9.5 Muslim Savages Cannot Keep Up With Social Progress
9.5 Muslim Savages Cannot Keep Up With Social Progress
Glauben muslimische Reformer wirklich, sie seien die Ersten, die bemerkt haben, dass es geschlechtsbezogene Ungleichheiten im Islam gibt? Beim Thema Ehe, Zeugenaussage, Erbschaft usw.: Waren die Muslime der Vergangenheit schlicht nicht im Bilde über diese Ungleichheiten, oder waren sie zu unwissend, um zu verstehen – wie es die modernen Reformer tun –, dass geschlechtsbezogene Ungleichheit einer Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Missbrauch gleichkommt? Und waren sie zu unfähig, etwas dagegen zu unternehmen? Es gibt nur ein paar Optionen. Entweder waren die Menschen der Vergangenheit tatsächlich so dumm und/oder unethisch. Oder die modernen Reformer projizieren nicht existierende Ungerechtigkeiten auf die Vergangenheit.
Do Muslim reformers really believe they are the first to notice that gender disparities exist in Islam? When it comes to marriage, eye witness testimony, inheritance, etc., were Muslims of the past just unaware of these disparities, or were they too ignorant to understand — as the modern reformers do — that gender disparity is tantamount to injustice, oppression, and abuse? And were they too incompetent to do anything about it? Only a couple of options. Either past people really were that stupid and/or unethical. Or modern reformers are projecting non-existent injustices onto the past.
Als verwandtes Beispiel gewinnt die Vorstellung der Akzeptanz von Transgender-Menschen immer mehr an Popularität. Sobald dieses eigenartige Thema der sozialen Gerechtigkeit offiziell zum Status quo wird, wird dies sofort jede vergangene Gesellschaft als ungerecht und intolerant abstempeln, weil sie nicht erkannt hat, was wir modernen aufgeklärten Menschen über Transgender-Identität erkannt haben. Bis zum nächsten Thema der sozialen Gerechtigkeit in weiteren fünf bis zehn Jahren. Und dem übernächsten … Wenn die Ethik der Menschen ständig im Fluss ist und den willkürlichen kulturellen Umbrüchen ausgeliefert ist, werden jene wenigen, die noch Prinzipien haben und an eine zeitlose Wahrheit glauben, zwangsläufig und dauerhaft wie barbarische und rückständige Wilde erscheinen, ganz gleich was sie tun. Ich für meinen Teil nehme meine „Wildheit“ von ganzem Herzen an. Viele verstehen nicht, wie oberflächlich und beschränkt so manche der höchstgeschätzten Überzeugungen der Moderne wirklich sind. Vergleicht man jene „wilden“ Teile des islamischen Rechts und der islamischen Ethik, an denen heute die meisten Anstoß nehmen, mit dem, was für die große Mehrheit der Menschheitsgeschichte weltweit geboten war, so gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Doch die moderne Neigung besteht darin, die Vergangenheit als schwarzes Loch der Barbarei und Unterdrückung zu betrachten. Theologisch teilen Muslime diese Sicht nicht – die früheren Zeiten waren die besten Zeiten. Daraus wird Konflikt und Missverständnis entstehen. Wir sind nicht bereit, unsere Vergangenheit unter den Bus zu werfen, weil wir uns nichts vormachen. Unsere Zurückhaltung macht viele unserer Zeitgenossen sehr, sehr wütend. Gewaltsam wütend.
As a related example, the idea of transgender acceptance is becoming ever more popular. As soon as this peculiar social justice issue officially becomes status quo, that will immediately render every past society as unjust and intolerant for not recognizing what we modern enlightened people have come to realize about transgenderism. Until the next social justice issues comes along in another 5-10 years. And the next… If people’s ethics are constantly in flux and at the mercy of haphazard cultural shifts, those few who do have principles and believe in timeless Truth will necessarily and perpetually look like barbaric and backwards savages regardless. I, for one, wholeheartedly embrace my “savagery.” Many don’t understand how shallow and provincial so many of the most cherished beliefs of modern times really are. If you compare those “savage” parts of Islamic law and ethics that people find most objectionable today to what was on offer for the vast majority of human history throughout the world, there are no significant differences. But the modern tendency is to view the past as a black hole of barbarity and oppression. Theologically, Muslims don’t share that view—the earlier times were the best of times. So this will create conflict and misunderstanding. We are not willing to throw our past under the bus because we aren’t deluded. Our reluctance makes a lot of our contemporaries very, very angry. Violently so.