Artikel 146
Article 146
Muslime zahlen die Steuern, die die Scharia ihnen zu erheben erlaubt hat, um die Ausgaben des Bayt al-Māl zu decken, unter der Bedingung, dass sie auf das erhoben werden, was über den Bedarf des Einzelnen hinaus geht, gemessen an dem, was üblich ist, und dass sie ausreichen müssen, um die Bedürfnisse des Staates zu decken.
Muslims pay the taxes that the Shari’ah has permitted to be levied upon them in order to cover the expenditure of the Bayt Al-Mal, on the condition that it is levied on that which is surplus to the individual’s needs according to what is normal, and has to be sufficient to cover the needs of the State.
Dieser Artikel behandelt drei Punkte: Erstens die Zahlung von Steuern; zweitens, dass diese Steuern nur dann erhoben werden, wenn es sich um Vermögen handelt, das über die persönlichen Bedürfnisse hinausgeht, gemessen an den geltenden Maßstäben; drittens, dass sie nur in dem Umfang erhoben werden, der zur Deckung der Bedürfnisse des Bayt al-Mal erforderlich ist, und nicht darüber hinaus.
This article includes three issues: firstly, the payment of taxes; secondly, that these taxes are not taken unless it is surplus wealth to personal needs according to the norms; thirdly, they are only taken as required to fulfil the needs of the Bayt Al-Mal and not beyond that.
Was den ersten Punkt betrifft, das Wort „Steuer“ ist ein westlicher Begriff, der bedeutet, was die Obrigkeit den Untertanen auferlegt, um ihre Angelegenheiten zu regeln. Die Frage lautet: Ist es dem Islamischen Staat erlaubt, den Muslimen Steuern aufzuerlegen, um ihre Angelegenheiten zu verwalten? Die Antwort darauf lautet: Die Scharia hat die Einkünfte des Bayt al-Mal festgelegt und diese Einkünfte dafür bestimmt, die Angelegenheiten der Untertanen zu verwalten, und sie hat keine Steuern eingeführt, um deren Angelegenheiten zu verwalten. Darüber hinaus pflegte der Prophet ﷺ die Angelegenheiten der Untertanen mit diesen Einkünften zu verwalten, und es ist nicht bestätigt, dass er den Menschen eine Steuer auferlegt hat; das wurde überhaupt nicht von ihm überliefert. Als er erfuhr, dass die Menschen an den Grenzen des Staates Abgaben auf die Waren erhoben, die ins Land einreisten, verbot er ihnen dies. Von ʿUqba ibn ʿĀmir wird überliefert, dass er den Gesandten Allahs ﷺ sagen hörte:
As for the first issue, the word: “tax” is a Western term, which means what the authority imposes upon the subjects in order to manage their affairs. The question is: Is it permitted for the Islamic State to impose taxes upon the Muslims in order to administer their affairs? The answer to this is that the Shari’ah defined the income of the Bayt Al-Mal and fixed this income to administer the affairs of the subjects, and did not legislate taxes in order to administer their affairs. Additionally, the Prophet used to administer the affairs of the subjects using these incomes, and it is not confirmed that he imposed a tax upon the people, and that has not been reported from him at all. When he learnt that the people on the borders of the State were taking taxes upon the goods that were entering the land, he forbade them from doing so; it is reported from ‘Uqbah Bin Aamir that he heard the Messenger of Allah (pbuh) say:
.» لا يَدْخُلُ الجَْنَّةَ صَاحِبُ مَكْسٍ «.
.» لا يَدْخُلُ الجَْنَّةَ صَاحِبُ مَكْسٍ «.
