Kurz gesagt sollte der Lohn so festgelegt werden, dass jede Unklarheit darüber beseitigt wird, damit er ohne Streit ordnungsgemäß erfüllt werden kann, denn alle Verträge sind ursprünglich dazu bestimmt, Streitigkeiten unter den Menschen zu beseitigen. Bevor die Arbeit beginnt, muss der Lohn vereinbart werden, und es ist verpönt (makruh), einen Arbeiter einzusetzen, bevor man sich mit ihm über seinen Lohn geeinigt hat. Wurde die Anstellung für eine Arbeit vertraglich vereinbart, so steht dem Arbeiter kraft des Vertrags der Lohn zu, doch es ist nicht verpflichtend, ihn ihm auszuhändigen, bis die Arbeit abgeschlossen ist. Danach sollte er ihm unverzüglich ausgehändigt werden, aufgrund des Ausspruchs des Propheten ﷺ: „Am Tag des Gerichts habe ich drei Personen zum Gegner: Einen Mann, der in meinem Namen ein Versprechen gab und dann betrog; einen Mann, der einen Freien verkaufte und dessen Preis verzehrte; und einen Mann, der einen Arbeiter anstellte, von dem er die Arbeit in voller Länge erhielt, ihm aber seinen Lohn nicht gab.“ Überliefert von Bukhari von Abu Hurairah. Wenn jedoch die Bedingung bestand, den Lohn aufzuschieben, dann ist er bis zu dem festgelegten Zeitpunkt aufzuschieben. Sieht die Bedingung vor, dass der Lohn täglich, monatlich oder in noch kürzeren oder längeren Raten gezahlt wird, so ist der festgelegte Zeitpunkt der, auf den sich die beiden Parteien geeinigt haben. Es ist nicht notwendig, dass der Arbeitgeber den Nutzen tatsächlich vollständig empfängt; es genügt, dass der Arbeiter sich zur Verfügung stellt, damit er eingesetzt werden kann, sodass der Lohn vom Arbeitgeber fällig wird. Wenn also jemand einen Privatbediensteten einstellt, damit dieser ihm in seinem Haus dient, und der Bedienstete zu ihrem Haus kommt und sich zu seiner Verfügung stellt, dann verdient er den Lohn mit dem Ende des Zeitraums, in dem er vom Arbeitgeber hätte eingesetzt werden können. Auch wenn der Vertrag eine Dienstleistung betrifft, die der Arbeitgeber womöglich nicht vollständig empfangen hat, reicht es, dass er sie hätte empfangen können, damit der Arbeiter den Lohn verdient. Dies deshalb, weil das Versäumnis auf Seiten des Arbeitgebers liegt und nicht auf Seiten des Angestellten. Doch beim gewöhnlichen Angestellten gilt: Wenn er damit beauftragt wurde, eine bestimmte Sache zu tun, dann tut er sie entweder, während sie unter seiner Verfügungsgewalt verbleibt, wie der Maler, der in seiner eigenen Werkstatt malt, und der Schneider, der in seiner eigenen Werkstatt arbeitet. Seine Verantwortung für die Arbeit endet also erst, wenn er sie dem Auftraggeber zurückgegeben hat, und er verdient seinen Lohn erst, wenn er sie nach Fertigstellung übergeben hat. Dies liegt daran, dass sich der vertraglich vereinbarte Gegenstand unter seiner Verfügungsgewalt befindet und er erst von der Verantwortung befreit ist, wenn er ihn dem Auftraggeber übergibt. Ebenso kann die Arbeit vertraglich vereinbart sein, innerhalb des Bereichs des Arbeitgebers ausgeführt zu werden, zum Beispiel wenn der Arbeitgeber den Schneider oder den Maler in sein Haus holt, damit er für ihn näht oder malt. Dann ist der Angestellte von der Verantwortung für die Arbeit befreit und verdient seinen Lohn, sobald er sie vollendet hat, weil er unter der Verfügungsgewalt des Arbeitgebers stand und die Arbeit somit sofort übergeben wurde.
In short, the wage should be defined in a manner that removes any ignorance about it, so that it can be duly fulfilled without dispute, because all contracts are originally laid down to remove disputes among people. Before starting the work, the wage has to be agreed upon, and it is disliked (Makruh) to use a worker before agreeing with Him over his wage. If the hiring over a work was contracted, the worker is appropriated the wage by the force of the contract, but it is not obligatory to hand it over to Him until the work is finished. Thereafter, it should be immediately handed over to him, due to the saying of the Prophet (pbuh) (pbuh): “There are three persons of whom I am their opponent on the Day of Judgement: A man who gave (a word) in my name then He deceived, a man who sold a free person and devoured his price, and a man who hired a worker where He received (the work) from Him in full and did not give Him his wage”, narrated by Bukhari from Abu Hurairah. But if there was a condition to delay the wage, then it should be delayed to its fixed time. If the condition states that the wage is in instalments daily, monthly, or less, or more than that, then the fixed time is that which the two parties agreed upon. It is not necessary that the employer actually receives the benefit in full, rather it is enough that the worker makes himself available to be used, so that the wage becomes due from the employer. So, if a person hired a private worker to serve Him in his house, and the worker came to their house and put himself at his disposal, then He deserves the wage by the end of the time period in which He could have been used by the employer. Even though the contract is for a service which may not have been fully received by the employer, enabling the employer to receive it even if He did not, this is enough for the worker to deserve the wage. This is because the shortcoming is from the side of the employer rather than the employee. However, for the common employee, if He was employed to work on a certain thing, then He would either do it while it is kept under his authority, like the painter who paints in his own shop, and the tailor who works in his own shop. So his responsibility to do the work will not finish until He has handed it back to the client, and He does not deserve his wage until He has handed it over after completion. This is because the thing contracted upon is under his authority, and He would not be cleared of responsibility until He hands it over to the client. Likewise, the work may be contracted to be done within the domain of the employer, for example if the employer brought the tailor or the painter to his house to sew or paint for him, then the employee would be cleared of the responsibility of the work and deserve his wage once He had finished it, because He was under the authority of the employer, and thus the work was handed over immediately.