Mujahid erklärte Tur als den Namen eines Berges, Ibn 'Abbas erklärte es als den Berg selbst, und manche sagten, Tur sei das, was vom Berg ausgeht, und was sich nicht ausbreitet, sei nicht Tur. Dieser Unterschied in der Tafsir-Auslegung ist die Folge einer Meinungsverschiedenheit und nicht dem Unterschied in dem zuzuschreiben, was überliefert wurde. Dies gilt, obwohl der Ausdruck sprachlicher Natur ist; was ist aber, wenn die Meinung die Bedeutung des Satzes betrifft und nicht die Bedeutung eines Ausdrucks? Deshalb waren sie sich neben ihrer Uneinigkeit über die Bedeutungen einzelner Ausdrücke auch über die Bedeutungen von Versen uneins. Aus dem Studium der Tafsire der Sahaba, besonders der bekannten Mufassirun, geht deutlich hervor, dass sie sich im Großen und Ganzen bei der Tafsir-Auslegung auf (individuelle) Meinung stützten. Was jedoch über einige von ihnen überliefert wird, dass sie sich enthielten, Tafsir nach Meinung zu betreiben, und sich darauf beschränkten, Tafsir nach dem Überlieferten (manqul) zu betreiben, wird so verstanden, dass es sich auf die Meinung einer Person bezieht, die die Werkzeuge der Tafsir nicht erworben hat, etwa die Kenntnis des arabischen Ausdrucks, den er erklären möchte, und die Kenntnis der Ereignisse, in Bezug auf welche die Verse offenbart wurden. Es wird nicht so verstanden, dass man davon absehen solle, den Qur'an zu verstehen, da er offenbart wurde, damit die Menschen ihn verstehen, und nicht damit sie sich auf das Maß der überlieferten Tafsir beschränken. Daher können wir nicht sagen, die Sahaba seien in zwei Gruppen geteilt gewesen, eine Gruppe, die sich enthielt, etwas über den Qur'an nach eigener Meinung zu sagen, und die andere, die über den Qur'an gemäß ihrer Meinung sprach. Vielmehr sprachen sie alle über den Qur'an mit ihrer Meinung. Sie waren jedoch darauf bedacht, dass niemand etwas über den Qur'an nach seiner Meinung sagte, ohne sichere Kenntnis des zu erklärenden Ausdrucks und des aus den Ayat des Qur'an zu erläuternden Satzes. Auch dies war die Haltung der Tabi'un. Doch nach ihnen kamen Menschen, die diese Aussprüche kennenlernten und sie als Mahnung verstanden, über den Qur'ān mit der eigenen Meinung zu sprechen. Deshalb vermieden sie es, irgendetwas aus ihrer eigenen Meinung über den Qur'ān zu sagen. Und es gab auch Menschen, die die Tafsīr der Sahābah aus Meinung kennenlernten und die Tafsīr aus Meinung befürworteten. Deshalb spalteten sich die späteren Gelehrten bezüglich der Tafsīr in zwei Gruppen. Eine Gruppe vermied es, irgendetwas aus eigener Meinung zu sagen, und beschränkte sich auf das, was überliefert wurde, und eine Gruppe, die ihre eigenen Meinungen äußerte. Was die Sahābah und die Tābi'ūn betrifft, so bildeten sie keine zwei Gruppen. Vielmehr sprachen sie über den Qur'ān mit dem, was sie an Überlieferungen und Meinung wussten, und sie enthielten sich dessen, was sie nicht wussten, und sie warnten die Menschen davor, ohne Wissen über den Qur'ān mit ihren eigenen Meinungen zu sprechen.
with different explanations. Mujahid explained Tur as the name of a mountain, Ibn 'Abbas explained it as the mountain itself and some said that Tur is what emanates from the mountain and as for what does not spread, it is not Tur. This difference in tafsīr is a result of a difference of opinion and not attributable to the difference in what has been transmitted. Although the expression is linguistic so what about when the opinion concerns the meaning of the sentence and not the meaning of an expression, this is why in addition to their disagreement in the meanings of expressions they also disagreed with regards to the meanings of verses. It is apparent from studying the tafsīrs of the Sahabah especially the well known mufassirin that on a whole they would rely on (individual) opinion when making tafsīr. As for what has been narrated about some of them that they would refrain from making tafsīr by opinion and confined themselves to making tafsīr by what has been transmitted (manqul), it is taken to refer to the opinion of somebody who has not acquired the tools of tafsīr such as having knowledge of the Arabic expression, he wishes to clarify and knowledge of the events pertaining to which the verses were revealed. It is not taken to mean that one should refrain from understanding the Qur’ān since it has been revealed so that people may understand it and not so that they restrict themselves to the limit of the transmitted tafsīr. Therefore, we cannot say that the Sahabah were divided into two groups, one group refraining from saying anything about the Qur’ān by opinion and the other speaking about the Qur’ān according to their opinion. Rather, all of them used to speak about the Qur’ān with their opinion. They used to be wary of someone saying anything about the Qur’ān by his opinion without having sure knowledge of the expression being explained and the sentence being elucidated from the ayāt of the Qur’ān. Also, this was the position of the Tabi'un. However, after them there were people who came to know about these sayings and understood them as admonition for speaking about the Qur’ān with one’s own opinion, so they avoided saying anything about the Qur’ān from their own opinion. And there were also people who became acquainted with the the tafsīr of the Sahabah by opinion and they advocated tafsīr by opinion. That is why later scholars became divided into two groups regarding the tafsīr. One group would avoid saying anything with their own opinion and restrict themselves to what has been transmitted and a group that would give its own opinions. As for the Sahabah and the Tabi'un they were not two groups. Rather, they used to speak about the Qur’ān with what they knew in terms of the narrations and opinion and they refrained from that which they did not know and they warned people from speaking about the Qur’ān with their own opinions without having knowledge.
Drittens: Die Isra'iliyyat. Dies geschah, weil bestimmte Juden und Christen in den Islam eingetreten waren. Unter ihnen befanden sich Gelehrte der Tora und der Bibel. Unter den Juden, die eintraten, waren die meisten unaufrichtig, denn die Juden hassten und verabscheuten die Muslime mehr als die Christen. Von den Juden drangen viele Gelehrte jüdischer Fabeln unter die Muslime ein. Sie gelangten in die Tafsīr des Qur'ān, um die Erklärung des Qur'ān zu ergänzen. Das liegt daran, dass der Verstand und seine Neigungen nach Erforschung verlangen, was ihn beim Hören vieler Verse des Qur'ān dazu veranlasste, nach den Dingen zu fragen, die sie umgeben. Als sie die Geschichte über den Hund und die Gefährten der Höhle hörten, fragten sie: Welche Farbe hatte der Hund? Als sie hörten:
Third: The israiliyyat. This is because certain Jews and Christians had entered the fold of Islam. Among them were scholars of the Torah and Bible. Amongst them most of the Jews that entered were dishonest because the Jews hated and loathed the Muslims more than the Christians. From the Jews many scholars of Jewish fables infiltrated the Muslims. They entered the tafsīr of the Qur’ān to supplement the explanation of the Qur’ān. That is because the mind and its inclinations are fond of inquiry which invited it when listening to many verses of the Qur’ān to inquire about things surrounding them. When they heard the story about the dog and the companions of the cave they asked what colour was the dog? When they heard: