1.2 Das Wirtschaftssystem versus die Wirtschaftswissenschaft
1.2 The Economic System versus Economic Science
Das Wirtschaftssystem ist dasjenige, das bestimmt, wie der Reichtum verteilt wird, wie man ihn besitzt und wie man ihn ausgibt oder verwendet. Diese Bestimmung folgt einer bestimmten Lebensanschauung bzw. Ideologie. Daher unterscheidet sich das Wirtschaftssystem im Islam von dem des Sozialismus/Kommunismus und dem des Kapitalismus, da jedes dieser Systeme seiner eigenen ideologischen Sicht auf das Leben folgt. Die Wirtschaftswissenschaft befasst sich dagegen mit der Produktion, ihrer Verbesserung, der Erfindung und der Verbesserung ihrer Mittel. Die Wirtschaftswissenschaft ist, wie andere Wissenschaften auch, für alle Völker universell und nicht an eine bestimmte Ideologie gebunden. So unterscheidet sich zum Beispiel die Auffassung vom Eigentum im Kapitalismus von der im Sozialismus/Kommunismus und ebenso von der im Islam. Die Erörterung der Verbesserung der Produktion ist hingegen eine technische Frage, die rein wissenschaftlich ist und für alle Menschen gleich gilt, unabhängig davon, welche Lebensanschauung sie haben.
The economic system is that which determines how to distribute the wealth, how to possess it, and how to spend or dispose of it. This determination follows a particular viewpoint in life, or ideology. Therefore, the economic system in Islam is different from that of Socialism/Communism and that of Capitalism, since each of these systems follows its own ideological viewpoint of life. Economic science discusses production, its improvement, invention and improvement of its means. Economic science, as is the case with other sciences, is universal to all nations and is not associated with a particular ideology. So for example, the view towards ownership in Capitalism differs from that of Socialism/Communism, and differs from that in Islam. However, discussing the improvement of production is a technical issue, which is purely scientific, and the same for all people, no matter what their viewpoint about life is.
Diese Verschmelzung der Untersuchung der Bedürfnisse und der Mittel zu ihrer Befriedigung, d. h. zwischen der Erzeugung der wirtschaftlichen Güter und der Art ihrer Verteilung, und ihre Behandlung als ein und dieselbe Frage und ein und derselben Gegenstand, ist ein Irrtum, der zu einer Vermischung und Einmischung in die kapitalistischen Wirtschaftswissenschaften geführt hat. Infolgedessen ist die Grundlage der kapitalistischen Wirtschaft falsch.
This merger between the study of the needs and the means of their satisfaction i.e. between producing the economic material and the manner of its distribution, and bringing them as one issue and one subject, is an error, which resulted in mixing and interference in the capitalists studies of economy. As a result the basis of the Capitalist economy is wrong.
2. Bedürfnisse sind nicht nur materiell Die Auffassung, die Bedürfnisse, die einer Befriedigung bedürfen, seien rein materiell, ist ein Irrtum und widerspricht der Wirklichkeit menschlicher Bedürfnisse. Neben den materiellen Bedürfnissen gibt es moralische und geistige Bedürfnisse, die jeweils befriedigt werden müssen und die jeweils Güter und Dienstleistungen zu ihrer Befriedigung erfordern.
2. Needs are only Materialistic The reference to the needs which require satisfaction as being purely materialistic is an error, and contradictory to the reality of needs. In addition to material needs there are moral and spiritual needs, each requiring satisfaction, and each requiring commodities and services for their satisfaction.
3. Güter und Dienstleistungen stehen in keinem Zusammenhang mit der Struktur der Gesellschaft Die kapitalistischen Ökonomen richten ihr Augenmerk auf die Bedürfnisse und Vorteile, so wie sie sind, nicht so, wie die Gesellschaft sein sollte. Das bedeutet, dass sie den Menschen als rein materielles Wesen betrachten, dem geistige Bedürfnisse, ethische Vorstellungen und moralische Ziele fehlen. Ebenso kümmert es sie nicht, wie die Gesellschaft im Hinblick auf die sittliche Erhebung strukturiert sein sollte, indem die Tugenden zur Grundlage der gesellschaftlichen Beziehungen gemacht werden, oder was in der Gesellschaft im Sinne geistiger Erhebung vorherrschen sollte, nämlich dass die Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Allah (das Bewusstsein von der Existenz Allahs) zur treibenden Kraft aller Beziehungen wird, um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen. Der kapitalistische Ökonom würde sich darum nicht kümmern, da sein Interesse rein materiell ist, nämlich darauf gerichtet, was die materiellen Bedürfnisse befriedigt. So verhält es sich: Wenn der Mensch beim Verkauf nicht betrügt, dann deshalb, weil er glaubt, dass sein Handel Gewinn bringen wird. Könnte er hingegen durch Betrug Gewinn erzielen, wäre der Betrug für ihn erlaubt. Er speist arme Menschen nicht als Antwort auf den Befehl Gottes, Almosen zu geben, sondern er speist sie, damit sie ihn nicht bestehlen. Würde jedoch ihr Hunger seinen Reichtum vermehren, so würde er sie hungern lassen. Das Hauptanliegen des Kapitalisten ist also allein die Suche nach dem Vorteil, der ein materielles Bedürfnis befriedigt. Der Einzelne, der die anderen nach seinem eigenen Vorteil beurteilt und das wirtschaftliche Leben auf dieser Grundlage errichtet, ist die gefährlichste Person für Gesellschaft und Menschen.
