Artikel 5-6
Article 5-6
Artikel 5.
Article 5.
Alle Bürger des Islamischen Staates genießen die Rechte und Pflichten der Scharia.
All citizens of the Islamic State enjoy the Shari’ah rights and duties.
Artikel 6.
Article 6.
Der Staat darf bei der Herrschaft, der Rechtsprechung und der Führung der Angelegenheiten oder dergleichen überhaupt nicht zwischen den Einzelnen unterscheiden. Vielmehr sollte jeder Einzelne ungeachtet von Rasse, Religion (Din), Hautfarbe oder allem anderen gleich behandelt werden.
The State is forbidden to discriminate at all between the individuals in terms of ruling, judiciary and management of affairs or their like. Rather, every individual should be treated equally regardless of race, Deen, colour or anything else.
Diese beiden Artikel wurden verfasst, um die Regeln für diejenigen darzulegen, die die islamische Staatsbürgerschaft besitzen, unabhängig davon, ob sie Muslime oder Schutzbefohlene (nichtmuslimische Staatsbürger des Islamischen Staates) sind. Was die Muslime betrifft, so liegt dies daran, dass der Gesandte Allahs ﷺ den Muslimen, die außerhalb des Islamischen Staates leben und nicht die islamische Staatsbürgerschaft besitzen, die Rechte verweigert hat, die den Untertanen des Staates zustehen. Überliefert von Sulaiman ibn Buraida, von seinem Vater, der sagte:
These two Articles have been drafted in order to explain the rules pertaining to those who carry the Islamic citizenship irrespective of whether they were Muslims or the people of Dhimmah (non-Muslim citizen of the Islamic State). As for the Muslims, this is due to the fact that the Messenger (pbuh) has denied the Muslims who live outside the Islamic State and who do not hold the Islamic citizenship from the rights enjoyed by the State’s subjects. On the authority of Sulayman Ibn Buraydah on that of his father who said:
. إِذَا أَمَّرَ أَمِيرًا عَلَى جَيْشٍ أَوْ سَرِيَّةٍ أَوْصَاهُ فِي خَاصَّتِهِ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ « بِتَ قْوَى اللَّهِ وَمَنْ مَعَهُ مِنْ الْمُسْلِمِينَ خَيْ رًا، ثُمَّ قَالَ: اغْزُوا بِاسْمِ اللَّهِ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، قَاتِلُوا مَنْ كَفَرَ بِاللَّهِ، اغْ زوا وَلا تَ غُلُّوا وَلا تَ غْدِرُوا وَلا تَمْثُ لُوا وَلا تَ قْتُ لُوا وَلِيدًا، وَإِذَا لَقِيتَ عَدُوَّكَ مِنْ الْمُشْرِكِينَ فَادْعُهُمْ إِلَى ثَلاثِ خِصَالٍ أَوْ خِلالٍ، فَأَي تَُّ هُنَّ مَا أَجَابُوكَ فَاقْ بَلْ مِنْ هُمْ وَكُفَّ عَنْ هُمْ، ثُمَّ ادْعُهُمْ إِ لَى الإِسْلاَمِ، فَإِنْ أَجَابُوكَ فَاقْ بَلْ مِنْ هُمْ وَكُفَّ عَنْ هُمْ، ثُمَّ ادْعُهُمْ إِلَى التَّحَوُّلِ مِنْ دَارِهِمْ إِلَى دَارِ الْمُهَاجِرِينَ، وَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ إِنْ فَ عَلُوا ذَلِكَ فَ لَهُ مْ مَا لِلْمُهَاجِرِينَ وَعَلَيْهِمْ مَا عَلَى الْمُهَاجِرِينَ، فَإِنْ أَب وَْا أَنْ يَ تَحَوَّلُوا مِنْ هَا فَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ يَكُونُونَ كَأَعْرَابِ الْمُسْلِمِينَ يَجْرِي عَلَيْهِمْ حُكْمُ اللَّهِ الَّذِي يَجْرِي عَلَى الْمُؤْمِنِينَ، وَلا » يَكُونُ لَهُمْ فِي الْغَنِيمَةِ وَالْفَيْءِ شَيْءٌ إِلاَّ أَنْ يُجَاهِدُوا مَعَ الْمُسْلِمِينَ .
. إِذَا أَمَّرَ أَمِيرًا عَلَى جَيْشٍ أَوْ سَرِيَّةٍ أَوْصَاهُ فِي خَاصَّتِهِ كَانَ رَسُولُ اللَّهِ « بِتَ قْوَى اللَّهِ وَمَنْ مَعَهُ مِنْ الْمُسْلِمِينَ خَيْ رًا، ثُمَّ قَالَ: اغْزُوا بِاسْمِ اللَّهِ فِي سَبِيلِ اللَّهِ، قَاتِلُوا مَنْ كَفَرَ بِاللَّهِ، اغْ زوا وَلا تَ غُلُّوا وَلا تَ غْدِرُوا وَلا تَمْثُ لُوا وَلا تَ قْتُ لُوا وَلِيدًا، وَإِذَا لَقِيتَ عَدُوَّكَ مِنْ الْمُشْرِكِينَ فَادْعُهُمْ إِلَى ثَلاثِ خِصَالٍ أَوْ خِلالٍ، فَأَي تَُّ هُنَّ مَا أَجَابُوكَ فَاقْ بَلْ مِنْ هُمْ وَكُفَّ عَنْ هُمْ، ثُمَّ ادْعُهُمْ إِ لَى الإِسْلاَمِ، فَإِنْ أَجَابُوكَ فَاقْ بَلْ مِنْ هُمْ وَكُفَّ عَنْ هُمْ، ثُمَّ ادْعُهُمْ إِلَى التَّحَوُّلِ مِنْ دَارِهِمْ إِلَى دَارِ الْمُهَاجِرِينَ، وَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ إِنْ فَ عَلُوا ذَلِكَ فَ لَهُ مْ مَا لِلْمُهَاجِرِينَ وَعَلَيْهِمْ مَا عَلَى الْمُهَاجِرِينَ، فَإِنْ أَب وَْا أَنْ يَ تَحَوَّلُوا مِنْ هَا فَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ يَكُونُونَ كَأَعْرَابِ الْمُسْلِمِينَ يَجْرِي عَلَيْهِمْ حُكْمُ اللَّهِ الَّذِي يَجْرِي عَلَى الْمُؤْمِنِينَ، وَلا » يَكُونُ لَهُمْ فِي الْغَنِيمَةِ وَالْفَيْءِ شَيْءٌ إِلاَّ أَنْ يُجَاهِدُوا مَعَ الْمُسْلِمِينَ .