„Wer unrechtmäßig eine zusätzliche Steuer (sahib maks) erhebt, wird nicht ins Paradies eingehen.“ (überliefert von Ahmad und als authentisch beurteilt von Al-Zayn und Al-Hakim), und Abu Khayr hörte von Ruwayfi' b. Thabit, der sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen:
“One who wrongfully takes an extra tax (sahib maks) will not enter Paradise.” (reported by Ahmad and authenticated by Al-Zayn and Al-Hakim), and Abu Khayr heard from Ruwayfi’ b. Thabit who said: “I heard the Messenger of Allah (pbuh) say:
.» إِنَّ صَاحِبَ الْمَكْسِ فِي النَّارِ «.
.» إِنَّ صَاحِبَ الْمَكْسِ فِي النَّارِ «.
„Wer für die Erhebung einer zusätzlichen Steuer zuständig ist, befindet sich im Höllenfeuer“, berichtet Abu ‘Ubayd in Al-Amwal, und es wurde von Ahmad überliefert und von Al-Zayn für authentisch erklärt. Er sagte: „Damit ist Al-‘Ashir gemeint“, und Al-‘Ashir ist derjenige, der einen Zehnten vom Außenhandel nimmt. Dies weist auf das Verbot der Erhebung von Steuern im westlichen Sinne des Wortes hin. Der Gesandte ﷺ sagte in einer übereinstimmend überlieferten Überlieferung von Abu Bakra:
“One in charge of imposing extra tax is in Hellfire”” reported by Abu ‘Ubayd in Al-Amwal, and it was reported by Ahmad and authenticated by Al-Zayn. And he said: “It means Al- ‘Ashir”, and Al-‘Ashir is the one who takes a tenth from the foreign trade. This indicates the forbiddance of imposing taxes according to the Western meaning of the word. The Messenger (pbuh) said in an agreed upon narration from Abu Bakra:
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْ رَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَرَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْ رَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَرَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
„Wahrlich, euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sind so heilig und unverletzlich wie die Heiligkeit dieses eures Tages, in dieser eurer Stadt und in diesem eurem Monat“, was allgemein gilt und alle umfasst, einschließlich des Staates. Und die Erhebung von Steuern ist die Wegnahme des Vermögens des Muslims ohne seine Zustimmung, was auf die Unzulässigkeit ihrer Erhebung hinweist.
“Verily your blood, your property and your honour are as sacred and inviolable as the sanctity of this day of yours, in this town of yours, and in this month of yours”, which is general and encompasses everybody including the State, and taking taxes is taking the wealth of the Muslim without his agreement, which indicates the impermissibility of taking it.
Wenn jedoch die Einnahmen des Bayt al-Mal aus den festgelegten Quellen und den festen Beträgen nicht ausreichen, um die Angelegenheiten der Untertanen zu verwalten, da es vorkommen kann, dass Angelegenheiten auftreten, die einer Verwaltung bedürfen, und die Einnahmen des Bayt al-Mal bereits ausgegeben sind, wäre es dann in dieser Situation erlaubt, Steuern zu erheben oder nicht? Die Antwort darauf lautet: Was die Scharia dem Bayt al-Mal auferlegt hat, umfasst sowohl das, was ausschließlich ihm auferlegt wurde und nicht den Muslimen, als auch das, was sowohl dem Bayt al-Mal als auch den Muslimen auferlegt wurde. Dem Staat ist es nicht erlaubt, Steuern zu erheben für das, was ausschließlich dem Bayt al-Mal und nicht den Muslimen auferlegt wurde. Wenn sich also Geld im Bayt al-Mal befindet, wird es verwendet; wenn nichts vorhanden ist, wird die Angelegenheit aufgeschoben, bis genug gefunden wird, um sie durchzuführen, und es werden überhaupt keine Steuern für die Muslime um ihretwillen erhoben. Dies, weil die Scharia diese Angelegenheit nicht den Muslimen auferlegt hat, und daher ist es nicht erlaubt, dafür Steuern zu erheben, da das Nehmen von Steuern in dieser Situation als Unterdrückung gelten würde, die verboten (Haram) ist. Ebenso würde es auch als das Vorschreiben von etwas gelten, was Allah (swt) nicht vorgeschrieben hat, was dem Verbieten von etwas Erlaubtem oder dem Erlauben von etwas Verbotenem gleichkommt. Dies ist eine Feindseligkeit gegenüber der Scharia, und wer es tut, gilt als Ungläubiger, wenn er daran glaubt, und als