3. Commodities and Services are not related to the structure of the society The Capitalist economists look to the needs and benefits as they are, not as the society should be, which means that they look at man as a purely materialistic creature, empty of spiritual needs, ethical thoughts, and moral objectives. Similarly they do not care about how the society should be structured in terms of moral elevation, by making the virtues the basis for society’s relationships or what should prevail in the society by way of spiritual elevation i.e. making the realisation of man’s relationship with Allah (realising the existence of Allah) the driving force behind all relationships, for the sake of attaining the pleasure of Allah. The Capitalist economist would not care for this since his interest is purely material in terms of what satisfies the materialistic needs. So, if man does not cheat in selling it is because He believes his trade will profit, while if He were to profit by cheating, then cheating would be legal for him. He does not feed poor people in response to the order from God for Him to give charity, rather He feeds them so that they do not steal from him. If, however, their starvation increases his wealth then He would leave them to starve. Thus, the main concern of the Capitalist is to look for the benefit which satisfies a materialistic need only. The individual that looks at others based on his own benefit, and establishes economic life on this basis, is the most dangerous person to society and people.
Unter dem Gesichtspunkt der Bedürfnisse und Nutzen betrachtet, streben die Menschen nach den Ressourcen und Anstrengungen, die als Güter und Dienstleistungen bezeichnet werden, um sie zu erlangen und daraus Nutzen zu ziehen. Der Austausch von Ressourcen und Anstrengungen unter den Menschen schafft Beziehungen zwischen ihnen, gemäß denen sich die Struktur der Gesellschaft bildet. Daher ist es notwendig, bei der Bewertung der Ressourcen und der Anstrengungen zu betrachten, wie die Struktur der Gesellschaft sein sollte, sowohl im Allgemeinen als auch im Einzelnen.
This is from the aspect of needs and benefits. From the aspect of resources and efforts, which are called commodities and services, the individual strives for them to obtain them, so as to gain benefit from them. The exchange of resources and efforts among people creates relationships among them, according to which the structure of the society is formed. So it is necessary to look at what the structure of the society should be, both in general and in detail, when evaluating the resources and the efforts.
Die Sorge um das wirtschaftliche Gut im Hinblick darauf, dass es ein Bedürfnis befriedigt, ohne Rücksicht darauf, was die Gesellschaft sein sollte, ist eine Loslösung des wirtschaftlichen Gutes von der Beziehung, und dies ist unnatürlich. Dieses wirtschaftliche Gut wird unter den Menschen ausgetauscht und schafft dadurch Beziehungen zwischen ihnen, und die Beziehungen bilden die Gesellschaft. Daher sollte die Auswirkung auf die Gesellschaft bei der Betrachtung des wirtschaftlichen Gutes berücksichtigt werden. Deshalb ist es falsch, eine Sache schon deshalb als nützlich anzusehen, weil es jemanden gibt, der sie mag, gleichgültig, ob sie selbst schädlich ist oder nicht, ob sie die Beziehungen zwischen den Menschen beeinflusst oder nicht und ob sie nach dem Glauben der Menschen in der Gesellschaft verboten oder erlaubt ist. Vielmehr sollten Dinge dann als nützlich gelten, wenn sie im Hinblick auf das, was die Gesellschaft sein sollte, tatsächlich nützlich sind. Daher ist es falsch, Cannabis, Opium und dergleichen als nützliche Güter zu betrachten und sie zu wirtschaftlichen Gütern zu erklären, nur weil es jemanden gibt, der sie begehrt. Stattdessen muss bei der Betrachtung des Nutzens einer Sache, d. h. bei der Frage, ob sie als wirtschaftliches Gut gelten kann, die Wirkung dieser wirtschaftlichen Güter auf die Beziehungen zwischen den Menschen in der Gesellschaft berücksichtigt werden. Dinge sollten im Verhältnis zu dem betrachtet werden, was die Gesellschaft sein sollte. Es ist falsch, eine Sache lediglich so zu betrachten, wie sie ist, ohne Rücksicht darauf, was die Gesellschaft sein sollte. Indem sie die Frage der Bedürfnisbefriedigung in den Bereich der Mittel zur Bedürfnisbefriedigung einordnen und die Mittel der Befriedigung allein als Befriedigung eines Bedürfnisses betrachten und keine andere Überlegung anstellen, konzentrieren sich die Ökonomen mehr auf die Produktion von Reichtum als auf dessen Verteilung. Die Bedeutung der Verteilung des Reichtums zur Bedürfnisbefriedigung ist zweitrangig geworden. Daher hat das kapitalistische Wirtschaftssystem nur ein Ziel, nämlich den Reichtum des Landes insgesamt zu vermehren, und es arbeitet darauf hin, das höchstmögliche Produktionsniveau zu erreichen. Er betrachtet das Erreichen des höchstmöglichen Wohlstandsniveaus für die Mitglieder der Gesellschaft als Ergebnis einer Steigerung des Volkseinkommens durch die Anhebung des Produktionsniveaus im Land und dadurch, dass den Individuen ermöglicht wird, sich den Reichtum anzueignen, indem