Artikel 150
Article 150
Wenn die festen Einnahmen des Bayt al-Māl nicht ausreichen, um die Ausgaben des Staates zu decken, so ist es erlaubt, den Muslimen Steuern aufzuerlegen. Es wird dann verpflichtend, Steuern wie folgt zu erheben:
If the permanent revenues of the Bayt Al-Mal are not sufficient to cover the expenditure of the State, then it is possible to impose taxes upon the Muslims. It becomes obligatory to impose taxes as follows:
a. Die Erfüllung der verpflichtenden Ausgaben aus dem Bayt al-Mal für die Armen, Bedürftigen und Reisenden sowie die Erfüllung der Pflicht zum Dschihad.
a. To fulfil the obligatory expenses upon the Bayt Al-Mal for the poor, needy, and wayfarers, and to undertake the obligation of Jihad.
b. Die Deckung der verpflichtenden Ausgaben des Bayt al-Mal für die Vergütung der Beamten und Soldaten sowie die Entschädigung der Herrscher.
b. To fulfil the obligatory expenses upon the Bayt Al-Mal for remunerations of the civil servants and soldiers, as well as compensation for the rulers.
c. Die Verwendung des Bayt al-Mal für die Deckung der verpflichtenden Ausgaben, um Dienstleistungen und Bedürfnisse zu übernehmen, wie etwa den Bau von Straßen, die Gewinnung von Wasser sowie die Errichtung von Moscheen, Schulen und Krankenhäusern.
c. To fulfil the obligatory expenses upon the Bayt Al-Mal to undertake the services and needs such as establishing roads, extracting water, building mosques, schools and hospitals.
d. Die Deckung der aus dem Bayt al-Mal zu tragenden Pflichtausgaben, die im Falle eines Unglücks notwendig werden, das die Untertanen heimsucht, etwa Hungersnot, Überschwemmungen und Erdbeben.
d. To fulfil the obligatory expenses upon the Bayt Al-Mal which are necessary in case of a disaster which afflicted the subjects such as famine, floods and earthquakes.
Der Beweis dafür ist, dass die Scharia es untersagt hat, den Muslimen allein aufgrund einer von ihm ausgehenden Anordnung Steuern aufzuerlegen. Der Prophet ﷺ sagte:
The evidence for this is that the Shari’ah prohibited the authority to impose taxes upon the Muslims simply based upon an order emanating from him; the Prophet said:
.» لا يَدْخُلُ الجَْنَّةَ صَاحِبُ مَكْسٍ «.
.» لا يَدْخُلُ الجَْنَّةَ صَاحِبُ مَكْسٍ «.
„Wer unrechtmäßig eine zusätzliche Steuer (Sahib Maks) erhebt, wird nicht in das Paradies eintreten.“ (überliefert von Ahmad und als authentisch bewertet von Al-Zayn). Und die Zollabgabe ist eine Steuer, die von Händlern an den Grenzen des Landes erhoben wird. Dieses Verbot umfasst jede Steuer aufgrund der übereinstimmend überlieferten Überlieferung des Gesandten ﷺ durch Abu Bakra:
“One who wrongfully takes an extra tax (Sahib Maks) will not enter Paradise.” (reported by Ahmad and authenticated by Al- Zayn), and the custom duty is tax which is taken from the tradesmen at the borders of the country. This prohibition encompasses every tax due to the agreed upon narration of the Messenger (pbuh) through Abu Bakra:
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْرَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَرَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
. إِنَّ دِمَاءكَُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْرَاضَكُمْ عَلَيْكُمْ حَرَامٌ كَحُرْمَةِ يوَْمِكُمْ هَذَا فِي بلََدِكُمْ هَذَا « »... فِي شَهْرِكُمْ هَذَا .
„Wahrlich, euer Blut, euer Besitz und eure Ehre sind so heilig und unverletzlich wie die Heiligkeit dieses eures Tages, in dieser eurer Stadt und in diesem eurem Monat.“ Dies ist allgemein gehalten und umfasst daher den Khalifen in gleicher Weise wie das übrige Volk. Solange die Scharia die Erhebung von Steuern verbietet, ist es dem Khalifen nicht erlaubt, sie dem Volk aufgrund eines von ihm erlassenen Befehls aufzuerlegen. Wenn der Zweck jedoch etwas ist, das Allah (swt) den Muslimen zur Pflicht gemacht hat, dann ist es dem Khalifen erlaubt, den Muslimen Steuern aufzuerlegen und sie zu diesem Zweck mit Gewalt von ihnen einzuziehen.
