13. Sayyiduna Yusuf (as) und die Herrschaft innerhalb eines kufr-Systems
13. Sayyiduna Yusuf (as) and ruling within a kufr system
Was Sayyiduna Yusuf (as) betrifft, so sagt man, dass die Gesellschaft, in der er lebte, eine jahiliyyah-Gesellschaft war, in der der Glaube des Schirk vorherrschte. In jener Gesellschaft war die sittliche Verderbtheit weit verbreitet, und Sayyiduna Yusuf war dort der Versuchung und Ungerechtigkeit ausgesetzt, bis zu dem Punkt, dass die Menschen beschlossen, ihn ins Gefängnis zu werfen, als sie die Zeichen seiner Unschuld sahen. Der König holte ihn aus dem Gefängnis heraus, als er erkannte, wie gut Yusuf (as) Träume deuten konnte, und er erkannte Yusufs Ehrlichkeit.
Regarding Sayyiduna Yusuf (as), they say that the society in which he lived was a Jaahili society, in which the creed of Shirk was dominant. In that society, the moral corruption was widespread and Sayyiduna Yusuf was open to temptation and injustice in it to the extent that the people decided to imprison him when they saw the signs of his innocence. The King took him out of the prison when he realised how well Yusuf (as) could interpret dreams, and realised Yusuf ’s honesty.
So nahm der König ihn an und hielt ihn nah bei sich. Also Sayyiduna Yusuf (as)
So the King chose him and kept him close. So Sayyiduna Yusuf (as)
Er bat den König, ihn mit der Verwaltung der Kornspeicher zu betrauen, und der König nahm seine Bitte an. So übernahm Yusuf die Verantwortung für ein Ministerium in einer dschahilischen Herrschafts- und Staatsordnung, von der bekannt war, dass sie der Scharia der Banu Israil widerspricht. In der praktischen Umsetzung stand Sayyiduna Yusuf unter dem „Din (System) des Königs“, also unter dessen Autorität und Herrschaft, und zwar in dem Maße, dass er zu der List greifen musste, sich auf das Gesetz Yaqubs zu berufen, um seinen Bruder bei sich zu behalten. Dies geschah, als er für seinen Bruder einen Plan ersann, indem er ihn des Diebstahls beschuldigte, denn der Dieb wird nach der Scharia Yaqubs zum Sklaven.
asked the King to put him in charge of the storehouses, and so the King accepted his request. So Yusuf assumed the responsibility of a ministry in a Jaahili rule and system, which was known to contradict the Sharee’ah of Bani Israel. In terms of implementation, Sayyiduna Yusuf was on the ‘deen (system) of the King’, ie his authority and rule, to the extent that he needed to use the trick of referring to the law of Ya’qub in order to keep his brother with him. This was when he planned a trick for his brother, by accusing him of (committing) theft, because the thief is enslaved according to the Sharee’ah Ya’qub.
Sie fügen hinzu, dass man nicht sagen sollte, dies sei spezifisch für Sayyiduna Yusuf, denn eine Spezifizierung erfordert einen Beleg. Dies liegt darin begründet, dass grundsätzlich alles, was über die Propheten und ihre Rechtleitung berichtet wird, zur Nachahmung und Befolgung bestimmt ist.
They add to this by saying that it should not be said that this is specific to Sayyiduna Yusuf, because specification requires evidence. This is because in origin anything mentioned regarding the Prophets and their guidance is intended to be emulated and followed.
Außerdem sagen sie, dass niemand behaupten solle, dies stamme aus der Scharia der Völker vor uns, denn die Frage der Rechtsprechung gehört nicht zu den Einzelbestimmungen (Furu') der Scharia, bei denen es Unterschiede in den Gesetzen geben kann, sondern zu den Grundlagen (Usul), über die Einigkeit besteht. Dies auch deshalb, weil Sayyiduna Yusuf anerkannte: „Das Gebot gehört niemandem außer Allah.“ [TMQ 12:40], und trotz dieser Anerkennung dennoch an der Rechtsprechung teilnahm.
In addition they say that nobody should claim that this is from the Shar’a of those before us, because the subject of ruling is not from the furu’ (branches) of the Sharee’ah over which there may be differences in the laws, rather it is from the Usul, which are agreed upon. This is also because Sayyiduna Yusuf acknowledged that, “The Command is for none but Allah.” [TMQ 12:40], and despite his acknowledgement, he still participated in ruling.
Wer die Verse der Sure Yusuf studiert, die sich auf dieses Thema beziehen, wird feststellen, dass diese Meinung, die die Teilnahme an den Systemen des Kufr erlaubt, auf den beiden folgenden Versen beruht: „Er hätte seinen Bruder nach dem Gesetz des Königs nicht festhalten können, außer Allah hätte es gewollt.“ [TMQ 12:76] und: „(Yusuf) sagte: ‚Setze mich über die Schatzkammern des Landes.‘“ [TMQ 12:55]. Sie haben diese Verse so ausgelegt, dass sie mit ihrer Meinung übereinstimmen. Sie haben alle Grundsätze vergessen, auf denen der Islam aufgebaut ist und die ihrer Meinung widersprechen, und sie haben die Verse ignoriert, die diesem Verständnis widersprachen. Sie haben sogar das Thema der Unfehlbarkeit der Propheten beiseitegeschoben. Würde ihr Verständnis dieser beiden Verse zusammenbrechen, so bräche alles zusammen, was sie zum Thema Sayyiduna Yusuf (as) aufgebaut haben.
The one who studies the ayaat from Surah Yusuf, which relate to this subject, will notice that this opinion, that permits participation in the systems of kufr, is based on the two following ayaat; “He could not take his brother by the deen (law) of the King (as a slave), except that Allah willed it.” [TMQ 12:76], and; “(Yusuf) said: ‘Set me over the store-houses of the land.’” [TMQ 12:55]. They explained them in a manner that agrees with their opinion. They forgot all the principles upon which Islam is built that are contrary to their opinion, and ignored the ayaat that contradicted this understanding. They even dismissed the subject of the infallibility of the Prophets. If their understanding of these two ayaat collapsed, then everything they built on the subject of Sayyiduna Yusuf (as) collapses.
Die Propheten sind die Auserwählten Allahs unter Seiner Schöpfung und Seine Erwählten. Er erwählt sie, um Seine Religion zu verbreiten. Sie sind das Vorbild und Muster für ihr Volk. Sie sind die wahren Beispiele der Unterwerfung und Befolgung, da sie Seinen Befehl auf die bestmögliche Weise umgesetzt haben. Allah hat sie vor Sünden und Versuchungen bewahrt, sie im Recht gefestigt und ihnen Seine Hilfe gewährt. Sayyiduna Yusuf (as) gehört zu dieser auserwählten Gruppe. Allah hat ihn gelobt und ihm in mehr als einem Vers eine glänzende Auszeichnung zuteilwerden lassen. Er sagte: „So wird dich dein Herr erwählen und dich die Deutung der Träume lehren und Seine Gnade an dir vollenden …“ [TMQ 12:6]. Er sagte: „Und als er (Yusuf) seine volle Mannesreife erreichte, gaben Wir ihm Weisheit und Wissen; so belohnen Wir die Muhsineen (diejenigen, die Gutes tun).“ [TMQ 12:22].
The Prophets are the pure ones of Allah from His creation and His chosen ones. He selects them to spread His deen. They are the example and model for their people. They are the true examples of subservience and adherence, since they undertook His command in the best way. Allah has protected them from sins and temptations, and made them firm on the truth and granted them His Help. Sayyiduna Yusuf (as) is from this chosen group. Allah has praised him and given him a brilliant commendation in more than one ayah. He said; “Thus will your Lord choose you and teach you the interpretation of dreams and perfect His favour on you…” [TMQ 12:6]. He said; “And when he (Yusuf) attained his full manhood, We gave him wisdom and knowledge, thus we reward the Muhsineen (those who do good).” [TMQ 12:22].
Er sagte: „So war es, damit Wir das Böse und die Unzucht von ihm abwenden.
He said; “Thus it was, that We might turn away from him evil and illegal sexual intercourse.
„Gewiss, er war einer unserer auserwählten, rechtgeleiteten Diener." [TMQ 12:24]. Und er sagte: „So verschafften Wir Yusuf Macht im Land, damit er darin nach Belieben wohnen konnte. Wir lassen von Unserer Barmherzigkeit zukommen, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Muhsinun (derer, die Gutes tun) nicht verloren gehen." [TMQ 12:56] Er war ein da'i (Verkünder des da'wah) zu Allah von höchstem Rang. Der Qur'an erwähnt, dass er, als ihn seine Gefährten im Gefängnis nach der Deutung ihrer Träume fragten, sagte: „Sind viele verschiedene Herren (Götter) besser oder Allah, der Eine, der Unbezwingbare? Ihr verehrt außer Ihm nichts als Namen, die ihr erfunden habt, ihr und eure Väter, wofür Allah keine Vollmacht herabgesandt hat. Die Entscheidung liegt bei niemandem außer Allah. Er hat geboten, dass ihr nichts außer Ihm verehrt; das ist die (wahre) gerade Religion, doch die meisten Menschen wissen es nicht." [TMQ 12:39-40] Er war keusch, an Allah gebunden und suchte Schutz bei Ihm. So wandte Allah ihn ab von den Ränken der Frauen und von den Ränken der Frau des al-Aziz, deren Aussage der Qur'an erwähnt: „Und ich wollte ihn verführen, doch er weigerte sich. Und wenn er nun nicht meinem Befehl gehorcht, wird er gewiss ins Gefängnis geworfen werden und zu den Erniedrigten gehören."
