3.1 Eine Liebe, größer als das Leben
3.1 A Love Larger Than Life
Hat jemals jemand in der Menschheitsgeschichte so tief geliebt worden wie der Prophet Muhammad ﷺ? Viele unterschätzen dies oder kennen es vielleicht nicht – die Wertschätzung und das Nacheifern, die ihm seit nunmehr einem zweiten Jahrtausend zuteilwerden. Andere erkennen es zwar, nehmen dann aber voreilig an, dass ebenso beeindruckende Ausmaße an Verehrung irgendjemand anderem in der Menschheitsgeschichte zuteilgeworden sein müssen. Eine genauere Prüfung erzählt jedoch eine andere Geschichte.
Has anyone in human history ever been as deeply loved as the Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم? Many underestimate, or perhaps are unfamiliar with, the esteem and emulation he has garnered for a second millennium now. Others may realize it, then hastily assume that just-as-impressive shares of adoration must have been achieved by somebody else in human history. But a more critical examination tells another story.
Während seines Lebens sehnten sich die Gefährten des Propheten ﷺ danach, Leib und Leben für ihn zu opfern. Als er ﷺ in der Schlacht von Uḥud bewusstlos geschlagen wurde, zeigten seine Gefährten außergewöhnliche Tapferkeit, als sie ihm zu Hilfe eilten.
During his life, the Prophet’s صلى الله عليه وسلم Companions longed to sacrifice life and limb to defend him. When he صلى الله عليه وسلم was struck unconscious during the Battle of Uḥud, for instance, his Companions displayed extraordinary heroism as they rushed to his rescue.
Abū Dujānah hieß Pfeilhagel willkommen, der in seinen Rücken prasselte, während er sich schützend über den Propheten ﷺ beugte. Anas ibn al-Naḍr stürzte sich in das Getümmel, bis man über neunzig Wunden an seinem gefallenen Leib fand. Abū Talḥah schirmte den Propheten ﷺ vor Verletzungen mit seiner bloßen Brust ab, als er nichts anderes mehr fand, und flehte ihn an: „Schau nicht hin, o Gesandter Allahs! Möge mein Nacken getroffen werden statt deines!“ Ṭalḥa ibn ʿUbaydillāh hob den Propheten ﷺ auf einen Felsen, kehrte dann zurück, um den Ansturm abzuwehren, und kehrte noch einmal zurück, um den Propheten ﷺ an einen noch sichereren Ort zu bringen. Nusaybah bint Kaʿb war eine furchtlose Frau, die Männern die Schwerter aus den Händen riss und sich bei Uḥud auf viele körperlich stärkere Krieger stürzte, bis sie von einem Säbelhieb auf ihr Schlüsselbein fiel – die erste von vielen Narben der Tapferkeit, die sie davontrug, bevor sie schließlich als Märtyrerin starb. Als sich der Staub endlich gelegt hatte, waren ihre selbstlosen Beweise der Liebe zum Propheten ﷺ unsterblich geworden. Als man in die Stadt Madinah zurückkehrte, wurde einer Frau vom Stamm der Banū Dinār mitgeteilt, dass ihr Ehemann, ihr Vater und ihr Bruder bei Uḥud getötet worden seien. Sie erwiderte: „Doch was ist mit dem Gesandten Allahs ﷺ geschehen?“ Man antwortete ihr: „Er ist wohlauf und in Sicherheit, so wie du es dir wünschst.“ Sie sagte: „Zeigt ihn mir; ich muss es mit eigenen Augen sehen.“ Als sie ihn ﷺ schließlich sah, sprach sie: „Jedes Unglück außer deinem Verlust ist bedeutungslos, o Gesandter Allahs ﷺ.“ Diese Ereignisse eines einzigen Tages, von denen hier nicht alle festgehalten sind, spiegeln nur einen Ausschnitt des Geistes von Liebe und Zuneigung wider, der den letzten Propheten Gottes ﷺ während seiner dreiundzwanzigjährigen Verkündigung umgab.
