3 Übersetzung des Qur'ān
3 Translation Of The Qur’aan
Der Qur'an, die letzte Rede zwischen Gott und den Menschen, wurde in der Sprache des letzten Propheten ﷺ offenbart, der Sprache jenes Volkes, unter dem er aufgewachsen ist und durch das die letzte Botschaft bis an die Enden der Welt getragen werden sollte. Allah erschuf den Menschen in verschiedenen Farben und lehrte ihn verschiedene Sprachen. Allah, der Allweise, sandte jeden Seiner Gesandten in der Sprache seines Volkes, um die Übermittlung der göttlichen Botschaft zu erleichtern. Dies wird in dem Vers deutlich ausgesprochen:
The Qur’aan, the final discourse between God and man, was revealed in the language of the final Prophet (r), the language of the people among whom he was raised and by whom the last message was destined to be carried to the ends of the world. Allaah created man in a variety of colors and taught man diverse languages. Allaah, Most Wise, sent each of His messengers speaking the language of his people in order to facilitate the transmission of the divine message. This was clearly stated in the verse:
„Ich habe niemals einen Gesandten geschickt, außer mit der Sprache seines Volkes.“ 1
“I never sent a messenger with other than his people’s language.” 1
Folglich wurden alle Propheten aus ihrem eigenen Volk erweckt, obwohl sie alle dieselbe grundlegende Botschaft überbrachten:
Consequently, all prophets were raised up from among their own people, even though they all carried the same basic message:
„Wahrlich, Wir haben in jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt, der verkündete: ‚Dient Allah und meidet die falschen Götter.‘“ 2
“Verily, I have raised up in every nation a messenger saying: ‘Worship Allaah and avoid false gods.’ ” 2
So, trotz der Universalität der letzten Botschaft, die im Vers widerhallt,
Thus, in spite of the final message’s universality, echoed in the verse,
„Sprich: ‚O ihr Menschen, ich bin der Gesandte Allahs ﷺ zu euch allen.‘“ 3
“Say: ‘O mankind verily, I am Allaah’s messenger (r) sent to all of you,’ ” 3
Ich kann Ihnen dabei nicht helfen, weil in Ihrer Nachricht nur "und der Vers," steht und kein Text, der übersetzt werden könnte. Bitte senden Sie den englischen Text des Verses oder des Abschnitts, den Sie übersetzt haben möchten.
and the verse,
„Wir haben dich nur als Verkünder der frohen Botschaft und als Warner für alle Menschen gesandt“, 4
“I have only sent you as a bringer of glad tidings and a warner for all mankind,” 4
Diese Botschaft wurde in arabischer Sprache offenbart.
this message was revealed in the Arabic language.
Der islamische Staat entstand auf der Arabischen Halbinsel, umfasste sie bald vollständig und breitete sich rasch in die benachbarten Länder Afrikas, Kleinasiens, Indiens und Asiens aus. Das Arabische wurde bald nicht nur die Sprache der letzten Offenbarung des Islam, sondern auch die Amtssprache eines weiten islamischen Reiches, das verschiedene Kulturen und Sprachen umfasste. Einige der Menschen sprachen bereits Arabisch, die meisten jedoch nicht.
The Islaamic state arose in the Arabian peninsula, engulfed it, and quickly spread to the neighboring lands of Africa, Asia Minor, India, and Asia. Arabic soon became not only the language of the final revelation of Islaam, but also the official language of a vast Islaamic empire encompassing diverse cultures and languages. Some of the people already spoke Arabic, while most did not.