“Verily your blood, your property and your honour are as sacred and inviolable as the sanctity of this day of yours, in this town of yours, and in this month of yours.”, which is general and so encompasses the Khalifah in the same way it encompasses the rest of the people. As long as the Shari’ah prohibited taking taxes, it is not permitted for the Khalifah to impose them upon the people based upon an order he made. However, if the purpose was something that Allah (swt) had made obligatory upon the Muslims, then it is permitted for the Khalifah to impose taxes upon the Muslims and take it from them by force for such purpose.
In diesem Fall würde deren Erhebung nicht auf einem Befehl der Obrigkeit beruhen, sondern auf dem, was Allah (swt) angeordnet hat, und die Obrigkeit führt lediglich den Befehl aus, den Allah (swt) erlassen hat. Die Scharia hat dem Khalifen also erlaubt, Steuern zu erheben, wenn dies von Allah (swt) befohlen ist, unter der Bedingung, dass der Befehl zur Steuererhebung vom Khalifen zusammen mit dem ergeht, was Allah (swt) den Muslimen zu erfüllen geboten hat, und nicht lediglich ein Befehl des Khalifen allein ist, diese Steuer aufzuerlegen. Darauf aufbauend gilt: Was die Scharia den Muslimen und dem Bayt al-Mal als Pflicht auferlegt hat, wird aus dem Bayt al-Mal bestritten. Findet sich im Bayt al-Mal nichts, ist das Vorhandene bereits ausgegeben worden oder reicht es nicht aus, um den Ausgabenbedarf zu decken, so darf der Khalif den Muslimen Steuern auferlegen, gemäß den schariarechtlichen Bestimmungen, welche diese Angelegenheit ursprünglich den Muslimen zur Pflicht gemacht haben. Was im Artikel genannt wurde, sind Einzelheiten dessen, was Allah (swt) den Muslimen auferlegt hat.
In this circumstance taking them would not be based upon an order from the authority but rather based upon what Allah (swt) had ordered, and the authority is merely implementing the order that Allah (swt) had made. So the Shari’ah permitted the Khalifah to take taxes if it was ordered by Allah (swt), with the condition that the order to take the taxes is from the Khalifah together with what Allah (swt) ordered the Muslims to fulfil, and not simply an order from the Khalifah alone to impose this tax. Based upon this, what the Shari’ah obligated upon the Muslims and the Bayt Al-Mal is spent upon from the Bayt Al-Mal, and if nothing is found in the Bayt Al-Mal, or if whatever was there had already been spent, or was not sufficient to fulfil the expenditure needs, then the Khalifah may impose taxes upon the Muslims according to the Shari’ah rules which obligated that issue upon the Muslims in the first place. And what were mentioned in the article are details of what Allah (swt) has obligated upon the Muslims.
Was den Punkt „a“ betrifft: Sein Beleg ist, dass Allah (swt) dem Khalifen auferlegt hat, für die Armen, Bedürftigen und Reisenden aufzuwenden und zu spenden, um die Pflicht des Dschihad zu erfüllen; und dies wurde ebenfalls den Muslimen zur Pflicht gemacht. Der Prophet ﷺ sagte: „مَا آمَنَ بِِ مَنْ بَاتَ شَبْعَانَ وَجَارُهُ جَائِعٌ وَهُوَ يعَْلَمُ“ („Nicht an mich glaubt, wer satt die Nacht verbringt, während sein Nachbar hungert und er es weiß.“)
As for clause: “a” its evidence is that Allah (swt) obligated the Khalifah to spend upon the poor, needy and wayfarer, and to spend in order to undertake the obligation of Jihad, and this was also made an obligation upon the Muslims; the Prophet said: .» مَا آمَنَ بِِ مَنْ بَاتَ شَبْعَانَ وَجَارُهُ جَائِعٌ وَهُوَ يعَْلَمُ «.
„Wer satt zu Bett geht, während er weiß, dass sein Nachbar hungrig ist, glaubt nicht an Mich“ (überliefert von Al-Bazzar von Anas; Al-Haythami und Al-Mundhiri haben es als Hasan eingestuft). Und es gibt Belege, die sich auf die Armen, Bedürftigen, Reisenden und Bettler sowie auf den Vers über die Zakah beziehen. Und die Belege für den Jihad umfassen Sein Wort (swt): „Und strengt euch mit eurem Vermögen und eurem Leben auf dem Weg Allahs (swt) an.“ (TMQ 9:41).