sie frei gelassen werden, ihn zu erarbeiten und zu besitzen. Die Wirtschaft existiert also nicht, um die Bedürfnisse der Individuen zu befriedigen und jedem Einzelnen in der Gemeinschaft die Befriedigung zu erleichtern; vielmehr richtet sie sich auf die Vermehrung dessen, was die Bedürfnisse der Individuen befriedigt, d. h. sie richtet sich auf die Befriedigung der Bedürfnisse der Gemeinschaft durch die Anhebung des Produktionsniveaus und die Steigerung des Volkseinkommens des Landes. Durch die Verfügbarkeit des Volkseinkommens erfolgt die Verteilung des Einkommens unter den Mitgliedern der Gesellschaft mittels der Freiheit des Besitzes und der Freiheit der Arbeit. Es bleibt also den Individuen überlassen, sich vom Reichtum zu nehmen, was sie können, jeder entsprechend dem, was er an Produktionsfaktoren besitzt, ob alle Individuen oder nur einige Individuen zufriedengestellt werden. Dies ist die politische Ökonomie, d. h. die kapitalistische Wirtschaft. Dies ist offensichtlich falsch und widerspricht der Wirklichkeit; es führt nicht zu einer Verbesserung des Lebensstandards aller Individuen und erfüllt nicht die grundlegende Wohlfahrt jedes Einzelnen. Der fehlerhafte Aspekt dieser Sicht besteht darin, dass die Bedürfnisse, die einer Befriedigung bedürfen, individuelle Bedürfnisse sind, sie sind Bedürfnisse eines Menschen; also sind es Bedürfnisse für Muhammad, Salih und Hasan und nicht Bedürfnisse einer Gruppe von Menschen, einer Gruppe von Nationen oder einer Gruppe von Leuten. Derjenige, der sich bemüht, seine Bedürfnisse zu befriedigen, ist das Individuum, sei es, dass er sie unmittelbar befriedigt, wie etwa beim Essen, oder dass er sie durch die Befriedigung der gesamten Gruppe befriedigt, wie etwa bei der Verteidigung der Nation. Daher richtet sich das wirtschaftliche Problem darauf, die Mittel zur Befriedigung für die Individuen zu verteilen, d. h. die Verteilung der Mittel und Vorteile an die Mitglieder der Nation oder des Volkes, nicht nach den Bedürfnissen, die die Nation oder das Volk benötigt, ohne Rücksicht auf jedes einzelne Individuum innerhalb der Nation. Mit anderen Worten: Das Problem ist die Armut, die das Individuum trifft, nicht die Armut, die die Nation trifft. Das Anliegen des Wirtschaftssystems darf allein darin bestehen, die Grundbedürfnisse jedes einzelnen Individuums zu befriedigen, nicht darin, die Erzeugung wirtschaftlicher Güter zu untersuchen. Folglich unterscheidet sich das Studium der Faktoren, die die Größe der nationalen Produktion beeinflussen, von dem Studium, wie alle Grundbedürfnisse aller Individuen persönlich und vollständig befriedigt werden können. Gegenstand der Untersuchung müssen die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse des Menschen als Mensch sein, und das Studium, wie der Reichtum unter den Mitgliedern der Gesellschaft verteilt werden kann, um die Befriedigung all ihrer Grundbedürfnisse zu garantieren. Dies sollte der Gegenstand der Untersuchung sein und zuallererst in Angriff genommen werden. Zudem löst die Behandlung der Armut eines Landes nicht das Armutsproblem einzelner Menschen, individuell betrachtet. Vielmehr motiviert die Behandlung der Armutsprobleme der Individuen und die Verteilung des Reichtums des Landes unter ihnen alle Menschen des Landes, daran zu arbeiten, das Volkseinkommen zu steigern. Das Studium der Faktoren, die die Größe der Produktion und die Steigerung des Volkseinkommens beeinflussen, sollte als Wirtschaftswissenschaft erörtert werden, das heißt bei der Erörterung des wirtschaftlichen Gutes und seiner Vermehrung, anstatt bei der Erörterung der Befriedigung der Bedürfnisse, die durch das Wirtschaftssystem geregelt werden. Die Kapitalisten behaupten, das wirtschaftliche Problem, vor dem jede Gesellschaft stehe, sei die Knappheit an Gütern und Dienstleistungen. Sie behaupten ferner, dass die stetig wachsenden Bedürfnisse und die Unfähigkeit, sie alle zu befriedigen, d. h. die Unzulänglichkeit der Güter und Dienstleistungen, alle Bedürfnisse des Menschen vollständig zu befriedigen, die Grundlage des wirtschaftlichen Problems bilden. Diese Auffassung ist irrig und widerspricht tatsächlich der Wirklichkeit. Dies liegt daran, dass die Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen, die Grundbedürfnisse des Einzelnen als Mensch sind (Nahrung, Unterkunft und Kleidung), und nicht die Luxusgüter, obwohl auch diese angestrebt werden. Die Grundbedürfnisse des Menschen sind begrenzt, und die Ressourcen und Anstrengungen, die man als Güter und Dienstleistungen in der Welt bezeichnet, reichen gewiss aus, um die menschlichen Grundbedürfnisse zu befriedigen; es ist möglich, alle Grundbedürfnisse der Menschheit vollständig zu decken. Somit besteht bei den Grundbedürfnissen kein Problem, unabhängig davon, dass man es als das wirtschaftliche Problem betrachtet, dem sich die Gesellschaft gegenübersieht. Das wirtschaftliche Problem besteht in Wahrheit in der Verteilung dieser Ressourcen und Anstrengungen, die es jedem Einzelnen ermöglicht, alle Grundbedürfnisse vollständig zu befriedigen, und danach ihm hilft, nach dem Erreichen seiner Luxusgüter zu streben.
Im Hinblick auf die stetig steigenden Bedürfnisse: Es handelt sich nicht um ein Thema, das mit dem Anstieg der Grundbedürfnisse zu tun hat, denn die Grundbedürfnisse des Menschen als Mensch nehmen nicht zu, wohl aber seine Luxusbedürfnisse, die sich zugleich vermehren und verändern. Der Anstieg der Bedürfnisse, der mit dem Fortschritt des Menschen in seinem städtischen Leben einhergeht, betrifft eher die Luxusbedürfnisse als die Grundbedürfnisse. Der Mensch arbeitet, um seine Luxusbedürfnisse zu befriedigen, doch deren Nichtbefriedigung verursacht kein Problem; ein Problem entsteht allein durch die Nichtbefriedigung der Grundbedürfnisse. Darüber hinaus ist die Frage der wachsenden Luxusbedürfnisse nur eine Frage, die einige Menschen betrifft, die in einem bestimmten Land leben, nicht aber alle Individuen dieses Landes. Diese Frage wird durch den natürlichen Drang des Menschen gelöst, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Dieser Drang, der aus der Zunahme der Luxusbedürfnisse entsteht, treibt den Menschen dazu, daran zu arbeiten, sie zu befriedigen, sei es durch die Erweiterung der Ressourcen seines Landes, durch Arbeit in anderen Ländern oder durch Expansion und Annexion anderer Länder. Dies ist etwas anderes als die Frage, die Grundbedürfnisse eines jeden einzelnen Menschen in der Gesellschaft vollständig zu befriedigen. Denn das Problem, den Reichtum so zu verteilen, dass jeder Einzelne seine Grundbedürfnisse befriedigen kann, und jedem Einzelnen zu ermöglichen, seine Luxusbedürfnisse zu befriedigen, ist ein Problem, das mit der Lebensanschauung zusammenhängt, die einer bestimmten Nation mit einer bestimmten Ideologie eigen ist. Dies steht im Gegensatz zur Frage der Steigerung des Volkseinkommens durch Steigerung der Produktion, die mit der Lage bestimmter Länder zusammenhängt und durch Nutzung der Ressourcen des Landes, Auswanderung, Expansion oder Zusammenschluss mit anderen Ländern erreicht werden kann. Diese Frage der Vermehrung des Reichtums hängt von der praktischen Umsetzbarkeit der Lösung ab und ist nicht an eine bestimmte Anschauung, eine bestimmte Nation oder eine bestimmte Ideologie gebunden.
With reference to the steadily increasing needs, it is not a subject related to increasing basic needs, because the basic needs of man as a human do not increase, whereas, it is his luxuries which increase and vary. The increase in needs which occurs due to the progress of a human in his urbanised life is related to the luxuries rather than to the basic needs. Man works to satisfy his luxuries, but their non-satisfaction does not cause a problem; what does cause a problem is the non-satisfaction of the basic needs. Besides all of this, the question of the increasing luxuries is a question which is only related to some people who live in a certain country and not to all individuals of that country. This question is solved through the natural urge of a human to satisfy his needs. This urge, resulting from the increase in luxuries, drives man to work towards satisfying them, either by expanding the resources of his country, working in other countries, or through expansion and annexation of other countries. This is different from the issue of completely satisfying the basic needs of each and every individual in society. This is because the problem of distributing the wealth to each and every individual to satisfy his basic needs, and enabling every individual to satisfy his luxuries, is a problem related to the viewpoint in life, which is particular to a certain nation carrying a particular ideology. This is contrary to the question of increasing national income through increasing production, which is related to the situation of particular countries, and could be achieved through utilising the resources of the country, emigration, expansion, or merging with other countries. This issue of increasing wealth depends on the practicality of the solution, and is not related to a particular viewpoint, and not related to a particular nation or ideology.
Die wirtschaftlichen Grundsätze, die festgelegt werden müssen, sind jene Grundsätze, die garantieren, dass der innere und äußere Reichtum des Landes an jeden einzelnen Angehörigen der Nation verteilt wird, sodass sie die vollständige Befriedigung aller Grundbedürfnisse jedes Einzelnen sichern und danach jedem Einzelnen ermöglichen, die Befriedigung seiner Annehmlichkeiten anzustreben. Die Steigerung des Produktionsniveaus erfordert jedoch wissenschaftliche Forschung, und deren Erörterung im Wirtschaftssystem löst nicht das wirtschaftliche Problem, nämlich die vollständige Befriedigung der Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen. Eine Erhöhung des Produktionsniveaus führt zu einem Anstieg des Reichtums des Landes, zieht aber nicht zwangsläufig die vollständige Befriedigung aller Grundbedürfnisse jedes Einzelnen nach sich. Ein Land könnte reich an natürlichen Ressourcen sein, wie im Fall des Irak und Saudi-Arabiens, und dennoch sind die Grundbedürfnisse der meisten ihrer Bürger nicht vollständig befriedigt. Deshalb löst die Produktionssteigerung für sich genommen nicht das grundlegende Problem, das vor allem anderen behandelt werden muss, nämlich die vollständige Befriedigung der Grundbedürfnisse jedes Einzelnen und daran anschließend die Ermöglichung, seine Annehmlichkeiten zu befriedigen. Die Armut und Entbehrung, die zu beheben sind, bestehen daher in der Nichtbefriedigung der Grundbedürfnisse des Menschen als Mensch (also Nahrung, Unterkunft und Kleidung), nicht in den wachsenden Annehmlichkeiten, die aus dem städtischen Fortschritt entstehen. Das zu behandelnde Problem ist somit die Armut und Entbehrung jedes Einzelnen in der Gesellschaft, nicht die Armut und Entbehrung des Landes als Ganzes gemessen. Aus dieser Perspektive (also für jeden Einzelnen) wird Armut und Entbehrung nicht durch die Steigerung der nationalen Produktion behoben, sondern durch die Art und Weise, wie der Reichtum unter den Individuen der Gesellschaft verteilt wird, sodass ihre Grundbedürfnisse vollständig befriedigt werden und die Individuen danach ihre Annehmlichkeiten befriedigen können.
The economic principles which have to be laid down are the principles which guarantee the distribution of the country’s internal and external wealth to each and every individual of the nation, so that they secure the complete satisfaction of all basic needs for each individual, and then enable every individual to seek the satisfaction of the luxuries. However, raising the level of production requires scientific research, and its discussion in the economic system does not solve the economic problem, which is the complete satisfaction of the needs of each and every individual. An increase in the level of production leads to a rise in the level of the wealth of the country but does not necessarily lead to the complete satisfaction of all the basic needs of each and every individual. The country could be rich in natural resources, as in the case of Iraq and Saudi Arabia, but the basic needs of most of their citizens are not satisfied completely. Therefore, the increase of production by itself, does not solve the basic problem which must be treated first and foremost, which is the complete satisfaction of the basic needs of each and every individual, and following that enabling them to satisfy their luxuries. Therefore, the poverty and deprivation required to be treated is the nonsatisfaction of the basic needs of man as a human being (i.e. food, shelter and clothing), not the increasing luxuries resulting from urban progress. Hence, the problem to be treated is the poverty and deprivation of every individual in the society, not the poverty and deprivation of the country measured as a whole. The poverty and deprivation from this perspective (i.e. for every individual) is not treated by increasing national production, rather it is treated by the manner in which the wealth is distributed to the individuals in society enabling complete satisfaction of all their basic needs, and then enabling the individuals to satisfy their luxuries.
Der Kapitalismus betrachtet den Wert als etwas Relatives und nicht Reales, und deshalb wird er als subjektive Größe behandelt. Daher ist der Wert einer Elle Stoff der Grenznutzen dieser Elle unter der Annahme, dass sie auf dem Markt verfügbar ist. Ihr Wert ist außerdem die Menge an Waren und Mühen, die man dafür eintauschen könnte. Der Wert wird zu einem Preis, wenn man für die Elle Stoff Geld erhält. Diese beiden Werte sind nach ihrer Auffassung voneinander getrennt, und sie tragen zwei verschiedene Bezeichnungen: Nutzen und Tauschwert. Die Bedeutung von Wert nach dieser Definition ist falsch, denn der Wert jeder Ware ist das Maß des Nutzens in ihr, unter Berücksichtigung des Elements der Knappheit. Die richtige Sicht auf jede Ware besteht also darin, ihren Nutzen zu betrachten und dabei ihre Knappheit zu berücksichtigen, gleichgültig, ob der Mensch sie von Anfang an besitzt, wie bei der Jagd, oder durch Tausch, wie beim Verkauf, und ob dies mit der Person oder mit der Sache zusammenhängt. Somit ist Wert eine Bezeichnung für ein bestimmtes Ding, das eine spezifische Wirklichkeit besitzt, und keine Bezeichnung für etwas Relatives, das in einer Hinsicht auf es zutrifft und in einer anderen nicht. Der Wert ist daher eine objektive Größe und nichts Relatives. Deshalb ist die Sicht der Ökonomen auf den Wert von Grund auf falsch.
Capitalism considers value as being relative and not real, and so it is treated as a subjective measurement. Hence, the value of a yard of cloth is the marginal benefit of it assuming its availability in the market. Its value is also the quantity of commodities and efforts that could be exchanged for it. The value becomes a price if what is obtained for the yard of cloth is money. These two values, in their view, are separate, and they have two distinct names; benefit and the value of exchange. The meaning of value according to this definition is wrong, because the value of any commodity is the quantity of benefit in it, taking into account the element of scarcity. So the real view towards any commodity is to observe its benefit whilst taking into account its scarcity, whether it is possessed by man from the start like from hunting, or by exchange like selling; and whether this was related to the person or related to the thing. Thus, value is a name for a designated thing which has a specific reality, and not a name for a relative thing, which applies to it in one respect and is not applicable in another. So the value is an objective measurement and not a relative thing. Therefore, the view of the economists towards value is wrong from its basis.
Der sogenannte Grenznutzenwert ist eine Schätzung, die dazu dient, die Produktion auf den ungünstigsten Fall der Verteilung der Güter auszurichten. Damit wird der Wert eines Gutes auf der untersten Grenze geschätzt, sodass die Produktion auf einer gesicherten Grundlage erfolgen kann. Der Grenznutzen ist weder wirklich der Wert des Gutes noch sogar der Preis des Gutes, denn der Wert eines Gutes sollte nach dem Maß des Nutzens geschätzt werden, der zum Zeitpunkt der Schätzung in ihm enthalten ist, unter Berücksichtigung des Elements der Knappheit zu jener Zeit. Sein Wert würde nicht sinken, wenn sein Preis später fällt, und er würde auch nicht steigen, wenn sein Preis steigt, da sein Wert zum Zeitpunkt seiner Bewertung bestimmt wurde. Daher ist die Grenznutzentheorie eine Theorie des Preises und keine Theorie des Wertes, und es besteht ein Unterschied zwischen Preis und Wert, selbst aus der Sicht kapitalistischer Ökonomen. Was die Schätzung des Preises bestimmt, ist das Übermaß an Nachfrage zusammen mit dem Mangel an Angebot oder das Übermaß an Angebot zusammen mit dem Mangel an Nachfrage; diese Dinge hängen mit dem Produktionsniveau eines Gutes zusammen und nicht mit seiner Verteilung. Der Wert hingegen wird durch die Menge des im Gut vorhandenen Nutzens zum Zeitpunkt der Bewertung geschätzt, unter Berücksichtigung des Elements der Knappheit, ohne dass dieses als Teil der Schätzung betrachtet wird; daher beeinflussen Angebot und Nachfrage den Wert nicht vollständig. Deshalb ist das Thema des Wertes von seiner Grundlage her falsch, und jedes Thema, das darauf aufbaut, ist zweifellos falsch, da das grundlegende Konzept unzutreffend ist. Würde jedoch der Wert des Gutes anhand seines Nutzens bemessen, gemessen am Nutzen eines anderen Gutes oder einer Anstrengung, so wäre eine solche Bewertung richtig und würde zu weit größerer Stabilität auf kurze Sicht führen. Würde der Wert hingegen durch den Preis geschätzt, wäre die Bewertung relativ und nicht real, und sie würde sich mit jedem Markt immer wieder verändern. In dieser letzteren Situation ist es falsch, es als Wert zu bezeichnen, und der Begriff Wert würde darauf daher nicht wirklich zutreffen. Es würde vielmehr zu einem Mittel werden, um nach dem Markt Geld zu erlangen, und nicht nach dem, was es an Nutzen besitzt.
What is referred to as the marginal utility value is an estimation meant to concentrate production based on the worst case scenario of distributing the commodities. Thus the value of a commodity is estimated based on the lowest limit so that production proceeds on a guaranteed basis. The marginal utility is not really the value of the commodity, nor even the price of the commodity, because the value of the commodity should be estimated by the amount of benefit in it at the time of estimation, taking into account the element of scarcity at that time. Its value would not drop if its price decreases later on, nor would it rise if its price increases as well, because its value was considered at the time of its evaluation. Therefore, marginal utility theory is a theory for price and not a theory for value, and there is a difference between price and value, even in the view of Capitalist economists. What governs the estimation of price is the abundance of demand together with the shortage of supply or the abundance of supply together with the shortage of demand; these matters are related to the level of production of a commodity, and not related to its distribution.Whereas value is estimated by the quantity of benefit present in the commodity at the time of evaluation, bearing in mind the element of scarcity, without considering it as part of the estimation; so supply and demand do not utterly affect the value. Therefore, the subject of value is wrong from its basis, and any subject based on it is definitely wrong since the basic concept is false. However, if the value of the commodity was evaluated in terms of its benefit measured by the benefit of a commodity or an effort, then such an evaluation would be correct and would lead to much greater stability over the short term. If the value was estimated by the price, the evaluation would be relative not real, and it comes closer to changing every time according to the market. In this latter situation, it is false to refer to it as a value, and so the term value would not truly apply to it. It would rather become a means to obtain money according to the market and not according to what it possesses of benefits.
Die Kapitalisten sagen, dass Vorteile das Ergebnis der Anstrengungen sind, die der Mensch aufwendet. Wenn also die Belohnung nicht der Arbeit entspricht, dann nimmt zweifellos das Produktionsniveau ab, und daraus schließen sie, dass die ideale Methode zur Verteilung des Reichtums unter den Mitgliedern der Gesellschaft diejenige ist, die das höchstmögliche Produktionsniveau garantiert. Diese Herangehensweise ist völlig falsch, da in Wirklichkeit die Ressourcen, die Gott geschaffen hat, die Grundlage des Nutzens der Waren sind. Und die Ausgaben, die zur Steigerung des Nutzens dieser Ressourcen oder zur Erschaffung eines Nutzens in ihnen zusammen mit der Arbeit aufgewendet werden, sind das, was sie in die Form gebracht hat, die einen bestimmten Nutzen bietet. Den Nutzen allein als Ergebnis der Anstrengungen zu betrachten, ist daher völlig falsch, und es vernachlässigt den Rohstoff und andere Ausgaben. Denn in manchen Fällen können diese Ausgaben eine Vergütung für einen Rohstoff sein und nicht für eine Anstrengung. So kann der Nutzen ein Ergebnis der Anstrengungen des Menschen sein, oder ein Ergebnis der Existenz des Rohstoffs, oder ein Ergebnis von beidem, aber er ist nicht nur ein Ergebnis der Anstrengungen des Menschen. Was den Rückgang des Produktionsniveaus betrifft, so resultiert er nicht allein aus einer Verringerung der Belohnung für Arbeit, da er auch aus der Erschöpfung des Reichtums eines Landes, aus Krieg oder aus anderen Gründen folgen kann. Ein Beispiel: Der Rückgang der Produktion sowohl in Großbritannien als auch in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg resultierte nicht aus einer Verringerung der Belohnung für Arbeit, sondern aus dem Schwinden ihres Einflusses auf ihre reichen Kolonien und aus ihrer Verwicklung in den Krieg. Der Rückgang der Produktion der USA während des Zweiten Weltkriegs resultierte nicht aus einer Verringerung der Belohnung für Arbeit, sondern aus ihrer Beteiligung am Krieg gegen Deutschland. Der heutige Niedergang der islamischen Welt resultiert nicht aus einer Verringerung der Belohnung für Arbeit, sondern ist die Folge des geistigen Verfalls, in den die gesamte Ummah gefallen ist. Daher ist die Unzulänglichkeit der Belohnung für die Arbeit nicht der einzige Grund für den Rückgang der Produktion, und es ist falsch, aus dieser Prämisse zu folgern, dass die ideale Methode der Verteilung darin besteht, die Höhe der Produktion zu steigern. Das Erreichen des höchstmöglichen Produktionsniveaus hat keinen Zusammenhang mit der Verteilung des Reichtums unter den Einzelnen. Die Kapitalisten sagen, der Preis sei der Anreiz zur Produktion, weil der Beweggrund des Menschen, überhaupt Mühe aufzuwenden, seine materielle Belohnung sei. Diese Ansicht ist unzutreffend und widerspricht der Wirklichkeit. Der Mensch wendet häufig Mühe auf im Austausch für eine moralische Belohnung, etwa das Erlangen eines Lohnes von Gott, oder um eines sittlichen Verdienstes willen, etwa um einen Gefallen zu erwidern. Die Bedürfnisse des Menschen können materieller Natur sein, etwa materieller Gewinn, sie können geistlicher Natur sein, etwa Heiligung, oder moralischer Natur, etwa Lob. Daher ist es falsch, nur die materiellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Tatsächlich kann ein Mensch Mittel großzügiger für die Befriedigung eines geistlichen oder moralischen Bedürfnisses aufwenden als für die Befriedigung eines materiellen. Deshalb ist der Preis nicht der einzige Anreiz zur Produktion. Entsprechend könnte sich ein Steinmetz dafür entscheiden, monatelang Steine für den Bau einer Moschee zu hauen, ein Betrieb könnte seine Produktion an einigen Tagen des Jahres zur Verteilung an Arme bestimmen, und eine Nation könnte einen Teil oder ihre gesamten Anstrengungen darauf richten, sich auf die Verteidigung ihres Gebiets vorzubereiten. Solche Produktion wird nicht durch den Preis motiviert. Außerdem beschränkt sich die materielle Belohnung selbst nicht auf den Preis; sie kann auch in Form anderer Güter oder Dienstleistungen erfolgen. Folglich ist es falsch, den Preis als einzigen Anreiz zur Produktion zu betrachten.
Eine der großen Anomalien des Kapitalismus ist seine Auffassung, dass der Preis das einzige Regulativ für die Verteilung des Reichtums unter den Mitgliedern der Gesellschaft sei. Man sagt, der Preis sei die einzige Schranke, die den Verbraucher bei seinem Besitz und Konsum zwinge, eine Grenze zu akzeptieren, die seinem Einkommen entspricht, und es sei der Preis, der den Konsum jedes Einzelnen auf das beschränke, was seine Einnahmen zulassen. Entsprechend reguliert der Preis durch das Steigen des Preises einiger Güter und das Fallen des Preises anderer sowie durch die Verfügbarkeit von Geld bei einigen Menschen und dessen Nichtverfügbarkeit bei anderen die Verteilung des Reichtums unter den Verbrauchern. So entspricht der Anteil jedes Einzelnen am Reichtum eines Landes nicht seinen Grundbedürfnissen, sondern dem Wert der Dienste, zu deren Produktion von Waren und Dienstleistungen er beigetragen hat, d. h. dem, was er an Land oder Kapital besitzt, oder dem, was er an Arbeit und Projekten geleistet hat.
One of the great anomalies of Capitalism is its consideration of price as the only regulator for distributing wealth amongst the members of society. They say that the price is the only constraint that forces the consumer in his possession and consumption to accept a limit comparable to his income, and it is the price which restricts the consumption of every individual in acceptance to what his revenues permit. Accordingly, through the rise in price of some goods and drop in the price of others, and in the availability of money to some people and its non-availability to others, the price regulates the distribution of wealth amongst consumers. Thus, every individual’s share of the wealth of a country is not equal to his basic needs, but is equal to the value of the services in which He has contributed in producing commodities and services i.e. equal to what He owns of land or capital, or equal to what He carried out of work, and projects.
Ausgehend von diesem Prinzip, das den Preis zum Regulator der Verteilung macht, hat der Kapitalismus faktisch entschieden, dass ein Mensch nur dann ein Recht auf Leben verdient, wenn er zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen beitragen kann. Wer nicht beitragen kann, sei es, weil er mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung geboren wurde, verdient das Leben nicht und hat kein Recht, aus dem Reichtum das zu nehmen, was seine Bedürfnisse befriedigt. Ebenso gilt: Wer von Geburt an körperlich oder geistig stark ist und besser darin ist, Reichtum zu schaffen und nach Belieben zu besitzen, verdient es, luxuriös zu konsumieren und mit seinem Vermögen Kontrolle und Herrschaft über andere auszuüben. Außerdem wird derjenige, dessen Antrieb, materiellen Gewinn zu erzielen, stärker ist, andere im Besitz von Reichtum übertreffen, während derjenige, dessen Festhalten an geistigen und moralischen Werten (die ihn beim Erwerb von Reichtum leiten) stärker ist, weniger Besitz oder Vermögen haben wird als andere. Dieser Ansatz schließt die geistigen und moralischen Elemente aus dem Leben aus und bringt ein Leben hervor, das auf einem materialistischen Ringen um die Mittel zur Befriedigung materieller Bedürfnisse gründet. Dies tritt schließlich in allen Ländern ein, die den Kapitalismus übernehmen und anwenden. In Ländern, die den Kapitalismus übernommen haben, hat sich die Herrschaft kapitalistischer Monopole entwickelt, wobei Produzenten die Kontrolle über die Konsumenten ausüben. Eine kleine Gruppe von Menschen, nämlich die Eigentümer großer Öl-, Automobil- und Schwerindustriekonzerne, hat die Konsumenten beherrscht, indem sie ihnen durch die Festsetzung bestimmter Preise für ihre Produkte ihren Willen aufzwingt. Dies hat zu Versuchen geführt, das Wirtschaftssystem „notdürftig zu flicken“. Dazu wurde dem Staat (der Regierung) das Recht eingeräumt, in besonderen Umständen in die Preisfestsetzung einzugreifen (Preiskontrolle), um die Volkswirtschaft zu schützen, die Verbraucher zu schützen und den Verbrauch bestimmter Güter zu senken, ebenso wie die Macht der Monopole zu begrenzen. Außerdem wurden in die Regulierung der Produktion bestimmte öffentliche Projekte aufgenommen, die von der Regierung gelenkt werden. Diese Maßnahmen widersprechen der Grundlage ihres Wirtschaftssystems, nämlich der wirtschaftlichen Freiheit, und sie werden nur unter bestimmten Umständen angewandt. Außerdem lehnen viele Kapitalisten diesen interventionistischen Ansatz (Konservative) ab und verachten ihn; sie behaupten, der Preismechanismus allein genüge, um die Interessen der Produzenten und die Interessen der Konsumenten in Einklang zu bringen, ohne dass es staatlicher Eingriffe bedürfe. Diese Flickwerk-Lösungen, die von den Befürwortern des Eingreifens (Liberale) empfohlen werden, kommen nur unter bestimmten Umständen und Bedingungen zur Anwendung, und selbst unter diesen Umständen erreicht die Verteilung des Reichtums unter den Einzelnen nicht die vollständige Befriedigung der Grundbedürfnisse eines jeden Einzelnen.
From this principle, which makes the price the regulator of distribution, Capitalism has effectively decided that man does not deserve life unless He is capable of contributing to the production of commodities and services. The person who is incapable of contributing, whether He was born with a physical or mental disability, does not deserve life, and does not deserve to take from the wealth that which satisfies his needs. Also the person who was born strong in body or in mind, and who is more capable of creating and possessing wealth however He wishes, deserves to consume luxuriously and deserves to practice control and mastery over others with his wealth. Also the one whose motivation to seek material gains is stronger will exceed others in possessing wealth whereas, the one whose adherence to spiritual and moral values (which control Him during the earning of wealth) is stronger, will have less than others in possessions or wealth. This approach excludes the spiritual and moral elements from life and produces a life built upon a materialistic struggle to gain the means of satisfying materialistic needs. This eventually occurs in all countries which adopt and apply Capitalism. The domination of Capitalist monopolies has developed in countries adopting Capitalism, with producers exercising control over consumers. A small group of people i.e. the owners of large oil, automotive, and heavy industry corporations, have come to dominate consumers, reigning over them by imposing certain prices for the commodities they produce. This has led to attempts to “patch up” the economic system. They did this by giving the State (government) the right to intervene in fixing the price (price control) in special circumstances to protect the national economy, to protect consumers, and to reduce consumption of some commodities, as well as limiting the authority of monopolies. They also included in the regulation of production certain public projects directed by the government. These measures contradict the basis of their economic system, which is economic freedom, and they are only applied in specific circumstances. Moreover, many Capitalists do not adopt this interventionist approach (Conservatives) and they scorn it, contending that the price mechanism alone is sufficient to achieve harmony between the interest of the producers and the interest of the consumers, without any need for governmental intervention. These patchwork solutions which are recommended by the supporters of intervention (Liberals), are only applied in certain circumstances and conditions, and even in these circumstances, the distribution of wealth amongst the individuals does not achieve the complete satisfaction of all basic needs for each and every individual.
Die schlechte Verteilung von Gütern und Dienstleistungen, die aus dem Konzept der Eigentumsfreiheit und aus dem Konzept hervorgeht, den Preis als einzigen Mechanismus zur Verteilung des Reichtums zu machen, wird jede Gesellschaft weiterhin prägen, die den Kapitalismus anwendet. In Bezug auf die amerikanische Gesellschaft hatten viele Amerikaner einen ausreichenden Anteil am Reichtum des Landes, um die meisten ihrer Grundbedürfnisse vollständig zu befriedigen und sogar einige ihrer Luxusbedürfnisse zu stillen. Diese Lage entstand durch den immensen Reichtum jenes Landes, der ein Niveau erreicht hatte, auf dem jeder Einzelne die Möglichkeit hatte, alle seine Grundbedürfnisse und einige seiner Luxusbedürfnisse zu befriedigen. Dies war jedoch nicht darauf zurückzuführen, dass der Anteil des Einzelnen dem Wert der Dienste entsprach, die er zur Produktion beigetragen hatte. Darüber hinaus hat die Einsetzung des Preismechanismus als Steuerungsinstrument der Verteilung dazu geführt, dass die kapitalistischen Monopole im Westen sich nach anderen Ländern umsehen, um neue Märkte zu erschließen, aus denen sie Rohstoffe gewinnen und ihre Produkte verkaufen können. Was die Welt an Kolonisierung, Einflusszonen und wirtschaftlicher Invasion erleidet, ist lediglich eine Folge dieser Monopole und der Verwendung des Preises als Werkzeug der Reichtumsverteilung. Auf dieser Grundlage werden so die Ressourcen der Welt in den Händen kapitalistischer Monopole angehäuft. All dies geht auf die falschen Regeln und Prinzipien zurück, die der Kapitalismus aufgestellt hat.
The poor distribution of commodities and services, which resulted from the concept of freedom of ownership and from the concept of making the price the only mechanism for distributing wealth, will continue to dominate every society that applies Capitalism. With regard to American society, many Americans had a sufficient share of the wealth of the country, to satisfy most of their basic needs completely, and to satisfy even some of their luxuries. This situation occurred due to the immense wealth of that country which had reached a level by which there was an opportunity for every individual to satisfy all of his basic needs and some of his luxuries. However, this was not due to making the share of the individual equal to the value of the services He contributed in production. Furthurmore, putting the price mechanism as the controller of distribution has caused Capitalist monopolies in the West to look abroad to other countries for new markets, from which to gain raw materials and to sell their products.What the world suffers from, in terms of colonisation, regions of influence and economic invasion, is merely a result of these monopolies and making price a tool in the distribution of wealth. Thus, the resources of the world are accumulated on this basis into the hands of Capitalist monopolies. All this is due to the false rules and principles established by Capitalism.