5.11 Schätzung des Lohns des Arbeitnehmers
5.11 Estimating the Employee's Wage
Der Mensch strebt von Natur aus danach, Aufwand zu betreiben, um das Gut hervorzubringen, durch das er seine Bedürfnisse befriedigt. Die Bedürfnisse des Menschen sind zahlreich, und er kann sie nicht losgelöst von anderen Menschen decken. Daher wird es unausweichlich, dass der Mensch in einer Gesellschaft lebt, in der er die Erzeugnisse ihrer Anstrengungen mit anderen austauscht. Der Mensch, der in einer Gesellschaft lebt, wendet deshalb seine Mühe sowohl für den unmittelbaren Gebrauch (Konsum) als auch für den Tausch auf. Da seine Bedürfnisse zahlreich sind, verwendet er nicht seine gesamte Mühe allein für den unmittelbaren Konsum, denn er ist auf Güter angewiesen, die er nicht besitzt. Es wird für ihn notwendig, unmittelbar von den Anstrengungen anderer zu profitieren, wie etwa bei seinem Bedarf an Bildung, Medizin und dergleichen.
Man rushes naturally to spend effort in producing the property by which He fulfils his needs. Man’s needs are numerous and He cannot meet them in isolation of other people. Therefore, it becomes inevitable that man lives in a society in which He exchanges with others the products of their efforts. Therefore, man who lives in a society spends his effort to produce both for his direct use (consumption) and for exchange. Because his needs are numerous, He does not spend all his efforts for his direct consumption only, for He is in need of properties which He does not have. It becomes necessary for Him to benefit directly from the efforts of others, as in his need for education and medicine and the like.
Daher reichen die Arten von Gütern, die der Mensch hervorbringt, so verschieden und zahlreich sie auch sind, nicht aus, um alle seine Bedürfnisse zu decken. Denn er kann die Dinge, die all seine Bedürfnisse erfüllen, nicht durch eigene Anstrengung hervorbringen. Vielmehr muss er auf die Anstrengungen anderer angewiesen sein. Er muss daher seine Anstrengung oder sein Eigentum gegen die Früchte der Anstrengungen anderer tauschen. Deshalb ist der Austausch der Anstrengungen der Menschen notwendig. Da diese Anstrengungen durch eine andere Anstrengung oder ein anderes Gut vergolten werden können, wird es notwendig, ein Maß zu haben, das die Werte aller Früchte der Anstrengungen im Verhältnis zueinander bestimmt, damit sie ausgetauscht werden können. Dies bestimmt die Werte der Güter, sodass sie untereinander oder gegen Arbeit getauscht werden können. Daher ist es notwendig, dass das Maß, das den Wert der Anstrengungen bestimmt, und das Maß, das den Wert der Güter bestimmt, dasselbe sind, damit der Austausch von Gütern untereinander, der Austausch von Gut gegen Anstrengung und der Austausch von Anstrengung gegen Anstrengung möglich wird.
Therefore, the types of properties which man produces, however different and numerous they are, are not enough to fulfil all his needs. This is because He cannot produce by his own effort the things that fulfil all his needs. Rather He must depend on the efforts of others. So He has to exchange his effort or his property with the fruits of the others efforts. Therefore, the exchange of people’s efforts is necessary. Since these efforts may be recompensed by another effort or property it becomes necessary to have a measure that defines the values of all the fruits of efforts, relative to each other, in order that they may be exchanged. This defines the values of properties, so that they can be exchanged with each other or for labour. Therefore it is necessary that the measure used to define the value of efforts, and the measure used to define the value of properties is the same, so as to enable the exchange of properties with each other, the exchange of property with effort and the exchange of effort with effort.
Demzufolge einigten sich die Menschen auf eine Geldvergütung, die es ihnen ermöglicht, die Güter und die Arbeitskraft zu erlangen, die zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse notwendig sind. Diese Geldvergütung ist bei Waren der Preis und bei Arbeit der Lohn. Das liegt daran, dass sie beim Tausch von Waren eine Gegenleistung für die Ware selbst darstellt, beim Tausch von Arbeit aber eine Gegenleistung für den Nutzen der vom Menschen aufgewendeten Mühe. Somit sind Handelsgeschäfte und Mietverträge für den Menschen unentbehrlich, auch wenn zwischen Handel und Miete keine Verbindung besteht, außer dass beides Geschäfte zwischen einzelnen Menschen sind. Die Miete hängt daher nicht vom Verkauf (Handel) ab, und der Lohn hängt nicht vom Preis ab. Deshalb unterscheidet sich die Bewertung des Lohnes von der Bewertung des Preises, und zwischen beiden besteht kein Zusammenhang. Der Preis ist eine Gegenleistung für Eigentum, daher ist er zwangsläufig Eigentum im Austausch gegen Eigentum, unabhängig davon, ob das Eigentum mit dem Wert oder mit dem Preis bemessen wurde. Der Lohn ist die Gegenleistung für eine Mühe, die nicht zwingend ein Eigentum hervorbringt; vielmehr kann sie ein Eigentum hervorbringen oder auch nicht. Der Nutzen aus der Mühe beschränkt sich nicht auf die Hervorbringung von Eigentum, denn es gibt auch andere Nutzen, die aus Arbeit entstehen. Demnach bringen die in Landwirtschaft, Handel und Industrie aufgewendeten Mühen, gleich welcher Art und