1.3 Das sozialistische Wirtschaftssystem
1.3 The Socialist Economic System
Was das sozialistische Wirtschaftssystem betrifft, zu dem der Kommunismus gehört, so steht es im Widerspruch zum Kapitalismus. Die meisten sozialistischen Ideen entstanden im neunzehnten Jahrhundert. Die Sozialisten bekämpften vehement die Ansichten der liberalen Denkschule, d. h. sie bekämpften das kapitalistische Wirtschaftssystem. Das mächtige Aufkommen des Sozialismus war auf die Ungerechtigkeit zurückzuführen, unter der die Gesellschaft im Kapitalismus litt, sowie auf dessen zahlreiche Trugschlüsse und Unzulänglichkeiten. Bei der Betrachtung der sozialistischen Denkschulen zeigt sich, dass sie in drei Punkten übereinstimmen, die sie von anderen wirtschaftlichen Denkschulen unterscheiden.
As for the Socialist economic system, with Communism being a part of it, it contradicts Capitalism. Most of the Socialist ideas appeared in the Nineteenth century. The Socialists fought fiercely against the opinions of the liberal school of thought i.e. they fought the Capitalist economic system. The powerful emergence of Socialism was due to the iniquity which the society suffered under Capitalism and owing to its many fallacies and inadequacies. By reviewing the Socialist schools of thought, it appears that they agree on three issues, which distinguish them from other economic schools of thought.
1. Verwirklichung einer Art tatsächlicher Gleichheit.
1. Achievement of a type of actual equality.
2. Abschaffung des Privateigentums, vollständig oder teilweise.
2. Abolition of private property either completely or partially.
3. Die Organisation der Produktion und Verteilung von Gütern und Dienstleistungen durch alle Menschen.
3. The organisation of production and distribution of the commodities and services by means of all of the people.
Doch trotz ihrer Übereinstimmung in diesen drei Punkten bestehen grundlegende Unterschiede in vielen Fragen, von denen die wichtigsten folgende sind:
However, despite their agreement over these three issues, they have fundamental differences over many points, the most important of which are:
Erstens: Die sozialistischen Denkschulen unterscheiden sich in der Form der letztlich angestrebten Gleichheit. Eine Gruppe befürwortet die arithmetische Gleichheit, das heißt Gleichheit bei allen nützlichen Dingen, sodass jeder Mensch eine identische Menge erhält. Eine andere Gruppe schlägt die gemeinsame Gleichheit vor, das heißt, bei der Verteilung der Arbeit wird die Fähigkeit jedes Einzelnen berücksichtigt, und bei der Verteilung der Erzeugnisse werden die Bedürfnisse jedes Einzelnen betrachtet. Gleichheit ist ihrer Ansicht nach dann hergestellt, wenn folgender Grundsatz angewandt wird: „Jeder nach seiner Kraft, das heißt nach seinen Fähigkeiten (damit ist die Arbeit gemeint, die er verrichtet), und jedem nach seinem Bedarf (damit ist die Verteilung der Produktion gemeint).“ Eine dritte Gruppe vertritt die Gleichheit bei den Produktionsmitteln. Da die Ressourcen nicht ausreichen, um die Bedürfnisse aller Einzelnen zu decken, wird die Grundlage der Verteilung zu: „Jeder nach seiner Kraft, das heißt nach seinen Fähigkeiten, und jedem nach seiner Arbeit.“ Gleichheit ist also dann erreicht, wenn jedem Menschen die Produktionsmittel in gleichem Maße zur Verfügung gestellt werden wie anderen.
Firstly: The Socialist schools of thought differ in the form of the eventual equality they aim to achieve. One group advocates arithmetic equality which means equality in every thing of benefit, thus each person is given an identical amount. Another group suggests common equality, which means observing the ability of everyone when distributing work and looking at the needs of every individual when distributing products. Equality in their view is established when the following principle is applied: “From each according to his strength i.e. his ability (meaning by this the work which He performs), and to each according to his need (meaning the distribution of production).” A third group adopts equality in the means of production, since the resources are not sufficient to meet the needs of all individuals, the basis of distribution becomes: “From each according to his strength i.e. his ability, and to each according to his work.” So equality is achieved when each person is facilitated of the means of production the same as others.
Zweitens: Die sozialistischen Denkschulen unterscheiden sich in dem Umfang des Privateigentums, das abgeschafft werden soll. Eine Gruppe befürwortet die vollständige Abschaffung des Privateigentums; dies ist der Kommunismus. Eine andere schlägt die Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln vor, die als Kapital bezeichnet werden, also Fabriken, Eisenbahnen, Bergwerke und dergleichen. Sie untersagen somit den Besitz jeglicher Güter, die zur Produktion verwendet werden. Daher darf man weder ein Haus zum Zweck der Vermietung besitzen noch eine Fabrik oder ein Stück Land; dagegen dürfen sie bestimmte Arten von Eigentum zum Zweck des Verbrauchs behalten. Es ist ihnen erlaubt, alles zu besitzen, was sie verbrauchen. So können sie beispielsweise ein Haus zum Wohnen besitzen sowie das, was das Land und die Fabriken hervorbringen, nicht jedoch das Land bzw. die Fabrik selbst. Dies nennt man den Kapitalsozialismus. Eine weitere Gruppe befürwortet die Abschaffung des Privateigentums nur insoweit, als es landwirtschaftliche Nutzflächen betrifft; dies sind die Agrarsozialisten (Agrarreformer). Wieder eine andere Gruppe sagt, dass jeder Fall, in dem das öffentliche Interesse die Umwandlung von Privateigentum in öffentliches Eigentum erfordert, untersucht werden muss. Sie fordern in vielen Bereichen eine eingeschränkte Verfügungsgewalt über Privateigentum, indem sie Gesetze für eine Höchstgrenze bei Zinsen und Mieten sowie eine Mindestgrenze für Löhne einführen und sich darum bemühen, den Arbeitern einen Anteil am Kapital zu verschaffen. Dies nennt man den Staatssozialismus.
Secondly: The Socialist schools of thought differ in the quantity of private property which is to be abolished. One group adopts the abolition of private property completely, which is Communism. Another suggests the abolition of private property related to the means of production which is called capital i.e. factories, railways, mines and the like. Thus they prohibit the possession of any commodity which is used for production. Hence, one cannot own a house for the purpose of leasing it, nor a factory, nor a piece of land, but they may keep certain types of property for the purpose of consuming them. It is allowed for them to own everything they consume, so for example they can own a house to live in, and what the land and factories produce but not the land/factory itself. This is called Socialism of Capital. Another group does not advocate the abolition of private property except that which is relevant to agricultural land, these are the Agrarian Socialists (Agrarian Reformers). Yet another group says that every case in which public interest invites the transforming of a private property to public property, has to be studied. They call for restricted ownership of private property in many areas by putting laws for the maximum limit of interest and rent, a minimum limit for wages, and strive to give workers a share in the capital. This is called State Socialism.