„Wenn der Gesandte Allahs ﷺ jemanden zum Anführer eines Heeres oder einer Abteilung ernannte, ermahnte er ihn besonders, Allah zu fürchten und gut zu den Muslimen zu sein, die bei ihm waren. Er sagte: Kämpft im Namen Allahs und auf dem Weg Allahs. Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben. Führt den Heiligen Krieg, unterschlagt nicht die Beute, brecht nicht euer Versprechen, verstümmelt (die Leichen) nicht und tötet keine Kinder. Wenn ihr auf eure Feinde trefft, die Polytheisten sind,ladet sie zu drei Handlungsweisen ein. Wenn sie auf eine davon eingehen, nehmt auch ihr sie an und unterlasst es, ihnen irgendeinen Schaden zuzufügen. Ladet sie ein, den Islam anzunehmen; wenn sie euch darin folgen, nehmt es von ihnen an und lasst vom Kampf gegen sie ab. Dann ladet sie ein, aus ihren Ländern in das Land der Auswanderer überzusiedeln, und teilt ihnen mit, dass sie, wenn sie dies tun, alle Vorrechte und Pflichten der Auswanderer haben werden. Wenn sie sich weigern auszuwandern, sagt ihnen, dass sie den Status der muslimischen Beduinen haben werden und den Geboten Allahs wie andere Muslime unterworfen sein werden, jedoch keinen Anteil an der Kriegsbeute oder am Fai' erhalten werden, außer wenn sie tatsächlich an der Seite der Muslime (gegen die Ungläubigen) kämpfen.“ (überliefert von Muslim). Diese Überlieferung zeigt deutlich, dass derjenige, der nicht in das Haus des Islam auswandert, keines der Bürgerrechte genießt, selbst wenn er Muslim wäre. Der Gesandte Allahs ﷺ lud sie ein, unter die Herrschaft des Islam zu kommen, damit sie genießen können, was die Muslime genossen, und die Pflichten übernehmen, die die Muslime übernahmen; er sagte:
“When the Messenger of Allah (pbuh) appointed anyone as leader of an army or detachment he would especially exhort him to fear Allah and to be good to the Muslims who were with him. He would say: Fight in the name of Allah and in the way of Allah. Fight against those who disbelieve in Allah. Make a holy war, do not embezzle the spoils; do not break your pledge; and do not mutilate (the dead) bodies; do not kill the children. When you meet your enemies who are polytheists, invite them to three courses of action. If they respond to any one of these, you also accept it and withhold yourself from doing them any harm. Invite them to (accept) Islam; if they respond to you, accept it from them and desist from fighting against them. Then invite them to migrate from their lands to the land of Emigrants and inform them that, if they do so, they shall have all the privileges and obligations of the Emigrants. If they refuse to migrate, tell them that they will have the status of Bedouin Muslims and will be subjected to the Commands of Allah like other Muslims, but they will not get any share from the spoils of war or Fai' except when they actually fight with the Muslims (against the disbelievers).” (Recorded by Muslim). This narration indicates clearly that the one who does not migrate to Dar Al-Islam will not enjoy any of the rights of citizenship even if he were a Muslim. The Messenger of Allah (pbuh) invited them to come under the authority of Islam so that they may enjoy what the Muslims enjoyed and undertake the obligations which the Muslims undertook; he said:
. ثُمَّ ادْعُهُمْ إِلَى التَّحَوُّلِ مِنْ دَارِهِمْ إِلَى دَارِ الْمُهَاجِرِينَ، وَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ إِنْ « » فَ عَلُوا ذَلِكَ فَ لَهُمْ مَا لِلْمُهَاجِرِينَ وَعَلَيْهِمْ مَا عَلَى الْمُهَاجِرِينَ .
. ثُمَّ ادْعُهُمْ إِلَى التَّحَوُّلِ مِنْ دَارِهِمْ إِلَى دَارِ الْمُهَاجِرِينَ، وَأَخْبِرْهُمْ أَن هَُّمْ إِنْ « » فَ عَلُوا ذَلِكَ فَ لَهُمْ مَا لِلْمُهَاجِرِينَ وَعَلَيْهِمْ مَا عَلَى الْمُهَاجِرِينَ .
„Dann lade sie ein, aus ihren Ländern in das Land der Auswanderer (Muhajirin) zu ziehen, und teile ihnen mit, dass sie, wenn sie dies tun, alle Rechte und Pflichten der Auswanderer haben werden.“ Dieser Text legt fest, dass die Auswanderung notwendig ist, damit sie das haben, was wir haben, und damit unsere Pflichten auf ihnen lasten, mit anderen Worten, damit sie unter die Gesetze fallen. Das Verständnis dieser Überlieferung ist, dass sie das, was die Auswanderer hatten, nicht haben würden, wenn sie nicht umziehen würden, also das, was sie im Haus des Islam (Dar al-Islam) hatten. Diese Überlieferungen erklären somit den Unterschied in den Gesetzen zwischen demjenigen, der in das Land der Auswanderer zieht, und demjenigen, der nicht zieht. Das Land der Auswanderer war das Haus des Islam, und alles andere war das Haus des Unglaubens (Dar al-Kufr). Der Wohnsitz des Einzelnen im Dar al-Islam oder im Dar al-Kufr wird als Staatsangehörigkeit bezeichnet. Daher bedeutet die Staatsangehörigkeit einer Person das Land, das sie als ihren Wohnsitz wählt: Ist es das Dar al-Islam oder das Dar al-Kufr? Wäre es das Dar al-Islam, so würden darauf die Regeln des Dar al-Islam Anwendung finden, und in diesem Fall wäre die Person Inhaberin einer islamischen Staatsangehörigkeit. Wäre es das Dar al-Kufr, so würden darauf die Regeln des Dar al-Kufr Anwendung finden, und die dort lebende Person würde nicht als Inhaberin einer islamischen Staatsangehörigkeit gelten.
“Then invite them to migrate from their lands to the land of Emigrants (Muhajirin) and inform them that, if they do so, they shall have all the privileges and obligations of the Emigrants”. This text stipulates that migration is required for them to have what we have and for our obligations to be upon them, in other words, for them to fall under the laws. The understanding of the narration is that if they did not move they would not have what the emigrants had, in other words, what they had in the abode of Islam (Dar Al-Islam), so this narrations explain the difference in the laws between the one who moves to the abode of the emigrants and the one who doesn’t, and the abode of the emigrants was the abode of Islam with anything else being the abode of disbelief (Dar Al-Kufr). The individual’s residence in Dar Al-Islam or in Dar Al-Kufr is referred to as citizenship. Hence, a person’s citizenship means the abode which he chooses as his residence; is it Dar Al-Islam or Dar Al-Kufr? If it were Dar Al-Islam, then the rules of Dar Al-Islam would apply to it, and in this case a person would be a holder of an Islamic citizenship. If it were Dar Al-Kufr, the rules of Dar Al-Kufr would apply to it, and the person living there would not be considered as a holder of an Islamic citizenship.
Die Gesetze umfassen den Dhimmi, der im Dar al-Islam lebt, weshalb ihm das Aufenthaltsrecht gewährt wird und er die Staatsbürgerschaft besitzt. Der Dhimmi ist derjenige, der eine andere Religion (Deen) als den Islam annimmt und Bürger des islamischen Staates wird, während er an seinem Glauben festhält, der vom Islam verschieden ist. Das Wort Dhimmi leitet sich vom Wort Dhimmah ab, was den Eid bzw. die Zusicherung bedeutet. Daher sind die Dhimmi diejenigen, denen wir einen Eid leisten, sie gemäß den Friedensbedingungen zu behandeln, die wir mit ihnen geschlossen haben, und im Umgang mit ihnen sowie bei der Regelung ihrer Angelegenheiten nach den Vorschriften des Islam zu verfahren.
The laws encompass the Dhimmi who lives in Dar Al-Islam, so they are given the rights of residency and carry the citizenship. The Dhimmi is the one who embraces any Deen other than Islam and becomes a citizen of the Islamic State while remaining upon his faith which is other than Islam. The word Dhimmi is derived from the word Dhimmah, meaning the oath. Hence, the Dhimmi are those to whom we give an oath to treat according to the terms of peace we made with them and to proceed in interaction with them and in managing their affairs according to the rules of Islam.
Der Islam hat mehrere Regeln für die Schutzbefohlenen (Ahl adh-Dhimmah) eingeführt, in denen er ihnen die Rechte der Staatsbürgerschaft garantiert und ihnen deren Pflichten auferlegt hat. Der Islam hat auch festgelegt, dass die Dhimmi dieselbe Gerechtigkeit genießen wie wir und dass sie sich an dieselben Regeln halten sollen, an die wir uns halten. Was sie an Gerechtigkeit und Billigkeit genießen, ergibt sich aus dem allgemeinen Gebot, das in dem Wort Allahs (SWT) zum Ausdruck kommt:
Islam has come with several rules pertaining to the people of Dhimmah, in which it guaranteed the rights of citizenship for them and imposed upon them its duties. Islam also outlined that the Dhimmi enjoy the same justice we enjoy and that they should abide by the same rules that we abide by. As for that which they enjoy in terms of justice and fairness, this is derived from the general command reflected in Allah (swt) saying:
„Wenn ihr zwischen den Menschen richtet, dann richtet mit Gerechtigkeit.“ (TMQ 4:58) Und in Seinem (swt) Wort: „O ihr, die ihr glaubt, lasst euch durch den Hass gegen ein Volk nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein. Seid gerecht; das ist der Frömmigkeit näher.“ (TMQ 5:8) Und es findet sich auch in Allahs (swt) Aussage über das Richten zwischen den Leuten der Schrift wieder.
“When you judge between people to judge with justice.” (TMQ 4:58) and in His (swt) saying: “O you who have believed, do not let the hatred of a people prevent you from being just. Be just; that is nearer to righteousness.” (TMQ 5:8) and it is also reflected in Allah (swt) saying regarding the judgement between the people of the book.
„Und wenn du richtest, dann richte zwischen ihnen mit Gerechtigkeit.“ (TMQ 5:42).
“And if you judge, judge between them with justice.” (TMQ 5:42).
As for abiding by that which we abide by in terms of justice, this is derived from the actions and sayings of the Messenger of Allah (pbuh) (swt). He (pbuh) used to exact the same punishment upon the disbelievers and the Muslims. The Messenger of Allah (pbuh) punished a Jew by killing him for killing a woman, as has been recorded in Al-Bukhari from Anas Bin Malik who said: خَرَجَتْ جَارِيَةٌ عَلَيْ هَا أَوْضَاحٌ بِالْمَدِينَةِ قَالَ فَ رَمَاهَا يَ هُودِ ي بِحَجَرٍ قَالَ فَجِيءَ « فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ فَ رَفَ عَتْ رَأْسَهَا وَبِهَا رَمَقٌ فَ قَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ بِهَا إِلَى النَّبِيِّ فَأَعَادَ عَلَيْ هَا قَالَ فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ فَ رَفَ عَتْ رَأْسَهَا فَ قَالَ لَهَا فِي الثَّالِثَةِ فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ » فَ قَتَ لَهُ بَ يْنَ الْحَجَرَيْنِ فَخَفَضَتْ رَأْسَهَا فَدَعَا بِهِ رَسُولُ اللَّهِ .
As for abiding by that which we abide by in terms of justice, this is derived from the actions and sayings of the Messenger of Allah (pbuh) (swt). He (pbuh) used to exact the same punishment upon the disbelievers and the Muslims. The Messenger of Allah (pbuh) punished a Jew by killing him for killing a woman, as has been recorded in Al-Bukhari from Anas Bin Malik who said: خَرَجَتْ جَارِيَةٌ عَلَيْ هَا أَوْضَاحٌ بِالْمَدِينَةِ قَالَ فَ رَمَاهَا يَ هُودِ ي بِحَجَرٍ قَالَ فَجِيءَ « فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ فَ رَفَ عَتْ رَأْسَهَا وَبِهَا رَمَقٌ فَ قَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ بِهَا إِلَى النَّبِيِّ فَأَعَادَ عَلَيْ هَا قَالَ فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ فَ رَفَ عَتْ رَأْسَهَا فَ قَالَ لَهَا فِي الثَّالِثَةِ فُلاَنٌ قَ تَ لَكِ » فَ قَتَ لَهُ بَ يْنَ الْحَجَرَيْنِ فَخَفَضَتْ رَأْسَهَا فَدَعَا بِهِ رَسُولُ اللَّهِ .
„Ein Mädchen, das Schmuck trug, ging in Medina hinaus. Jemand schlug sie mit einem Stein. Sie wurde zum Propheten ﷺ gebracht, während sie noch am Leben war. Der Gesandte Allahs ﷺ fragte sie: „Hat dich der und der geschlagen?“ Sie hob den Kopf und verneinte das. Er fragte sie ein zweites Mal: „Hat dich der und der geschlagen?“ Sie hob den Kopf und verneinte das. Er sagte zum dritten Mal: „Hat dich der und der geschlagen?“ Da senkte sie den Kopf, zum Zeichen der Zustimmung. Daraufhin ließ der Gesandte Allahs ﷺ den Täter holen und tötete ihn zwischen zwei Steinen.“
“A girl wearing ornaments, went out at Medina. Somebody struck her with a stone. She was brought to the Prophet (pbuh) while she was still alive. Allah's Prophet (pbuh) asked her, "Did such-and-such a person strike you?" She raised her head, denying that. He asked her a second time, saying, "Did so-and-so strike you?" She raised her head, denying that. He said for the third time, "Did so-and-so strike you?" She lowered her head, agreeing. Allah's Apostle then sent for the killer and killed him between two stones.”.
. بِيَ هُودِيٍّ وَيَ هُودِيَّةٍ قَدْ أَحْدَثَا جَمِيعًا فَ قَالَ لَهُمْ مَا أُتِيَ رَسُولُ اللَّهِ « تَجِدُونَ فِي كِتَابِكُمْ قَالُوا إِنَّ أَحْبَارَنَا أَحْدَثُوا تَحْمِيمَ الْوَجْهِ وَالتَّجْبِيهَ قَالَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَلاَمٍ ادْعُهُمْ يَا رَسُولَ الل هِ بِالتَّ وْرَاةِ فَأُتِيَ بِهَا فَ وَضَعَ أَحَدُهُمْ يَدَهُ عَلَى آيَةِ الرَّجْمِ وَجَعَلَ يَ قْرَأُ مَا قَ بْ لَهَا وَمَا بَ عْدَهَا فَ قَالَ لَهُ ابْنُ سَلاَمٍ ارْفَعْ يَدَكَ فَإِذَا آيَةُ الرَّجْمِ تَحْتَ يَدِهِ فَأَمَ رَ » فَ رُجِمَا بِهِمَا رَسُولُ اللَّهِ.
. بِيَ هُودِيٍّ وَيَ هُودِيَّةٍ قَدْ أَحْدَثَا جَمِيعًا فَ قَالَ لَهُمْ مَا أُتِيَ رَسُولُ اللَّهِ « تَجِدُونَ فِي كِتَابِكُمْ قَالُوا إِنَّ أَحْبَارَنَا أَحْدَثُوا تَحْمِيمَ الْوَجْهِ وَالتَّجْبِيهَ قَالَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ سَلاَمٍ ادْعُهُمْ يَا رَسُولَ الل هِ بِالتَّ وْرَاةِ فَأُتِيَ بِهَا فَ وَضَعَ أَحَدُهُمْ يَدَهُ عَلَى آيَةِ الرَّجْمِ وَجَعَلَ يَ قْرَأُ مَا قَ بْ لَهَا وَمَا بَ عْدَهَا فَ قَالَ لَهُ ابْنُ سَلاَمٍ ارْفَعْ يَدَكَ فَإِذَا آيَةُ الرَّجْمِ تَحْتَ يَدِهِ فَأَمَ رَ » فَ رُجِمَا بِهِمَا رَسُولُ اللَّهِ.
„Ein Jude und eine Jüdin wurden wegen Unzucht zu Allahs Gesandtem gebracht. Der Prophet ﷺ fragte sie: ‚Was ist die gesetzliche Strafe für diese Sünde in eurem Buch (der Thora)?' Sie antworteten: ‚Unsere Priester haben die Strafe eingeführt, die Gesichter mit Kohle zu schwärzen und Tadschiya.' ‚Abdullah ibn Salam sagte: ‚O Gesandter Allahs ﷺ, befiehl ihnen, die Thora zu bringen.' Die Thora wurde gebracht, und daraufhin legte einer der Juden seine Hand auf den göttlichen Vers der Steinigung (Rajam) und begann, zu lesen, was davor und was danach stand. Da sagte Ibn Salam zu dem Juden: ‚Hebe deine Hand.' Siehe da! Der göttliche Vers der Steinigung befand sich unter seiner Hand. Daraufhin befahl der Gesandte Allahs ﷺ, dass die beiden (Sünder) gesteinigt werden sollten.' Es ist eine Pflicht für uns, den Menschen des Dhimmah den Schutz zu gewähren, der den Muslimen gewährt wird, aufgrund der Worte des Gesandten Allahs ﷺ (swt)."
“A Jew and a Jewess were brought to Allah's Apostle on a charge of committing an illegal sexual intercourse. The Prophet (pbuh) asked them. "What is the legal punishment (for this sin) in your Book (Torah)?" They replied, "Our priests have innovated the punishment of blackening the faces with charcoal and Tajbiya." `Abdullah bin Salam said, "O Allah's Prophet (pbuh) , tell them to bring the Torah." The Torah was brought, and then one of the Jews put his hand over the Divine Verse of the Rajam (stoning to death) and started reading what preceded and what followed it. On that, Ibn Salam said to the Jew, "Lift up your hand." Behold! The Divine Verse of the Rajam was under his hand. So Allah's Prophet (pbuh) ordered that the two (sinners) be stoned to death .” It is a duty upon us to give the people of the Dhimmah the protection given to the Muslims, due to words of the Messenger of Allah (pbuh) (swt),.
. أَلا مَنْ قَ تَلَ نَ فْسًا مُعَاهِدًا لَهُ ذِمَّةُ اللَّهِ وَذِمَّةُ رَسُولِهِ فَ قَدْ أَخْفَرَ بِذِمَّةِ اللَّهِ، فَلا « » ي رَُحْ رَائِحَةَ الْجَنَّةِ، وَإِنَّ رِيحَهَا لَيُوجَدُ مِنْ مَسِيرَةِ سَبْعِينَ خَرِيفًا .
. أَلا مَنْ قَ تَلَ نَ فْسًا مُعَاهِدًا لَهُ ذِمَّةُ اللَّهِ وَذِمَّةُ رَسُولِهِ فَ قَدْ أَخْفَرَ بِذِمَّةِ اللَّهِ، فَلا « » ي رَُحْ رَائِحَةَ الْجَنَّةِ، وَإِنَّ رِيحَهَا لَيُوجَدُ مِنْ مَسِيرَةِ سَبْعِينَ خَرِيفًا .
„Wahrlich, wer einen Menschen tötet, dem das Schutzversprechen (Mu'ahid) gewährt wurde, der einen Bund von Allah und einen Bund von Seinem Gesandten ﷺ hat, der hat den Bund mit Allah und den Bund Seines Gesandten gebrochen, so wird er nicht den Duft des Paradieses riechen; obwohl sein Duft aus einer Entfernung von siebzig Herbsten wahrgenommen werden kann.“ Überliefert von At-Tirmidhi, der sagte, er sei Hasan Sahih. Und Al-Bukhari überlieferte ihn mit diesen Worten.
“Indeed, whoever kills a person who is granted the pledge of protection (Mu'ahid) that has a covenant from Allah and a covenant from His Messenger (saw), then he has violated the covenant with Allah and the covenant of His Messenger, so he shall not smell the fragrance of Paradise; even though its fragrance can be sensed from the distance of seventy autumns.”, transmitted by Al-Tirmidhi who said it is Hasan Sahih. And Al-Bukhari transmitted it with the words.
. مَنْ قَ تَلَ مُعَاهَدًا لَمْ يَرِحْ رَائِحَةَ الْجَنَّةِ وَإِنَّ رِيحَهَا تُوجَدُ مِنْ مَسِيرَةِ أَرْبَعِينَ « » عَامًا .
. مَنْ قَ تَلَ مُعَاهَدًا لَمْ يَرِحْ رَائِحَةَ الْجَنَّةِ وَإِنَّ رِيحَهَا تُوجَدُ مِنْ مَسِيرَةِ أَرْبَعِينَ « » عَامًا .
„Wer einen Mu'ahid (eine Person, der von den Muslimen das Schutzversprechen gewährt wurde) tötet, wird den Duft des Paradieses nicht riechen, obwohl dessen Duft aus einer Entfernung von vierzig Jahren (Reisezeit) wahrgenommen werden kann.“
“Whoever killed a Mu'ahid (a person who is granted the pledge of protection by the Muslims) shall not smell the fragrance of Paradise though its fragrance can be smelt at a distance of forty years (of traveling).”.
Die Menschen der Dhimmah genießen dieselben Rechte wie Muslime, was die Regelung ihrer Angelegenheiten und die Sicherung ihres Lebensunterhalts betrifft. Es wird von Abu Musa Al-Asch'ari überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
The people of Dhimmah enjoy the same rights as those enjoyed by Muslims in terms of managing their affairs and securing their living. It is narrated on the authority of Abu Musa Al-Ash’ari that the Messenger of Allah (pbuh) said:
»Speist den Hungrigen, besucht den Kranken und befreit den Gefangenen (indem ihr sein Lösegeld zahlt).« Überliefert von Al-Bukhari durch Abu Musa. Abu ʿUbaida sagte:
.» أَطْعِمُوا الْجَائِعَ، وَعُودُوا الْمَرِيضَ، وَفُكُّوا الْعَانِيَ « . “Give food to the hungry, pay a visit to the sick and release (set free) the one in captivity (by paying his ransom).” transmitted by Al-Bukhari through Abu Musa. Abu ‘Ubaydah said:
. "وكذلك أهل الذمة يجاهد من دونهم، ويفتك عناتهم، فإذا استنقذوا رجعوا إلى ذمتهم وعهدهم أحراراً، وفي ذلك أحاديث" .
. "وكذلك أهل الذمة يجاهد من دونهم، ويفتك عناتهم، فإذا استنقذوا رجعوا إلى ذمتهم وعهدهم أحراراً، وفي ذلك أحاديث" .
„Daher sind die Dhimmis vom Dschihad ausgenommen, ihre Gefangenen werden freigelassen, und wenn sie versklavt wurden, kehren sie in ihre Dhimma und ihren Bund als Freie zurück, und es gibt Überlieferungen hierzu.“ Und auf die Autorität von Ibn ʿAbbās, der sagte:
“Therefore, the Dhimmis are excluded from Jihad, their prisoners are freed and if they are slaved, they return to their Dhimmah and their covenant as free, and there are narrations regarding that”. And on the authority of Ibn Abbas who said:
. أهل نجران صالح رسول الله .
. أهل نجران صالح رسول الله .
“The Messenger of Allah (pbuh) made peace with the people of Najran” and from the narration as transmitted by Abu Dawud in his Sunan ."عَلَى أَنْ لاَ تُ هْدَمَ لَهُمْ بَ يْ عَةٌ، وَلاَ يُخْرَجَ لَهُمْ قَ س، وَلاَ ي فُْتَ نُوا عَنْ دِينِهِمْ مَا لَمْ يُحْدِثُوا حَدَثًا أَوْ يَأْكُلُوا الرِّبَا" .
“The Messenger of Allah (pbuh) made peace with the people of Najran” and from the narration as transmitted by Abu Dawud in his Sunan ."عَلَى أَنْ لاَ تُ هْدَمَ لَهُمْ بَ يْ عَةٌ، وَلاَ يُخْرَجَ لَهُمْ قَ س، وَلاَ ي فُْتَ نُوا عَنْ دِينِهِمْ مَا لَمْ يُحْدِثُوا حَدَثًا أَوْ يَأْكُلُوا الرِّبَا" .
„Keine ihrer Kirchen wird niedergerissen und keiner ihrer Geistlichen wird vertrieben. Es wird keine Unterbrechung ihrer Religion geben (sie wird ihnen nicht von ihrem Glauben abgezwungen), bis sie in unserer Angelegenheit etwas einführen, das nicht dazugehört, oder es übernehmen.“ Der Prophet ﷺ pflegte ihre Kranken zu besuchen, wie Al-Bukhari von Anas überliefert, der sagte:
“No church of theirs will be demolished and no clergyman of theirs will be turned out. There will be no interruption in their religion (coerced away from their faith) until they introduce something in our matter that does not belong to it or take”. The Prophet (pbuh) used to visit their sick, as recorded by Al- Bukhari from Anas who said.
. يَ عُودُهُ، فَمَرِضَ، فَأَتَاهُ النَّبِيُّ ، كَانَ غُلاَمٌ يَ هُودِ ي يَخْدُمُ النَّبِيَّ « فَ قَعَدَ عِنْدَ رَأْسِهِ فَ قَالَ لَهُ: أَسْلِمْ، فَ نَظَرَ إِلَى أَبِيهِ وَهُوَ عِنْدَهُ، فَ قَالَ لَهُ: أَطِعْ أَبَا الْقَاسِمِ » وَهُوَ يَ قُولُ: الْحَمْدُ لِلَّهِ الَّذِي أَنْ قَذَهُ مِنْ النَّارِ فَأَسْلَمَ، فَخَرَجَ النَّبِيُّ ، .
. يَ عُودُهُ، فَمَرِضَ، فَأَتَاهُ النَّبِيُّ ، كَانَ غُلاَمٌ يَ هُودِ ي يَخْدُمُ النَّبِيَّ « فَ قَعَدَ عِنْدَ رَأْسِهِ فَ قَالَ لَهُ: أَسْلِمْ، فَ نَظَرَ إِلَى أَبِيهِ وَهُوَ عِنْدَهُ، فَ قَالَ لَهُ: أَطِعْ أَبَا الْقَاسِمِ » وَهُوَ يَ قُولُ: الْحَمْدُ لِلَّهِ الَّذِي أَنْ قَذَهُ مِنْ النَّارِ فَأَسْلَمَ، فَخَرَجَ النَّبِيُّ ، .
„Ein junger Jude wurde krank. Der Prophet ﷺ besuchte ihn. Er setzte sich zu seinen Häupten und sagte zu ihm: Nimm den Islam an. Da blickte er zu seinem Vater, der neben ihm nahe seinem Kopf stand, und dieser sagte: Gehorche Abu al-Qasim. So nahm er den Islam an, und der Prophet ﷺ stand auf und sagte: Lob sei Allah, der ihn durch mich vor dem Höllenfeuer bewahrt hat.“ Dies zeigt, dass es erlaubt ist, sie zu besuchen und ihnen gegenüber höflich und gesellig zu sein. Al-Bukhari überlieferte von Amru ibn Maimun, von Umar ibn al-Khattab (ra), der zur Zeit seines Todes Folgendes anordnete: „Und ich empfehle dem Kalifen nach mir dies und das und gebiete ihm, dass er bei dem Bund Allahs und Seines Gesandten ﷺ deren Bund erfüllen, hinter ihnen kämpfen und sie nicht über ihr Vermögen hinaus zur Arbeit zwingen soll.“
“A young Jew became ill. The Prophet (pbuh) went to visit him. He sat down by his head and said to him: Accept Islam. He looked at his father who was beside him near his head, and he said: Obey Abu Al-Qasim. So he accepted Islam, and the Prophet (pbuh) stood up saying: Praise be to Allah Who has saved him through me from Hell.” which indicates that it is permitted to visit them, be courteous and sociable with them. Al-Bukhari transmitted from Amru Bin Maymun from Umar Bin Al-Khattab (ra) who counselled at the time of his death “And I enjoin the Khalifah after me with this and this, and enjoin him that by the covenant of Allah and His Messenger , he should fulfil their covenant, fight behind them and not force them to work beyong their capacity ”.
Der Dhimmi darf in seinem Glauben und seinen religiösen Riten nicht behindert werden, denn der Gesandte Allahs ﷺ sagte – überliefert von Abu Ubaid in Al-Amwal durch ʿUrwa, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ schrieb an die Leute von Jemen:
The Dhimmi should not be interfered with in terms of their faith and their rituals, for the Messenger of Allah (pbuh) (saw) said according to what Abu Ubaid reported in Al-Amwal through ‘Urwa who said: The Messenger of Allah (pbuh) wrote to the people of Yemen:
.» مَنْ كَانَ عَلَى يَ هُودِيَّتِهِ أَوْ نَصْرَانِيَّتِهِ فَإِنَّهُ لاَ ي فُْتَنُ عَنْ هَا، وَعَلَيْهِ الجِزْيَة «.
.» مَنْ كَانَ عَلَى يَ هُودِيَّتِهِ أَوْ نَصْرَانِيَّتِهِ فَإِنَّهُ لاَ ي فُْتَنُ عَنْ هَا، وَعَلَيْهِ الجِزْيَة «.
„Wer an seinem Judentum und seinem Christentum festhält, darf nicht von seinem Glauben abgebracht werden.“ Von den Dhimmis werden Zölle in gleicher Weise nicht erhoben, wie sie auch von den Muslimen nicht erhoben werden. Abu ʿUbayd berichtete in Al-Amwal von ʿAbd Al-Rahman Bin Maʿqal, der sagte: Ich fragte Ziyaad Bin Hudair, von wem man den Zehnten nehme. Er sagte:
“He who is upon his Judaism and his Christianity, should not be coerced away from their faith”. Custom duties are not extracted from the Dhimmi in the same way they are not taken from the Muslims. Abu ‘Ubayd reported in Al-Amwal from ‘Abd Al-Rahman Bin Ma’qal who said: I asked Ziyaad Bin Hudair about whom they would take a tenth from. He said.
. "ما كنا نعشر مسلماً ولا معاهداً. قلت: فمن كنتم تعشرون؟ قال: تجار الحرب كما كانوا يعشروننا إذا أتيناهم" .
. "ما كنا نعشر مسلماً ولا معاهداً. قلت: فمن كنتم تعشرون؟ قال: تجار الحرب كما كانوا يعشروننا إذا أتيناهم" .
„Wir pflegten von einem Muslim keinen Zehnten zu nehmen, und auch nicht von jemandem, der einen Bund hatte. Ich sagte: Von wem habt ihr dann den Zehnten genommen? Er sagte: Von den Ungläubigen unter den Kaufleuten des Krieges; wir nahmen von ihnen, so wie sie von uns genommen hatten.“ Der Zöllner ist derjenige, der die Zölle eintreibt.
“We didn’t use to take a tenth from a Muslim, nor from someone who had a covenant. I said: So who did you take the tenth from? He said: The disbelievers from the merchants of war, so we used to take from them as they used to take from us” . The tax collector is the one who extracts the custom duties.
Daher sind die Dhimmi Untertanen des Staates wie alle anderen Untertanen auch; sie genießen die Rechte der Staatsbürgerschaft, den Schutz, eine gesicherte Existenz und eine faire Behandlung. Sie haben außerdem das Recht, mit Güte, Nachsicht und Milde behandelt zu werden. Sie können den islamischen Streitkräften beitreten und an der Seite der Muslime kämpfen, wenn sie dies wünschen; sie sind jedoch nicht verpflichtet zu kämpfen, und von ihnen wird kein Vermögen gefordert außer der Dschizya. Die Abgaben, die den Muslimen auferlegt sind, gelten für sie daher nicht. Der Herrscher und der Richter betrachten sie mit denselben Augen wie die Muslime, ohne jede Diskriminierung bei der Regelung ihrer Angelegenheiten und bei der Anwendung der Rechtsvorschriften für Geschäftsverkehr und Strafrecht auf sie. Daher genießt der Dhimmi alle Rechte in gleichem Maße und genau so, wie sie der Muslim genießt; ebenso wird von ihm erwartet, alle Pflichten zu erfüllen, die ihm obliegen, wie das Einhalten des Eides und den Gehorsam gegenüber den Anordnungen des Staates.
