11.2 Das sexuelle Elend der westlichen Welt
11.2 The Sexual Misery Of The Western World
Nach Woodstock kamen die Campus-Umfragen zu sexuellen Übergriffen. Nach der Bra-Burning-Bewegung kam die Date-Vergewaltigung. Die sexuelle Revolution der 1960er Jahre weckte zunächst Begeisterung, doch seither haben sich die Leidenschaften gelegt. Diese Bewegungen erscheinen inzwischen unvollkommen, ja sogar hässlich: Zum einen haben sie es versäumt, Sinn, Zweck und Erfüllung zu berühren, vor allem die Erfüllung im Bereich der Sexualität. Revolution bedeutet nicht Fortschritt.
After Woodstock came campus surveys on sexual assault. After bra-burning came date rape. The Sexual revolution of the 1960s aroused enthusiasm at first, but passions have since waned. Those movements have come to look imperfect, even ugly: For one thing, they have failed to touch meaning, purpose, or fulfillment, especially the fulfillment relating to sex. Revolution doesn’t mean progress.
Die jüngste Erkenntnis, dass 1 von 4 westlichen Studentinnen Opfer sexueller Übergriffe durch westliche Männer wird, spiegelt auf beunruhigende Weise die Tatsache wider, dass 1 von 4 westlichen Frauen im Laufe ihres Lebens Opfer häuslicher Gewalt wird. Diese erschreckenden Zahlen haben die Menschen im Westen zu der Einsicht gebracht, dass eines der großen Übel, die einen Großteil der sogenannten westlichen Welt und der liberalen säkularen Welt im Allgemeinen plagen, ihr krankes Verhältnis zu Frauen und Mädchen ist. Werden sie nicht im zarten Alter von fünf Jahren in schmierigen Schönheitswettbewerben zur Schau gestellt oder von sexpositiven Feministinnen dafür gescholten, ihre „innere Sexgöttin“ nicht anzunehmen, so können westliche Frauen zumindest einem Leben voller chronischer klinischer Depressionen und Einsamkeit entgegensehen, wenn nicht gar häuslicher Gewalt und sexueller Gewalt. Um Letzterem zu begegnen, haben sowohl westliche Universitäten als auch Arbeitsstätten umfangreiche Verhaltensleitfäden für College-Jungen und männliche Angestellte erstellt, aufgrund ihrer übernatürlichen Neigung, ihre Kommilitoninnen und Kolleginnen zu vergewaltigen und sexuell zu belästigen.
The recent finding that 1 in 4 Western women in college are victims of sexual assault by Western men ominously mirrors the fact that 1 in 4 Western women will be victims of domestic violence at some point in their lives. These grim stats have led people in the West to realize that one of the great miseries plaguing much of the so-called Western world, and the liberal secular world more generally, is its sick relationship with women and girls. If they are not being paraded around in sleazy beauty contests at the tender age of five or being berated by sex-positive Feminists for not embracing their “inner sex Goddess.” At a minimum, Western females can look forward to a life of chronic clinical depression and loneliness, if not outright domestic abuse and sexual violence. To address the latter, both Western universities and workplaces alike have taken to producing extensive guides of good conduct for college boys and male employees due to their preternatural propensity to date rape and sexually harass their female counterparts.
Die Ware Sexualität
The Commodity of Sex
Sex ist eine komplexe Ware, die kommerzialisiert wird – in Städten wie New York, London, Paris oder Amsterdam – durch die hypersexualisierte Kultur des Liberalismus, den voyeuristischen Druck der sozialen Medien und die pornografischen Bilder von Frauen (oder ihren Körperteilen) in der werbegesättigten westlichen Welt. Zusammen schaffen diese Faktoren ein starkes Umfeld der Überreizung und Abstumpfung, in dem Menschen, ähnlich wie Drogenabhängige auf der Suche nach einem stärkeren Rausch, zunehmend zu extremeren sexuellen Handlungen und Fetischen greifen müssen, um dieselbe Erregung zu erzeugen. Es überrascht nicht, dass diese Eskalation zu einer Epidemie der Perversion und sexuellen Abnormitäten geführt hat, die von Zoophilie bis Pädophilie reichen, wobei jede Abweichung ihre eigene Gruppe und ihre eigene soziale Bewegung hat sowie engagierte Social Justice Warriors, die für Akzeptanz und Feiern eintreten.