Abū Dujānah welcomed volleys of arrows landing in his back as he hovered over the Prophet صلى الله عليه وسلم. Anas ibn al-Naḍr dove into the crowds until over ninety wounds were found on his martyred body. Abū Talḥah shielded the Prophet صلى الله عليه وسلم from injury with his bare chest when he found nothing else, and pleaded with him, “Do not look, O Messenger of Allah! Let it be my neck [struck] rather than yours!” Talḥah ibn ‘Ubaydillāh lifted the Prophet صلى الله عليه وسلم onto a boulder, then returned to drive back the onslaught, then returned yet again to bring the Prophet صلى الله عليه وسلم to even safer ground. Nusaybah bint Ka‘b was a fearless woman who snatched swords away from men and charged at many physically stronger warriors at Uḥud, until she fell to a saber-strike on her collarbone which was the first of many scars of valor she sustained before eventually dying a martyr. By the time the dust had finally cleared, their selfless displays of love for the Prophet صلى الله عليه وسلم were immortalized. Upon returning to the city of Madinah, a woman from the Banū Dinār tribe was told that her husband, father, and brother were all killed at Uḥud. She responded, “But what happened to the Messenger of Allah صلى الله عليه وسلم?” They replied, “He is safe and well, just as you wish him to be.” She said, “Show him to me; I must see for myself.” When she finally saw him صلى الله عليه وسلم, she said, “Every tragedy besides losing you is insignificant, O Messenger of Allah.”126 This single day’s events, not all captured here, are but a microcosm reflecting the ethos of love and endearment that surrounded the final prophet of God صلى الله عليه وسلم for the duration of his twenty-three-year ministry.
Einige Jahre nach Uḥud kam ‘Urwah ibn Mas‘ūd als Gesandter des damaligen feindlichen Stammes Quraysch und suchte einen Vertrag mit Muhammad ﷺ auszuhandeln. Nachdem er drei Tage unter den Muslimen verbracht hatte, kehrte er nach Mekka zurück und unterrichtete Quraysch über seine Beobachtungen.
A few years after Uḥud, ‘Urwah ibn Mas‘ūd came as an envoy of the then enemy tribe of Quraysh, seeking to negotiate a treaty with Muhammad صلى الله عليه وسلم. After spending three days among the Muslims, he returned to Mecca and briefed Quraysh with these observations:
O Rat der Quraisch, ich habe Kisra in seinem Reich besucht, Cäsar in seinem Reich und den Negus in seinem Reich. Doch bei Gott, nie habe ich einen König gesehen, der von seinem Volk so verehrt wird wie Muhammad ﷺ. Er wäscht sich nicht, ohne dass sie sich drängen, um die Tropfen aufzufangen [die von seinem Körper fallen], und kein Haar von ihm fällt zu Boden, ohne dass sie es an sich nehmen. Wenn er spricht, senken sie sogleich ihre Stimmen, und keiner blickt ihn aus Ehrfurcht vor ihm direkt an. Er hat euch ein gutes Angebot unterbreitet, so nehmt es an, denn ich sehe nicht, dass sie ihn je verlassen werden. Nun trefft eure Entscheidung.127
O council of Quraysh, I have visited Chosroes in his kingdom, and Caesar in his kingdom, and the Negus in his kingdom. But by God, I have never seen a king so revered among a people like Muhammad. He does not wash himself except that they rush to catch the droplets of water [falling from his body], nor does one of his hairs fall except that they take it. Whenever he speaks, they immediately lower their voices, and none stares at him directly out of reverence for him. He has offered you good terms, so accept them, for I do not see them ever deserting him. Now make your decision.127
Selbst Jahrzehnte nach dem Tod des Propheten ﷺ finden wir einen Gefährten wie ʿAmr ibn al-ʿĀṣ, der auf seinem Sterbebett seine Zeit vor dem Islam in Erinnerung ruft und erzählt, wie er vom erbitterten Gegner des Propheten ﷺ zu einem seiner größten Anhänger wurde. Unter seinen Erinnerungen sagt er: „Danach war mir niemand lieber als der Gesandte Allahs ﷺ, und niemand war in meinen Augen erhabener als er. Ich konnte ihn aus Ehrfurcht vor ihm nicht einmal direkt ansehen, und wenn man mich bitten würde, seine Gesichtszüge zu beschreiben, könnte ich es nicht, denn ich habe ihn nie vollständig angeschaut.“128
Even decades after the Prophet’s صلى الله عليه وسلم death, we find a Companion like ‘Amr ibn al-‘Āṣ laying on his own deathbed reminiscing about his life prior to Islam, recalling how he transformed from being a militant adversary of the Prophet صلى الله عليه وسلم to one of his greatest followers. Amidst his recollections, he says, Then, no one was dearer to me than the Messenger of Allah صلى الله عليه وسلم, and none was more exalted in my eyes than him. I could not even stare at him directly out of reverence for him, and thus if I am asked to describe his features, I would not be able to describe them, for I have never eyed him fully.128
Die Gefährten, die den Propheten ﷺ überlebten, brannten vor ähnlicher Leidenschaft und Sehnsucht; eine ganze Generation, die es nicht vermochte, seinen Namen zu hören, ohne dass ihre Herzen zitterten und ihre Augen sich mit Tränen füllten, in der Erwartung, ihn im Jenseits wiederzusehen. Bilāl ibn Rabāḥ war ein freigelassener äthiopischer Sklave, der zu den ersten wenigen gehörte, die durch die Hand des Propheten ﷺ den Islam annahmen. Er ertrug unvorstellbare Folter, weil er sich seinen Herren widersetzte und die Religion Muhammads ﷺ annahm.
