6.3. Abschnitt 3: Die Kategorien (des Vermögens), von denen die Zakat zu entrichten ist
6.3. Section 3: The categories (of wealth) from which it is obligator)
Von welcher Art von Vermögen ist sie zu entrichten? Eine Gruppe von Rechtsgelehrten vertrat die Ansicht, sie sei entweder in Weizen, Datteln, Gerste oder in Aqit (aus saurer Milch hergestellter Käse) zu entrichten, und dies stehe der verpflichteten Person frei zur Wahl. Eine andere Gruppe von Rechtsgelehrten vertrat die Ansicht, sie sei für ihn in dem Grundnahrungsmittel des Landes zu entrichten, oder in der Nahrung des Mukallaf, falls er das vorherrschende Grundnahrungsmittel nicht besitzt. Dies ist die Ansicht, die ʿAbd al-Wahhāb als Meinung der Schule (Māliks) überliefert hat.
From what kind of wealth is it due? A group of jurists held that it is due either in wheat, or dates, or barley, or in aqit (cheese made from sour milk), and that this is a choice of the person on whom it is obligatory. Another group of jurists held that it is obligatory upon him in the staple food of the land, or in the food of the mukallafif he does not possess the dominant staple food. This is what <Abd al-Wahhab has related as the opinion of the School’ (Malik’s).
Der Grund für ihre Meinungsverschiedenheit liegt in ihrem Streit über die Bedeutung des Überlieferung von Abu Sa'id al-Khudri, der sagte: „Wir pflegten zur Zeit des Gesandten Allahs ﷺ die Zakat al-Fitr als ein Sa' Nahrung zu entrichten, oder ein Sa' Gerste, oder ein Sa' Aqit, oder ein Sa' getrocknete Datteln." Diejenigen, die daraus verstanden, dass man zwischen diesen Dingen wählen kann, sagten, dass jedes davon, das er entrichtet, genügt. Diejenigen, die daraus verstanden, dass die Vielfalt bei der Entrichtung keine Grundlage für die Zulässigkeit ist, sondern dass die Berücksichtigung der Nahrung des Zahlenden oder der Grundnahrung des Landes maßgeblich ist, hielten an der zweiten Meinung fest.
The reason for their disagreement stems from their dispute over the meaning of the tradition of Abu Sa Td al-Khudri, who said, “We used to pay c zakat al-fitr during the period of the Messenger of Allah (God’s peace and blessings be upon him) as a sdt of food or a sdt of barley or a sdt of aqit or a sat of dried dates”. Those who understood a choice from this said that any of these things he pays in is sufficient. Those who understood from it that the variety in payment is not a basis of permissibility, but is the consideration of the food of the person paying or of the staple food of the land, upheld the second opinion.
Wie viel ist Pflicht? Die Rechtsgelehrten waren sich einig, dass die Zakat al-Fitr, wenn sie in Form von getrockneten Datteln oder Gerste entrichtet wird, nicht weniger als ein Sa‘ betragen darf, weil dies in der Überlieferung von Ibn ‘Umar festgelegt ist. Sie waren sich jedoch uneinig über die Menge, die man in Weizen entrichten darf. Malik und al-Schafi‘i sagten, dass weniger als ein Sa‘ nicht ausreichend sei, während Abu Hanifa und seine Schüler sagten, dass ein halbes Sa‘ ausreichend sei.
How much is obligatory? The jurists agreed that the zakat al-fitr paid in the form of dried dates or barley is not to be less than one sa\ because that has been established in the tradition of Ibn ‘Umar. They disagreed about the quantity the person may pay in wheat. Malik and al-ShafiT said that less than one sat would not be sufficient, while Abu HanTfa and his disciples said that one-half sat is sufficient.
Der Grund für ihre Meinungsverschiedenheit liegt im Widerspruch der Überlieferungen. Es wird überliefert in der Überlieferung von Abu Sa'id al-Khudri, der sagte: „Wir pflegten zur Zeit des Gesandten Allahs ﷺ die Zakat al-Fitr als ein Sa' Nahrung zu entrichten, oder ein Sa' Gerste, oder ein Sa' Aqit, oder ein Sa' getrocknete Datteln, oder ein Sa' Rosinen." Der offensichtliche Sinn ist, dass er mit Nahrung Weizen meinte. Al-Zuhri hat außerdem von Abu Sa'id, von seinem Vater überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Denn das Sadaqa al-Fitr ist ein Sa' Weizen, geteilt unter zwei Personen, oder ein Sa' Gerste, oder eine Portion Datteln für jede Person." Es wird von Abu Dawud überliefert. Von Ibn al-Musayyab wird überliefert, dass er sagte: „Das Sadaqa al-Fitr zur Zeit des Gesandten Allahs ﷺ betrug einen halben Sa' Weizen, oder ein Sa' Gerste, oder ein Sa' getrocknete Datteln." Diejenigen, die diese Überlieferungen annahmen, sagten, die Pflicht betrage einen halben Sa' Weizen, während diejenigen, die den offensichtlichen Sinn der Überlieferung von Abu Sa'id annahmen, einen Analogieschluss vom Weizen auf die Gerste zogen und beide hinsichtlich der Pflicht als gleich erachteten.
The reason for their disagreement stems from the conflict of traditions. It is related in the tradition of Abu SacTd al-Khudri, who said, “We used to pay zakat al-fitr during the period of the Messenger of Allah (God’s peace and blessings be upon him) as a sat of food or a sat of barley or a sdt of aqit or a sdt of dried dates or a sdt of raisins”. The apparent meaning is that by food he meant wheat. Al-ZuhrT has also related from Abu SacTd from his father that the Messenger of Allah (God’s peace and blessings be upon him) said, “For the sadaqa of fitr is one sat of wheat shared by two persons or a s«c of barley or one of dates for each person”. It is recorded by Abu Dawud. It is related from Ibn al-Musayyab that he said, “The sadaqa of fitr in the period of the Messenger of Allah (God’s peace and blessings be upon him) was one-half s& of wheat or one sdc of barley or one sd< of dried dates”. Those who adopted these traditions said that the obligation is for one-half sa< of wheat, while those who adopted the apparent meaning of the tradition of Abu SacTd made an analogy for wheat upon barley and held them to be similar for the obligation.