2.1 Tafsir Bir-Riwayah
2.1 Tafseer Bir-riwaayah
1. Tafsir Ibn ʿAtiyya, al-Muharrar al-Wajiz
1.Tafseer Ibn ‘Ateeyah, al-Muharrar al-Wajeez
Abdul-Haqq ibn ‘Ateeyah al-Andaloosee (1089–1146 n. Chr./481–540 n. H.) war ein malikitischer Gelehrter und Richter sowohl in Spanien als auch in Marokko. Die Koranauslegung (Tafsir) Ibn ‘Ateeyahs enthält eine Zusammenfassung zuverlässiger Überlieferungen, die sich in den früheren Tafsir-Werken bi-r-riwaayah finden. Außerdem führte er zahlreiche Beispiele aus der klassischen Literatur an und erörterte ausführlich die grammatischen Wunder des Qur'an. Eine Reihe von Gelehrten gab Ibn ‘Ateeyahs Tafsir gegenüber dem von az-Zamakhsharee den Vorzug.113 Dieser Tafsir besteht in Handschriftenform aus zwanzig Bänden. Er wurde kürzlich in sechzehn Bänden veröffentlicht.114
Abdul-Haqq ibn ‘Ateeyah al-Andaloosee (1089-1146 CE/481-540 AH) was a Maalikee scholar and judge in both Spain and Morocco. Ibn ‘Ateeyah’s tafseer contains a summary of accurate narrations found in the earlier tafseers birriwaayah. He also included many examples from classical literature and discussed extensively the grammatical wonders of the Qur’aan. A number of scholars preferred Ibn ‘Ateeyah’s tafseer over that of az-Zamakhsharee’s.113 This tafseerconsists of twenty volumes in manuscript form. It has recently been published in sixteen volumes. 114
2. Tafsir Abil-Layth as-Samarqandi, Bahr al-'Ulum
2. Tafseer Abil-Layth as-Samarqandee, Bahr al-‘Uloom
Abul-Layth ibn Ibraaheem as-Samarqandee (gest. 983 n. Chr. / 372 n. H.) war ein Gelehrter der Fiqh-Wissenschaft der hanafitischen Rechtsschule und wurde „Imaam al-Hind“ genannt. Sein Tafseer stützte sich auf Ahadith und Überlieferungen von den Sahaba, den Tabi'un und späteren Gelehrten. Es enthält jedoch einige schwache Überlieferungen, und die Überliefererketten für Aussagen der Sahaba und Tabi'un wurden weder angegeben noch wurden ihre Ansichten analysiert. Dieses Tafseer besteht aus vier Bänden und ist im Druck erschienen.115
Abul-Layth ibn Ibraaheem as-Samarqandee (d. 983 CE/ 372 AH) was a fiqh scholar of the Hanafee school and was nicknamed “Imaam al-Hind.” His tafseer was based on hadeeths and narrations from the sahaabah, the taabi‘oon, and later scholars. However, it does contain some weak narrations, and the chains of narrations for statements from the sahaabah and taabi‘oon were not mentioned, nor were their opinions analyzed. This tafseer consists of four volumes and is in print.115
3. Tafsir Abī Ishāq, al-Kashf wa al-Bayān ʿan Tafsīr al-Qurʾān
3. Tafseer Abee Ishaaq, al-Kashf wa al-Bayaan ‘an Tafseer al-Qur’aan
Abū Ishāq, Aḥmad ibn Ibrāhīm ath-Thaʿlabī (gest. 1036 n. Chr./427 n. H.), aus Nischapur, war ein zu seiner Zeit bekannter Koranrezitator. In seinem Tafsīr werden die Überlieferungsketten von den Gefährten zwar erwähnt, jedoch in verkürzter Form. Die grammatischen Erläuterungen sind recht ausführlich, und rechtliche Fragen werden eingehend behandelt. Abū Ishāq führt jedoch auch eine große Zahl von Isrāʾīlīyāt (biblischen Erzählungen) an, ohne deren Inhalt einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Darüber hinaus hat er wegen seiner schwachen Grundlage in der Wissenschaft vom Ḥadīth viele schwache und erfundene Ḥadīthe in seinen Tafsīr aufgenommen. 116
Aboo Ishaaq, Ahmad ibn Ibraaheem ath-Tha‘labee (d. 1036 CE/427 AH), from Nishapur, was a well-known Quraa’nic reciter of his time. In his tafseer, the chains of narrations from the sahaabah are mentioned but condensed. Grammatical explanations are quite extensive and legal issues are discussed at length. However, Aboo Ishaaq also mentions a vast number of Israa’eeleeyaat (Biblical stories) without any critical analysis of their content whatsoever. Moreover, he also included many weak and fabricated hadeeths in his tafseer due to his weak background in the science of hadeeth. 116
4. Tafsir Ibn Jarir at-Tabari, Jami' al-Bayan fi Tafsir al-Qur'an
4.Tafseer Ibn Jareer at-Tabaree, Jaami‘ al-Bayaan fee Tafseer al-Qur’aan
Muhammad Ibn Jarir at-Tabari (839–923 n. Chr./225–310 n. H.) stammte aus Tabriz, im heutigen Westiran, und war ein bekannter Rechtsgelehrter, Hadith-Gelehrter und Historiker. Obwohl er ursprünglich ein Gelehrter der Schafiitischen Rechtsschule war, erreichte er die Stufe des Idschtihad und wurde unabhängig von der Schule. Sein Tafsir ist das älteste Tafsir-Werk, das uns unversehrt erhalten ist. Es enthält Überlieferungen, die in den meisten Fällen analysiert werden. Er erwähnte die verschiedenen Lesarten und deren Auswirkungen und nahm viele biblische Erzählungen auf, die er erörterte. Die Positionen unorthodoxer Schulen, etwa jene der Mu'taziliten, wurden angeführt und widerlegt. Alle späteren Tafsire haben sich in der einen oder anderen Weise auf dieses Werk gestützt.117 Eine der nützlicheren unter den zahlreichen gedruckten Ausgaben dieses umfangreichen Werkes ist diejenige, die die Anmerkungen von Ahmad Shakir zu den Isnaden der vielen vom Verfasser angeführten Überlieferungen enthält. Leider wurde das Bemühen um die Authentifizierung durch Shakirs Tod abgebrochen; er hatte nur bis zum fünften Vers der Sure al-Ma'ida abgeschlossen.118
Muhammad Ibn Jareer at-Tabaree (839-923 CE/225-310 AH) was from Tabreez, in what is now western Iran, and was a well-known legalist, hadeeth scholar, and historian. Although originally a Shaafi‘ee scholar, he reached the level of ijtihaad and became independent of the school. His tafseer is the oldest tafseer to reach us intact. It contains narrations which are analyzed in most cases. He mentioned the various recitations and their implications and he included many Biblical tales which were discussed, and the positions of unorthodox schools, such as that of the Mu‘tazilees, were mentioned and refuted. All later tafseers have depended on this tafseer in one way or another.117 One of the more useful of the many printed editions of this massive work is the one containing the comments of Ahmad Shaakir on the isnaads of the many narrations cited by the author. Unfortunately, the authentication effort was cut short by Shakir’s death, having only completed up to verse five of Soorah Maa’idah.118
5. Tafsir al-Baghawi, Ma'alim at-Tanzil
5.Tafseer al-Baghawee, Ma‘aalim at-Tanzeel
Al-Husayn ibn Muhammad al-Baghawee (gest. 1117 n. Chr./ 510 n. H.) war ein angesehener Rechtsgelehrter der schafiitischen Rechtsschule und einer der bedeutendsten Hadith-Gelehrten seiner Zeit. Sein Tafsir war eine gekürzte Fassung des Tafsir ath-Tha‘labee, aus der die meisten schwachen und erfundenen Überlieferungen entfernt wurden, während alle Überlieferungsketten der Überlieferer genannt wurden. Außerdem entfernte er verschiedene häretische Vorstellungen, die im Tafsir von ath-Tha‘labee erwähnt werden, sowie wissenschaftliche Informationen, die nicht unmittelbar mit der Tafsir-Wissenschaft zusammenhängen. Al-Baghawee erwähnt einige der verschiedenen Lesarten nur kurz und erläutert grammatische Konstruktionen nur dort, wo es unbedingt nötig ist. Es werden einige Israʾiliyyat ohne kritische Prüfung angeführt sowie einige widersprüchliche Meinungen früher Gelehrter, die ebenfalls ohne Bewertung wiedergegeben werden. Dieser Tafsir ist zusammen mit dem Tafsir von Ibn Kathir und dem Tafsir al-Khazin in einer einzigen Ausgabe gedruckt worden und gehört zu den verlässlichsten Tafsir-Werken, die sich auf Überlieferungen stützen.119
Al-Husayn ibn Muhammad al-Baghawee (d. 1117 CE/ 510 AH) was an eminent jurist of the Shaafi‘ee school and one of the foremost hadeeth scholars of his time. His tafseer was a condensed version of Tafseer ath-Tha‘labee, in which the majority of weak and fabricated narrations were removed and all the chains of narrators were mentioned. He also removed various heretical concepts mentioned in ath-Tha‘labee’s tafseer, as well as scientific information not directly related to tafseer. Al-Baghawee briefly mentions some of the various recitations and explains grammatical constructions only where it is absolutely necessary. There are a few Israa’eeleeyaat mentioned without critical analysis and some conflicting opinions of early scholars which are also mentioned without evaluation. This tafseer has been printed in a single edition along with Ibn Katheer’s tafseer and Tafseer al-Khaazin and is among the most reliable tafseers based on narration.119
6. Tafsir Ibn Kathir, Tafsir al-Qur'an al-Azim
6. Tafseer Ibn Katheer, Tafseer al-Qur’aan al-Atheem
Abul-Fidaa’ Ismaa‘eel ibn Katheer ad-Dimishqee (1300-1373 n. Chr./699-774 n. H.) war ein Gelehrter der schaafiitischen Rechtswissenschaft (fiqh) und ein Schüler Ibn Taymeeyahs. Er war außerdem ein hervorragender Hadith-Gelehrter und Historiker. Sein historisches Werk, al-Bidaayah wa an-Nihaayah, gilt als das authentischste islamische Geschichtswerk. Der Tafseer Ibn Katheer wird ebenfalls als das authentischste Werk der Koranexegese angesehen und steht unter den Gelehrten an Beliebtheit nur hinter dem Tafseer at-Tabaree. Das Buch enthält eine ausführliche Einleitung, die die Methodik der Koranexegese darlegt, wobei großer Wert auf die Auslegung des Qur’aan durch den Qur’aan gelegt wird. Ibn Katheer analysiert alle seine Überlieferungen kritisch und bewertet die widersprüchlichen Aussagen der Sahaabah und der Taabi‘oon. Er warnt außerdem vor den Gefahren der Israa’eeleeyaat und anderer falscher Informationen, die in Tafsīren häufig vorkommen. Rechtliche Fragen werden erörtert und Meinungsverschiedenheiten bewertet. Eine gekürzte Fassung dieses Tafseers, aus der die nicht authentischen Überlieferungen entfernt wurden, erschien in den 1980er Jahren in vier Bänden.
