Dann öffnete Gott ihr die Augen, und sie sah einen Brunnen mit Wasser. Sie ging hin, füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken. Gott war mit dem Knaben; er wuchs heran, wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. Er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten.45
Then God opened her [Hagar’s] eyes, and she saw a well of water. And she went and filled the skin with water and gave the lad a drink. So God was with the lad; and he grew and dwelt in the wilderness, and became an archer. He dwelt in the Wilderness of Paran; and his mother took a wife for him from the land of Egypt.45
In der Stadt Mekka, dem geschichtlichen Mittelpunkt des Islam und Geburtsort Muhammads ﷺ, befindet sich der Brunnen Zamzam – möglicherweise die älteste noch fließende Quelle der Welt. Lassen wir die zwei Jahrtausende vor dem Propheten Muhammad ﷺ einmal beiseite und denken nur an die Millionen von Pilgern, die in den vergangenen 1.500 Jahren zum Hadsch und zur ‘Umrah kamen und jeweils Gallonen von Zamzam-Wasser in ihre Heimat mitnahmen. Hinzu kommt, dass rund um die Uhr Wasser von diesem Brunnen nach Quba’ und zur Prophetenmoschee in Medina transportiert wird, während die Einwohner Mekkas Tanks in ihren Häusern installiert haben, die regelmäßig mit Zamzam-Wasser beliefert werden. Dies war offensichtlich ein gesegneter Brunnen, den Hagar und Ismael erhielten, und der erste Stein, den Gott für das Aufblühen dieser heiligen Stadt legte.
Within Arabia’s city of Mecca, the historical epicenter of Islam and birthplace of Muhammad صلى الله عليه وسلم, there exists the well of Zamzam—what may be the oldest active spring of water the world has ever known. Put the two millennia before the Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم aside, and merely consider the millions of pilgrims visiting for Hajj and ‘umrah over the past 1,500 years, who each return home with gallons of Zamzam water. In addition, a round-the-clock supply of this water is transported to Qubā’ and the Prophetic Mosque in Madinah, while residents of Mecca have tanks installed in their homes for regular Zamzam delivery. This was clearly a blessed well which Hagar and Ishmael received, and the first brick set by God for this sacred city to flourish.
Neben Zamzam ist auch der Bau der Ka‘ba zu bedenken. Selbst die götzendienerischen Araber erkannten Abraham als den höchsten Stammvater an, und aus ihrer Verehrung für ihn erwiesen sie ihm alle Ehre, indem sie das Haus besuchten, das er für die Anbetung Gottes in Mekka erbaut hatte (die Ka‘ba). Obwohl sie Götzendiener waren, bekräftigten diese Vielgötterer, dass Mekka ein besonderes Heiligtum sei, das von Gott verehrt werde. Sie sahen sich als Erben dieses Erbes und fühlten sich deshalb verpflichtet, diese Ka‘ba zu ehren, die Abraham errichtet hatte. Warum sonst hätte Gott Abraham befehlen sollen, Hagar und seinen erstgeborenen Säugling gerade an einem bestimmten Ort zurückzulassen, und zwar in einer unfruchtbaren Wildnis? Es ist kaum vorstellbar, dass Allah Abraham entsandte, um die Ka‘ba zu errichten, den gesegneten Brunnen Zamzam unter ihr entspringen ließ, durch sie ein großes Volk entstehen ließ und sie vor Eroberungen schützte, nur damit sie von Götzen umgeben wäre und zu einem Ort der Verderbtheit würde. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen zu jener Zeit glaubten, dass etwas bevorstand, etwas Gewaltiges, das die gesamte Lage in jenem Teil der Welt und weit darüber hinaus verändern würde.
In addition to Zamzam, consider the construction of the Ka‘bah. Even the idolatrous Arabs recognized Abraham as the ultimate patriarch, and due to their esteem for him, all paid homage to him by visiting the House he built for God’s worship in Mecca (the Ka‘bah). Even though they were idolaters, these polytheists affirmed that Mecca was a special sanctuary venerated by God. They saw themselves as the heirs of that heritage, and thus they felt compelled to honor this Ka‘bah that Abraham had erected. Why else would God command Abraham to just leave Hagar and his firstborn infant in a particular place, and a barren wilderness at that? It is difficult to conceive that Allah sent Abraham to construct the Ka‘bah, established the blessed well of Zamzam beneath it, gave rise to a great nation because of it, and protected it from invasions—just so it would be surrounded by idols and become a venue for depravity. It is no surprise, then, why many people at that time believed that something was about to happen, something momentous that would change the entire scene in that part of the world and far beyond it.
