13 Die eindeutigen (Muhkam) und die mehrdeutigen (Mutashaabih) Verse
13 The Muhkam (clear) And Mutashaabih (obscure) Verses
Der Qur'an wurde den Menschen als Furqan offenbart, als ein Mittel zur Unterscheidung zwischen Wahrheit und Falschheit im Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer und zu der Schöpfung, in der er lebt. Die grundlegenden Prinzipien dieser Beziehungen sind im Qur'an klar festgelegt, sodass kein Raum für Spekulation oder Zweifel bleibt, und diese Prinzipien bilden das Wesen des Buches (umm al-kitaab). So legt beispielsweise das Prinzip des salaah (Gebet) die primäre Beziehung zwischen dem Menschen und Gott fest, während das des zakaah (institutionalisierte Pflichtabgabe) einen zentralen Aspekt der menschlichen Beziehungen bestimmt. Aus dieser Sichtweise beschreibt Allah den Qur'an in folgendem Vers:
The Qur’aan was revealed to mankind as a furqaan, a means of distinguishing between truth and falsehood in man’s relationship with his Creator and with the creation in which he exists. The basic principles of these relationships have been clearly defined in the Qur’aan, leaving no room for speculation or doubt, and these are the principles which make up the essence of the Book (umm al-kitaab). For example, the principle of salaah (prayer) defines the primary relationship between man and God, while that of zakaah (institutionalized obligatory charity) defines a primary aspect of human relationship. It is from this viewpoint that Allaah describes the Qur’aan in the following verse:
„Ein Buch, dessen Verse klar gemacht wurden, eine arabische Rezitation für ein Volk, das Wissen besitzt.“ 1
“A Book whose verses have been made clear, an Arabic reading for a people who are aware.” 1
Daher sind die Grundlagen für die Einheit der muslimischen Gemeinschaft (Ummah) durch die grundlegenden Verse des Qur'an selbst fest verankert. Diese Verse und die Prinzipien, die sie enthalten, werden als die muhkamaat bezeichnet.
Hence, the foundations for the unity of the Muslim nation (Ummah) are firmly laid down by the essential verses of the Qur’aan itself. These verses and the principles which they contain have been referred to as the muhkamaat.
Da der Qur'ān jedoch die Geheimnisse des Menschen und seiner Welt behandelt, finden sich zwangsläufig vage und dunkle Hinweise auf Aspekte von Wirklichkeiten, über die das menschliche Wissen begrenzt ist. Manche dieser Hinweise lassen sich nur im Zusammenhang mit anderen Versen verstehen, während die Wirklichkeit anderer Hinweise überhaupt nicht erfasst werden kann. Zum Beispiel haben die Buchstaben des Alphabets, mit denen einige Sūren des Qur'ān beginnen, an sich keine offensichtliche Bedeutung. Obwohl sie in der altarabischen Dichtung verwendet wurden, kamen sie niemals am Anfang von Versen vor, und der Kontext würde stets die beabsichtigte Bedeutung anzeigen.
However, since the Qur’aan addresses the mysteries of man and his world, there are, of necessity, vague and obscure references to aspects of realities about which man’s knowledge is limited. Some of these references may only be understood in relationship to other verses, while the reality of other references cannot be understood at all. For example, the letters of the alphabet with which some of the soorahs of the Qur’aan begin have no obvious meanings in themselves. Although they were used in ancient Arabic poetry, they were never used at the beginnings of verses, and the context would always indicate the intended meaning
Ein Beispiel dafür findet sich im folgenden Vers arabischer Dichtung:
An example of that can be found in the following couplet of Arabic poetry:
Qulnaa lahaa: qifee, fa qaalat: qaaf 2
Qulnaa lahaa: qifee, fa qaalat: qaaf 2
(Wir sagten zu ihr: „Halt!“, und sie sagte: „Qaaf.“ [kurz für waqaftu, „Ich habe angehalten.“])
(We said to her, “Stop,” and she said, “Qaaf.” [short for waqaftu, “ I have stopped.”])
Hinsichtlich des Qur'ān ist jedoch von den frühen Gelehrten festgestellt worden, dass zwischen den einleitenden Buchstaben und ihrem Vorkommen in den jeweiligen Sūren sowie in den übrigen Sūren des Qur'ān selbst ein mathematischer Zusammenhang besteht. Als anschauliches Beispiel wollen wir die Sūra Qāf betrachten, die wie folgt beginnt:
However, with regard to the Qur’aan, it has been noted by the early scholars that there is a mathematical relationship between the introductory letters and their occurrence in their respective soorahs, as well as in the other soorahs of the Qur’aan itself. For an illustrative example, let us examine Soorah Qaaf, which begins as follows:
„Qāf. Bei dem ruhmreichen Qur'ān."