sündig, wenn er nicht daran glaubt. Dementsprechend ist es dem Staat nicht erlaubt, den Muslimen eine Steuer aufzuerlegen, die die Scharia aus dem Qur'an und der Sunnah nicht zur Pflicht gemacht hat. Beispiele hierfür sind die Gehälter derjenigen, die die Zakah einsammeln, die Zuwendungen an Menschen, um sie dem Islam näherzubringen (die Herzensgewinnung, al-mu'allafat qulubuhum), die Hilfe für Sklaven zum Erwerb ihrer Freiheit sowie die Unterstützung Verschuldeter zur Begleichung ihrer Schulden. Und solche Dinge wie der Bau einer neuen Straße, obwohl bereits eine andere vorhanden ist, oder der Bau eines Damms, obwohl Regenwasser vorhanden ist, oder die Errichtung eines Krankenhauses, obwohl bereits ein anderes vorhanden ist, das den Bedarf deckt, oder alles andere, was diesen ähnelt, bei dem das Fehlen nicht zur Entstehung von Haram führt, sondern dessen Vorhandensein zur Besserung führt und das Bestehende ergänzt. Dem Staat ist es nicht erlaubt, den Muslimen für etwas dergleichen Steuern aufzuerlegen, um es durchzuführen, da die Scharia dies nicht vorgeschrieben hat. Die Rechtsgelehrten haben zu ähnlichen Fragen gesagt, dass ihr Anspruch auf den Bayt al-Mal nach dem Grundsatz „Vorhandensein, nicht Abwesenheit“ zu bemessen ist: Wenn Vermögen vorhanden war, verdienen sie, dass es für sie ausgegeben wird, und wenn es fehlte, hob die Abwesenheit ihren Anspruch auf.
However, if the income of the Bayt Al-Mal from the defined areas and fixed amounts were not sufficient to administer the affairs of the subjects, since it could occur that there are issues which require administering and the income of the Bayt Al-Mal had already been spent, then would it be permissible in this situation to impose taxes or not? The answer to that is that what the Shari’ah obligated upon the Bayt Al-Mal includes what was obligated upon it alone and not obligated upon the Muslims, and what was obligated upon both the Bayt Al-Mal and upon the Muslims. It is not permitted for the State to impose taxes for the sake of whatever was obligated upon the Bayt Al-Mal alone and not upon the Muslims, so if there is money found in the Bayt Al-Mal it is used and if there is nothing then it is delayed until they find enough to carry it out, and no taxes at all are imposed upon the Muslims for its sake. This is because the Shari’ah did not obligate that issue upon the Muslims, and so it is not permitted to impose taxes for it since taking taxes in this situation would be considered to be oppression which is forbidden (Haram). Likewise, it would also be considered as making obligatory something that Allah (swt) did not make obligatory, which is like forbidding something permitted, or permitting something forbidden, which is enmity against the Shari’ah and the one who does it is considered to be a disbeliever if he believed in it, and sinful if he did not, accordingly it is not permitted for the State to impose a tax upon the Muslims which the Shari’ah did not make obligatory from the Quran and the Sunnah. Examples of this would be for the sake of the salaries of those collecting the Zakah, and giving to people in order to bring them closer to Islam/those whose hearts are to be reconciled, and giving to slaves in order to purchase their freedom, and to those indebted in order to repay what they owe. And such as building a new road while there was another one present, or building a dam while there was rain water, or establishing a hospital while there was another one present which fulfilled the need, or anything else similar to these, where its absence does not lead to the existence of Haram, but rather its presence leads to betterment and is complementary to what exists. It is not permitted for the State to impose taxes upon the Muslims for anything like this in order to carry it out, since the Shari’ah did not obligate that. The jurists said regarding similar issues that their right upon the Bayt Al-Mal is considered according to: “presence not absence”, so if there was wealth present then they would deserve to have it spent upon them, and if it was absent then the absence voided their right.
Was die Scharia sowohl dem Bayt al-Mal als auch den Muslimen auferlegt hat: Wenn sich im Bayt al-Mal kein Vermögen befand oder dessen Vermögen aufgebraucht war, dann konnte der Staat in dieser Lage Steuern auf die Muslime erheben, um die Angelegenheiten zu erfüllen, die die Scharia sowohl ihnen als auch dem Bayt al-Mal auferlegt hat.
As for what the Shari’ah obligated upon both the Bayt Al- Mal and the Muslims, then if there was no wealth to be found in the Bayt Al-Mal, or its wealth was finished, then in this situation the State could impose taxes upon the Muslims in order to carry out the affairs which the Shari’ah obligated upon both them and the Bayt Al-Mal.
Dies ist deshalb, weil durch den Text bestätigt ist, dass Allah (swt) dies für sie zur Pflicht gemacht hat und den Imam für sie verantwortlich gemacht hat. Er ist es, der diesen Reichtum von ihnen einsammelt und ihn für die Belange ausgibt, etwa für den notwendigen Aufwand zugunsten der Armen, der Bedürftigen und der Reisenden, und wenn im Bayt al-Mal aus den Einnahmen der Zakah und allem Übrigen nicht genug vorhanden war, um sie daraus zu versorgen. Denn die Speisung der Armen ist den Muslimen zur Pflicht gemacht, wie er sagt:
This is because it is confirmed by text that Allah (swt) obligated that upon them, and made the Imam responsible over them, so he is the one who collects this wealth from them and spends it upon the interests, such as the necessary expenditure upon the poor, the needy and the wayfarers, and there was not enough in the Bayt Al-Mal from the income of Zakah and everything else to spend upon them. This is since feeding the poor is obligatory upon the Muslims, as he said:
. » وَأَ يََا أَهْلُ عَرْصَةٍ أَصْبَحَ فِيهِمْ امْرُؤٌ جَائِعٌ فَقَدْ بَرِئَتْ مِنْهُ مْ ذِمَّةُ اللَّهِ تَعَالَى « .
. » وَأَ يََا أَهْلُ عَرْصَةٍ أَصْبَحَ فِيهِمْ امْرُؤٌ جَائِعٌ فَقَدْ بَرِئَتْ مِنْهُ مْ ذِمَّةُ اللَّهِ تَعَالَى « .
„Immer wenn die Menschen eines Gebiets mit einem hungrigen Menschen unter sich aufwachen, dann ist der Bund und Schutz Allahs (swt) für sie aufgehoben.“ (überliefert von Ahmad von Ibn Umar und von Al-Hakim als authentisch bewertet). Ebenso wird, wenn im Bayt al-Mal nicht genug für die notwendigen Ausgaben für die Soldaten und den Krieg vorhanden ist, sowie für alles, was zur militärischen Einsatzbereitschaft erforderlich ist, den Muslimen eine Steuer auferlegt, damit dies durchgeführt werden kann, aufgrund Seiner (swt) Worte:
“Whenever the people of an area wake up with a hungry person amongst them, then Allah (swt)’s covenant and protection to them is absolved.” (reported by Ahmad from Ibn Umar and authenticated by Al-Hakim). Also, if there is not enough in the Bayt Al-Mal for the necessary expenditure upon the soldiers and war, and everything that is required for military preparedness, then a tax is imposed upon the Muslims in order for it to be carried out due to His (swt) words:
„Und kämpft mit eurem Vermögen und eurem Leben auf dem Weg Allahs (SWT).“ (TMQ 9:41) und: „Und die Mudschahidin, [die sich bemühen und kämpfen] auf dem Weg Allahs (SWT) mit ihrem Vermögen und ihrem Leben.“ (TMQ 4:95), und es wird von Anas überliefert, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
“And strive with your wealth and your lives in the cause of Allah (swt).” (TMQ 9:41) and: “And the Mujahideen, [who strive and fight] in the cause of Allah (swt) with their wealth and their lives.” (TMQ 4:95), and it is reported from Anas who said: The Messenger of Allah (pbuh) said:
. » جَاهِدُوا الْمُشْرِكِيَ بِأَمْوَالِكُمْ وَأَيْدِيكُمْ وَأَلْسِنَتِكُمْ « .
. » جَاهِدُوا الْمُشْرِكِيَ بِأَمْوَالِكُمْ وَأَيْدِيكُمْ وَأَلْسِنَتِكُمْ « .
„Kämpft mit euren Reichtümern, euren Händen und euren Zungen gegen die Götzendiener (Mushrikin).“ (überliefert von Ahmad und an-Nasa'i und an-Nasa'i, und al-Hakim hat es für authentisch erklärt, und adh-Dhahabi hat ihm zugestimmt.) Und ebenso alles, was, wenn es nicht unternommen würde, den Muslimen einen Schaden zufügen würde, wie das Öffnen eines Weges, wo es keine Alternative gibt, und das Eröffnen eines Krankenhauses, dessen Eröffnung notwendig ist, und alles andere Ähnliche, dessen Aufwendung aus dem Gesichtspunkt des Nutzens und des Dienstes ohne Alternative geboten wäre, und das zu den Notwendigkeiten gehört, und dass die Umma von einem Schaden getroffen würde, wenn es nicht vorhanden wäre, dann werden den Muslimen Steuern auferlegt, um es durchzuführen, denn die Beseitigung von Schaden ist den Muslimen zur Pflicht; der Prophet ﷺ sagte:
“Strive against the idolators (Mushrikin) with your wealth, your hands and your tongues.” (reported by Ahmad and Al-Nisa’i and Al-Nisa’i and Al-Hakim authenticated it and Al- Dhahabi agreed). And in the same manner everything which if it were not undertaken would cause a harm to the Muslims, such as opening a route where there was no alternative, and opening a hospital whose opening was a necessity, and anything else similar whose expenditure would be deserved from the angle of interest and service without an alternative, and being a necessity from the necessities, and that the Ummah would be afflicted with a harm if it was not present, then taxes are imposed upon the Muslims in order to carry it out because the removal of harm is obligatory upon the Muslims; the Prophet said:
. » لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ « .
. » لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ « .
„Es darf weder Schaden zufügen noch Gegenschaden“ (überliefert von Ahmad über Ibn ‘Abbas, und al-Hakim über Abu Sa’id al-Khudri, und er hat ihn für authentisch erklärt, und al-Dhahabi stimmte ihm zu). Ebenso verhält es sich mit der Zahlung von Gehältern für das Heer, die Richter und die Lehrer, da dies zu den Angelegenheiten gehört, die die Scharia den Muslimen zur Pflicht gemacht hat, denn das Lernen wurde ihnen zur Pflicht gemacht, ebenso die Einrichtung der Gerichte und der Dschihad, wie durch eindeutige Texte angezeigt wird. Daher ist es dem Staat erlaubt, Steuern zu erheben, um diese Angelegenheiten, die die Scharia den Muslimen zur Pflicht gemacht hat, neben dem Bayt al-Mal durchzuführen, da die Texte hinsichtlich ihrer Verpflichtung für die Muslime eindeutig sind. Dies ist der Beleg für die erste Frage des Artikels.
