Entlang der gesamten Küste Filastins gibt es Wachposten, Ribat genannt, wo sich die Aufgebote versammeln. Die Kriegsschiffe und Galeeren der Griechen laufen ebenfalls in diese Häfen ein und bringen die von den Muslimen gefangenen Gefangenen mit sich; diese bieten sie zum Loskauf an – drei für hundert Dinare. In jedem dieser Häfen gibt es Männer, die die griechische Sprache beherrschen, denn sie haben Aufträge zu den Griechen und handeln mit ihnen in mancherlei Waren. Auf den Wachposten geben sie, sobald ein griechisches Schiff erscheint, Hornsignale; ist es Nacht, entzünden sie oben auf dem Turm ein Leuchtfeuer, ist es Tag, erzeugen sie eine große Rauchsäule. Von jedem Wachposten an der Küste bis hinauf zur Hauptstadt (Ar-Ramlah) sind in Abständen hohe Türme errichtet, in deren jedem eine Schar von Männern stationiert ist. Wenn die griechischen Schiffe eintreffen, bemerken die Männer dies und entzünden das Feuer auf dem Turm, der dem Küstenposten am nächsten liegt, dann auf dem darüberliegenden und so weiter, einer nach dem anderen, sodass kaum eine Stunde vergangen ist, bis in der Hauptstadt die Trompeten erklingen und in den Türmen die Trommeln geschlagen werden, die das Volk zu den Wachposten am Meer rufen. Sie eilen in Scharen, mit ihren Waffen, herbei, und die jungen Männer des Dorfes versammeln sich. Dann beginnt der Loskauf. Manche können einen Gefangenen loskaufen, während andere (weniger Wohlhabende) silberne Dirham, Siegelringe oder einen anderen Wertgegenstand hinwerfen, bis schließlich alle Gefangenen, die sich auf den griechischen Schiffen befinden, losgekauft sind. Die Wachposten dieser Provinz Filastin, an denen dieser Loskauf der Gefangenen stattfindet, sind folgende: Ghazzah, Mimas, ‘Askalan, Mahuz – (der Hafen) Azdud, Mahuz – (der Hafen) Yubna, Yafah und Arsuf.
All along the sea-coast of Filastin are the Watch-stations, called Ribat, where the levies assemble. The war-ships and galleys of the Greeks also come into these ports, bringing aboard of them the captives taken from the Muslims; these they offer for ransom – three for the hundred Dinars. And in each of these ports there are men who know the Greek tongue, for they have missions to the Greeks, and trade with them in divers wares. At the Stations, whenever a Greek vessel appears, they sound the horns; also, if it be night, they light a beacon there on the tower; or, if it be day, they make a great smoke. From every Watchstation on the coast up to the capital (Ar Ramlah), there are built, at intervals, high towers, in each of which is stationed a company of men. On the occasion of the arrival of the Greek ships the men, perceiving this, kindle the beacon on the tower nearest to the coaststation, and then on that lying next above it, and onwards, one after another, so that hardly is an hour is elapsed before the trumpets are sounding in the capital, and drums are beating in the towers, calling the people down to the Watch-stations by the sea. And they hurry out in force, with their arms, and the young men of the village gather together. Then the ransoming begins. Some will be able to ransom a prisoner, while others (less rich) will throw down silver Dirhams, or signet-rings, or contribute some other valuable, until at length all the prisoners who are in the Greek ships have been ransomed. Now the Watch-stations of this province of Filastin, where this ransoming of captives takes place, are these: Ghazzah, Mimas, ‘Askalan, Mahuz – (the port of ) Azdud, Mahuz – (the port) of Yubna, Yafah, and Arsuf.