Artikel 4
Article 4
Der Khalifah übernimmt keine bestimmte Scharia-Regel in Angelegenheiten, die den Kultus (ʿIbādāt) betreffen, außer bei der Zakāt und beim Dschihād sowie allem, was notwendig ist, um die Einheit der Muslime zu schützen. Ebenso übernimmt er keine Auffassung aus den Auffassungen, die sich auf die islamische ʿAqīda beziehen.
The Khalifah does not adopt any specific Shari’ah rule in matters related to rituals (‘Ibadaat) except in Zakat and Jihad, and whatever is necessary to protect the unity of the Muslims, and nor does he adopt any thought from among the thoughts related to the Islamic 'Aqeedah.
Es besteht ein Konsens der Gefährten, dass allein der Khalifah das Recht hat, zu übernehmen, und aus diesem Konsens wurden die bekannten Regeln „die Entscheidung des Imams beendet die Meinungsverschiedenheit“ und „die Entscheidung des Imams ist bindend“ abgeleitet. Es hat sich jedoch aus den Ereignissen um Al-Ma’mun (im Zusammenhang mit der Fitna [Wirren] über die Erschaffenheit des Qur'an) gezeigt, dass die Übernahme in Gedanken, die mit der ‘Aqida (Glaubenssätze, Plural von ‘Aqeedah) zusammenhängen, dem Khalifah Fitna und unter den Muslimen Fitnah verursachte. Daher hält es der Khalifah für angebracht, sich in Angelegenheiten, die die ‘Aqida betreffen, und in Regeln, die mit den Riten zusammenhängen, der Übernahme zu enthalten, um Probleme zu vermeiden und die Zustimmung und Ruhe der Muslime zu gewinnen. Das Sich-Enthalten von der Übernahme in Angelegenheiten der ‘Aqa'id und in den Riten bedeutet jedoch nicht, dass es dem Khalifah verboten ist, in ihnen zu übernehmen; es bedeutet vielmehr, dass der Khalifah sich dafür entscheidet, in ihnen nicht zu übernehmen, da er entweder übernehmen oder sich der Übernahme enthalten kann. So kann er sich dafür entscheiden, nicht zu übernehmen. Deshalb hat der Artikel formuliert, dass der Khalifah „nicht übernimmt“, anstatt zu formulieren, dass es dem Khalifah „verboten ist zu übernehmen“, was darauf hinweist, dass er sich dafür entscheiden kann, nicht zu übernehmen.
There is a consensus of the companions that the Khalifah alone has the right to adopt and from this consensus the famous rules “the decision of the Imam resolves the disagreement” and “the decision of the Iman is binding” have been derived. However, it emerged from the events of Al-Ma’mun (pertaining the Fitna (strife) of the creation of the Quran), that adoption in the thoughts related to ''Aqa'id (beliefs, plural of 'Aqeedah) caused Fitna for the Khalifah and Fitnah amongst the Muslims. Therefore, the Khalifah deems it fit to abstain from adopting in matters related to 'Aqeedah and in rules related to rituals in order to avoid problems and to gain the consent and tranquillity of the Muslims. However, abstaining from adopting in matters of ''Aqa'id and in rituals does not mean that it is forbidden for the Khalifah to adopt in them, it rather means that the Khalifah chooses not to adopt in them for he can either adopt or abstain from adopting. Thus, he may choose not to adopt. That is why the Article stated that the Khalifah “does not adopt” rather than stating that the Khalifah is “forbidden from adopting”, which indicates that he may choose not to adopt.
Was den Grund betrifft, weshalb er es unterlässt, in den Fragen des Glaubens (ʿAqīda) und in den Kultushandlungen (ʿIbādāt) eine Festlegung zu treffen, so beruht dies auf zwei Gründen: Erstens auf der Beschwernis, die dadurch entsteht, dass man die Menschen zwingt, einer bestimmten Meinung in Fragen der ʿAqīda zu folgen. Zweitens darauf, dass das, was den Kalifen zur Festlegung veranlasst, in Wirklichkeit die Regelung der Angelegenheiten der Muslime durch eine einzige Meinung ist sowie die Wahrung der Einheit des Staates und der Einheit der Herrschaft. Daher legt er sich in Angelegenheiten fest, die die Beziehungen zwischen einzelnen Menschen und die öffentlichen Belange betreffen, und er legt sich nicht fest in Angelegenheiten, die das Verhältnis des Menschen zu seinem Gott betreffen.
As for why he chooses to abstain from adopting in ''Aqa'id and in rituals, this is based upon two issues: Firstly, the hardship caused by coercing people to follow a specific opinion related to 'Aqeedah matters. Secondly, the fact that what prompts the Khalifah to adopt is in reality the management of the Muslims’ affairs by one single opinion and preserving the unity of the State and the unity of the ruling. Hence, he adopts in matters related to the relationships between individuals and related to public matters, and he does not adopt in matters related to relationship of man with his God.
Was den ersten Punkt betrifft: Allah hat verboten, die Ungläubigen zu zwingen, ihre Glaubensüberzeugungen aufzugeben und die islamische ʿAqīda anzunehmen, und Er hat untersagt, sie zu zwingen, ihre religiösen Riten aufzugeben, und angeordnet, sie durch andere Vorschriften der Scharia zu binden. Umso mehr dürfen daher Muslime nicht gezwungen werden, die Regeln aufzugeben, die mit den Glaubensinhalten zusammenhängen, solange es islamische Glaubensinhalte sind, und sie dürfen nicht gezwungen werden, die Regeln aufzugeben, die mit den Riten zusammenhängen, solange es Vorschriften der Scharia sind. Ferner ist der Zwang, Vorstellungen aufzugeben, die mit dem Glauben verbunden sind, zweifellos eine Ursache für Bedrängnis und wird die Loyalität zu diesen Vorstellungen zweifellos verstärken, wie das Beispiel der Imame wie Imam Ahmad Ibn Hanbal in der Fitna der Erschaffung des Qur'an belegt. Als sie geschlagen und erniedrigt wurden, unterwarfen sie sich nicht und gaben nicht auf, woran sie glaubten. Allah (SWT) sagt: „Er hat euch in der Religion keine Beschwerlichkeit auferlegt.“ (TMQ 22:78). Die Riten sind den Glaubensinhalten gleich, denn der Zwang zu bestimmten Vorschriften, während die Person eine andere Auffassung als die Scharia-Regel vertritt, ist eine Ursache seelischer Bedrängnis, denn es geht um das Verhältnis des Menschen zu Allah, und es ist an die ʿAqīda gebunden. Daher sollte der Khalifah nichts übernehmen, was den Muslimen Bedrängnis verursacht. Es ist ihm jedoch nicht verboten, dies zu tun.
With respect to the first issue, Allah prohibited the compulsion of the disbelievers to leave their beliefs and to embrace the Islamic 'Aqeedah, forbade forcing them to leave their rituals and ordered compelling them to be restricted by other Shari’ah rules so, by greater reasoning, the Muslims should not be forced to leave the rules related to the beliefs as long as they remained Islamic beliefs and should not be forced to leave the rules related to rituals as long as they were Shari’ah rules. Also, the compulsion to leave ideas connected to beliefs is a definite cause of hardship and will inflame loyalty (to those ideas) without doubt as proven by what happened with Imams such as Imam Ahmed Ibn Hanbal in the Fitna of creation of the Quran. When they were subjected to beating and humiliation, they did not submit neither did they leave what they believed in. Allah (swt) says,. “(Allah) has not placed upon you in the religion any difficulty.” (TMQ 22:78). The rituals are like the beliefs since compulsion upon specific rules while the person holds another opinion as the Shari’ah rule is a cause of distress upon the soul for it is the relationship of people with Allah and because it is bound to the 'Aqeedah; so the Khalifah should not adopt in whatever causes distress upon the Muslims. However, it is not forbidden for him to do so.
Die zweite Frage: Die Glaubenssätze und die Riten sind das Verhältnis zwischen dem Menschen und dem Schöpfer, und sie bringen keine Beziehungen hervor, aus denen Probleme entstehen. Anders verhält es sich mit den Transaktionen und den Strafen, denn sie sind das Verhältnis zwischen den Einzelnen innerhalb der Gesellschaft und bewirken das Entstehen von Beziehungen, aus denen Probleme erwachsen. Der Ursprung bei den Transaktionen liegt in der Beilegung von Streitigkeiten, und das Wesen der Bestellung des Khalifen besteht darin, die Angelegenheiten der Menschen zu regeln. Ihre Angelegenheiten werden vom Khalifen offen geregelt, soweit es um die Beziehungen zwischen ihnen geht; in Bezug auf ihr Verhältnis zu Allah, das heißt in ihren Glaubenssätzen und Riten, gibt es dafür keinen Raum.
As for the second issue, the beliefs and the rituals are the relationship between man and the Creator and they do not bring about relationships upon which problems spring from, as opposed to the transactions and punishments since they are the relationship between the individuals within the society and cause the occurrence of relationships from which problems result. The origin in transactions is the resolution of disputes and the essence of the Khalifah’s adoption is to manage the peoples’ affairs. Their affairs are openly managed on the part of the Khalifah with respect to what is between them in terms of relationships and there is no scope for this in regards to their relationship with Allah, in other words, in their beliefs and rituals.
Aus diesem Grund besteht die tatsächliche Wirklichkeit der Übernahme durch den Khalifah darin, dass sie nur im Hinblick auf die Beziehungen zwischen den Menschen zur Regelung ihrer Angelegenheiten bestehen kann und nicht in den Beziehungen zwischen ihnen und Allah. Folglich liegt die Wirklichkeit der Übernahme darin, dass sie nur in den Beziehungen zwischen den Menschen und in den öffentlichen Beziehungen besteht. Die Übernahme in der Beziehung zwischen dem Menschen und dem Schöpfer, mit anderen Worten, in den Glaubenssätzen und Ritualen, widerspricht daher der Wirklichkeit der Übernahme. Auf dieser Grundlage wird der Khalifah nichts übernehmen, was der Wirklichkeit der Übernahme widerspricht. Es ist ihm jedoch nicht verboten, dies zu tun.
For that reason the tangible reality of adoption by the Khalifah is that it can only be in respect to the relationships between people in order to manage their affairs and not in the relationships between them and Allah. Consequently, the reality of adoption is that it is only in the relationships between the people and the public relationships. So, adoption in the relationship between man and the Creator, in other words, in the beliefs and rituals, contradicts the reality of adoption. Based upon this, the Khalifah will not adopt in what contradicts the reality of adoption. However, it is not forbidden for him to do so.
Auf der Grundlage dieser beiden Gesichtspunkte – der Härte bzw. Beschwerlichkeit und des Widerspruchs zur greifbaren Wirklichkeit der Übernahme – übernimmt der Khalifah keine Glaubensinhalte ('Aqeedah) und keine Regeln der Riten. Wenn jedoch in Qur'an und Sunnah ein eindeutiges Verbot bezüglich eines bestimmten Glaubensinhalts erwähnt wird, dann wird dieses übernommen (das Verbot dieses Glaubensinhalts), selbst wenn Härte vorliegt und selbst wenn es der Wirklichkeit der Übernahme widerspricht, um dem eindeutigen Text den Vorrang zu geben. Zum Beispiel können Glaubensinhalte nur durch Überzeugung übernommen werden. Ebenso kann verfahren werden, wenn die Angelegenheiten der Muslime es erforderlich machen, sie auf eine einheitliche Regelung zu vereinen. Dies beruht auf den Texten, die den Schutz der Gemeinschaft der Muslime und den Schutz der Einheit des Staates gebieten. Beispiele hierfür sind die Festlegung der Zeiten für Hajj und das Fasten im Ramadan, die Feierlichkeiten zum Eid, die Zakat und der Jihad.
Built upon these two matters – the distress or the hardship and the contradiction of the tangible reality of adoption, the Khalifah does not adopt in the thoughts of the beliefs or in the rules of the rituals. However, if a clear prohibition is mentioned in the Quran and in the Sunnah regarding a certain belief ('Aqeedah), then, at that time it is adopted (prohibiting that belief) even if there is hardship and even if it contradicts the reality of adoption so as to give preference to the definite text. For example, beliefs cannot be adopted except by conviction. In a similar fashion, it can be done if managing the affairs of the Muslims necessitates collecting them upon one rule. This is based upon the texts that enjoin the protection of the congregation of Muslims and the protection of the unity of the state. As example for this are the specification for the times of Hajj and fasting Ramadan, the Eid celebrations, Zakat and Jihad.
In diesen Fragen übernimmt der Khalifah eine bestimmte Scharia-Regel, denn in Bezug auf die 'Aqeedah darf niemand dazu gezwungen werden, seine Überzeugung aufzugeben, vielmehr wird das durchgesetzt, woran man als Überzeugung festhält. Dies beruht auf einem Text, der sowohl in seiner Überlieferung als auch in seinem Hinweis eindeutig ist (Qati’ Thobut Qati’ Dalalah). Was die rituellen Angelegenheiten betrifft, so liegt darin keine Härte, da sie nicht zu dem gehören, was allein das Verhältnis zwischen dem Menschen und seinem Herrn betrifft, wie das Gebet, sondern vielmehr zu jenem, das mit den Beziehungen zwischen den Menschen verbunden ist, wie den Feierlichkeiten. Aufgrund dessen ist die Übernahme in diesen beiden Fällen, nämlich bei Glaubensfragen und bei Ritualen, erlaubt.
In these issues the Khalifah adopts a specific Shari’ah rule since, with respect to the 'Aqeedah, there cannot be compulsion to leave conviction, rather adhering to what is held as conviction is enforced. This is from text which is conclusive in its narration and indication (Qati’ Thobut Qati’ Dalalah). With regards to the ritualistic issues, there is no hardship in them since they are not from that which pertains to the relationship solely between man and His Lord such as prayer, rather they are those that are connected to the relationships between people, such as the celebrations. Due to this adoption is permitted in these two circumstance regarding beliefs and rituals.
Was die 'Aqeedah von den Shari'ah-Regeln unterscheidet, ist der Shari'ah-Beweis. Ist der Beweis ein Hinweis, der sich auf das Handeln der Diener Allahs bezieht, dann ist es eine Shari'ah-Regel, denn das Shari'ah-Gesetz ist die Anweisung des Gesetzgebers, die sich auf die Handlungen des Dieners bezieht. Bezieht er sich nicht auf das Handeln des Dieners, dann gehört er zur 'Aqeedah. Außerdem besteht der Unterschied zwischen der 'Aqeedah und der Shari'ah-Regel darin: Was verlangt, daran glauben (Iman) zu haben, und in dem keine Handlung verlangt wird, gehört zur 'Aqeedah, wie die Erzählungen und die Informationen über das Verborgene. Diejenigen Angelegenheiten, die eine Handlung verlangen, sind die Shari'ah-Regeln. Daher gehören die folgenden Worte Allahs alle zur 'Aqeedah:
What determines whether an idea is from the 'Aqeedah or from the Shari’ah rules is its Shari’ah evidence. So, if the evidence is an address related to the action of the servants of Allah, then, it is a Shari’ah rule since the Shari’ah law is the address of the Legislator related to the actions of the servant, and if it is not related to the actions of the servant, then, it is from the 'Aqeedah. Additionally, the difference between the 'Aqeedah and the Shari’ah rule is that what is requested to have Iman in and has no action requested in it, is from the 'Aqeedah, such as the stories and the information regarding the unseen. Those issues that request action are the Shari’ah rules. So, the following words of Allah are all from 'Aqeedah:
„Glaubt an Allah und an Seinen Gesandten und an das Buch, das Er Seinem Gesandten offenbart hat.“ (TMQ 4:136),
“Believe in Allah and His Messenger and the Book that He revealed to His Messenger.” (TMQ 4:136),.
„Allah ist der Schöpfer aller Dinge.“ (TMQ 39:62),
“Allah is the Creator of all things.” (TMQ 39:62),.
„Und gedenke im Buch der Maryam.“ (TMQ 19:16) und die Worte.
“And mention, [O Muhammad], in the Book [the story of] Maryam.” (TMQ 19:16), and the words.
„Es ist der Tag, an dem die Menschen wie verstreute Motten sein werden, und die Berge werden wie gezupfte Wolle sein.“ (TMQ 101:4-5). All diese gehören zur ‘Aqeedah, weil sie nicht mit den Handlungen der Diener in Zusammenhang stehen; sie gehören zu dem, worum es beim Iman geht, und sie enthalten keine Aufforderung zu einer Handlung. Ebenso die Worte Allahs:
“It is the Day when people will be like moths, dispersed, And the mountains will be like wool, fluffed up.” (TMQ 101:4-5). All of these are from 'Aqeedah because they are not related to the actions of the servants; they are from what Iman is requested in, and there is no request for action in them. Also, the words of Allah:
„Aber Allah hat den Handel erlaubt und den Zins (Wucher) verboten.“ (TMQ 2:275),
“But Allah has permitted trade and has forbidden interest (usury).” (TMQ 2:275),.
„Und wenn sie für euch stillen, so gebt ihnen ihren Lohn.“ (TMQ 65:6), und Seine Worte,
“And if they breastfeed for you, then give them their payment.” (TMQ 65:6), and His words,.