“Qaaf, By the Glorious Qur’aan.”
Es wurde gezeigt, dass der arabische Buchstabe Qāf in dieser Sure häufiger vorkommt als jeder andere Buchstabe des arabischen Alphabets. Außerdem ist das Verhältnis der Qāfs zur Gesamtzahl der Buchstaben in dieser Sure höher als in jeder der anderen einhundertdreizehn Suren des Qur’ān.
It has been shown that the Arabic letter Qaaf occurs more frequently in this soorah than any other letter of the Arabic alphabet. Also, the ratio of Qaafs to the total number of letters in this soorah is higher than in any of the other one hundred and thirteen soorahs of the Qur’aan.
Die eigentliche Bedeutung des Buchstabens Qaaf ist jedoch unbekannt. Einige Kommentatoren des Qur'aan haben vermutet, dass er eine Abkürzung für das Wort „Qur'aan" ist, andere haben vorgeschlagen, dass er für die Wendung „qudiyalamr" („die Sache ist beschlossen") steht. Da der letzte Prophet, Muhammad ﷺ, dem der Qur'aan offenbart wurde, seine Bedeutung nicht erklärt hat und der grammatische Zusammenhang, in dem er verwendet wird, keine offensichtliche Bedeutung nahelegt, können wir nur ehrlich sagen, dass allein Allah ihre Wirklichkeit kennt.
However, the intended meaning of the letter Qaaf is unknown. Some commentators of the Qur’aan have speculated that it is abbreviation for the word “Qur’aan,” while others have proposed that it represents the phrase, “qudiyalamr,” (“the matter has been destined”). Since the last Prophet, Muhammad (ﷺ), to whom the Qur’aan was revealed, did not explain its meaning, and the grammatical context in which it is used does not indicate any obvious meaning, we can only honestly say that Allaah alone knows its reality.
Ein weiteres Beispiel in Bezug auf den Menschen selbst ist die rooh (Seele). Ihr Dasein wird sowohl durch die Offenbarung als auch durch die menschliche Erfahrung bestätigt, doch ihre Wirklichkeit ist dem Menschen unbekannt. Allah weist im Qur'an auf ihren Ursprung hin und sagt:
Another example in relation to man himself is that of the rooh (soul). Its existence is confirmed by revelation, as well as human experience, but its reality is unknown to man. Allaah, in the Qur’aan, points out its origin for us, saying,
„Sie fragen dich nach dem Ruh. Sag: ‚Der Ruh gehört zur Angelegenheit meines Herrn.‘“ 3
“They ask you about the rooh; tell them, ‘The rooh comes from my Lord’s command.’ ” 3
Daher wissen wir, dass die Seele erschaffen ist, doch woraus sie erschaffen wurde, weiß allein Allah. Wir wissen andere Dinge über sie, etwa dass ein Engel dafür zuständig ist, sie zu Beginn des fünften Monats der Entwicklung des Fötus in diesen einzusetzen, und ein anderer Engel dafür zuständig ist, sie aus dem menschlichen Körper zu holen, wenn die ihr bestimmte Todeszeit gekommen ist, usw. 4 Wie sie erschaffen wurde, ihre Gestalt, ihr Platz im Körper oder wie sie mit dem Körper verbunden ist, gehört jedoch nicht zu unserem Wissen.
Hence, we know that the soul is created, but as to what it is created from, Allaah alone knows. We know other things about it, like the fact that an angel is responsible for placing it in the fetus at the beginning of the fifth month of its development, and another angel is responsible for extracting it from the human body when its appointed time of death has arrived, etc. 4 But how it was created, its form, its place in the body, or how it is connected to the body is not part of our knowledge.
In Bezug auf den Menschen und seine Welt findet sich ein Beispiel in den Hinweisen auf das Jenseits und die letzte Stunde. Die Früchte und Getränke des Paradieses und des Höllenfeuers werden namentlich erwähnt, doch wie Ibn ‘Abbaas (r) erklärte, sind nur die Namen ähnlich; ihre Wirklichkeiten sind völlig verschieden.5 Allah selbst deutet dies an, indem Er einige ihrer einzigartigen Eigenschaften nennt, etwa Flüsse aus fließender Milch, die niemals sauer wird, oder Wein, der nicht berauscht, eine Waage, die die Taten wägt, und die Häute derer, denen das Feuer bestimmt ist, die nachwachsen, sobald das Feuer sie verbrannt hat.
