5 Der Staat des Kalifats ist ein menschlicher Staat, kein theologischer.
5 The Khilafah State is a human state not a theological
Der Khilafah-Staat ist ein menschlicher Staat und kein theologischer Staat. Der Islamische Staat ist das Khilafah, denn wer dessen Amt innehat, besitzt ohne jede Ausnahme alle verpflichtenden Befugnisse der Herrschaft, der Autorität und der Gesetzgebung. Er ist die oberste Führung über alle Muslime weltweit, um die Regeln der islamischen Shar'a unter Anwendung der Konzepte, die der Islam gebracht hat, und der Regeln, die er festgelegt hat, umzusetzen, und um die islamische Botschaft der Welt zu überbringen. Die Botschaft wird überbracht, indem man den Menschen den Islam vorstellt und sie aufruft, ihn anzunehmen, und indem man Jihad auf dem Weg Allahs führt. Khilafah wird auch als Imama oder Imaratul-Mu'mineen (Führung der Gläubigen) bezeichnet. Es ist ein zeitliches Amt und kein Amt, das das Jenseits betrifft. Das Khilafah besteht, um den Islam unter den Menschen umzusetzen und ihn unter der Menschheit zu verbreiten. Es unterscheidet sich vom Prophetentum, denn das Prophetentum und das Gesandtsein sind Ämter, durch die ein Prophet oder ein Gesandter die Shar'a von Allah (SWT) durch Offenbarung empfängt, um sie den Menschen zu überbringen, unabhängig von ihrer Umsetzung. Allah (SWT) sagt:
The Khilafah State is a Human State and not a Theological State The Islamic State is the Khilafah, for the one who holds its post would possess all the mandatory powers of ruling, authority and legislation without any exception. It is the supreme leadership over all the Muslims worldwide so as to implement the rules of the Islamic Shar’a using the concepts that Islam has brought and the rules which it has legislated; and to convey the Islamic Message to the world. The Message is conveyed by introducing Islam to people and calling on them to embrace it and perform Jihad in the way of Allah. Khilafah is also known as Imama or Imaratul-Mu’mineen (leadership of the believers). It is a temporal post and not a post relating to the Hereafter. The Khilafah exists to implement Islam on people and to spread it to mankind. It is different to the Prophethood, for the Prophethood and the Messengership are posts whereby a Prophet or a Messenger receives the Shar’a from Allah (swt), through revelation, to convey it to people regardless of its implementation. Allah (swt) says:
„Die Pflicht des Gesandten besteht nur darin, die klare Botschaft zu verkünden.“ [TMQ An-Nur: 54]
“The Messenger’s duty is only to preach the clear Message.” [TMQ An-Nur: 54]
Er (swt) sagt auch: „Deine Pflicht ist es, die Botschaft zu überbringen.“ [TMQ Al-Imran: 20]
He (swt) also says: “Your duty is to convey the Message.” [TMQ Al-Imran: 20]
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says:
„Die Pflicht des Gesandten ist nur, die Botschaft zu verkünden.“ [TMQ Al-Ma’idah: 99]
“The Messenger’s duty is only to proclaim the Message.” [TMQ Al-Ma’idah: 99]
Dies unterscheidet sich daher vom Khilafah, das die Umsetzung der Scharia Allahs (swt) unter den Menschen ist. Es ist für einen Propheten oder einen Gesandten nicht Bedingung, das, was ihm von Allah (swt) offenbart wurde, unter den Menschen umzusetzen, um Gesandter zu werden. Vielmehr ist es Bedingung, dass er die Scharia von Allah (swt) empfängt und den Auftrag erhält, sie zu verkünden. Daraus ist ersichtlich, dass das Amt des Prophetentums und des göttlichen Gesandtseins sich vom Amt des Khilafah unterscheidet, denn das Prophetentum ist theologisch und wird von Allah (swt) demjenigen verliehen, dem Er will. Das Khilafah hingegen ist ein menschliches Amt, bei dem die Muslime ihre Bay'ah dem geben, dem sie wollen, und zum Khaleefah über sich bestimmen, wen sie aus den Muslimen wünschen. Unser Gesandter Muhammad ﷺ war ein Herrscher, der die Scharia umsetzte, die er von Allah empfangen hatte. So innehabend das Prophetentum und das Gesandtsein, übernahm er zugleich das Amt, den Muslimen vorzustehen und die Regeln des Islam zu etablieren. Allah (swt) befahl ihm daher, sowohl zu herrschen als auch die Botschaft zu überbringen. Er befahl ihm:
This is therefore, different from the Khilafah, which is the implementation of the Shar’a of Allah (swt) on mankind. It is not conditional for a Prophet or a Messenger to implement on the people what was revealed to Him from Allah (swt) in order to become a Messenger. Rather, it is conditional for Him to receive Shar’a from Allah (swt) and to be ordered to proclaim it can be seen, therefore, that the posts of Prophethood and Divine Messengership are different from the post of Khilafah, because Prophethood is theological, which Allah (swt) gives to whoever He wishes. The Khilafah on the other hand, is a human post whereby the Muslims give their Bay’ah to whoever they wish and appoint over them as Khaleefah whomever they like from among the Muslims. Our Messenger Muhammad (pbuh), was a ruler who implemented the Shari’ah which he had received from Allah. So he (pbuh) held the Prophethood and the Messengership and at the same time also assumed the post of presiding over the Muslims in establishing the rules of Islam. Allah (swt) thus, commanded Him to rule as well as to convey the Message. He ordered him:
„Und richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat." [TMQ Al-Ma’idah: 49]
“And judge between them by that which Allah has revealed.” [TMQ Al-Ma’idah: 49]
Er (swt) sagt auch: „Wir haben dir das Buch in Wahrheit herabgesandt, damit du zwischen den Menschen nach dem richtest, was Allah dir gezeigt hat.“ [TMQ An-Nisa: 105]
He (swt) also says: “We have sent down to you the Book in truth so that you judge between people by that which Allah has shown you.” [TMQ An-Nisa: 105]
Allah (SWT) sagt außerdem:
Allah (swt) also says:
„O Gesandter! Verkünde, was dir von deinem Herrn herabgesandt wurde.“ [TMQ Al-Ma’idah: 67]
“O Messenger! Proclaim the (Message) which has been sent to you from your Lord.” [TMQ Al-Ma’idah: 67]
„Dieser Qur'an wurde mir durch Offenbarung eingegeben, damit ich euch und alle, die er erreicht, warne.“ [TMQ Al-An’am: 19]
“This Qur’an has been revealed to me by inspiration so that I may warn you and all whom it reaches.” [TMQ Al-An’am: 19]
„O du, der du dich eingehüllt hast. Steh auf und warne!“ [TMQ Al-Muddassir: 1-2]
“O you wrapped up. Arise and deliver warning.” [TMQ Al-Muddassir: 1-2]
Doch als er (Friede sei mit ihm) die Botschaft mit Worten überbrachte, etwa indem er den Ausspruch Allahs (swt) verkündete: „Und Allah hat den Handel erlaubt und den Wucher verboten." [TMQ Al- Baqarah: 275]
However, when he (pbuh) conveyed the Message by words, such as proclaiming the saying of Allah (swt): “And Allah has made trading lawful and has forbidden usury.” [TMQ Al- Baqarah: 275]
Er könnte es durch seine Handlungen verkünden, wie beim Vertrag von Hudaybiyah, den er ohne Zögern abschloss. Er pflegte seinen Anhängern entschieden zu befehlen, diese Befehle ohne Rücksprache mit irgendjemandem auszuführen. Er ﷺ wies sogar eine Meinung rundheraus zurück, wenn jemand sie ihm vorschlug und sie der Offenbarung widersprach. Wurde er ﷺ nach einer Regel gefragt, die ihm noch nicht offenbart worden war, schwieg er, bis eine solche Regel offenbart wurde. Wenn er ﷺ jedoch Handlungen unternahm, beriet er sich mit den Menschen; und wenn er zwischen den Menschen richtete, bestätigte er nicht, dass das, was er verfügte, dem Tatsachenbestand entsprach. Er sagte vielmehr, dass er gemäß dem richte, was er an Beweisen vernommen habe. Als die Sure Bara'ah offenbart wurde, befahl er ﷺ 'Ali ibn Abi Talib, Abu Bakr einzuholen, um die Menschen während der Pilgerzeit aufzusuchen und ihnen die Sure zu verkünden. So rezitierte 'Ali (ra) ihnen die Sure auf dem 'Arafat und ging unter ihnen umher, bis er sie verkündet hatte. Als der Gesandte Allahs ﷺ den Vertrag von Hudaybiyah unterzeichnete, wies er alle Meinungen der Gefährten zurück und zwang ihnen seine eigene Meinung auf, weil sie eine Offenbarung von Allah (swt) war. Als Jabir ihn fragte, was er mit seinem Vermögen tun solle, antwortete er ihm ﷺ nicht, bis die Regel offenbart wurde. Al-Bukhari überliefert ein Hadith auf die Autorität von Muhammad ibn al-Munkadir, der sagte:
He might proclaim it through his actions, like the treaty of Hudaybiyah, where he did so without hesitation. He (pbuh) would decisively order his followers to execute those orders without consulting anyone. He (pbuh) would even reject an opinion outright if anyone suggested it to him, if it was contrary to the revelation. If he (pbuh) were asked about a rule that had not yet been revealed to him, he would remain silent until such a rule was revealed. However, when he (pbuh) undertook the actions, he (pbuh) would consult the people; and when he judged between the people he did not confirm that what he decreed was according to the fact of the matter. He, rather said that he judged in accordance with what he heard of evidences.When the Surah of Bara’ah was revealed, he (pbuh) ordered ‘Ali ibn Abi Talib to catch up with Abu Bakr in order to call on the people and to proclaim the Surah to them during the Hajj season. So ‘Ali (rta) recited the Surah to them on ‘Arafat and went about them until he had proclaimed it. When the Messenger of Allah (pbuh) signed the treaty of Hudaybiyah, he rejected all the opinions of the Sahabah and forced his own opinion upon them because it was revelation from Allah (swt).When Jabir asked Him what to do with his wealth, he (pbuh) did not answer Him until the rule was revealed. Bukhari narrates a Hadith on the authority of Mohammed ibn al-Munkadir who said:
„Ich hörte Jabir ibn ‘Abdullah sagen: ‚Ich war erkrankt, da kam der Gesandte Allahs ﷺ zu Fuß mit Abu Bakr, um mich zu besuchen. Als er zu mir kam, war ich bewusstlos. Da verrichtete er die Waschung, goss dann das Wasser über mich, sodass ich wieder zu Bewusstsein kam, und ich sagte: O Gesandter Allahs ﷺ, was soll ich mit meinem Vermögen tun? Wie soll ich mit meinem Vermögen verfahren? Er antwortete mir nicht, bis der Vers über das Erbe (al-Meerath) herabgesandt wurde.‘“ Dies betraf die Aufgabe des Prophetentums, des Gesandtseins und die Übermittlung (Tableegh) der Botschaft an die Menschen. Was die Ausübung der Aufgabe von Herrschaft und Regierung betrifft, so verfuhr der Gesandte Allahs ﷺ anders. In der Schlacht von Uhud versammelte der Gesandte Allahs ﷺ die Muslime in der Moschee und beriet sich mit ihnen, ob sie innerhalb oder außerhalb von al-Madinah kämpfen sollten. Die Mehrheit entschied sich für den Kampf außerhalb, während er ﷺ es vorzog, innerhalb von Madinah zu kämpfen. Dennoch entschied er sich, der Mehrheit zu folgen, und kämpfte außerhalb von al-Madinah. Ferner warnte er die Menschen, wenn er zwischen ihnen richtete, dass er möglicherweise zugunsten des einen auf Kosten des anderen geurteilt haben könnte. Al-Bukhari berichtet auf die Autorität von Umm Salama, dass der Gesandte Allahs ﷺ einen Streit vor seiner Haustür hörte. Er ging hinaus zu den streitenden Parteien und sagte:
“I heard Jabir ibn ‘Abdullah say: ‘I had fallen ill so the Messenger of Allah (pbuh) came walking to visit me with Abu Bakr. He got there while I was unconscious. So he performed Wudhu then poured that water over me so I regained conscience, then I said, O Messenger of Allah (pbuh), what should I do with my wealth? How shall I act with regard to my wealth? He did not answer me until the verse of al-Meerath (inheritance) was revealed.’” This was with regard to the task of Prophethood, Messengership and the conveying (Tableegh) of the Message to the people. As for executing the task of government and ruling, the Messenger of Allah (pbuh) followed a different course. At the battle of Uhud the Messenger of Allah (pbuh) gathered the Muslims inside the Masjid and consulted them about whether to fight inside al-Madinah or outside it. The majority opted to fight outside while he (pbuh) preferred to fight inside Madinah, however, he (pbuh) chose to go along with the majority and to fight outside al-Madinah. Furthermore, when he (pbuh) judged between people he warned them that he might have judged in their favour at the expense of others. Al-Bukhari reports on the authority of Umm Salama that the Messenger of Allah (pbuh) overheard a dispute outside his doorstep, so he came out to the disputing parties and said:
„Ich bin nur ein Mensch, und manchmal kommen streitende Parteien zu mir. Einige von euch mögen beredter sein als andere, und so glaube ich ihm und urteile zu seinen Gunsten. Wem ich zu seinen Gunsten urteile auf Kosten des Rechts eines anderen Muslims, für den ist es wie ein Stück aus dem Höllenfeuer; es liegt bei ihm, es anzunehmen oder zurückzulassen.“ Ahmad überlieferte von Anas, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
“I am only human and sometimes disputing parties come to me, some of you may be more eloquent than others, so I believe Him and I judge in his favour. Whoever I judged in his favour at the expense of another Muslim’s right it would be for Him like a piece from the Hell-fire, it is up to Him to take it or leave it.” Ahmad narrated from Anas that the Messenger of Allah (pbuh) said:
„...Ich wünschte wahrlich, Allah Azza wa Jall zu begegnen, ohne dass jemand von mir eine Ungerechtigkeit einfordert, die ich gegen Ihn begangen hätte, sei es Blut oder Geld.“ Dies zeigt deutlich, dass er zwei Ämter innehatte: das Prophetentum, verbunden mit dem Gesandtenamt, und die Führung über alle Muslime der Welt, um die Shari'ah Allahs zu errichten, die Er (swt) ihm (ﷺ) offenbart hatte. Er ﷺ erfüllte jede dieser Aufgaben entsprechend dem, was die jeweilige Aufgabe erforderte, und handelte in jeder Rolle unterschiedlich. Er ﷺ nahm den Bay'ah ab, um über die Muslime in der Herrschaft zu regieren. Er nahm ihn von Männern und Frauen, nicht aber von Kindern, die noch nicht die Pubertät erreicht hatten. Dies bestätigt nur, dass es sich um einen Bay'ah auf die Herrschaft und nicht auf das Prophetentum handelte. Wir finden daher, dass Allah (swt) ihn ﷺ nie hinsichtlich der Übermittlung der Botschaft und der Ausführung ihrer Aufgaben getadelt hat. Vielmehr bat Er ihn ﷺ, sich nicht durch die mangelnde Resonanz der Menschen während der Übermittlung der Botschaft entmutigen zu lassen. Allah (swt) sagt:
“...I verily would wish to meet Allah Azza wa Jall without anyone claiming from me for an act of injustice I had committed against Him be it blood or money.” This clearly indicates that he held two posts: Prophethood, together with Messengership and the leadership over all the Muslims in the world in order to establish the Shari’ah of Allah which He (swt) revealed to Him (pbuh). He (pbuh) performed each task in accordance with that which the task itself required, acting differently in each role. He (pbuh) took the Bay’ah to rule upon the Muslims in ruling. He took it from men and women but not from children who had not yet reached puberty. This only confirms that it was a Bay’ah over ruling and not over Prophethood. We therefore find that Allah (swt) has never rebuked Him (pbuh) concerning the conveyance of the Message and the execution of its tasks. Instead He (pbuh) asked Him not to be disheartened by the lack of response from the people during the conveyance of the Message. Allah (swt) says:
„Lass deine Seele nicht in Bedauern um sie verharren.“ [TMQ Fatir: 8]
“Let not your soul be vested in regret for them.” [TMQ Fatir: 8]
Er (swt) sagt außerdem: „Und sei nicht betrübt über sie, und beunruhige dich nicht wegen ihrer Ränke." [TMQ An- Nahl: 127]
He (swt) also says: “ Nor grieve over them and distress not yourself because of their plots.” [TMQ An- Nahl: 127]
Er (swt) sagt außerdem:
He (swt) also says:
„Deine Pflicht ist nur die Übermittlung der Botschaft.“ [TMQ Ash-Shura: 48]
“Your duty is but to convey the Message.” [TMQ Ash-Shura: 48]
Doch Allah (swt) tadelte ihn milde, wenn er Aufgaben wahrnahm, wie sie mit der Herrschaft verbunden waren. Dies geschah im Zusammenhang mit den Handlungen, die er bei der Ausführung der bereits offenbarten und überbrachten Regeln vollzog. Allah (swt) rügte ihn in diesen Fällen dafür, dass er gegen das handelte, was er (saw) für angemessener hielt. Allah (swt) sagt:
However, Allah (swt) did mildly rebuke Him when he (pbuh) performed such duties as those that were associated with ruling. This was in conjunction with the actions that he performed whilst executing the rules that had already been revealed and conveyed. Allah (swt) in those cases reproached Him for acting contrary to the things that He (pbuh) considered more appropriate. Allah (swt) says:
„Es geziemt einem Propheten nicht, Gefangene zu nehmen, bevor er das Land gründlich unterworfen hat.“ [TMQ Al-Anfal: 67]
“It is not fitting for a Prophet that he should have prisoners of war until he had thoroughly subdued the land.” [TMQ Al-Anfal: 67]
Er sagt außerdem:
He also says:
„Möge Gott dir Gnade erweisen! Warum hast du ihnen die Befreiung gewährt?“ [TMQ At-Tauba: 43]
“God give you grace! Why did you grant them exemption.” [TMQ At-Tauba: 43]
Aus all dem geht klar hervor, dass das Amt der Führung und Herrschaft über die Muslime ein anderes ist als das Amt der Prophetie. Ebenso ist klar, dass das Amt des Kalifats ein weltliches Amt ist und kein Amt, das mit dem Jenseits zusammenhängt. Aus den vorangegangenen Belegen schließen wir daher, dass das Kalifat, das ein Amt der obersten Führung über alle Muslime in der Welt ist, ein menschliches Amt und kein theologisches ist. Es ist das Amt der Herrschaft, das der Gesandte Allahs ﷺ innehatte. Er ﷺ hinterließ dieses Amt mit der Anordnung, dass ein Muslim ihm in diesem Herrschaftsamt nachfolgen solle, nicht aber im Amt der Prophetie. Es ist also ein Amt der Nachfolge des Gesandten Allahs ﷺ in der Führung der Muslime, zur Durchsetzung der Regeln des Islam und zur Verbreitung seiner Da'wah, nicht aber im Empfangen der Offenbarung und in der Übernahme der Scharia von Allah (SWT).
All this clearly demonstrates that the post of leadership and ruling over the Muslims is different from the post of Prophethood. It is also clear that the post of Khilafah is a temporal post and not one related to the Hereafter. We therefore, conclude from the preceding evidences that the Khilafah, which is a post of supreme leadership over all the Muslims in the world, is a human post and not a theological one. It is the post of ruling, which the Messenger of Allah (pbuh) held. He (pbuh) left that post with orders that a Muslim should succeed Him in that post of ruling and not that of Prophethood. It is thus a post of succession to the Messenger of Allah (pbuh) with regards to the leadership of the Muslims, for the implementation of rules of Islam and conveying its Da’wah, and not with regards to receiving revelation and the taking of the Shari’ah from Allah (swt).