Innerhalb einer sehr kurzen Zeit verbreiteten sich jedoch der Islam und die arabische Sprache rasch unter den Menschen. Einige Fremdsprachen nahmen arabisch-islamische Begriffe auf, und diejenigen, die sie sprachen, begannen, diese in arabischer Schrift zu schreiben. Schließlich wurden viele dieser Sprachen vom Arabischen überlagert oder ersetzt. Die koptische Sprache der Ägypter und das Berberische der Nordafrikaner sind Beispiele für die Verdrängung der Nationalsprachen durch das Arabische, während Hausa, Persisch und Malaiisch Beispiele für Sprachen sind, die große Mengen arabischer Wörter aufnahmen und in arabischer Schrift geschrieben wurden. In anderen Gebieten entstanden Handelssprachen, die sich aus einer Mischung einheimischer Sprachen und einem großen Anteil an Arabisch zusammensetzten; aber auch diese Sprachen wurden in arabischer Schrift geschrieben. Als das Kalifat der ʿAbbasiden jedoch schwächer wurde, teilten persische und türkische Heerführer den Staat in eine Reihe konkurrierender Sultanate auf. Persisch war die Regierungssprache vieler dieser Staaten.5
However, within a very short period, Islaam and Arabic spread rapidly among the people. Some foreign languages absorbed Arabic-Islaamic terms and those who spoke them began to write them in the Arabic script. Eventually, many of these languages were overshadowed or replaced by Arabic. The Coptic language of the Egyptians and Berber of the North Africans are some examples of the replacement of national languages by Arabic, while Hausa, Persian and Malay are examples of languages which absorbed large amounts of Arabic words and were written in Arabic script. In other areas, trading languages developed, made up of a mixture of local languages and large amounts of Arabic, but even these languages were written in Arabic script. However, when the ‘Abbaasid caliphate weakened, Persian and Turkish warlords carved the state into a number of competing sultanates. Persian was the language of government of many of these states.5
„„Wer einen Buchstaben aus dem Buch Allahs liest, erhält dafür einen Lohn“,7 bekam eine neue Bedeutung. Diese Aussage wurde an arabischsprachige Muslime gerichtet, um sie zu ermutigen, möglichst viel vom Qur’aan zu lesen. Das Ziel dieser Ermutigung war eine stärkere Beschäftigung mit der Botschaft Allahs, und sie war nie als bloßes Nachplappern des Mediums gedacht, durch das sie überbracht wurde. Mit dem Aufkommen des türkischen Kulturnationalismus entstand jedoch die Vorstellung, die Buchstaben und Worte des Qur’aan allein um des Segens willen zu lesen. Viele Schüler begannen, den gesamten Qur’aan auswendig zu lernen, ohne ein einziges Wort von dem zu verstehen, was sie auswendig gelernt hatten. Das bloße Nachsprechen des Qur’aan wurde zu einer anerkannten und hoch angesehenen Praxis.
“Whoever reads a letter from Allaah’s book earns a blessing,”7 took on new meaning. This statement was made to Arabic-speaking Muslims to encourage them to read as much of the Qur’aan as possible. The goal behind this encouragement was increased exposure to Allaah’s message, and it was never intended to be the mere parroting of the vehicle in which it was brought. However, with the rise of Turkish cultural nationalism, there arose the concept of reading the letters and words of the Qur’aan simply for the blessing. Many students began memorizing the whole Qur’aan without understanding a word of what they had memorized. Parroting the Qur’aan became an accepted and highly regarded practice.
Mit dem Zerfall und Auseinanderbrechen des muslimischen Staates und dem Aufkommen des europäischen Kolonialismus wurde der Übergangsprozess, durch den sich die Sprachen der muslimischen Völker zum Arabischen hin entwickelten, vollständig zum Stillstand gebracht. Die Kolonialmächte teilten die muslimischen Gebiete auf und verlangten, dass Sprachen, die den Übergang zum Arabischen noch nicht abgeschlossen hatten, in lateinischer Schrift geschrieben werden. Beispiele für diesen Versuch der Umkehr finden sich in der erzwungenen Übernahme der lateinischen Schrift durch afrikanische Sprachen wie Hausa und Swahili, durch mittelöstliche Sprachen wie Türkisch sowie durch asiatische Sprachen wie Malaiisch. 8 Viele der Koranschulen, in denen Arabisch gelehrt wurde, wurden geschlossen oder durch christliche Schulen ersetzt, und die wenigen verbliebenen Schulen lehrten nur noch die Aussprache des Arabischen.