welchen Umfangs, Eigentum hervor, und dies vermehrt unmittelbar den Reichtum des Landes. Die Dienstleistungen von Arzt, Ingenieur, Rechtsanwalt, Lehrer und anderen ähnlichen Berufen hingegen bringen kein Eigentum hervor und vermehren den Reichtum der Nation nicht unmittelbar. Würde ein Hersteller einen Lohn nehmen, so nähme er ihn im Austausch für ein Eigentum, das er hervorgebracht hat; würde ein Ingenieur einen Lohn nehmen, so nähme er ihn nicht im Austausch für ein Eigentum, weil er kein Eigentum hervorgebracht hat. Daher ist die Bewertung des Preises zwangsläufig eine Gegenleistung für ein Eigentum. Dies steht im Gegensatz zur Bemessung des Nutzens, der aus Anstrengung entsteht. Dieser ist keine Rückgabe von Eigentum, sondern eine Rückgabe von Nutzen, der Eigentum sein kann, aber nicht sein muss. Auf diese Weise unterscheidet sich der Verkauf von der Anstellung eines Arbeitnehmers, und der Preis unterscheidet sich vom Lohn in Bezug auf die tatsächliche Bemessung. Der Unterschied zwischen Verkauf und Anstellung sowie zwischen Preis und Lohn bedeutet jedoch nicht, dass es keine Beziehung zwischen ihnen gibt. Vielmehr bedeutet ihr Unterschied, dass eine Anstellung nicht auf einem Verkauf aufgebaut werden darf und ein Verkauf nicht auf einer Anstellung. Die Bemessung des Preises beruht daher nicht auf der Bemessung des Lohnes, und die Bemessung des Lohnes beruht nicht auf der Bemessung des Preises. Denn wenn man das eine auf dem anderen gründen würde, hätten die Preise der Waren, die der Arbeiter herstellt, Einfluss auf den Lohn, den er erhält, während in Wirklichkeit die Preise der Waren den Arbeitgeber und nicht den Arbeitnehmer beeinflussen sollten. Würde man die Preise den Arbeitnehmer bestimmen lassen, so würde der Arbeitgeber den Arbeitnehmer kontrollieren, sodass er den Lohn unter dem Vorwand sinkender oder steigender Preise nach Belieben senken oder erhöhen könnte, was nicht erlaubt ist. Denn der Lohn des Arbeitnehmers ist die Gegenleistung für den Nutzen seiner Arbeit, sodass sein Lohn dem Wert seines Nutzens entspricht und nicht an die Preise der Waren gekoppelt werden sollte, die er herstellt. Es ist unzutreffend zu behaupten, dass die Verpflichtung des Arbeitgebers, den festgesetzten Lohn zu zahlen, wenn der Preis der Ware fällt, zu seinem Verlust und folglich zur Entlassung des Arbeiters führe. Dies tritt nur dann ein, wenn die Preise der Ware auf dem gesamten Markt fallen. Daher wird diese Angelegenheit zugunsten des Arbeiters der Einschätzung von Sachverständigen überlassen und nicht dem Arbeitgeber. Denn die Sachverständigen berücksichtigen den gesamten Nutzen der Arbeit im Allgemeinen und nicht nur einen einzelnen Fall. Daher wird die Schätzung des Lohnes nicht anhand des Preises der Ware vorgenommen, sondern durch die Schätzung von Sachverständigen festgelegt.
Darüber hinaus führt die Verknüpfung von Vermietung mit Verkauf und von Verkauf mit Vermietung dazu, dass die Preise der Waren, die der Arbeiter benötigt, seinen Lohn bestimmen. Dabei sollten jedoch die Preise der Güter, die der Arbeiter benötigt, den Lebensunterhalt des Arbeiters bestimmen und nicht seinen Lohn. Würde man die Preise der Güter, die der Arbeitende zum Leben braucht, über seinen Lohn bestimmen lassen, so würde der Lebensunterhalt des Arbeiters zu einer Pflicht des Arbeitgebers, für die dieser einstehen müsste. Der Lebensunterhalt jedes Menschen gehört jedoch zu den Angelegenheiten, für die der Staat, nicht der Arbeitgeber, zu sorgen hat. Ebenso ist es absolut unzulässig, den Lebensunterhalt des Arbeiters an seine Produktion zu koppeln, denn der Arbeiter könnte von zarter Konstitution sein und nur wenig produzieren können, was unter seinem Bedarf liegt. Würde sein Lohn an das gekoppelt, was er produziert, so bliebe ihm ein menschenwürdiger Lebensunterhalt versagt, und das ist nicht erlaubt. Das Recht auf Lebensunterhalt muss daher jedem Bürger gesichert sein, ob er viel oder wenig produziert und ob er zur Produktion fähig ist oder nicht. Deshalb wird sein Lohn nach dem Wert seines Nutzens bemessen, unabhängig davon, ob der Lohn zur Deckung seiner Bedürfnisse ausreicht oder nicht.
Moreover, building hiring upon selling, and selling upon hiring leads to the prices of commodities needed by the worker controlling his wage, though the prices of his needed commodities should control the sustenance of the worker, and not his wage. So if the prices of the commodities needed by the labour were given control over his wage, it would make the sustenance of the worker a duty upon the employer, which He has to secure. However, the sustenance of every person is a part of his affairs which have to be cared for by the State, not by the employer. It is also not allowed absolutely to link the sustenance of the worker with his production, as the worker could be of a delicate body and not able to produce but a little, which is below his need. So if his wage is linked to that which He produces then He will be deprived of a decent livelihood, a matter which is not allowed. Thus the right of livelihood has to be secured for every person of the citizens whether He produces much or little, and whether He was able or unable to produce. Therefore, his wage is assessed by the value of his benefit, whether his wage was enough to meet his needs or not.
So ist es falsch, den Lohn des Arbeiters nach den Preisen der Waren zu bemessen, die er herstellt, oder nach den Preisen der Waren, die er benötigt. Daher ist es auch falsch, die Anstellung auf den Verkauf und den Verkauf auf die Anstellung zu gründen; d. h. es ist nicht erlaubt, das eine auf das andere aufzubauen. Deshalb ist es nicht erlaubt, den Lohn auf den Preis zu gründen, noch den Preis auf den Lohn. Dies liegt daran, dass die Festsetzung des Lohnes eine andere Angelegenheit ist als die Festsetzung des Preises; und jede von beiden hat eigene Faktoren und besondere Gesichtspunkte, die die Festsetzung bestimmen. Der Lohn wird nach dem Nutzen bemessen, den die Anstrengung hervorbringt. Die Bemessung erfolgt also allein nach dem Nutzen und nicht nach der Anstrengung, obwohl der erzielte Nutzen auf die vom Menschen aufgewendete Mühe zurückzuführen ist. Die Sachverständigen bemessen den Lohn nach diesem Nutzen, entsprechend seiner Verwertung. Die Festsetzung des Lohnes ist nicht dauerhaft; vielmehr ist sie an den vereinbarten Zeitraum oder an die vereinbarte Arbeit gebunden. Sobald der Zeitraum abgelaufen oder die Arbeit vollendet ist, beginnt eine neue Festsetzung des Lohnes, sei es durch die beiden Vertragsparteien oder durch die Sachverständigen, indem sie den entsprechenden Lohn ermitteln. Der Zeitraum kann täglich, monatlich oder jährlich sein.
In this way, it is wrong to estimate the wage of the worker by the prices of the commodities that He produces, or by the prices of the commodities that He requires. So it becomes wrong to build the hiring upon selling and selling upon hiring; i.e. it is not allowed to build one of them upon the other. Therefore, it is not allowed to build the wage upon the price, nor the price upon the wage. This is because the estimation of the wage is a matter different from the estimation of the price; and each of them has particular factors and special considerations, which have control over the estimation. The wage is estimated by the benefit that the effort produces, so the estimation is only by the benefit and not by the effort, though the benefit produced is due to the effort spent by the person. The experts estimate the wage by this benefit, according to its utilisation. The estimation of the wage is not permanent; rather it is linked to the period agreed upon, or to the job which is agreed to be performed. Once the period finished or the work is accomplished, a new estimation of the wage starts, whether by the two contracting parties or by the experts, in estimating the equivalent wage. The period could be daily, monthly or annually.
Der Preis ist das Austauschverhältnis zwischen einer Geldmenge und einer Menge gleichwertiger Güter (Waren). Der Preis ist also das Geld, das zu einem bestimmten Zeitpunkt für eine Einheit einer bestimmten Ware gegeben wird. Was seine Festsetzung betrifft, so wird er naturgemäß durch den Markt bestimmt, und zwar auf Grundlage des Bedarfs der Menschen an dieser Ware. Es ist richtig, dass der Preis nach dem Ausmaß des Bedarfs des Käufers an der Ware geschätzt werden könnte, sodass er sie zu jedem beliebigen Preis nimmt. Er könnte auch nach dem Ausmaß des Bedarfs des Verkäufers geschätzt werden, sodass er sie zu jedem beliebigen Preis verkauft. Dies ist jedoch nicht erlaubt; es ist gefährlich für die Gesellschaft und darf nicht zugelassen werden. Dies wird Ghuban (Betrug) genannt. Daher ist in dieser Situation maßgeblich, was die Verkäufer und Käufer auf dem Markt beschließen, und nicht, worauf sich der (jeweilige) vertragschließende Verkäufer und Käufer einigen. Mit anderen Worten: Der Preis ist der vom Markt geschätzte Wert der Ware. Die Annahme des vom Markt festgelegten Preises ist daher für den Käufer verpflichtend, und die Annahme des vom Markt festgelegten Preises ist für den Verkäufer verpflichtend. Das, was diesen Preis bestimmt und den Verkäufer und den Käufer zu seiner Annahme zwingt, ist die Nachfrage nach dem Nutzen der Ware in der Gesellschaft, in der sie verkauft wurde, unabhängig von ihren Produktionskosten. Deshalb unterscheidet sich die Schätzung des Preises von der Schätzung des Lohnes, und zwischen beiden Schätzungen besteht kein Zusammenhang. Die Schätzung des Lohnes beruht also nicht auf der Schätzung des Preises. Der Preis wird ausschließlich durch die Nachfrage nach der Ware bestimmt, wobei die Knappheit der Ware auf dem Markt als ein Faktor in dieser Schätzung berücksichtigt wird. Der Preis kann nicht an den Produktionskosten gemessen werden, da der Preis diesen nicht entsprechen muss, denn er kann je nach den Umständen kurzfristig niedriger oder höher sein. Langfristig stellt sich jedoch naturgemäß ein Gleichgewicht zwischen dem vom Markt bestimmten Preis und den Produktionskosten ein. Dies macht den Lohn jedoch nicht an den Preis des Gutes gebunden, denn Käufer und Verkäufer betrachten bei seinem Handel, sowohl kurzfristig als auch langfristig, nicht die Kosten des Gutes. Vielmehr wird sein Preis in beiden Fällen durch die Nachfrage nach dem Gut bestimmt, wobei der Faktor seiner Knappheit auf dem Markt berücksichtigt wird.
