den Ausschluss nicht eindeutig benennen, wie unten gezeigt wird:
The opinion that permits the family of the Prophet and their descendents to receive zakah is further supported by the fact that all the sayings presented in support of their prevention do not clearly name the reason for the prevention, a shown below:
A. Die Weigerung des Propheten, seine Cousins mit dem Einsammeln der Zakah zu beauftragen, beruhte auf seinem Wunsch, dass die Angehörigen seiner Familie ein gutes Beispiel an Ehrlichkeit geben, indem sie nichts von den Einnahmen des Staates nehmen.106 Die Überlieferung al-Bukharis deutet dies durch ihren Wortlaut an: „Die Sadaqah ist für die Familie Muhammads ﷺ nicht geeignet.“ Dies geschah, um Anschuldigungen und Gerüchten über einen Missbrauch staatlicher Gelder vorzubeugen, weshalb sogar die ehemaligen Sklaven der Familie davon abgehalten werden, Zakah zu nehmen, wie es der Ausspruch von Abu Rafi' zeigt. Dies belegt, dass sie nicht deshalb von der Zakah ausgeschlossen sind, weil sie zu ehrenhaft wären.
A. The refusal of the Prophet to appoint his cousins on collecting zakah was based on his desire to have the members of his family set a good example in honesty by not taking anything from the income of the state.106 The narration of al Bukhri implies this by wording, "Indeed, the sadaqah is not suitable to the family of Muhammad." This is so in order to prevent accusations and rumors of any abuse of state funds, which is perhaps why even ex-slaves of the family are prevented from taking zakah, as indicated by the saying from abu Rafi. This shows that they are not prevented from zakah because they are too honorable.
B. Die Aussage von al-Hasan, dass „die Sadaqah uns nicht erlaubt ist", bezieht sich höchstwahrscheinlich auf den Propheten ﷺ in seiner Eigenschaft als Oberhaupt des Staates. 'Umar verstand, dass er als Oberhaupt des Staates nichts aus der Zakah entnehmen darf. Einmal trank er etwas Milch, doch als er merkte, dass sie zur Sadaqah gehörte, erbrach er sie.108 Der Verfasser von al-Bahr vertritt die Ansicht, dass die Sadaqah dem Herrscher und seiner Familie nicht erlaubt ist, da der Prophet ﷺ sie seiner Familie untersagt hat.109
B. The saying from al Hasan that "The sadaqah is not lawful to us "is most likely a reference to the Prophet in his capacity as the head of state. 'Umar understood that, as a head of the state, he must not take anything out of zakah. Once, he drank some milk but when he realized it belonged to the sadaqah, he threw it up.108 The author of al Bahr argues that the sadaqah is not lawful to the ruler and his family, since the Prophet prohibited it to his family.109
C. Wir müssen die Texte zu dieser Frage neu überdenken. Der Begriff, der in den Überlieferungen erscheint, ist „Al Muhammad“, was wörtlich die Familie oder die Angehörigen Muhammads bedeutet. Aufgrund welcher Autorität kann jemand behaupten, dass dieses Wort die Nachkommen Muhammads ﷺ und seine Verwandten über die Jahrhunderte hinweg einschließen muss?
C. We must reconsider the texts about this issue. The term that appears in the sayings is "al Muhammad", which literally means the family or the people of Muhammad. By what authority can anyone claim that this word must include descendents of Muhammad and his relatives through the centuries?