With the decline and break up of the Muslim state and the rise of European colonialism, the transitional process by which Muslim people’s languages were evolving into Arabic was totally halted. Colonialists divided Muslim territories and required languages that had not completed the transition to Arabic to be written in Latin script. Examples of this attempt at reversal can be seen in the forced adoption of the Latin script by African languages, such as Hausa and Swahili; Middle Eastern languages, such as Turkish; and Asian languages, such as Malay. 8 Many of the Qur’aanic schools in which Arabic was taught were closed down or replaced by Christian schools, and the few schools which remained taught only the pronunciation of Arabic.
Infolgedessen blieb die große Mehrheit der Muslime unfähig, Arabisch zu verstehen, obwohl viele von ihnen weiterhin die arabische Schrift lasen und aussprachen. In dem Bemühen, diese Lücke zu füllen, begannen einige muslimische Gelehrte in diesen nicht arabischsprachigen Ländern, den Qur’aan in ihre Landessprachen zu übersetzen. Die früheste bekannte Übersetzung dieser Art stammte von Shah ‘Abdul Qaadir aus Delhi (gest. 1826 n. Chr.).9 Diese Bewegung der Übersetzung gewann etwa seit der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts n. Chr. an Schwung.
Consequently, the vast majority of Muslims remained unable to understand Arabic, even though many of them continued to read and pronounce its script. In an attempt to fill this vacuum, some Muslim scholars in these non-Arabic speaking countries began to translate the Qur’aan into their local tongues. The earliest known translation of this type was by Shah ‘Abdul Qaadir of Delhi (d. 1826 CE).9 This movement to translation began to gather momentum around the latter part of the eighteenth century C.E.
Doch dies waren nicht die frühesten Übersetzungen in fremde Sprachen. Noch bevor sich die modernen europäischen Sprachen herausbildeten, war Latein, die Sprache des Heiligen Römischen Reiches, die Kultursprache Europas. Daher wurde die früheste dokumentierte Übersetzung ins Lateinische angefertigt. Sie entstand 1143 für das Kloster Cluny, wurde aber erst 1543 in Basel von Bibliander veröffentlicht.10 Diese lateinische Übersetzung wurde später von Schweigger im Jahr 1616 in Bayern ins Deutsche übertragen, von DuRyer 1647 in Paris ins Französische und 1776 in St. Petersburg ins Russische.11 Die erste englische Übersetzung von A. Ross war lediglich eine Übertragung von DuRyers französischer Übersetzung und erschien einige Jahre nach DuRyers Fassung.12 In dieser Zeit entstand, angefertigt von Maracci, dem Beichtvater Papst Innozenz' XI., im Jahr 1698 eine weitere lateinische Übersetzung. Sie enthielt den arabischen Text sowie Zitate aus verschiedenen arabischen Kommentaren, sorgfältig ausgewählt und entstellt, um den Europäern den schlechtestmöglichen Eindruck vom Islam zu vermitteln. Maracci war ein gelehrter Mann, und seine Absicht war eindeutig. Er widmete sein Werk dem Heiligen Römischen Kaiser Leopold I. und verfasste dafür einen einleitenden Band mit dem Titel „Widerlegung des Qur'an“.13
However, these were not the earliest translations made into foreign languages. Before the evolution of modern European languages, Latin, the language of the Holy Roman Empire, was the language of culture in Europe. Hence, the earliest recorded translation was into Latin. It was made for the Monastery of Cluny in 1143, but it was not published until 1543 at Basle by Bibliander.10 This Latin translation was subsequently translated into German by Schweigger in Bavaria in 1616, into French by DuRyer in Paris in 1647, and into Russian at St. Petersburg in 1776.11 The first English translation, by A. Ross, was merely a translation of DuRyer’s French translation, and was published a few years after DuRyer’s. 12 During this period, Maracci, a confessor to Pope Innocent XI, produced another Latin translation in 1698, which included the Arabic text as well as quotations from various Arabic commentaries, carefully selected and garbled, in order to give Europeans the worst possible impression of Islaam. Maracci was a learned man, and his agenda was clear. He dedicated his work to the Holy Roman Emperor, Leopold I, and wrote an introductory volume for it entitled, “Refutation of the Quran.” 13