“One who goes to bed full while he knows that his neighbour is hungry, does not believe in Me” (reported by Al-Bazzar from Anas and Al-Haythami and Al-Mundhiri considered it Hasan). And there are evidences related which mention the poor, needy, wayfarers and beggars and the verse of Zakah. And the evidences of Jihad include His (swt) words: “And strive with your wealth and your lives in the cause of Allah (swt).” (TMQ 9:41).
Was die Klausel „b“ betrifft: Ihr Beleg ist, dass Allah (swt) dem Khalifen auferlegt hat, die mit den Staatsbediensteten verbundenen Ausgaben sowie die Gehälter der Soldaten gemäß dem, was mit ihnen vereinbart wurde, zu bestreiten. Und es ist für das Bayt al-Mal verpflichtend, dem Khalifen und den übrigen Herrschern ihre Vergütung zu leisten, aufgrund des Beleges, dass die Gefährten für Abu Bakr (ra) aus dem Bayt al-Mal einen bestimmten Betrag festgelegt haben, als Gegenleistung dafür, dass er seinen Handel aufgab und sich vollständig frei den Pflichten des Khilafats widmen konnte. Ebenso hat Allah (swt) den Muslimen auferlegt, Bildung, die Errichtung der Gerichte und den Dschihad mit Vermögen zu finanzieren, und sie verpflichtet, das Khalifat zu errichten, in derselben Weise, wie es ihnen obliegt, den Herrscher einzusetzen. Was die Versorgung der Soldaten betrifft, so sagte er in einem Bericht von Abu Dawud von Abdullah ibn Umar:
As for clause: “b”, its evidence is that Allah (swt) obligated the Khalifah to pay for the expenses related to the civil servants, and the salaries for the soldiers according to what was agreed with them, and it is obligatory for the Bayt Al-Mal to recompense the Khalifah and the rest of the rulers, due to the evidence that the companions specified some money for Abu Bakr (ra) from the Bayt Al-Mal in return for him leaving his trade and being completely free to carry the duties of the Khilafah. In the same manner Allah (swt) made education, establishing the courts and Jihad with wealth obligatory upon the Muslims, and obligated them to establish the Khalifah in the same way it is obligatory upon them to establish the leader. As for the provisions for the soldiers, he said in a report from Abu Dawud from Abdullah Bin Umar:
.» لِلْغَازِي أَجْرُهُ، وَلِلْجَاعِلِ أَجْرُهُ وَأَجْرُ الْغَازِي «.
.» لِلْغَازِي أَجْرُهُ، وَلِلْجَاعِلِ أَجْرُهُ وَأَجْرُ الْغَازِي «.
„Der Kämpfer (Ghazi) erhält seinen Lohn, und wer ihn ausrüstet (Ja’il), erhält seinen eigenen Lohn und den des Kämpfers.“ Was den Unterhalt der Staatsbediensteten betrifft, zu denen die Lehrer und Richter gehören und deren Einsetzung Allah (swt) den Muslimen als beständige Pflicht auferlegt hat, so ist es verpflichtend, den Lohn derjenigen zu zahlen, die diese Aufgaben übernehmen. Dies folgt zum einen aus dem Gesichtspunkt des notwendigen Hinweises: Die Pflicht, einen Richter einzusetzen, zieht die Pflicht nach sich, seinen Lohn zu zahlen. Zum anderen folgt es aus dem Grundsatz: „Was zur Erfüllung einer Pflicht erforderlich ist, ist selbst eine Pflicht“, denn die Einsetzung von Lehrern und Richtern ist ohne die Verfügbarkeit von Geld zur Deckung ihrer Gehälter nicht möglich. Bei den übrigen Staatsbediensteten gilt: Gehört ihre Arbeit zu dem, was Allah (swt) den Muslimen und dem Bayt al-Mal auferlegt hat, wie die Imame der Moscheen, die Bediensteten im Kriegsministerium und alles Ähnliche, so werden für ihren Unterhalt Steuern erhoben. Was hingegen Allah (swt) allein dem Bayt al-Mal auferlegt hat, wie diejenigen, die den Reichtum von den Menschen einziehen, dafür werden keine Steuern erhoben. Was schließlich die Vergütung der Herrscher betrifft: Allah (swt) hat den Muslimen auferlegt, einen Herrscher einzusetzen, daher ist es für sie verpflichtend, das zu zahlen, was erforderlich ist, damit er für seine Aufgaben frei sein kann.