Surely he was one of Our chosen, guided slaves.” [TMQ 12:24]. He said; “Thus did We establish Yusuf in the land, to take possession therein, as when or where he likes. We bestow of Our Mercy on whom We please, and We make not to be lost the reward of the Muhsinoon (those who do good).” [TMQ 12:56] He was a da’ee (carrier of da’wah) to Allah of the highest type. The Qur’an mentions that when his companions in prison asked him about the interpretation of their dreams he said; “Are many different lords (gods) better or Allah, the One, the Irresistible? You do not worship besides Him, but only names that you have named (forged), you and your fathers, for which Allah has sent down no authority. The command (or judgement) is for none but Allah. He has commanded that you worship none but Him, that is the (true) straight religion, but most men know not.” [TMQ 12:39-40] He was chaste, bound by Allah and seeking protection with Him. So Allah turned him away from the tricks of women and from the tricks of al-Aziz’s wife, whose statement has been mentioned by the Qur’an; “And I did seek to seduce him, but he refused. And now if he refuses to obey my order, he shall certainly be cast into prison, and will be one of those who are disgraced.
Er sprach: „O mein Herr! Das Gefängnis ist mir lieber als das, wozu sie mich einladen.
He said: ‘O my Lord! Prison is more to my liking than that to which they invite me.
„Es sei denn, Du wendest ihre List von mir ab, dann würde ich mich zu ihnen hingezogen fühlen und zu denen gehören, die Unwissende sind.“ Da erhörte ihn sein Herr und wendete ihre List von ihm ab. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende.“ [TMQ 12:32-34]. Die Menschen bezeugten seine Keuschheit, seine Güte und seine Ehrlichkeit. Seine beiden Gefährten im Gefängnis sagten zu ihm: „Teile uns die Deutung hiervon mit; wahrlich, wir halten dich für einen der Muhsinin (derer, die Gutes tun).“ [TMQ 12:36]. Einer der beiden Gefährten, der freigelassen wurde, nachdem der König seinen Traum gesehen hatte, sagte zu Yusuf:
Unless You turn away their plot from me, I will feel inclined towards them and be one (of those who commit sin and deserve blame or those who do deeds) of the ignorant.’ So his Lord answered his invocation and turned away from him their plot. Verily, He is the All-Hearer, the All-Knower.” [TMQ 12:32-34]. The people testified to his chastity, goodness and honesty. His two companions in prison said to him; “Inform us of the interpretation of this, verily, we think you are one of the Mushsineen (those who do good).” [TMQ 12:36]. One of the two companions, who was freed after the King saw his dream, said to Yusuf:
„O Yusuf, du Mann der Wahrheit!“ [TMQ 12:46]. Nachdem er sich geweigert hatte, aus dem Gefängnis zu kommen, solange nicht seine Unschuld offenkundig sei, sagten die Frauen: „Die Frauen sagten: ‚Allah bewahre! Wir wissen nichts Böses über ihn!‘ Die Frau des Al-Aziz sagte: ‚Nun ist die Wahrheit offenkundig geworden (für alle): Ich war es, die ihn verführen wollte, und er gehört gewiss zu den Wahrhaftigen.‘“ [TMQ 12:51]. Der König, von ihm beeindruckt, sagte: „Bringt ihn zu mir, damit ich ihn in meine Nähe nehme.“ [TMQ 12:54]. Seine Brüder sagten, nachdem er entschieden hatte, ihren Bruder zu behalten:
“O Yusuf, the man of truth!” [TMQ 12:46]. After he refused to come out of prison unless his innocence was manifest, the women said; “The women said: ‘Allah forbid! No evil know we against him!’ The wife of Al- Aziz said: ‘Now the truth is manifest (to all), it was I who sought to seduce him, and he is surely of the truthful.’” [TMQ 12:51]. The King, impressed by him, said; “Bring him to me that I may attach him to my person.” [TMQ 12:54]. His brothers said, after he decided to take his brother:
„Nimm also einen von uns an seiner Stelle. Wir sehen dich wahrlich als einen der Muhsinun (der Gutes Tuenden)." [TMQ 12:78] Sayyiduna Yusuf (as) erkannte an, dass Allah ihn mit dem begnadet hatte, was er ihm gewährte, aufgrund seiner Taqwa und seiner Standhaftigkeit im Gehorsam sowie seines Fernbleibens von Sünden. Er sprach: „Er sagte: ‚Ich bin Yusuf, und dies ist mein Bruder. Allah hat uns wahrlich Gnade erwiesen. Wahrlich, wer Allah in Gehorsam gegenüber Ihm fürchtet und geduldig ist, so lässt Allah den Lohn der Muhsinun (der Gutes Tuenden) gewiss nicht verloren gehen.‘" [TMQ 12:90] Wie ist es möglich, dass manche Muslime jemandem einen solchen Status absprechen, dessen Zeugnis Allah ablegt und der von niemandem, der ihm begegnet ist, angeklagt wurde? Dies, obwohl im Qur'an nichts, nicht einmal ein einziger Hinweis, zu finden ist, der zeigt, dass er nach den Gesetzen des Königs herrschte.
“So take one of us in his place. Indeed we think that you are one of the Muhsinuun (those who do good).” [TMQ 12:78]. Sayyiduna Yusuf (as) acknowledged that what Allah had favoured him with, was because of his Taqwa and steadfastness, in obedience and his staying away from sins. He said; “He said: ‘I am Yusuf, and this is my brother. Allah has indeed been gracious to us. Verily, he who fears Allah with obedience to Him, and is patient, then surely, Allah makes not the reward of the Musinoon (good-doers) to be lost.’” [TMQ 12:90] How is it possible for some Muslims to accuse someone of such status to whom Allah bears witness, and who was not accused by anyone that met him? This is despite there is nothing, not even a single indication in the Qur’an - that shows that he used to rule by the laws of the King.
Es gibt keine Erwähnung einer Regel, nach der er (Yusuf) geurteilt hätte, außer dieser: „Sie (Yusufs Brüder) sagten: ‚Die Strafe sei, dass der, in dessen Sack er gefunden wird, selbst für die Strafe (der Tat) festgehalten wird.‘“ [TMQ 12:75]. Diese Regel galt gemäß der Scharia Ya'qubs (as). Es gibt keinen Hinweis auf ein Wissen, dass er nach etwas anderem geurteilt hätte als dem, was Allah (SWT) offenbart hatte. Ihr zweifelhaftes Argument stammt aus folgendem Vers:
There is no mention of any rule with which he ruled, except the one that is; “They (Yusuf ’s brothers) said: ‘The penalty should be that he, in whose bag it is found, should be held for the punishment (of the crime).’” [TMQ 12:75]. This rule was according to the Sharee’ah of Ya’qub (as). There is no indication to any knowledge that he ruled by something other than what Allah had revealed. Their suspicious argument has come from the following ayah:
„Er hätte seinen Bruder nach dem Gesetz des Königs nicht (als Sklaven) zurückbehalten können, außer Allah hätte es so gewollt.“ [TMQ 12:76]. Wenn dieser Vers mit der richtigen Tafsir (Auslegung) erklärt wird, dann wird dieser Zweifel (Shubhah) ausgeräumt und ihre Behauptungen brechen in sich zusammen.
“He could not take his brother by the law of the King (as a slave), except that Allah willed it.” [TMQ 12:76]. This ayah, when it is explained with the correct tafseer (interpretation), then this shubhah (suspicion) is removed and their claims fall apart.
Der Vers war für die Verfechter dieser Herangehensweise mehrdeutig, daher erklärten sie ihn auf eine Weise, die zu ihrer Position passt. Ihre Erklärung lautete wie folgt.
The ayah was ambiguous to the advocates of this approach, so they explained it in a way that suits their position. So their explanation was as follows.
Nachdem die Jahre der Hungersnot eingetreten waren, begannen die Menschen, zu Yusuf (as) zu kommen.
After the famine years occurred, people started to come to Yusuf (as)
von überall her, um ihnen etwas von den Feldfrüchten zu geben, die er durch seine Verwaltung gespeichert hatte und deren Verteilung der König ihm übertragen hatte. Seine Brüder kamen, und er erkannte sie, während sie ihn nicht erkannten. Er sagte seinem jüngeren Bruder, dass er sein Bruder sei, damit dieser nicht betrübt würde. Er ersann eine List für seine Brüder und legte den Siqayah (Trinkgefäß) in den Sattel des Kamels seines Bruders, ohne dass es jemand bemerkte. Da sagte er, dass er es vermisse, und jemand verkündete, dass die Besitzer der Kamelkarawane Diebe seien. Man setzte eine Kamelladung als Belohnung für den aus, der es finde. Die Brüder Yusufs (as) wiesen die Anschuldigung mit großem Nachdruck zurück. Diejenigen, die von den Gehilfen Yusufs (as) die Verteilung beaufsichtigten, sagten: „Was soll dann die Strafe für ihn sein, wenn ihr (überführt werdet, dass ihr) Lügner seid?“ [TMQ 12:74]. Die Brüder Yusufs sagten: „Die Strafe soll sein, dass der, in dessen Gepäck er gefunden wird, selbst als Sühne festgehalten wird“ [TMQ 12:75], was bedeutet, dass der Dieb als Knecht (versklavt) genommen würde. Dies entsprach der Scharia (Gesetz) Ya'qubs (as). So begann Yusuf (as), ihr Gepäck vor dem Gepäck seines jüngeren Bruders zu durchsuchen. Dann holte er es aus dem Gepäck seines jüngeren Bruders heraus, so dass dessen Strafe darin bestand, als Knecht genommen und versklavt zu werden. Dann kam der Vers, der über Sayyiduna Yusuf (as) sagt: „Er hätte seinen Bruder nicht nach dem Gesetz des Königs festhalten können.“ [TMQ 12:76]. Einige erklärten es so, dass damit die Scharia (Gesetz) und das Nizam (System) des Königs gemeint sei. Das bedeutete, dass der König in Ägypten eine Scharia und ein System hatte, und Sayyiduna Yusuf (as) regierte mit der Scharia und dem System dieses Königs. In diesem Problem ersann er eine List, durch die er seinen Bruder an seiner Seite behalten konnte. So griff er zu einer höflichen Ränke, damit sie selbst die Strafe aussprachen, nach der sie gerichtet werden würden. Er sagte ihnen nicht, dass die Strafe für den Dieb nach dem Gesetz des Königs so und so sei. Vielmehr ließ er sie das Urteil nach dem Gesetz Ya'qubs fällen, damit er seinen Bruder bei sich behalten konnte.
from everywhere to give them something from the crops that he had saved by his management, and whose distribution the King had charged him with. His brothers came, and he recognised them while they did not recognise him. He told his younger brother that he was his brother, so that he would not be grieved. He planned a trick for his brothers, and put the siqayah (drinking vessel) in the saddle of his brother’s camel, without anybody noticing. So he said that he had lost it, and somebody announced that the owners of the camel caravan had stolen. They assigned one camel load for the one who finds it. The brothers of Yusuf (as) rejected the accusation with great vehemence. Those who supervised the distribution from amongst the aides of Yusuf (as), said; “What then shall be the penalty of him, if you are (proved to be) liars.” [TMQ 12:74]. Yusuf ’s brothers said; “The penalty should be that he, in whose bag it is found, should be held (as a bondman) for the atonement.” [TMQ 12:75], which means the thief would be taken as a bondsman (enslaved). This was in accordance with the Sharee’ah (law) of Ya’qub (as). So Yusuf (as) started to search their baggage before his younger brother’s baggage. He then brought it out of his younger brother’s baggage, so his penalty was to be taken as a bondsman and enslaved. Then came the ayah that said about Sayyiduna Yusuf (as); “He could not take his brother by the law of the King.” [TMQ 12:76]. Some of them explained it to mean the Sharee’ah (law) and Nizam (system) of the King. This meant that the King in Egypt had a Sharee’ah and a system, and Sayyiduna Yusuf (as) governed with the Sharee’ah and system of this King. In this problem, he planned a trick by which he could keep his brother at his side. So he resorted to a polite plot, to make them pronounce themselves the penalty by which they will be accounted. He did not tell them that the penalty of the thief according to the law of the King is such and such. Rather he made them pronounce the verdict according to the law of Ya’qub, so as to keep his brother with him.
Die Erklärung dieses Verses in dieser Weise hat sie zu diesem Verständnis geführt.
The explanation of this ayah in this manner has made them come out with this understanding.
Wenn wir das Wort „dīn“ im Arabischen betrachten, finden wir es unter den gebräuchlichen Wörtern, die mehr als eine Bedeutung tragen. Im Wörterbuch Lisān al-ʿArab (die arabische Sprache) heißt es, dass „dīn“ Zwang und Gehorsam bedeutet. So bedeutet „dintuhum fa danoo“ „Ich zwang sie, so gehorchten sie.“ Dīn bedeutet auch Lohn und Belohnung. Man sagt „dintuhu li-fiʿlihi dīnan“, um zu sagen „Ich belohnte ihn für seine Tat.“ Auch „Yawm al-dīn“ bedeutet der „Tag der Vergeltung“. Dīn bedeutet ferner Abrechnung, wie in Seinem Wort: „Der Herr des Yawm al-dīn.“ [TMQ 1:3] Dīn bedeutet außerdem Scharīʿa und Herrschaft (Sultān), wie in Seinem Wort: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Fitna (Verfolgung) mehr gibt und das dīn insgesamt für Allah ist.“ [TMQ 8:39] Dīn bedeutet Erniedrigung und Versklavung, und „madīn“ ist der Sklave, al-madīnah ist die unterworfene Nation, wie in Seinem Wort: „Sind wir etwa madīnūn?“ [TMQ 37:53], also „im Besitz“. Ebenso in Seinem Wort: „Warum also – wenn ihr nicht madīnīn (Besitz) seid – bringt ihr sie (die Seele) nicht zurück, wenn ihr wahrhaftig seid?“ [TMQ 56:86-87] „Madīnīn“ bedeutet hier „im Besitz befindlich“.
If we refer to the word ‘deen’ in the Arabic, we find it of the common words, which carry more than one meaning. In the dictionary Lisan al- Arab (the arab tongue), it states that, ‘deen’ means the coercion and obedience. So ‘dintuhum fa danoo’ means ‘I coerced them, so they obeyed.’ Deen also means the reward and the prize. You say ‘dintuhu for his action deenun’ to mean ‘I rewarded him.’ Also ‘Youm al-deen’ means the ‘day of recompense.’ Deen also means the accounting, as in His saying; “The Owner of Youm al-deen.” [TMQ 1:3] Deen also means Sharee’ah and Sultan, as in His saying; “And fight them until there is no more Fitnah (persecution) and the deen will in its entirety be for Allah.” [TMQ 8:39]. Deen means humiliation and enslavement, and the ‘madeen’ is the slave, al-madeenah is the possessed nation, as in His saying, “Are we Madeenoon?” [TMQ 37:53], meaning ‘owned’. The same as in His saying, “Then why do you not – if you are not madeeneen – bring it (the soul) back, if you are truthful?” [TMQ 56:86-87]. ‘Madeeneen’ here means owned.
Es gibt andere Bedeutungen für dieses Wort „Din“.
There are other meanings for this word ‘deen’.
Welche dieser Bedeutungen beabsichtigt Allah in diesem Vers? Die Wahl einer dieser Bedeutungen erfordert eine Qarīna (Anhaltspunkt), die uns dazu bewegt, genau diese bestimmte Bedeutung zu nehmen. Dies entlarvt denjenigen, der die Bedeutung wählt, die seinen Neigungen und seiner Ansicht entspricht; er setzt seine Launen als Richter über die Scharīʿa ein. Derjenige hingegen, der die Bedeutung wählt, die durch scharʿī Qarāʾin (Anhaltspunkte der Scharīʿa), die auf sie hinweisen, geregelt und begrenzt ist, setzt die Scharīʿa als Richter ein und befolgt das Gebot seines Herrn. Welche dieser Bedeutungen ist also gemeint?
So, which of these meanings does Allah intend in this ayah? Selecting any one of these meanings needs a qareena (indication) that makes us take that specific meaning. This exposes the one who takes the meaning that suits him and suits his view; he appoints his whims as a judge over the Shar’a. While the one who takes the meaning that is regulated, and restricted with Shar’ee qara’in (indications) that indicate it, is appointing the Shar’a as a judge, and abides by the command of his Lord. So which of these meanings is intended?
Wenn wir sagen, dass mit dem Wort Deen die Scharia gemeint ist, so finden wir, dass die scharʿischen Hinweise diese Auffassung verhindern, falls sie dazu führt, dass Sayyiduna Yusuf (as) an einer Herrschaft mit Kufr teilhat. Dies ist für die Propheten und Gläubigen ḥarām und steht im Widerspruch zur Natur der Botschaft, die darauf gegründet ist, dass Gottesdienst und Dienstbarkeit allein Allah gebühren, und das Recht der Gesetzgebung allein Ihm zusteht. Er sagt: „Und Wir sandten vor dir (o Muhammad ﷺ) keinen Gesandten, dem Wir nicht offenbarten: Es gibt keinen Gott außer Mir, so dient Mir [allein]." [TMQ 21:25]. Daher war es Yusuf (as), der zu den Menschen sagte: „Die Entscheidung gehört niemandem außer Allah. Er hat geboten, dass ihr niemandem außer Ihm dient; das ist die (wahre) gerade Religion, doch die meisten Menschen wissen es nicht." [TMQ 12:39-40]. Es ist unmöglich, dass er ihnen in dieser Angelegenheit zuwiderhandelt und die Herrschaft verschiedener Götter akzeptiert. Ähnlich dieser Situation finden wir, dass Sayyiduna Shu’ayb (as) zu seinem Volk sagte:
If we say the meaning intended from the word deen is Sharee’ah, we find that the Shar’ee indications prevent this understanding, if it leads to Sayyiduna Yusuf (as) participating (in ruling) with kufr. This is haraam for the Prophets and believers, and in conflict with the nature of the Message, which is established on making worship and servitude for Allah alone, and the right of legislation is only for Him. He says; “And We did not send any Messenger before you (O Muhammad ) but We inspired him (saying): Laa ilaaha illa ana [none has right to be worshipped but I (Allah)], so worship Me (Alone and none else).” [TMQ 21:25]. Hence, it was Yusuf (as), who used to say to the people; “The command (or judgement) is for none but Allah. He has commanded that you worship none but Him, that is the (true) straight religion, but most men know not.” [TMQ 12:39-40]. It is impossible that he would go against them in this matter and accept the rule of different gods. Similar to this situation, we find Sayyiduna Shu’ayb (as) saying to his people:
„Ich will nicht, im Widerspruch zu euch, das tun, was ich euch verbiete. Ich wünsche nur, Gutes zu tun, soweit ich es vermag, nach bestem Vermögen. Und meine Rechtleitung kann nur von Allah kommen; auf Ihn vertraue ich, und zu Ihm kehre ich reumütig zurück.“ [TMQ 11:88]. Die Auslegung (Tafsir) dieses Verses lautet laut al-Qurtubi: Ich verbiete euch nichts, was ich selbst begehe, so wie ich auch keine Angelegenheit unterlasse, zu der ich euch aufgefordert habe.
“I wish not, in contradiction to you, to do that which I forbid you. I only desire to do good so far as I am able, to the best of my power. And my guidance cannot come except from Allah, in Him I trust and unto Him I repent.” [TMQ 11:88]. The tafseer of this ayah, according to al-Qurtubi, is; I do not forbid you from something I commit myself, just as I do not leave a matter that I have commanded you to do.
