12.4 Extrasexuelle Rechte jetzt
12.4 Extrasexual Rights Now
Was ist ein Extrasexueller? Nun, es ist ein Begriff, den ich selbst erfunden habe, aber er ist sehr relevant für die LGBT-Verwirrung, die wir heute beobachten. Neuere wissenschaftliche Forschung behauptet, dass die Neigung oder Abneigung der Menschen zur Untreue biologisch verankert sei. Angenommen, dem wäre so, könnte man sagen, dass die Neigung zur Untreue einen Teil der angeborenen, unveränderlichen sexuellen Orientierung der Menschen ausmacht. Wäre es dann auf dieser Grundlage nötig, Menschen nach dieser Eigenschaft in Identitätsgruppen oder Gemeinschaften einzuteilen? Würden sich zum Beispiel diejenigen, die stärker zum Fremdgehen neigen, als „Extrasexuelle“ bezeichnen, während alle anderen sich als „Intrasexuelle“ identifizieren? Gäbe es „Stolzparaden der Extrasexuellen“ und eine „Bürgerrechtsbewegung der Extrasexuellen“, die fordern würde, dass islamische und katholische Schulen Raum für „alternative (lies: ‚ehebrecherische‘) Lebensstile“ schaffen und lautstarken, stolzen Betrügern eine Stimme geben? Würde die Weigerung dieser Institutionen dann als „Extraphobie“ stigmatisiert werden? Dieses Manöver lässt sich für jedes beliebige sexuelle Verhalten oder jede Neigung wiederholen, und so könnte man religiösen Institutionen auf der Grundlage von „Antidiskriminierung“ entsprechende Vorgaben machen und sie so kontrollieren. Tatsächlich haben in jüngerer Zeit Gruppen wie die „Tugendhaften Pädophilen“ genau in dieser Weise argumentiert, was zeigt, wie kontingent und subjektiv die Forderungen nach Anerkennung und Berücksichtigung von LGBT-Identitäten tatsächlich sind.
What is an extrasexual? Well, it’s a term I made up, but it is very relevant to the LGBT confusion we are seeing today. Recent scientific research claims that people’s inclinations or disinclinations to commit infidelity are biologically hardwired. Given this, we could say that the tendency to be unfaithful constitutes a portion of people’s inherent, immutable sexual orientation. Based on this, would there be a need to categorize people into identity groups or communities based on that? For example, would those with a greater pull to cheat self-identify as “extrasexuals” with everyone else identifying as “intrasexuals”? Would there be “extrasexual pride parades” and an “extrasexual rights movement” that would demand that Islamic and Catholic schools make space for “alternative (read, ‘adulterous’) lifestyles” and give voice to loud and proud cheaters? Would refusal by these institutions then be stigmatized as “extraphobia”?” We can duplicate this maneuver for any given sexual behavior or inclination and thereby dictate to and control religious institutions accordingly, all on the basis of “anti-discrimination.” In fact, in recent times, groups like the Virtuous Pedophiles have argued along these exact lines, which goes to show how contingent and subjective the appeals to recognize and accommodate LGBT identities really are.
Ich verstehe die Aufgabe so, dass ich den englischen Text ins Deutsche übersetze. Hier ist die Übersetzung: Derzeit gibt es noch keine Bewegung für außereheliche Rechte, aber eines Tages könnte es eine geben. Warum nicht? Sie hätten ebenso viel Anspruch auf Akzeptanz wie sich selbst identifizierende LGBT-Personen. Diese Identitätsgruppe könnte dann geltend machen, dass fast jede Religion und sogar die meisten säkularen ethischen Kodizes Ehebruch verurteilen, und daher seien sie alle außeheliche Feinde und müssten ernsthaft in sich gehen, um ihren Hass auszumerzen, und die Regierung müsse eingreifen, damit alle Institutionen außereheliche Stimmen zulassen und außereheliche Perspektiven berücksichtigen, und so weiter. „Wie KANN es sein, dass diese Muslime und Christen MIR sagen wollen, wie ich MEIN Leben zu leben habe?! Wissen sie nicht, dass ich einfach so bin und ein RECHT auf Glück habe? Wissen sie nicht, welchen psychischen SCHADEN sie anrichten, wenn sie sagen, dass Untreue sündhaft ist?! WANN WERDEN DIESE WUNDEN HEILEN?“ Ja, es gibt Menschen, die unter gleichgeschlechtlicher Anziehung leiden, so wie es Menschen gibt, die zu Untreue neigen. Ich bestreite das nicht und bestreite auch nicht, dass diese Menschen keine Wahl haben, welche Begierden in ihnen aufkommen. ABER sie haben die Wahl, nicht eine Identität daraus zu machen und sich nicht über sie zu definieren. Wir müssen Menschen darin unterstützen, Begierden zu handhaben und zu bekämpfen, und ehrlich gesagt brauchen wir alle Unterstützung dabei, denn es betrifft jeden. So wurden wir erschaffen, und das ist eine der zentralen Prüfungen in diesem Leben.
Right now, there isn’t an extrasexual rights movement, but there could be one day. Why not? They would have as much claim to acceptance as self-identifying LGBT persons. This identity group could then claim that since pretty much every religion and even most secular codes of ethics denounce adultery that they are all extraphobic and need to do some serious soul-searching to expunge their hatred and the government needs to intervene to make sure that all institutions enable extrasexual voices and make sure to accommodate extrasexual perspectives, etc. “How DARE these Muslims and Christians tell ME how to live MY life?! Don’t they know that this is just how I am and I have a RIGHT to happiness? Don’t they know the kind of psychological HARM they are causing by saying that infidelity is sinful?! WHEN WILL THESE WOUNDS HEAL?” So, yes, there are those who suffer from same-sex attraction just like there are those who have a propensity to want to commit infidelity. I am not denying that or denying that those people have no choice in the desires that come to them. BUT they do have a choice not to create an identity out of that and define themselves according to it. We need to support people in managing and combating desires, and in all honesty, we all need support in managing desires because it is something that affects everyone. That is how we were created and that is one of the central tests in this life.