2.8 Es ist Fard ʿAyn für jeden Muslim, die Regeln zu kennen, die sein Handeln betreffen.
2.8 It Is Fard ‘ayn On Every Muslim To Know The Rules That Pertain To His Actions
Was die Shar'ee-Regel in Bezug auf den Mukallaf (den rechtlich verantwortlichen Menschen) betrifft, so ist jeder verständige und volljährige Muslim verpflichtet, sich Wissen in der Religion (ad-Deen) über die Dinge zu verschaffen, die er für sein Handeln im Leben benötigt. Dies deshalb, weil er angewiesen ist, alle seine Handlungen nach den Geboten und Verboten Allahs zu richten. Das ist ohne Kenntnis der Shar'ee-Regeln, die seine Handlungen betreffen, nicht möglich. Daher ist das Streben nach Wissen in der Religion über die Regeln, die für den Muslim im Leben notwendig sind, eine fard 'ayn (individuelle Pflicht) und keine Gemeinschaftspflicht (fard kifaya). Alles darüber hinaus ist in Bezug auf ihn mustahab (empfohlen). Wenn er betet, muss er wissen, wie er beten soll. Erreicht sein Vermögen das Nisab und ist ein Jahr darüber vergangen, ist er verpflichtet, die Zakat zu entrichten. Es obliegt ihm dann zu wissen, was er entsprechend dem Betrag, den er besitzt, zahlen muss. Besteht sein Vermögen aus Gold oder Silber, so muss er lernen, wie die Zakat zu entrichten ist und an wen sie gegeben werden soll. Es schadet ihm jedoch nicht, wenn er die Regeln der Zakat in Bezug auf Früchte und Vieh nicht kennt. Kennte er solche Regeln, so hätte er an Gutem zugenommen und seinen Lohn erhalten. Hat er die Aufgabe übernommen, am Aufbau des Islamischen Staates zu arbeiten, so ist er verpflichtet, das zu lernen, was zur Errichtung dieses Staates notwendig ist. So ist jede Pflicht mit seiner Verantwortung verknüpft, und das Wissen darüber ist entsprechend damit verbunden.
As for the Shar’ee rule in respect to the mukallaf (legally responsible person), every sane and mature Muslim is obliged to gain knowledge in the deen regarding the matters necessary for him (to act on) in life. This is because he is commanded to conduct all his actions according to the orders and prohibitions of Allah . That is not possible without knowledge of the Shar’ee rules relating to his actions. Therefore, seeking knowledge in the deen about the rules necessary for the Muslim in life is fard ‘ayni (individual obligation) and not a collective obligation. Anything more than that is mustahab (recommended), in relation to him.When he prays he must know how he should pray. If his wealth reaches the nisaab and one year has passed on it, he is obliged to pay Zakah. It is incumbent on him then to know what he must pay in accordance with the amount he possesses. If his wealth is gold or silver, then he must learn how to pay the Zakah and to whom it should be paid. There is no harm on him however if he does not know the rules of zakah relating to fruits and livestock. If he knew such rules then he has increased in the goodness and had his reward. If he undertook the task of working to establish the Islamic State, then he is obliged to learn that which is necessary to establish this State. Thus, every obligation is linked to his responsibility, the knowledge of it is accordingly linked with it.
Auf diese Weise wird der Muslim, sofern ihm dies zugesichert ist, über die Richtigkeit seines Glaubens (Imaan) und die Rechtgläubigkeit seines Festhaltens zufrieden sein.
In this way the Muslim, if that is guaranteed for him, will be content about the correctness of his Imaan and soundness of his adherence.
Wenn seine Absicht rein auf seinen Herrn gerichtet ist und er zur richtigen Handlung geleitet wird, wird er einen barmherzigen Herrn finden, der seine Handlung annimmt und ihn am Tag der Abrechnung durch Seine Barmherzigkeit rettet.
If his intention is purely for his Lord, and he is guided to the correct action, he will find a merciful Lord,Who accepts his action and saves him on the Day of reckoning by His Mercy.