11.1 Zeichen der Wiederbelebung
11.1 Signs of Revival
Niemand kann leugnen, dass das Interesse am Islam stark zugenommen hat. Im Osten wie im Westen drängen die Menschen darauf, das islamische Recht zu verstehen und zu sehen, wie es sie betreffen wird. Über den Islam wird in den Machtzentren von Washington, London und Paris ebenso gesprochen, wie Muslime in Damaskus, Istanbul oder Lahore nach Anleitung und Wissen in der Religion suchen und sich fragen, wie der Islam ihre alltäglichen Probleme lösen kann. Man verweist auf die wachsende Zahl muslimischer Frauen, die auf den Straßen Hijab tragen, als Zeichen einer Wiederbelebung, oder auf die vielen Männer, die das verpflichtende Freitagsgebet verrichten wollen, als weiteres Zeichen islamischen Aufschwungs. Auch wenn diese Pflichten von den Muslimen erfüllt werden müssen und die stetig steigende Zahl derer, die den Islam individuell praktizieren, ermutigend ist, ist dies nicht das volle Bild und auch nicht das alleinige Ziel. Der Islam muss nicht nur das persönliche Leben der Muslime beherrschen, sondern auch die Gesellschaft als Ganze.
No one can deny that there is a great upsurgence in interest in Islam. East and West alike are clamouring to understand the Islamic law and to see how it will affect them. Islam is talked about in the corridors of power in Washington, London and Paris as much as Muslims are seeking guidance and knowledge in the deen and wondering how Islam will solve their day to day problems in Damascus, Istanbul or Lahore. People point to the number of Muslim women in the streets wearing hijab as a sign of revival, or the number of men clamouring to pray the obligatory Friday prayers as another sign of Islamic resurgence. Whilst these obligations must be fulfilled by the Muslims and the signs that ever increasing numbers are practising Islam individually is encouraging, it is not the full picture or sole objective. Islam must dominate not only the personal lives of Muslims but also the society as a whole.
Auf diese Weise sind das wachsende Unbehagen gegenüber den Systemen des Kufr, die in muslimischen Ländern vorherrschen, und die Welle von Gefühlen und Bewegungen für islamische Anliegen, etwa in Algerien, Ägypten, Bosnien, Kaschmir und Palästina, Zeichen dafür, dass die Muslime nur nach islamischen Lösungen suchen. Die Nicht-Muslime versuchen natürlich, solche Stimmungen und Handlungen auf schwache nationalistische oder säkulare Lösungen umzulenken, die zu weiterem Elend führen werden und ohnehin haram (verboten) sind.
In this way the growing uneasiness with the systems of kufr dominating Muslim lands, the outpouring of feeling and movement for Islamic issues such as in Algeria, Egypt, Bosnia, Kashmir and Palestine are signs that the Muslims are looking only for Islamic solutions. The non-Muslims of course are seeking to divert such sentiment and action towards weak nationalist or secular solutions which will lead to further misery and are haram (forbidden) in any event.
Vielleicht das größte einzelne Zeichen des islamischen Wiedererwachens ist die wachsende Aufmerksamkeit, die der islamischen Bewegung in der Welt und insbesondere in der muslimischen Welt geschenkt wird. Die Bedrohung für die westliche Ideologie geht von jenen aus, die sich darum bemühen, den Islam radikal umzusetzen, die unermüdlich für eine vollständige Verwirklichung des islamischen Systems arbeiten, und nicht von jenen, die die angeschlagenen säkularen Regime stützen, indem sie ihre Herrschaft legitimieren, indem sie sich ihnen in der Regierung anschließen, oder die sich bemühen, die sozialen und wirtschaftlichen Versäumnisse der Regierungen durch soziale und karitative Werke zu beheben, ohne dafür überhaupt das Mandat oder die Autorität des Volkes zu besitzen. Zunehmend wird darauf hingewirkt, die Umma entlang imaginärer fundamentalistischer und gemäßigter Linien zu spalten, wobei jene, die sich strikt an die Gebote und Verbote Allahs (swt) halten, als Fundamentalisten oder Extremisten bezeichnet werden, und jene, die bereit sind, Kompromisse mit westlichen Systemen (Gesetzen) und Lebensweisen einzugehen, als gemäßigt gelten.
Perhaps the greatest single sign of Islamic revival is the increasing attention paid to the Islamic movement in the world and in the Muslim world in particular. The threat to the Western ideology is coming from those struggling to implement Islam radically, that work tirelessly for a full implementation of the Islamic system and not those propping up the ailing secular regimes who legitimise their rule by joining them in government, or work to solve the social and economic failings of the governments through social and charitable works without even the mandate or authority of the people. Increasing attention is being brought to bear to divide the Ummah along imaginary fundamentalist and moderate lines where those that adhere strictly to the commands and prohibitions of Allah (swt) are labelled fundamentalist or extremist and those prepared to compromise with western systems (laws) and ways are moderate.
Gewiss ist das Versprechen Allahs (SWT) an alle, die sich an das Wort Allahs halten und in Seinem Weg streben:
What is sure is the promise of Allah (swt) to all that adhere to the word of Allah and struggle in His cause:
„Allah hat denen unter euch, die glauben und rechtschaffene Werke tun, versprochen, dass Er sie gewiss zur Herrschaft auf Erden gelangen lassen wird, so wie Er sie denen vor ihnen gewährt hat, dass Er ihre Religion, die Er für sie erwählt hat, in Macht festigen wird und dass Er ihren Zustand nach der Furcht, in der sie lebten, in einen der Sicherheit und des Friedens verwandeln wird: Sie werden Mich (allein) verehren und nichts neben Mir Gott beigesellen.“ [TMQ 24:55]
“Allah has promised to those among you who believe and work righteous deeds, that of a certainty He will cause them to accede to power on earth, as He granted it to those before them, that He will establish in authority their deen which He has chosen for them, and that He will change (their state) after the fear in which they lived, to one of security and peace: They will worship Me (alone) and not ascribe powers to any beside Me.” [TMQ 24:55]