In relation to man and his world, an example can be found in the references to the next life and the final hour. Fruits and drinks of paradise and Hell are mentioned by name, but as Ibn ‘Abbaas (r) explained, only the names are similar; their realities are totally different.5 Allaah Himself indicates that by mentioning some of their unique qualities, such as rivers of flowing milk that never sours or wine that does not intoxicate, a scale that weighs deeds and the skins of those doomed to the Fire, which grow back again as soon as the fire has burnt them.
Ebenso ist das Wissen um den festgesetzten Zeitpunkt des Endes dieser Welt unbekannt. Obwohl viele der Zeichen im Qur’an und in der Sunnah erwähnt wurden und der Prozess des Zerfalls anschaulich beschrieben wird, bleibt der genaue Zeitpunkt seines Eintretens dem Menschen vollständig verborgen. Daher sind die Hinweise des Qur’an auf die Stunde des Gerichts und die Bestandteile des Jenseits stets unbestimmt.
Similarly, knowledge of the appointed time for the end of this world is unknown. Although many of the signs have been mentioned in the Qur’aan and Sunnah, and the process of disintegration has been vividly described, the exact time of its occurrence is completely hidden from man. Hence, Qur’aanic references to the Final Hour and the components of the next life are always vague.
„Alif, Lām, Rā. Ein Buch, dessen Verse von dem Weisen und Allwissenden (Allāh) fest gefügt und dann im Einzelnen dargelegt wurden.“ 6
“Alif, Laam, Raa. A Book from the Wise and Aware (Allaah), whose verses were made muhkam, then explained.” 6
Ebenso wandte Allah die allgemeine Bedeutung von mutashaabih, „einander ähnelnd“ oder „ähnlich“, auf den gesamten Qur'an in folgendem Vers an:
Likewise, Allaah applied the general meaning of mutashaabih, “mutually resembling one another” or “similar,” to the whole Qur’aan in the following verse:
„Allah hat die beste Rede offenbart, in Form eines Buches, dessen Teile einander ähneln und das seine Botschaft immer wieder aufgreift.“ 7
“Allaah has revealed the best speech (in the form of) a mutashaabih book repeating (its message).” 7
Das heißt, alle Verse des Qur'ān gleichen einander in ihrer rhythmischen und poetischen Vollkommenheit, und sie bestätigen einander in ihren Bedeutungen gegenseitig.
That is, all of the verses of the Qur’aan resemble each other in their rhythmic and poetic perfection, and they all mutually confirm each other’s meanings.
Die spezifischen Bedeutungen dieser beiden Begriffe spielen jedoch in der Wissenschaft der Tafsir eine sehr wichtige Rolle. Diese Bedeutungen sind in dem folgenden Vers enthalten, zusammen mit einer sehr strengen Warnung:
However, the specific meanings of these two terms play a very important role in the science of tafseer. Those meanings are contained in the following verse, along with a very stern warning:
„Er ist es, Der dir das Buch herabgesandt hat. Darin sind Verse, die eindeutig sind (muhkamaat), sie sind die Grundlage des Buches (umm al-kitaab), und andere, die vieldeutig sind (mutashaabihaat). Diejenigen, in deren Herzen Abweichung ist, folgen dem Vieldeutigen, indem sie Zwietracht zu stiften suchen und nach seiner Auslegung forschen; doch niemand kennt seine Auslegung außer Allah. Und diejenigen, die im Wissen gefestigt sind, sagen: ‚Wir glauben daran; alles ist von unserem Herrn.‘ Doch bedenken werden es nur die Verständigen.“ 8
“It is He Who revealed the Book to you; in it are muhkamaat verses which are the essence of the Book (umm al-kitaab) and other (verses) which are mutashaabihaat. As for those whose hearts are twisted, they follow the mutashaabih, seeking to sow discord and searching for its inner meanings, but no one knows its inner meaning except Allaah. And those firmly grounded in knowledge say, ‘We believe in it, as it is all from our Lord.’ Yet, none will realize (this) except the wise.” 8
Daher könnte das Muhkam als jene Verse definiert werden, deren Bedeutungen klar sind, und das Mutaschabih als jene Verse, deren innere Bedeutungen nur Allah bekannt sind. ‘Aa’ischa berichtete, dass der Prophet ﷺ einst den oben erwähnten Vers rezitierte und sagte:
Hence, the muhkam could be defined as those verses whose meanings are clear, and the mutashaabih as those verses whose inner meanings are known only to Allaah. ‘Aa’ishah reported that once the Prophet (ﷺ) recited the above mentioned verse and said,
„Wenn du auf diejenigen triffst, die den mehrdeutigen Versen (mutashaabih) nachgehen, so sind sie diejenigen, die Allah im Qur'an erwähnt hat. Darum hüte dich vor ihnen.“ 9
“ If you meet those who seek out the obscure verses (mutashaabih), they are the ones whom Allaah has named in the Qur’aan, so beware of them.” 9
Die Begriffe muhkam und mutashaabih liefern eine Reihe von Leitlinien, nach denen der Koran verstanden werden soll. Das System des Fiqh (islamisches Recht) hat sich aus den muhkamaat-Versen entwickelt. Die frühen Gelehrten konzentrierten sich auf jene Verse, die einen unmittelbaren Bezug zum menschlichen Handeln hatten, Verse, die nach logischen und allgemein anerkannten grammatischen Prinzipien angewendet und ausgelegt werden konnten. Diejenigen jedoch, die die Botschaft des Islam von innen zerstören wollten, begannen ihren Angriff an der Quelle selbst, dem Koran. Die muhkamaat-Verse lassen sich nicht philosophisch auslegen. Daher wurden die mutashaabihaat zu den Pfeilern, auf denen die Gegenlehre des Islam errichtet wurde, und die Namen und Eigenschaften Allahs wurden zum Ausgangspunkt. So beschreibt Allah sich im Koran als al-Baseer, der Sehende, und as-Samee‘, der Hörende, unter Seinen vielen Namen und Eigenschaften. Zur Zeit des Propheten ﷺ und der vier rechtgeleiteten Kalifen nach seinem Tod verstanden die Gefährten die Verse, die diese Eigenschaften enthalten, gemäß ihrer offensichtlichen Bedeutung, ohne nach dem Warum und dem Wie zu fragen. Für sie sieht und hört Allah alle Dinge, ohne seiner Schöpfung in irgendeiner Weise zu ähneln. Nach der Zeit der Gefährten wurde jedoch von einigen das Argument vorgebracht, dass Sehen und Hören menschliche oder tierische Eigenschaften seien, die besondere Sinnesorgane erforderten, die dem Herrn, Gott, dem Allmächtigen, nicht angemessen seien. Er hatte doch bereits im Koran gesagt:
The concepts of muhkam and mutashaabih provide a set of guidelines by which the Qur’aan should be understood. The system of fiqh (Islaamic law) has evolved from the muhkamaat verses. The early scholars concentrated on those verses which had direct relevance to human actions, the verses which could be applied and interpreted according to logical and universally acceptable grammatical principles. However, those who sought to destroy the message of Islaam from within began their attack at the very source, the Qur’aan. The muhkamaat verses do not lend themselves to philosophical interpretations. Hence, the mutashaabihaat became the pillars upon which counter-Islaam was built, and Allaah’s names and attributes became the starting point. For example, Allaah describes Himself in Qur’aan as al-Baseer, the Seer, and as-Samee‘, the Hearer, among His many names and attributes. During the era of the Prophet (r) and that of the four Righteous Caliphs after his death, the sahaabah understood the verses containing these attributes according to their obvious meanings without delving into the why and the hows. To them, Allaah sees and hears all things without resembling His creation in any way. However, after the era of the sahaabah, the argument was raised by some that seeing and hearing were human or animal characteristics which required particular sensory apparatuses not befitting the Lord God Almighty. He had already said in the Qur’aan that:
„Ihm gleicht nichts.“ 10
“Nothing is like Him.” 10
Daraus entstand eine philosophische Schule, die als Dschahmiyya bekannt wurde und die Namen und Eigenschaften Allahs leugnete. Aus dieser Schule ging eine weitere hervor, die Mu'tazila, die die eindeutig häretischen Aussagen des Dschahm ibn Safwan mit griechischer Logik und rationalistischen Auslegungen der Texte des Qur'an und der Sunna abmilderte. Unter der Schirmherrschaft der frühen Abbasiden-Herrscher erfasste diese Schule die Umma in einem solchen Maße, dass ihre Begriffe zur Norm wurden, und diejenigen, die sich ihnen widersetzten, wurden systematisch verfolgt. Allahs Namen wurden anerkannt, doch man entleerte sie jeder Bedeutung, und Seine Eigenschaften des Sehens und Hörens wurden so gedeutet, als bedeuteten sie Wissen.