“The warrior (Ghazi) gets his reward, and the one who equips (Ja’il) him gets his own reward and that of the warrior.” And as for the maintenance of the civil servants, which are the teachers, judges, and those whom Allah (swt) has made it constantly obligatory to ensure they are established, then it is obligatory to pay the wages of those who undertake these issues, from the angle of the indication of necessity, in other words, the obligation to establish a judge necessitates the obligation of paying his wage, and from the angle of: “Whatever is required to complete an obligation is itself an obligation”, since the appointment of teachers and judges cannot be possible without the availability of money to cover their salaries. As for the remaining civil servants, if their work is part of what Allah (swt) obligated upon the Muslims and upon the Bayt Al-Mal such as the Imams of mosques, and the civil servants in the War Department and anything else similar, then taxes are imposed for their sake. With respect to whatever Allah (swt) obligated upon the Bayt Al-Mal alone such as the ones who collect the wealth from the people, then taxes are not imposed for their sake. And as for the recompense for the rulers, Allah (swt) obligated the Muslims to establish the ruler, and so it is obligatory for them to pay what is required to ensure he is free for his duties.
Was den Buchstaben „c“ betrifft: Sein Beleg ist, dass Allah (swt) dem Khalifen auferlegt hat, die Angelegenheiten der Muslime zu besorgen, indem er für jedes Interesse, das sie haben, Mittel aufwendet und alles erleichtert, was sie benötigen. Das Interesse ist das, was die gesamte Ummah nutzt, wie das Gewinnen von Wasser, Bildung, die Instandhaltung der Straßen und alles Ähnliche, und der Nutzen ergibt sich aus der Erleichterung, also dem, was die Menschen gebrauchen, um ihre Interessen zu erfüllen, etwa eine Raststätte für Reisende bzw. Passagiere, öffentliche Toiletten, Krankenhäuser zur Behandlung der Kranken und der Bau von Moscheen für die Gläubigen. Man sagt, etwas zu nutzen heißt, es zu gebrauchen, und so nutzt der Muslim den Raum der Moschee zum Sitzen und ihr Wasser zur Waschung. Daher hat die Scharia den Khalifen mit Angelegenheiten wie dem Bau von Straßen, der Gewinnung von Wasser, dem Bau von Schulen, Moscheen und Krankenhäusern sowie allem anderen Ähnlichen verpflichtet, da diese Teil der Verwaltung der Angelegenheiten sind, und weil das Interesse darin besteht, einen Nutzen zu erlangen und einen Schaden abzuwehren, und das Nichtbereitstellen dieser Dinge zu Schaden führt. Und der Gebrauch ist alles, was die Menschen zur Erfüllung ihrer Bedürfnisse nutzen, und sein Fehlen würde zwangsläufig Schaden hervorrufen; die Beseitigung des Schadens ist eine Pflicht des Khalifen und ebenso eine Pflicht der Muslime. Es wird von Ibn ‘Abbas überliefert, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
As for clause: “c”, its evidence is that Allah (swt) obligated the Khalifah to undertake the management of the interests of the Muslims by spending upon whatever interest they have and facilitating anything they need. The interest is what the whole Ummah uses, such as extracting the water, education, fixing the roads, and anything similar, and the utility is from the facilitation, which is what people utilise in order to fulfil their interests, such as a place of rest for travellers/passengers, public toilets, hospitals for the treatment of the ill and building mosques for the worshippers. It is said to utilise something is to use it, and so the Muslim utilises the space of the mosque for sitting and its water for ablution. So the Shari’ah obligated the Khalifah with issues such as building roads, extracting water, building schools, mosques and hospitals and anything else similar, since they are part of the management of the affairs, and because the interest is to attain a benefit and protect against a harm, and not making these available leads to harm. And utilisation is whatever the people utilise to fulfil their needs, and its lack of availability would necessarily bring about harm, and removing the harm is an obligation upon the Khalifah and in the same manner is obligatory upon the Muslims; it is reported from Ibn ‘Abbas who said: The Messenger of Allah (pbuh) said:
.» لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ «.
.» لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ «.
„Es darf weder Schaden zugefügt noch Schaden mit Schaden vergolten werden“ (überliefert von Ahmad von Ibn Abbas und überliefert und für authentisch erklärt von Al-Hakim von Abu Sa‘id Al-Khudri), und er sagte: „Wer anderen Schaden zufügt, dem fügt Allah Schaden zu; und wer anderen Schwierigkeiten bereitet, dem bereitet Allah Schwierigkeiten.“ ﷺ
“There should be neither harming nor reciprocating harm” (reported by Ahmad from Ibn Abbas and reported and authenticated by Al-Hakim from Abu Sa‘id Al-Khudri), and he said: .» مَنْ ضَارَّ أَضَرَّ اللهُ بِهِ، وَمَنْ شَاقَّ شَقَّ اللهُ عَلَيْهِ «.
