26.1 Die Auswanderung (Hidschra) aus dem Dar al-Kufr in das Dar al-Islam
26.1 The Emigration (hijrah) From Dar Al-kufr To Dar Al-islam
Auswanderung (Hidschra) bedeutet, das Dar al-Kufr zu verlassen und in das Dar al-Islam zu ziehen. Allah (SWT) sagt:
Emigration (hijrah) is leaving from Dar al-Kufr to Dar al-Islam. Allah (swt) said:
„Gewiss, diejenigen, deren Seelen die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht getan haben, werden sie fragen: ‚In welcher (Lage) wart ihr?‘ Sie werden antworten: ‚Wir waren schwach und unterdrückt auf der Erde.‘ Sie werden sagen: ‚War Allahs Erde nicht weit genug, dass ihr darin hättet auswandern können?‘ Ihre Bleibe ist die Hölle, und welch schlimmer Bestimmungsort!“ [TMQ 4:97].
“Verily those whom the angels take in death while they are oppressing themselves. They said: ‘In what (situation) were you?’ They reply: ‘We were weak and oppressed in the earth.’ They say: ‘Was not the earth of Allah spacious enough for you to emigrate therein?’ For them is the abode of Hell, and what an evil destination!” [TMQ 4:97].
Und Abu Dawud überlieferte über den Weg von Jarir bin Abdullah vom Propheten ﷺ, der sagte:
And Abu Dawud narrated via the way of Jareer bin Abdullah from the Prophet (saw) who said:
„Ich bin frei von jedem Muslim, der unter den Götzendienern wohnt.“ Sie fragten: „Warum, o Gesandter Allahs?“ Er sagte: „Entzündet euer Feuer nicht an ihrem Feuer.“
“I am free from every Muslim residing in the midst of the polytheists. They said: Why, O Messenger of Allah? He said: Do not take light from their fire.”
Die Auswanderung von Dar al-Kufr nach Dar al-Islam bleibt ohne Ende bestehen. Was die Überlieferung von al-Bukhari betrifft, nach dem Ausspruch des Propheten ﷺ:
The emigration from Dar al-Kufr to Dar al-Islam remains without termination. As for what Al Bukhari narrated of his (saw) statement
„Keine Auswanderung nach der Eroberung Makkas“
“No emigration after the conquest of Makkah”
Und seine Aussage ﷺ:
And his (saw) statement:
„Keine Auswanderung nach der Eroberung“
“No emigration after the conquest”
Und seine Aussage ﷺ:
And his (saw) statement:
„Die Hidschra ist beendet, doch der Dschihad und die Absicht bestehen fort.“
“The emigration has terminated but (there remains) jihad and intention.”
Und was über Safwan bin Umayya überliefert wurde, dass ihm, als er Muslim wurde, gesagt wurde: „Für den, der nicht auswandert, gibt es keine Religion." Daraufhin kam er nach Madinah, und der Prophet ﷺ sprach zu ihm:
And what was narrated about Safwan bin Umayya that when he became Muslim, it was said to him there is no deen for the one who does not emigrate so he came to Madinah and the Prophet (saw) said to him:
„Was hast du mitgebracht, o Abu Wahab?“ Er sagte: Es wurde gesagt, dass es für denjenigen keine Religion gibt, der nicht auswandert. Er sagte: „Kehre zurück, Abu Wahab, zu den Ebenen von Makkah. Wohne in deinen Wohnstätten. Die Hidschra ist beendet, doch (es bleiben) der Dschihad und die Absicht. Und wenn du aufgefordert wirst auszuziehen (im Dschihad), dann zieh aus.“
‘What did you come with, O Abu Wahab? He said: It was said there is no deen for the one who does not emigrate. He said: Return, Abu Wahab, to the planes of Makkah. Reside in your residences. Emigration has terminated but (there remains) jihad and intention, and when you are asked to go forth (in jihad) then go forth.”
All dies verneint die Auswanderung (Hidschra) nach der Eroberung Makkas. Dies wird jedoch mit einem schariatischen Grund begründet, der aus dem Hadith selbst abgeleitet wird, denn seine Aussage „nach der Eroberung Makkas“ kam in einer Weise, die eine Begründung einschließt, ähnlich wie seine Aussage ﷺ.
All this is negating emigration after the conquest of Makkah. However this is reasoned with a Shari’ah reason deduced from the hadith itself since his statement: “after the conquest of Makkah” came in a way including reasoning similar to his (saw) statement:
„Mischt Datteln und Trauben nicht zu Wein (nabidh) zusammen“ (überliefert von Abu Dawud).
“Do not make into wine (nabidh) by mixing dates and grapes together” (narrated by Abu Dawud).
Seine Aussage „zusammen“ kam in einer Weise, die eine Begründung enthält, und der Grund war das Verbot, Wein herzustellen. Das bedeutet, dass die Eroberung Makkas der Grund für die Aufhebung der Auswanderung (Hidschra) ist, und dass sich der Grund um den begründeten Sachverhalt dreht, sowohl wenn dieser vorhanden als auch wenn er abwesend ist. Er ist nicht auf Makkah beschränkt, sondern gilt für die Eroberung jedes Landes, gemäß dem Beleg einer anderen Überlieferung: „Nach der Eroberung gibt es keine Auswanderung.“ Dies wird durch das gestärkt, was al-Bukhari von Aischa (ra) überliefert hat, die nach der Auswanderung gefragt wurde und sagte: „Es gibt keine Auswanderung. Der Gläubige floh mit seiner Religion zu Allah (swt) und Seinem Gesandten (saw) aus Furcht, verfolgt zu werden. Heute aber ist der Islam vorherrschend geworden, und der Gläubige verehrt seinen Herrn, wo immer er will.“ Dies zeigt, dass die Auswanderung vor der Eroberung für den Muslim galt, der mit seiner Religion floh, aus Furcht, verfolgt zu werden. Sie wurde nach der Eroberung aufgehoben, weil er nun in der Lage war, seine Religion offen zu zeigen und die Vorschriften des Islam zu erfüllen. Die Eroberung, die dies bewirkte, wurde also zum Grund für die Aufhebung der Auswanderung, und zwar nicht allein die Eroberung Makkas. Daraus folgt, dass es nach der Eroberung keine Auswanderung aus dem eroberten Land gibt. Seine Aussage (saw) an Safwan „sie ist beendet“ bedeutet, dass die Auswanderung aus Makkah nach dessen Eroberung beendet ist, da Auswanderung das Verlassen des Landes der Ungläubigen und des Dar al-Kufr ist. Wird ein Land erobert und wird zum Dar al-Islam, so bleibt es nicht länger ein Land der Ungläubigen oder ein Dar al-Kufr, und somit besteht keine Auswanderung mehr. Ebenso gibt es keine Auswanderung aus allen eroberten Ländern. Dies wird durch das gestärkt, was Ahmad über den Weg Mu'awiyas überliefert hat, der sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs (saw) sagen:
His statement “together” came in a way including reasoning so the reason was the prohibition of making into wine. This means that the conquest of Makkah is the reason for negating the emigration which means that the reason revolves around the reasoned (matter) in existence and absence, nor is it specified to Makkah but rather conquering any land by the evidence of another narration “no emigration after conquest.” This is strengthened by what Al-Bukhari narrated from Aisha (ra) who was questioned about the emigration and said: “There is no emigration. The believer would flee with his deen to Allah (swt) and His Messenger (saw) for fear of being persecuted. As for today, Islam has become dominant and the believer worships his Lord wherever he wishes.” This indicates that the emigration was upon the Muslim before the conquest fleeing with his deen fearing he would be persecuted. It was negated after the conquest as he become able to show his deen and perform the rules of Islam. So the conquest which resulted in that became the reason for negating the emigration; nor is it the conquest of Makkah alone. Therefore that means there is no emigration after conquest from the land which was conquered. His (saw) statement to Safwan “it has ended” means from Makkah after it was conquered since emigration is leaving from the land of disbelievers and the Dar al-Kufr, so if the land is conquered and becomes Dar al-Islam it no longer remains a land of disbelievers or a Dar al-Kufr so emigration no longer remains. Similarly there remains no emigration from all conquered lands. This is strengthened by what Ahmad narrated via the way of Muawiya who said: I heard the Messenger of Allah (saw) saying:
„Die Auswanderung (Hidschra) wird nicht enden, solange die Reue angenommen wird, und die Reue wird weiterhin angenommen, bis die Sonne im Westen aufgeht.“
“Emigration will not end as long as repentance is accepted, and repentance will continue being accepted until the sun rises in the west.”