As a result, a school of philosophy known as the Jahmeeyah arose, which denied Allaah’s names and attributes. Out of this school evolved another, the Mu‘tazilah, which toned down clearly heretical statements of Jahm ibn Safwaan with Greek logic and rationalist interpretations of the texts of the Qur’aan and Sunnah. Under the patronage of the early ‘Abasssid rulers, this school engulfed the Ummah, to the degree that its concepts became the norm, and those who opposed them were systematically persecuted. Allaah’s names were recognized, but were made void of any meaning, and His attributes of sight and hearing were taken to mean knowledge.
Mit der Zeit traten innerhalb der Ummah andere auf, die behaupteten, der gesamte Qur'an sei mutashaabih, und dass allein sie seine wahren Bedeutungen kennten. Die äußeren Bedeutungen nannten sie aẓ-ẓāhir oder die Sharī'ah, die inneren Bedeutungen bezeichneten sie als al-bāṭin oder die Ḥaqīqah. Einige behaupteten, die inneren Bedeutungen seien heimlich über die Nachkommen des Propheten ﷺ weitergegeben worden, die sie Imame nannten, während andere behaupteten, sie seien durch eine Kette von Shaykhs oder geistlichen Führern überliefert worden.
In time, there arose others among the Ummah who claimed that all of the Qur’aan was mutashaabih and that they alone knew its real meanings. They called the outer meanings the thaahir or the Sharee‘ah and the inner meanings were termed the baatin or the haqeeqah. Some claimed that the inner meanings were handed down secretly through the Prophet’s descendants, whom they named imaams, while others claimed that they were passed down through a chain of shaykhs or spiritual leaders.
Glücklicherweise helfen uns die Beschreibung dieser Tendenz im Qur'an als Folge von krankhaften Herzen und Abirrung sowie die Warnung des Propheten ﷺ an die muslimische Ummah, jenen aus dem Weg zu gehen, die diesen Pfad einschlagen, dabei, die grundlegende Reinheit und Klarheit der Botschaft des Qur'an, wie sie in den muhkamaat-Versen enthalten ist, hochzuhalten.
Fortunately, the Qur’aanic description of this trend as being a result of twisted hearts and deviation and the Prophet’s warning to the Muslim Ummah to avoid those who take this path aid us in continuing to hold high the essential purity and clarity of the Qur’aanic message contained in the muhkamaat verses.
1 Sure Fussilat, (41):3.
1 Soorah Fussilat, (41):3.
2 Von Ibn Fāris erwähnt und zitiert in Min ʿUlūm al-Qurʾān, S. 136.
2 Mentioned by Ibn Faaris, and quoted in Min ‘Uloom al-Qur’aan, p. 136.
3 Sure al-Isra' (17):85.
3 Soorah al-Israa’ (17):85.
4 Siehe Qur'an 32:11 und Sahih Muslim, Bd. 4, S. 1391–3, Nr. 6390–7.
4 See Qur’aan 32:11 and Sahih Muslim, vol. 4, pp. 1391-3, nos. 6390-7.
5 Überliefert von Ibn Abī Hātim und Ibn Jarīr. Siehe Tafsīr Ibn Kathīr, Bd. 1, S. 66
5 Collected by Ibn Abee Haatim and Ibn Jareer. See Tafseer Ibn Katheer, vol. 1, p. 66
6 Sure Hud (11):1.
6 Soorah Hood (11):1.
7 Sure az-Zumar (39):23.
7 Soorah az-Zumar (39):23.
Sure 3:7. Hmm, the instruction says translate the user's text. The text is a reference label: "Soorah Aal ‘Imraan (3):7." Translate faithfully into German: "Sure Aal ʿImran (3):7." Keep names as original writes them, with the German word for surah. Sure Aal ʿImran (3):7
8 Soorah Aal ‘Imraan (3):7.
9 Überliefert von al-Bukhaarī (Sahīh al-Bukhārī, Bd. 6, S. 53–54, Nr. 70) und Muslim (Sahīh Muslim, Bd. 4, S. 1402, Nr. 6442).
9 Collected by al-Bukhaaree (Sahih Al-Bukhari, vol. 6, pp. 53-4, no. 70) and Muslim (Sahih Muslim, vol. 4, p. 1402, no. 6442).
10 Sure Asch-Schura (42):11.
10 Soorah ash-Shooraa (42):11.