21.10 Die Regeln für den Dhimmi
21.10 The Rules Of The Dhimmi
Der Dhimmi ist derjenige, der einer anderen Religion als dem Islam folgt und Bürger des Dar al-Islam wird, während er bei seiner nicht-islamischen Religion bleibt. „Dhimmi“ leitet sich vom Wort „dhimmah“ ab, was den Bund bedeutet. Sie stehen unter unserer Zusicherung, dass wir sie entsprechend dem behandeln, worauf wir uns mit ihnen geeinigt haben, und dass wir ihre Geschäfte und Angelegenheiten nach den Regeln des Islam regeln. Der Islam hat viele Bestimmungen bezüglich der Menschen des Dhimmah gebracht. Darunter ist, dass sie nicht von ihrer Religion abgebracht werden, und dass sie nur verpflichtet sind, die Jizyah zu zahlen, sodass ihnen kein anderer Besitz außer dieser genommen wird, es sei denn, es ist eine Bedingung der Waffenstillstandsbedingungen. Es wird überliefert von Urwah bin Az-Zubair, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ schrieb an die Leute von Jemen.
The dhimmi is the one who follows a deen other than Islam and becomes a citizen of the Dar al Islam while remaining in his deen other than Islam. “Dhimmi” is taken from the word “dhimmah” which means the covenant. They are upon our pledge that we treat them according to what we made truce with them upon, and that we run their transactions and affairs according to the rules of Islam. Islam came with many rules regarding the people of dhimmah. Among them is that they are not seduced from their religion, and they are only obliged to pay the jizyah so no wealth other than that is taken from them unless it is a condition of the truce conditions. It is narrated from Urwah bin As-Zubayr who said: The Messenger of Allah (saw) wrote to the people of Yemen
Dass jeder, der sich zum Judentum oder Christentum bekennt, nicht von seinem Glauben abgebracht werden soll und ihm die Dschizya auferlegt wird.
“That whoever is upon Judaism or Christianity then they are not seduced from it and upon them is the jizyah”
Ähnlich wie die Juden und Christen verhalten sich die Polytheisten und die übrigen Ungläubigen, die nicht zu ihnen gehören. Es wird überliefert von Al-Hasan bin Muhammad bin Ali bin Abu Talib, der sagte:
Similar to the Jews and Christians are the polytheists and the rest of the disbelievers other than them. It is narrated from Al-Hasan bin Muhammad bin Ali bin Abu Talib who said:
„Der Gesandte Allahs ﷺ schrieb an die Zoroastrier von Hijr und lud sie zum Islam ein. Wer den Islam annahm, von dem wurde es angenommen, und wer ihn nicht annahm, dem wurde die Dschizya auferlegt, und man aß kein geschlachtetes Tier von ihnen, und man heiratete keine Frau von ihnen“ (überliefert von Abu Ubaid).
“The Messenger of Allah (saw) wrote to the Zoroastrians of Hijr inviting them to Islam. Whoever embraced Islam it would be accepted from him, and whoever did not then jizyah was imposed over him and no slaughtered animal is eaten from them and no woman is married from them” (narrated by Abu Ubayd).
Dies ist nicht spezifisch für die Zoroastrier von Hadschr, sondern gilt allgemein. Es gibt kein Verständnis (Mafhum) des Hadithes, da das Verständnis aus dem Beinamen kein Beweis ist und auch nicht berücksichtigt wird. Die Dschizya wird nur von mündigen Männern erhoben. Überliefert wird von Nafi' von Aslam, dem Freigelassenen (Mawla) von Umar.