Drittens: Die sozialistischen Denkschulen unterscheiden sich hinsichtlich der Mittel, die sie zur Verwirklichung ihrer Ziele einsetzen. So hängt der revolutionäre Sozialismus (revolutionärer Syndikalismus) davon ab, die Arbeiterschaft durch das zu befreien, was er direkte Aktion nennt, also durch die eigenen Bemühungen der Arbeiterschaft, etwa durch störende Streiks, Sabotage an Maschinen und die Verbreitung der Idee eines Generalstreiks unter den Arbeitern. Sie arbeiten darauf hin, sie um diese Idee zu mobilisieren, bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie einen Generalstreik durchführen können, der die wirtschaftliche Tätigkeit lahmlegt und schließlich zum Zusammenbruch des gegenwärtigen Wirtschaftssystems führt. Die marxistischen Sozialisten hingegen glauben an das natürliche Gesetz der gesellschaftlichen Evolution und meinen, dass dieses allein ausreicht, um das bestehende System zu zerstören, das dann durch ein anderes, auf dem Sozialismus aufgebautes System ersetzt wird.
Thirdly: The Socialist schools of thought differ in respect of the means they adopt to implement their objectives. Thus, revolutionary Socialism (Revolutionary Syndicalism) depends upon liberating the labour force by what it calls direct action i.e. the efforts of the labour force themselves, such as disruptive strikes, sabotage of machinery, and propagating the ideas of a General Strike amongst workers. They work to mobilise them around this idea, until the time comes when they are able to implement a General Strike, thus paralysing economic activity, which would eventually result in the demolition of the present economic system. As for the Marxist Socialists, they believe in the natural law of evolution in society and believe that this alone is sufficient to destroy the current system, which will then be replaced by another system built on Socialism.
Was die Anhänger des staatlichen (regierungsgeführten) Sozialismus betrifft, so besteht ihr Mittel zur Verwirklichung ihrer Gedanken in der Gesetzgebung. Durch den Erlass von Gesetzen gewährleisten sie also die Wahrung des öffentlichen Interesses und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeitskräfte. Darüber hinaus schlagen sie vor, durch die Erhebung von Steuern, insbesondere stufenweise eingeführten Steuern auf Kapital und Erbschaften, die Kluft zwischen Privateigentum zu schließen.
As for the advocates of State (Government) Socialism, their means to implement their thoughts is through legislation. So, by issuing canons they warrant the preservation of public interests and improvement in the conditions of the labour force. Additionally, by levying taxes, particularly phased-in taxes on capital and inheritance, they suggest that they will close the gap between private properties.
Viertens: Die sozialistischen Denkschulen unterscheiden sich hinsichtlich der Struktur, die zur Verwaltung der Vorhaben im sozialistischen System erforderlich ist. Zum Beispiel wollen die Kapitalsozialisten die Organisation von Produktion und Verteilung dem Staat übertragen, während die Syndikalisten die Verwaltung organisierten Arbeitergruppen übertragen wollen, die von ihren Anführern geleitet werden (Gildensozialismus).
Fourthly: The Socialist schools of thought differ with respect to the structure which is needed to administer the projects in the Socialist system. For example the Capital Socialists want to assign the organisation of production and distribution to the government (State), while the Syndicalists want to confer management to organised groups of labour, headed by their chiefs (Guild Socialism).
Unter den sozialistischen Theorien sind diejenigen des Deutschen Karl Marx die bekanntesten und einflussreichsten. Seine Theorien haben die sozialistische Welt beherrscht, und auf ihnen wurden die Kommunistische Partei und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) in Russland gegründet. Seine Theorien haben bis heute einen großen Einfluss.
The most famous and influential among Socialist theories are those of the German, Karl Marx. His theories have dominated the Socialist world, and upon them the Communist Party and the Union of Soviet Socialist Republics (USSR) in Russia were established. His theories continue to have a great impact until today.
Eine der bekanntesten Theorien von Karl Marx ist die Werttheorie, die er von den Denkern des Kapitalismus übernahm und mit der er den Kapitalismus angriff. Adam Smith, der als Begründer der liberalen Denkschule in England gilt und als derjenige angesehen wird, der die Grundlage der politischen Ökonomie, also des kapitalistischen Wirtschaftssystems, legte, definierte den Wert mit den Worten: „Der Wert jeder Ware hängt von der Größe (Menge) des Aufwands ab, der für ihre Produktion aufgewendet wird.“ Die Ware, deren Herstellung zwei Stunden erfordert, ist demnach doppelt so viel wert wie die Ware, deren Herstellung nur eine Stunde erfordert. Ricardo, der nach Adam Smith kam, erläuterte seine Arbeitstheorie, als er den Wert definierte, indem er sagte: „Was den Wert der Ware bestimmt, ist nicht allein die Menge der Arbeit, die unmittelbar für ihre Herstellung aufgewendet wird, sondern auch die Arbeit, die in der Vergangenheit für die Herstellung der Werkzeuge und Maschinen aufgewendet wurde, die im Produktionsprozess eingesetzt werden.“ Das bedeutet, dass Ricardo glaubte, der Wert der Ware hänge von den während der Produktion entstandenen Kosten ab. Diese Kosten führte er auf ein einziges Element zurück, nämlich die Arbeit.
One of the best known theories of Karl Marx is the theory of value, which He took from the thinkers of Capitalism, and upon which He attacked Capitalism. Adam Smith, who is considered the leader of the Liberal School of Thought in England and is viewed as the person who put the basis of the political economy i.e. the Capitalist economic system, defined value by saying: ‘The value of any commodity depends on the magnitude (quantity) of effort spent in its production.’ So the value of the commodity whose production needs two hours is worth twice the value of the commodity whose production needs only one hour. Ricardo who came after Adam Smith, explained his theory of work, when He defined value, saying: ‘What determines the value of the commodity is not only the quantity of work spent directly in its production, but also the work spent in the past, in producing the tools and machines used in the production process as well.’ This means that Ricardo believed that the value of the commodity depends on the expenses incurred during production. He referred these expenses to one element, which is the work.
Danach benutzte Karl Marx Ricardos Werttheorie im „Kapital“ als Waffe gegen das Konzept des Privateigentums und gegen den Kapitalismus insgesamt. Er sagte, die einzige Quelle des Wertes sei die Arbeit, die in die Herstellung einer Ware investiert wird, und dass der kapitalistische Financier die Energie eines Arbeiters mit einem Lohn kauft, der die Grenze nicht überschreitet, die notwendig ist, um ihn am Leben und arbeitsfähig zu erhalten. Der Financier beutet dann die Energie des Arbeiters aus, indem er ihn Waren produzieren lässt, deren Wert den dem Arbeiter gezahlten Betrag bei Weitem übersteigt. Karl Marx nannte die Differenz zwischen dem, was der Arbeiter produziert, und dem, was er tatsächlich bezahlt bekommt, den „Mehrwert“. Er stellte fest, dass dieser Wert das darstellt, was die Grundbesitzer und Geschäftsleute im Namen von Ertrag, Gewinn oder Kapitalrendite den Rechten des Arbeiters entziehen, eine Sache, die er nicht als berechtigt anerkannte.
After this, Karl Marx used Ricardo’s theory of value in Capitalism as a weapon to attack the concept of private property and Capitalism as a whole. He said that the only source of value is the work spent in a commodity’s production, and that the Capitalist financier buys the energy of a worker with a wage that does not exceed the limit necessary to keep Him alive and able to continue working. The financier then exploits the energy of the worker by making Him produce commodities, whose value greatly exceed that which is paid to the worker. Karl Marx called the difference between what the worker produces and what He is actually paid, the ‘surplus value’. He determined that this value represents what the landlords and the business people usurp from the worker’s rights, in the name of revenue, profit or rate of return on capital, a matter which He did not acknowledge as valid.