The price is the ratio of exchange between the quantity of money and the quantity of equivalent goods (commodities). So the price is the money given in return for a unit of a certain commodity at a certain time. In regard to its estimation, it is decided naturally by the market based upon the need of the people for that commodity. It is true that the price could be estimated by the extent of the need of the buyer for the commodity, so He takes it whatever it’s price. It could also be estimated by the amount of the need of the seller, so He sells it whatever is its price. However this is not allowed; it is dangerous for the society and must not be permitted. This is what is called Ghuban (fraud). Therefore, what matters in this situation is what the sellers and buyers in the market decide and not what the (particular) contracting seller and buyer agree upon. In other words, the price is the value of the commodity estimated by the market. So the acceptance of the buyer of the price defined by the market is compulsory, and the acceptance of the seller of the price defined by the market is compulsory. The matter that defined this price and forced the seller and the buyer to accept it is the demand for the benefit of the commodity in the society in which it was sold, irrespective of its production costs. Therefore, the estimation of the price differs from the estimation of the wage, and there is no relationship between the two estimations. So, the estimation of the wage is not based on the estimation of the price. The price is only defined by the demand for the commodity, taking the shortage of the commodity in the market as a factor in this estimation. The price cannot be measured by the cost of production, as the price may not be equal to the production costs, since it could be less or could be more according to the circumstances in the short term. But in the long term, a balance occurs naturally between the price defined by the market and the production costs. However this does not make the wage linked to the commodity’s price, as the buyers and the sellers, in the short and long terms, do not look at the cost of the commodity when they trade it. Rather its price in both cases is defined by the demand for the commodity, taking into consideration the factor of its scarcity in the market.
Kapitalisten und Kommunisten unterschieden sich in der Bemessung des Lohnes des Arbeiters so sehr, dass sich ihre Ansichten widersprachen. Die Kapitalisten geben dem Arbeiter den natürlichen Lohn, der nach ihrer Auffassung jener ist, den der Arbeiter an Lebensmitteln auf dem Mindestniveau benötigt. Diesen Lohn erhöhen sie, wenn die Lebenshaltungskosten über dieses Mindestniveau steigen, und sie senken ihn, wenn die Lebenshaltungskosten sinken. Daher wird der Lohn des Arbeiters nach den Lebenshaltungskosten bemessen, unabhängig davon, welchen Nutzen seine Arbeit für den Arbeitgeber und die Gesellschaft hervorgebracht hat. Was die Arbeiter in Europa und Amerika an Löhnen erhalten, ist jedoch, wie die Kapitalisten selbst erklären, eine Abänderung des kapitalistischen Systems, indem man dem Arbeiter mehr gibt, als ihm seine Rechte und als ihm die Freiheit des Eigentums zugestehen. Trotz dieser Abänderung bleibt das, was der Arbeiter erhält, auf dem Mindestniveau des Lebensstandards, ohne das er nur in Unzufriedenheit leben könnte. Die Anhebung des Lebensstandards in Europa und Amerika lässt den Mindestlohn, den der Arbeiter erhält, steigen, sodass er sich besser gestellt sieht; dennoch erhält er nicht das, was er tatsächlich erwirtschaftet. Die Bemessung des Lohnes der Arbeiter in Europa und Amerika ist daher, obwohl sie den Arbeiter im Vergleich zu anderen Ländern nicht arm macht und ihm erlaubt, seine Grundbedürfnisse und einige seiner Annehmlichkeiten zu decken, im Vergleich zum Lebensstandard der Gemeinschaft, in der er lebt, verhältnismäßig niedrig. Trotz der Anhebung des Lebensstandards der Arbeiter in Europa und Amerika liegt die Lohnbemessung dort und in allen kapitalistischen Ländern im Vergleich zu ihrer Gesellschaft immer noch auf dem Mindestniveau des Lebensstandards.
Capitalists and Communists differed in estimating the wage of the worker to the point that they became contradictory. Capitalists give the worker the natural wage which is, in their view, that which the worker needs of the living means at their minimum standard. They increase this wage as the living costs increase over this minimum standard, and they reduce the wage if the living costs decrease. Hence the wage of the worker is estimated according to the living costs irrespective of the benefit which his effort produced for the employer and the society. Whereas, what the workers take of wages in Europe and America as Capitalists states, is an amendment of the Capitalist system by giving the worker more than his rights and more than that which the freedom of ownership gives him. Despite that amendment, that which the worker takes is still at the minimum standard of living, without which He can’t live except in discontent. Raising the level of living in Europe and America allows the minimum standard of wage the worker receives, showing Him to be better off, however He does not take equal to what He produces. So the estimation of the wage of the worker in Europe and America, though it does not make the worker poor compared with other countries, and enables Him to fulfil his basic needs and some of his luxuries is, compared with the standard of living in the community in which He lives, relatively low. Despite raising the standard of living of workers in Europe and America, the estimation of the wage there, and in all Capitalist countries, is still at the minimum standard of living compared with their society.
Solange jedoch die Bemessung des Lohnes davon bestimmt wird, was der Arbeiter an Lebensmitteln zu seinem Mindestbedarf benötigt, führt dies dazu, dass das Eigentum der Arbeiter auf das Maß beschränkt bleibt, das sie zur Deckung ihrer Bedürfnisse benötigen, und zwar auf ihren Mindeststandard im Vergleich zu der Gemeinschaft, in der sie leben. Dies gilt unabhängig davon, ob ihr Lebensunterhalt nur die Grundbedürfnisse deckt, wie es bei Arbeitern in den geistig rückständigen Ländern (wie den islamischen Ländern) der Fall ist, oder ob er die Grundbedürfnisse und Annehmlichkeiten deckt, wie es bei Arbeitern in den geistig fortschrittlichen Ländern (wie Europa und Amerika) der Fall ist. Das Eigentum des Arbeiters in all diesen Ländern ist auf den Mindeststandard des Lebensunterhalts im Verhältnis zu der Gemeinschaft beschränkt, in der er lebt, ganz gleich, ob der Lebensstandard hoch oder niedrig ist. Dies gilt so lange, wie die Bemessung des Lohnes davon bestimmt wird, was der Arbeiter an Lebensmitteln zu seinem Mindeststandard benötigt.
However, as long as the estimation of the wage is dictated by what the worker needs of means of living at their minimum, it will result in the ownership of the workers being limited to the amount they require to meet their needs, at their minimum standard compared with the community among which they live. This is regardless of whether their living was to meet their basic needs only, as is the case of workers in the intellectually declined countries (like the Islamic countries), or to meet their basic needs and luxuries, as is the case of workers in the intellectually progressed countries (like Europe and America). The ownership of the worker in all such countries is limited to the minimum standard of living in relation with the community among which He lives, whether the standard of living is high or low. This is the case, as long as the estimation of the wage is dictated by what the worker needs of the means of living at their minimum standard.
Die Kommunisten vertreten die Ansicht, dass die Arbeit, die der Arbeitnehmer verrichtet, der Hauptfaktor bei der Herstellung der Ware und bei der Vollendung ihrer Fertigung ist; daher spielen die Arbeit bzw. die Arbeitsfähigkeit eine wesentliche Rolle bei der Produktion der Ware. Daraufhin betrachten die Kommunisten die Arbeit des Arbeitnehmers als die Grundlage der Produktion, sodass der Lohn des Arbeitnehmers dem entspricht, was er produziert, und sämtliche Produktionskosten einem einzigen Element zugeschrieben werden, nämlich der Arbeit. Dies ist natürlich falsch und steht im Widerspruch zur Wirklichkeit. Die greifbare Wirklichkeit ist, dass das Eigentum im Universum, das von Allah (swt) erschaffen wurde, die Grundlage des Wertes der Ware ist; die Kosten, die aufgewendet werden, um den Nutzen dieses Eigentums zu steigern oder ihm einen Nutzen zu verschaffen, bilden zusammen mit der Arbeit die Elemente, die es in die Form überführen, in der es einen bestimmten Nutzen bietet. Daher ist es falsch und wirklichkeitswidrig, die Arbeit als Grundlage zu betrachten. Außerdem bedeutet es eine Entwertung des Rohmaterials und der für seine Herstellung aufgewendeten Kosten, die stattdessen von einem anderen Arbeitnehmer hätten aufgewendet werden können, der dafür bereits einen Lohn erhalten hat, wenn man die produzierte Ware dem Lohn des Arbeitnehmers gleichsetzt. Somit hat der gegenwärtige Arbeitnehmer die Ware nicht hergestellt, und die Produktion ist nicht allein seiner Arbeit zuzuschreiben, sodass ihm die Ware als Lohn gegeben werden könnte.
The Communists consider that the work, which the employee carried out, is the main factor in producing the commodity and completing its manufacture; so the work, or the ability to work, plays an essential role in producing the commodity. Thereupon, Communists consider the work of the employee is the basis of production, so the wage of the employee is equal to what He produces, and all the production costs are attributed to one element, which is the work. This is, of course, wrong and in disagreement with the reality. The tangible reality is that property in the universe, (which is created by Allah (swt)), is the basis of the value of the commodity; the costs spent on increasing the benefit of that property or in creating a benefit in it, together with the work, are the elements which transferred it to the form by which it provides a certain benefit. Hence making the work as the basis is wrong and contradictory to the reality. Moreover, making the produced commodity equal to the wage of the employee is an invalidation of the raw material and the costs spent on its production, which could have been spent by another employee who already took a wage for it. So the current employee did not produce the commodity, and the production is not attributed solely to his work, in order to be given the commodity as his wage.
Doch wenn wir annehmen, dass mit dem Arbeiter ein Arbeiter im Allgemeinen gemeint ist, dann bleibt der Rohstoff, den Allah (swt) erschaffen hat, weiterhin bestehen (als Teil des Nutzens), und es ist unzulässig, ihn als nicht vorhanden zu betrachten und nicht zu berücksichtigen. Außerdem ist es falsch, den Arbeiter im allgemeinen Sinne heranzuziehen, um den Lohn zu bemessen, denn die Arbeiter sind bestimmte Personen, und der Lohn gilt nur diesen Personen. Die Betrachtung des Arbeiters im Allgemeinen führt also nicht zur Bemessung des Lohnes, sondern vielmehr zur Aufhebung des Lohnes und zur Aufhebung des Eigentums, eine Sache, die der Natur des Menschen widerspricht. Es ist zudem ein falscher Gedanke, der keine greifbare Wirklichkeit hat.
However if we assume that what is meant by the worker a worker in general, then the raw material which Allah (swt) created still remains (as part of the benefit) and it is improper to be considered as not existent and not accounted for. Moreover, considering the worker in general terms for estimation of the wage is wrong, because the workers are designated persons and the wage is but for these persons. So considering the worker in general does not lead to estimation of the wage, rather it leads to the abolition of the wage and the abolition of ownership, a matter which contradicts with man’s nature. It is also an incorrect thought that has no tangible reality.
Die greifbare Wirklichkeit zeigt, dass der Mensch seine Bedürfnisse selbst zu befriedigen sucht. So bemüht er sich, Erzeugnisse aus dem Universum oder von einem anderen Menschen zu erlangen, oder indem er einen Teil seiner Anstrengung mit den Dingen verbindet, die im Universum vorhanden sind, sodass der Gegenstand geeignet wird, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Daher ist die kommunistische Theorie falsch, wonach der Lohn des Arbeiters dem Gut gleichzusetzen sei, das er hervorgebracht hat; ebenso falsch ist es, den Lohn als gleich dem zu definieren, was er hervorgebracht hat, abzüglich des Rohstoffs. Denn die Werkzeuge, die der Arbeiter benutzt, und die Ausgaben, die er getragen hat, haben zur Entstehung des Gutes beigetragen, gehören aber nicht zu der Arbeit des Arbeiters. Würde man sie als Teil der Arbeit des Arbeiters betrachten, wenn man die Arbeit im Allgemeinen betrachtet, so führte dies zur Aufhebung des Lohnes, was, wie zuvor erörtert, falsch ist.
The tangible reality indicates that man rushes to fulfil his needs by himself; thus He strives to obtain products from the universe, or from another person, or by attaching some of his effort to the things which exist in the universe, so that the property becomes suitable to fulfil his needs. Therefore, the Communist’s theory of the estimation of the wage of the worker as being equal to the commodity He produced is wrong; and defining the wage as equal to what He produced excluding the raw material is wrong also. This is because the tools which the worker used and the expenses He spent have contributed to forming the commodity, yet they are not a part of the worker’s work. If they were considered as a part of the workers’ work looking at work in general, this leads to abolition of the wage which is wrong as was discussed previously.
Der Lohn des Arbeiters ist weder an die Ware gebunden, weder an deren Wert noch an deren Preis. Vielmehr ist er an den Nutzen gebunden, den seine Anstrengung dem Einzelnen und der Gemeinschaft verschafft hat, sei dieser Nutzen im Rohstoff vorhanden, wie beim Pilz und beim Apfel, oder liege er im Beitrag des Arbeiters zur Arbeit, wie bei der Dampfmaschine. Somit ist die Festsetzung des Lohnes an den Nutzen gebunden und nicht an die Ware, die er hervorbringt. Daher ist es falsch und steht im Widerspruch zur greifbaren Wirklichkeit, den Lohn des Arbeiters auf eine bestimmte Grenze zu beschränken, gleich in welchem Umfang. Es genügt, dass der Lohn bekannt ist, anstatt dass er durch eine bestimmte Grenze festgelegt wird. Demzufolge ist die Theorie der Lohnbemessung, wie sie von den Kapitalisten, den Kommunisten und den Sozialisten vertreten wird, falsch und steht im Widerspruch zur Wirklichkeit. Sie verursacht außerdem Störungen in den Beziehungen, die zwangsläufig zwischen den Menschen bei der Arbeit zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse entstehen.
The worker’s wage is not linked with the commodity, whether its value or its price. Rather it is linked with the benefit which his effort provided to the individual and the community, whether this benefit exists in the raw material, like the mushroom and the apple, or it exists in the worker’s contribution to the work like in the steam engine. Thus the estimation of the wage is linked with the benefit not with the commodity which He produces. Therefore, limiting the worker’s wage by a certain limit, whatever its scale, is wrong and contradicts to the tangible reality. It is sufficient that the wage be known rather than defined by a certain limit. Thereupon, the theory of the wage estimation used by the Capitalists, the Communists, and the Socialists is wrong and contradicts the reality. It also causes disruption in the relationships which necessarily arise among the people during the work for fulfilling their needs.
Dieser Unterschied in der Bestimmung des Arbeitslohns beruht auf ihren unterschiedlichen Auffassungen vom Wert der Ware, das heißt auf ihrer unterschiedlichen Definition des Warenwerts. Einige Kapitalisten definierten den Wert als gleich dem, was die Ware an Zeit, Mühe und Rohstoffen kostet. Zum Beispiel wird die Dampfmaschine höher bewertet als das Fahrrad. Dieser Wert richtet sich dabei nach der Knappheit dieser Waren in ihren Augen. Andere sagten, der Wert einer Sache hänge von ihrem Nutzen ab, das heißt von ihrer Fähigkeit, Bedürfnisse zu befriedigen. Wieder andere sagten, der Wert einer beliebigen Ware hänge von der Menge der Arbeit ab, die in ihre Herstellung investiert wurde, zusätzlich zur Menge der Arbeit, die für die Herstellung der im Produktionsprozess eingesetzten Maschinen und Werkzeuge aufgewendet wurde. Die neueste Theorie (die sogenannte „Grenznutzentheorie“) betrachtet den Wert aus der gemeinsamen Perspektive von Produzent und Konsument, also aus der Sicht von Angebot und Nachfrage, und hängt somit von Angebot und Nachfrage ab. Dabei bestimmt der Grenznutzen die Nachfrage, das heißt, er ist die unterste Grenze des Nutzens der Ware zur Bedürfnisbefriedigung, ab der das Verlangen nach Befriedigung nachlässt oder schädlich wird. Die Grenzkosten der Produktion bestimmen hingegen das Angebot, das heißt, sie sind der letzte Arbeitsaufwand bei der Herstellung der Ware, ab dem jeder weitere Arbeitsaufwand in der Produktion zu einem Verlust wird. So schwankt der Wert derart, dass er ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Erscheinungen hält.
This difference in estimating the wage of the worker is due to their differences in assigning the meaning of the value of the commodity i.e. in defining the value of the commodity. Some of the Capitalists defined the value as equal to what the commodity costs of time, effort and raw materials. As an example, the steam engine is evaluated more than the bicycle. This value is considered according to the scarcity of these commodities to them. Others said that the value of a thing depends on its benefit i.e. on its ability to fulfil the needs. Others said that the value of any commodity depends on the amount of work spent in its production, in addition to the amount of work spent in producing the machinery and tools used in the production process. The most recent theory, (called the ‘marginal utility theory’), looks at the value from the viewpoint of the producer and consumer together i.e. from the viewpoint of supply and demand, thus depending on the supply and demand. Thus the marginal benefit controls the demand i.e. it is the minimum limit of the commodity’s benefit for fulfilling the need, such that the keenness for fulfilment after this marginal limit diminishes or becomes harmful. While the marginal costs of production control the supply i.e. they are the last amount of work spent in producing the commodity such that spending any more work in production becomes a loss. Thus the value fluctuates such that it maintains a balance between these two phenomena.
Was den Wert betrifft, so erklärte Karl Marx gemäß den Kommunisten, dass die einzige Quelle des Wertes die Arbeit sei, die für seine Herstellung aufgewendet wird, und dass der kapitalistische Financier die Arbeitskraft des Arbeiters für einen Lohn kauft, der nicht höher ist als das, was er benötigt, um am Leben und arbeitsfähig zu bleiben. Dann nutzt er diese Arbeitskraft, um Waren zu produzieren, deren Werte den Lohn, den er dem Arbeiter zahlt, bei Weitem übersteigen. Marx nannte die Differenz zwischen dem, was der Arbeiter produziert, und dem, was ihm tatsächlich gezahlt wird, „den Mehrwert“. Er stellte fest, dass dieser Mehrwert den Betrag darstellt, den Grundherren und Geschäftsleute den Rechten des Arbeiters unter den Bezeichnungen Ertrag, Gewinn und Kapitalzins an sich reißen, deren Rechtmäßigkeit er natürlich nicht anerkannte.
With regard to the value according to the Communists, Karl Marx mentioned that the only source of the value is the work spent in its production, and that the Capitalist financier buys the power of the employee for a wage which is not more than He needs to stay alive and able to work. Then He exploits this power to produce commodities whose values greatly exceed the wage which He pays to the employee. Marx called the difference between what the worker produces and what is really paid to Him ‘the surplus value’. He stated that this surplus value represents the amount which landlords and businessmen usurp of the worker’s rights under the name of the revenue, profit and the capital interest whose legality He of course, did not acknowledge.
Tatsache ist, dass der Wert jeder Ware der Umfang ihres Nutzens ist, unter Berücksichtigung des Faktors ihrer Knappheit (Mangel). Obwohl die Arbeit ein Mittel ist, um diesen Nutzen zu erlangen, oder ein Mittel, um ihn hervorzubringen, wird sie überhaupt nicht berücksichtigt, wenn diese Ware gegen eine andere getauscht wird, und auch nicht bei ihrer Nutzung. Daher ist die richtige Sichtweise auf jede Ware die auf ihren Nutzen, unter Berücksichtigung des Elements ihrer Knappheit, gleichgültig, ob diese Ware vom Menschen ursprünglich besessen wurde, etwa durch die Jagd, oder durch Tausch, etwa durch Handel. In dieser Hinsicht besteht kein Unterschied zwischen der Gesellschaft Moskaus, der Gesellschaft Paris' und der Gesellschaft Madinahs. Das liegt daran, dass der Mensch überall, wenn er sich bemüht, eine Ware zu erlangen, den Umfang des in ihr vorhandenen Nutzens abschätzt und dabei ihre Knappheit auf dem Markt berücksichtigt. Dies ist der Wert der Ware, so wie die Menschen ihn betrachten, und das ist ihr wahrer Wert.
The fact is that the value of any commodity is the amount of its benefit, taking into consideration the factor of its scarcity (shortage). Though work is a means to obtain this benefit, or a means to produce it, it is not considered at all when this commodity is exchanged with another, nor when using it. Therefore the true view for any commodity is the view of its benefit, taking into consideration the element of its shortage, whether this commodity was possessed by man initially like from hunting, or by exchange like trading. There is no difference regarding this matter in the society of Moscow, the society of Paris and the society of Madinah. This is because man everywhere, when He strives to obtain a commodity assesses the amount of benefit that exists in it, taking in to account its shortage in the market. This is the value of the commodity as men view it, which is its true value.
Der eigentliche Wert einer Ware wird jedoch durch das Maß ihres Austauschs gegen eine andere Sache bestimmt, sei es eine Ware oder Geld. Dieser Wert bleibt in diesem Sinne unverändert, ungeachtet des Wandels von Zeit, Ort und Umständen. Was den Preis der Ware betrifft, so ist er der Geldbetrag, der in einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort und unter bestimmten Umständen im Tausch für eine Einheit dieser Ware gegeben wird. Dieser Betrag verändert sich mit dem Wandel von Zeit, Ort und Umständen. Mit anderen Worten: Der Preis ist das Austauschverhältnis zwischen dem Geldbetrag und der entsprechenden Menge an Waren.
But the actual value of the commodity is estimated by the amount of its exchange with another thing, whether a commodity or money. This value, by this sense, remains constant despite the change of time, place and circumstances. With regard to the price of the commodity, it is the amount of money which is given in exchange of one unit of this commodity in a certain time, certain place and in certain circumstances. This amount changes as the time, place and circumstances change. In other words, the price is the ratio of exchange between the amount of money and the equivalent amount of commodities.