Manche mögen sich fragen, wie dieser Autor die Bibel als Beleg für das Prophetentum Muhammads ﷺ anführen kann, wo der Koran doch behauptet, Teile der zuvor offenbarten Schriften seien verfälscht worden. Wie bereits zitiert, verweist der Koran zudem auf Gelehrte der Schrift, die diese Beschreibungen in ihren eigenen Schriften bestätigen. Um beides miteinander in Einklang zu bringen, erkennen wir an, dass die ursprüngliche Botschaft Jesu Christi zumindest teilweise verloren gegangen ist, wie etwa an der fehlenden Nachvollziehbarkeit der Überarbeitungen der Bibel und ihrer Quellenhandschriften deutlich wird. Dies hindert uns jedoch nicht daran, als kritische Leser der Geschichte zu urteilen, die aus einer induktiven Untersuchung dieser Texte eine überwiegende Zahl an Belegen für das Prophetentum Muhammads ﷺ ableiten. Einfach gesagt: Keine einzelne Stelle der heutigen Bibel nennt ausdrücklich „Muhammad“, doch zusammengenommen weisen sie stärker auf ihn hin als auf jeden anderen.
Bei der Bestimmung derer, die Gottes Gnade und Erlösung erlangen werden, sagte Allah: {Diejenigen, die dem Gesandten folgen, dem Propheten, der weder lesen noch schreiben kann, den sie in dem, was sie von der Tora und dem Evangelium besitzen, geschrieben finden [das heißt: beschrieben]; er gebietet ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Unrechte, erlaubt ihnen das Gute und verbietet ihnen das Schlechte und nimmt ihnen ihre Last und die Fesseln ab, die auf ihnen lagen. Diejenigen, die an ihn glauben, ihn ehren, ihm beistehen und dem Licht folgen, das mit ihm herabgesandt wurde – das sind die Erfolgreichen.} Sprich: {O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allahs an euch alle – von Ihm, dem die Herrschaft der Himmel und der Erde gehört. Es gibt keinen Gott außer Ihm; Er gibt Leben und bringt den Tod.} So glaubt an Allah und an Seinen Gesandten, den Propheten, der weder lesen noch schreiben kann, der an Allah und Seine Worte glaubt, und folgt ihm, damit ihr rechtgeleitet werdet.46
Some may wonder how this writer can invoke the Bible as evidence for the prophethood of Muhammad صلى الله عليه وسلم, when the Qur’an asserts that parts of the previously revealed texts have been distorted. As quoted earlier, the Qur’an also calls our attention to biblical experts affirming these descriptions in their scriptures. To reconcile, we recognize that the original message of Jesus Christ has been at least partially lost, as is exemplified—for instance—in the non-traceability of the Bible’s revisions and source manuscripts. However, this does not prevent us from being critical readers of history who infer from an inductive scan of these texts a preponderance of evidence in favor of the prophethood of Muhammad صلى الله عليه وسلم. Put simply, while no single passage in the Bible today squarely says “Muhammad,” they collectively point to him more than anyone else. In defining those who will win God’s grace and salvation, Allah said, Those who follow the Messenger, the unlettered prophet, whom they find written [i.e., described] in what they have of the Torah and the Gospel, who enjoins upon them what is right and prohibits them from what is wrong, and makes lawful for them what is good and forbids them from what is evil, and relieves them of their burden and the shackles which were upon them. So they who have believed in him, honored him, supported him, and followed the light which was sent down with him—it is those who will be the successful. Say, [O Muhammad], “O mankind, indeed I am the Messenger of Allah to you all, [from Him] to whom belongs the dominion of the heavens and the earth. There is no deity except Him; He gives life and causes death.” So believe in Allah and His Messenger, the unlettered prophet, who believes in Allah and His words, and follow him that you may be guided.46