Das Wort al wird in mehreren anderen Versen verwendet, etwa in: „Gott hat Adam und Noah erwählt, al (die Familie) Ibrahims und al (die Familie) 'Imrans vor allen Menschen,"110 „dann nahm ihn al (das Volk) des Pharao auf,"111 „und ertränkte al (das Volk) des Pharao."112 Dieses Wort hat nichts mit ihren Nachkommen zu tun. In diesen Verwendungen bedeutet es lediglich die engste Familie: Ehefrauen, Kinder und all jene, die durch familiäre Bande eng verbunden sind. Nichts in dem Ausspruch erlaubt es, auch ihre Nachkommen in allen kommenden Jahrhunderten einzuschließen; daher entstand die Meinung Abu Hanifas, dass dieses Verbot nur für die Familie des Propheten ﷺ zu seinen Lebzeiten gilt und nach seinem Tod endet. Dies ist auch eine Ansicht, die Malik zugeschrieben wird, laut dem Verfasser von al Bahr.113 Zwei Punkte sind dabei im Gedächtnis zu behalten. Erstens unterscheiden die islamischen Gesetze nicht zwischen den Angehörigen der Familie des Propheten ﷺ und anderen. Der Prophet ﷺ selbst sagt: „Bei Gott, wenn Fatima, die Tochter Muhammads ﷺ, stehlen würde, würde ich ihr die Hand abschneiden,"114 und „Wessen Taten ihn langsam machen [auf seinem Weg zu Gott], den bringt seine Familienzugehörigkeit nicht schneller voran."115
The word al is used in several other verses, such as "God did choose Adam and Noah, al (the family) of Ibrahim , and a1 (the family) 'Imran above all people,"110 "then al (the people) of Pharoah picked him up,"111 "and drowned al (the people) of Pharoah."112 This word has nothing to do with their descendents. All it means in these usages is the close family: wives, children, and all those closely associated by bond of family relation. There is nothing in the saying that allows us to include their descendents in all centuries to come; hence arises the opinion of Abu Hanifah that this prevention only applies to the Prophet's family during his lifetime and ceases after his death. This is also a view attributed to Malik, according to the author of al Bahr.113 Two points must be kept in mind. Firstly, Islamic laws do not discriminate between the members of the Prophet's family and others. The Prophet (p) himself says "By God, if Fatima, daughter of Muhammad, stole, I would cut her hand,"114 and "He whose deeds make him slow, [in his path towards God] his family relation does not make him progress faster."115
Zweitens ist die Zakah eine grundlegende Pflicht und ein bestimmtes Recht, das vom Staat eingezogen und an festgelegte Empfänger verteilt wird. Warum sollten dann manche Menschen davon ausgeschlossen werden, Empfänger davon zu sein?
Secondly, zakah is a basic obligation and a determined right, collected by the state and distributed to defined deservants. Why then should some people be excluded from being its deservants?
Schließlich müssen wir daran denken, dass es keine Ijma' (Konsens) darüber gibt, den Nachkommen des Propheten ﷺ den Empfang von Zakat zu verwehren, da Abu Hanifa sowie einige Malikiten und einige Schafiiten widersprechen. Man kann daher zu Recht darlegen, dass die Aussagen lediglich besagen, der Prophet ﷺ und die Mitglieder seiner Familie seien von der Zakat ausgeschlossen worden, um sie vom Verdacht des Missbrauchs der Zakat-Einnahmen zu reinigen, zu einer Zeit, als die Gesetzgebung der Scharia noch im Entstehen war. Al-Dahlawi fügt hinzu: „Dies war ein sehr guter Schritt seitens des Propheten ﷺ, der jeden Versuch, ihm finanziellen Missbrauch vorzuwerfen, bereits im Keim erstickte."116
Finally, we must remember that there is no ijma' on preventing the descendents of the Prophet from receiving zakah since Abu Hanifah, some Malikites , and some Shafi'ites disagree. Thus, one can rightly represent that all that is indicated by the sayings is that the Prophet and members of his family are prevented from zakah, in order to purify them from suspicion of abuse of zakah proceeds at a time when the legislation of Shari'ah was still being formed. Al Dahlawi adds "this was a very good move on the part of the Prophet, one which nipped in the bud any attempt to accuse him of financial abuse."116
The next morning, it was rumored that a thief was given sadaqah the night before, The man said, 'My Lord, praise be only to you, indeed I shall give another sadaqah.' He went out with the sadaqah and put it in the hands of a prostitute. The next morning it was circulated that a prostitute was given sadaqah. The man said to himself "My Lord praise is due to You alone. Surely I will give sadaqah." He went out with the new sadaqah and put it in the hands of a rich man. The next morning, people were saying that a rich was given sadaqah the night before. The man said, 'My Lord, praise be to You. Should I be giving to a prostitute, a thief, and a rich man! While asleep, he was told, 'As for your sadaqah to the thief, it may help him be satisfied and cease stealing; as for the prostitute, she may take the sadaqah and quit prostitution, and as for the rich man, he may take the lesson and start spending out of what God has given him.'"118
Es gibt auch den Überlieferungsbericht, in dem der Prophet ﷺ zu einem Mann, der ihn um Almosen bat, sagte: „Wenn du zu den Kategorien der Berechtigten gehörst, würde ich dir dein Recht geben“, und die Antwort des Propheten ﷺ an die zwei kräftigen und arbeitsfähigen Männer, die ihn um Sadaqa baten, lautete: „Wenn ihr wollt, würde ich euch davon geben, doch der Reiche und der zum Erwerb Fähige haben daran keinen Anteil.“ Wäre die Bedingung tatsächlich der Reichtum gewesen, hätte er ihren Fall untersucht und nicht bloß ihre Behauptung angenommen.119
There is also the saying in which the Prophet (p) told a man who asked him for charity, "If you are among those categories of deservats, I would give you your right," and the Prophet's answer to the two strong and capable men who asked him for sadaqah, if you wish, I would give you out of it, but the rich and the capable of earning have no share in it." If the condition was truly richness, he would have investigated their case and not merely accepted their claim.119
Die zweite Meinung neigt zum anderen Extrem und vertritt die Auffassung, dass dann, wenn ein Irrtum bei der Beurteilung dazu führt, dass Zakat an eine Person gegeben wird, die nicht berechtigt ist, die Zakatpflicht nicht erfüllt ist und ein anderer Betrag gegeben werden muss. Al-Shafi'i vertritt diese Ansicht im Allgemeinen,120 während es zwei Überlieferungen über die Ansicht Ahmads zur irrtümlichen Gabe von Zakat an einen reichen Mann gibt, von denen eine derjenigen al-Shafi'is ähnlich ist. Was die Gabe von Zakat an einen Ungläubigen oder an ein Mitglied der Familie des Propheten ﷺ betrifft, so ist Ahmad fest überzeugt, dass eine solche Zahlung die Zakatpflicht nicht erfüllt.
The second opinion inclines toward the other extreme, and considers that if an error of judgement results in giving zakah to a person who is not a deservant , the zakah obligation is not fulfilled, and another amount must be given. Al Shafi'i subscribes generally to this view,120 while we have two reports about the view of Ahmad on mistakenly giving zakah to a rich man, one similar to that of al Shafi'i. As for giving zakah to a disbeliever or a member of the Prophet's family, Ahmad firmly believes such payment does not fulfill the requirement of zakah.
Die dritte Ansicht umfasst den Bereich zwischen diesen beiden Extremen. Innerhalb dieses Bereichs gibt es mehrere Unteransichten, je nach den Bedingungen der Verteilung, wie im Folgenden näher ausgeführt wird.
The third opinion covers the area between these two extremes. There are several sub-views in this area according to the conditions of distribution, as will be detailed in the following.
Nach den Hanafiten gilt Folgendes: Wenn der Zahlende sich um angemessene Mühe und Nachforschung bemüht, um Empfänger zu finden, die berechtigt sind, und danach feststellt, dass er die Zakat an Nicht-Berechtigte gezahlt hat, ist eine solche Zahlung gültig, und der Zahlende ist nicht verpflichtet, seine Zahlung zu wiederholen. Wird die Zakat dagegen ohne ordentliche Nachforschung verteilt, ist die Zahlung nicht gültig, wenn sich herausstellt, dass sie an Nicht-Berechtigte gegeben wurde. Wird die Zahlung an Ungläubige geleistet, so vertritt Abu Yusuf die Ansicht, dass der Zakat-Zahlende zu einer zweiten Zahlung verpflichtet ist, selbst wenn die Zakat nach ordentlicher Nachforschung verteilt wurde.122
According to Hanafites, if the payer makes reasonable effort and research to find deservants, and then finds he paid zakah to non-deservants, such a payment is acceptable and the payer is not required to repeat his payment. However, when zakah is distributed without proper investigation, such payment is not acceptable if it is found that it was given to non-deservants. When payment is given to unbelievers, Abu Yusuf believes the zakah payer is required to make a second payment, even if zakah was distributed after proper investigation.122
Nach der Lehre der Malikiten entbindet die Zahlung an Nicht-Berechtigte infolge eines Irrtums bei der Beurteilung den Zakatpflichtigen nicht von seiner Verantwortung, und eine zweite Zahlung muss geleistet werden, es sei denn, das an Nicht-Berechtigte Gegebene kann zurückgeholt und an Berechtigte verteilt werden.123
According to Malikites, payment to non-deservants as a result of error in judgement does not relieve the zakah payer from his responsibility, and a second payment must be made unless what is given to non-deservants can be retrieved and redistributed to deservants.123
Zaiditen vertreten die Auffassung, dass die Entrichtung der Zakāt an Personen, die einhellig als nicht berechtigt gelten, irrtümlich geschehen könne und die Pflicht der Zakāt dadurch nicht erfüllt wird. Als Personen, die einhellig als nicht berechtigt behandelt werden, gelten Ungläubige, Eltern und Kinder des Zahlenden sowie Reiche. Wenn jemand seine Zakāt an Personen gibt, von denen er glaubt, dass ihnen Zakāt gegeben werden darf, ist keine weitere Zahlung erforderlich.124
Zaidis believe giving zakah to persons considered unanimously non-deserving, by mistake, does not fulfill the obligation of zakah. Individuals who are unanimously treated as non-deservants are unbelievers, parents and offsprings of the payers, and the rich. If a person gives his zakah to individuals to whom he believes zakah can be given, another payment is not required.124
Schließlich bin ich der Meinung, dass ein Zakat-Zahler, der sich ausreichend bemüht und recherchiert, um Berechtigte zu finden, aber aufgrund eines Fehlurteils seine Zakat an Nichtberechtigte gibt, für diesen Irrtum nicht verantwortlich ist und auch nicht verpflichtet ist, die Zahlung zu wiederholen. Gott sagt: „Gott legt keiner Seele mehr auf, als sie zu tragen vermag."125
Finally, in my opinion, if a zakah payer makes sufficient efforts and research to find deservants but makes a mistake and gives his zakah to non-deservants by error of judgement, he is not responsible for that mistake, nor is he required to repeat the payment. God says, "On no soul does God place a burden greater than it can bear,"125
Und Gott würde die Belohnung einer solchen Person nicht verloren gehen lassen, genau wie bei dem Mann, der in dem Hadith erwähnt wird und seine Sadaqah einem Dieb, einer Prostituierten und einem Reichen gab.
and God would not suffer the reward of such a person to be lost, exactly like the person mentioned in the saying who gave his sadaqah to a thief, a prostitute, and a rich person.
Hat der Zahlungspflichtige keine angemessene Nachforschung angestellt, so muss er für die Folgen seines Fehlurteils aufkommen. In allen Fällen gilt: Wer Zakat entgegennimmt, obwohl er weiß, dass er nicht bedürftig ist, muss sie zurückgeben oder wenigstens an einen Berechtigten weitergeben. Andernfalls ist das, was er empfangen hat, unrechtmäßig. Macht die Zakat-Behörde einen Fehler und gibt Zakat an Nicht-Berechtigte, ist die Zakat-Behörde nicht verpflichtet, die Zahlung zu wiederholen. Vielmehr muss die Strafverfolgungsbehörde eingeschaltet werden, um das zu Unrecht Gegebene zurückzuholen, wie es die Malikiten empfehlen.
However, if the zakah payer did not make reasonable research, he must be charged for the result of his mistake in judgement. In all cases, whoever takes zakah knowing he is not a deservant must return it or at least give it to a deservant. Otherwise, what he takes is unlawful. If the zakah agency makes a mistake in giving zakah non-deservants, the zakah authority is not required to repeat the payment. Rather, the law enforcement body must be used to recover what was unjustly given, as recommended by Malikites.
9. The author of al Bahr, Vol. 2, p. 175, mentions the condition of al Shafi'i that the poor must be weak, chronically ill, and not beggars, but the above mentioned saying negates this condition. Ibn al 'Arabi considers restricting giving to the chronically ill false, as mentioned earlier.
31. Al-Kharadsch, von Abu Yusuf, S. 126, Salafiyah-Ausgabe. Ähnlich dazu ist das, was al-Baladhuri in seiner Geschichte berichtet, S. 177: „'Umar bin al-Khattab kam auf seiner Reise nach al-Dschabiyah (nahe Damaskus) an einigen christlichen Aussätzigen vorbei und ordnete an, ihnen Sadaqah zu geben und ihnen ihr Essen zu servieren." Es ist offensichtlich, dass Sadaqat die verpflichtende Zakah bedeutet, da diese Zakah unter der Autorität des Statthalters stand, von der gewöhnlich Lebensmittel ausgegeben wurden.
31. Al Kharaj, by Abu Yusuf, p. 126, Salafiyah print. Similar to this is what is reported by al Baladhari in his history, p. 177: "'Umar bin al Khattab, upon his journey to al Jabiyah (close to Damascus ) passed by some Christian lepers, and ordered them to be given sadaqah and their food be served to them." It is obvious that sadaqat means obligated zakah, since this zakah was under the governor's authority, from which foodstuff was usually given.