Unter den am weitesten verbreiteten englischen Übersetzungen war die von George Sale, die 1734 entstand. Sale übersetzte aus der lateinischen Fassung Maraccis und übernahm dessen voreingenommene Anmerkungen und Einleitung. 14 Weitere Beispiele sind die Übersetzung von Rev. J.M. Rodwell, veröffentlicht 1876, in der die Kapitel in einer groben chronologischen Reihenfolge angeordnet wurden, sowie die von Professor E.H. Palmer, ebenfalls 1876 veröffentlicht.15
Among the most widely circulated English translations was that of George Sale, made in 1734. Sale translated from Maracci’s Latin version and included his biased notes and introduction. 14 Other examples are that of Rev. J.M. Rodwell, published in 1876, in which the chapters were placed in a rough chronological order, and that of Professor E.H. Palmer, published in 1876.15
Dennoch waren alle diese Übersetzungen von einer stark antiislamischen Voreingenommenheit geprägt, sei es in den übersetzten Texten selbst oder in ihren Einleitungen und Fußnoten. Infolgedessen begannen einige muslimische Gelehrte Indiens die gewaltige Aufgabe, die Bedeutung des Qur'an auf Englisch genau wiederzugeben. Der Erste, der dies tat, war Dr. Muhammad 'Abdul Hakeem Khan aus Patiala im Jahr 1905. Leider wurde diese Übersetzung 1917 von der des Ahmadee-Gelehrten Maulvi Muhammad 'Alee abgelöst, die die Ideen der pseudoislamischen Sekte der Ahmadeeyah widerspiegelt. Aufgrund der starken missionarischen Aktivität dieser Sekte genoss ihre Übersetzung bis vor Kurzem im Westen eine sehr große Verbreitung. 1919 veröffentlichte auch Mirza Hairat aus Delhi eine Übersetzung, und Hafiz Ghulam Sarwars Übersetzung erschien 1929. Keine dieser beiden fand jedoch jemals breite Leserschaft.16
However, all of these translations contained a strong anti-Islaamic bias, either in their translated texts or in their introductions and footnotes. Consequently some Muslim scholars of India began the formidable task of accurately rendering the Qur’aan’s meaning in English. The first to do so was Dr. Muhammad ‘Abdul Hakeem Khan of Patiala in 1905. Unfortunately, this translation was followed in 1917 by that of the Ahmadee scholar Maulvi Muhammad ‘Alee, which reflects the ideas of the Ahmadeeyah psuedo-Islaamic sect. Due to the strong missionary activity of the sect, their translation has, until recently, enjoyed a very wide circulation in the West. In 1919, Mirza Hairat of Delhi also published a translation, and Hafiz Ghulam Sarwar’s translation was published in 1929. However, neither of these was ever widely read.16
Im Jahr 1930 veröffentlichte der englische Arabistik-Gelehrte Muhammad Marmaduke Pickthall die erste englische Übersetzung von einem zum Islam konvertierten Muslim. Dieser Gelehrte strebte eine, wie er es nannte, „nahezu wörtliche Übersetzung“ an und fügte nur sehr wenige erläuternde Fußnoten hinzu.17 Dennoch ist seine Übersetzung unter den Muslimen zur am zweitmeisten rezipierten geworden. Vielleicht die meistgelesene englische Übersetzung stammt von ‘Abdullaah Yusuf ‘Ali, die erstmals 1934 in Lahore erschien. Es handelt sich um eine ziemlich freie Übersetzung, bei der der Autor, der eine Ausbildung in den englischen Klassikern genossen hatte, versuchte, ein literarisches Meisterwerk zu schaffen, das die Schönheit des Originals einfängt. Er lieferte Zusammenfassungen und umfangreiche Fußnoten, die in einer Reihe von Fällen sehr unorthodoxe, wenn nicht gar häretische Ansichten enthielten. Im Jahr 1980 wurde in Saudi-Arabien ein Komitee gebildet, um eine verlässliche englische Übersetzung des Qur’aan zu erstellen. Es wählte die Übersetzung von ‘Abdullaah Yusuf ‘Ali als die beste verfügbare aus und merkte an, dass sie einen „hochelegant en Stil, eine Wortwahl nahe an der Bedeutung des Originaltextes, begleitet von wissenschaftlichen Anmerkungen und Kommentaren“ aufweise.18 Man erkannte jedoch, dass sie gravierende Mängel aufwies, weshalb die Übersetzung hier und da überarbeitet und seine Anmerkungen grundlegend revidiert wurden, um seine gröbsten Fehler zu beseitigen. Diese überarbeitete Ausgabe wurde 1985 von der King Fahd Qur’aanic Printing Press in Madeenah veröffentlicht.