Was die Unfehlbarkeit (ʿIsma) des Gesandten Allahs ﷺ betrifft, so ergibt sie sich daraus, dass er ein Prophet ist, und nicht daraus, dass er Herrscher ist. Denn die Unfehlbarkeit ist eine Eigenschaft aller Propheten und Gesandten, ganz gleich, ob sie selbst über die Menschen mit ihrer Scharia herrschten und sie umsetzten oder ob sie lediglich ihre Scharia überbrachten, ohne das Amt des Herrschers innezuhaben oder die Umsetzung ihrer Scharia zu leiten. Mūsā, ʿĪsā und Ibrāhīm (as) waren alle unfehlbar, ebenso Muhammad ﷺ. Die Unfehlbarkeit gehört daher zur Prophetie und zum Gesandtenamt, nicht zur Herrschaft. Dass der Gesandte Allahs ﷺ bei der Ausübung seiner Herrschaftsaufgaben niemals eine verbotene Handlung (Haram) beging noch eine Pflicht (Wajib) vernachlässigte, rührte daher, dass er in Bezug auf Prophetie und Gesandtschaft unfehlbar war, und nicht daher, dass er Herrscher war. Die Ausübung der Herrschaft erfordert daher nicht als solche Unfehlbarkeit; vielmehr war er ﷺ unfehlbar, weil er ein Prophet und ein Gesandter war. Er ﷺ übernahm seine Pflichten als Herrscher daher so, wie jeder andere Mensch, der über andere Menschen herrscht, dies tut. Der Koran hat dies deutlich festgestellt, Allah (swt) sagt:
As for the infallibility (‘Isma) of the Messenger of Allah (pbuh), this results from the fact that he is a Prophet and not from being a ruler. This is because infallibility is an attribute of all the Prophets and Messengers, regardless of whether they themselves ruled people with their Shari’ah and implemented it or whether they just conveyed their Shari’ah without holding the post of ruler or managing its implementation. Musa, ‘Isa and Ibrahim (as) were all infallible, as was Muhammad (pbuh). Therefore, infallibility is for Prophethood and the Messengership, not for ruling. The fact that the Messenger of Allah (pbuh) never committed a forbidden act (Haram) nor neglected a duty (Wajib) whilst executing the functions of ruling resulted from the fact that he was infallible with respect to Prophethood and Messengership and not because he was a ruler. Thus his execution of ruling does not require infallibility as such, but in reality he (pbuh) was infallible because he was a Prophet and a Messenger. He (pbuh), therefore, assumed his duties as a ruler just as any other human being, who rules over other humans, does. The Qur’an has clearly stated this, Allah (swt) says:
„Sprich: Ich bin nur ein Mensch wie ihr.“ [TMQ Al-Kahf: 110]
“Say, verily I am but a man like yourselves.” [TMQ Al-Kahf: 110]
Allah (swt) sagt im selben Vers, wodurch Er sich von den anderen Menschen unterscheidet:
Allah (swt) saying in the same verse outlines the difference between Him (pbuh) and other humans:
„(Aber) die Offenbarung ist mir zuteilgeworden.“ [TMQ Al-Kahf: 110]
“(But) the inspiration has come to me.” [TMQ Al-Kahf: 110]
Der Unterschied liegt also darin, dass er (Friede sei mit ihm) Offenbarung empfing, nämlich das Prophetentum. Abgesehen davon war er ein Mensch wie jeder andere Mensch. Daher war er in seiner Herrschaft ein Mensch, und zweifellos wären auch seine Nachfolger (Khulafaa’) Menschen wie alle anderen Menschen, denn sie wären nur Nachfolger von ihm in der Herrschaft, nicht im Prophetentum und im Gesandtsein. Die Unfehlbarkeit gilt daher nicht für den Khaleefah, da sie für die Herrschaft nicht erforderlich ist, sondern eine Voraussetzung des Prophetentums darstellt. Der Khaleefah ist lediglich ein Herrscher, weshalb die Bedingung der Unfehlbarkeit für diejenigen, die dieses Amt übernehmen, keine Rolle spielt. Es ist sogar verboten, Unfehlbarkeit als Vorbedingung festzulegen, die demjenigen obliegt, der das Amt des Khilafah übernimmt. Dies liegt daran, dass Unfehlbarkeit auf die Propheten beschränkt ist und es verboten ist, sie für irgendjemanden außer einem Propheten zu beanspruchen. Die Übermittlung (Tableegh) einer Shari’ah erfordert die Unfehlbarkeit allein beim Propheten und Gesandten, also die Unfehlbarkeit bei der Überbringung der göttlichen Botschaft. Ihre Verwirklichung in Form des Nichtbegehens von Sünden folgt auf die Unfehlbarkeit bei der Übermittlung (Tableegh). Denn die Unfehlbarkeit bei ihm wäre ohne die Unfehlbarkeit vor dem Begehen verbotener Dinge nicht vollständig. Somit ist Unfehlbarkeit notwendig für die Überbringung der Botschaft, nicht dafür, ob die Menschen an ihn glauben oder nicht, und auch nicht dafür, ob bei den Handlungen Fehler auftreten oder nicht. Vielmehr erfordert allein die Überbringung der Botschaft die Unfehlbarkeit, nicht mehr. Hätte Allah den Propheten oder Gesandten nicht unfehlbar gemacht, so wäre es möglich gewesen, dass er die Botschaft verbirgt, etwas hinzufügt oder etwas von ihr wegnimmt, Dinge erdichtet, die Allah nicht gesagt hat, oder einen Fehler begeht, indem er etwas verkündet, das nicht das ist, was ihm zu übermitteln befohlen wurde. All diese Dinge widersprechen der