1.3 Lücken im Verhalten
1.3 Gaps In Conduct
Viele Muslime handeln im Widerspruch zu ihrer islamischen ʿAqīdah (Glaubenslehre), und viele islamische Persönlichkeiten zeigen ein Verhalten, das ihrer islamischen Persönlichkeit widerspricht. Manche Menschen glauben, dass solche Handlungen und Verhaltensweisen eindeutig mit der islamischen ʿAqīdah (Glaubenslehre) unvereinbar sind.
Many Muslims perform actions in discord with their Islamic ‘aqīdah (creed) and many Islamic personalities may display behaviour contradicting their Islamic personalities. Some (people) believe that such actions and behavior clearly incompatible with the Islamic ‘aqīdah (creed)
würde ihn aus dem Islam herausnehmen und ihn daher seiner islamischen Schakhsiyya (Persönlichkeit) berauben.
would take the person out of Islam and would therefore divest him from his Islamic shakhsiyya (personality).
Die Wahrheit ist, dass jede Lücke im Verhalten eines Muslims ihn nicht seiner islamischen Schakhsiyya (Persönlichkeit) beraubt. Dies deshalb, weil er unabsichtlich versäumen mag, seine Vorstellungen mit seiner ‘Aqīdah (Glaubenslehre) zu verbinden, oder weil er den Widerspruch zwischen solchen Vorstellungen und seiner ‘Aqīdah (Glaubenslehre) oder seiner islamischen Schakhsiyya (Persönlichkeit) nicht kennt, oder weil Schaytān (Satan) auf sein Herz einwirken und ihn dadurch dazu bringen kann, sich in einer seiner Handlungen von dieser ‘Aqīdah (Glaubenslehre) zu entfernen, sodass er auf eine Weise handeln mag, die mit seiner ‘Aqīdah (Glaubenslehre) unvereinbar ist oder den Eigenschaften eines Muslims, der seinem Dīn (Lebensweg) anhängt, widerspricht, oder den Geboten Allahs سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ und Seinen Verboten zuwiderhandelt. Er mag all dies oder einiges davon tun, während er dennoch die ‘Aqīdah (Glaubenslehre) annimmt und sie als Grundlage seines Denkens und seiner Neigungen verwendet. Daher ist es in solchen Fällen falsch zu sagen, die Person habe den Islam verlassen oder sei zu einer nicht-islamischen Schakhsiyya (Persönlichkeit) geworden. Solange er die islamische ‘Aqīdah (Glaubenslehre) annimmt, bleibt er ein Muslim, selbst wenn er in einer einzelnen Handlung ungehorsam ist. Solange er die islamische ‘Aqīdah (Glaubenslehre) als Grundlage seines Denkens und seiner Neigungen übernimmt, ist er eine islamische Schakhsiyya (Persönlichkeit), selbst wenn er in einem bestimmten Verhalten innerhalb der Gesamtheit seines Benehmens übertritt. Entscheidend ist das Annehmen der ‘Aqīdah (Glaubenslehre) und ihre Übernahme als Grundlage für Denken und Neigungen, auch wenn es in Taten und Verhalten Mängel geben mag.
The truth is that any gap in the conduct of a Muslim does not divest him from his Islamic shakhsiyya (personality). This is because he may inadvertently fail to associate his concepts with his ‘aqīdah (creed) or he may be ignorant of the contradiction between such concepts and his ‘aqīdah (creed) or his Islamic shakhsiyya (personality) or Shaytān (Satan) may influence his heart and thus cause him to distance himself from this ‘aqīdah (creed) in one of his acts, so he might act in a manner that is incompatible with his ‘aqīdah (creed) or that contradicts the attributes of a Muslim adherent to his deen (way of life) or go against the commands of Allah الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ and His الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ prohibitions. He may do all or some of this whilst still embracing the ‘aqīdah (creed) and employing it as the basis for his thought and inclinations. Thus it is incorrect in such cases to say that the person has left Islam or that he has become a non-Islamic shakhsiyya (personality). As long as he embraces the Islamic ‘aqīdah (creed) he remains a Muslim even if he is disobedient in an act amongst the acts. As long as he adopts the Islamic ‘aqīdah (creed) as the basis for his thought and inclinations he is an Islamic shakhsiyya (personality) even if he trangresses in a specific conduct from amongst the totality of his behaviour. What matters is the embracing of the ‘aqīdah (creed) and the adopting of it as the basis for thought and inclinations, even though there may be shortfalls in acts and conduct.