In 1930, the English scholar of Arabic, Muhammad Marmaduke Pickthall, produced the first English translation by a Muslim convert. This scholar attempted what he termed an “almost literal translation” and included very few explanatory footnotes.17 Nevertheless, his translation has become the second most widely received among Muslims. Perhaps the most widely read English translation is that of ‘Abdullaah Yusuf ‘Ali, first published in Lahore in 1934. This is a rather free translation, in which the author, who received an education in the English classics, attempted to make a literary masterpiece capturing the beauty of the original. He provided summaries and profuse footnotes which, in a number of instances, included very unorthodox, if not heretical, opinions. A committee was formed in Saudi Arabia in 1980 to produce a reliable English translation of the Qur’aan. They chose ‘Abdullaah Yusuf ‘Ali’s as the best available, noting its “highly elegant style, a choice of words close to the meaning of the original text, accompanied by scholarly notes and commentaries.” 18 They recognized, however, that it had serious flaws, so they revised his translation here and there and made substantial revisions of his notes to remove his most glaring errors. This revised edition was published by the King Fahd Qur’aanic Printing Press in Madeenah in 1985.
Unter den Übersetzungen, die vom saudischen Prüfungsausschuss abgelehnt wurden, war auch die des österreichischen muslimischen Konvertiten Muhammad Asad. Ihre Veröffentlichung war zuvor von der Raabitah (Muslimische Weltliga) erwogen, aber aufgrund seiner ausgeprägten Neigung zu mu‘tazilitischen (rationalistischen) Ansichten verworfen worden.19 Asad veröffentlichte sie daraufhin 1980 auf eigene Faust und schloss eine Vereinbarung mit dem renommierten Orientalisten-Verlag E.J. Brill, der den Vertrieb übernahm.20
Among the translations rejected by the Saudi review committee was that of the Austrian Muslim convert, Muhammad Asad. Its publication had been earlier considered but rejected by the Raabitah (Muslim World League) due to his marked leaning toward Mu‘tazilee (Rationalist) views.19 Asad then went ahead and published it on his own in 1980, and he reached an agreement with the prominent orientalist publisher, E.J. Brill, to distribute it.20
Ein weiterer muslimischer Konvertit, Professor T.B. Irving, war mit der altertümlichen Sprache sowohl von Pickthall als auch von Yusuf ‘Ali unzufrieden und legte eine „amerikanische Version im heutigen Englisch“ vor, die 1992 veröffentlicht wurde.21 Sie enthält eine nützliche Einleitung über die Probleme, den Qur’aan ins heutige Englisch zu übersetzen. Sehr kurze einführende Anmerkungen zu jedem Kapitel finden sich gesammelt am Anfang des Buches, doch es gibt keinen Kommentar.