Überbringung einer Botschaft von Allah (Friede sei mit ihm) und dem Gesandtsein, an das geglaubt werden muss. Daher war es notwendig, dass der Gesandte in der Verkündigung der Botschaft durch Unfehlbarkeit (ʿIsma) gekennzeichnet ist, und dementsprechend folgt seine Unfehlbarkeit vor dem Begehen von Sünden. Daher waren sich die Gelehrten über die Unfehlbarkeit (ʿIsma) der Propheten in der Frage des Begehens der verbotenen Dinge (al-muharramāt) uneinig. Einige von ihnen sagten, er sei nur vor dem Begehen der großen Sünden (al-kabāʾir) unfehlbar, und es sei möglich, dass er kleine Sünden (aṣ-ṣaghāʾir) begehe. Andere sagten, er sei sowohl vor großen als auch vor kleinen Sünden unfehlbar. Sie begründeten dies damit, dass die Vollkommenheit der Verkündigung von den Handlungen abhänge. Hängt die Vollkommenheit der Verkündigung von den Handlungen ab, so umfasst die Unfehlbarkeit in der Verkündigung auch die Handlungen. Demnach ist der Prophet vor dem Begehen von Sünden unfehlbar, da die Verkündigung nicht vollkommen wäre, wenn er in den Handlungen nicht unfehlbar wäre. Hängt die Vollkommenheit der Verkündigung jedoch nicht von den Handlungen ab, so umfasst die Unfehlbarkeit sie nicht. Dann wäre er von ihnen nicht unfehlbar, denn die Verkündigung wäre auch ohne sie vollkommen. Deshalb besteht unter den Muslimen kein Streit darüber, dass der Prophet ﷺ nicht vor Handlungen unfehlbar war, außer denen, die Allah als angemessener erachtete, denn die Vollkommenheit der Verkündigung hängt gewiss nicht von diesen Handlungen ab. Somit ist die Unfehlbarkeit (ʿIsma) allein auf die Verkündigung beschränkt, und daher existiert sie nur bei den Gesandten und den Propheten; es ist nicht erlaubt, dass sie bei anderen als ihnen schlechthin vorhanden ist.
Jedoch ist der Beweis für die Unfehlbarkeit rationaler und nicht textlicher Natur. Daher ist es der Verstand, der notwendig macht, dass die Propheten und Gesandten in der Überbringung der Botschaft unfehlbar sind. Denn das Gesandt-Sein oder das Prophet-Sein erfordert es, andernfalls wäre er kein Gesandter oder Prophet. Ebenso ist es durch den Gebrauch des Verstandes, dass demjenigen, der nicht beauftragt ist, eine Botschaft von Allah zu verbreiten, nicht erlaubt ist, unfehlbar zu sein, denn er ist ein Mensch. Durch die Natur, die Allah ihm angeboren erschaffen hat, ist er dem Irrtum und der Vergesslichkeit unterworfen. Da er nicht mit einer Botschaft von Allah beauftragt ist, gibt es keinen Grund, der erfordert, dass er unfehlbar ist. Behauptet jemand, er sei unfehlbar, so impliziert dies, dass er mit einer Botschaft von Allah beauftragt ist, was nicht erlaubt ist, denn es gibt nach Muhammad ﷺ keinen Propheten mehr. Allah (SWT) sagt:
However, the evidence of the infallibility is rational and not textual. Thus, it is the mind that necessitates that the Prophets and Messengers be infallible in the conveyance of the Message. For being a Messenger or a Prophet requires it, otherwise he would not be a Messenger or a Prophet. It is also through the use of the mind that the one who is not commanded to propagate a Message from Allah is not allowed to be infallible, because he is a human being. By the nature that Allah made innate in Him he is subject to error and forgetfulness. Since he is not commanded with a Message from Allah there is no cause that requires Him to be infallible. If a person claims he is infallible then this implies that he is commanded with a Message from Allah, something that is not allowed, because there is no Prophet after Muhammad (pbuh). Allah (pbuh) says:
„Er ist der Gesandte Allahs ﷺ und das Siegel der Propheten.“ [TMQ Al-Ahzab: 40]
“He is the Messenger of Allah and the seal of the Prophets.” [TMQ Al-Ahzab: 40]
Daher ist die Behauptung der Unfehlbarkeit tatsächlich eine Behauptung des Gesandtseins. Denn der Gesandte überbringt eine Botschaft von Allah, und da ein Mensch die Fähigkeit hat, Fehler zu begehen und sich bei der Botschaft Allahs zu irren, ist Unfehlbarkeit erforderlich, um die Botschaft Allahs vor Veränderung oder Verfälschung zu bewahren. Deshalb muss der Gesandte unfehlbar sein, um Ihn davor zu schützen, in Irrtum zu verfallen oder Fehler zu machen. Allein aus diesem Grund gehört die Unfehlbarkeit zu den Eigenschaften der Gesandten und Propheten, und nur sie bedürfen dieser Unfehlbarkeit. Wenn jemand außer einem Gesandten Unfehlbarkeit für sich beansprucht, bedeutet das, dass diese Person den Zweck und den Grund der Unfehlbarkeit für sich beansprucht, nämlich die Überbringung der Botschaft, d. h. er würde behaupten, dass ihm aufgetragen sei, eine Botschaft von Allah zu überbringen. Daher ist es nicht erlaubt, die Unfehlbarkeit beim Khaleefah zur Bedingung zu machen, denn sie zur Bedingung für ihn zu machen, bedeutet, dass ihm aufgetragen wäre, eine Botschaft von Allah zu verkünden, die es notwendig macht, dass er unfehlbar ist, und das ist nicht erlaubt.