Karl Marx war der Ansicht, dass die sozialistischen Schulen, die vor ihm entstanden waren, den Erfolg ihrer Ideen davon abhängig gemacht hatten, dass dem Menschen von Natur aus die Liebe zur Gerechtigkeit und die Unterstützung der Unterdrückten innewohnt. Diese Schulen pflegten neue Methoden anzunehmen, an die sie glaubten, um sie auf die Gesellschaft anzuwenden, und sie legten diese Ideen den Herrschern, Geschäftsleuten und aufgeklärten Menschen vor und drängten sie, ihre Ideen umzusetzen. Karl Marx jedoch gründete seine Schule nicht auf diese Vorstellung und folgte auch nicht diesem Ansatz. Er gründete seine Denkschule auf einer philosophischen Lehre, die als Theorie der geschichtlichen Entwicklung bekannt ist und als dialektische Theorie bezeichnet wird. Er stellte sich vor, dass das neue System in der Gesellschaft durch das funktionale Wirken der ökonomischen Gesetze und infolge des Entwicklungsgesetzes der Gesellschaft entstehen würde, ohne das Eingreifen eines Lenkers, eines Gesetzgebers oder eines Reformers. Karl Marx nannte diese Art des Sozialismus „wissenschaftlichen Sozialismus“, um ihn von den früheren sozialistischen Methoden zu unterscheiden, die er „utopischen Sozialismus“ nannte. Die sozialistische Theorie von Karl Marx lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Karl Marx was of the opinion that the Socialist schools which came before Him had envisioned the success of their ideas to be dependent upon the inherent nature of the human being in his love for justice and support for the oppressed. These schools used to adopt new methods which they believed in, for their application upon society, and they presented these ideas to the governors, business people, and the enlightened people, urging them to implement their ideas. Karl Marx however, did not build his school of thought on this idea nor did He follow this approach. He built his school of thought on the basis of a philosophical doctrine known as the Theory of Historical Evolution, which is referred to as the Dialectic Theory. He conceived the establishment of the new system in society through the functional operation of the economic laws, and as a result of the law of evolution in society, without the intervention of a manager, a lawmaker, or a reformer. Karl Marx called this type of Socialism ‘Scientific Socialism’, to differentiate it from the Socialist methods that came before it and which were called ‘Utopian Socialism’. The Socialist theory of Karl Marx is summarised as follows:
Das System der Gesellschaft in jeder Epoche ist das Ergebnis der wirtschaftlichen Lage. Die Umwälzungen, die dieses System betreffen, entstehen alle als Folge eines Klassenkampfes um die Verbesserung ihrer materiellen Lage. Die Geschichte lehrt uns, dass dieser Kampf mit dem Sieg der Klasse endet, die zahlenmäßig größer und in schlechterer Lage ist, über die wohlhabendere Klasse, die zahlenmäßig geringer ist. Er nannte dies das Gesetz der gesellschaftlichen Evolution. Es gilt für die Zukunft ebenso wie für die Vergangenheit. So bestand dieser Kampf in früheren Epochen zwischen Freien und Sklaven, dann zwischen Adligen und Untertanen, später zwischen Adligen und Leibeigenen (Bauern) und zwischen Anführern und Oberhäuptern in der Ordnung der Sekten. Dieser Kampf endete stets mit dem Sieg der unterdrückten Klasse, die zahlenmäßig größer war, über die unterdrückende Klasse, die zahlenmäßig kleiner war. Doch nach ihrem Sieg wurde die unterdrückte Klasse selbst zu einer konservativen, unterdrückenden Klasse. Seit der Französischen Revolution besteht dieser Kampf zwischen dem Mittelstand (Bourgeoisie) und der Arbeiterklasse. Die erste Klasse wurde zur Herrin der wirtschaftlichen Unternehmungen, zur Besitzerin des Kapitals, und wurde konservativ. Ihr gegenüber stand die Arbeiterklasse, die nichts vom Kapital besaß, aber weit zahlreicher war. Folglich führte diese Lage zu einem Interessenkonflikt zwischen den beiden Klassen, dessen Ursprung in wirtschaftlichen Gründen lag. Die heutige Produktionsweise entspricht nicht dem Eigentumssystem. Die Produktion bleibt nicht mehr individualistisch, d. h. von der Person allein ausgeführt, wie in früheren Epochen, sondern ist assoziativ geworden, d. h. von Einzelnen gemeinsam durchgeführt. Zugleich jedoch hat sich das Eigentumssystem nicht verändert. So besteht das individuelle Eigentum fort und bildet weiterhin die Grundlage des Systems in der heutigen Gesellschaft. Infolgedessen bleibt die Arbeiterklasse, die an der Produktion teilnimmt, ohne Anteil am Eigentum am Kapital und ist den Launen der Kapitalisten (den Eigentümern des Kapitals) ausgeliefert, die selbst nicht an der Produktion teilnehmen. Die Kapitalisten beuten die Arbeitskraft aus und zahlen ihr nur einen Lohn zum Lebensunterhalt, und die Arbeiter sind gezwungen, dies zu akzeptieren, da sie außer ihrer Arbeitskraft nichts besitzen, womit sie sich erhalten können. Die Differenz zwischen dem Wert des Produkts und dem Arbeitslohn, die Marx als Mehrwert bezeichnet, bildet den Profit, den sich der Kapitalist aneignet, während die Gerechtigkeit voraussetzt, dass er den Arbeitern zustehen sollte.
The system of the society in any age is a result of the economic situation. The transformations which affect this system all come as a result of a class struggle to improve their material situation. History tells us that this struggle ends with the victory of the class which is greater in number and worse in condition, over the wealthier class which is fewer in number. He called this the law of social evolution. It applies to the future as well as the past. So, in previous ages this struggle existed between the freemen and the slaves, then between the nobles and the subjects, then later on between the nobles and the serfs (peasants), and between the leaders and chiefs in the order of sects. This struggle always ended with the victory of the oppressed class, which was greater in number, over the oppressor class, which was smaller in number. But after its victory the oppressed class turned to become a conservative oppressor class. Since the French revolution this struggle existed between the middle class (Bourgeoisie) and the working class. The first class became the masters of the economic projects, the owners of the capital, and became conservative. Facing it was the working class which owned nothing of the capital, but was much greater in number. Consequently, this situation led to a conflict of interest between the two classes, the origin of which was based on economic reasons. The production fashion today, does not conform to the system of ownership. Production no longer remains individualistic i.e. being performed by the person alone, as it was in past ages, but rather has become associative i.e. conducted by individuals together. At the same time however, the system of ownership has not changed. So individual ownership continues and is still the basis of the system in current society. As a result of this the working class, which participates in production, does not have a share in the ownership of the capital, and remains under the mercy of the Capitalists (the owners of the capital), who do not by themselves participate in production. The Capitalists exploit the labour force, paying it only subsistence wages, and the workers are compelled to accept it since they have nothing but their efforts to sustain themselves. The difference between the value of the product and the labour wage, which Marx calls the surplus value, constitutes the profit which the Capitalist monopolises, while justice assumes it should be the share of the workers.
So wird der Konflikt zwischen diesen beiden Klassen fortbestehen, bis das System des Eigentums mit dem System der Produktion übereinstimmt, d. h. bis das Eigentum sozialistisch oder kollektiv wird. Dieser Kampf wird mit dem Sieg der Arbeiterklasse enden, gemäß dem Gesetz der Evolution in der Gesellschaft, da sie die unterdrückte Klasse ist und zahlenmäßig größer.
So the conflict would continue between these two classes until the system of ownership conforms with the system of production i.e. when ownership becomes Socialist or collective. This struggle will end with the victory of the working class according to the law of evolution in society, since it is the oppressed class and is greater in number.
Was den Weg betrifft, auf dem die Arbeiterklasse zum Erfolg gelangen wird, und die Gründe für ihren Erfolg, so beruht dies auf dem Gesetz der Evolution in der Gesellschaft. Das gegenwärtige System des wirtschaftlichen Lebens trägt die Keime der kommenden Gemeinschaft bereits in sich, und dieses gegenwärtige System wird aufgrund der Wirkung der ökonomischen Gesetze, denen es unterworfen ist, verschwinden. Es gab eine Zeit, in der die Mittelklasse den Adel besiegte und im Wirtschaftsleben eine wichtige Rolle spielte, da sie zum Besitzer des Kapitals wurde. Doch wie die Argumentation lautet, ist ihre Rolle nun beendet, und die Zeit ist gekommen, in der sie ihre Position an die Arbeiterklasse abgeben muss. Was sie dazu verpflichtet, ist das Gesetz der Konzentration und der Prozess des freien Wettbewerbs. Durch die Wirkung des Konzentrationsgesetzes verringert sich die Zahl der Kapitalisten (der Besitzer des Kapitals), und die Zahl der Arbeiterklasse wächst. Durch die Wirkung des freien Wettbewerbs übersteigt die Produktion jede Grenze, und die Menge der Produktion übertrifft das, was die Konsumenten der Arbeiterklasse mit ihrem niedrigen Lohn kaufen können. Dies führt zu einer Krise, durch die einige der Besitzer ihr Kapital verlieren und auf den Arbeitsmarkt gelangen. Mit dem Fortschreiten des Systems nimmt die Intensität der Krisen zu, der Abstand zwischen ihrem Auftreten verringert sich, und die Zahl der Kapitalisten nimmt allmählich ab. Dann dauert es nicht lange, bis eine Krise eintritt, die größer ist als alle vorangegangenen Krisen, und zwar von so großem Ausmaß, dass sie die Pfeiler des kapitalistischen Wirtschaftssystems niederreißt, wobei danach das System des Sozialismus auf den kapitalistischen Trümmern errichtet werden soll. Marx sah im Aufkommen des Kommunismus die letzte Stufe der historischen Entwicklung, weil er das Privateigentum beseitigt, und damit gibt es keinen Grund mehr für den Klassenkonflikt in der Gesellschaft, da es keine Unterschiede zwischen den Klassen mehr gibt.
Regarding the manner in which the working class will succeed, and the reasons for its success, this is based on the law of evolution in society. The current system of economic life bears within itself the seeds of the forthcoming community, and this current system will vanish due to the effects of the economic laws to which it is subjected. There was a time when the middle class conquered the nobles and played an important role in economic life, since it became the owner of the capital. However, as the argument goes, its role has ended, and the time has come for it to relinquish its position to the working class.What obliges it to do so is the law of concentration and process of free competition. By the effect of the law of concentration the number of Capitalists (owners of the capital) diminishes, and the number of the working class increases. Through the effects of free competition, production surpasses every limit, and the quantity of production exceeds that which the consumers of the working class can buy with their low level of wage. This leads to a crisis causing some of the owners to lose their capital and enter the labour market. As the system progresses the intensity of crises increases, the gap between their occurrences closes, and the number of Capitalists decreases gradually. Then it is not long before a crisis greater than all the preceding crises occurs, of such major proportions that it demolishes the pillars of the Capitalist economic system, with the system of Socialism to be then established upon the Capitalist ruins. Marx conceived the emergence of Communism to be the last stage in the historical evolution, because it demolishes private property, and hence no more reason exists for the conflict of the classes in society, due to the absence of differences between them.
Karl Marx zeigte auf, dass das Gesetz der Konzentration ein Bestandteil der kapitalistischen Wirtschaft ist. Zusammengefasst findet eine Abwanderung von Arbeit und Kapital von einigen Projekten zu anderen statt, sodass einige zunehmen, während andere abnehmen. All diese Szenarien zeigen das Auftreten von Konzentration in der Produktion. Würde man die Anzahl der Projekte in einem Zweig der industriellen Produktion untersuchen, etwa in Schokoladenfabriken, so würde man feststellen, dass die Zahl der Projekte im Laufe der Zeit allmählich abnimmt, während die durchschnittliche Zahl der Produktionsbeschäftigten in jedem Projekt steigt. Dies ist ein Beleg dafür, dass in diesem Produktionszweig Konzentration stattgefunden hat, da die größer dimensionierte Produktion die kleinere ersetzt. Wenn es also beispielsweise zehn Fabriken gäbe, werden sie mit der Zeit zu vier oder fünf großen Fabriken werden, und die übrigen werden verschwinden.
Karl Marx illustrated that the law of concentration was a part of the Capitalist economy. In summary, there is a migration of work and capital from some projects to others, so that some increase while others decrease. All these are scenarios which show the occurrence of concentration in production. If one investigated the number of projects in one branch of industrial production, such as chocolate factories for example, one would find that the number of projects had diminished gradually, over time, while the average number of the production work force increased in every project. This is an evidence that concentration occurred in this branch of production, since the greater sized production replaces the smaller production. So if the number of factories were for example, ten, they will in time become four or five large factories, and the rest will disappear.
Marx' Bestimmung des freien Wettbewerbs bedeutete das Prinzip der Arbeitsfreiheit, was heißt, dass jeder Mensch das Recht hat, das zu produzieren, was er möchte, und auf die Weise, die er möchte.
Marx’s determination of free competition meant the principle of the freedom to work, which means that every person has the right to produce whatever He likes in the way He likes.
Laut Marx gelten Wirtschaftskrisen für jede plötzliche Störung, die das wirtschaftliche Gleichgewicht beeinträchtigt. Die spezifische Krise umfasst alle Arten von Krisen, die einen bestimmten Produktionszweig treffen, aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Produktion und Konsum. Dieser Vorfall tritt entweder aufgrund von Überproduktion oder Unterproduktion oder aufgrund von Überkonsum oder Unterkonsum auf.
The economic crises, according to Marx, apply to every sudden disturbance that affects the economic equilibrium. The specific crisis includes all the kinds of crises which befall a particular branch of production, due to the imbalance between production and consumption. This incident occurs either due to overproduction or underproduction, or due to over-consumption or under-consumption.
Was die wiederkehrende (periodische) große Krise betrifft, so zeigt sie sich in Form heftiger Erschütterungen, die die Pfeiler des gesamten Wirtschaftssystems erschüttern, und sie wird zum Trennpunkt zwischen der Periode des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Periode der wirtschaftlichen Depression. Die Perioden des Aufschwungs variieren in ihrer Dauer zwischen drei und fünf Jahren, ebenso die Perioden der Depression. Wiederkehrende, große Krisen haben besondere Merkmale, die sie auszeichnen. Diese Merkmale lassen sich unter drei Hauptqualitäten zusammenfassen: Erstens die Qualität der Verallgemeinerung. Das bedeutet, dass die Krise in einem Land alle Bereiche des wirtschaftlichen Wohlstands erfasst oder zumindest die meisten von ihnen. Diese allgemeine Krise tritt zunächst in einem Land auf, in dem sie vorherrscht, und breitet sich dann auf andere führende Industrieländer aus, die durch bestimmte dauerhafte Beziehungen miteinander verbunden sind. Die zweite Qualität ist die Wiederkehr. Das bedeutet, dass die Krise in sich wiederholenden und zyklischen Abständen auftritt. Der Zeitraum, der eine Krise von der nächsten trennt, schwankt zwischen sieben und elf Jahren. Ihr Eintreten erfolgt nicht zu einem festen Zeitpunkt, obwohl sie wiederkehrend ist. Die dritte Qualität ist die der Überproduktion, derart dass die Eigentümer der großen Projekte große Schwierigkeiten haben, ihre Produkte abzusetzen, sodass das Angebot bei vielen Produkten die Nachfrage übersteigt und so zur Krise führt.
