Artikel 14
Article 14
Handlungen unterliegen ursprünglich den Regeln der Scharia. Daher sollte keine Handlung unternommen werden, solange ihre Regel nicht bekannt ist. Die Dinge auf der anderen Seite sind ursprünglich erlaubt (Mubah), solange kein Beleg vorliegt, der ein Verbot festlegt.
Actions are originally bound by the Shari’ah rules. Hence, no action should be undertaken unless its rule is known. The things on the other side are originally Mubah (permitted) as long as there is no evidence that stipulates prohibition.
Der Muslim ist angewiesen, seine Handlungen nach den Regeln der Scharia auszurichten. Allah (SWT) sagt
The Muslim is commanded to conduct his actions according to the Shari’ah rules. Allah (swt) says

„Aber nein, bei deinem Herrn, sie werden nicht [wahrhaftig] glauben, bis sie dich, [o Muhammad], über das richten lassen, worüber sie untereinander uneins sind.“ (TMQ 4:65). Er (swt) sagt außerdem,
“But no, by your Lord, they will not [truly] believe until they make you, [O Muhammad], judge concerning that over which they dispute among.” (TMQ 4:65). He (swt) also says,

„Und was immer der Gesandte ﷺ euch gegeben hat, nehmt es; und was er euch untersagt hat, enthaltet euch davon.“ (TMQ 59:7).
“And whatever the Messenger (pbuh) has given you - take; and what he has forbidden you - refrain from.” (TMQ 59:7).
Daher besteht der Grundsatz darin, dass der Muslim sich an die Regeln der Scharia hält. Außerdem besagt der scharia-rechtliche Grundsatz: „Vor dem Eintreten der Scharia gibt es keine Regel.“ Mit anderen Worten: Keiner Sache darf vor dem Eintreten der Regel Allahs (swt) bezüglich dieser Sache irgendeine Regel zugesprochen werden. Folglich darf vor dem Eintreten der Regel Allahs (swt) keiner Sache eine Regel zugesprochen werden. Das bedeutet, dass ihr auch nicht die Regel der Erlaubtheit zugesprochen werden darf, denn die Ibaha ist eine scharia-rechtliche Regel, die durch die Anweisung des Gesetzgebers festgelegt werden muss; andernfalls kann sie nicht als scharia-rechtliche Regel gelten. Das ist so, weil die scharia-rechtliche Regel die Rede des Gesetzgebers ist, die sich auf die Handlungen der Gottesdiener bezieht. Daher kann alles, was nicht in der Anweisung des Gesetzgebers erwähnt wurde, nicht als scharia-rechtliche Regel gelten. Die Erlaubtheit ist also nicht das Nichtvorhandensein eines Verbots, sondern vielmehr das Eintreten eines scharia-rechtlichen Beweises, der die Mubah (Erlaubtheit) festlegt; mit anderen Worten: das Eintreten der Wahlfreiheit vonseiten des Gesetzgebers, etwas zu tun oder davon abzusehen. Daher ist der Grundsatz das Befolgen der Rede des Gesetzgebers und nicht die Ibaha, denn die Regel der Ibaha selbst bedarf einer Bestätigung durch die Rede des Gesetzgebers. Dieser Grundsatz ist allgemein gültig und umfasst sowohl Handlungen als auch Dinge. Wenn ein Muslim also eine Handlung ausführen möchte, ist es für ihn verpflichtend, die Regel Allahs (swt) bezüglich dieser Handlung zu befolgen. Daher muss er nach dieser Regel suchen, bis er sie kennt und sich an sie hält. Ebenso gilt: Wenn ein Muslim etwas nehmen oder geben möchte, welcher Gegenstand auch immer es sein mag, ist es für ihn verpflichtend, die Regel Allahs (swt) bezüglich dieses Gegenstandes zu befolgen. Auch hier muss er nach der Regel suchen, bis er sie kennt und sich an sie hält. Dies ist es, was die Verse und die Hadithe in ihrem wörtlichen Hinweis und in ihrem Verständnis anzeigen. Daher ist es einem Muslim verboten, irgendeine Handlung zu unternehmen oder gegenüber irgendetwas anders als nach der Vorschrift der Scharia zu handeln; vielmehr ist er verpflichtet, in jeder Handlung, die er unternimmt, und in jeder Angelegenheit die Vorschrift der Scharia zu befolgen. Nachdem Allah (swt) offenbart hatte
Therefore, the origin is that the Muslim restricts himself to the Shari’ah rules. Besides that the Shari’ah principle states: “No rule before the advent of Shari’ah”. In other words, no matter should be given any rule whatsoever before the advent of the rule of Allah (swt) pertaining it. Hence, before the advent of Allah’s (swt) rule, no matter should be given any rule. This means that it should not be given the rule of permissibility, for the Ibaha is a Shari’ah rule that must be established through the address of the Legislator; otherwise it cannot be considered a Shari’ah rule. This is so because the Shari’ah rule is the speech of the Legislator related to the actions of the worshippers. Therefore, anything that has not been mentioned in the address of the Legislator cannot be considered a Shari’ah rule. Therefore, permissibility is not the non-advent of a prohibition, it is rather the advent of Shari’ah evidence stipulating the Mubah (permitted); in other words, the advent of the choice from the Legislator to either undertake or abstain. Therefore, the origin is the abidance by the speech of the Legislator, not the Ibahah; because the rule of Ibahah itself requires a confirmation from the speech of the Legislator. This principle is general, covering the actions and the things. So if a Muslim wanted to perform any action, it would be incumbent upon him to abide by the rule of Allah (swt) pertaining that action. Therefore, he must search for that rule until he knows it and abides by it. In the same manner if a Muslim wanted to take or give anything, whatever that object may be, it is incumbent upon him to abide by the rule of Allah (swt) regarding that object. So he must search for that rule until he knows it and abides by it. This is what the verses and the hadith have indicated in their literal indication and their understanding. Therefore, it is forbidden for a Muslim to undertake any action or to act towards anything upon other than the Shari’ah rule; rather he is obliged to abide by the Shari’ah rule in every action he undertakes and in every matter. After Allah (swt) revealed

„Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam als Religion gewählt.“ (TMQ 5:3). Und danach sagt Er (swt),
“This day I have perfected for you your religion and completed My favor upon you and have approved for you Islam as religion.” (TMQ 5:3), and after He (swt) says,
„Und Wir haben dir das Buch herabgesandt als Erklärung für alles.“ (TMQ 16:89). Weder eine einzige Handlung noch ein einziger Gegenstand ist unberücksichtigt geblieben, ohne dass Allah (swt) den Beweis für seine Regel erläutert hätte. Und es ist niemandem erlaubt, der diese beiden Verse verstanden hat, zu behaupten, dass einige Handlungen, einige Dinge oder einige Situationen frei von einer Regel der Scharia seien; das heißt, die Scharia habe sie vollständig übergangen, weshalb sie es versäumt habe, einen Beweis oder ein Zeichen anzugeben, das den Verpflichteten auf das Vorhandensein dieser Regel aufmerksam macht, anders gesagt auf das Vorhandensein einer Illah, die dem Verpflichteten die Regel anzeigt: Ist es Wadschib, oder Mandub, oder Haram, oder Makruh oder Mubah? Eine solche Behauptung und alles Ähnliche gilt als Verleumdung der Scharia. Daher ist es niemandem erlaubt zu behaupten, eine solche Handlung sei erlaubt, weil keine auf sie bezogene Regel der Scharia genannt worden sei, und der Grundsatz laute, dass das, was nicht durch eine Regel der Scharia erwähnt wird, erlaubt sein müsse. Ebenso ist es niemandem erlaubt zu sagen, dieser Gegenstand sei erlaubt, weil es keinen auf ihn bezogenen Beweis der Scharia gebe, weshalb die Ursprünglichkeit die Erlaubtheit sei, wenn kein Beweis der Scharia vorliege. Es ist verboten, dies zu behaupten, denn jede Handlung und jede Sache hat ihren Beweis in der Scharia. Man muss die Regel Allahs (swt) bezüglich der Handlung oder des Gegenstandes suchen, um sie zu übernehmen und anzuwenden, anstatt sie unter dem Vorwand, es gebe keinen Beweis dafür, für erlaubt zu erklären.
“And We have sent down to you the Book as clarification for all things.” (TMQ 16:89), neither one single action, nor one single object has been left except that Allah (swt) has explained the evidence for its rule, and it is forbidden for anyone, having understood these two verses, to claim that some actions, some things or some situations are devoid of the Shari’ah rule; meaning that Shari’ah has completely ignored it and ,therefore, it failed to designate an evidence or a sign to draw the attention of the obligated to the presence of this Shari’ah rule, in other words, the presence of an Illah that indicated the rule to the person obligated to abide by it; is it Wajib, or Mandub, or Haram, or Makruh or Mubah? Such a claim and anything similar is considered a slander against Shari’ah. Therefore, it is forbidden for anyone to claim that such action is permitted because no Shari’ah rule related to it has been mentioned and the principle is that if no Shari’ah rule is mentioned it must be permitted, and in the same way it is not permitted for anyone to say that this object is permitted because there is no Shari’ah evidence related to it so the origin is permissibility if there is no Shari’ah evidence. It is forbidden to claim this because every action and everything has its evidence in Shari’ah; one must search for the rule of Allah (swt) pertaining to the action or the object to take it and apply it as opposed to making it permitted under the pretext that there is no evidence for it.

„Iss und trink“ (TMQ 2:60) oder es wird vom Objekt gesprochen, ohne dass die Handlung überhaupt erwähnt wird, wie wenn Allah (swt) sagt
“Eat and drink” (TMQ 2:60), or it has come regarding the object without any mention of the action whatsoever, such as Allah (swt) saying

„Verboten für euch sind verendetes Tier, Blut und das Fleisch des Schweins.“ (TMQ 5:3). Demnach bezieht sich die Regel des Verbots bei diesen drei Dingen allein auf das Handeln des Gläubigen hinsichtlich des Essens, Kaufens, Verkaufens und Mietens sowie anderer Handlungen. Daher befasst sich die Scharia-Regel mit dem Handeln des Gläubigen, ob es sich nun um eine Regel für die Handlung oder um eine Regel für den Gegenstand handelt. Deshalb ist der Ausgangspunkt bei Handlungen auf die (scharia-rechtliche) Regel zu beschränken, da sich die Ansprache allein auf das Handeln des Gläubigen bezieht.
“Prohibited to you are dead animals, blood, the flesh of swine.” (TMQ 5:3). Accordingly, the rule of prohibition in these three things is only in relation to the action of the worshipper in terms of eating, buying, selling and hiring and other actions. Therefore, the Shari'ah rule deals with the action of the worshipper, whether this were a rule for the action or a rule for the object. This is why the origin in actions is to be restricted (to the Shari’ah rule) because the address is only related to the action of the worshipper.
Bei genauerer Untersuchung der ausführlichen Belege der Scharia-Regeln wird jedoch deutlich, dass sich innerhalb der Texte, die als Belege für die Regeln dienen, der Zustand des Textes, der als Beleg für die Handlung dient, von dem Zustand des Textes unterscheidet, der als Beleg für das Objekt dient, und zwar hinsichtlich der Art und Weise, in der die Anrede gerichtet ist. Im Text, der sich auf die Handlung bezieht, richtet sich die Anrede allein an die Handlung, unabhängig davon, ob das Objekt erwähnt wird oder nicht. So sagt Allah (SWT):
However, by scrutinising the elaborated evidences of the Shari’ah rules, it becomes clear that within the texts which have come as evidences of the rules, the state of the text that acts as an evidence for the action is different to the state of the text that acts as evidence for the object, in terms of the manner in which the address is directed. In the text related to the action, the address is directed to the action alone, regardless of whether the object is mentioned or not. For instance, Allah (swt) says,

„Allah hat den Handel erlaubt und den Zins verboten.“ (TMQ 2:275) Und Er (swt) sagt:
“Allah has permitted trade and has forbidden interest.” (TMQ 2:275) And He (swt) says,

„O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene Ungläubigen, die euch benachbart sind.“ (TMQ 9:123) Und Er (swt) sagt,
“O you who have believed, fight those adjacent to you of the disbelievers.” (TMQ 9:123) And He (swt) says,

„Ein Mann von Vermögen soll aus seinem Vermögen ausgeben.“ (TMQ 65:7) Und Er (swt) sagt:
“Let a man of wealth spend from his wealth.” (TMQ 65:7) And He (swt) says,

„Und wenn einer von euch dem anderen etwas anvertraut, dann soll der, dem anvertraut wurde, seine Verpflichtung erfüllen [treu]." (TMQ 2:283) Und Allah (SWT) sagt,
“And if one of you entrusts another, then let him who is entrusted discharge his trust [faithfully].” (TMQ 2:283) And Allah (swt) says,

„Esst und trinkt“ (TMQ 2:60). Und der Gesandte Allahs ﷺ sagte.
“Eat and drink” (TMQ 2:60). And the Messenger of Allah (pbuh) said.
.» الْبَ يِّ عَانِ بِالْخِيَارِ مَا لَمْ يَ تَ فَرَّقَا «.
.» الْبَ يِّ عَانِ بِالْخِيَارِ مَا لَمْ يَ تَ فَرَّقَا «.
„Beide Parteien eines Geschäfts haben das Recht (die Wahl, es aufzuheben), solange sie sich nicht getrennt haben.“ Übereinstimmend überliefert von Ibn Umar und anderen. Und er sagte:
“Both parties in a business transaction have the righ (the choice to annul it) so long as they have not separated.” agreed upon through Ibn Umar and others. And he said.
.» أَعْطُوا الأَجِيرَ أَجْرَه «.
.» أَعْطُوا الأَجِيرَ أَجْرَه «.
„Gebt dem Arbeiter seinen Lohn“ – überliefert von Ibn Maja über Ibn Umar und von Al-Bayhaqi über Abu Hurayrah mit einer Überlieferungskette, die von Al-Baghawi als Hasan beurteilt wurde. In all diesen Texten richtet sich die Anrede auf die Handlung, und der Gegenstand wird nicht erwähnt. Und in anderen Beispielen sagt Allah (SWT):
“Give the worker his wage” reported by Ibn Maja through Ibn Umar and Al-Bayhaqi through Abu Hurayrah with a chain that was deemed as Hasan by Al-Baghawi. In all of these texts, the address has been directed at the action, and the object has not been mentioned. And in other examples, Allah (swt) says,

„Und von jedem esst ihr frisches Fleisch.“ (TMQ 35:12). Und Er (swt) sagt,
“And from each you eat tender meat.” (TMQ 35:12). And He (swt) says,

„Damit ihr von ihm frisches Fleisch esset.“ (TMQ 16:14). Und Er (swt) sagt,
“To eat from it tender.” (TMQ 16:14). And He (swt) says,

„Und Er bringt daraus Getreide hervor, und davon essen sie.“ (TMQ 36:33). Und Er (swt) sagt,
“And brought forth from it grain, and from it they eat.” (TMQ 36:33). And He (swt) says,

„Gewiss, diejenigen, die das Vermögen der Waisen zu Unrecht verzehren.“ (TMQ 4:10).Und Allah (SWT) sagt,
“Indeed, those who devour the property of orphans unjustly.” (TMQ 4:10).And Allah (swt) says,

„Damit sie von seiner Frucht essen.“ (TMQ 36:35). Die Ansprache bezieht sich in all diesen Fällen auch auf die Handlung, obwohl der Gegenstand erwähnt wurde, und dies ähnelt der Ansprache, die sich unmittelbar auf die Handlung des Gläubigen bezieht. Dieser Zustand unterscheidet sich vom Zustand des Textes, der sich auf den Gegenstand bezieht, wo die Ansprache ausschließlich an den Gegenstand gerichtet ist, unabhängig davon, ob die Handlung zusammen mit ihm erwähnt wurde oder nicht. Zum Beispiel sagt Allah (swt):
“That they may eat of His fruit.” (TMQ 36:35). The address in all these is also directed at the action, although the object has been mentioned and this is similar to the address related directly to the action of the worshipper. This state is different to the state of the text related to the object, where the address is directed exclusively towards the object, regardless of whether the action was mentioned alongside it or not. For instance Allah (swt) says

„Verboten für euch sind verendete Tiere.“ (TMQ 5:3). Allah (SWT) sagt außerdem
“Prohibited to you are dead animals.” (TMQ 5:3). Allah (swt) also says

„Er hat euch nur verboten: verendetes Tier, Blut und das Fleisch des Schweins." (TMQ 2:173). Allah (SWT) sagt außerdem
He has only forbidden to you dead animals, blood, the flesh of swine.” (TMQ 2:173). Allah (swt) also says

„Und Wir haben vom Himmel Wasser herabgesandt.“ (TMQ 23:18). Allah (SWT) sagt außerdem
“And We have sent down rain from the sky.” (TMQ 23:18).Allah (swt) also says

„Und Wir haben aus Wasser jedes lebende Wesen gemacht.“ (TMQ 21:30). Ebenso die Aussage des Gesandten Allahs ﷺ über das Meerwasser:
“And made from water every living thing.” (TMQ 21:30). Also, the saying of the Messenger of Allah (pbuh) (saw) pertaining the sea water:

„O ihr, die ihr glaubt, berauschende Getränke, Glücksspiel, Opfersteine (für andere als Allah) und Lospfeile sind nichts als Unreinheit aus dem Werk des Satans. Meidet sie, damit ihr erfolgreich seid." (TMQ 5:90). Allah (swt) sagt
“O you who have believed, indeed, intoxicants, gambling, [sacrificing on] stone alters [to other than Allah], and divining arrows are but defilement from the work of Satan, so avoid it that you may be successful.” (TMQ 5:90). Allah (swt) says

„Habt ihr das Wasser gesehen, das ihr trinkt?“ (TMQ 56:68). Allah (SWT) sagt:
“Have you seen the water that you drink?” (TMQ 56:68). Allah (swt) says

„Habt ihr das Feuer gesehen, das ihr entfacht?“ (TMQ 56:71). Allah (SWT) sagt
“Have you seen the fire that you kindle?” (TMQ 56:71). Allah (swt) says

„Und von den Früchten der Dattelpalmen und Weinreben gewinnt ihr berauschende Getränke.“ (TMQ 16:67). Allah (SWT) sagt
“And from the fruits of the palm trees and grapevines you take intoxicant.” (TMQ.16:67). Allah (swt) says