This is not specific to the Zoroastrians of Hijr but rather is general. There is no understanding (mafhum) of the hadith because the understanding of the surname is not a proof nor it is considered. Jizyah is not taken except from mature males. It is narrated from Nafi’ from Aslam the freed slave (mawla) of Umar:
„Umar schrieb an die Heerführer, dass die Dschizya nur auferlegt werden solle, nicht aber auf Frauen und Kinder, und nur auf denjenigen, bei dem das Rasiermesser angeschlagen hat.“ (überliefert von Abu Ubayd)
“Umar wrote to the army leaders to impose the jizyah but not to impose it upon women and children, and not to impose it except upon the one whom the razor has taken effect upon” (Narrated by Abu Ubayd)
Und niemand widersprach ihm darin. Vielmehr sagte Abu Ubayd: „Dieser Hadith ist die Grundlage für diejenigen, denen die Dschizya auferlegt wird, und für diejenigen, von denen sie nicht auferlegt wird.“ Die Dschizya wird nur von demjenigen genommen, der in der Lage ist, sie zu zahlen, aufgrund der Aussage Allahs: „aus der Hand“, d. h. von den Leistungsfähigen. Wenn also jemand unvermögend und arm ist, ist es nicht erlaubt, die Dschizya lediglich nicht zu nehmen. Vielmehr ist es verpflichtend, ihn aus dem Bait al-Mal zu unterstützen, so wie Muslime unterstützt werden. Bei der Erhebung der Dschizya ist es verpflichtend, sie in Güte zu nehmen und nicht mit Härte oder Bestrafung, und sie in einem Maß zu nehmen, das sie zu tragen vermögen. Sie werden nicht unterdrückt, und es wird nicht mehr von ihnen genommen, als sie zu leisten imstande sind. Es wird überliefert von Hisham ibn Hakim ibn Hizam, dass er an einem Volk vorbeikam, das in Palästina wegen der Dschizya bestraft wurde. Da sagte Hisham: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen:
And no one rejected this from him. Rather Abu Ubayd said: ‘This hadith is the basis in those upon whom the jizyah is obliged and those from whom it is not obliged.’ Jizyah is not taken except from the one capable of paying it due to Allah’s statement: “from the hand” i.e. from the capable ones. So if someone is incapable and is poor, it is not allowed (merely) not to take the jizyah. Rather it is obliged to spend upon him from the Bait al-Mal as it is spent upon Muslims. Upon taking the jizyah, it is obliged to take it with goodness and not with harshness or punishment, and to take it in a measure which they are able to bear. They are not oppressed nor is it taken from them beyond their capability. It is narrated from Hisham bin Hakim bin Hazzam that he passed by a people being punished over the jizyah in Palestine, so Hisham said: I heard the Messenger of Allah (saw) saying:
„Wahrlich, Allah wird am Tag des Gerichts jene bestrafen, die in dieser Welt andere bestrafen.“
“Verily Allah will punish on the Day of Judgement those who punish in the world.”
Es wird überliefert von Abdurrahman bin Jubayr bin Nafeer, von seinem Vater.
It is narrated from Abdurrahman bin Jubayr bin Nafeer from his father
„Dieser große Reichtum wurde zu Umar bin Al-Khattab gebracht (Abu Ubayd sagte: Ich glaube, er sagte „von der Dschizya“). Er sagte: Wahrlich, ich glaube, dass ihr die Leute ins Verderben gestürzt habt. Sie sagten: Nein, bei Allah, was wir nahmen, war der Überschuss und das Reine. Er sagte: Ohne Peitsche und zusätzliche Last? Sie sagten: Ja. Er sagte: Lob sei Allah, der dies nicht durch meine Hände und nicht in meiner Amtsgewalt bestimmt hat“ (überliefert von Abu Ubayd).
“That great wealth was brought to Umar bin Al-Khattab (Abu Ubayd said: I think he said ‘of the jizyah’). He said: Verily I believe that you caused the people to perish. They said: No, by Allah, what we took was the extra portion and the pure. He said: Without whip or additional burden? They said: Yes. He said: Praise be to Allah who did not ordain that upon my hands nor in my authority” (narrated by Abu Ubayd).
Es ist nicht erlaubt, die Mittel zum Lebensunterhalt des Dhimmi zu verkaufen, um die Dschizya einzutreiben, egal welchen Wert sie erreichen. Es wird überliefert von Sufyan bin Abu Hamza, der sagte: Umar bin Abdulaziz schrieb, man solle „das Werkzeug der Leute der Dhimma nicht verkaufen“. Abu Ubayd sagte: „Man sagt, dies geschehe wegen ihres Kharādsch, denn wenn das Ackerbauwerkzeug genommen wird, kann er nicht mehr ackern, sodass das Kharādsch hinfällig wird“, und andere Lebenswerkzeuge werden dem Ackerbauwerkzeug gleichgesetzt. Wenn der Dhimmi den Islam annimmt, entfällt die Dschizya für ihn. Es wird überliefert von Ubaydullah bin Rawaha, der sagte:
It is not allowed to sell the means of the dhimmi’s sustenance in order to take the jizyah no matter what value they reach. It is narrated from Sufyan bin Abu Hamza who said: Umar bin Abdulaziz wrote “not to sell the tool of the people of dhimmah.” Abu Ubayd said: ‘It is said due to its kharaj since if the farming tool is taken then he is not able to farm so the kharaj becomes void’ and other tools of life are analogized upon farming tools. If the dhimmi embraces Islam, the jizyah is omitted from him. It is narrated from Ubaydullah bin Rawaha who said:
„Wir waren mit Masruq in Silsilah, und er berichtete mir, dass ein Mann Muslim wurde und ihm die Dschizya abgenommen wurde. Da kam er zu Umar bin Al-Khattab und sagte: O Amir al-Mu’mineen, ich bin Muslim geworden. Er sagte: Vielleicht bist du Muslim geworden, um Schutz zu suchen? Er sagte: Gibt es im Islam etwas, das mich schützen würde? Er sagte: Gewiss. Da schrieb Umar, dass ihm die Dschizya nicht mehr abgenommen werden solle“ (überliefert von Abu Ubayd).
“We were with Masruq in Silsilah and he related to me that a man became a Muslim and jizyah was taken from him so he came to Umar bin Al-Khattab and said: O Amir al-Mu’mineen, I have become Muslim. He said: Perhaps you became Muslim to seek protection? He said: Is there in Islam what would protect me? He said: Surely. He said: So Umar wrote that jizyah is not to be taken from him” (narrated by Abu Ubayd).
„Wir waren mit Masruq in Silsilah, und er berichtete mir, dass ein Mann Muslim wurde und ihm die Dschizya abgenommen wurde. Da kam er zu Umar bin Al-Khattab und sagte: O Amir al-Mu’mineen, ich bin Muslim geworden. Er sagte: Vielleicht bist du Muslim geworden, um Schutz zu suchen? Er sagte: Gibt es im Islam etwas, das mich schützen würde? Er sagte: Gewiss. Da schrieb Umar, dass ihm die Dschizya nicht mehr abgenommen werden solle“ (überliefert von Abu Ubayd).
“We were with Masruq in Silsilah and he related to me that a man became a Muslim and jizyah was taken from him so he came to Umar bin Al-Khattab and said: O Amir al-Mu’mineen, I have become Muslim. He said: Perhaps you became Muslim to seek protection? He said: Is there in Islam what would protect me? He said: Surely. He said: So Umar wrote that jizyah is not to be taken from him” (narrated by Abu Ubayd).
Und es wird überliefert von Qabus ibn Abi Dhibyan, von seinem Vater, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
And it is narrated from Qaboos bin Abu Dhibyan from his father who said: The Messenger of Allah (saw) said:
„Auf dem Muslim liegt keine Dschizya.“ (überliefert von Abu Ubayd).
“There is not jizyah upon the Muslim” (narrated by Abu Ubayd).
Von Ibn Abbas (ra), der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
From ibn Abbas (ra) who said: The Messenger of Allah (saw) said:
Von Ibn Abbas (ra), der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
From ibn Abbas (ra) who said: The Messenger of Allah (saw) said:
„Zwei Qiblas sind auf der Welt nicht zulässig, und auf dem Muslim liegt keine Dschizya.“ (überliefert von Ahmad und Abu Dawud).
“Two qiblahs are not suitable in the world, and there is no jizyah upon the Muslim” (narrated by Ahmad and Abu Dawud).
Ahmad und Abu Dawud). Umar bin Abdulaziz schrieb an seinen Beamten, der meinte, der Dschihad sei gegen den Muslim geboten, der den Islam angenommen hatte, um der Dschizya zu entgehen, und er schrieb in seinem Brief:
Ahmad and Abu Dawud). Umar bin Abdulaziz wrote to his official who considered that jihad was obliged against the Muslim who embraced Islam to flee from jizyah, and he said in his book:
„Gewiss, Allah hat Muhammad ﷺ als Rechtleiter gesandt und ihn nicht als Steuereintreiber gesandt.“
“Verily Allah sent Muhammad (saw) as a guide and did not send him as a tax-collector.”