As for the recurrent (periodic) major crisis, it appears in the form of violent convulsions which shake the pillars of the whole economic system, and becomes the point of separation between the period of economic boom and the period of economic depression. The periods of boom vary between three to five years in length, as do the periods of depression. Recurrent, major crises have special characteristics which distinguish them. These characteristics fall under three main qualities, which are: Firstly, the quality of generalisation. This means that in one country, the crisis hits all aspects of economic prosperity, or at least most of them. This general crisis appears at first in one country where it dominates, and then spreads to other leading industrial countries which were linked together by some permanent relations. The second quality is that it is recurrent. This means that the crisis occurs in repetitive and cyclical periods. The period which separates between one crisis and another fluctuates between seven and eleven years. Its occurrence is not over a fixed time although it is recurrent. The third quality is that of excessive production, such that the owners of the large projects face great difficulty in disposing of their products, so the supply exceeds demand for many products leading to the crisis.
Karl Marx war der Ansicht, dass diese großen Krisen manche Menschen zwingen, ihr Kapital zu verlieren, sodass die Zahl der Besitzer abnimmt und die Zahl der Arbeiter zunimmt. Diese Vorgänge werden schließlich zu der großen Krise in der Gesellschaft führen, die das alte System zerstört.
Karl Marx considered that these major crises force some people to lose their capital, so the number of owners diminishes and the number of workers increases. These occurrences are what will lead finally to the major crisis in the society which demolishes the old system.
Diese Zusammenfassung des Sozialismus, einschließlich des Kommunismus als einer seiner Formen, zeigt, dass die sozialistischen Denkschulen, zu denen auch die Kommunisten gehören, danach streben, unter den Individuen echte Gleichheit zu erreichen: entweder Gleichheit im Nutzen, Gleichheit in den Produktionsmitteln oder absolute Gleichheit. Jede Art solcher Gleichheit ist unmöglich zu erreichen; sie ist nichts als eine hypothetische Annahme. Sie ist undurchführbar und daher unmöglich. Denn Gleichheit an sich ist unwirklich und somit nicht praktikabel. Die Menschen unterscheiden sich von Natur aus, mit der sie geschaffen wurden, in ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten, und sie unterscheiden sich darin, wie sie ihre Bedürfnisse befriedigen. Gleichheit unter ihnen kann daher nicht erreicht werden. Selbst wenn man den Menschen gleiche Anteile an Gütern und Dienstleistungen gewaltsam zuteilte, wäre es ihnen unmöglich, gleich zu sein, wenn es darum geht, diesen Reichtum in der Produktion oder Nutzung einzusetzen. Und es wäre unmöglich, dass sie hinsichtlich der Menge gleich sind, die sie benötigen, um ihre jeweiligen Bedürfnisse zu befriedigen. Gleichheit zwischen ihnen ist deshalb ein spekulatives und hypothetisches Anliegen.
This is a summary of Socialism including Communism as one of its forms. From this summary it appears that the Socialist schools of thought including the Communists, strive to achieve real equality amongst the individuals; either equality in benefits, equality in the means of production, or absolute equality. Any kind of such equality is impossible to achieve, and it is nothing but a hypothetical assumption. It is impractical and therefore impossible. This is because equality in itself is unreal, and thus impractical. People by the very nature with which they were created vary in their physical and mental capabilities, and they vary in the satisfaction of their needs. So equality amongst them cannot be achieved. Even if one distributed equal shares of commodities and services among the people by force, it would be impossible for them to be equal in using this wealth in production or utilisation. And it would be impossible for them to be equal in terms of the quantity they need to satisfy their respective needs. Therefore, equality between them is a speculative and hypothetical concern.
Darüber hinaus gilt die bloße Gleichheit unter den Menschen, obwohl sie an Stärke und Macht verschieden sind, als weit entfernt von der Gerechtigkeit, die die Sozialisten zu verwirklichen behaupten. Die Ungleichheit zwischen den Menschen hinsichtlich des Besitzes und der Produktionsmittel ist unvermeidlich und durchaus normal. Jeder Versuch, Gleichheit zu erreichen, ist zum Scheitern verurteilt, da er im Widerspruch zu der natürlichen Ungleichheit steht, die unter den Menschen besteht.
Moreover, equality by itself amongst people, while they are different in strength/power, is considered far from the justice which the Socialists claim they try to achieve. The disparity between people in terms of ownership, and in the means of production, is inevitable and quite normal. Every attempt at achieving equality is destined for failure as it contradicts with the natural disparity existent amongst human beings.
Was die vollständige Abschaffung des Privateigentums betrifft, so steht sie im Widerspruch zur Natur des Menschen, denn das Eigentum ist eine Äußerung des Selbsterhaltungstriebs, der beim Menschen mit Gewissheit vorhanden ist. Da er natürlich ist, ein Teil von ihm und ein Ausdruck seiner natürlichen Energie, ist es unmöglich, ihn zu beseitigen, weil er instinkthaft ist. Alles, was im Menschen instinkthaft ist, kann ihm nicht genommen werden, solange er lebt. Jeder Versuch, das Privateigentum abzuschaffen, ist nichts anderes als eine Unterdrückung der natürlichen Instinkte des Menschen und kann nur zu Angst führen. Daher ist es natürlich, diesen Instinkt zu ordnen, statt ihn beseitigen zu wollen.
Regarding the complete abolition of private property, this contradicts with man’s nature, because ownership is a manifestation of the survival instinct, which is definitely existent in man. Being natural in him, a part of him, and a manifestation of his natural energy, it is impossible to be eliminated since it is instinctive. Anything that is instinctive in man cannot be eliminated from Him as long as He is alive. Any attempt to abolish private property is nothing but a suppression of the human beings natural instincts, and can only lead to anxiety. Therefore, it is natural to organise this instinct rather than trying to eliminate it.
Was die teilweise Aufhebung des Eigentums betrifft, so muss sie untersucht werden. Wenn damit gemeint ist, die Menge der Güter, die man besitzen darf, nach oben zu begrenzen, dann wäre dies eine Begrenzung der Quantität, und diese ist falsch, da sie die Tätigkeit des Menschen einschränkt, seine Bemühungen behindert und seine Produktion verringert. Indem man Menschen daran hindert, das zu besitzen, was ein gewisses Maß übersteigt, hält man sie faktisch an dieser Grenze auf; damit unterbricht man die einzelnen Personen in ihrer Tätigkeit und beraubt die Gemeinschaft dadurch des Nutzens, den sie aus den Tätigkeiten dieser Personen ziehen würde.
With regard to the partial abolition of ownership, it has to be studied. If what is meant by this is to put a ceiling on the magnitude of commodities that can be owned, then this would be a limitation in quantity, which is wrong, since it limits the activity of man, obstructs his efforts, and reduces his production. By preventing people from owning that which exceeds a certain level, this effectively stops them at that limit, interrupting the individuals from their activities, and thereby depriving the community from benefitting from the activities of these individuals.
