So definierte Er das Abirren (Dhalal) als Kufr, das eintritt, wenn man einer Mutmaßung (Zann) im Glauben folgt. Daraus folgt, dass der Gegenstand des Verses die ʿAqaʾid ist. Von einer anderen Seite her ist feststehend, dass der Gesandte Allahs ﷺ mit dem Einzelbericht (Khabar al-Ahad) urteilte. Zu seiner Zeit nahmen die Muslime den Hukm Shar'i durch den Einzelbericht an, und er ﷺ billigte dies. Somit hat das Hadith des Gesandten Allahs ﷺ diese Verse auf andere Bereiche als den Hukm Shar'i eingegrenzt, nämlich auf die ʿAqaʾid. Daher hat das Hadith des Gesandten Allahs ﷺ den Hukm Shar'i von den Versen ausgenommen, unter der Annahme, dass manche der Verse allgemeiner (ʿAamm) Form sind.
So He defined the Dhalal as Kufr, which happens after following conjecture (Zann) in belief. Thus, this indicates that the subject matter of the ayat is the ‘Aqa’id. From another angle, it has been established that the Messenger judged using the solitary report. In his time, the Muslims accepted the Hukm Shar’i by the solitary report (Khabar al-Ahad) and he accepted that. Thus the Hadith of the Messenger specified these verses in other than Hukm Shar’i i.e. in the Aqa’id. Therefore, the Hadith of the Messenger excluded Hukm Shar’i from the verses on the assumption that some of the verses are general (‘Aamm) in form.
Was überliefert wurde, dass der Prophet ﷺ einzelne Gesandte zu den Herrschern und einzelne Boten zu seinen 'Amils schickte, und was überliefert wurde, dass die Sahabah das Wort eines einzelnen Boten bei der Unterrichtung über die Regeln der Sharī'ah annahmen, wie etwa (die Anweisung), sich zur Ka'ba zu wenden, das Verbot des Alkohols, die Sendung von 'Ali ﷺ zu den Menschen, um ihnen die Sura "al-Tawba" vorzutragen, und so weiter: Dies weist nicht auf die Annahme des khabar al-ahad in der 'Aqīda hin, sondern auf die Annahme des khabar al-ahad bei der Übermittlung (tabligh) der Da'wa, sei es bei der Übermittlung der Regeln der Sharī'ah oder bei der Übermittlung des Islam selbst. Es darf nicht behauptet werden, dass die Annahme der Übermittlung der Botschaft des Islam eine Übermittlung der 'Aqīda sei. Denn die Annahme der Übermittlung des Islam ist die Annahme einer Nachricht und nicht die Annahme der 'Aqīda. Dies zeigt sich daran, dass derjenige, dem eine Nachricht überbracht wird, seinen Verstand hinsichtlich dessen gebrauchen muss, was ihn erreicht hat. Wenn für ihn ein eindeutiger Beweis dafür feststeht, soll er daran glauben, und er wird zur Rechenschaft gezogen, wenn er es ablehnt. So gilt die Ablehnung einer Nachricht über den Islam nicht als Kufr, wohl aber die Ablehnung des Islam, für den ihm der eindeutige Beweis erbracht wurde; dies gilt als Kufr. Daher gehört die Übermittlung des Islam nicht zur 'Aqīda. Über die Annahme der Nachricht einer einzelnen Person bei der Übermittlung besteht kein Streit. Alle überlieferten Begebenheiten weisen darauf hin, dass die Verbreitung der Botschaft entweder die Übermittlung des Islam, des Qur'ān oder der Regeln darstellte. Für die Übermittlung der 'Aqīda gibt es hingegen keinen Beweis, sie aus dem khabar al-ahad abzuleiten.
As for what has been reported about the Prophet that he sent single envoys to the rulers and single messengers to his 'Amils and what has been reported that the Sahabah used to accept the saying of a single Messenger in informing them of the Sharī’ah rule such as (the order to) face the Ka'ba, the order prohibiting alcohol, the Messenger's sending of 'Ali to the people to read to them sura 'al-Tawba' and so on. This does not indicate the acceptance of the khabar al-ahad in ‘aqīdah but the acceptance of khabar al-ahad in conveing (tabligh) the Dawah, whether in conveying the Sharī’ah rules or conveying Islam itself. It should not be claimed that accepting the conveyance of the message of Islam is a conveyance of the ‘aqīdah. Since accepting the conveyance of Islam is an acceptance of a report and not the acceptance of ‘aqīdah. As evidenced by the fact that the one to whom a report is conveyed must use his intellect regarding that which has reached him. If decisive evidence is established for him upon it, he should believe in it and he will be accounted if he disbelieves in it. Thus, the rejection of a report about Islam is not considered kufr, but the rejection of Islam for which the decisive evidence has been established for him is what is considered to be an act of kufr. Therefore, conveying Islam is not considered part of ‘aqīdah. There is no dispute about the acceptance of a report of a single person in conveyance. All the reported incidents indicate that spreading the message constituted either the conveyance of Islam, Qur’ān or the rules. As for the conveyance of ‘aqīdah, there is no evidence for educing it from the khabar al-ahad.
Daher muss der Beweis für die ʿAqīda gewiss sein, d. h. ein eindeutiger Beweis. Denn die ʿAqīda ist endgültig und entscheidend. Sie ist nur dann endgültig und entscheidend, wenn sie aus eindeutigen Beweisen abgeleitet ist. Daher muss der Beweis der Qur'an oder ein mutawātir überlieferter Hadith sein, sodass beide in ihrer Bedeutung eindeutig sind. Er muss sowohl in der ʿAqīda als auch in den Regeln der Scharia angenommen werden. Wer ihn ablehnt, wird des Kufr beschuldigt, ebenso wer das leugnet, worauf er hinweist, sei es ein Glaubenssatz oder eine Regel der Scharia.
Therefore, the evidence of the ‘aqīdah must be certain, i.e, definite evidence. Because the ‘aqīdah is definitive and decisive. It is not definitive or decisive unless derived from definite evidence. Therefore, the evidence must be Qur’ān or Hadith mutawatir such that both are definite in meaning. It has to be taken in ‘aqīdah and Sharī’ah rules. The one who rejects it is charged with kufr as well as the one who denies what it indicates, whether it is a belief or a Sharī’ah rule.
Wenn sich der Beleg jedoch auf eine Einzelüberlieferung (Khabar al-Ahad) stützt, dann ist er nicht sicher (Qat'i). Ist sie authentisch (Sahih), so deutet sie auf eine hohe Wahrscheinlichkeit hin, und der durch sie überbrachte Glaubensinhalt ('Aqa'id) wird als mutmaßlich (Zanni), nicht aber als sicher angenommen. Es ist nicht erlaubt, an solche 'Aqa'id zu glauben, da sie nicht entscheidend wäre. Dies liegt daran, dass der 'Aqidah die Entschiedenheit und Gewissheit eigen ist, während die Einzelüberlieferung (Khabar al-Ahad) nur Wahrscheinlichkeit anzeigt. Wer die Einzelüberlieferung (Khabar al-Ahad) ablehnt, gilt nicht als Kafir. Es ist jedoch nicht erlaubt, sie für unwahr zu erklären, denn wäre dies erlaubt, dann wäre es auch erlaubt, alle aus mutmaßlichen (Zanni) Belegen abgeleiteten Ahkam der Scharia für unwahr zu erklären, eine Sache, über die die Muslime niemals gesprochen haben.
However, if the evidence is based on a solitary report (Khabar al-Ahad), then it would not be definite (Qat’i). If it is sound (Sahih) then it would indicate high probability and the creed (‘Aqa’id) brought by it would be accepted as speculative, but not as definite. It is not permitted to believe in such ‘Aqa’id as it would not be decisive. This is because ‘aqīdah is a matter of decisiveness and certainity, while the solitary report (Khabar al-Ahad) only indicates probability. The one who rejects the solitary report (Khabar al-Ahad) is not considered a Kafir. However it is not allowed to belie it because if it was allowed to belie it then it would be allowed to belie all the Ahkam Sharī’ah inferred from the speculative (zanni) evidences, a matter of which no Muslims ever talked about.
In dieser Angelegenheit verhält sich der Khabar al-Ahad wie der Koran. Der Koran wurde der Umma durch Tawatur (überlieferte Mehrfachüberlieferung) übermittelt, weshalb die Muslime daran glauben müssen, und wer dies leugnet, gilt als Kafir. Jene Ayat des Korans jedoch, die durch Khabar al-Ahad überliefert wurden, gelten nicht als Teil des Korans, und wir sind auch nicht verpflichtet, an sie zu glauben. Obwohl diese Ayat als Koran überliefert wurden, wurden sie durch einen Einzelbericht (Khabar al-Ahad) überliefert, und dies hebt ihre Gültigkeit auf, Teil des Korans zu sein, und daher entfällt die Pflicht, an sie zu glauben. Dies gleicht der sogenannten Ayat
In this matter, Khabar al-Ahad is like the Qur’ān. The Qur’ān was delivered to the Ummah by Tawatur (recurrent narration), so the Muslims must believe in this and whoever denies this is considered a Kafir. However those Ayahs of the Qur’ān narrated through Khabar al-Ahad are not considered as being from the Qur’ān nor must we believe in them. Though these Ayahs were narrated as Qur’ān, they were narrated through solitary report (Khabar al-Ahad) and this negates their validity of them being from the Qur’ān and therefore negates the obligation of believing in them. This is like the so-called ayah