Abul-Fidaa’ Ismaa‘eel ibn Katheer ad-Dimishqee (1300-1373 CE/699-774 AH) was a Shaafi‘ee fiqh scholar and a student of Ibn Taymeeyah. He was also an eminent hadeeth scholar and a historian. His historical work, al-Bidaayah wa anNihaayah, is considered the most authentic Islaamic history book. Tafseer ibn Katheer is also considered the most authentic book of tafseer, and is second only to Tafseer at-Tabaree in popularity among scholars. The book contains an extensive preface covering the methodology of tafseer, and great emphasis has been placed upon the interpretation of Qur’aan by Qur’aan. Ibn Katheer critically analyzes all of his narrations and evaluates the conflicting statements of the sahaabah and the taabi‘oon. He also warns against the dangers of Israa’eeleeyaat and other false information commonly found in tafseers. Legal issues are discussed, and differences of opinion are evaluated.120 An abridged version of this tafseer, from which the inauthentic narrations has been removed, was published in four volumes in the 1980s. 121
7. Tafsir ath-Tha'labi, al-Jawahir al-Hisan fi Tafsir al-Qur'an
7.Tafseer ath-Tha‘labee, al-Jawaahir al-Hisaan fee Tafseer al-Qur’aan
Abdur-Rahmaan ibn Makhloof ath-Tha‘labee al-Jazaa’iree (gest. 1472 n. Chr./877 n. H.) war ein nordafrikanischer Maalikee-Gelehrter, der für seine Frömmigkeit und sein Wissen bekannt war. Sein Tafseer war eine Kurzfassung des Tafseers von Ibn ‘Ateeyah, dem er Informationen aus anderen berühmten klassischen Tafseers hinzufügte, insbesondere aus dem von at-Tabaree. Die erwähnten Hadithe stammen aus allen bekannten Werken, und die Israa’eeleeyaat wurden allesamt geprüft. Ath-Tha‘labee führt einige der Lesarten-Varianten an und erörtert einige grammatische Fragen. Doch größtenteils ist sein Tafseer eine Verdichtung und Zusammenstellung früherer Werke, wobei er nur sehr wenig eigene Beiträge hinzufügt.122
Abdur-Rahmaan ibn Makhloof ath-Tha‘labee al-Jazaa’iree (d. 1472 CE/877AH) was a North African Maalikee scholar well known for his piety and knowledge. His tafseer was an abridgement of Ibn ‘Ateeyah’s tafseer, to which he added information from other famous classical tafseers, especially that of atTabaree. The hadeeths mentioned were from all the well-known works, and Israa’eeleeyaat were all evaluated. Ath-Tha‘labee lists some of the variant recitations and discusses some grammatical issues, but for the most part, his tafseer is a condensation and compilation of previous works with very little added from himself.122
8. Tafsir Dschalal ad-Din as-Suyuti, ad-Durr al-Manthur fi at-Tafsir bil-Ma'thur
8. Tafseer Jalaalud-Deen as-Suyootee, ad-Durr al-Manthoor fee at-Tafseer bi al-Ma’thoor
Jalaalud-Deen ‘Abdur-Rahmaan ibn Muhammad as-Suyootee (1445–1505 n. Chr./849–910 n. H.) war ein bedeutender Gelehrter der Shaafi‘ee-Rechtswissenschaft (fiqh) und zugleich der führende Hadith-Gelehrte seiner Zeit. Zunächst verfasste er einen vierbändigen Korankommentar mit dem Titel Turjumaan al-Qur’aan, in dem er über zehntausend Hadithe zusammen mit ihren Überlieferungsketten aufnahm. Als er feststellte, dass seine Schüler kein Interesse daran hatten, Überlieferungsketten zu lernen, kürzte er den Kommentar, indem er die Ketten strich und lediglich die Werke nannte, aus denen die Hadithe entnommen waren. Dieser Kommentar wurde daraufhin in ad-Durr al-Manthoor umbenannt. Trotz seiner Kenntnisse in den Hadith-Wissenschaften scheint er sich nur darum bemüht zu haben, eine möglichst große Menge an Hadithen zu sammeln, ohne dabei zwischen echten und unechten zu unterscheiden.123
Jalaalud-Deen ‘Abdur-Rahmaan ibn Muhammad as-Suyootee (1445-1505 CE/849-910 AH) was a great Shaafi‘ee fiqh scholar, as well as the foremost hadeeth scholar of his time. At first, he wrote a four volume tafseer called Turjumaan al-Qur’aan, in which he placed over ten thousand hadeeths along with their chains of narration. When he found his students uninterested in learning chains of narration, he condensed the tafseer by deleting the chains and merely mentioned the books from which the hadeeths were taken. This tafseer was renamed ad-Durr al-Manthoor. In spite of his knowledge of the hadeeth sciences, he seems to have been only concerned with gathering the largest possible quantity of hadeeths, without discriminating between the true and the false.123
9.Tafsir asch-Schawkani, Fath al-Qadir
9.Tafseer ash-Shawkaanee, Fat-h al-Qadeer
Math-hab. Er studierte die Wissenschaften des Hadith ausgiebig und wurde unabhängig von seinem Math-hab. In seinem Tafsir hat asch-Schawkani beide Methoden der Koranexegese miteinander verbunden (die auf Meinung beruhende und die auf Überlieferung beruhende). Er hat die Überlieferungsketten der Hadithe gekürzt und die Bücher genannt, in denen sich die jeweiligen Hadithe finden lassen, und die meisten Meinungen sind ihren Quellen zugeordnet. Grammatische, rechtliche und philosophische Fragen werden erörtert, und die Standpunkte der großen Kommentatoren werden erwähnt. Dieser Tafsir ist in fünf Bänden gedruckt und bei den rechtgläubigen Gelehrten weithin beliebt. Eine neuere Ausgabe enthält Fußnoten, die die von dem Verfasser angeführten Hadithe ausführlich belegen.124
math-hab. He studied hadeeth sciences extensively and became independent of his math-hab. In his tafseer, ash-Shawkaanee has combined both methods of tafseer (by opinion and by narration). He has condensed the hadeeth chains and has mentioned the books in which each hadeeth may be found, and most opinions are attributed to their sources. Grammatical, legal, and philosophical issues are discussed and the positions of the great commentators are mentioned. This tafseer is printed in five volumes and is widely favored among orthodox scholars. A recent edition has footnotes that extensively document the hadeeths cited by the author.124
10. Tafsir Ibn ‘Abbās, Tanwīr al-Miqbās min Tafsīr Ibn ‘Abbās
10. Tafseer Ibn ‘Abbaas, Tanweer al-Miqbaas min Tafseer Ibn ‘Abbaas
Dieser Tafsir wurde von Muhammad ibn Ya‘qoob al-Fayroozaabaadee (gest. 1414 n. Chr. / 817 n. H.) zusammengestellt, einem schafiitischen Gelehrten und Verfasser des berühmten arabischen Wörterbuchs al-Qaamoos al-Muheet. Der weitaus größte Teil dieses Tafsirs besteht aus erklärenden Aussagen, die dem großen Gefährten und Mufassir Ibn ‘Abbaas zugeschrieben werden. Der Verfasser nennt zu jedem Abschnitt der Auslegung die Überlieferungsketten. Daher zählt dieser Tafsir zu den Tafsirs bir-riwaayah. Die Überlieferungsketten, die Ibn ‘Abbaas zugeschrieben werden, unterscheiden sich jedoch in ihrer Authentizität, je nach der Verlässlichkeit der Überlieferer selbst.
This tafseer was compiled by Muhammad ibn Ya‘qoob al-Fayroozaabaadee (d. 1414 CE/817 AH), who was a Shaafi‘ee scholar and author of the famous Arabic dictionary, al-Qaamoos al-Muheet. The vast majority of this tafseer consists of explanatory statements attributed to the great sahaabee and mufassir, Ibn ‘Abbaas. The author mentions the chains of narrators for each section of tafseer. Hence, this tafseer is considered as being among the tafseers birriwaayah. However, chains of narration attributed to Ibn ‘Abbaas vary in their level of authenticity, depending upon the reliability of the narrators themselves.