Wenn wir sagen, dass die beabsichtigte Bedeutung des Wortes „Dīn“ Versklavung ist und sein Bruder daher zu „madīnan“ würde, also zu einem unbesessenen Sklaven, dann stimmt diese Bedeutung vollständig mit dem überein, was zuvor im Vers über die Aussage der Brüder Yūsufs (as) erwähnt wurde, dass ein Dieb versklavt wird. So würde der Vers bedeuten: Er konnte seinen Bruder nicht nehmen, indem er ihn durch den König versklavt, also indem er ihn zu seinem Eigentumssklaven („madīn“) machte, es sei denn, Allah wollte es. Diese Bedeutung kommt der Wahrheit am nächsten. Es gibt keinen Šar'ī-Hinweis, der eine solche Bedeutung verhindert.
If we say that the intended meaning of the word ‘deen’ is enslavement, and his brother would become ‘madeenan’ ie an unowned slave; this meaning would completely conform with what was previously mentioned in the ayah about the statement of Yusuf ’s (as) brothers regarding the fact that a thief is enslaved. Thus, the ayah would mean; He could not take his brother, by being enslaved by the King, ie by making him madeen (an owned slave) to him, except if Allah willed. This meaning is closest to the truth. There is no Shar’ee indication that prevents such a meaning.
Vielmehr passt es zu dem, was vorher im Vers steht, und es bestätigt, dass Sayyiduna Yusuf (as) einer der Muhsineen (derer, die Gutes tun) und der Mukhliseen (derer, die Allah gegenüber aufrichtig sind) war, wie Allah erwähnt hat. Es bestätigt auch das, wofür die Menschen Zeugnis abgelegt haben.
Rather it fits with what came before it in the ayah, and it confirms that Sayyiduna Yusuf (as) was one of the muhsineen (those who do good), and mukhliseen (sincere to Allah), as Allah mentioned. It also confirms what the people bore witness to.
Daher wird eine Tafsir, die der Unfehlbarkeit der Propheten, ihrer Sündlosigkeit widerspricht oder impliziert, dass sie sagen, was sie nicht tun, zurückgewiesen.
Therefore, a tafseer that conflicts with the infallibility of the Prophets, their immunity from sin, or implies that they say what they do not do, is rejected.
Was die Auslegung (Tafsir) der Worte des Sayyiduna Yusuf an den König betrifft: „(Yusuf) sagte: ‚Setze mich über die Vorratskammern des Landes; ich werde sie gewiss mit vollem Wissen bewahren.‘“ [TMQ 12:55], und dass man sie so versteht, dass er um das Finanzministerium bzw. das Schatzamt bat; und dass er während seiner Ernennung zu diesem Amt nicht die Scharia des Ya’qub (as) anwandte, sondern das System des Königs, das nicht auf Gerechtigkeit beruhte.
As for the tafseer of Sayyiduna Yusuf ’s statement to the King; “(Yusuf) said: ‘Set me over the store-houses of the land; I will indeed guard them with full knowledge.’” [TMQ 12:55], and taking it to mean that he requested the treasury ministry, or ministry of finance; and that during his appointment to this position, he did not apply the Sharee’ah of Ya’qub (as), but rather the system of the King, which was not based on justice.
Das ist eine gewaltige Abweichung und ein klarer Bruch mit der Wahrheit. Es ist wichtig, dass wir uns mit einer Reihe von Fragen vertraut machen, um die Sache aufzuklären.
This is a huge aberration and a clear deviation from the truth. It is important that we acquaint ourselves a number of issues in order to shed light on the matter.
Die Realität der Herrschaft in jener Epoche war monarchisch. In der Geschichte hat die monarchische Herrschaft zwei Formen angenommen:
* The reality of ruling in that period was that it was monarchical. In history, the monarchical rule has taken two form:
Das autoritäre System der Monarchie, in dem der König nach seinem eigenen Befehl und seiner eigenen Meinung herrscht. Was auch immer er für richtig hält, muss das Volk befolgen, und niemand kann sein Urteil ändern. Die gesetzgebende, die ausführende und die richterliche Gewalt unterstehen allesamt seiner Kontrolle. Er ernennt seine Gehilfen und entlässt sie, wann immer er will. Er kann sie wegen ihrer Loyalität oder ihrer Nähe zu ihm auswählen oder wegen ihres gesunden Urteilsvermögens oder ihrer guten Planung. Es genügt, dass diese Gehilfen loyal und gehorsam sind, um freie Hand zu erhalten; so werden sie nach ihren eigenen Befehlen regieren und in ihrer Meinung despotisch sein. Somit wird jeder von ihnen zu einem König im kleineren Maßstab.
1 - The authoritarian system of monarchy, where the King rules by his own order, and opinion. Whatever he deems fit the people must follow, and no one can change his judgement. The legislative, executive and judicial authorities all come under his control. He appoints his assistants and removes them whenever he wants. He may select them due to their loyalty or closeness to him, or because of their sound judgement or good planning. It is enough for these assistants to be loyal and obedient in order to be given a free reign; so they will rule according to their own orders and be despotic in their opinion. Thus each becomes a King on a reduced scale.
2 – Monarchie mit eingeschränkter Macht: Der König ist in diesem System zu einem Symbol geworden und nicht mehr ein tatsächlicher König; ihm wurden seine absoluten Befugnisse entzogen. Die Souveränität liegt in diesem System bei der Verfassung und den Gesetzen, und nicht beim König. Gesetzgebende Körperschaften übernehmen anstelle des Königs das Erlassen von Gesetzen. Es gibt außerdem Exekutivorgane, die anstelle des Königs die Verfassung und die Gesetze umsetzen. Ebenso gibt es Judikativorgane, die anstelle des Königs Streitigkeiten schlichten und Konflikte zwischen Menschen lösen. Diese Form der Monarchie entstand, nachdem sich die Idee der Demokratie verbreitet hatte. Dies ist die eingeschränkte (konstitutionelle) Monarchie. Welche dieser beiden Formen wurde im Ägypten zur Zeit Yusufs (عليه السلام) angewandt?
2 - Monarchy with restricted authority. The King in this system became an image rather than a real King; this is where his absolute powers have been stripped from him. The sovereignty in this system lies with the constitution and canons, and not the King. Legislative bodies undertake the enactment of laws, instead of the King. There are also executive bodies, which implement the constitution and canons instead of the King. There are also judicial bodies, which settle disputes and resolve conflicts between people, instead of the King. This form of monarchy became prevalent after the idea of Democracy spread. This is the restricted (constitutional) monarchy. Which of these two forms was the monarchy system adopted in Egypt, in the time of Yusuf (as)?
Niemand kann sich vorstellen, dass der König Ägyptens zur Zeit Yusufs (as)
No one can imagine that the King of Egypt at the time of Yusuf (as)
war an eine Verfassung und ein System gebunden. Der Ausdruck „dīn al-malik“ bedeutet nicht, was sie behaupten, nämlich das Gesetz des Königs. Die Ansicht, die eine Analogie zwischen dem Herrschaftssystem der Monarchie zur Zeit Yusufs (AS) und den heutigen Systemen zieht, die das Handeln der Herrscher kontrollieren, ist eine Ansicht, die von der richtigen Meinung abgewichen ist, und sie ist eine fehlerhafte Analogie.
was bound to a constitution and system. The expression ‘deen al-malik’ does not mean what they claim, that is the law of the King. The opinion that sees an analogy between the system of monarchy at the time of Yusuf (as) with the systems of today that control the actions of the rulers, is an opinion that deviated from the correct opinion, and it is an erroneous analogy.
Die Bitte von Sayyiduna Yusuf an den König, ihn mit der Verwaltung der Speicherhäuser zu betrauen, und die Zustimmung des Königs zu seiner Bitte bedeuten nicht, dass diese Bitte etwas mit Herrschaft zu tun hatte. Was im Qur'an erwähnt wird, beschränkte sich auf das Thema der Träume und nicht auf irgendetwas anderes.
Sayyiduna Yusuf ’s request to the King to put him in charge of the storehouses, and the King’s acceptance of his request does not mean this request had anything to do with ruling. What was mentioned by the Qur’an was restricted to the subject of dreams and not to anything else.
Es bezieht sich auf die Erzeugung von Feldfrüchten, die Jahre der Ernte und die Jahre der Dürre sowie darauf, was diesbezüglich zu tun ist. So befahl er Sayyiduna Yusuf (as), die Verantwortung für die Lagerung des Getreides zu übernehmen und die Verteilung in den Erntejahren so zu organisieren, dass für die Dürrejahre vorgesorgt sei, ohne bei seiner Aufgabe maßlos zu handeln oder das ihm anvertraute Vertrauen zu missbrauchen. Dies ist eine schwierige Aufgabe, die nur jemand bewältigen kann, der fähig, vertrauenswürdig, sorgfältig und sachkundig ist, wie Yusuf (as). Was zwischen Yusuf (as) und seinen Brüdern geschah, stand speziell mit diesem Thema in Zusammenhang. Wir dürfen nicht von diesem Kontext abweichen oder den Umfang von Sayyidina Yusufs Verantwortung ausweiten. Wir sind nicht berechtigt zu sagen, seine Aufgabe habe darin bestanden, Reichtum zu beschlagnahmen und ihn für das Gefolge des Königs, dessen Familie, Heer oder Bürger auszugeben, und dies müsse nach dem System des Königs und nicht nach der Schari'a Ya'qubs (as) geschehen sein. Die Ausweitung des Textes auf solche Einzelheiten erfordert einen Daleel.
It relates to the production of crops, the years of harvest and the years of drought and what should be done regarding them. Thus, he ordered Sayyiduna Yusuf (as) to take up the responsibility of storing the flour, and organise the distribution in the years of harvest so as to accommodate for the years of drought, without committing excess in his task or betraying the trust that had been given to him. This is a difficult task, which cannot be done except by someone competent, trustworthy, careful and knowledgeable, like Yusuf (as). What took place between Yusuf (as) and his brothers was specifically related to this subject. We are not allowed to deviate from this context or expand the scope Sayyidina Yusuf ’s responsibility. We are not entitled to say that his task related to seizing wealth and spending it on the King’s entourage, family, army or citizens, and that this must have taken place according to the system of the King and not the Shar’eeah of Ya’qub (as). The expansion of the text to encompass such details requires a daleel.