„Wer anderen Schaden zufügt, dem wird Allah (swt) Schaden zufügen; und wer anderen Beschwerlichkeit bereitet, dem wird Allah (swt) Beschwerlichkeit bereiten.“ (überliefert von Ahmad über Abu Sarmah mit einer Überlieferungskette, die Al-Zayn als authentisch bewertete, und ebenso überliefert und als authentisch bewertet von Al-Hakim von Abu Sa’id Al-Khudri). Daher muss in Betracht gezogen werden, welcher Schaden den Muslimen entstehen würde, wenn keine Vorsorge für das getroffen würde, was das Interesse und der Nutzen erfordern, wenn also keine Entschädigung vorgesehen wäre; und es wäre für den Khalifah und die Muslime verpflichtend, sicherzustellen, dass diese Vorsorge getroffen wird, sofern sie jenen Schaden beseitigt. Dass dies für den Khalifah verpflichtend ist, ist klar, da es zur Verwaltung der Angelegenheiten gehört; dass es für die Muslime verpflichtend ist, ergibt sich aus der Allgemeingültigkeit der Belege, denn die Worte:
“Whoever harms others, Allah (swt) will harm him; and whoever causes hardship to other Allah (swt) will cause hardship to him.” (reported by Ahmad from Abu Sarmah with a chain that Al- Zayn authenticated, and similarly reported and authenticated by Al- Hakim from abu Sa’id Al-Khudri). Therefore, what would occur from harm upon the Muslims if there was no provision for what the interest and utility necessitated if there was no recompense must be considered, and it would be obligatory upon the Khalifah and the Muslims to ensure it is provided if this provision removed that harm. What made it obligatory upon the Khalifah is clear since it is part of managing the affairs, and what made it obligatory upon the Muslims is the generality of the evidences, since the words:
.» لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ «.
.» لا ضَرَرَ وَلا ضِرَارَ «.
„Es darf weder Schaden zugefügt noch Schaden mit Schaden vergolten werden" sind allgemeine Grundsätze, und ebenso:
“There should be neither harming nor reciprocating harm” are general, and in the same way:
. » مَنْ شَ اقَّ «.
. » مَنْ شَ اقَّ «.
„wer Beschwerlichkeit verursacht" ist allgemein gehalten und umfasst daher sowohl den Khalifah als auch alle Muslime.
“whoever causes hardship” is general, therefore, encompasses the Khalifah and also encompasses all of the Muslims.
Was die Klausel „d“ betrifft, so ist ihr Beleg der Beleg für die Rettung desjenigen, der in Not ist, da Angelegenheiten wie Überschwemmungen, Erdbeben und dergleichen unter diese Frage fallen. Was diejenigen betrifft, die möglicherweise hungern, so fallen sie unter die Überlieferung:
As for clause: “d”, its evidence is the evidence of saving the one who is in trouble, since issues like floods and earthquakes and the like, fall under this issue. As for those who may be starving they fall under the narration:
.» مَا آمَنَ بِِ مَنْ بَاتَ شَبْعَانَ وَجَارُهُ جَائِعٌ وَهُوَ يعَْلَمُ «.
.» مَا آمَنَ بِِ مَنْ بَاتَ شَبْعَانَ وَجَارُهُ جَائِعٌ وَهُوَ يعَْلَمُ «.
„Wer satt zu Bett geht, während er weiß, dass sein Nachbar hungrig ist, glaubt nicht an Mich" (überliefert von Al-Bazzar von Anas und von Al-Mundhiri als Hasan beurteilt), und die Überlieferung:
“One who goes to bed full while he knows that his neighbour is hungry, does not believe in Me” (reported by Al-Bazzar from Anas and considered Hasan by Al-Mundhiri), and the narration:
. » أَ يََا أَهْلُ عَرْصَةٍ «.
. » أَ يََا أَهْلُ عَرْصَةٍ «.
„Wer unter den Menschen einer Nachbarschaft“ (überliefert von Ahmad über Ibn Umar und von Ahmad Shakir für authentisch erklärt). Daher ist es dem Bayt al-Mal und den Muslimen aufgrund der Allgemeingültigkeit der Belege zur Pflicht.
“Whoever from the people of a neighbohood” (reported by Ahmad from Ibn Umar and authenticated by Ahmad Shakir). Therefore, it is obligatory upon the Bayt Al-Mal and the Muslims due to the generality of the evidences.