Artikel 139
Article 139
Der Staat darf Privateigentum nicht in öffentliches Eigentum überführen, da öffentliches Eigentum durch die Natur und Beschaffenheit des Vermögens bestimmt wird und nicht durch die Meinung des Staates.
The State is not permitted to transfer private property into public property, since public property is confirmed by the nature and characteristic of wealth and not by the opinion of the State.
Die Beweise sind die Worte aus der übereinstimmend überlieferten Überlieferung des Gesandten Allahs ﷺ durch Abu Bakra:
The evidence are the words from the agreed upon narration of the Messenger (pbuh) through Abu Bakra:
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْرَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَ رَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْرَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَ رَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
„Zweifellos! Euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sind einander heilig, wie die Heiligkeit dieses eures Tages, in dieser (heiligen) Stadt (Mekka) von euch, in diesem eurem Monat“, was allgemein gilt und jede Person umfasst. Daher ist es verboten, den Besitz irgendeines Einzelnen zu nehmen, sei er Muslim oder nicht, außer aus einem gesetzlich festgelegten Grund. Deshalb ist es dem Staat verboten, den Besitz irgendeines Einzelnen zu nehmen, außer aus einem schariatischen Grund. Demgemäß ist es dem Staat verboten, den Besitz irgendeines Einzelnen unter dem Vorwand des Nutzens in seinen Besitz zu nehmen oder ihn zum Gemeingut zum Nutzen der Umma zu machen, da die Überlieferung dies untersagt hat und der Nutzen es nicht erlaubt macht, denn seine Erlaubnis würde einen schariatischen Beleg erfordern. Man kann nicht sagen, dass der Imam dies im Rahmen der Führung der Interessen der Umma tun könne, da er das Recht hat, die Angelegenheiten zu verwalten. Denn die Verwaltung der Angelegenheiten bedeutet, die Interessen der Menschen gemäß den Regeln der Schari'ah wahrzunehmen, und nicht, die Interessen der Menschen gemäß der Meinung des Khalifen wahrzunehmen. Der Khalif besitzt daher keinerlei Befugnis, das zu erlauben, was Allah (swt) verboten hat, und täte er es dennoch, würde die Handlung als Unrecht gelten, wofür er vor Gericht gebracht würde, und der Besitz würde seinem Eigentümer zurückgegeben.
“No doubt! Your blood, your properties, and your honor are sacred to one another like the sanctity of this day of yours, in this (sacred) town (Mecca) of yours, in this month of yours”, which is general and encompasses every person, and so it is forbidden to take the wealth of any individual, whether Muslim or not, except for a legislated reason. Therefore, it is forbidden for the State to take the wealth of any individual except for a Shari’ah reason. Accordingly, it is forbidden for the State to take the wealth of any individual into its possession on the grounds of benefit, or to make it public property for the benefit of the Ummah, since the narration forbade that and benefit does not make it permitted, as its permission would require a Shari’ah evidence. It cannot be said that the Imam can do that as part of governing the interests of the Ummah since he has the right to manage the affairs. This is because the management of the affairs is the undertaking of the interests of the people according to the Shari’ah rules, and not the undertaking of the peoples’ interests according to the opinion of the Khalifah, and so the Khalifah has no power at all to permit whatever Allah (swt) forbade, and if he did so the action would be considered an injustice which he would be taken to court for, and the wealth would be returned to its owner.
Auf dieser Grundlage ist das, was man Verstaatlichung nennt, in keiner Form und keiner Weise aus der Scharia. Denn wenn ein Eigentum die Natur und Eigenschaft von öffentlichem Eigentum hätte, dann wäre der Staat verpflichtet, es zum öffentlichen Eigentum zu machen, und er hätte keine Wahl darin. In diesem Fall wäre das nicht als Verstaatlichung zu betrachten, sondern die Natur und Eigenschaft des Eigentums bedeutete, dass es in Wirklichkeit Teil des öffentlichen Eigentums war, und es wäre dem Staat verboten, zu erlauben, dass es in Privatbesitz übergeht. Wenn hingegen das Eigentum einem Einzelnen gehörte und nicht die Eigenschaft oder Natur von öffentlichem Eigentum hatte, dann wäre es dem Staat verboten, es zu verstaatlichen, und würde er es dennoch tun, so würde man ihn vor Gericht bringen und das Eigentum seinem Besitzer zurückgeben. Dies, weil der Gesandte Allahs ﷺ das gesalzene Land von Abyad Bin Hammal zurücknahm, nachdem er es ihm übertragen hatte, sobald offensichtlich wurde, dass es nicht unerschöpflich war.
Based upon this, what is called nationalisation is not from the Shari’ah in any shape or form, since if a property had the nature and characteristic of public property then it would be obligatory upon the State to make it part of the public property, and it would have no choice in that, and so this would not be considered nationalisation but rather the nature and characteristic of the property meant that it was in reality part of the public property, and it would be forbidden for the State to allow it to be privately owned. As for if the property was owned by an individual and did not have the characteristic or nature of public property, then it would be forbidden for the State to nationalise it, and if it did so it would be taken to court and the property would be returned to its owner. This is since the Messenger of Allah (pbuh) took the salted land back from Abyad Bin Hammal after he had granted it to him, once it became apparent that it was not depleted.