34. Tafsir al-Tabari, Hrsg. Sakir, Bd. 14, S. 308.
34. Tafsir al Tabari, ed. Sakir, Vol. 14, p. 308.
35. Der verstorbene Abu Zahra, ʿAbd al-Rahman Hasan und ʿAbd al-Wahhab Khallaf kommentieren, dass die Auslegung des Wortes „Bedürftige" im Vers als Arme aus dem Volk der Schrift zwei Punkte festlegt: Erstens, dass die Armen und die Bedürftigen zwei verschiedene Kategorien sind, und zweitens, dass es erlaubt ist, Zakat an arme Menschen des Bundes zu geben, vorausgesetzt, sie sind dauerhaft krank oder völlig behindert. Arbeitsfähige Menschen des Bundes müssen die Dschizya entrichten, und es ist nicht vernünftig, dass sie gleichzeitig die Dschizya zahlen und Zakat empfangen. Siehe Halqat al-Dirasat al-Ijtima'iyah, S. 202.
35. The late Abu Zahra, 'Abd al Rahman Hasan, and 'Aba al Wahhab Khallaf comment that the interpretation of the word "needy" in the verse to mean poor people of the book establishes two points: One that the poor and needy are two different categories, and two that it is permissible to give zakah to poor people of the Pledge, provided they are chronically ill or completely disabled. Able people of the Pledge are charged jiziah, and it is not rational for them to be charged jiziah and given zakah at the same time. See Halqat al Dirasat al Ijtima'iyah, p. 202.
36. Ahkam al-Qur'an, von al-Jassas, Bd. 3, S. 315.
36. Ahkam al Qur'an, by al Jassas, Vol. 3, p. 315.
41. Al-Sharh al-Kabir mit Hashiat al-Dusuqi, Bd. 1, S. 492. Dies stimmt überein mit der ja'faritischen Auffassung, wie sie in Fiqh al-Imam Ja'far, Bd. 2, S. 93, dargelegt ist, sowie mit der der Abadiyya, wie in al-Nil, Bd. 2, S. 141–142.
41. Al Sharh al Kabir with Hashiat al Dusuqi, Vol. 1, p. 492. This is consistent with the Ja'fari view, as stated in Fiqh al Imam Ja'far, Vol. 2, p. 93, and that of the Abadis, as in al Nil Vol. 2, pp 141-142.
42. Sharh al Azhar, Bd. 1, S. 520-1.
42. Sharh al Azhar, Vol. 1, p. 520-1.
43. Sure at-Tauba, 9:71.
43. Sura al Tawbah, 9:71.
44. Sure Al-An'am, 6:164.
44. Sura al An'am, 6:164.
45. Fatawa Ibn Taimiyah, Bd. 25, S. 87.
45. Fatawa Ibn Taimiyah, Vol. 25, p. 87.
46. Ebd., S. 89.
46. Ibid, p. 89.
47. Siehe zum Beispiel Haschiyat Ibn Abidin, Bd. 2, S. 75.
47. See for example Hashiat Ibn Abidin, Vol. 2, p. 75.
54. Tafsir Ibn Kathir, Bd. 3, S. 305. Der Ausspruch wird von Ahmad in al-Musnad über drei Überlieferungsketten berichtet, und zwar von ʿAmr ibn Shuʿaib, von seinem Vater, von seinem Großvater. Der verstorbene Ahmad Shakir hat sie alle als richtig (ṣaḥīḥ) bewertet. Siehe die Aussprüche Nr. 6678, 6902 und 7001 in Bd. 11 und 12. Er wird auch von Ibn Majah über Jabir überliefert, über eine Kette, deren Überlieferer vertrauenswürdig sind, sowie von al-Tabarani über Samurah und Ibn Masʿud über eine schwache Kette. Siehe al-Taisir von al-Munawi, Bd. 1, S. 378.
54. Tafsir Ibn Kathir, Vol. 3, p. 305. The saying is reported by Ahmad in al Musnad via three chains, from 'Amr bin Shu'aib from his father from his grandfather. The late Ahmad Shakir grades all of them correct . See the sayings no. 6678, 6902, and 7001, is Vol. 11 and 12. It is also reported by Ibn Majah from Jabir, via a chain whose narrators are trustworthy , and al Tabarani from Samurah and Ibn Mas'ud via a weak chain. See al Taisir, by al Munawi, Vol. 1, p. 378.
57. Überliefert von at-Tirmidhī, an-Nasā'ī und Ibn Mādscha von ʿĀ'ischa. Die Überlieferungskette wird von at-Tirmidhī als gut (ḥasan) und von Abū Hātim als korrekt (ṣaḥīḥ) bewertet. Siehe at-Taisīr, Bd. 1, S. 311. Sie wird auch von Aḥmad mit ähnlichem Wortlaut über eine korrekte Überlieferungskette überliefert, als Teil einer Verneinung.
57. Reported by al Tirmidhi, al Nasa'i, and Ibn Majah from 'A'ishah. The chain is graded good by al Tirmidhi and correct by Abu Hatim. See al Taisir, Vol. 1, p. 311. It is also reported by Ahmad with similar wording, via a correct chain, as a part of saying no.
76. Al-Majmu', Bd. 6, S. 229, und Ahkam al-Qur'an, von Ibn al-'Arabi, S. 960.
76. Al Majmu', Vol. 6, p. 229, and Ahkam al Qur'an, by Ibn al 'Arabi, p. 960.
77. Al Rawd al Nadir, a.a.O., und al Mughni, Bd. 2, S. 607.
77. Al Rawd al Nadir op cit, and al Mughni, Vol. 2, p. 607.
78. Der verstorbene Schaich ʿAllaisch, ein Malikit, wurde gefragt, ob der Vater eines Studenten, der stark und arbeitsfähig ist, ihm Zakat geben darf. Die Antwort war bejahend, da der Vater nicht verpflichtet ist, einen erwachsenen Sohn zu unterhalten, der selbst Geld verdienen kann, und ein Vollzeitstudent ohnehin zu den Empfängern der Zakat gehört. Siehe Fath al-ʿAliy al-Malik, Bd. 1, S. 129.
78. The late shaikh 'Allaish, a Malikite, was asked whether the father of a student who is strong and capable of working can give him zakah. The answer was affirmative, since the father is not required to support an adult son who can earn, and a full-time student is a zakah deservant anyway. See Fath al 'Aliy al Malik, Vol. 1, p. 129.
79. Al Mudawannah al Kubra, Bd. 1, S. 256, Druck al-Khairiyah 1324 H.
79. Al Mudawannah al Kubra, Vol. 1, p. 256, al Khairiyah print 1324 H.
82. Diese Aussagen werden in al-Musannaf von Ibn Abi Shaibah, Bd. 4, S. 47–48, und in al-Amwal, S. 581–582, überliefert.
82. These statements are mentioned in Musannaf of Ibn Abi Shaibah, Vol. 4, pp. 47-8, and al Amwal, pp. 581-2.
83. Überliefert von Ahmad, al-Nasa'i, at-Tirmidhi, Ibn Habban, al-Hakim und ad-Daraqutni.
83. Reported by Ahmad, al Nasa'i, al Tirmidhi, Ibn Habban, al Hakim, and al Daraqutni.
Al-Tirmidhi stuft es als gut ein. Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 189.
Al Tirmidhi grades it good. See Nail al Awtar, Vol. 4, p. 189.
84. Überliefert von Ahmad und at-Tabarani von Abu Ayyub. Sie überliefern außerdem einen ähnlichen Ausspruch von Hakim bin Hizam. Der Verfasser des Majma' az-Zawa'id bemerkt, dass seine Überlieferungskette gut sei. At-Tabarani überliefert in seinem al-Mu'jam al-Kabir dasselbe von Umm Kulthum bint 'Uqbah; ihre Überlieferer sind diejenigen der authentischen Sammlungen. Siehe ar-Rawd an-Nadir, Band 2, S. 422.
84. Reported by Ahmad and al Tabarani from Abu Ayub. They also report a similar saying from Hakim bin Hizam. The author of Majma' al Zawa'id comments that its chain is good. Al Tabarani in his al Mu'jam al Kabir reports the same from Umm Kulthum bint 'Uqbah; its chain narrators are those of the correct collections. See al Rawd al Nadir, Vol. 2, p. 422.