Es scheint, dass der König von dem gesunden Urteilsvermögen Yusufs (a.s.), seiner Fähigkeit, Dinge abzuwägen, und seiner Aufrichtigkeit beeindruckt war. Dies veranlasste den König, Yusuf (a.s.) an sich heranzuziehen und ihm die Befugnis zu übertragen, die große Aufgabe zu leiten, die seine Gedanken seit dem Traum, den er gesehen hatte, beschäftigt hatte. Daher war es wichtig, dass Yusuf (a.s.) die Gelegenheit erhielt, dies ohne Einmischung von anderen zu tun.
It seems that the King was impressed by the sound judgment of Yusuf (as) and his ability to outweigh things and his integrity. This is what made the King draw Yusuf (as) close to him and give him the authority to manage the great task, that had preoccupied his mind ever since he saw his dream. So it was important that Yusuf (as) be given the opportunity to do this without interference from anyone else.
Man sieht, dass Sayyiduna Yusuf nicht einfach nur den Traum des Königs deutete. Vielmehr bot er ihm die Lösung und die nötige Organisation an. Dadurch gewann der König Vertrauen in Yusufs Fähigkeit, die Vorratshäuser zu verwalten, und überließ ihm dabei freie Hand. Der König sagte zu Yusuf (as) nicht, dass er eine Scharia oder ein System habe, nach dem Yusuf (as) vorgehen müsse. Vielmehr akzeptierte der König Yusufs (as) Deutung seines Traumes und dessen Lösung. Folglich übertrug ihm der König die Aufgabe, die Ernte nach eigenem Ermessen zu lagern und zu verteilen.
One can see that Sayyiduna Yusuf did not just interpret the dream of the King. Rather he offered him the solution and the necessary organisation. This allowed the King to gain confidence in Yusuf ’s ability to look after the stores, and to give him a free reign in doing this. The King did not say to Yusuf (as) that he had a Sharee’ah or a system according to which Yusuf (as) must proceed. Rather the King accepted Yusuf ’s (as) interpretation of his dream and his solution. Consequently the King gave him the job of storing and distributing the harvest as he saw fit.
Es war unvermeidlich, dass nach den Jahren der Dürre Yusuf (as) derjenige sein würde, an den sich die Menschen wenden würden, um sie vor dem Hunger zu retten. Ebenso unvermeidlich war es, dass sich sein Ruf weit verbreiten würde, aufgrund seiner Gerechtigkeit und der gerechten Verteilung. Dies stärkte seine Stellung beim König und brachte ihn ihm noch näher. Vielleicht war dies der Grund, weshalb er vom Aziz – wie seine Brüder ihn anredeten: „O Herrscher des Landes (O Aziz)“ [TMQ 12:88] – zum König aufsteigen konnte, nachdem seine Eltern aus der Wüste gekommen waren. Er richtete sein Bittgebet an seinen Herrn und sprach: „Mein Herr! Du hast mir wahrlich von der Herrschaft gegeben …“ [TMQ 12:101]; und dann sprach Allah : „Und er erhob seine Eltern auf den Thron …“ [TMQ 12:100], was bedeutet, dass ihm schließlich die Herrschaft übertragen wurde.
It was inevitable that after the years of drought, Yusuf (as) would be the person to whom the people would turn to save them from hunger. It was also inevitable that his fame would spread far and wide, due to his justice and fair distribution. This strengthened his position with the King and made him even closer to him. Perhaps this is what enabled him to move from being the Aziz, as his brothers addressed him; “O ruler of the land (O Aziz).” [TMQ 12:88], to being the King after his parents came from the desert. He made du’a to his Lord and said; “My Lord! You have indeed bestowed on me of the sovereignty…” [TMQ 12:101]; and then Allah said; “And he raised his parents to the throne…” [TMQ 12:100], which means that the authority was given to him eventually.
Das einzige Gesetz, das der Koran erwähnt und das Yusuf (as) angewandt hat, war, seinen Bruder gemäß der Scharia Ya'qubs (as) als Sklaven zu behalten. Warum hat er also nicht nach dem System des Königs für den Verstoß gehandelt, wenn der König ein festes und bestimmtes System hatte?
The only law the Qur’an mentions that Yusuf (as) implemented, was to take his brother as a slave according to the Sharee’ah of Ya’qub (as). So why did he not take from the system of the King for the violation, if the King had a fixed and specific system?
Es ist nicht vorstellbar, dass Sayyidina Yusuf (as) irgendeinen Verstoß gegen die Scharia begehen würde. Denn er ist ma'sum (unfehlbar), und sein Herr hat ihn als muhsin (gut), aufrichtig und gottesfürchtig beschrieben. Er ist derjenige, der das Gefängnis der Verführung vorzog. Er war es, der im Gefängnis da'wah betrieb. Er war es, der sich weigerte, das Gefängnis zu verlassen, ohne seine Unschuld zu beweisen. Er war es, der aufgrund seiner Ehrlichkeit und Integrität die Bewunderung der Kuffar seiner Gesellschaft gewann, von der Frau des Aziz über die Frauen der Stadt, seine beiden Gefährten im Gefängnis und den König bis hin zu seinen Brüdern, bevor sie seine Identität erkannten.
It is not possible to imagine that Sayyidina Yusuf (as) would commit any violation of the Sharee’ah. That is because he is ma’sum (infallible) and his Lord has described him as muhsin (good), sincere and pious. He is the one who preferred prison to seduction. He was the one who used to give da’wah in prison. He was the one who refused to leave prison without proving his innocence. He was the one who, due to his honesty and integrity, won the admiration of the kuffar of his society, from the wife of the Aziz, to the women of the town, his two companions in prison, the King, and even his brothers, before they discovered his identity.
Es ist erwähnenswert, dass die Auslegung (Tafsir) der Lage des Sayyidina Yusuf (as)
It is worth noting that the tafseer of the situation of Sayyidina Yusuf (as)
Und der Zustand des Königs sind alle tafsīr ẓannī (spekulative Auslegung).
and the State of the King are all tafseer zanni (speculative interpretation).
Dies gilt unabhängig davon, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Ob der König den Islam angenommen hatte oder ein Ungläubiger geblieben war, ob die Herrschaft aufgrund des Todes oder des Rücktritts des Königs an Yusuf übergegangen war, oder ob Yusuf (as) nach der Absetzung oder dem Tod des vorherigen Aziz selbst Aziz wurde; die Erklärung seines Wortes – Er, der Erhabene, sagt: „Er hätte seinen Bruder nach dem Gesetz des Königs nicht behalten können.“ [TMQ 12:76] –, oder die Deutung Seines Wortes – Er, der Erhabene, sagt: „Setze mich über die Vorratshäuser des Landes…“ [TMQ 12:55] –, all diese Antworten sind lediglich mutmaßliche Auslegungen. Denn der Koran hat uns die nötigen Einzelheiten nicht gegeben, um sie endgültig zu beantworten.
This is regardless of whatever angle they may have come from. So whether the King embraced Islam or remained a disbeliever, or whether the authority had been passed onto Yusuf owing to the death of the King or his resignation, or if Yusuf (as) became Aziz after the removal or death of the previous Aziz; the explanation of His saying, “He could not have taken his brother according to the King’s law.” [TMQ 12:76], or the interpretation of His saying, “Set me over the store houses of the land…” [TMQ 12:55]; the answers to all of these are speculative interpretations only. This is because the Qur’an did not provide us with the necessary details to answer them definitively.
Außerdem sind ihre Einzelheiten für uns nicht notwendig, um sie als Gesetzgebung zu befolgen.
Furthermore, their details are not necessary for us to follow as legislation.
Was wir erwähnt haben, bildet hierbei keine Ausnahme, denn es ist – wie die übrigen Erklärungen – spekulativ. Es unterscheidet sich jedoch von anderen Auffassungen insofern, als es mit dem übereinstimmt, was den Propheten an Taqwa und Imaan geziemt, und dem nicht widerspricht, was an Unfehlbarkeit der Propheten in den Grundlagen der Religion festgestellt ist. Wie weit kann eine Auslegung noch von der Wahrheit entfernt sein, wenn sie einer eindeutigen Aussage widerspricht, die von der Zunge Yusufs (as) selbst ausgesprochen wurde, als er es ablehnte, anderen zu folgen, die dem Glauben des Schirk anhingen, und die ausschließliche Berufung auf Allah ﷻ für das Urteil aufzugeben, wie wir es zuvor gesehen haben? Indem wir auf diese Weise vorgehen und die Lage Yusufs (as) klären, beabsichtigen wir nicht, eine weitere Auffassung anzuführen, um das Verbot der Teilnahme an kufr-Systemen zu stützen. Unsere Sichtweise ist das Urteil der Scharia und keine spekulative Scharia-Regel. Es ist eindeutig in Bedeutung und Authentizität.
What we have mentioned is also no exception to this, since it is speculative like the other explanations. However, it is different from other opinions in the sense that it is in harmony with what befits the Prophets in terms of Taqwa and Imaan, and does not contradict the infallibility of the Prophets that is established in the fundamentals of the deen. How much further can an explanation be from the truth when it contradicts a definite statement uttered by the tongue of Yusuf (as) himself, when he rejected others to follow the ‘Aqeedah of shirk, and to leave the exclusive reference to Allah for judgment, as we have seen previously? By proceeding in this manner, where we clarify the situation of Yusuf (as), we do not wish to bring another opinion to support the prohibition of participating in kufr systems. Our view is the Hukm of the Shar’a and not a speculative Shar’a rule. It is definite in meaning and authenticity.
