„Gib dem Arbeiter seinen Lohn, bevor sein Schweiß trocknet.“ (überliefert von Ibn Maja); das heißt, dass der Arbeiter seinen Lohn erhalten soll, sobald er seine Arbeit beendet, gleich welcher Art dieser Lohn ist. Zudem sind diese Dinge, die als Tauschmittel dienen, keine Handlungen, die ihrem Ursprung nach eingeschränkt wären, sodass ihre Erlaubnis eines Beweises bedürfte, sondern sie sind Sachen. Der Grundsatz bei Sachen ist, dass sie erlaubt sind, solange kein Beweis vorliegt, der sie verbietet, und es ist kein Beleg überliefert, der es untersagt, irgendetwas als Tauschmittel zu verwenden. Dementsprechend ist es erlaubt, Geschäfte im Sinne der Scharia mit ihnen zu tätigen, sei es Kauf und Verkauf, Schenkung oder Tausch, mit Ausnahme all dessen, wofür ein Text den Tausch verbietet. Darauf aufbauend ist der Tausch von Waren gegen Geld und von Geld gegen Waren ohne jede Einschränkung erlaubt, außer dem Tausch von Geld gegen Geld, da dieser besonderen Regeln unterliegt und deshalb durch diese Regeln eingeschränkt ist. Ebenso ist der Tausch von Arbeitsleistung gegen Geld und von Geld gegen Arbeitsleistung ohne Einschränkung erlaubt, sofern die Ware oder Dienstleistung nicht in einem Text als verboten erwähnt wurde. Demnach ist es auch ohne jede Einschränkung erlaubt, Waren oder Arbeitsleistung gegen eine bestimmte Geldart und ebenso eine Dienstleistung oder Arbeitsleistung gegen eine bestimmte Geldeinheit zu tauschen, gleich welche Einheit dieses Geldes es ist. Ob diese Einheit nun durch nichts gedeckt ist, wie etwa Fiatgeld, oder durch eine bestimmte Menge Gold gedeckt ist, wie gedecktes Papiergeld, oder ob die Einheit wertmäßig durch Gold und Silber gedeckt ist, wie repräsentatives Papiergeld: Alle gelten als erlaubte Tauschmittel. Daher ist es korrekt, Waren oder Dienstleistungen gegen jede beliebige Geldeinheit zu tauschen, und es ist dem Muslim erlaubt, mit jeder beliebigen Währung zu verkaufen, mit jeder beliebigen Währung zu kaufen, mit jeder beliebigen Währung zu mieten und für jede beliebige Währung angestellt zu sein.
“Give the worker his wages before his sweat dries.” (reported by Ibn Maja); in other words, that the worker should receive his salary when he finishes his work, whatever the nature of that wage. Additionally, these things that are used for exchange are not actions such that they would in origin be restricted (to the evidence) and so their permission would require an evidence, but rather they are things. The origin regarding things is that they are permitted as long as there is no evidence to prohibit them, and there is no evidence reported which prohibits using anything as an exchange, and so accordingly it is permitted to carry out Shari’ah transactions with them whether buying and selling, giving as a gift or exchanging with the exception of anything where there is a text prohibiting its exchange. Based upon this, exchanging goods for money, and money for goods is permitted without any restrictions, except for exchanging money with money because it has specific rules and so it is restricted by those rules. In the same manner, exchanging effort for money, and money for effort, is permitted without restriction unless the goods or service have been mentioned in a text as being forbidden. Accordingly, to exchange goods for a specific form of money, and in the same manner to exchange a service or effort for a specific unit of money, is also permitted without any restriction, whatever the unit of that money may be. So irrespective of whether that unit doesn’t have anything backing it, such as fiat currency, or if it was backed by a specific amount of gold , such as secured paper currency, or if the unit was backed by gold and silver to its value such as representative paper currency, all of them are considered to be allowed to trade with. Therefore, it is correct to exchange goods or services for any unit of money and it is permitted for the Muslim to sell for any currency and to buy with any currency and to hire with any currency and to be employed for any currency.