Ein Muslim wird nicht aus dem Islam ausgeschlossen, solange er nicht die islamische ʿAqīda (Glaubenslehre) aufgibt, sei es durch Worte oder durch Taten. Und er wird seiner islamischen Persönlichkeit (Schakhsiyya) nicht beraubt, solange er sich in seinem Denken und seinen Neigungen nicht von der islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) entfernt, das heißt, solange er sie nicht zur Grundlage seines Denkens und seiner Neigungen macht. Entfernt er sich davon, so ist er keine islamische Schakhsiyya (Persönlichkeit) mehr. Entfernt er sich nicht davon, so bleibt er eine islamische Schakhsiyya (Persönlichkeit). Daher kann jemand ein Muslim sein, weil er die islamische ʿAqīda (Glaubenslehre) nicht leugnet, und trotzdem keine islamische Schakhsiyya (Persönlichkeit) sein, denn trotz seines Bekenntnisses zur islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) macht er sie nicht zur Grundlage seines Denkens und seiner Neigungen. Die Verknüpfung oder Verbindung von Begriffen mit der islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) ist keine mechanische Verbindung, bei der der Begriff nur gemäß der ʿAqīda (Glaubenslehre) wirkt. Sie ist vielmehr eine willentliche Verbindung (ijtimāʿī), die die Fähigkeit zur Trennung und Wiederherstellung besitzt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein Muslim in einer seiner Handlungen eine Sünde begeht, indem er die Gebote und Verbote Allahs سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ übertritt. Er mag die Wirklichkeit in diesem Fall als ungeeignet betrachten, sein Verhalten mit der ʿAqīda (Glaubenslehre) zu verbinden, oder er mag sich einbilden, das zu tun, was er tat, liege in seinem Interesse; danach empfindet er Reue, erkennt den Fehler seiner Tat und kehrt zu Allah الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ zurück. Eine solche Übertretung der Gebote und Verbote Allahs zeigt nicht das Fehlen seiner ʿAqīda (Glaubenslehre), sondern nur das Fehlen seiner Hingabe an die ʿAqīda (Glaubenslehre) in dieser bestimmten Handlung. Somit gilt ein Ungehorsamer (ʿĀṣī) oder ein Frevler (Fāsiq) nicht als Abtrünniger, sondern er ist ein ungehorsamer Muslim allein in der Handlung, in der er ungehorsam war, und er wird nur für diese Handlung bestraft. Er bleibt ein Muslim, solange er an der islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) festhält. Man darf daher nicht sagen, er sei keine nichtislamische Persönlichkeit, nur weil er unabsichtlich einen Fehler begangen hat oder vom Schaiṭān (Satan) überwältigt wurde, solange seine Annahme der islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) als Grundlage seines Denkens und seiner Neigungen unversehrt und frei von jedem Zweifel ist.
A Muslim is not ostracized from Islam unless he abandons the Islamic ‘aqīdah (creed), by speech or by action, nor is he divested of his Islamic personality unless he distances himself from the Islamic ‘aqīdah (creed) in his thinking and inclinations, that is, he does not take it as a basis for his thought and inclinations. If he distances himself from it, he is no longer an Islamic shakhsiyya (personality). If he does not distance himself from it he remains an Islamic shakhsiyya (personality). Therefore, one can be a Muslim because he does not deny the Islamic ‘aqīdah (creed), but in spite of being a Muslim he is not an Islamic shakhsiyya (personality). This is because despite his embracement of the Islamic ‘aqīdah (creed) he does not take it as a basis for his thinking and inclinations. The association or linking of concepts with the Islamic ‘aqīdah (creed) is not a mechanical association such that the concept does not function except in accordance with the ‘aqīdah (creed). Rather it is a voluntary association (ijtimā’i), having the capacity of separation and restoration. It should not be surprising then that a Muslim commits an act of disobedience violating the commands and prohibitions of Allahالله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ in one of his acts. He may see the reality as being unsuitable for associating (in that instance) his behaviour with the ‘aqīdah (creed) or he may imagine that it was in his interest to do what he did and then feel remorse and comprehend the error of what he did and return to Allah الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ. Such a violation of Allah’s commands and prohibitions does not indicate absence of his ‘aqīdah (creed) but it does indicate absence of his commitment to the ‘aqīdah (creed) in this specific act. Thus a disobedient person [aasi] or a trangressor [fāsiq] is not considered as an apostate, rather he is a disobedient Muslim only in the act in which he was disobedient, and he is punished for this act only. He remains a Muslim as long as he embraces the Islamic ‘aqīdah (creed). So it should not be said that he is a non-Islamic shakhsiyya (personality) for the mere instance when he erred inadvertently, or when he was overwhelmed by the Shaytān (Satan), as long as his adoption of the Islamic ‘aqīdah (creed) as a basis for his thinking and his inclinations is intact and free of any doubt.
Die islamische Persönlichkeit Bd. 1 11
The Islamic Personality Vol.1 11
Auch unter den Gefährten (Sahābah) رَضِيَ اللهُ عَنْهُ kam es zur Zeit des Gesandten ﷺ zu mehreren Vorfällen, bei denen ein Gefährte gegen einige Gebote oder Verbote verstieß. Solche Verstöße entfernten ihn nicht aus dem Islam, und sie beeinträchtigten auch nicht seine islamische Persönlichkeit (Shakhsiyya). Das liegt daran, dass sie Menschen und keine Engel waren. Sie waren wie andere Menschen und nicht unfehlbar (ma’sūm, wörtlich: vor Sünde geschützt), weil sie keine Propheten waren. So überbrachte Hātib ibn Abī Balta‘ah den Ungläubigen von Quraisch die Nachricht vom Vorhaben des Gesandten ﷺ, gegen sie vorzurücken, obwohl der Gesandte ﷺ darauf bedacht war, das Vorhaben des Feldzugs geheim zu halten. Und als der Gesandte ﷺ den al-Faḍl ibn al-‘Abbās abwandte, sah er ihn, wie er mit einer Neigung und Begierde auf eine Frau schaute, die mit dem Gesandten ﷺ sprach. Im Jahr der Eroberung (Makkahs) sprachen die Anṣār über den Gesandten ﷺ, dass er sie verlassen und zu seiner Sippe zurückkehren werde, obwohl er geschworen hatte, dies nicht zu tun. Die führenden Gefährten (Sahābah) رَضِيَ اللهُ عَنْهُ flohen im Kampf bei Ḥunain und ließen den Gesandten ﷺ nur mit wenigen seiner Gefährten zurück. Dies sind nur einige der Vorfälle, die sich ereigneten, doch der Gesandte ﷺ betrachtete sie nicht als Angriff auf den Islam der Täter oder als Makel an ihrer islamischen Persönlichkeit.
Several incidents occurred (even) among the Sahābah (Companions) رَضِيَ اللهُ عَنْهُ in the time of the Messenger صلى الله عليه وسلم when a companion would violate some commands or prohibitions. Such violations did not remove him from Islam nor did they adversely affect his Islamic shakhsiyya (personality). This is because they were humans and not angels. They were like other people and they were not infalliable (ma’sūm: lit. protected (against sin)) because they were not prophets. So Hatib ibn Abi Balta’ah conveyed to the kuffār (disbelievers) of Quraysh the news of the Messenger’s intention to invade them, whilst the Messenger صلى الله عليه وسلم was cautious to maintain the secrecy of the invasion; and when the Messenger صلى الله عليه وسلم turned the head of al-Fadl Ibn al-‘Abbas when he صلى الله عليه وسلم saw him gazing, in a manner indicating inclination and desire, at a woman who was talking to the Messenger صلى الله عليه وسلم. In the year of the conquest (of Makkah), the Ansār spoke about the Messenger صلى الله عليه وسلم that he would abandon them and return to his kinsfolk despite his vow not to do so. The senior Sahābah (Companions) رَضِيَ اللهُ عَنْهُ fled the fight at Hunayn and left the Messenger صلى الله عليه وسلمwith only a few of his Sahābah Companions رَضِيَ اللهُ عَنْهُ. These are only some of the incidents which occurred yet the Messenger صلى الله عليه وسلم did not consider them as undermining to the Islam of the perpetrators or blemishing to their Islamic shakhsiyya (personality).