Jemand könnte sagen, dass Yusuf (as) nach dem Gesetz des Königs regiert habe, mit der Erlaubnis Allahs , und somit nicht gegen seinen Herrn gehandelt habe. Die Antwort lautet: Entweder war diese Erlaubnis speziell für Sayyiduna Yusuf gedacht, oder es war eine allgemeine Erlaubnis für alle, d. h. das Regieren nach kufr-Gesetzen war zu jener Zeit erlaubt.
Someone might say that Yusuf (as) used to rule by the law of the King by permission of Allah and so did not go against his Lord. The answer is that either this permission was for Sayyiduna Yusuf specifically, or it was a general permission for all, i.e. ruling by kufr laws was lawful at the time.
Wenn es sich um eine spezielle Erlaubnis für Sayyiduna Yusuf (as) handelt, dann ist es niemand anderem erlaubt, nach dieser Erlaubnis zu handeln. Daher ist es nicht an uns, dies zu befolgen oder als Beweis anzuführen.
If it is a specific permission for Sayyiduna Yusuf (as), then it is not allowed for anyone else to act upon this permission. Therefore, it is not for us to follow or cite this as proof.
Im zweiten Fall: Wäre es zu ihrer Zeit erlaubt gewesen, so würde es für uns das Gesetz (Shar'a) derer sein, die vor uns kamen. Die Frage lautet also: Kann die Shar'a derer, die vor uns kamen, auch für uns eine Shar'a sein? Eine Gruppe von Gelehrten der Fiqh und Usul hat folgenden Grundsatz aufgestellt: „Die Shar'a vor uns ist nicht Shar'a für uns", und sie führt zum Beweis viele Texte an, die zeigen, dass das, was Muhammad ﷺ brachte, die früheren Gesetze vollständig aufgehoben hat, und um dies zu betonen, hat es auch einige Teile davon im Einzelnen aufgehoben. Folgen wir der Meinung dieser Gruppe von Gelehrten, so wäre es uns nicht erlaubt, der Situation Yusufs (as) oder eines anderen Propheten zu folgen oder sie als Beweis anzuführen. Eine andere Gruppe von Gelehrten der Fiqh und Usul hat einen anderen Grundsatz aufgestellt: „Die Shar'a vor uns ist Shar'a für uns, solange sie nicht aufgehoben wurde." Auch diese Gelehrten haben ihre rechtlichen Begründungen. Sie sagen: Wenn die früheren Gesetze für uns keinen Nutzen haben sollten, dann hätte der Qur'an sie nicht erwähnt. Diese Gelehrten sagen, dass das, was Muhammad ﷺ brachte, nicht alles, was vor uns kam, auf einmal aufgehoben hat.
In the second case, if it had been lawful for their time, then it would come to us being the law (Shar’a) of those who came before us. So the question becomes, can the Shar’a of those who came before us be a Shar’a for us? A group of scholars of Fiqh and Usul have laid down the following principle; “the Shar’a before us is not a Shar’a for us”, citing as proof many texts that show that what Muhammad brought has completely abrogated the previous laws and abrogated some parts of it in the details to emphasize this point. If we adopt the opinion of this group of scholars, then it would not be allowed for us to follow or cite as proof the situation of Yusuf (as) or any other Prophet. Another group of scholars of Fiqh and Usul have laid down another principle; “the Shar’a of before us is a Shar’a for us as long as it has not been abrogated.” Those scholars also have their juristic reasoning. They say that if the previous laws are not to have any use for us, then the Qur’an would not have mentioned them. Those scholars say that what Muhammad brought did not abrogate everything that came before us all at once.
Man sagt, dass das, was im Qur'an und in der Sunnah von den Gesetzen der früheren Propheten erwähnt wird, als Gesetz für uns anerkannt wird; ausgenommen das, was der Qur'an von diesen Gesetzen aufgehoben und durch neue ersetzt hat.
They say that what is mentioned of the laws of the previous Prophets in the Qur’an and the Sunnah are recognized as a law for us; except what the Qur’an abrogated from these laws, and replaced with new ones.
Wenn wir dieses Prinzip auf diesen Sachverhalt anwenden, was finden wir?
When we apply this principle on this subject matter, what do we find?
In unserer Scharia: Gibt es Texte, die es verbieten, nach anderem zu richten als nach dem, was Allah (SWT) offenbart hat? Und wurde in dem, was die Scharia Muhammads ﷺ oder die Scharia, die der Koran brachte, erwähnt, eine Warnung ausgesprochen davor, auch nur um ein Haar von dieser Scharia Muhammads ﷺ abzuweichen?
In our Sharee’ah, are there texts that prohibit ruling by other than what Allah has revealed? Has anything been mentioned in what the Sharee’ah of Muhammad or the Sharee’ah that the Qur’an brought, which warns us of deviating a hairbreadth from this Sharee’ah of Muhammad ?
Tatsächlich hat uns die Scharia Muhammads ﷺ untersagt, zur Lösung unserer Streitigkeiten auf etwas anderes als sie zurückzugreifen. Sie hat uns auf bestimmte Weise verboten, irgendeine Regel aus den Regeln des Unglaubens (kufr) und der Unwissenheit (jahiliyyah) zu übernehmen.
Indeed, the Sharee’ah of Muhammad has forbidden us from referring to anything other than it for solving our disputes. It forbade us, in a definite manner, to take any rule from the rules of kufr and jahiliyyah.
Wird behauptet, dies sei zur Zeit von Sayyiduna Yusuf (as) erlaubt gewesen, so sagen wir zu denen, die dies behaupten: Selbst wenn man annimmt, dass es damals erlaubt war, so ist es in der Scharia des Qur'an jetzt gewiss verboten (abrogiert).
If it is claimed that this was lawful in the time of Sayyiduna Yusuf (as), we say to those who claim it that even if you assume that it was lawful then, it is certainly forbidden (abrogated) in the Sharee’ah of the Qur’an now.
Die Auffassung, dass die Herrschaft nach dem, was Allah offenbart hat, zu den Usul (Grundprinzipien) gehört und nicht zu den Einzelbestimmungen (Furu'), ist eine falsche Auffassung. Das liegt daran, dass der Ort der Glaubensinhalte das Herz ist, während der Ort der Bestimmungen der Scharia die Glieder sind. Die 'Aqida stellt die Grundlage der Bestimmungen der Scharia dar, während die Bestimmungen die Früchte der 'Aqida sind.
The view that ruling by what Allah has revealed is from the Usul (principles) and not from the branches, is an incorrect view. That is because the place of the beliefs is the heart, and the place of the Sharee’ah rules is the limbs. The ‘Aqeedah represents the basis of the Sharee’ah rules whilst the rules are the fruits of the ‘Aqeedah.
Die schari'itische Regel bezüglich der Handlungen des Dieners hat zwei Aspekte.
The Shar’ee rule related to the actions of the servant has two aspects.
1 – Der intellektuelle und glaubensmäßige Aspekt, der angenommen werden muss.
1 - The intellectual and creedal aspect which must be accepted.
In dieser Hinsicht gehört es zur ʿAqīdah. Seine Nichtannahme kann je nachdem, ob es qaṭʿī (eindeutig gesichert) oder ẓannī (mutmaßlich) ist, zum Unglauben oder zur Sünde führen.
In this aspect it is related to the ‘Aqeedah. Non-acceptance of it may lead to disbelief or sin according to whether it is qat’i (decisive) or zanni (speculative).
2 – Der praktische Aspekt, der die Ausführung betrifft.
2 - The aspect that is practical, relating to execution.
Das Salah ist daher Fard und muss als Fard anerkannt werden. Wer es nicht als Fard anerkennt, verfällt dem Kufr (Unglauben).
Thus, the Salah is fard and must be accepted as fard. Not accepting it as a fard leads to kufr (disbelief).
Das Salah ist Pflicht (fard) und muss als Pflicht verrichtet werden; wer es nicht als Pflicht verrichtet, begeht eine Sünde.
The Salah is fard and must be undertaken as a fard; not undertaking it as a fard leads to sin.
Alkohol ist haram, und sein Verbot muss angenommen werden; zu sagen, er sei erlaubt, führt zum Kufr.
Alcohol is haraam and its prohibition must be accepted; saying it is permissible will lead to kufr.
Alkohol ist haram, und das Trinken davon ist verboten. Das Trinken von Alkohol führt zur Sünde.
Alcohol is haraam and drinking it is forbidden. Drinking alcohol will lead to sin.
Ebenso ist die Herrschaft nach dem, was Allah offenbart hat, eine Pflicht (Fard). Ihre Anerkennung ist aufgrund des eindeutigen Textes, der sich mit diesem Thema befasst, mit dem Imaan verbunden. Was ihre Umsetzung betrifft, so ist sie Taa’ah (Gehorsam), und sie nicht umzusetzen ist eine Ma’siyah (Sünde). Wer nicht nach dem herrscht, was Allah offenbart hat, begeht Kufr, wenn er nicht an die Herrschaft nach den Offenbarungen Allahs glaubt oder sie ablehnt. Wer sie anerkennt, sie aber nicht anwendet, begeht eine Sünde (die nicht den Kufr einschließt). Daher bezieht sich die Aussage, dass die Herrschaft nach dem, was Allah offenbart hat, zu den übereinstimmend anerkannten Usul gehört, auf den ersten Aspekt. Das ist richtig. Der zweite Aspekt, der praktische, betrifft die Scharia und ihre Anwendung. Anders gesagt bezieht er sich auf die Furu' (Zweige) und nicht auf die Usul (Grundlagen). Aus dieser Perspektive wird er damit Teil der Frage, ob es sich um eine Vorschrift der Scharia vor uns handelt oder nicht.