95. Al-Hafiz sagt: „Dies zeigt, dass es erlaubt ist, freiwillige Spenden zu geben, nicht aber die verpflichtende Zakat. Dies ist die Meinung der meisten Hanafiten und die anerkannte Ansicht unter den Schafiiten und Hanbaliten. Was den umgekehrten Fall betrifft (Zakat erlauben, aber keine freiwilligen Spenden), so wird argumentiert, dass es keine Erniedrigung sei, die verpflichtende Zakat anzunehmen, im Gegensatz zur Annahme dessen, was freiwillig gegeben wird." Siehe al-Fath, Bd. 3, S. 227.
95. Al Hafiz says "This indicates that it is permissible to give voluntary donations but not obligated zakah. This is the opinion of most Hanafites and the accepted view among Shafi'ites and Hanbalites. As for the opposite (allowing zakah but not voluntary donations), it is argued that there is no humiliation in taking obligated zakah, contrary to taking what is volunteered. "See al Fath, Vol. 3, p. 227.
96. Majma' al-Anhur, gedruckt zusammen mit Dur al-Muntaqa, S. 224.
96. Majma' al Anhur, printed with Dur al Muntaqa, p. 224.
98. Fiqh al-Imam Ja'far, Bd. 9, S. 94–95. Es heißt dort: „Zakat, die nicht durch Texte vorgeschrieben ist, wie die Zakat auf Handelsgüter, kann ihnen gegeben werden, keinesfalls jedoch die Zakat auf Weizen, Gerste, Datteln und Rosinen."
99. Sharh al-Azhar und seine Kommentare, Bd. 1, S. 520–523.
98. Fiqh al Imam Ja'far, Vol. 9, pp. 94-95. It is stated "Zakah that is not obligated by texts, such as zakah on trade, can be given them, but certainly not zakah on wheat, barley, date, and raisin." 99. Sharh al Azhar and its commentaries, Vol. 1, pp. 520-523.
106. Abu 'Uabaid, Abu Yusuf in al Kharaj und Ibn Jarir berichten von al Hasan bin Muhammad bin al Hanafiyah, dass er nach den Anteilen des Gesandten und der Verwandtschaft gefragt wurde, und antwortete: „Die Menschen sind sich nach dem Tod des Propheten ﷺ über diese beiden Anteile uneinig. Manche sagen, der Anteil der Verwandtschaft gehöre den Verwandten des Propheten ﷺ."
106. Abu 'Uabaid, Abu Yusuf in al Kharaj, and Ibn Jarir report from al Hasan bin Muhammad bin al Hanafiyah that he was asked about the shares of the Messenger and the kindred, and answered, "People differ, after the Prophet's death, on these two shares. Some say the share of kindred belongs to the relatives of the Prophet (p).
Andere vertreten die Ansicht, er gehöre zu den Verwandten des Khalifen, wer auch immer dieser sein mag. Wiederum andere sagen, der Anteil des Propheten ﷺ gehöre nach seinem Tod dem Khalifen. So kamen sie zu einer einhelligen Übereinkunft, dass diese beiden Anteile für Stuten und Ausrüstung zur Sache Gottes verwendet werden müssen." Er fährt fort: "Diese Praxis wurde in der Zeit von Abu Bakr und 'Umar fortgesetzt." Siehe al-Amwal, S. 332, und Bidayat al-Mujtahid, Bd. 1, S. ...
Others hold it belongs to the kindred of the Khalifah, whoever he might be. Yet others say the share of the Prophet (p) belongs after his death to the khalifah. So they came to a unanimous agreement that they must spend these two shares on mares and equipment for the sake of God." He continues, "This practice continued through the periods of Abu Bakr and 'Umar."See al Amwal, p. 332, and Bidayat al Mujtahid, Vol. l, pp.
390-391. Tatsächlich setzte 'Ali, als er Khalifah wurde, dieselbe Praxis fort wie Abu Bakr und Umar. Siehe Al Amwal, ebd.
390-391. In fact, when 'Ali become Khalifah, he continued the same practice as Abu Bakr and Umar. See Al Amwal, ibid.
107. Die Biografie des Propheten von Ibn Hischam, Bd. 4, S. 42, Hrsg. Muhammad Muhiy al-Din 'Abd al-Hamid.
107. The biography of the Prophet by Ibn Hisham, Vol. 4, p. 42, ed. Muhammad Muhiy al Din 'Abd al Hamid.
108. Überliefert von Malik in al-Muwatta', Kapitel über die Zakāh.
108. Reported by Malik in al Muwatta', chapter on zakah.