„Wenn ihr zwischen den Menschen richtet, so richtet mit Gerechtigkeit.“ (TMQ 4:58) gehören alle zu den Regeln der Scharia, da sie sich auf die Handlungen der Diener beziehen und zu den Angelegenheiten gehören, bei denen Handlungen gefordert sind.
“When you judge between people to judge with justice.” (TMQ 4:58) are all from the Shari’ah rules since they are related to the actions of the servants and they are from the issues that actions are requested in.
Auf dieser Grundlage gehört die Tatsache, dass der Gesandte Allahs ﷺ das Siegel der Propheten ist, zur 'Aqida, da sie zu dem gehört, woran man glauben muss. Dagegen gehört die Imamat, das heißt das Kalifat, nicht zur 'Aqida, da sie zu den Angelegenheiten gehört, bei denen ein Handeln gefordert wird. Dass der Prophet ﷺ frei von Sünde ist, gehört zur 'Aqida. Die Frage jedoch, ob der Kalif aus Quraisch, aus der Ahl al-Bayt (der Familie des Propheten ﷺ) oder aus den Muslimen überhaupt stammen muss, gehört zu den Regeln der Scharia und nicht zur 'Aqida, da sie mit den Handlungen der Diener zusammenhängt und mit den Bedingungen des Kalifen verbunden ist. Auf diese Weise gilt alles, was nicht mit den Handlungen verbunden ist oder woran man glauben muss, als 'Aqida, während das, was zu den Handlungen der Diener gehört oder wozu ein Handeln gefordert wird, zu den Regeln der Scharia zählt.
Based upon this, the fact that the Messenger of Allah (pbuh) is the seal of the Prophets is considered from the 'Aqeedah since it comes under what is requested to have Iman in. Conversely, the Imamate, in other words, the Khilafah is not from the 'Aqeedah since it is amongst the issues which action is requested in. The fact that the Prophet (pbuh) is free from sin is considered from the 'Aqeedah. However, the issue of the Khalifah being from Quraysh, Ahl Al-Bayt (family of the Prophet) or any Muslim from amongst the Muslims is from the rules of the Shari’ah and it isn’t from the 'Aqeedah since it is related to the actions of the servants and is related to the conditions of the Khalifah. In this manner, everything that is not connected to the actions or is requested to have Iman in is from the 'Aqeedah, but what is from the actions of the servants or what is requested to be acted upon is considered to be from the Shari’ah rules.
Die Wirklichkeit der 'Aqeedah ist, dass sie ein grundlegender Gedanke ist. Dass sie 'Aqeedah ist, bedeutet, dass sie als grundlegendes Kriterium genommen wird, an dem alles andere gemessen wird. Wäre die Idee nicht grundlegend, würde sie daher nicht als 'Aqeedah gelten. Zudem ist die 'Aqeedah der umfassende Gedanke über das Universum, den Menschen und das Leben, über das, was vor dem Leben dieser Welt war, und über das, was nach ihm kommen wird, sowie über die Beziehung zwischen dem Leben und dem, was vor ihm war und was nach ihm sein wird. Diese Definition gilt für jede 'Aqeedah und wird auf die islamische 'Aqeedah angewandt. Die Definition schließt zudem das Unsichtbare mit ein. Dementsprechend gehört jeder Gedanke aus den Ideen dieses umfassenden Gedankens zur 'Aqeedah. Alles, was mit Allah, dem Tag des Gerichts, der Erschaffung des Universums und dergleichen zu tun hat, ist also Teil der 'Aqeedah, alles, was damit keinerlei Beziehung hat, gilt hingegen nicht als Teil der 'Aqeedah.
The reality of 'Aqeedah is that it is a fundamental thought; the meaning of it being an 'Aqeedah is that it is taken as the fundamental criteria to measure anything else; ,therefore, if the idea was not a fundamental one, then it would not be considered 'Aqeedah. Also, 'Aqeedah is the comprehensive thought regarding the universe, man and life, what came before the life of this world and what will come after it and the relationship between life and what came before it and what will be after it. This definition is for every 'Aqeedah and is applied upon the Islamic 'Aqeedah. The definition also includes the unseen within it. Accordingly, every thought from the ideas of this comprehensive thought is from the 'Aqeedah. So, everything which is related to Allah, the Day of Judgement, the creation of the universe and the like is part of the 'Aqeedah, but everything which has no relation with that is not considered from the 'Aqeedah.