Dass solche Lücken im Verhalten einen Muslim nicht aus der Gemeinschaft des Islam hinausführen und ihm seine islamische Persönlichkeit (shakhsiyya) nicht nehmen, dafür ist dies allein schon ein hinreichender Beweis. Das bedeutet jedoch nicht, dass es erlaubt wäre, den Geboten Allahs سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ und Seinen Verboten zuwiderzuhandeln. Dass dies entweder haram (verboten) oder makrūh (verwerflich) ist, steht außer jedem Zweifel. Ebenso bedeutet es nicht, dass eine islamische Persönlichkeit frei wäre, sich nicht den Eigenschaften eines Muslims anzupassen, der seinem Din (Lebensweg) verpflichtet ist, denn diese Verpflichtung ist für die Ausbildung einer islamischen Persönlichkeit unerlässlich. Was es jedoch bedeutet, ist, dass Muslime Menschen sind und islamische Persönlichkeiten Menschen sind, keine Engel. Irren sie also, so sind sie nach den Vorschriften der Herrschaft Allahs zu behandeln, sofern ihr Fehler strafbar ist, und es kann nicht gesagt werden, sie seien zu nichtislamischen Persönlichkeiten geworden.
This alone is sufficient as evidence that gaps which occur in conduct do not take the Muslim outside the fold of Islam, nor do they divest him of his Islamic shakhsiyya (personality). Yet this does not imply the permissibility of disobeying the commands of Allah الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ and His الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ prohibitions. That doing so is either haram (prohibited) or makrūh (reprehensible) is a matter beyond any doubt. Nor does this imply that an Islamic personality is free not to conform to the attributes of a Muslim committed to his deen (way of life), since this (commitment) is indispensable for the formation of an Islamic shakhsiyya (personality). What it does imply is that Muslims are humans and that Islamic personalities are humans, not angels. Thus if they err they are to be treated in accordance with the dictates of Allah’s rule if their fault is punishable, and it cannot be said that they have become non-Islamic personalities.
Das Kriterium dafür, ob ein Muslim eine islamische Schaksiyya besitzt, ist die Richtigkeit seiner islamischen ʿAqīda (Glaubenslehre) und der Aufbau seiner Gedanken und Neigungen auf ihr. Solange die Grundlage gesund ist und der Aufbau von Gedanken und Neigungen ausschließlich auf der islamischen ʿAqīda beruht, beeinträchtigen seltene unabsichtliche Fehler, also Lücken im Verhalten, die islamische Persönlichkeit (Schaksiyya) eines Muslims nicht. Wird jedoch die ʿAqīda fehlerhaft, so entfernt dies die Person aus dem Islam, selbst wenn ihre Taten auf den Aḥkām (Regeln) des Islam beruhen. Denn in diesem Fall würden sie nicht auf fester Überzeugung (iʿtiqād) gründen, sondern auf etwas anderem als fester Überzeugung: entweder auf Gewohnheit oder Brauch, auf Anpassung an die Menschen, auf dem (vermeintlichen) Nutzen solcher Taten oder auf etwas anderem. Wird der Aufbau fehlerhaft, weil Nutzen oder Verstand als Grundlage für das Verhalten dienen, so wäre die Person aufgrund der Richtigkeit ihrer ʿAqīda ein Muslim, aber sie wäre keine islamische Schaksiyya, selbst wenn sie zu den Trägern der islamischen Daʿwa gehörte und selbst wenn ihr gesamtes Verhalten den Aḥkām des Islam entspricht. Denn das, was jemanden zu einer islamischen Persönlichkeit macht, ist der Aufbau von Gedanken und Neigungen auf der islamischen ʿAqīda infolge des Glaubens an sie. Daher ist es für jene, die den Islam lieben und wollen, dass er dominiert und siegreich ist, dies aber ihr Denken nicht auf dessen Gedanken und Regeln gründen, sondern auf ihrem eigenen Verstand, ihren Interessen oder Begierden, unerlässlich, sich vor einem solchen Handeln zu hüten, denn es entfernt sie davon, islamische Persönlichkeiten zu sein; selbst dann, wenn ihre ʿAqīda intakt ist und selbst dann, wenn sie die Gedanken und Aḥkām des Islam in hohem Maße kennen. Besonders wichtig ist die Feststellung, dass das Annehmen der islamischen ʿAqīdah (Glaubenslehre) bedeutet, an alles zu glauben, womit der Gesandte ﷺ gekommen ist, in seiner Gesamtheit, und an das, was durch eindeutige (qaṭʿī) Belege feststeht, und dass die Annahme all dessen mit Zufriedenheit und Unterwerfung erfolgt. Es ist zu wissen, dass bloßes Wissen nicht genügt und dass die Ablehnung auch der geringsten Angelegenheit, die als Teil des Islam eindeutig bewiesen ist, den Menschen aus dem Glauben herausführt und ihn von der ʿAqīdah (Glaubenslehre) loslöst. Der Islam ist ein unteilbares Ganzes, was Glauben und Annahme betrifft; das Aufgeben auch nur eines Teils davon zieht Unglauben (kufr) nach sich. Daher ist der Glaube an die Trennung der Religion (ad-Dīn) vom Leben oder vom Staat zweifellos Unglaube (kufr). Allah سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ sagt:
The criterion for judging whether a Muslim holds an Islamic Shaksiyyah is the soundness of his Islamic ‘aqīdah (creed) and the building of his thoughts and inclinations upon it. As long as the basis is sound and the building of thought and inclinations are exclusively on the Islamic ‘aqīdah (creed), rare inadvertent errors, that is, gaps in conduct do not compromise a Muslim’s Islamic shakhsiyya (personality). But if the ‘aqīdah (creed) becomes flawed, this removes the person from Islam, even if his deeds are built on the ahkām (rules) of Islam, because in that case they would not be built on firm conviction [i’tiqād] but on other than firm conviction: either on habit or custom, on conformity to people, on the (perceived) benefit of such deeds or on other than that. If the building process becomes flawed due to the use of benefit or the intellect as the basis on which to build behaviour, the person would be a Muslim due to the soundness of his ‘aqīdah (creed), but he would not be an Islamic shakhsiyya (personality), even if he was among the carriers of the Islamic Da’wah, even if all his conduct is in conformity to the ahkām (rules) of Islam. This is because what makes one an Islamic personality is the building of thought and inclinations on the Islamic ‘aqīdah due to belief in it. To this end, it is imperative for those who love Islam and want it to be dominant and victorious but do not build their thinking on its thoughts and rules but rather on their own minds, interests or desires, to be wary of such a deed, because it distances them from being Islamic personalities; even if their ‘aqīdah (creed) is intact and even if they were highly knowledgeable of the thoughts and ahkām (rules) of Islam. Of that which is imperative to draw attention to is the fact that embracing the Islamic ‘aqīdah (creed) means belief in all that the Messenger ﷺ came with, as a whole, and in that which is established by definitive [qat’i] evidence, and that the acceptance of all this be accepted with contentment and submission. It should be known that mere knowledge does not suffice and that rejecting even the most minor of matters proven definitively as part of Islam removes the person, and detaches him, from the ‘aqīdah (creed). Islam is an indivisible whole as fair as belief and acceptance is concerned; relinquishment of (even) a part of it is entails disbelief [kufr]. Hence the belief in the separation of the deen from life or from the State is indisputable kuf (disbelief). Allah الله سُبْحَانَهُۥ وَتَعَالَىٰ says,
„Wahrlich, diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und die Allah von Seinen Gesandten trennen wollen, indem sie sagen: ‚Wir glauben an einige, andere aber weisen wir zurück‘, und die einen Mittelweg einschlagen wollen, sie sind in Wahrheit Ungläubige.“ [TMQ Nisa’: 150-151]
“Verily those who deny Allah and His Messengers, and who wish to separate Allah from His Messengers, saying, ‘We believe in some but reject others’ and who wish to take a course midway, they are in truth disbelievers” [TMQ Nisa’: 150-151]