„Und wahrlich, in den Herdentieren liegt für euch eine Lehre. Wir tränken euch mit dem, was in ihren Leibern ist – zwischen Kot und Blut – reine Milch, bekömmlich für die Trinkenden.“ (TMQ 16:66).
“And indeed, for you in grazing livestock is a lesson. We give you drink from what is in their bellies - between excretion and blood - pure milk, palatable to drinkers.” (TMQ 16:66).
Die Anrede in all diesen Texten richtet sich an den Gegenstand, obwohl die Handlung erwähnt wurde. Eine solche Anrede bezieht sich auf den Gegenstand; somit ist sie eine Darlegung einer Regel, die diesen Gegenstand betrifft. Doch zeigt sich der Bezug der Regel zum Gegenstand darin, dass sie ihre Regel im Hinblick auf das Handeln des Gottesdieners darlegt, nicht im Hinblick auf den Gegenstand losgelöst vom Handeln des Dieners, da es undenkbar ist, dass ein Gegenstand eine Regel hat, ohne dass er auf den Diener bezogen ist. Daher wird der Unterschied im Zustand des Textes im Hinblick darauf deutlich, wie die Anrede ausgerichtet ist.
The address in all of these texts is directed at the object, though the action has been mentioned. Such an address is related to the object; thus it is an outlining of a rule pertaining to that object. However, the rule’s relation to the object is reflected in the fact that it outlines its rule vis-à-vis the action of the worshipper, not vis-à-vis the object detached from the action of the servant, since it is inconceivable for a object to have a rule unless it is related to the servant. Therefore, the difference in the state of the text becomes clear with regard to the manner in which the address is targeted.
Dieser Unterschied zeigt, dass zwar die Scharia-Regel die Rede des Gesetzgebers ist, die sich auf die Handlungen der Gläubigen bezieht, dass jedoch einige Regeln, die auf Dinge spezifiziert sind, dennoch die Regel dieser Dinge in unbeschränkter Weise dargelegt haben, obwohl ihre Regel sich auf den Gläubigen bezog und nicht losgelöst vom Gläubigen war. Durch eingehende Betrachtung zeigt dieser Hinweis, dass die Regeln der Dinge durch einen allgemeinen Beleg gekommen sind, der wiederum den Beleg für die Handlungen erläutert, und dass alles, was speziell auf Dinge bezogen kam, tatsächlich eine Ausnahme von der allgemeinen Regel ist, die als Beleg für sie durch den Beleg der Handlungen gekommen war. Dies ist so, weil die genaue Untersuchung ergeben hat, dass der Scharia-Text, in dem die Ansprache unmittelbar auf die Handlung gerichtet war, in allgemeinen Worten gekommen ist. Daher wären alle Dinge, die damit zusammenhängen, erlaubt, weil die Aufforderung zur Ausführung oder die Wahlfreiheit allgemein war und alles umfasste, was im Hinblick auf diese Aufforderung erlaubt ist, und das Verbot von etwas erfordert einen Text. So sagt zum Beispiel Allah (swt):

„Und Er hat euch unterworfen, was in den Himmeln und was auf der Erde ist – alles von Ihm.“ (TMQ 45:13). Das bedeutet, dass die Dinge in den Himmeln und auf der Erde von Allah für uns erschaffen wurden und daher erlaubt sind. Allah (swt) sagt außerdem
“And He has subjected to you whatever is in the heavens and whatever is on the earth - all from Him.” (TMQ 45:13). This means that the things in the skies and the earth have been created for us by Allah, and ,therefore, are permitted. Allah (swt) also says

„Allah hat den Handel erlaubt und den Zins (Wucher) verboten.“ (TMQ 2:275) Das bedeutet, dass Allah (swt) den Kauf und Verkauf aller Dinge erlaubt hat; somit bedarf die Erlaubnis (Ibaha) des Verkaufs und Kaufs jedes dieser Dinge keines Beweises, da der allgemeine Beweis alles umfasst. Das Verbot, etwas zu verkaufen, wie beispielsweise Alkohol, bedarf hingegen eines Beweises. Außerdem sagt Allah (swt):
“Allah has permitted trade and has forbidden interest (usury).” (TMQ 2:275) which means that Allah (swt) has made the buying and selling of all things permitted; thus the ibahah of selling and buying any of these things does not require an evidence, because the general evidence comprises everything. So, the prohibition of selling something, such as alcohol for instance, requires evidence. Also, Allah (swt) says

„O ihr Menschen, esst von dem, was auf der Erde ist, [was] erlaubt und gut [ist].“ (TMQ 2:168), was bedeutet, dass das Essen aller Dinge halal (erlaubt) ist; somit bedarf das Essen eines bestimmten Gegenstandes keines Beweises, um ihn halal zu machen, weil der allgemeine Beweis ihn halal gemacht hat. Das Verbot, etwas zu essen, wie zum Beispiel verendetes Fleisch, bedarf eines Beweises. Allah (SWT) sagt
“O mankind, eat from whatever is on earth [that is] lawful and good.” (TMQ 2:168) which means that eating everything is Halal (lawful); thus the eating of a specific item does not require an evidence to make it Halal, because the general evidence has made it Halal. The prohibition of eating something, such as dead meat for instance, requires evidence. Allah (swt) says

„Und esst und trinkt, aber übertreibt nicht (verschwendet nicht)." (TMQ 7:31) Dies bedeutet, dass das Trinken von allem erlaubt ist; daher bedarf das Trinken eines bestimmten Gegenstandes keines Beweises, der es erlaubt, da der allgemeine Beleg es bereits erlaubt hat. Das Verbot des Trinkens eines bestimmten Gegenstandes, etwa von berauschenden Getränken, hingegen bedarf eines Beweises.
“And eat and drink, but be not excessive (extravagant).” (TMQ 7:31) which means that the drinking of everything is permitted; thus the drinking of a specific item does not require an evidence to make it permitted, because the general evidence has made it permitted. However, the prohibition of drinking a specific item, such as intoxicants for instance, requires evidence.
Ähnlich dazu finden sich allgemeine Belege, die alles erlauben, was mit Handlungen zusammenhängt wie Sprechen, Gehen, Spielen, Riechen, Einatmen, Sehen und anderen Tätigkeiten, die der Mensch ausführt; daher bedarf die Erlaubnis von allem, was damit zusammenhängt, keines Belegs, wohl aber bedarf das Verbot von allem, was mit diesen Handlungen zusammenhängt, eines Belegs, um es verboten zu machen.
Similar to these, general evidences are found permitting everything related to actions such as talking, walking, playing, smelling, inhaling, looking and other actions which man performs; thus the permission of anything related to them does not require an evidence, but the prohibition of anything related to these actions does require an evidence to make it forbidden.
Daher haben die Belege, die die Texte bringen und die sich auf die Handlungen richten, die Regel der Dinge in allgemeiner und unbeschränkter Weise dargelegt; daher bedürfen sie keiner anderen Texte, um ihre Regeln darzulegen. So dient das Erscheinen spezifischer Texte zu bestimmten Dingen, nachdem die allgemeine Regel dieser Dinge dargelegt worden ist, als Beweis dafür, dass diese spezifischen Regeln gekommen sind, um die Regel dieser Dinge aus der allgemeinen Regel auszuschließen. Daher sind die Texte der Scharia gekommen, um die Scharia-Regel bezüglich der Dinge darzulegen, und zeigen an, dass sie erlaubt sind; folglich sind sie erlaubt, sofern kein Text existiert, der sie verbietet. Auf diese Weise wird der Grundsatz der Scharia „Der Ursprung der Dinge ist die Erlaubtheit (Ibaha)“ abgeleitet. Dies sind die Belege für diesen Artikel.
Therefore, the evidences brought by the texts and targeted at the actions have outlined the rule of things in a general and unrestricted manner; ,therefore, they do not require other texts to outline their rules. Thus, the advent of specific texts related to things, once the general rule of these things had been outlined, serves as evidence that these specific rules have come to exclude the rule of these things from the general rule. Hence, the Shari’ah texts have come to outline the Shari’ah rule pertaining things, denoting that they are permitted; hence, they are permitted unless a text exists to prohibit them. It is in this manner that the Shari’ah principle “The origion of things is ibahah” is derived. These are the evidences for this article.