5.5 Der Aufwand, der in die Arbeit investiert wird
5.5 The Effort Spent in the Work
Der Arbeitsvertrag über die Einstellung eines Angestellten bezieht sich auf den Nutzen der Anstrengung, die er aufwendet; und der Lohn wird nach diesem Nutzen bemessen. Die Anstrengung selbst ist weder das Maß des Lohnes noch das Maß des Nutzens, sonst wäre der Lohn des Steinmetzen größer als der Lohn des Ingenieurs, weil die Anstrengung des Steinmetzen größer ist; und das widerspricht der Wirklichkeit. Daher ist der Lohn eine Vergütung für den Nutzen und nicht für die Anstrengung. Darüber hinaus unterscheidet sich der Lohn und ändert sich je nach Art des Angestellten, und er ändert sich auch bei ein und demselben Angestellten entsprechend dem Unterschied im Maßstab des Nutzens, nicht aber entsprechend Unterschieden in der Anstrengung. Der Vertrag bezog sich in beiden Fällen auf den Nutzen des Arbeitgebers, nicht auf die Anstrengung des Angestellten. Entscheidend ist also das Ergebnis, sei es das Ergebnis verschiedener Angestellter bei verschiedenen Arbeiten oder das Ergebnis verschiedener Angestellter bei derselben Arbeit; und der Anstrengung wird dabei überhaupt keine Beachtung geschenkt. Es ist richtig, dass das Ergebnis der Arbeit die Frucht der Anstrengung ist, sei es bei verschiedenen Arbeiten oder bei derselben Arbeit, die von verschiedenen Personen verrichtet wird; doch beabsichtigt ist das Ergebnis, nicht nur die Anstrengung, auch wenn diese bei der Bemessung des Lohnes berücksichtigt wird. Wurde also jemand für einen Bau eingestellt, so sollte der Lohn nach der Zeit oder nach dem Werk bemessen werden. Wird er nach dem Werk bemessen, so wird sich der Nutzen offensichtlich im Standort des Gebäudes, seiner Länge, Breite, Dicke und dem Material des Gebäudes usw. zeigen. Wird die Arbeit nach der Zeit bemessen, so nimmt der Nutzen der Arbeit gewöhnlich zu, wenn die Zeit zunimmt, und ab, wenn die Zeit abnimmt. Somit ist die Beschreibung der Arbeit zusammen mit der Angabe der Zeit das Maß des Nutzens. Wird nach der Zeit bemessen, so soll die Person nicht mehr arbeiten als ihrem gewohnten Vermögen entspricht, und sie soll nicht zu ungewöhnlich harter Arbeit verpflichtet werden.
The contract to hire an employee applies on the benefit of the effort He expends; and the wage is evaluated in terms of this benefit. The effort itself is neither the measure of the wage, nor the measure of the benefit, otherwise the wage of the stonemason would be greater than the wage of the engineer because the stonemason’s effort is greater; and this is contrary to the reality. Therefore, the wage is a recompense for the benefit and not for the effort. Besides that, the wage differs and changes according to the type of employee, and it also changes for the same employee according to the difference in the standard of the benefit, but not according to differences in effort. The contract in both cases was over the benefit of the employer, not over the employee’s effort. So what does matter is the result, whether it was of different employees in different works, or of different employees in the same work; and there is no consideration given to the effort at all. It is true that the result of the work is the fruit of the effort, whether it was in different works, or in the same work done by different people, but what is intended is the result, not only the effort, even though this is noticed in the evaluation of the wage. So if a person was hired for building, then the wage should be evaluated by the time or by the work. If it was evaluated by the work, then the benefit will obviously be manifested in the location of the building, its length, width, thickness and the material of the building etc. If the work was evaluated by time, then the benefit of the work usually increases as the time increases, and decreases as the time decreases. Thus the description of the work together with the mentioning of the time is the measure of the benefit. If it is evaluated by time, the person should not work more than his usual capacity, and should not be obliged to do unusually hard labour.