In the same way, ruling by what Allah has revealed is fard. Its acceptance is linked to Imaan owing to the definite text that deals with this subject. As for its execution, it is Taa’ah (obedience) and not to execute it is a ma’siyah (sin). So the one who does not rule by what Allah has revealed is charged with kufr if he does not believe in ruling by Allah’s revelations or if he rejects it. He will be committing a sin (which excludes kufr) if he accepts it but does not apply it. Therefore, the statement that ruling by what Allah has revealed is from the agreed Usul refers to the first aspect. This is correct. As for the second aspect (the practical aspect) it is related to the Sharee’ah and its application. In other words, it relates to the furoo’ (branches) and not the Usul (the foundations). So from this perspective it becomes part of the issue of whether it is from the Shar’a before us or not.
Von diesem Gesichtspunkt aus haben wir festgestellt, dass Sayyiduna Yusuf nicht an der Herrschaft teilgenommen hat und es nicht erlaubt ist, diese Situation auf diese Weise zu erklären. Die Aussagen derer, die etwas anderes behaupten, werden zurückgewiesen, selbst aus ihren eigenen Argumenten heraus. Dies liegt daran, dass die Gelehrten (‘ulema) zum Grundsatz der Shar’a man qablana (der Shar’a, die vor uns war) zwei Meinungen hatten. Eine Meinung besagt, dass die Shar’a vor uns keine Shar’a für uns ist. Nach dieser Auffassung wird also die Erlaubnis, am jahiliyya-System teilzunehmen, zurückgewiesen. Die zweite Meinung besagt, dass die Shar’a derer vor uns eine Shar’a für uns ist, solange sie nicht aufgehoben wurde.
From this angle we have established that Sayyiduna Yusuf did not participate in ruling, and it is not allowed to explain this situation in this way. The statements of the people who claim otherwise are rejected, even from their own arguments. This is because the ‘ulema had two opinions regarding the principle of Shar’a man qablana (Shar’a that came before us). One opinion says that the Shar’a before us is not a Shar’a for us. So according to this understanding, the permission to participate in the jaahili system is rejected. The second opinion says that the Shar’a of those before us is a Shar’a for us as long as it has not been abrogated.
Viele Ayat, der ʿAqīda, die Handlungen des Gesandten ﷺ – der uns den Weg gezeigt hat, wie die Herrschaft durch das einzusetzen ist, was Allah (SWT) offenbart hat – sowie alle Grundsätze der Herrschaft zeigen, dass es nicht erlaubt ist, an kufr-Systemen teilzunehmen. Vielmehr lehnt der Islam in seiner Gesamtheit ein solches Verständnis ab. Mit anderen Worten: Wenn die Teilnahme an dschāhilī-Systemen in der Scharīʿa vor uns erlaubt war, dann ist dies etwas, das unsere Scharīʿa aufgehoben hat, aufgrund der zahlreichen Belege, die sie verbieten.
Many ayaat, the ‘Aqeedah, the actions of the Messenger —who showed us the method of how to establish the ruling by what Allah has revealed—and all of the principles of ruling, indicated that it is not allowed to participate in kufr systems. Rather, Islam in its totality rejects such an understanding. In other words, if participating in jaahili systems was lawful in the Shar’a before us, then it is something our Shar’a has abrogated, due to the numerous evidences that prohibit it.
Die Ansicht, dass alles, was aus dem Leben der Propheten und aus ihrer Rechtleitung überliefert wird, nachgeahmt und befolgt werden soll, bedarf einer Erläuterung.
The view that everything mentioned from the lives of the Prophets and their guidance, is meant to be emulated and followed, needs explanation.
Alle Propheten stimmen in der Angelegenheit des ʿAqīdah überein. Sie alle riefen die Menschen zum Glauben an Allah, al-Wāḥid (den Einen), al-Ḫāliq (den Schöpfer) und al-Mudabbir (den Lenker der Angelegenheiten), auf. Sie riefen die Menschen zum Glauben an die Engel, die Bücher, die Gesandten und den Jüngsten Tag auf.
All the Prophets share in the matter of the ‘Aqeedah. All of them invited people to the belief in Allah, al-Waahid (the One), al-Khaaliq (the Creator) and al-Mudabbir (the organizer of affairs). They invited people to the belief in the angels, books, messengers and the Last Day.
Er sagte: „Und Wir haben vor dir (o Muhammad ﷺ) keinen Gesandten gesandt, dem Wir nicht offenbart hätten: ‚Es gibt keinen Gott außer Mir, so dient Mir (allein und niemand sonst).‘“ [TMQ 21:25] Sie teilen sich auch die Aufgabe der Überbringung der Botschaft, das Leiden um der Sache des Da'wah willen, dessen Schäden und Beschwerden, sowie Geduld (Sabr) um Allahs willen und Opferbereitschaft auf Seinem Weg. Er sagte:
He said; “And We did not send any Messenger before you (O Muhammad ) but We inspired him (saying): ‘Laa ilaaha illa ana [none has right to be worshipped but I (Allah)]’, so worship Me (alone and none else).” [TMQ 21:25] They also share in the matter of conveyance, suffering for the sake of the da’wah, its harms and hardships, having sabr (patience) for Allah’s sake and sacrifice in His Path. He said:
„Wahrlich, (viele) Gesandte wurden vor dir (o Muhammad ﷺ) bereits für Lügner erklärt, doch sie ertrugen die Ablehnung mit Geduld, und sie wurden verletzt, bis Unsere Hilfe sie erreichte; und niemand kann die Worte (Entscheidungen) Allahs ändern. Gewiss ist dir die Kunde (Nachricht) über die Gesandten (vor dir) bereits zugekommen.“ [6:34]. Er (SWT) sagte: „Dir (o Muhammad ﷺ) wird nichts gesagt, außer dem, was zu den Gesandten vor dir gesagt wurde.“ [TMQ 41:43]. Sie teilten sich die Aufgabe, ihre Völker zur Befolgung und zum Gehorsam einzuladen. Er (SWT) sagte:
“Verily, (many) Messengers were denied before you (O Muhammad ), but with patience they bore the denial, and they were hurt, till Our Help reached them, and none can alter the Words (Decisions) of Allah. Surely there has reached you the information (news) about the Messengers (before) you.” [6:34]. He said; “Nothing is said to you (O Muhammad ) except what was said to the Messengers before you.” [TMQ 41:43] They shared in inviting their people to adherence and obedience. He said:
„Wir haben vor dir keinen Gesandten gesandt, außer dass ihm mit der Erlaubnis Allahs gehorcht wird.“ [TMQ 4:64] Sie teilten das Schicksal, von ihrem Volk zurückgewiesen und ihr Da'wa verspottet zu werden. Er sagte: „Wehe den Menschen! Nie kam ein Gesandter zu ihnen, ohne dass sie ihn verspotteten.“ [TMQ 36:30] Und Er sagte: „Und diejenigen, die ungläubig waren, sprachen zu ihren Gesandten: ‚Wahrlich, wir werden euch aus unserem Land vertreiben, oder ihr kehrt zu unserer Religion zurück.‘ Da offenbarte ihnen ihr Herr: ‚Wahrlich, Wir werden die Zalimoon (Ungläubigen, Frevler) vernichten. Und gewiss, Wir werden euch nach ihnen im Land wohnen lassen. Dies gilt für jeden, der fürchtet, vor Mir (am Tag der Auferstehung) zu stehen, und der auch Meine Drohung fürchtet.‘“ [TMQ 14:13-14] Sie teilen die Tatsache, dass Allah ihnen am Ende den Sieg gegeben hat. Er sagte: „(Sie wurden aufgeschoben) bis, als die Gesandten die Hoffnung aufgaben und meinten, sie seien (von ihrem Volk) der Lüge bezichtigt worden, da kam ihnen Unsere Hilfe, und wen Wir wollten, der wurde gerettet. Und Unsere Strafe kann nicht abgewendet werden von dem Volk der Mujrimoon (Verbrecher, Allah-Ungehorsamen).“ [TMQ 12:110] Auf diese Weise haben alle verwendeten Da'wa-Botschaften vieles gemeinsam, von dem wir einiges erwähnt haben. Die Haltung, die jene vor uns eingenommen haben, wurde erwähnt. Allah hat sie uns genannt, damit wir von ihnen lernen, nachdenken und uns durch jene Dinge ermahnen lassen, die unseren Iman stärken, unsere Entschlossenheit festigen und unsere Geduld vermehren.
“We sent no Messenger, but to be obeyed by Allah’s Leave.” [TMQ 4:64] They shared in being rejected by their people and the ridiculing of their da’wah. He said; “Alas for mankind! There never came a Messenger to them but they used to mock at him.” [TMQ 36:30]. And He said; “And those who disbelieved, said to their Messengers: ‘Surely, we shall drive you out of our land, or you shall return to our religion.’ so their Lord inspired them: ‘Truly, We shall destroy the Zalimoon (disbelievers, wrongdoers). And indeed, We shall make you dwell in the land after them. This is for him who fears standing before Me (on the Day of Resurrection) and also fears My Threat.’” [TMQ 14:13-14] They share in the fact that Allah has given them the victory in the end. He said; “(They were reprieved) until, when the Messengers gave up hope and thought that they were denied (by their people), then came to them Our Help, and whomsoever We willed were delivered. And Our Punishment cannot be warded off from the people who are Mujrimoon (criminals, disobedient to Allah).” [TMQ 12:110] In this manner all of the da’waat (messages) used have many things in common, some of which we have mentioned. The position assumed by those before has been mentioned. Allah mentioned them to us so that we may learn from them, reflect and take admonition from those things that strengthen our Imaan, strengthen our resolve, increase us in patience.
Sie versichern uns außerdem, dass die Kette der Da'wah in ihrer 'Aqeedah, in ihrem Aufruf zum Festhalten am Minhaj (Weg) des Allwissenden und Allkundigen und in ihrem Ergebnis dieselbe ist. Die Ayaat sind gekommen, um den Weg der Da'wah für die Muslime zu erhellen und sie über die Art des Widerstands der Menschen zu unterrichten, über die Verschärfung der Feindseligkeiten zwischen Kufr und Imaan und über den Kampf, der niemals aufhören wird. Sie erinnerten uns außerdem an die Walaa' (Loyalität) gegenüber Allah (SWT) und daran, frei von Shirk (Beigesellung) zu sein, an das göttliche Eingreifen nach der Prüfung des Imaan sowie an viele andere Angelegenheiten, abgesehen von jenen, die wir erwähnt haben.