Wenn ein Mann eine Frau heiratete und als Teil ihres Brautgeldes (Mahr) einen bestimmten beschriebenen Schrank festlegte, dessen Wert er mit fünfzig Dinaren angab, und er ihn ihr schließlich übergab, dann ist der Wert des Schrankes dadurch festgelegt, dass sie ihn als Ware erhalten hat. Nimmt er ihn ihr später wieder weg und sie erhebt deswegen Klage gegen ihn, so muss er ihr den Schrank selbst übergeben und nicht dessen Preis. Wurde nachgewiesen, dass der Schrank beschädigt war, oder behauptete er, er sei beschädigt gewesen, so soll er ihr fünfzig Dinare zahlen, denn dies ist der Wert des Schrankes, unabhängig davon, ob ein gleicher Schrank zum Zeitpunkt des Gerichtsverfahrens mehr oder weniger als fünfzig Dinare wert war, denn dies ist sein tatsächlich geschätzter Wert. Der Preis eines gleichartigen Schrankes wird nicht berücksichtigt. Anders verhält es sich, wenn im Ehevertrag erwähnt worden wäre, dass der Preis des Schrankes fünfzig Dinare beträgt, und der Ehemann ihn schließlich seiner Frau übergab. Nimmt er ihr ihn dann wieder weg und sie erhebt Klage gegen ihn, so hätte er die Wahl, ihr den Schrank zu übergeben, ihr seinen Preis (fünfzig Dinare) zu zahlen oder ihr für fünfzig Dinare einen anderen Schrank zu kaufen (unabhängig davon, ob der Schrank zum Zeitpunkt des Gerichtsverfahrens mehr oder weniger als fünfzig Dinare wert war). Er ist also verpflichtet, ihr jederzeit einen Schrank zu übergeben, dessen Preis fünfzig Dinare beträgt.
So if a person married a woman and made, as a part of her dowry, a certain described cupboard, and He mentioned its value as fifty dinars, and He eventually handed it to her, then the value of the cupboard had been designated through her receiving it as a commodity. If He later took it from her and she brought a lawsuit against Him over it, then He has to hand over to her the cupboard itself not its price. If the cupboard was proved to be damaged, or He alleged that it was damaged, then He should pay her fifty dinars, because this is the value of the cupboard whether the identical cupboard at that time of the court case was more or less than fifty dinars, because this is its actual estimated value. The price of an identical cupboard is not considered. This is different than the case if it were mentioned in the marriage contract that the price of the cupboard was fifty dinars and the husband eventually handed the cupboard to his wife. Then if He took it from her and she brought a lawsuit against Him over it, He would have the choice to hand the cupboard to her or to pay her its price (fifty dinars), or to buy her another cupboard with fifty dinars (whether the cupboard at the time of the court case was more or less than fifty dinars.) So He is obliged to hand to her a cupboard whose price is fifty dinars at all times.
Dies geschieht, weil sich der Wert nicht ändert, sondern der Preis. Der tatsächliche Wert einer Ware ist daher der Betrag, zu dem sie zum Zeitpunkt der Schätzung getauscht wird, und der Preis der Ware ist der Geldbetrag, der auf dem Markt als Gegenleistung dafür gezahlt wird. Diese Unterscheidung zwischen Wert und Preis gilt im Handel und in den verschiedenen Arten des Tauschs. Der Lohn eines Angestellten hingegen ist der Betrag, zu dem der Nutzen seiner Anstrengung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses veranschlagt wird. Am Ende des Beschäftigungszeitraums wird er erneut veranschlagt. So zeigt sich, dass zwischen dem Lohn des Arbeiters und dem Wert der Ware, zwischen dem Lohn des Arbeiters und den Produktionskosten, und auch zwischen dem Lohn des Arbeiters und dem Lebensstandard kein Zusammenhang besteht. Es handelt sich um etwas anderes: um den Wert des Nutzens, den sein Arbeitgeber erlangt. Die Schätzung dieses Nutzens obliegt nicht dem Arbeitgeber, sondern dem Bedarf, den er an diesem Nutzen hat. Die Einheit zur Bemessung des Lohnes des Arbeiters ist daher der beschriebene Nutzen. Dieser Lohn unterscheidet sich je nach Art der Arbeit und variiert mit dem Grad der Vollkommenheit bei ein und derselben Arbeit. So unterscheidet sich der Lohn eines Ingenieurs von dem eines Schreiners, und der Lohn eines geschickten Schreiners von dem eines gewöhnlichen Schreiners. Der Lohn von Menschen, die dieselbe Arbeit verrichten, steigt entsprechend ihrer Vollkommenheit im Nutzen ihrer Anstrengung. Dies wird ihnen nicht als Beförderung angerechnet, sondern es ist ihr Lohn, den sie verdienen, da sie den Nutzen ihrer Anstrengung verbessert haben.
This is because the value does not change but the price changes. So the actual value of the commodity is the amount of its exchange at the time of estimation, and the price of the commodity is the amount of money paid in the market as an exchange for it. This differentiation between the value and the price applies in trading and the different types of exchange. But the wage of an employee is the amount at which the benefit of his effort is estimated, at the time of contract. It is estimated again at the end of the hiring period. Thus it appears that there is no relationship between the wage of the worker and the value of the commodity or between the wage of the worker and the costs of production, nor between the wage of the worker and the standard of living. It is a different matter; it is the worth of the benefit which his employer obtains. The estimation of this benefit is not left to the employer but to his need for this benefit. So the unit of estimating of the worker’s wage is the described benefit. This wage differs according to the type of work, and varies with the degree of perfection in the same work. So the wage of an engineer differs from that of a carpenter, and the wage of a skilled carpenter differs from that of an ordinary carpenter. The wage of people who do the same work increases according to their perfection in their effort’s benefit. This is not considered a promotion to them, but rather it is their wage which they deserve as they improved the benefit of their effort.