1.3 Der Name Palästina von der Späten Bronzezeit an
1.3 The Name Palestine Takes Over From The Late Bronze Age Onwards
Der internationale Handel zwischen Palästina und Ägypten reicht bis in die Kupfersteinzeit (4000‒3200 v. Chr.) zurück, in der Palästina Kupfer nach Ägypten exportierte. Außerdem wurde in Ägypten eine große Menge palästinensischer („kanaanäischer“) Keramik aus dieser Zeit entdeckt – Gefäße, die in Palästina hergestellt und vermutlich als Behälter für Wein und Olivenöl nach Ägypten transportiert wurden (Grainger 2016: 27).
The international trade between Palestine and Egypt dates back to the Chalcolithic period (4000‒3200 BC), during which Palestine exported copper to Egypt. Also, a large amount of Palestinian (‘Canaanite’) pottery from this period was discovered in Egypt – pots manufactured in Palestine and transported to Egypt presumably as containers of wine and olive oil (Grainger 2016: 27).
Der Name Palästina taucht jedoch erstmals in ägyptischen Quellen der Spätbronzezeit auf, und zwar im Zusammenhang mit dem ägyptischen Ringen um die Kontrolle über die Philister während der Regierungszeit von Ramses II., Ramses III. und Merenptah (1276‒1178
However, the name Palestine first occurs in Egyptian sources from the Late Bronze Age in relation to the Egyptian struggle to control the Philistines during the reigns of Ramesses II and III and of Merneptah (1276‒1178
BC). Tatsächlich geht der Name Palästina ursprünglich auf den 3200 Jahre alten, urkundlich belegten Namen Peleset zurück, der für die Völker im südlichen Levante verwendet wurde, Verbündete der ‚Libyer‘,3 die in ägyptischen Inschriften erwähnt werden, unter anderem in der Merneptah-Stele, welche den ägyptischen Sieg über Libyen feiert. Zu diesen Verbündeten der Libyer gehörten neben den Peleset eine Reihe weiterer Völker, von denen einige anhand ihrer Namen identifizierbar sind. Zu diesen Namen zählen die Shardana (Sardinien), die Ekwesh, die Teresh, die Tjekker, die Lukka, die Kheta (Hatti = Hethiter), die Amor (Amurru), die Shasw (Beduinen auf der Sinai-Halbinsel), möglicherweise einschließlich der Asher oder Israel der Merneptah-Stele.
BC). In fact, the name Palestine originally derives from the 3200-year-old documented name Peleset, used to refer to the people in southern Levant, allies of the ‘Libyans’,3 who are mentioned in Egyptian inscriptions, including the Merneptah Stele, which celebrates the Egyptian victory over Libya. These allies of the Libyans include a number of peoples besides the Peleset, some of whose names are identifiable. These names include the Shardana (Sardinia), the Ekwesh, the Teresh, the Tjekker, the Lukka, the Kheta (Hatti = Hittite), the Amor (Amurru), the Shasw (Bedouin in the Sinai), including possibly the Asher or Israel of the Merneptah Stele.
Nach der Vermischung der Philister mit der übrigen Bevölkerung setzte sich der Name Peleset gegenüber dem Namen Djahi als vorherrschende Bezeichnung für die gesamte Region durch.
Following the integration of the Philistines with other population, the name Peleset succeeded the name Djahi as the dominant toponym for the region as a whole.
Es muss betont werden, dass die Namen, die vom Ende der Spätbronzezeit an für die Region der südlichen Levante verwendet wurden, etwa Djahi, Retenu und Cana'an, allesamt Palästina Platz machten, dem Namen, der in assyrischen Inschriften des 8. und 7. Jahrhunderts am häufigsten verwendet wurde. Hinweis: Der obige Satz ist eine fehlerhafte Übersetzung meinerseits, da die Aufgabe eine Übersetzung ins Deutsche verlangt. Hier die korrekte deutsche Übersetzung: Es muss betont werden, dass die Namen, die vom Ende der Spätbronzezeit an für die Region der südlichen Levante verwendet wurden, etwa Djahi, Retenu und Kanaan, allesamt dem Namen Palästina wichen, der in assyrischen Inschriften des 8. und 7. Jahrhunderts am häufigsten verwendet wurde. Nach einer Bezeichnung, die den Teil für das Ganze nennt, bezeichnete Palästina die größere Region, Palaschtu, Piliste (oder Philistäa), wörtlich das „Land der Peleset“ (griechisch: Γη των Φυλιστιειμ), der südlichen Levante. Diese weitere Auffassung umfasste nicht nur die bekannten Städte Philistäas: Gaza, Ekron, Gath, Aschdod, Askalon, Timna.5
From the Late Bronze Age onwards, it should be stressed, the names used for the region of the southern Levant, such as Djahi, Retenu and Cana’an, all gave way to Palestine, the name most commonly used in 8th and 7th century Assyrian inscriptions. Using a ‘part for the whole’ designation, Palestine came to refer to the greater region (Palashtu, Piliste (or Philistia), literally the ‘land of the Peleset’ (Greek: Γη των Φυλιστιειμ), of the southern Levant. This wider conception included not only the wellknown cities of Philistia: Gaza, Ekron, Gath,4 Ashdod, Ascalon, Timnah5
und Tantur, diente jedoch auch dem Inneren des Landes und allmählich als weitere Bezeichnung für das gesamte Gebiet vom Libanon bis nach Ägypten.
and Tantur, but served also for the interior of the country and gradually as a wider designation for the whole area from Lebanon to Egypt.
Interessanterweise haben sich auch fast alle Ortsnamen der Städte Philistäas erhalten: Gaza (Ghazzah), Askalon ('Asqalan), Aschdod (Isdud6), Tantura (Tantura), Gath (Jat), Ekron ('Aqir). Sie blieben in den modernen palästinensischen arabischen Namen bewahrt, und die Orte wurden größtenteils 1948 von Israel entvölkert.
Interestingly also, almost all the toponyms of the cities of Philistia: Gaza (Ghazzah), Askelon (‘Asqalan), Ashdod (Isdud6), Tantur (Tantura), Gath (Jat), Ekron (‘Aqir) survived into the modern era and were preserved in the modern Palestinian Arabic names and were mostly depopulated by Israel in 1948.