They also assure us that the chain of the da’wah is the same in its ‘Aqeedah, its call to adhere to the minhaj (way) of the All-Knowing and All-Informed, and its outcome. The ayaat have come to illuminate the path of the da’wah for the Muslims and to inform them about the nature of people’s opposition, the intensification of hostilities between kufr and Imaan, and the struggle that will never stop. It also reminded us of the walaa’ (loyalty) to Allah and being baraa’ (free) from shirk, the divine intervention after the test of Imaan and many other matters apart from those we have mentioned.
Dennoch werden die Lebensweisen der Propheten in den Haltungen nachgeahmt, die sie eingenommen haben. In der Gesetzgebung werden sie hingegen nicht nachgeahmt. Dies liegt daran, dass Allah jedem Propheten ein eigenes System gegeben hat. Er sagte: „Für jeden (Propheten) haben Wir eine Shar'a und einen minhaj (Weg) bestimmt." [TMQ 5:48].
However, the lives of the Prophets are followed in the stances they assumed. They are not followed in legislation. This is because Allah has given a different system for every Prophet. He said; “For each (prophet), We made a Shar’a and a minhaj (way).” [TMQ 5:48].
Dies liegt daran, dass jeder Prophet zu seinem eigenen Volk gesandt wurde, während der Gesandte (Friede und Segen seien auf ihm) zu allen Menschen gesandt wurde. Seine Botschaft war die letzte Botschaft. Allah befahl den Anhängern anderer Religionen, ihr zu folgen und das zu verlassen, dem sie bisher gefolgt waren. Er sagte: „Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam.“ [TMQ 3:19], und Er sagte: „Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt, von dem wird sie niemals angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“ [TMQ 3:85], und Er sagte: „Und Wir haben dir (o Muhammad ﷺ) das Buch (diesen Qur'an) mit der Wahrheit herabgesandt, als Bestätigung der Schrift, die vor ihm kam (die alten Schriften), und als ihr Wächter.“ [TMQ 5:48] Darüber hinaus unterscheidet sich die Natur der Botschaft, die Sayyiduna Muhammad ﷺ offenbart wurde, von anderen, indem sie endgültig und umfassend ist.
This is because every prophet was sent to his people whilst the Messenger (peace and blessings be upon him) was sent to all of the people. His Message was the final message. Allah ordered the followers of other religions to follow it and to leave what they had been following. He said; “Truly, the deen with Allah is Islam.” [TMQ 3:19], and He said; “And whoever seeks a religion other than Islam, it will never be accepted of him, and in the Hereafter he will be one of the losers.” [TMQ 3:85], and He said; “And We have sent down to you (O Muhammad ) the Book (this Qur’an) in truth, confirming the Scripture that came before it (old Scriptures) and dominating over it.” [TMQ 5:48] Furthermore, the nature of the Message revealed to Sayyiduna Muhammad differs from others, in that it is final and comprehensive.
Der Islamische Staat stellt einen seiner wichtigsten Bestandteile dar, da er als die Methode der Shari'ah gilt, den Islam zu schützen, ihn anzuwenden und ihn zu verbreiten.
The Islamic State represents one of its most important parts, since it is considered the Shar’eeah method to protect, apply and propagate Islam.
Bei den anderen Propheten finden wir, dass ihre Da'wah an ein bestimmtes Volk gerichtet war und speziell für ihr Volk kam, unter Ausschluss anderer. Das bedeutet, dass ihre Da'wah auf eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort beschränkt war. Dies steht im Gegensatz zum Islam, dessen Shar'eeah-Regeln für alle Zeiten und Orte geeignet sind. Dieser Unterschied erlaubt keine Analogie zwischen dem Islam und irgendetwas anderem. Daher bleibt den Muslimen nur, von dem Islam nur das zu übernehmen, da seine Regeln auf eine Weise miteinander verknüpft sind, die zu seiner Natur passt. Nehmen wir als Beispiel die Botschaft von Sayyiduna 'Isa. Sie unterscheidet sich eindeutig von der Botschaft von Sayyiduna Muhammad ﷺ, da sie eine moralische und spirituelle Botschaft ist, die keinen Aufruf zur Errichtung eines Staates enthält. Sie ist außerdem auf die Banu Isra'il beschränkt. Wie können also die Shar'eeah-Regeln verglichen werden?
With the other Prophets we find that their da’wah was specific to a people and came specifically for their people, to the exclusion of others. This means their da’wah was restricted to a specific time and place. This is contrary to Islam whose Shar’eeah rules are suitable for all times and places. This difference does not permit analogy between Islam and anything else. This leaves the Muslims to restrict themselves to adopting from Islam only, because its rules are interlinked in a manner that fits to its nature. Let us take for example the Message of Sayyiduna ‘Isa. It is clearly different from the Message of Sayyiduna Muhammad, since it is a moral and spiritual message, which does not contain any call for the establishment of a State. It is also specific to Bani Israel. So how can the Shar’eeah rules be compared?
Es tut uns leid, dass wir Dinge besprechen müssen, die im Din offensichtlich sind.
We regret that we have to discuss matters that are obvious in the deen.
Es zeigt, auf welches Niveau die Du'a heute abgesunken ist. Wir können nur sagen, was der Edle Qur'an zu Sayyiduna Muhammad ﷺ gesagt hat: „Sprich: ‚Dies ist mein Weg; ich rufe zu Allah auf mit sicherer Erkenntnis, ich und diejenigen, die mir folgen …‘“ [TMQ 12:108] „Er hätte seinen Bruder nach dem Gesetz des Königs nicht (als Sklaven) behalten können, es sei denn, Allah hätte es gewollt.“ [TMQ 12:76] „(Yusuf) sprach: ‚Setze mich über die Vorratshäuser des Landes; ich werde sie wahrlich mit voller Kenntnis bewachen.‘“ [TMQ 12:55] „Und Wir haben vor dir (o Muhammad ﷺ) keinen Gesandten gesandt, dem Wir nicht offenbart hätten: ‚Es gibt keinen Gott außer Mir (Allah), so dient Mir allein.‘“ [TMQ 21:25] „Wahrlich, (viele) Gesandte wurden vor dir (o Muhammad ﷺ) für Lügner erklärt, doch mit Geduld ertrugen sie die Ablehnung und wurden verletzt, bis Unsere Hilfe sie erreichte; und niemand kann die Worte Allahs ändern. Gewiss ist dir die Kunde (Nachricht) zuteilgeworden …“
It indicates the level to which the du’aa today have descended. All we can say is what the Noble Qur’an said to Sayyiduna Muhammad ; “Say: ‘This is my way; I invite unto Allah with sure knowledge, I and whosoever follows me…’” [TMQ 12:108] “He could not take his brother by the law of the King (as a slave), except that Allah willed it.” [TMQ 12:76] “(Yusuf) said: ‘Set me over the store-houses of the land; I will indeed guard them with full knowledge.’” [TMQ 12:55] “And We did not send any Messenger before you (O Muhammad ) but We inspired him (saying):’Laa ilaaha illa ana [none has right to be worshipped but I (Allah)] worship Me (Alone an none else).’” [TMQ 21:25] “Verily, (many) Messengers were denied before you (O Muhammad ), but with patience they bore the denial, and they were hurt, till Our Help reached them, and none can alter the Words of Allah. Surely there has reached you the information (news)
über die Gesandten (vor) dir.“ [TMQ 6:34] „Wir haben keinen Gesandten geschickt, außer damit er mit der Erlaubnis Allahs gehorcht werde.“ [TMQ 4:64] „Wehe den Menschen! Nie kam ein Gesandter zu ihnen, ohne dass sie ihn verspotteten.“ [TMQ 36:30] „Und diejenigen, die ungläubig waren, sprachen zu ihren Gesandten: ‚Wahrlich, wir werden euch aus unserem Land vertreiben, oder ihr kehrt zu unserer Religion zurück.‘ Da offenbarte ihnen ihr Herr: ‚Wahrlich, Wir werden die Zalimoon (Ungläubige, Frevler) vernichten. Und gewiss, Wir werden euch nach ihnen im Land wohnen lassen. Dies gilt für jeden, der fürchtet, vor Mir zu stehen (am Tag der Auferstehung), und der auch Meine Drohung fürchtet.‘“ [TMQ 14:13-14] „(Sie wurden aufgeschoben) bis dahin, als die Gesandten die Hoffnung aufgaben und meinten, sie seien (von ihrem Volk) der Lüge bezichtigt worden, da kam ihnen Unsere Hilfe, und wen Wir wollten, der wurde gerettet. Und Unsere Strafe kann von dem Volk der Mujrimoon (Verbrecher, Ungehorsame gegenüber Allah) nicht abgewendet werden.“ [TMQ 12:110]
about the Messengers (before) you.” [TMQ 6:34] “We sent no Messenger, but to be obeyed by Allah’s Leave.” [TMQ 4:64] “Alas for mankind! There never came a Messenger to them but they used to mock at them.” [TMQ 36:30] “And those who disbelieved, said to their Messengers: ‘Surely, we shall drive you out of our land, or you shall return to your religion.’ so their Lord inspired them: ‘Truly, We shall destroy the Zalimoon (disbelievers, wrongdoers). And indeed, We shall make you dwell in the land after them. This is for him who fears standing before Me (on the Day of Resurrection) and also fears My Threat.’” [TMQ 14:13-14] “(They were reprieved) until, when the Messengers gave up hope and thought that they were denied (by their people), then came to them Our Help, and whomsoever We willed were delivered. And Our Punishment cannot be warded off from the people who are Mujrimoon (criminals, disobedient to Allah.)” [TMQ 12:110]