“There should be neither harming nor reciprocating harm” (reported by Ahmad from Ibn ‘Abbas, and Al-Hakim from Abu Sa’id Al-Khudri, and he authenticated it and Al-Dhahabi agreed). Likewise paying salaries for the army, judges and teachers, since these are from the issues that the Shari’ah obligated upon the Muslims, since learning has been made obligatory upon them, and so has establishing the courts and Jihad, as has been indicated by explicit texts. Therefore, the State is permitted to impose taxes in order to carry out these issues which the Shari’ah obligated upon the Muslims alongside the Bayt Al-Mal, since the texts are explicit in their obligation upon the Muslims. This is the evidence for the first issue of the article.
Was die zweite Frage betrifft, so ist ihr Beweis die Aussage des Gesandten ﷺ:
As for the second issue, its evidence is the words of the Messenger (pbuh) :
. » أفضلُ الصَّدَقَةِ مَا كَانَ عَنْ ظَهْرِ غِنًً « .
. » أفضلُ الصَّدَقَةِ مَا كَانَ عَنْ ظَهْرِ غِنًً « .
„und die beste Sadaqah ist diejenige, die aus Überfluss gegeben wird.“ (übereinstimmend überliefert von Hakim Bin Hizam und Abu Hurayrah). Al-Ghina ist das, was jemand entbehrt, nachdem er das genommen hat, was zur Erfüllung seiner Bedürfnisse notwendig ist. Von Jabir wird überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: أَفْضَلُ الصَّدَقَةِ مَا كَانَ عَنْ ظَهْرِ غِنًً، وَالْيَدُ الْعُلْيَا خَيْرٌ مِنْ الْيَدِ السُّفْلَى، وَابْدَأْ بِمَنْ تَعُولُ ﷺ.
“and the best Sadaqah is that which given out of surplus.” (agreed upon from Hakim Bin Hizam and Abu Hurayrah), and Al-Ghina is what the person did without, after taking what was necessary to fulfil his needs. It is reported from Jabir that the Messenger of Allah (pbuh) said: . أَفْضَلُ الصَّدَقَةِ مَا كَانَ عَنْ ظَهْرِ غِنًً، وَالْيَدُ الْعُلْيَا خَيْرٌ مِنْ الْيَدِ ال سفْلَى، وَابْدَأْ بِِنَْ « » تَعُولُ .
„Das beste Almosen ist jenes, das aus dem Überfluss gegeben wird; und die gebende Hand ist besser als die nehmende Hand, und beginne mit denen, für die du verantwortlich bist.“ (Übereinstimmend überliefert.) Und in einer anderen Überlieferung bei Muslim von Dschabir:
“The best of Sadaqah is that which given out of surplus; and the upper hand is better than the lower hand, and begin with the members of your household” (agreed upon). And in another narration in Muslim from Jabir:
.» ابْدَأْ بِنَفْسِكَ فَتَصَدَّقْ عَلَيْهَا فَإِنْ فَضَلَ شَيْءٌ فَلأَهْلِكَ «.
.» ابْدَأْ بِنَفْسِكَ فَتَصَدَّقْ عَلَيْهَا فَإِنْ فَضَلَ شَيْءٌ فَلأَهْلِكَ «.
„Beginne mit der Sadaqah bei dir selbst, und was übrig bleibt, dann für deine Familie.“ Er stellte also die Versorgung derjenigen, deren Unterhalt verpflichtend ist, hinter die Versorgung des eigenen Selbst, und die Steuer gleicht dem, weil sie wie Unterhalt und Sadaqah ist. Und Allah (swt) sagt:
“Start by giving Sadaqah to yourself, and if anything is surplus, then for your family”. So he made providing for the person whom it is obligatory to support secondary to providing for oneself, and the tax is similar to that because it is like support and Sadaqah. And Allah (swt) said:
„Und sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sag: Was ihr entbehren könnt.“ (Q 2:219), das heißt: das, dessen Ausgabe nicht schwerfällt, also das, was über den Bedarf hinausgeht. Das zeigt, dass das, was dem Muslim hinsichtlich seines Vermögens verpflichtend ist, sei es die Zakāt oder der Unterhalt, nur von dem genommen wird, was er an Überschuss über das hinaus besitzt, was nach den üblichen Maßstäben notwendig ist. Ähnlich verhält es sich mit der Steuer: Sie wird vom Muslim nur von dem erhoben, was über das hinausgeht, was jemand in seiner Lage zur Deckung seiner Bedürfnisse benötigt, also was über das hinausgeht, was er für Nahrung, Kleidung, Unterkunft und die Versorgung seiner selbst und seiner Frauen aufwenden muss, sowie was er für die Erfüllung seiner Bedürfnisse und für Vergleichbares ausgibt, das bei jemandem in seiner Position anfällt. Denn dies ist der Sinn der Worte des Gesandten Gottes ﷺ: „was aus Überschuss gegeben wird“.