Hence, a claim of infallibility is in fact a claim of a Messengership. This is because the Messenger is conveying a Message from Allah, and being a human has the capacity to make mistakes and err in the Message from Allah, infallibility is required to prevent the Message of Allah from change or alteration. Thus, the Messenger must be infallible to protect Him from falling into error or making mistakes. It is for this reason alone that infallibility is one of the characteristics of the Messengers and Prophets and it is only they who require this infallibility. If infallibility is claimed by anybody other than a Messenger then it means that this person claims the purpose and the cause of infallibility, which is the conveyance of the Message i.e. he would claim that he is commanded with conveying a Message from Allah. Therefore, it is not allowed to stipulate infallibility to the Khaleefah, because making infallibility a condition upon Him implies that he is commanded to proclaim a Message from Allah that makes it necessary for Him to be infallible, a matter that is not allowed.
Daraus folgern wir, dass der Khalif ein Mensch ist und es als zulässig gilt, dass er Fehler macht, zerstreut oder vergesslich ist sowie lügt, betrügt, sündigt und anderes tut. Das liegt daran, dass er kein Prophet und kein Gesandter ist, sondern nur ein gewöhnlicher Mensch. Der Gesandte Allahs ﷺ hat uns mitgeteilt, dass der Imam einen Fehler begehen kann, und er hat darauf hingewiesen, dass der Imam Dinge tun kann, die die Menschen verabscheuen und für die sie ihn verfluchen, wie Unterdrückung, Ungehorsam und andere Dinge. Er hat uns informiert, dass offenkundiger Kufr vom Imam ausgehen kann. Muslim überlieferte auf die Autorität von Abu Hurayra hin, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
From this, we deduce that the Khaleefah is a human being and it is accepted that he might make mistakes, be absent minded, forgetful as well as lie, betray, commit sin and other things. This is because he is not a Prophet or a Messenger, but just a normal human being. The Messenger of Allah (pbuh) has informed us that the Imam may make a mistake and he informed that the Imam may do things which people hate and curse Him for, like oppression, disobedience and other things. He informed us that open Kufr may appear from the Imam. Muslim reported on the authority of Abu Hurayra that the Messenger of Allah (pbuh) said:
„Wahrlich, der Imam ist nur ein Schild, hinter dem die Menschen kämpfen und durch den sie sich schützen. Wenn er also gebietet, die Taqwa Allahs zu wahren, und er gerecht ist, so erhält er dafür Lohn gleich diesen (Handlungen); gebietet er jedoch etwas anderes, so lastet die gleiche Last auf ihm.“ Das bedeutet, dass es möglich ist, dass der Imam etwas anderes als die Furcht vor Allah gebietet. Muslim überliefert außerdem von ‘Abdullah, der sagte: „Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: ‚Nach mir wird es Eigennutz und Dinge geben, die ihr verabscheuen werdet.‘ Sie sagten: ‚O Gesandter Allahs, was befiehlst du dem von uns, der dies erlebt?‘ Er ﷺ sagte: ‚Ihr sollt das Recht erfüllen, das euch obliegt, und von Allah das erbitten, was euch zusteht.‘“ Muslim überliefert von ‘Auf ibn Malik, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
“Verily the Imam is but a shield from behind which the people fight and by which they protect themselves. So if he ordered to observe the Taqwa of Allah and he was just he would have equal to these (actions) in reward, and if ordered other than that it would be against Him equal to that.” This means that it is possible that the Imam may command with other than the fear of Allah. Muslim also narrated from ‘Abdullah who said: “The Messenger of Allah (pbuh) said; ‘There would be after me selfishness and matters which you hate.’ They said, ‘O Messenger of Allah, how do you order the one of us who would witness that?’ He (pbuh) said, ‘You should offer the right due upon you, and you ask Allah the thing which is due to you.’” Muslim narrated from ‘Auf ibn Maalik that the Messenger of Allah (pbuh) said:
„‚Die besten eurer Imame sind diejenigen, die ihr liebt und die euch lieben, für die ihr betet und die für euch beten; und die schlechtesten eurer Imame sind diejenigen, die ihr hasst und die euch hassen, die ihr verflucht und die euch verfluchen.‘ Wir fragten: ‚O Gesandter Allahs, sollen wir ihnen dann nicht den Krieg erklären?‘ Er sagte: ‚Nein, solange sie unter euch das Gebet verrichten. Und wenn ihr an euren Herrschern etwas seht, das ihr verabscheut, dann verabscheut die Tat, doch entzieht ihnen nicht die Gefolgschaft des Gehorsams.‘“ Al-Bukhari überliefert von Junada ibn Abi Umayyah, der sagte: „Wir gingen zu ʿUbadah ibn as-Samit, als er krank war, und sagten: ‚Möge Allah (swt) dich leiten. Berichte uns einen Hadith vom Gesandten Allahs (pbuh), damit Allah dich dadurch nützen möge.‘ Er sagte: ‚Der Gesandte Allahs (pbuh) rief uns zusammen, und wir leisteten ihm den Bay’ah. Und unter dem, was er von uns verlangte, war, dass wir ihm das Versprechen gaben, zu hören und zu gehorchen, sowohl in dem, was wir mögen, als auch in dem, was wir verabscheuen, in Mühsal und in Leichtigkeit, und dass wir die Autorität ihrer Inhaber nicht anfechten sollten, es sei denn, wir sähen offenen Kufr, für den wir einen Beweis von Allah haben.‘“ ʿAʾischa berichtet, dass der Gesandte Allahs (pbuh) sagte: „Wehrt die Strafen von den Muslimen ab, so weit ihr könnt. Wenn der Beschuldigte einen Ausweg hat, so lasst ihn frei, denn es ist besser für den Imam, sich im Vergeben zu irren, als sich im Verhängen der Strafe zu irren.“ [Narrated by at-Tirmithi]
“‘The best of your Imams are those whom you love and they love you and you pray for them and they pray for you, and the worst of your Imams are those whom you hate and they hate you and you curse them and they curse you.’We asked; ‘O Messenger of Allah, shall we not then declare war on them?’ He said; ‘No, as long as they establish prayer among you. And if you see something which you hate in your rulers then hate the action and do not withdraw your allegiance of obedience.’” Al-Bukhari narrated on the authority of Junada ibn abi Umayyah who said: “We went to ‘Ubadah ibn as- Samit when he was sick and we said; ‘May Allah (swt) guide you. Inform us of a Hadith from the Messenger of Allah (pbuh) so Allah may benefit you from it.’ He said, ‘The Messenger of Allah (pbuh) called upon us and we gave Him the Bay’ah, and he said, of that which he had taken from us, that we should give Him the pledge to listen and obey, in what we like and dislike, in our hardship and ease, and that we should not dispute the authority of its people unless we saw open Kufr upon which we had a proof from Allah.’” ‘Aiesha narrates that the Messenger of Allah (pbuh) said; “Avert the punishments from the Muslims as much as you can, so if the accused has any way out let Him go free, because it is better for the Imam to make a mistake in forgiving than to make a mistake in imposing the punishment.” [Narrated by at-Tirmithi]
Diese Ahadith machen deutlich, dass es möglich ist, dass der Imam einen Fehler begeht, vergisst oder ungehorsam ist. Trotzdem hat der Gesandte Allahs ﷺ befohlen, ihm zu gehorchen, solange er nach dem Islam regiert, kein offener Kufr von ihm ausgeht und er nicht zur Sünde befiehlt. Lässt sich nach der Nachricht des Gesandten Allahs ﷺ über die Khulafaa’ also noch etwas dagegen sagen, dass von ihnen Dinge ausgehen werden, die Muslime ablehnen, obwohl er Muslimen befohlen hat, ihnen zu gehorchen? Ist es danach möglich zu sagen, dass der Khaleefah unfehlbar sein muss und nicht wie andere Menschen sein darf? Es ist klar, dass der Staat des Khilafah ein menschlicher Staat ist und kein theokratischer Staat.
These Ahadith clearly make the point that it is possible for the Imam to make a mistake, forget or disobey. Despite this, the Messenger of Allah (pbuh) has ordered the obedience to Him as long as he governed by Islam and no open Kufr occurred from Him and he did not command with sin. So, is there anything to be said after the news of the Messenger of Allah (pbuh) about the Khulafaa’ that there would be from them things which Muslims deny despite the fact that he commanded Muslims to obey them? It is possible after this to say that the Khaleefah has to be infallible and he has not to be like other human beings? It is clear that the Khilafah State is a human state and not a theocratic state.