2.4 Die Gestalt des islamischen Herrschaftssystems ist nicht imperial
2.4 The shape of the Islamic ruling system is not imperial
Das kaiserliche Herrschaftssystem ist mit dem islamischen völlig unvereinbar. Die vom Islam beherrschten Gebiete – obwohl sie aus verschiedenen Rassen bestehen und mit einem zentralen Ort verbunden sind – werden nicht nach einem kaiserlichen System regiert, sondern nach einem System, das dem kaiserlichen System widerspricht. Das kaiserliche System behandelt die Rassen in den verschiedenen Regionen des Reiches nicht gleich, sondern gewährt dem Zentrum des Reiches Vorrechte in der Verwaltung, in den Finanzen und in der Wirtschaft. Die islamische Art der Herrschaft hingegen besteht darin, zwischen den Untertanen in allen Regionen des Staates Gleichheit herzustellen. Der Islam gewährt Nicht-Muslimen, die die Staatsbürgerschaft besitzen, dieselben vollen Rechte und Pflichten wie Muslimen. Sie genießen dieselbe Gerechtigkeit wie Muslime und unterliegen derselben Rechenschaftspflicht wie diese. Darüber hinaus genießt jeder einzelne Staatsbürger, unabhängig von seinem Glauben, Rechte, die selbst ein im Ausland lebender Muslim ohne Staatsbürgerschaft nicht genießt. Mit dieser Gleichheit unterscheidet sich das islamische System vollständig vom kaiserlichen. Es macht die von ihm beherrschten Regionen nicht zu Kolonien oder Ausbeutungsgebieten und auch nicht zu einer Quelle des Reichtums, der zum Vorteil der Zentralregion dorthin zurückgeleitet wird, ungeachtet wie weit sie voneinander entfernt liegen und wie verschieden ihre Rassen sind. Es betrachtet jede einzelne Region als untrennbaren Teil des Staates, und seine Bürger genießen dieselben Rechte wie die der Zentralregion. Ebenso macht es die herrschende Autorität, ihr System und ihre Gesetzgebung in allen Regionen gleich.
The Imperial system of government is completely inconsistent with the Islamic one. The regions ruled by Islam - although composed of various races and linked to one central place - are not ruled by an Imperial system but by a system contradictory to the Imperial system. The Imperial system does not treat races equally in the various regions of the empire, rather gives privileges, in the ruling, finance and economy to the centre of the empire. The Islamic way of ruling is to establish equality between the subjects in all the regions of the State. Islam grants non-muslims who hold citizenship, the full rights and duties that Muslims have. They enjoy the same fairness as Muslims and are subject to the same accountability as them. Furthermore, every single citizen, regardless of his or her creed, enjoys rights that even a Muslim living abroad who holds no citizenship does not enjoy. With this equality, the Islamic system differs completely from the Imperial one. It does not make the regions under its rule into colonies, areas of exploitation, nor a source of wealth funneled back into the central region for it’s own benefit, no matter how far apart they were, and no matter how different their races were. It considers every single region as an indivisible part of the State and its citizens enjoy the same rights as those in the central region. It also makes the ruling authority, its system and its legislation the same in all the regions.