Der Islam hat dazu aufgerufen, dem Dhimmi mit guter Behandlung zu begegnen. Ihm wird Milde entgegengebracht und er wird in seinen Angelegenheiten unterstützt; die Muslime sind verpflichtet, ihn, sein Vermögen und seine Ehre zu schützen und ihm seine Sicherheit, seinen Wohnsitz und seine Kleidung zu gewährleisten. Es wird überliefert von Abu Wa'il, von Abu Musa oder einem anderen in seiner Überlieferungskette, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
Islam exhorted treating the dhimmi with the good treatment. So he is shown gentleness and assisted in his matter(s), and the Muslims are obliged to undertake protecting him, his wealth and honour and to guarantee for him his strength, residence and clothing. It is narrated from Abu Wail from Abu Musa or one of them in his chain that the Messenger of Allah (saw) said:
„Speisen Sie die Hungrigen, besuchen Sie die Kranken und befreien Sie den Gefangenen.“
“Feed the hungry, visit the ill and release the one in captivitiy”
Abu Ubayd sagte: „Dasselbe gilt für die Angehörigen der Dhimmah, für deren Schutz sie kämpfen. Wenn sie freigelassen werden, kehren sie zu ihrer Dhimmah zurück und leisten den Treueid als freie Personen; diese Angelegenheit wird in zahlreichen Ahadith behandelt.“ Es wird überliefert von ʿAmr ibn Maimun, von ʿUmar ibn al-Chattab (ra), dass er vor seinem Tod in seinem Testament sagte:
Abu Ubayd said: ‘The same applies for the people of the dhimmah for whose protection they fight. When they are freed, they return to their dhimmah and pledge as free persons; this issue is addressed in many ahadith.’ It is narrated from Amru bin Maymun from Umar bin Al-Khattab (ra) that he said in his will before his death:
„Ich empfehle dem Kalifen nach mir, mit dem und dem [zu verfahren], und ich empfehle ihm, gut zu sein mit der Schutzzusage Allahs und der Schutzzusage Seines Gesandten ﷺ, gegen jene zu kämpfen, die hinter ihnen stehen, und ihnen nicht mehr aufzuerlegen, als sie zu tragen vermögen.“
“I recommend the Khalifah after me with such and such, and I recommend to him to be good with the dhimmah of Allah and the dhimmah of His Messenger, to fight those behind them and not to impose upon them more than their ability.”
Den Dhimmis wird belassen, was sie glauben, und ihre Gottesdienste, aufgrund der Aussage des Gesandten ﷺ:
The dhimmis are left with what they believe and their worships due to the Messenger’s statement:
„Wer am Judentum oder Christentum festhält, den verführt man nicht davon ab“ (überliefert von Abu Ubayd).
“Whoever is upon Judaism or Christianity, then he is not tempted from it” (narrated by Abu Ubayd).
Die Bedeutung von „er wird nicht davon abgebracht“ ist, dass er nicht gezwungen wird, sie zu verlassen, sondern dass man ihn in ihr belässt; und ihn darin zu belassen bedeutet, ihn bei seinem Glauben und seiner Anbetung zu belassen. Dies betrifft nicht ausschließlich die Leute der Schrift, sondern andere werden in dieser Angelegenheit mit ihnen gleichgestellt, aufgrund der Aussage des Propheten ﷺ über die Zoroastrier (Madschus).
The meaning of “he is not tempted from it” i.e. he is not forced to leave it but is rather left upon it; and leaving him upon it means leaving him upon his creed and worship. This is not specific to the People of the Book but rather others are analogized upon them in this subject due to the Messenger (saw)’s statement about the Zoroastrians (majus):
„Folgt ihnen in der Gewohnheit (Sunnah) der Leute der Schrift“ (überliefert von Malik über den Weg von Abdurrahman bin Awf).
“Follow with them the practice (Sunnah) of the People of the Book” (Narrated by Malik via the way of Abdurrahman bin Awf).