Wenn der Besitz von Waren und Dienstleistungen jedoch auf eine bestimmte Weise eingeschränkt wird, ohne die besessene Menge zu begrenzen, wäre dies zulässig, da es die Tätigkeit des Menschen nicht behindert. Diese Herangehensweise regelt den Besitz von Eigentum unter den Einzelnen und ermutigt sie, mehr Mühe aufzuwenden und ihre Tätigkeit zu steigern.
However, if ownership of commodities and services is restricted to a certain manner without restriction in the quantity owned, this would be acceptable, as it does not obstruct the activity of man. This approach organises the ownership of property among individuals, and encourages them to expend more effort and increase activity.
Wenn die teilweise Aufhebung des Eigentums bedeutet, dass dem Einzelnen das Besitzen bestimmter Güter untersagt wird, während andere Güter ohne jede Begrenzung der Menge im Eigentum gehalten werden dürfen, so ist dies zu prüfen. Wenn der Nutzen dieser Güter vom Einzelnen allein nicht genossen werden kann, ohne der Allgemeinheit diese Sache vorzuenthalten, dann ist es naheliegend, dem Einzelnen das persönliche Eigentum an diesen Gütern zu verwehren; so etwa bei öffentlichen Straßen, Stadtplätzen, Flüssen, Meeren und dergleichen. Die Beschränkung wird durch die Beschaffenheit des Gutes bestimmt. Es ist daher nichts dagegen einzuwenden, das individuelle Eigentum an jenen Gütern zu verbieten, die einen gemeinschaftlichen Nutzen haben, denn diese Eigentumsbeschränkung ergibt sich aus der Natur der Sache selbst.
If the partial abolition of ownership means that the individual is prevented from owning certain properties, whilst other properties can be owned without any limit over the quantity, this has to be examined. If the beneficial nature of these properties cannot be enjoyed by the individual alone, except by depriving the public of that property, then it is natural to prevent the individual from owning that property individually; such as public roads, town squares, rivers, seas, and the like. The restriction is decided by the nature of the property. There is, therefore, nothing wrong in banning the individual ownership of those properties which are of associative benefit, because this ownership was determined by the nature of the property itself.
Wenn die Beschaffenheit des Eigentums kein Verbot des individuellen Besitzes erfordert, sollte dennoch eine weitere Untersuchung erfolgen. Lässt sich das Eigentum dem ersten Typ zuordnen, also Gütern, deren individueller Besitz der Gemeinschaft entziehen würde, wie Wasser und Bodenschätze, dann ist es nicht falsch, deren individuellen Besitz zu verbieten. Der Grund, weshalb dieser Gütertyp dem ersten Typ zugerechnet wird, liegt darin, dass sein individueller Besitz seiner Natur nach die Gemeinschaft um dieses Gut bringen würde. Entzieht der Besitz des Eigentums der Gemeinschaft jedoch nichts, dann darf sein Besitz nicht eingeschränkt werden. Eine solche Einschränkung würde den Besitz ohne Grund unrechtmäßig begrenzen. Das gliche einer Begrenzung des Besitzes nach Menge, die lediglich die Tätigkeit des Menschen einschränkt, seine Bemühungen unterbricht, seine Produktion mindert und ihn von der Arbeit abhält, sobald er die festgelegte Besitzgrenze erreicht.
If the nature of the property does not require prohibition of individual ownership, further analysis should still be conducted; if the property can be included under the first type i.e. properties whose individual ownership would deprive the community, such as water and mineral resources, then there is nothing wrong in banning their individual ownership. The issue which makes this type of property included under the first type is that by its nature if it was owned individually it would deprive the community of it. However, if owning the property does not deprive the community of it, then there should be no restriction on its ownership. To do so would unfairly limit ownership for no reason. This would be like limiting the ownership by quantity which will only result in restricting man’s activities, interrupting his efforts, reducing his production, and stopping Him from work when He reaches the set limit of ownership.
Die teilweise Aufhebung des Eigentums im Sozialismus ist eine Beschränkung des Eigentums dem Umfang nach und nicht hinsichtlich der Wege und Mittel des Eigentumserwerbs. Sie verhindert das Eigentum an einigen Gütern, die ihrer Natur und ihrem Ursprung nach individuell besessen werden sollten. Der Sozialismus begrenzt das Eigentum entweder dem Maß nach, etwa indem er den Landbesitz auf eine bestimmte Fläche beschränkt, oder er begrenzt das Eigentum an bestimmten Gütern wie den Produktionsmitteln. Viele dieser Güter könnten ihrer Natur nach von Einzelpersonen besessen werden. Eigentumsbeschränkungen dieser Art schränken die Tätigkeit des Einzelnen ein, ob die Beschränkung nun gesetzlich im Voraus festgelegt ist, etwa durch das Verbot der Vererbung oder des Besitzes von Minen, Eisenbahnen oder Fabriken, oder ob es dem Staat überlassen bleibt, von Fall zu Fall zu entscheiden, den Besitz dort zu verhindern, wo das öffentliche Interesse es verlangt. All dies ist eine Einschränkung der Tätigkeit von Einzelpersonen, denn diese Güter können ihrer Natur nach von Einzelpersonen besessen werden.
The partial abolition of ownership in Socialism is a limitation of ownership by quantity, rather than by the ways and means of ownership. It prevents ownership of some properties, which by their nature and by the nature of their origin should be individually owned. Socialism either limits ownership in magnitude, such as limiting ownership of land up to a certain area, or it limits ownership of certain properties such as the means of production. Many of these properties, by their nature, could be owned by individuals. Ownership restrictions of this type of property restricts activity whether the restriction was pre-specified by the law, such as preventing inheritance, ownership of mines, railways, or factories; or if it were left to the State to decide, on a case by case basis, to prevent possession wherever public interest requires it to do so. All this is restriction of the activity of individuals, for these properties by their very nature can be owned by individuals.
Die Organisation von Produktion und Verteilung durch Menschen kann (und darf) nicht dadurch erreicht werden, dass man unter den Menschen Unruhe und Angst schürt oder Hass zwischen ihnen anstachelt. Dies kann nur zu Anarchie führen und nicht zu Ordnung. Ferner kann die Organisation der Produktion in der Gemeinschaft nicht auf natürlichem Wege erreicht werden, indem man die Arbeiterklasse das Joch der Geschäftsleute spüren lässt, denn die Geschäftsleute könnten klug und erfinderisch genug sein, die Bedürfnisse der Arbeitskräfte zu befriedigen, wie es bei den Fabrikarbeitern in den Vereinigten Staaten der Fall ist. So fühlt die Arbeiterklasse die Unterdrückung nicht in dem Sinne, dass die Früchte ihrer Mühen ausgebeutet werden. Auf diese Weise würde die Entwicklung, die die Produktion und Verteilung besser organisieren würde, nicht eintreten. Diese Organisation sollte durch geeignete Gesetze und Lösungen zustande kommen, die auf einer festen Grundlage beruhen, welche die wirkliche Natur der Probleme berücksichtigt. Der Sozialismus stützt sich darauf, die Produktion und Verteilung zu organisieren, sei es durch das Schüren von Spannungen und Unruhen unter der Arbeiterklasse, sei es durch das natürliche Gesetz der gesellschaftlichen Evolution oder durch menschengemachte (Wadh’iya) Gesetzgebung und Regeln, die nicht aus einer festen Grundlage oder einem Glaubensbekenntnis hervorgehen. Daher ist diese Organisation von ihrer Basis her falsch.
The organisation of production and distribution through people cannot (and should not) be achieved by inciting disturbances and anxiety amongst people, or by inciting hatred between them. This can only lead to anarchy, rather than organisation. Furthermore, the organisation of production in the community cannot be achieved naturally by making the working class feel the oppression of business people, since the business people could be smart and ingenious enough to satisfy the needs of the labour force, as is the case with the factory workers in the United States. So the working class do not feel the oppression in terms of having the fruits of their efforts exploited. In this way the evolution which would better organise production and distribution would not occur. This organisation should come through proper laws and solutions which are built on a definite basis that deals with the real nature of the problems. Socialism relies on organising the production and distribution, whether by inciting tension and disturbances amongst the working class, or by the natural law of evolution in society, or through manmade (Wadh’iya) legislation and canons that do not emanate from a definite basis or creed. Therefore this organisation is false from its basis.
Dies skizziert die Irrtümer des Sozialismus. Was speziell den Sozialismus von Karl Marx betrifft, so zeigt sich sein Irrtum in drei Aspekten:
This outlines the fallacies of Socialism. With regard specifically to the Socialism of Karl Marx, its fallacy appears in three aspects:
Erstens: Seine Ansicht zur Werttheorie ist fehlerhaft und widerspricht der Wirklichkeit. Die Ansicht, dass die einzige Quelle des Wertes einer Ware die in ihre Herstellung aufgewendete Arbeit sei, widerspricht der Wirklichkeit, denn die aufgewendete Arbeit ist zwar eine, aber nicht die einzige Quelle ihres Wertes. Neben der Arbeit gibt es weitere Elemente, die in den Wert der Ware eingehen. Dazu gehört der Rohstoff, an dem die Arbeit verrichtet wurde, oder ebenso die Nachfrage nach dem Nutzen der Ware. Der Rohstoff kann einen Nutzen enthalten, der die bei seiner Beschaffung aufgewendete Arbeit übersteigt, wie etwa bei der Jagd. Der Nutzen der Ware kann auf dem Markt keine Nachfrage haben oder für die Ausfuhr verboten sein, wie etwa Wein für Muslime. Die Arbeit als alleinige Quelle des Wertes anzusetzen, ist daher falsch und entspricht nicht der tatsächlichen Beschaffenheit der Ware.
Firstly: His opinion on the theory of value is erroneous and disagrees with reality. The opinion, stating that the only source for the value of the commodity is the work spent in its production, disagrees with reality since the spent work is only one but not the only source of its value. There are other elements, besides the work, that enter in the value of the commodity. There is the raw material upon which the work was carried out, or the demand for the benefit of the commodity as well. The raw material could contain a benefit that exceeds the work spent in its procurement such as in hunting for example. The benefit of the commodity could have no demand in the market, and be forbidden for export, such as wine for Muslims. So putting work as the only source of value is incorrect, and does not conform to the reality of the commodity as it is.
Zweitens: Seine Auffassung besagt, dass die zu jeder Zeit bestehende gesellschaftliche Ordnung ein Produkt der wirtschaftlichen Lage sei und dass die verschiedenen Wandlungen, denen dieses System unterliegt, alle auf einen einzigen Grund zurückzuführen seien, nämlich auf den Kampf der Klassen um das Ziel, ihre materielle Lage zu verbessern. Diese Auffassung ist irrig, unbegründet und auf einer zweifelhaften und hypothetischen Annahme aufgebaut. Der Grund für ihren Irrtum und ihren Widerspruch zur Wirklichkeit ist aus den historischen Ereignissen und der gegenwärtigen Lage offensichtlich. Wir sehen, dass der Übergang Russlands zum Sozialismus weder aus einer materialistischen Entwicklung noch aus einem Klassenkampf entstand, der zur Veränderung des Systems führte. Vielmehr ergriff eine Gruppe durch eine blutige Revolution die Macht, begann, ihre Gedanken auf das Volk anzuwenden, und veränderte das System. Dasselbe geschah im sozialistischen China. Die Einführung des Sozialismus in Ostdeutschland statt in Westdeutschland und in Osteuropa statt in Westeuropa geschah nicht als Ergebnis irgendeines Klassenkampfes. Vielmehr geschah sie durch die Eroberung dieser Länder durch einen sozialistischen Staat, der sein System den unterworfenen Nationen aufzwang. Ebenso verhielt es sich mit den kapitalistischen Staaten, mit dem Islamischen Staat und mit jedem anderen System. Hinzu kommt: Die Länder, bei denen dieses Gesetz vorhersagte, sie würden ihr System durch Klassenkampf verändern, nämlich Deutschland, England und die Vereinigten Staaten, sind alle kapitalistische Länder, in denen die Kapitalbesitzer und die Arbeiter zahlreich sind. Es handelte sich nicht um das zaristische Russland oder China, die agrarisch statt industriell geprägt waren und in denen die Zahl der Kapitalbesitzer und Arbeiter im Vergleich zum Westen weit geringer war. Trotz der überwältigenden Präsenz der beiden Klassen in Westeuropa und den Vereinigten Staaten wurden sie nicht zum Sozialismus bekehrt, und sie wenden alle bis heute weiterhin den Kapitalismus an. Die Präsenz dieser beiden Klassen (d. h. der Kapitalbesitzer und der Arbeiter) hatte keinerlei Einfluss auf ihr System. Das allein genügt, um diese Theorie von ihrer Grundlage her zu widerlegen.
Secondly: His opinion states that the social order existing at any time, is a product of the economic situation, and that the various transformations which befall this system are all due to one reason, which is the struggle of the classes for the objective of improving their material situation. This opinion is erroneous, baseless, and built upon a doubtful and hypothetical assumption. The reason for its error and disagreement with reality is obvious from historical events and the current situation.We see that the transformation of Russia into Socialism did not occur due to a materialistic evolution, nor due to a class struggle that led to the change of the system. Rather, a group took over through a bloody revolution, and started to apply its thoughts upon the people, and changed the system. The same happened in Socialist China. The application of Socialism in East Germany rather than West Germany, and Eastern Europe rather than Western Europe did not occur as a result of any class struggle. Rather it occurred through the conquering of these countries by a Socialist State which imposed its system upon the conquered nations. The same occurred with the Capitalist states, with the Islamic State, and with any other system. Furthermore, the countries which this law predicted would change their system through class struggle, namely Germany, England, and the United states, are all Capitalist countries where the owners of capital and workers are many. They were not Czarist Russia or China, which were agricultural rather than industrial, and where the number of owners of capital and workers were much fewer in comparison to the West. Despite the overwhelming presence of the two classes in Western Europe and the United states, they were not converted to Socialism, and they all still apply Capitalism till this day. The presence of these two classes (i.e.capital owners and workers) did not have any effect on their system. This alone is enough to refute this theory from its basis.