The Companions who outlived the Prophet صلى الله عليه وسلم burned with similar passion and longing; an entire generation who remained incapable of hearing his name without their hearts trembling, their eyes overflowing with tears, anticipating reuniting with him in the hereafter. Bilāl ibn Rabāḥ was a freed Ethiopian slave who was among the first handful to accept Islam at the hands of the Prophet صلى الله عليه وسلم, tolerating unthinkable torture for defying his masters and embracing the religion of Muhammad.
Er sollte überleben und der allererste Muezzin (Gebetsrufer) in der muslimischen Geschichte werden. Die Liebe zu Muhammad ﷺ floss in Bilāls Adern, und dass er ihn überlebte, brachte ihm einen Kummer, den nur ein Wiedersehen heilen konnte. Neun Jahre später, als Bilāl auf seinem eigenen Sterbebett in Damaskus lag, hörte er seine Frau sagen: „O mein Kummer! O mein Bilāl!“ Darauf entgegnete er: „O meine Freude! Morgen treffe ich meine Lieben: Muhammad ﷺ und seine Gefährten!“129
He would survive to become the very first mu’adhin (caller to prayer) in Muslim history. Loving Muhammad صلى الله عليه وسلم flowed in Bilāl’s veins and surviving him brought him sorrow that only a reunion could heal. Nine years later, as Bilāl lay on his own deathbed in Damascus, he heard his wife say, “O my grief! O my Bilāl!” To that, he retorted, “O my joy! Tomorrow I meet my loved ones: Muhammad and his Companions!”129
Unzählige Tausende haben seitdem diese Liebe zum letzten Propheten ﷺ geerbt, auf dem Weg dazu, zu Ikonen der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des Beitrags in der Weltgeschichte zu werden. Unter ihnen waren Vorreiter, die tiefe Einsichten in heilige Wahrheiten entwickelten, greifbare und geistige Wunder vollbrachten und in den Fußstapfen ihres geliebten, des unlesekundigen Propheten ﷺ, seltene Höhen erklommen. Zahllose fromme Weise, gewissenhafte Gelehrte, literarische Genies, selbstlose Wohltäter, erfolgreiche Staatsmänner und tugendhafte Feldherren glaubten, dass die Nachahmung Muhammads ﷺ der Zugang zu wahrer Vortrefflichkeit in allen Bestrebungen und unentbehrlich dafür sei, ein Leuchtturm für die Menschheit zu sein. Auch heute noch gestaltet fast ein Drittel dieses Planeten sein Leben – in der einen oder anderen Hinsicht – so, dass es seine Verehrung Muhammads ﷺ widerspiegelt. Muslime beten Muhammad ﷺ gewiss nicht an, sondern nur Gott an, doch sehen sie seine Person als ihren irdischen Angelpunkt des Glaubens und sein Vorbild als das Musterbild der Tugend und damit als ihren Weg zum Wohlgefallen Gottes. Dr. Jonathan Brown von der Georgetown University schreibt: „Überall in der muslimischen Welt ist es üblich, nach der Erwähnung des Propheten ﷺ zu sagen: ‚Möge der Friede und der Segen Gottes auf ihm sein.‘ Infolgedessen löst während des freitäglichen gemeinschaftlichen Gebets jede Erwähnung des Namens des Propheten ﷺ durch den Prediger in der Predigt ein kollektives Murmeln von Gebeten für Muhammad ﷺ aus der Gemeinde aus. In solchen Zusammenhängen wird die Person des Propheten ﷺ zum gemeinsamen Mittelpunkt der rituellen Aufmerksamkeit der Muslime.“
Countless thousands have since inherited this love of the Final Prophet صلى الله عليه وسلم en route to becoming icons of truth, justice, and contribution in world history. Among these were vanguards who developed profound insight into sacred truths, performed tangible and intellectual wonders, and ascended to rare heights in the footsteps of their beloved, the unlettered Prophet صلى الله عليه وسلم. Innumerable pious sages, meticulous scholars, literary geniuses, selfless altruists, accomplished statesmen, and virtuous generals believed emulating Muhammad صلى الله عليه وسلم was the gateway to true excellence in all endeavors and indispensable for being a torchbearer for humanity. Even today, nearly a third of this planet continues to govern their lives—in one respect or another—in ways that reflect their veneration of Muhammad صلى الله عليه وسلم. Muslims certainly do not worship Muhammad, only God, but see his persona as their earthly pivot of faith, and his example as the paragon of virtue and thereby their conduit to God’s pleasure. Dr. Jonathan Brown of Georgetown University writes, Throughout the Muslim world, it is customary to say “May the peace and blessings of God be upon him” after mentioning the Prophet. As a result, during the Friday communal prayer any mention of the Prophet’s name by the preacher during the sermon will elicit a collective murmur of prayers for Muhammad from the congregation. In such settings, the person of the Prophet becomes the common focus of Muslims’ ritual attention.