Ähnlich wie die Zoroastrier verhält es sich mit den übrigen Polytheisten. Was das Essen ihres geschlachteten Fleisches und die Ehe mit ihren Frauen betrifft, so ist dies zu prüfen. Gehören sie zu den Leuten der Schrift, d. h. zu den Juden und Christen, so ist es Muslimen erlaubt, ihr geschlachtetes Fleisch zu essen und ihre Frauen zu heiraten, aufgrund der Aussage Allahs:
Similar to the Zoroastrians are the remaining polytheists. As for eating their slaughtered meat and marrying from their women, this is looked into. If they are from the People of the Book i.e. from the Jews and Christians, then it is allowed for Muslims to eat their slaughtered meat and marry from their women due to Allah’s statement:
„Und die Speisen derer, denen die Schrift vor euch gegeben wurde, sind euch erlaubt, und eure Speisen sind ihnen erlaubt. Und die keuschen Frauen unter den gläubigen Frauen und die keuschen Frauen unter denen, denen die Schrift vor euch gegeben wurde“ [TMQ 5:5].
“And the food of those given the Book before you is allowed for you and your food is allowed for them. And the chaste women of the believing women and the chaste women of those given the Book before you” [TMQ 5:5].
Wenn sie jedoch nicht zu den Leuten der Schrift gehören, ist es nicht erlaubt, ihr geschlachtetes Fleisch zu essen oder ihre Frauen zu heiraten, aufgrund der Aussage des Gesandten ﷺ über die Zoroastrier von Hadschar.
However, if they are of other than the People of the Book, then it is not allowed to eat their slaughtered meat or marry from their women due to the Messenger’s statement regarding the Zoroastrians of Hijr
„Darin liegt, dass man von ihrem Geschlachteten nicht essen und ihre Frauen nicht heiraten darf.“
“In that not to eat the slaughtered meat from them nor marry from their women.”
Was die Ungläubigen betrifft, die Musliminnen heiraten, so ist dies absolut nicht erlaubt und ist haram, unabhängig davon, ob sie zu den Leuten der Schrift gehören oder nicht, aufgrund der Aussage Allahs:
As for the disbelievers marrying from the Muslims’ women, this is absolutely not allowed, and is haram whether they are from the People of the Book or other than them due to Allah’s statement:
„Wenn ihr sie als gläubige Frauen erkennt, dann schickt sie nicht zu den Ungläubigen zurück. Diese Frauen sind für sie nicht erlaubt, und sie sind für diese Frauen nicht erlaubt.“ [TMQ 60:10]
“If you know them as believing women then do not return them to the disbelievers. These women are not allowed for them and they are not allowed for these women” [TMQ 60:10].
Es ist erlaubt, dass zwischen den Dhimmis und den Muslimen Geschäfte wie Kauf, Verkauf, Vermietung, Teilhaberschaft, Verpfändung usw. stattfinden, ohne dass zwischen ihnen und den Muslimen unterschieden wird. Der Gesandte Allahs ﷺ trieb Handel mit den Leuten von Chaybar, und sie waren Juden, gegen die Hälfte dessen, was das Land hervorbrachte, unter der Bedingung, dass sie es mit ihrem Vermögen und ihren Körpern bearbeiten. Der Gesandte ﷺ kaufte Nahrung bei einem Juden aus Madinah und verpfändete ihm seine Rüstung, und er schickte zu einem Juden, um von ihm zwei Gewänder bis zu einer Zeit der Erleichterung zu verlangen. All dies ist ein Beweis für die Zulässigkeit aller Geschäfte mit Dhimmis, außer wenn es um Vermietung, Kauf und Verkauf oder Verpfändung geht; dabei ist es zwingend erforderlich, dass allein die islamischen Regeln angewendet werden, und es ist keinesfalls erlaubt, mit anderen als ihnen Geschäfte zu machen. Auf diese Weise sind die Dhimmi-Bürger des Islamischen Staates wie die übrigen Bürger. Für sie gilt das Recht der Staatsbürgerschaft, der Schutz, die Sicherung ihres Lebens, die gute Behandlung, Freundlichkeit und Sanftmut. Es obliegt ihnen, an der Armee der Muslime teilzunehmen und gemeinsam mit ihnen zu kämpfen, doch das Kämpfen ist für sie nicht verpflichtend. Für sie gilt Gerechtigkeit wie für Muslime, und ihnen obliegt, was ihnen als Billigkeit obliegt. Sie werden vom Imam und Richter bei der Besorgung ihrer Angelegenheiten sowie bei der Durchführung von Geschäften und Strafen ebenso betrachtet wie die Muslime, ohne jeden Unterschied, sodass Gerechtigkeit für sie ebenso verpflichtend ist wie für Muslime.
