7. Der unnachahmliche Koran
7. The Inimitable Qur’an
Die unnachahmliche Beschaffenheit des Qur’an bleibt der überzeugendste Beweis dafür, dass Muhammad ﷺ tatsächlich der letzte Prophet Gottes war. Er ﷺ sagte: „Es gab keinen Propheten, dem nicht Zeichen gewährt wurden, durch die die Menschen an ihn glaubten. Mir aber wurde eine Offenbarung zuteil, die Allah mir eingegeben hat, und so hoffe ich, am Tag der Auferstehung die meisten Anhänger unter ihnen zu haben.“403
The inimitable nature of the Qur’an continues to be the most compelling proof that Muhammad صلى الله عليه وسلم was in fact the final prophet of God. He صلى الله عليه وسلم said, There was no prophet except that he was granted signs that caused the people to believe in him, but what I have been uniquely granted is a revelation that Allah has inspired me with, and thus I am hopeful to have the most followers among them on the Day of Resurrection.403
Das bedeutet nicht, dass der Prophet ﷺ keine anderen Zeichen hatte, so wie es nicht bedeutet, dass die früheren Propheten keine Offenbarung hatten. Vielmehr liegt hierin die Andeutung, dass der Koran über den Lauf der Zeit auf einzigartige Weise dazu geeignet sein würde, Menschen zum Glauben zu leiten.
This does not mean that he صلى الله عليه وسلم had no other signs, just as it does not mean that the previous prophets had no revelation. Rather, the implication here is that the Qur’an would be uniquely effective in guiding people to faith over the passage of time.
Es sollte uns nicht überraschen, dass ein fortdauerndes, lebendiges Wunder, das nachfolgende Generationen unmittelbar erfahren können, ein Wunderereignis übertrifft, das eine begrenzte Gruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte miterlebt hat. Was viele erstaunt, ist, wie ein bloßes „Werk der Literatur“ jemals als übernatürlich in seinem Ursprung gelten könnte.
It should not surprise us that a permanent living miracle that can be experienced firsthand by successive generations would outperform a miraculous event witnessed by a limited group at a particular moment in history. What does astound many is how any “mere work of literature” could ever qualify as otherworldly in its origins.
Der Koran stellt sich selbst als das wörtliche Wort Gottes dar und behauptet, dass niemals etwas Gleichartiges hervorgebracht werden wird.404 Diese Unnachahmlichkeit ist vielschichtig. Dieses Kapitel wird lediglich einen Eindruck und einen Überblick über einige dieser Dimensionen vermitteln und zugleich auf die „alternativen Erklärungen“ eingehen, die einige Kritiker in ihren Versuchen anführen, den göttlichen Ursprung des Korans zu leugnen.405 Wer sich eingehender mit diesem Thema befassen möchte, kann auf die umfangreiche Literatur zurückgreifen, die sich ausschließlich diesem Gegenstand widmet.406
The Qur’an presents itself as the literal speech of God,404 and asserts that nothing like it will ever be produced.405 This inimitability is multidimensional, and this chapter will simply provide a taste and overview of some of these dimensions, while addressing “alternative explanations” posited by some critics in their attempts to deny the divine origins of the Qur’an. For a deeper exploration of this topic, readers can avail themselves the expansive genre of books dedicated entirely to it.406
403 al-Bukhārī, Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, 9:92 #7274; Muslim, Ṣaḥīḥ Muslim, 1:134 #152.
403 al-Bukhārī, Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, 9:92 #7274; Muslim, Ṣaḥīḥ Muslim, 1:134 #152.
404 Der Koran 9:6, Übersetzung Saheeh International
404 The Qur’an 9:6, Saheeh International Translation.
405 Der Koran 17:88, Übersetzung Saheeh International
405 The Qur’an 17:88, Saheeh International Translation.
Siehe: Gibril F. Haddad, „Tropology and Inimitability: Ibn Ashur’s Theory of Tafsir in the Ten Prolegomena to Al-Tahrir wa’l-Tanwir“, Journal of Qur’anic Studies, 21.1 (2019): 50-111.
406 See: Gibril F. Haddad, “Tropology and Inimitability: Ibn Ashur’s Theory of Tafsir in the Ten Prolegomena to Al-Tahrir wa’l-Tanwir,” Journal of Qur’anic Studies, 21.1 (2019): 50-111.