Die Erinnerung an Muhammad ﷺ und die Ehrung seiner Sunnah dienen als irdischer Brennpunkt, von dem aus die Aufmerksamkeit nach oben zu Gott gelenkt wird.130
Remembering Muhammad and honouring his Sunnah act as the earthly focal point from which attention is directed upward to God.130
Heute hat die Verehrung der Muslime für den Mann, der sie mit ihrem Schöpfer verbunden hat, dazu geführt, dass Muhammad ﷺ im Jahr 2019 der beliebteste Vorname für neugeborene Jungen in London und anderen Regionen des Vereinigten Königreichs war, obwohl Muslime dort bislang nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen.131 Fasst man alle Schreibvarianten des Namens zusammen, ist Muhammad ﷺ wahrscheinlich der beliebteste Name der ganzen Welt.132 Generation um Generation erforschen seine treuen Anhänger jedes seiner Worte, verfolgen konsequent alles, was auf ihn zurückgeführt werden kann, und ahmen seine Lebensweise nach, bis hin zu den Bewegungen seiner Finger beim Gebet. Welche Gestalten der Menschheitsgeschichte haben eine solche Verehrung erfahren, eine Verehrung, die sich in Taten niederschlug, und das seit fünfzehn Jahrhunderten und bis heute?
Today, Muslims’ adulation of the man who connected them with their Creator has made Muhammad the most popular baby name in London and other regions of the U.K. in 2019, where Muslims to date only account for a small minority of the population.131 If one combines all the variant spellings of the name, Muhammad is likely the most popular name in the entire world.132 Generation after generation, his devout followers continue exploring his every word, rigorously pursuing everything traceable to him, and mimicking his lifestyle down to the motions of his fingers during prayer. How many figures in human history have won such adoration, an adoration that translated into actions, for fifteen centuries and counting?
David George Hogarth (gest. 1927), ein britischer Gelehrter und Archäologe, sagte: „Ob ernst oder belanglos, sein tägliches Verhalten hat einen Kanon begründet, den Millionen am heutigen Tag mit bewusster Nachahmung befolgen. Keiner, der von irgendeinem Teil der Menschheit als vollkommener Mensch angesehen wurde, ist je so genau nachgeahmt worden.“
David George Hogarth (d. 1927), a British scholar and archeologist, said, Serious or trivial, his daily behavior has instituted a canon which millions observe this day with conscious mimicry. No one regarded by any section of the human race as Perfect Man has ever been imitated so minutely.
Das Verhalten des Gründers des Christentums hat das alltägliche Leben seiner Anhänger nicht bestimmt. Darüber hinaus steht kein Religionsgründer auf einer so einsamen Höhe wie der muslimische Gesandte.133
The conduct of the founder of Christianity has not governed the ordinary life of his followers. Moreover, no founder of a religion has been left on so solitary an eminence as the Muslim Apostle.133
Es ist faszinierend, dass der Name Muhammad dieses Phänomen schon vor seinem Eintreten vorausgesagt hat. Muhammad bedeutet wörtlich „der oft Gepriesene“, und kein Mensch hat jemals größeres Lob und größere Anerkennung erhalten. Selbst ohne die Reichweite sozialer Medien, ohne ein Konto bei Twitter, Facebook, Instagram oder WhatsApp, hat Muhammad ﷺ bereits 18
It is fascinating that Muhammad’s name foretold this phenomenon before its occurrence. Muhammad literally means ‘the oft-praised one,’ and no human being has ever received greater praise and recognition. Even without the exposure opportunities of social media, without an account on Twitter or Facebook or Instagram or Whatsapp, Muhammad صلى الله عليه وسلم has amassed 1.8
Milliarden Anhänger in der heutigen Welt. Erfüllt es nicht mit Staunen zu bedenken, dass 1.400 Jahre nach seinem Tod keine Sekunde vergeht, in der er nicht irgendwo auf der Welt gepriesen wird? Im muslimischen Adhān (Gebetsruf), der jede Sekunde irgendwo auf der Welt erklingt, gefolgt vom Ṣalāh (rituelles Gebet) selbst, werden Bittgebete für Muhammad ﷺ und das Zeugnis seines Prophetentums Tag und Nacht wiederholt. Man sollte darüber staunen, wie tief die Menschen Muhammad ﷺ emotional verbunden bleiben und wie sie mit größter Leidenschaft seine Verteidigung führen, wenn er geschmäht wird?