It is allowed to occur between the dhimmis and Muslims the transactions of buying, selling, renting, partnership, pledge etc. without distinction between them and the Muslims. The Messenger of Allah (saw) conducted business with the people of Khayber, and they were Jews, upon half of what is produced from the land upon condition that they work it with their wealth and bodies. The Messenger (saw) bought food from a Jew of Madinah and pledged to him his armour, and he sent to a Jew requiring two garments from him until a time of ease. All this is evidence upon the permissibility of all transactions occurring with dhimmis except when they are dealt with transaction related to renting, buying, and selling or pledging it is obligatory that the Islamic rules alone be implemented; it is absolutely not allowed to deal with other than them. In this way are the dhimmi citizens of the Islamic State like the rest of the citizens. For them is the right of citizenship, protection, guaranteeing their life, treating them well, kindness and softly. Upon them is to participate in the Muslims’ army and fight together with them but fighting is not obligatory upon them. For them is justice as for Muslims, and upon them is what is upon them as equity. They are considered by the Imam and judge in taking care of their affairs and when implementing the transactions and punishments just like the Muslims are looked upon without any distinction so justice is obligatory for them as it is obligatory for Muslims.
„Wahrlich, der Zolleinnehmer ist im Feuer, d. h. der Zehnteinnehmer" (überliefert von Abu Ubayd)
“Verily the collector of duty is in the Fire i.e. the tithe collector” (narrated by Abu Ubayd)
Von Ibrahim bin Muhajir, der sagte: Ich hörte Ziyad bin Hudayr sagen:
From Ibrahim bin Muhajir who said: I heard Ziyad bin Hudayr saying:
„Ich war der erste Zöllner, der in Islam Zoll erhob. Ich sagte: Von wem habt ihr den Zehnten erhoben? Er sagte: Wir haben weder von einem Muslim noch von einem Mu'ahid den Zehnten erhoben. Wir erhoben den Zehnten von den Christen der Banu Taghlib“ (überliefert von Abu Ubayd).
“I am the first tithe-collector who collected tithe in Islam. I said: Whom did you use to tithe? He said: We did not tithe a Muslim or mu’ahid. We used to tithe the Christians of Bani Taghlib” (narrated by Abu Ubayd).
Die Handelssteuer wird weder vom Muslim noch vom Dhimmi erhoben. Was Umar (ra) vom Muslim nahm, war die Zakat, und vom Dhimmi nahm er das, was gemäß den Bedingungen des Vertrags galt, dem sie sich unterworfen hatten und durch den sie Dhimmis wurden. Was in späteren, verfallenen Zeiten an Dhimmis verübt wurde, beruhte auf einem Irrtum im Verständnis und in der Nachahmung eines Teils dessen, was aus den Bedingungen Umars (ra) in seiner Zeit hervorging. Hätten sie es richtig begriffen, so würden sie erkennen, dass Umar (ra) das tat, was die Bedingungen des Vertrags beinhalteten, den sie angenommen hatten, und dass Umar abgesehen davon jegliches Gute für die Dhimmis anriet. Daher werden die Dhimmis mit der besten Behandlung bedacht, und das, womit die Scharia gekommen ist, wird an ihnen umgesetzt, es sei denn, der Vertrag ihres Waffenstillstands enthält Bedingungen, die an ihnen so vollzogen werden, wie sie gekommen sind.
The tax on trade is not taken from the Muslim or the dhimmi. What Umar (ra) took from the Muslim was zakat, and from the dhimmi it was according to the conditions of the treaty to which they submitted and became dhimmis. As for what was done to dhimmis in the declined ages, this was an error in understanding and imitation of some of what came of the conditions of Umar (ra) in his time. Had they comprehended accurately, they would understand that Umar (ra) did what the treaty conditions which they accepted included and apart from that Umar advised all the good for the dhimmis. Therefore the dhimmis are treated with the best treatment and what the Shar’a came with is implemented upon them except if the pledge of their truce includes conditions which will be executed upon them as they came