Sex is a complex commodity, commercialized — in places like New York, London, Paris, or Amsterdam — by way of liberalism’s hypersexualized culture, the voyeuristic pressures of social media, and the pornographic images of women (or their body parts) in the advertising-saturated West. These together create a potent environment of overexposure and desensitization, where people, like drug addicts looking for a stronger high, must increasingly resort to more extreme sexual acts and fetishes in order to generate the same arousal. Not surprisingly, this escalation has led to an epidemic of perversion and sexual abnormalities ranging from zoo- to pedo-philia, each deviance with its own group and its own social movement and dedicated Social Justice Warriors advocating for acceptance and celebration.
Heute ist Sex in vielen Ländern der westlichen Welt ein großes Paradox: Man verhält sich, als sei er alles, was existiert, und doch bedeutet er absolut nichts. Im Tinder-induzierten Rausch des beiläufigen Beischlafs überladen, lastet er durch eben diese Leere schwer auf dem Geist. Obwohl westliche Frauen regelmäßig mit den unaufgeforderten Genitalien von Grundschul-Footballspielern wie auch angesehener Kongressabgeordneter konfrontiert werden, werden sie ermutigt, ihre eigenen „Vorzüge“ auf Instagram und Snapchat zur Schau zu stellen, in einem Strom sozialer Medien aus gleichzeitig narzisstischen und verzweifelten Rufen nach Bestätigung.
Today sex is a great paradox in many countries of the Western world: One acts as though it’s all that exists, and yet it means absolutely nothing. Overindulged in a Tinder-induced stupor of casual copulation, it weighs on the mind by its very vacuousness. Although Western females are regularly accosted by the unsolicited genitalia of sexting grade school football players as well as respected Congressmen, they are encouraged to bare their own “assets” on Instagram and Snapchat, in a social media stream of simultaneously narcissistic and desperate cries for validation.
Der Krieg gegen die Frauen
The War on Women
Frauen sind ein immer wiederkehres Thema im alltäglichen Diskurs, denn die Einsätze, die sie verkörpern – für Mythen westlicher Überlegenheit, des Fortschritts und des Exklusivismus –, sind hoch. In einigen Ländern erhalten sie den Zugang zur Öffentlichkeit nur dann, wenn sie auf ihre Gebärfähigkeit verzichten: Sich damit zufriedenzugeben, dass Frauen als Mütter und „bloße Hausfrauen“ leben, würde das Paradox offenbaren, das Feministinnen und Progressive verzweifelt leugnen müssen: Vielleicht können westliche Frauen nicht alles haben. Mütter gelten als Quelle der Destabilisierung – verlängerte Mutterschutzzeiten lösen, so heißt es, Gewinneinbußen aus – und werden nur dann geachtet, wenn sie über eine berufliche Stellung definiert werden, als Senior Vice President von X oder aufstrebende Managerin von Y.
Women are a recurrent theme in daily discourse, because the stakes they personify — for myths of Western superiority, progress, and exclusivism — are great. In some countries, they are allowed access to the public sphere only if they renounce their wombs: To be satisfied with women living as mothers and “mere homemakers” would be to uncover the paradox that feminists and progressives desperately need to deny: Maybe Western women can’t have it all. Mothers are seen as a source of destabilization — extended maternity leaves trigger profit loss, some say — and are respected only when defined by a corporate relationship, as the Senior VP of X or Up-and-Coming Manager of Y.