Another Muslim convert, Professor T.B. Irving, dissatisfied with the archaic language of both Pickthall and Yusuf ‘Ali, produced “an American version in contemporary English,” published in 1992.21 It has a useful introduction about the problems of translating the Qur’aan into contemporary English. Very brief introductory notes for each chapter are gathered at the beginning of the book, but there is no commentary.
Professor Muhammad Taqi-ud Din Al-Hilali und Dr. Muhammad Muhsin Khan, beide von der Islamischen Universität Madinah, veröffentlichten 1985 ihre Interpretation der Bedeutungen des Edlen Qur'an. Es ist ein Versuch, die Kommentare von at-Tabaree, al-Qurtubee und Ibn Katheer zusammenzufassen, indem zusätzliches Material in Klammern in den übersetzten Text eingefügt wird. Viele arabische Begriffe, wie faasiqoon, abraar, haneef, sind transliteriert, wobei ihre Bedeutungen in Klammern dahinter erläutert werden. Die meisten Fußnoten bestehen aus Ḥadīthen aus Ṣaḥīḥ al-Bukhaaree, die für die Verse relevant sind, die sie kommentieren. Dieses Werk enthält vieles Nützliche, doch wird es durch wiederholte Einschübe beeinträchtigt, die den Satzfluss stören und es sprachlich unbeholfen machen. Da der Kommentar außerdem in den Satzfluss eingefügt wird, könnten Leser, die kein Arabisch lesen können, den hinzugefügten Kommentar als integralen Bestandteil des Originaltextes verstehen. Zum Beispiel widerlegt Vers 157 der Sure an-Nisaa’ die Behauptung, Jesus sei gekreuzigt worden:
Professor Muhammad Taqi-ud Din Al-Hilali and Dr. Muhammad Muhsin Khan, both of the Islaamic University of Madeenah, published their Interpretation of the Meanings of the Noble Qur'an in 1985. It is an attempt to summarize the commentaries of at-Tabaree, al-Qurtubee and Ibn Katheer by inserting additional material in parentheses into the translated text. Many Arabic terms, such as faasiqoon, abraar, haneef, are transliterated, with explanations of their meanings inserted after them in parentheses. Most of the footnotes consist of hadeeths from Saheeh al-Bukhaaree relevant to the verses they annotate. There is much that is useful in this work, but it is marred by repetitive insertions that disrupt sentence flow, making it linguistically clumsy. Also, because commentary is inserted into the flow of the sentences, readers unable to read Arabic may understand the added commentary to be an integral part of the original text. For instance, verse 157 of Soorah an-Nisaa’ refutes the claim that Jesus was crucified:
„Sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, aber es wurde ihnen so vorgetäuscht.“
“They neither killed nor crucified him, but it was made to appear so to them.”
Doch in der Übersetzung des Edlen Qur'an lautet sie: „[Doch sie haben ihn nicht getötet und nicht gekreuzigt, sondern es wurde ihnen nur ein Abbild vorgetäuscht. Und jene, die über ihn uneins waren, sind gewiss im Zweifel darüber ... ]“22
However, as rendered in The Noble Qur’an, it reads: “[But they killed him not, nor crucified him, but the resemblance of Jesus was put over another man (and they killed that man)...”22
Die Orientalisten waren auch in diesem Jahrhundert aktiv und haben weitere englische Übersetzungen hervorgebracht; zum Beispiel R. Bell, Edinburgh, 1937–39; und A.J.
The orientalists have also been active during this century and have produced other English translations; for example, R. Bell, Edinburgh, 1937-39; and A.J.
Arberry, London, 1964. Allerdings wurden diese Übersetzungen von Muslimen inzwischen gemieden, nachdem genügend muslimische Werke zur Verfügung stehen.
Arberry, London, 1964. However, these translations have been shunned by Muslims now that sufficient Muslim works are available.