Der dritte Irrtum in der Theorie von Karl Marx zeigt sich in seiner Aussage über das Gesetz der gesellschaftlichen Entwicklung: Das System des wirtschaftlichen Lebens sei durch die Wirkung der Wirtschaftsgesetze, die es beherrschen, zum Untergang bestimmt, und die Mittelschicht, die den Kampf gegen die Klasse des Adels, d. h. der Kapitaleigentümer, gewonnen hat, werde schließlich aufgrund des Konzentrationsgesetzes ihren Platz für die Arbeiterklasse räumen. Die Theorie von Karl Marx über die Konzentration der Produktion, auf der er die Zunahme der Zahl der Arbeiter und die Abnahme der Zahl der Kapitaleigentümer aufbaut, ist falsch. Diese Theorie ist falsch, weil es eine Grenze gibt, die die Konzentration der Produktion nicht überschreiten kann. Sie erreicht daher eine bestimmte Grenze und hält dort an und wird somit nicht mehr der Katalysator in der von Marx erdachten Entwicklung sein. Darüber hinaus existiert die Konzentration der Produktion in einem der Hauptzweige der Produktion, nämlich der Landwirtschaft, überhaupt nicht. Wie kann dann das Entwicklungsgesetz in der Gesellschaft eintreten? Außerdem behauptet Karl Marx, dass auf die Konzentration der Produktion die Konzentration des Reichtums (der Ressourcen) folge, was zu einer Verringerung der Zahl der Finanziers und zu einer Zunahme der Zahl der Arbeiter führe, die nichts besitzen. Diese Ansicht ist irrig, denn die Konzentration der Produktion könnte zu einer Zunahme der Zahl der Kapitaleigentümer führen und dazu, dass die Arbeiterklasse zu Kapitalinhabern wird. Die großen Projekte, die von den großen Konzernen durchgeführt werden, haben in der Regel Aktionäre aus der Arbeiterklasse, was ein Beispiel ist, das diese Theorie widerlegt. Außerdem haben viele aus der Arbeiterschaft in den Fabriken hohe Gehälter, wie Ingenieure, Chemiker und Manager, und können so einen großen Teil ihrer Gehälter sparen und selbst zu Investoren werden, ohne dass sie eigene unabhängige Projekte gründen müssen. Daher trifft das, was Karl Marx über die Arbeiter und die Entwicklung vorgebracht hat, auf sie nicht zu.
The third appearance of error in Karl Marx’s theory appears in what He said about the law of social evolution, that the system of economic life is destined for extinction by the effect of the economic laws which control it, and that the middle class which won the battle against the class of the nobles i.e. the owners of the capital will ultimately evacuate their place for the labour class, due to the law of concentration. The theory of Karl Marx concerning concentration of production, on which He builds the increase in the number of the workers and the decrease in the number of the owners of capital, is false. This theory is false because there is a limit which concentration of production cannot overstep. So it arrives at a certain limit and stops and thus will no longer be a catalyst in the evolution imagined by Marx. Moreover, concentration of production does not exist at all in one of the main branches of production, namely agriculture. How then can the law of evolution occur in society? Besides, Karl Marx asserts that concentration of production is followed by concentration of wealth (resources), which results in a reduction in the number of financiers, and an increase in the number of workers, who own nothing. This view is erroneous, since the concentration of production could result in an increase in the number of capital owners, and could result in the working class becoming capital holders. The major projects, which are conducted by the large Corporations, usually have shareholders from the working class, which is an example that refutes this theory. Moreover, many of the working class in the factories have high salaries, such as engineers, chemists and managers, thus being able to save a great part of their salaries, and becoming investors themselves, without the need to establish independent projects. Therefore, what Karl Marx propounded about workers and evolution does not apply to them.
Dies ist nur eine kurze Untersuchung der Grundsätze, auf denen das kapitalistische und das sozialistische Wirtschaftssystem beruhen, aus dem das kommunistische hervorging. Aus dieser Untersuchung werden die Fehlschlüsse ersichtlich, die in diesen Grundsätzen enthalten sind. Einerseits; andererseits stehen beide Systeme im Widerspruch zur islamischen Methode, Probleme anzugehen, und im Widerspruch zum Islam selbst.
This is but a brief examination of the principles upon which the Capitalist and Socialist, from which came the Communist, economic systems are established. From this examination the fallacies present in these principles are apparent. This is on the one hand; on the other hand, both systems are contradictory to the Islamic method in addressing the problems and contradictory to Islam itself.
Was ihren Widerspruch zur islamischen Methode der Problemlösung betrifft, so stellt man fest, dass die islamische Methode zur Lösung des wirtschaftlichen Problems dieselbe ist, die der Islam auch bei der Lösung jedes anderen menschlichen Problems anwendet. Die gemeinsame Vorgehensweise des Islam besteht darin, die Wirklichkeit des wirtschaftlichen Problems zu untersuchen, es zu verstehen und dann aus den Texten der Scharia eine Lösung für das Problem abzuleiten, nachdem diese Texte studiert wurden, und sicherzustellen, dass sie auf dieses besondere Problem zutreffen. Dies unterscheidet sich von der kapitalistischen und der sozialistischen Methode. Im Kapitalismus dient die Situation, die aus den Problemen entstanden ist, als Quelle für die Lösungen (Pragmatismus). Im Sozialismus werden die Lösungen aus hypothetischen Annahmen gewonnen, die man sich für das Problem als existierend vorstellt, und die Lösungen werden entsprechend diesen Annahmen festgelegt. Jede dieser beiden Methoden unterscheidet sich von der Methode des Islam, daher ist es einem Muslim nicht erlaubt, sie zu übernehmen.
As to their contradiction to the Islamic method of solving the problems, one finds that the Islamic method in solving the economic problem is the very same method Islam uses in solving any of the other human problems. The common approach of Islam is to study the reality of the economic problem, understand it, and then deduce a solution for the problem from the Shari’ah texts after studying these texts, and to ensure that they apply to that particular problem. This is different from the Capitalist and Socialist method. In Capitalism, the situation which resulted from the problems, is used as a source for the solutions (pragmatism). In Socialism the solutions are taken from hypothetical assumptions which are imagined to be existent in the problem, and the solutions are put according to these assumptions. Each of these two methods is different to the method of Islam, so it is not allowed for a Muslim to adopt them.
Der Widerspruch zwischen den kapitalistischen und sozialistischen und daraus hervorgehend den kommunistischen Wirtschaftssystemen einerseits und dem Islam andererseits besteht darin, dass der Islam seine Lösungen als göttliche Regeln (Ahkam Shari'ah) annimmt, die aus den gesetzgeberischen Quellen abgeleitet sind, während die kapitalistischen und sozialistischen wirtschaftlichen Lösungen keine göttlichen Regeln sind, sondern aus einem System des Kufr stammen. Über Dinge nach ihnen zu urteilen bedeutet, mit dem zu richten, was Allah nicht herabgesandt hat, und dies ist für keinen Muslim in irgendeiner Weise erlaubt. Ihre Übernahme ist eine offene Sünde (Fisq), wenn derjenige, der sie übernimmt, nicht an sie glaubt. Glaubt er jedoch, dass sie die richtigen Regeln sind und dass die islamischen Regeln nicht zum modernen Zeitalter passen und keine Lösungen für die gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme bieten, so ist dies Kufr – Allah (swt) möge uns davor bewahren.
The contradiction of the Capitalist and Socialist, and from it the Communist, economies to Islam is that Islam adopts its solutions as divine rules (Ahkam Shari’ah) derived from the legislative sources while the Capitalist and Socialist economic solutions are not divine rules, but are from a system of Kufr. Judging on things according to them means ruling with other than what Allah has revealed, which is not allowed for any Muslim to adopt in any way. Their adoption is an open sin (Fisq) if their adopter does not believe in them. But if He believed that they are the proper rules and that Islamic rules do not suit the modern age and do not offer solutions to the current economic problems, then this is kufr, may Allah (swt) protect us from it.