billion followers in today’s world. Does it not stir amazement to consider how, 1,400 years after he passed away, there is no second that passes except that he is praised all around the world? In the Muslim adhān (call to prayer) which takes place every second around the world, followed by the ṣalāh (ritual prayer) itself, supplicating for Muhammad and testifying to his prophethood is echoed day and night. One should marvel at just how emotionally attached people remain to Muhammad, and how they continue to express the most passionate defense of him when he is slighted?
Tatsächlich hat Gott Selbst dies vorausgesagt, indem Er sprach: „Und Wir haben dir deinen Ruf erhöht.“134 Dieser Vers wurde in den frühen Jahren in Mekka offenbart, zu einer Zeit, als die Muslime nur eine kleine Schar schwacher Menschen waren und ungewiss war, was mit dem Islam geschehen würde. Umso erstaunlicher ist es, wie sich der Vers heute erfüllt, da Muhammad ﷺ von Hunderten von Millionen Menschen auf der ganzen Welt erwähnt und verehrt wird. Selbst nichtmuslimische Islamwissenschaftler wie der deutsche Orientalist Theodor Nöldeke erkennen die frühe Entstehungszeit dieser Sure im Koran an. Er hielt sie für die zwölfte der 114 Suren, während die gängige ägyptische Chronologie des Korans sie als die elfte aufführt.135
In fact, God Himself foretold this by saying, “And We have raised for you your repute.”134 This verse was revealed during the early Meccan years, at a time when the Muslims were a mere handful of weak people and it was unsure what would happen to Islam, making it even more incredible to think how the verse is fulfilled now, when Muhammad صلى الله عليه وسلم is mentioned and remembered by hundreds of millions of people all over the world. Even non-Muslim scholars of Islam, such as the German orientalist Theodore Noldeke, acknowledge the early date of this chapter from the Qur’an. He considered it to be the twelth of its 114 chapters, and the standard Egyptian chronology of the Qur’an lists it as the eleventh.135
126 Muḥammad ibn ‘Umar al-Wāqidī, Kitāb al-Maghāzī (Beirut: Dār al-Aʻlamī, 1989), 1:292.
126 Muḥammad ibn ‘Umar al-Wāqidī, Kitāb al-Maghāzī (Beirut: Dār al-Aʻlamī, 1989), 1:292.
127 al-Bukhārī, Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, 3:193 #2731.
127 al-Bukhārī, Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, 3:193 #2731.
Muslim, Ṣaḥīḥ Muslim, 1:112 #121.
128 Muslim, Ṣaḥīḥ Muslim, 1:112 #121.
129 ʿAlī ibn al-Ḥasan ibn ʿAsākir, Tārīkh Madīnat Dimashq (Beirut: Dār al-Fikr, 1995), 10:475–476.
129 ‘Alī ibn al-Ḥasan ibn ‘Asākir, Tārīkh Madīnat Dimashq (Beirut: Dār al-Fikr, 1995), 10:475-476.
130 Jonathan Brown, Muhammad: A Very Short Introduction (New York: Oxford University Press, 2011), 106.
130 Jonathan Brown, Muhammad: A Very Short Introduction (New York: Oxford University Press, 2011), 106.
131 Office for National Statistics, „Baby Names in England and Wales: 2019“, ons.
131 Office for National Statistics, “Baby Names in England and Wales: 2019,” ons.
gov.uk
gov.uk.
132 Paul Lagasse and Columbia University, „Muhammad, Prophet of Islam“, The Columbia Encyclopedia (Columbia University Press, 8. Auflage, 2018) via Credo Reference.
132 Paul Lagasse and Columbia University, “Muhammad, Prophet of Islam,” The Columbia Encyclopedia (Columbia University Press, 8th edition, 2018) via Credo Reference.
133 David G. Hogarth, Arabia (Oxford: Clarendon Press, 1922), 52.
133 David G. Hogarth, Arabia (Oxford: Clarendon Press, 1922), 52.
134 Der Koran 94:4, eigene Übersetzung des Autors.
134 The Qur’an 94:4, author’s translation.