Es ist eine Bedingung für den Handel, dass Angebot und Annahme durch Worte erfolgen, die jeweils darauf hinweisen, oder durch das, was an die Stelle der Worte tritt, etwa die Zeichen des stummen Menschen. Schriftlich Festgehaltenes gilt wie Gesprochenes. Was den praktischen Handel betrifft, etwa wenn der Käufer die Ware nimmt und ihren Preis bezahlt, wie beim Kauf von Brot, Büchern, Briefmarken und dergleichen, so ist dies gesondert zu betrachten. Handelt es sich um eine Ware, deren Preis auf dem Markt feststeht und bei der nicht gehandelt wird, so deutet die Handlung auf Angebot und Annahme hin, und es gilt als Handel; dies ist das, was die Fuqaha als Handel des gegenseitigen Nehmens bezeichnen. Ist hingegen der Preis der Ware auf dem Markt nicht festgelegt und bedarf er des Feilschens, so ist der Handel des gegenseitigen Nehmens dort nicht gültig, denn die Handlung deutet dann nicht auf Angebot und Annahme hin, da dabei Streitigkeiten entstehen können. Das ist das Gegenteil dessen, was Geschäfte sein müssen, denn Geschäfte müssen so beschaffen sein, dass sie Streit verhindern. Dieser Handel des gegenseitigen Nehmens gilt daher nicht als Handel, weil die eindeutige Erklärung von Angebot und Annahme fehlt. Daraus wird klar: Da Angebot und Annahme Bedingungen für die Gültigkeit des Handels sind, müssen sie entweder durch Worte, die sie anzeigen, oder durch ein Zeichen geschehen, das sie mit eindeutiger Bedeutung anzeigt und keine andere Möglichkeit als diese beiden zulässt, zusammen mit dem Ausbleiben von Streit.
It is a condition for the trader that there exists offer and acceptance by words indicating each one of them or what stands in the place of words like the signs of the mute person. Writing is considered from speech. As for practical trade like where the buyer takes the good and pays its price like buying bread, books, postal stamps and the like, it is looked into. If it is a good with a well-known price in the market without bargaining therein then the action indicates offer and acceptance so it is considered trade and it is what the fuqaha term trade of mutual taking. Whereas if the price of the good is not defined in the market and needs bargaining, then the trade of mutual taking is not valid therein because the action does not indicate offer and acceptance as it is possible for disputes to enter therein. This is opposite to what transactions must be since transactions must be of a form preventing disputes. So this trade of mutual taking is not considered trading due to the absence of the clear statement upon offer and acceptance. Accordingly this clarifies that since offer and acceptance are conditions of the validity of the trade, it is necessary for them to occur by words indicating them or an sign indicating them with a decisive indication not carrying (any possibility) other than the two together with the absence of dispute.
Der Handel ist bei anderen Dingen als dem, was gemessen, gewogen oder gezählt wird, mit dem bloßen Abschluss des Vertrags vollzogen, und die Inbesitznahme ist keine Bedingung dafür, dass der Handel dort rechtskräftig wird. Wenn die verkaufte Sache verdirbt, bevor ihr Besitz übernommen wurde, liegt dies in der Verantwortung des Käufers und nicht in der Verantwortung des Verkäufers, so wie beim Kauf eines Hauses, eines Tieres, eines Autos und dessen, was dem ähnlich ist und nicht gemessen, gewogen oder gezählt wird. Dies geschieht aufgrund der Aussage des Gesandten (saw)ﷺ, der sagte:
Trade is accomplished in other that what is measured, weighed or counted merely upon finishing the contract, and taking possession is not a condition to conclude the trade therein. If the sold thing spoils before its possession is taken, this is in the responsibility of the buyer and not the responsibility of the seller like the buying of the house, animal, car and what is similar to that which is not measured, weighed or counted. This is because of the Messenger (saw) saying: