Das wird hier eingeschränkt beurteilt, daher wird das Absolute auf das Eingeschränkte angewandt. Dies wird nicht gesagt, weil das Wort, dessen Beschreibung als Beschreibung gilt, das Absolute bzw. Unbeschränkte ist und nicht das allgemeine Wort. Beim allgemeinen Wort findet darin Spezifizierung statt, nicht Einschränkung; wenn also eine Einschränkung dazukommt, handelt es sich um die Art der Verdeutlichung (tansīs) einer seiner Einheiten (afrād), nicht um die Art der Einschränkung. Daher sind der Bestechende, der Bestechungsnehmer und der Vermittler allgemeine Wörter und keine unbeschränkten Wörter, somit ist seine Aussage „im Urteil“ für sie keine Einschränkung, sodass die übrigen Überlieferungen darauf bezogen würden. Vielmehr ist es die Verdeutlichung einer Einheit unter seinen Einheiten, und dies ist die Regel. Alle Überlieferungen bleiben also allgemein und behalten ihre Allgemeinheit. Somit ist jede Bestechung verboten, ob sie dem Richter, dem Beamten oder anderen gilt. Den Polizisten zu bestechen, um einen Schaden abzuwenden, gleicht der Bestechung des Richters, und die Bestechung des Direktors einer Firma, um dort angestellt zu werden oder damit man nicht entlassen wird, gleicht der Bestechung des Steuereinnehmers oder des Überbringers von Propaganda, damit diese nicht weitergeleitet wird. Die Bestechung des Vorarbeiters, damit er ihnen die Arbeit erleichtert oder anderes dergleichen, gleicht der Bestechung des Angestellten des Händlers, die ihm vom Kunden gegeben wird, damit er ihm unter den Waren neue auswählt, oder dem Angestellten der Druckerei durch den Verfasser eines Buches, damit er seine Arbeit ohne Wissen des Druckereibesitzers vervollkommnet. All dies ist Bestechung, und all dies ist verboten, weil es Geld ist, das im Austausch dafür genommen wird, dass man eine Handlung ausführt, zu der man ohnehin verpflichtet ist, ohne Gegenleistung von dem, in dessen Auftrag man die Handlung ausführt. Dazu gehört auch, was manche jemandem mit Autorität vor einem Beamten zahlen, damit er seinen Einfluss bei diesem geltend macht, um ihr Anliegen zu erfüllen. Nicht der Beamte nimmt das Geld, sondern derjenige, der das Geld nimmt, ist der, der mit dem Beamten spricht; somit wird ihm Geld gezahlt im Austausch dafür, dass er mit ihm spricht. Auch das ist Bestechung, denn dieses Geld wird im Austausch dafür gegeben, dass eine Leistung erbracht wird, zu deren Erbringung der Betreffende ohnehin verpflichtet ist. Daher handelt es sich um Bestechung, unabhängig davon, ob derjenige, der die Leistung erbracht hat, das Geld selbst genommen hat oder nicht. Zur Feststellung, ob es sich bei dem Geld um Bestechung handelt, ist es nicht erforderlich, dass derjenige, der die Leistung unmittelbar erbringt, das Geld erhält. Entscheidend ist vielmehr, dass das Geld im Austausch für die Ausführung der Handlung gegeben wird, sei es, dass es der Empfänger selbst, sein Freund, der ihm übergeordnete Vorgesetzte, sein Verwandter, sein Chef oder eine andere Person entgegennimmt. Denn das maßgebliche Kriterium für Bestechung ist, dass es als Gegenleistung für die Erbringung einer Leistung genommen wird, die vom Ausführenden ohne Gegenleistung zu erbringen wäre.
So this is restricted in judgement so the absolute is applied on the restricted. This is not said because the word whose description is considered a description is the absolute/unrestricted not the general word. As for the general word, specification occurs therein not restriction; so if there comes a restriction with it then it is from the type of stating clearly (tansees) one of its units (afrad) not from the type of restriction. Hence the word briber, bribe-taker and mediator are general words and not unrestricted words, thus his statement “in judgement” is not a restriction for it such that the remaining ahadith are carried upon it. Rather it is stating clearly a unit among its units and this is the rule, so all the ahadith remain general and they remain in their generality. So all bribery is forbidden whether to the judge or official or others. Bribing the policeman to repel harm is like bribing the judge and the bribery of the director of a company so as to be employed therein or so that he is not dismissed is like bribing the collector of taxes or conveyor of propaganda so as not to convey it. Bribing the head of workers so as to lighten the work for them or other than that like bribing the worker of the trader given to him by the customer in exchange for selecting for him new goods among the goods, or the worker of the printing press by the writer of a book to perfect his work without the owner of the printing press. All these are bribery and all are forbidden because it is money taken in exchange for performing an action he is obliged to perform without exchange from the one on whose behalf he is performing the action. It enters into bribery what some of them pay to someone with authority before an official to use his influence before him to fulfil his need, but it is not the official who takes the money but rather the one taking the money is the one who talks to the official so money is paid to him in exchange for his talking to him. This is also bribery because this money is given in exchange for executing a benefit from the one upon whom it is obligatory to fulfil it so it is bribery whether the one who executed the benefit took it or not. It is not a condition in verifying the money being bribery that the one who directly performs the execution of the benefit; rather the condition in the money being bribery is that this money be given in exchange for executing the action whether the person who takes it or his friend or the one with authority before him or his relative or boss or other than these since the value in verifying the money being bribery is that it is taken in exchange for executing a benefit to be executed without exchange from the one executing it.
Ähnlich wie Bestechung ist auch das Geschenk, das Richtern, Statthaltern und ihresgleichen gegeben wird, verboten, bis einige es als Bestechung gewertet haben, weil es ihr ähnelt, da es Geld ist, das genommen wird, um eine Handlung auszuführen, die verpflichtend ohne Gegenleistung von demjenigen auszuführen ist, um dessentwillen er die Handlung ausführt. Der Unterschied zwischen Bestechung und dem Geschenk an Richter, Statthalter und ihresgleichen besteht darin, dass bei der Bestechung Geld im Austausch für die Erbringung des Vorteils gegeben wird, während bei den Geschenken an Richter, Statthalter und ihresgleichen Eigentum vom Inhaber des Vorteils gegeben wird, nicht im Austausch gegen den Vorteil, sondern weil der Beschenkte die Ausführung von Vorteilen selbst oder durch seine Mittelsmänner praktisch beaufsichtigt, sei es, dass er beschenkt wird im Wunsch nach der Ausführung eines bestimmten Vorteils oder nachdem er einen bestimmten Vorteil ausgeführt hat, oder im Wunsch nach der Ausführung von Vorteilen, sobald sie eintreten. Daher sind Bestechung und Geschenke an den Richter und seinesgleichen einander ähnlich, und das eine wird nach dem anderen analog beurteilt. Ihrer Wirklichkeit nach besteht jedoch ein gewisser Unterschied. Das Verbot von Geschenken an den Richter, Statthalter und ihresgleichen ist ausdrücklich in den Ahadith gekommen. Al-Bukhari überlieferte von Abu Hamid As-Saidi
Similar to bribery in forbiddance is the gift gifted to the judges, governors and their like until some of them counted it as being from bribery because it resembles it in its being money taken in order to execute an action obliged to be executed without exchange from the one for whose sake he is executing the action. The difference between bribery and the gift presented to judges, governors and their like is that in bribery money is given in exchange for fulfilling the benefit whereas in the gifts to judges, governors and their like, property is given therein from the owner of the benefit not in exchange for the benefit but because the one being gifted practically supervises the executing of benefits by himself or his mediators whether he is gifted desiring the execution of specific benefit or after executing a specific benefit or desiring the execution of benefits when they occur. Hence bribery and gifts presented to the judge and his like are similar and one is analogised upon the other. However their reality is that there is something of a difference. The forbidding of gifts to the judge, governor and their like came explicitly in the ahadith. Al-Bukhari narrated Abu Hamid As- Saidi