Diese Widersprüche erzeugen unerträgliche Spannungen. Die Weiblichkeit findet keinen Ausweg und kein Ergebnis; die Gründung einer Familie ist nicht mehr ein Mittel zu Unterstützung, Liebe und Erfüllung, sondern eine Last, die man so lange wie möglich aufschiebt. Das daraus entstehende sexuelle und psychische Elend kann in Absurdität und Hysterie umschlagen. Auch hier hofft man, familiäre Liebe zu erfahren, doch die Mechanismen für diese Liebe – Ehe, Kindererziehung, familiäre Stabilität – werden verhindert: Die Hälfte aller im Westen geborenen Kinder kommt bei alleinerziehenden Müttern zur Welt, was beunruhigt, da es eine direkte, unbestreitbare Korrelation zwischen Einelternhaushalten und Kriminalitätsraten gibt – wobei dies teilweise erklären mag, warum einige westliche Länder die höchsten Mord- und Gewaltkriminalitätsraten der Welt aufweisen. Und für die wenigen verheirateten Westler schwebt das Gespenst der Untreue groß über ihnen, denn selbst der Ehebruch ist kommerzialisiert worden, wobei Seitensprung-Websites wie AshleyMadison zehn Millionen registrierte Nutzer und mehr bedienen.
These contradictions create unbearable tensions. Womanhood has no outlet, no outcome; starting a family is no longer a means for support, love, and fulfillment, but a burden to be put off for as long as possible. The sexual and psychological misery that results can descend into absurdity and hysteria. Here, too, one hopes to experience familial love, but the mechanisms for that love — marriage, child-rearing, familial stability — are prevented: Half of all children born in the West are born to single mothers, which is disturbing given that there is a direct, undeniable correlation between single-family homes and crime rates — though this might partially explain why some Western countries have the highest rates of homicide and violent crime in the world. And for the few Westerners that are married, the spectre of infidelity looms large, as even adultery has been commercialized, where cheating websites like AshleyMadison cater to tens of millions of registered users.
Fantasie oder Wirklichkeit?
Fantasy or Reality?
Eine Folge davon ist, dass Menschen sich eine andere Welt erträumen, deren Kulisse die Popkultur und Disney-Filme liefern: eine Welt romantischer, monogamer Liebe zwischen „Seelenverwandten“ mit dem Happy End. Oder die Welt der sexuell freizügigen, mitunter gewalttätigen „Hookups“, Sex ohne Folgen und ohne Verbindlichkeit, die eher in die Kulisse eines Pornofilms passt als in die Wirklichkeit.
One result is that people fantasize about the trappings of another world: either the world peddled by popular culture and Disney films about romance and monogamous love between “soul mates,” happily ever after, or the sexually promiscuous, at times violent world of “hook ups,” no consequence, no commitment sex, more at home on the set of a pornographic film than in the realm of reality.
Es ist eine Wahl, die sich perfekt in den Angeboten der westlichen Medien widerspiegelt. Miley Cyrus und andere ehemalige Mousketeers, die „auf die schiefe Bahn geraten“ sind, sind im Fernsehen der letzte Schrei, ebenso wie die Sexualisierung junger Mädchen und „Tweens“, die dazu gedrängt werden, sich zu ermächtigen und „ihre Sexualität zu besitzen“, indem sie sich wie Pornostars kleiden und verhalten und lange vor der Pubertät das Versprechen ihrer unerreichbaren Körper und unmöglichen Sexualität verkaufen. Auch die Kleidung wird bis ins Extreme getrieben: Westliche Frauen glauben naiverweise, ihre Garderobe sei Ausdruck freier und unabhängiger Entscheidung, und doch kleiden sie sich, trotz dieses Glaubens, mehr oder weniger alle gleich.
It’s a choice perfectly illustrated by the offerings of the Western media. Miley Cyrus and other former Mousketeers “gone bad” are all the rage on television as is the sexualization of young girls and “tweens,” pushed to empower themselves and “own their sexuality” by dressing and acting like pornstars, peddling the promise of their unattainable bodies and impossible sex well before puberty. Clothing is also given to extremes: Western women naively believe their wardrobes to be a function of free and independent choice, yet, despite that belief, they all dress more or less identically.
Sexualtherapeuten gibt es im Westen wie Sand am Meer, und ihre Ratschläge, so widersprüchlich oder lächerlich sie auch sein mögen, werden begierig aufgenommen. Diese selbsternannten Gurus haben de facto ein Monopol auf Gespräche über den Körper, Sexualität und Liebe. Mit dem Internet, dem Tagesfernsehen und unzähligen Klatschmagazinen haben manche ihrer „Tipps“ monströse Formen angenommen und sich zu einer Art Porno-Psychologie entwickelt. Ein flüchtiger Blick auf die Titelseiten der Frauenzeitschriften im typischen westlichen Supermarkt genügt: „Helfen Sie Ihrem Partner, eine Begleitperson zu suchen“ und Ähnliches.
Sex therapists are legion in the Western world, and their advice, no matter how contradictory or ludicrous, is voraciously consumed. These self-anointed gurus have a de facto monopoly on talk about the body, sex, and love. With the internet, daytime TV, and gossip magazines galore, some of their “tips” have taken monstrous forms, devolving into a kind of porno Psychology. A simple perusal of the women’s magazine covers at the typical Western grocery store: “Help your lover shop for an escort,” and more.
Sex ist überall
Sex is Everywhere
Besonders in Schulen.
Especially in schools.
Orgasmen sind gefordert, sobald die Pubertät in Reichweite ist und ein warmer Körper verfügbar ist. Eine Jungfrau über einem willkürlichen Alter zu sein, heißt, ein Ausgestoßener zu sein. Diese Zwänge, zusammen mit dem Bombardement mit sexualisierten Bildern und Inhalten in den Medien und im Umfeld, ergeben eine gefährliche Mischung. Fälle, in denen Grundschuljungen vor der Pubertät ihre Mitschülerinnen gemeinschaftlich vergewaltigen, werden in vielen westlichen Städten zu einem wachsenden Phänomen. Doch junge Mädchen müssen sich nicht nur vor ihren männlichen Mitschülern in Acht nehmen. Gewalttätige Sexualstraftäter im Westen, zumindest diejenigen, die gefasst und verurteilt werden, verbüßen erschreckend kurze Haftstrafen, bevor sie als „resozialisiert“ gelten und wieder in die Gesellschaft entlassen werden. In manchen Teilen des Westens verbüßen Täter, die Sexualverbrechen an Kindern begehen, im Durchschnitt weniger Haft als Täter, die dieselben Verbrechen an Erwachsenen begehen.
Orgasms are required as soon as puberty is within reach and a warm body is available. To be a virgin past an arbitrary age is to be an outcast. These pressures combined with the barrage of sexualized images and content in media and environment make for a dangerous mix. Incidences of prepubescent elementary school boys gang raping their female classmates are a growing phenomena in many Western cities. But young girls don’t just have their male classmates to worry about. Violent sex offenders in the West, at least the ones who are caught and convicted, serve shockingly short prison sentences before being considered “rehabilitated” and let back into society. In some parts of the West, offenders who commit sex crimes against children on average serve less time in prison than offenders who commit the same crimes against adults.
Und es geht nicht nur um Perverse, die Kinder missbrauchen. Produzenten, Verbreiter und Konsumenten von Kinderpornografie und Kindersexsklaverei sind berühmte Filmemacher, gefeierte Werbegesichter für Sandwiches und milliardenschwere Hedgefonds-Banker. Sogar prominente Professoren der Harvard Law School wie Alan Dershowitz sollen am Wochenende Pädophilie und Menschenhandel zum Sexualzweck betreiben. Offenbar ist der Reiz unschuldiger, jungfräulicher Kinder für die Reichen und Berühmten des Westens zu groß. Diese himmlischen Genüsse sind die unausgesprochenen Belohnungen für diejenigen, die es in den Ländern sexuellen Elends zu etwas bringen. Pädophile Geschäftsmagnaten, die von solchen Aussichten träumen, unterwerfen sich einer erschreckenden, surrealen Logik: Der Weg zum Orgasmus führt über räuberische Dominanz, nicht über Liebe.
And it is not only about degenerates molesting children. Producers, distributors, and consumers of child pornography and child sex slavery include famous filmmakers, celebrated sandwich spokesmen, and billionaire hedge fund bankers. Even prominent Harvard Law School professors like Alan Dershowitz are committing acts of pedophilia and sex trafficking on the weekends, allegedly. Apparently the lure of innocent, virginal children is too much for the West’s rich and famous. These otherworldly delights are the unspoken rewards for those who do well in the lands of sexual misery. Dreaming about such prospects, pedophilic business moguls surrender to a terrifying, surrealistic logic: The path to orgasm is through predatory domination, not love.