Therefore, the Dhimmi are subjects of the State, like any other subjects, enjoying the rights of citizenship, protection, guaranteed living and fair treatment. They also enjoy the right of being treated with kindness, leniency and clemency. They can join the Islamic armed forces and fight alongside the Muslims if they choose to do so, but they are not obliged to fight and no wealth is obliged from them except the Jizya, so the taxes that are obliged upon the Muslims do not apply to them. They are viewed by the ruler and the judge in the same light as the Muslims are viewed without any discrimination in terms of the management of their affairs and the implementation of the rules of transactions and the penal code upon them. Therefore, the Dhimmi enjoys all the rights, equally and exactly as those enjoyed by the Muslim; he is also expected to perform all the duties incumbent upon him, such as the fulfilment of the oath and the obedience of the State’s orders.
Auf diese Weise zeigt sich, dass die Frage der Fürsorge (Betreuung) die Staatsbürgerschaft des Staates ist, unabhängig davon, ob sie Muslime waren oder nicht. Es ist verboten, zwischen denjenigen, die die islamische Staatsbürgerschaft besitzen, in irgendeiner Weise zu unterscheiden, aufgrund der Allgemeinheit der Beweise, die sich auf die Herrschaft, die richterlichen Angelegenheiten und die Verwaltung der Geschäfte beziehen. Allah (SWT) sagt:
In this way it can be seen that the issue with respect to being taken care of is the citizenship of the State, irrespective of whether they were Muslim or not. It is forbidden to discriminate in any way between those who hold the Islamic citizenship, due to the generality of the evidences pertaining the ruling and judicial matters and management of affairs. Allah (swt) says:
„Wenn ihr zwischen den Menschen richtet, so richtet mit Gerechtigkeit.“ (TMQ 4:48). Dies ist eine allgemeine Anrede, die für alle Menschen gilt, Muslime wie Nichtmuslime gleichermaßen. Ferner sprach der Gesandte Allahs ﷺ:
“When you judge between people to judge with justice.” (TMQ 4:48). This is a general address that applies to all people, Muslims and non-Muslims alike. Furthermore, the Messenger of Allah (pbuh) said:
.» البَ يِّ نَةُ عَلَى ال مُ دَّعِي، وَالْيَمِينُ عَلَى مَنْ أَنْكَرَ «.
.» البَ يِّ نَةُ عَلَى ال مُ دَّعِي، وَالْيَمِينُ عَلَى مَنْ أَنْكَرَ «.
„Doch liegt der Beweis dem Kläger ob, und der Eid dem, der leugnet.“ Überliefert von Al-Bayhaqi mit einer sahih-Kette. Auch dies ist allgemein gehalten und gilt sowohl für Muslime als auch für Nicht-Muslime gleichermaßen. Es wird überliefert von ʿAbd Allah ibn az-Zubair, der sagte:
“But, the onus of proof is upon the claimant, and the taking of an oath is upon him who denies.” as transmitted by Al- Bayhaqi with a Sahih chain. This is also general and it applies to Muslims and non-Muslims alike. It is narrated from ‘Abd Allah Bin Zubayr who said:
. » أَنَّ الْخَصْمَيْنِ يَ قْعُدَانِ بَ يْنَ يَدَيِ الْحَكَمِ ق ضَى رَسُولُ اللَّهِ « .
. » أَنَّ الْخَصْمَيْنِ يَ قْعُدَانِ بَ يْنَ يَدَيِ الْحَكَمِ ق ضَى رَسُولُ اللَّهِ « .
„Der Gesandte Allahs (pbuh) hat bestimmt, dass die beiden streitenden Parteien beide vor dem Richter Platz nehmen sollen“, überliefert von Ahmad und Abu Dawud und von Al-Hakim als authentisch bewertet. Dies ist außerdem allgemein gehalten und umfasst jede zwei streitenden Parteien, Muslime wie Nichtmuslime gleichermaßen. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte.
“The Messenger of Allah (pbuh) has decreed that the two disputing parties should both sit before the judge” reported by Ahmad and Abu Dawud and authenticated by Al-Hakim. This is also general and it includes any two disputing parties, Muslims and non-Muslims alike. The Messenger of Allah (pbuh) said.
. » الإِمَامُ رَاعٍ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ «.
. » الإِمَامُ رَاعٍ وَمَسْئُولٌ عَنْ رَعِيَّتِهِ «.
„Der Imam ist ein Hüter, und er ist für seine Untertanen verantwortlich.“ (Übereinstimmend überliefert von Muslim und Al-Bukhari). Der Begriff „Untertanen“ ist allgemein gehalten und umfasst alle Untertanen, Muslime wie Nicht-Muslime gleichermaßen. Ebenso weisen alle allgemeinen Belege zum Staatsbürgerrecht darauf hin, dass es verboten ist, zwischen Muslim und Nicht-Muslim, zwischen Araber und Nicht-Araber oder zwischen Weißen und Schwarzen zu unterscheiden. Vielmehr sollen alle Menschen, die die islamische Staatsbürgerschaft innehaben, gleich behandelt werden, ohne jegliche Diskriminierung zwischen ihnen: weder durch den Herrscher, was die Fürsorge für ihre Angelegenheiten und den Schutz ihres Lebens, ihrer Ehre und ihres Vermögens betrifft, noch durch den Richter, was Gleichheit und Gerechtigkeit angeht.
“The Imam is a guardian and he is responsible for his subjects.” (Agreed upon by Muslim and Al-Bukhari). The term “subjects” is general and it includes all the subjects, Muslims and non-Muslims alike. Likewise, all the general evidences related to citizenship indicate that it is forbidden to discriminate between the Muslim and the non-Muslim, between the Arab and the non- Arab or between the white and the black. Rather, all the people who hold the Islamic citizenship should rather be treated equally, without any discrimination between them either by the ruler, in terms of looking after their affairs and in terms of protecting their lives, their honour and their wealth, or by the judge in terms of equality and justice.