Ketten über Mu‘aawiyah ibn Saalih und Qays ibn Muslim al-Koofee gelten als ṣaḥīḥ (höchst authentisch), diejenigen über Ibn Is-haaq (den Historiker) dagegen
Chains from Mu‘aawiyah ibn Saalih and Qays ibn Muslim al-Koofee are considered saheeh (highly authentic) and those from Ibn Is-haaq (the historian)
… gelten als hasan (gut/zuverlässig); diejenigen von Ismaa‘eel ibn ‘AbdurRahmaan as-Suddee al-Kabeer und ‘Abdul Maalik ibn Jurayj hingegen sind zweifelhaft. Die Überlieferungen von ad-Dahhaak ibn Mazaahim al-Hilaalee, ‘Ateeyah al-‘Awfee, Muqaatil ibn Sulaymaan al-Azdee und Muhammad ibn as-Saa’ib al-Kalabee, der beschuldigt wurde, Hadithe erfunden zu haben, sind allesamt da‘eef (nicht annehmbar). Fast das gesamte sogenannte „Tafsir des Ibn ‘Abbaas“ beruht auf Aussagen, die in Überlieferungsketten tradiert werden, welche Muhammad ibn as-Saa’ib al-Kalabee enthalten. Daher gilt dieser Tafsir größtenteils als unzuverlässig; und obwohl er unter den Massen beliebt ist, wird er von den muslimischen Gelehrten vollständig abgelehnt.125
are considered hasan (authentic); while those from Ismaa‘eel ibn ‘AbdurRahmaan as-Suddee al-Kabeer and ‘Abdul Maalik ibn Jurayj are doubtful. Those from ad-Dahhaak ibn Mazaahim al-Hilaalee, ‘Ateeyah al-‘Awfee, Muqaatil ibn Sulaymaan al-Azdee, and Muhammad ibn as-Saa’ib al-Kalabee, who was accused of fabricating hadeeths, are all da‘eef (unacceptable). Nearly all of the so-called “Tafseer of Ibn ‘Abbaas” is based on statements narrated in chains containing Muhammad ibn as-Saa’ib al-Kalabee. Hence, this tafseer is considered unreliable for the most part; and, despite its popularity among the masses, it is totally rejected by Muslim scholars.125
113 At-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 248-52.
113 At-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 248-52.
114 Veröffentlicht von Maktabah Ibn Taymeeyah, Kairo, 1992. Es gibt auch andere Ausgaben.
114 Published by Maktabah Ibn Taymeeyah, Cairo, 1992. There are other editions as well.
At-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 235-7.
115 At-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 235-7.
116 Siehe at-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 238-45.
116 See at-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 238-45.
117 Ebd., Bd. 1, S. 215–34. 118 Gedruckt vom Daar al-Ma‘aarif in Kairo.
117 Ibid., vol. 1, pp. 215-34. 118 Printed by Daar al-Ma‘aarif in Cairo.
119 Siehe at-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 245-8. 120 Siehe at-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 252-7.
119 See at-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 245-8. 120 See at-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 252-7.
121 gekürzt von Ar-Rafaa‘ee.
121 Abridged by Ar-Rafaa‘ee.
122 Siehe at-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 257-61.
122 See at-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 257-61.
123 Siehe at-Tafseer wal-Mufassiroon, Bd. 1, S. 261-4. 124 Fat-h al-Qadeer, Dokumentation von Sayyid Ibraaheem (Kairo: Daar al-Hadeeth, o. J.).
123 See at-Tafseer wal-Mufassiroon, vol. 1, pp. 261-4. 124 Fat-h al-Qadeer, documentation by Sayyid Ibraaheem (Cairo: Daar al-Hadeeth, n.d.).
125 Siehe Mabaahith fee ‘Uloom al-Qur’aan, S. 360-62 und at-Tafseer wa al Mufassiroon, S. 81-3.