“And they ask you as to what they should spend. Say: what you can spare.” (TMQ 2:219), in other words, that which would not be difficult to spend, which would mean that which is extra. This indicates that what is obligatory upon the Muslim as far as their wealth is concerned, irrespective of whether that was Zakah or maintenance, is only taken from whatever he has that is extra over what he needs according to the norms. Similar to that is the tax, so it is not taken from the Muslim except from that which is extra and above what someone like him would require to fulfil their needs, or in other words, what is extra to what he needs to feed, cloth, shelter and provide help for himself and his wives, and what he spends to fulfil his needs and whatever is similar for someone in his position, because this is the meaning of the Messenger (pbuh)’s words: “what is given out of surplus”.
Was die dritte Frage betrifft, so ist ihr Beleg das Verbot der Scharia, etwas zu nehmen, das nicht verpflichtend ist, und alles, was über die Bedürfnisse hinausgeht, ist für den Muslim nicht verpflichtend; daher ist es verboten, es zu nehmen. Aus diesem Grund beläuft sich die entnommene Menge auf das, was für den Bayt al-Mal erforderlich ist, und nicht mehr. ʿAlī (ra) schlug ʿUmar ibn al-Khattāb (ra) vor, dass nichts im Bayt al-Mal zurückbleiben solle, und sagte zu ihm: „Verteile jeden Reichtum, den du jährlich erhältst, und behalte nichts davon zurück“ (überliefert von Ibn Saʿd von al-Wāqidī). Ferner wird überliefert, dass ʿAlī alles im Bayt al-Mal ausgab, bis zu dem Punkt, dass er es fegte und sich dann hineinsetzte (überliefert von Ibn ʿAbd al-Barr in al-Istidhkār von Anas ibn Sīrīn). Die Khalifen verfuhren so mit den Einkünften, die nicht aus Steuern stammten. Wie also hätten sie mit den Einkünften aus Steuern verfahren? Umso mehr muss im Bayt al-Mal nichts zurückbleiben, und somit wird nicht mehr genommen, als notwendig ist.
As for the third issue, its evidence is the forbiddance of the Shari’ah from taking what is not obligatory, and whatever is additional to the needs is not obligatory upon the Muslim, and so it is forbidden to take it, and for this reason the amount taken is what is required for the Bayt Al-Mal and nothing more. ‘Ali (ra) suggested to Umar Bin Al-Khattab (ra) that there should be nothing remaining in the Bayt Al-Mal saying to him: “Divide whatever wealth you receive every year, and do not hold onto anything from it” (reported by Ibn Sa’d from Al-Waqidi), and it is reported: “that Ali used to spend everything in Bayt Al-Mal to the point that he would sweep it and then sits it in” (reported by Ibn ‘Abd alBarr in Al-Istidhkar from Anas b. Sirin). The Khulafaa’ used to do this with respect to the income other than taxes, so how would they have treated the income from taxes? By greater reasoning there should remain nothing in the Bayt Al-Mal, and so nothing more than what is necessary is taken.
Dies ist der Beleg für die drei Punkte dieses Artikels.
This is the evidence for the three issues of this article.