3. Qur'an
3. Qur‟an
Es ist notwendig, den Qur’an zu definieren. Aus dieser Definition erkennen wir, was im Gebet rezitiert werden darf und was nicht. Ebenso erfahren wir, was im Hukm Shara'i als Beweis gilt und was nicht. Sie zeigt uns außerdem, wodurch jemand aufgrund dessen, was er leugnet, zum Kafir wird, und was keinen Unglauben darstellt. Wenn wir den Qur’an definieren, meinen wir dabei den Qur’an als Beweisquelle im Fiqh.
It is necessary to define the Qur‟an, from this definition we will know what is allowed to be read in prayer and what is not. What is a proof in Hukm Shara‟i and what is not? It also tells us what makes somebody a Kafir due to what he denies and what does not constitute disbelief. So when we define Qur‟an we mean the Qur‟an as evidence in Fiqh.
Der Begriff „Qur’an“ leitet sich vom Wort „Qara’a“ ab, was lesen oder rezitieren bedeutet. Daher bedeutet „Qur’an“ sprachlich gesehen das Buch, das gelesen oder rezitiert wurde.
Qur‟an is derived from the word Qara‟a, which means to read or recite. Therefore, Qur‟an linguistically means the book that has been read or recited.
Als Begriff bezeichnet der Qur'an die wundersame Rede Allahs (swt), die in arabischer Sprache dem Propheten Muhammad ﷺ offenbart und uns durch die Überlieferungsmethode des Tawatur übermittelt wurde. Das Rezitieren des Qur'an gilt als ein 'Ibadah (Akt der Anbetung). Mit der Rede Allahs (swt) ist gemeint, dass der Qur'an die exakten Worte Allahs (swt) sind. Er wurde dem Propheten Muhammad ﷺ so offenbart, wie er heute existiert. Mit „wundersam“ ist gemeint, dass niemand etwas Vergleichbares hervorbringen kann.