25.6 Protektionismus
25.6 Protectionism
Die protektionistische Theorie verlangt, dass ein Staat eingreift, um im Außenhandel ein Gleichgewicht zu erreichen. Der Zweck des Protektionismus besteht darin, die Handelsbilanz zu beeinflussen und ein Defizit auszugleichen, da das spontane Gleichgewicht zwischen Exporten und Importen kein Gleichgewicht herstellen und ein Defizit auch nicht ausgleichen könnte. Daher wäre Protektionismus notwendig, und deshalb würden Zölle sowie Export- und Importbeschränkungen eingeführt.
The protectionist theory requires that a State interferes in order to achieve equilibrium in foreign trade. The pupose of protectionism is to influence the balance of trade and redress the deficit, because the spontaneous balance between exports and imports would not be able to achieve equilibrium, nor would it be able to redress a deficit. Therefore, protectionism would be necessary, and that is why custom duties as well as export and import restrictions would be imposed.
Diese Theorie in ihrer jetzigen Form ist begrenzt, denn sie beschränkt die Eingriffsbefugnisse des Staates darauf, lediglich eine ausgeglichene Handelsbilanz zu erreichen oder das Defizit auszugleichen. Das wäre falsch, denn der Islamische Staat greift ein, um mit den anderen Staaten auf der Grundlage der Gegenseitigkeit umzugehen, um die Bedürfnisse des Landes zu decken, um Geldgewinne und Devisen zu erwirtschaften und, am wichtigsten, um den Ruf zum Islam zu tragen. Daher wäre es falsch, das Eingreifen des Staates auf die Herstellung des Gleichgewichts bei Handelsgeschäften und den Ausgleich des Defizits zu beschränken. Vielmehr sollte sein Eingreifen politischen, wirtschaftlichen und kommerziellen Zielen dienen und der Verbreitung der islamischen Botschaft.
This theory as it stands is limited, because it restricts the State’s powers to interfere merely to achieve a foreign balance of trade or to redress the deficit. This would be wrong because the Islamic State interferes in order to deal with the other states with reciprocity, to provide the country’s needs to generate monetary gains and foreign currencies and, most importantly, to carry the call for Islam. Therefore, it would be wrong to confine the interference of the State to achieving equilibrium in trade transaction and to redress the deficit. Rather, her interference should be for political, economic and commercial aims and for carrying the Islamic Message.