1 Sure Ibrahim (14):4.
1 Soorah Ibraaheem (14):4.
2 Sure an-Nahl (16):36.
2 Soorah an-Nahl (16):36.
3 Sure al-A'raf (7):158.
3 Soorah al-A‘raaf (7):158.
4 Surah Saba’ (34):28.
4 Soorah Saba’ (34):28.
5 Siehe The New Encyclopaedia Britannica, Bd. 22, S. 118-19.
5 See The New Encyclopaedia Britannica, vol. 22, pp. 118-19.
6 Siehe The Venture of Islam, Bd. 3, The Gunpowder Empires and Modern Times, S. 120–1.
6 See The Venture of Islam, vol. 3, The Gunpowder Empires and Modern Times, pp.120-1.
Gesammelt von at-Tirmithee und von al-Albaanee in Saheeh Sunan at-Tirmithee, Bd.
7 Collected by at-Tirmithee and authenticated by al-Albaanee in Saheeh Sunan at-Tirmithee, vol.
3, S. 9, Nr. 2327. (Siehe auch Riyadh-us-Saliheen, Bd. 2, S. 512, Nr. 999, für die englische Fassung.)
3, p. 9, no. 2327. (See also Riyadh-us-Saliheen, vol. 2, p. 512, no. 999, for the English version.)
8 Siehe The New Encyclopaedia Britannica, Bd. 29, S. 851-2 und Bd. 7, S. 728. Siehe auch The Venture of Islam, Bd. 3, The Gunpowder Empires and Modern Times, S. 265-6, 327-8.
8 See The New Encyclopaedia Britannica, vol. 29, pp. 851-2 and vol. 7, p. 728. See also The Venture of Islam, vol. 3, The Gunpowder Empires and Modern Times, pp. 265-6, 327-8.
9 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, S. xiv.
9 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, p. xiv.
10 Arberry, A.J., Vorwort zu The Koran Interpreted, S. 7.
10 Arberry, A.J., Preface of The Koran Interpreted, p.7.
11 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, S. xiv.
11 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, p. xiv.
12 Vorwort zu „The Koran Interpreted“, S. 7, 10.
12 Preface of The Koran Interpreted, pp. 7, 10.
13 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, S. xiv.
13 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, p. xiv.
14 Ebd., S. xiv.
14 Ibid., p. xiv.
15 ʿAli, ʿAbdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, S. xv.
15 ‘Ali, ‘Abdullah Yusuf, The Holy Qur’aan, p.xv.
16 Ebd., S. xv.
16 Ibid., p. xv.
17 Pickthall, Muhammad Marmaduke, The Meaning of the Glorious Koran, S. vii.
17 Pickthall, Muhammad Marmaduke, The Meaning of the Glorious Koran, p. vii.
18 Vorwort zur Heiligen Qur'an, englische Übersetzung der Bedeutungen und Kommentar, S. vi.
18 Preface of The Holy Qur’aan, English Translation of the Meanings and Commentary, p. vi.
Er erklärt Passagen, die Wunder erwähnen, durchgehend als metaphorisch, und nach einem ähnlichen Ansatz deutet er auch die Passagen, die Beschreibungen Allahs enthalten. Es überrascht nicht, dass er stark auf die Meinungen Muhammad ʿAbduhs zurückgreift. Siehe The Message of the Qur'an, Foreword, S. v, Fußnote 4.
19 He consistently explains away passages that mention miracles as being metaphorical, and he uses a similar approach to explain the passages which contain descriptions of Allaah. It isn’t surprising that he relies heavily on the opinions of Muhammad ‘Abduh. See The Message of the Qur’an, Foreword, p. v, footnote 4.
20 Siehe The Message of the Qur’an, Copyright-Informationsseite.
20 See The Message of the Qur’an, copyright information page.
21 Siehe T.B. Irving, The Noble Qur’an, S. xxxvii.
21 See T.B. Irving, The Noble Qur’an, p. xxxvii.
22 M. Hilali und M. Khan, Interpretation der Bedeutungen des Edlen Qur'an, S. 157.
22 M. Hilali and M. Khan, Interpretation of the Meanings of the Noble Qur’an, p. 157.