Ahmad überlieferte außerdem, dass der Prophet ﷺ sagte:
Ahmad also narrated that the Prophet (saw) said:
„Die Auswanderung (Hidschra) wird nicht enden, solange es Dschihad gibt“
“Emigration will not end as long as there is jihad”
Und in einer anderen Überlieferung:
And in another narration:
„Die Auswanderung (Hijra) wird nicht enden, solange die Ungläubigen bekämpft werden“
“Emigration will not end as long as disbelievers are fought”
Dies zeigt, dass die Auswanderung von Dar al-Kufr nach Dar al-Islam fortbesteht und nicht beendet ist. Was die Regel der Auswanderung betrifft, so bezieht sie sich auf denjenigen, der dazu in der Lage ist; sie ist in manchen Situationen verpflichtend und in anderen Situationen empfohlen. Wer hingegen nicht dazu in der Lage ist, dem hat Allah (SWT) gewiss vergeben, und es wird von ihm nicht verlangt. Das liegt an seiner Unfähigkeit zur Auswanderung, sei es aufgrund von Krankheit, Zwang zum Verbleib oder Schwäche, wie bei Frauen, Kindern und ihresgleichen, wie es am Ende des Verses über die Auswanderung erwähnt wird.
This indicates that emigration from Dar al-Kufr to Dar al-Islam remains and has not ended. As for the rule of emigration, it is in relation to the one capable of it, obligatory in some situations and recommended in other situations. As for the one not capable, verily Allah (swt) forgave him and it is not required from him. That is due to his inability to emigration either due to illness, compulsion to stay or weakness like women, children and their like as it came at the end of the ayah of emigration.
Wer zur Auswanderung fähig ist, seine Religion aber nicht offen zeigen kann und auch nicht imstande ist, die von ihm geforderten islamischen Pflichten zu erfüllen, für den ist die Auswanderung aufgrund dessen, was im Vers über die Auswanderung steht, verpflichtend. Allah (SWT) sagt:
Whoever is capable of emigration and unable to show his deen and neither is he able to perform the Islamic rules required from him, then emigration is obligatory upon him due to what came in the ayah of emigration. Allah (swt) said:
„Gewiss, diejenigen, die die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht getan haben, werden sie fragen: ‚In welcher Lage wart ihr?‘ Sie werden antworten: ‚Wir waren schwach und unterdrückt auf der Erde.‘ Sie werden sagen: ‚War denn die Erde Allahs nicht weit genug, dass ihr darin hättet auswandern können?‘ Ihre Bleibe ist die Hölle, und welch schlimmes Ziel!“ [TMQ 4:97]
“Verily those whom the angels take in death while they are oppressing themselves. They said: ‘In what (situation) were you?’ They reply: ‘We were weak and oppressed in the earth.’ They say: ‘Was not the earth of Allah spacious enough for you to emigrate therein?’ For them is the abode of Hell, and what an evil destination!” [TMQ 4:97]
Die Anweisung hier bedeutet den Befehl, und sie stammt aus der Form der Aufforderung, als hätte Er (SWT) gesagt: „Wandert darin aus.“ Die Aufforderung in diesem Vers ist mit Nachdruck formuliert und mit einer schweren Drohung für denjenigen verbunden, der die Auswanderung unterlässt. Es handelt sich also um eine bestimmte Aufforderung, die anzeigt, dass die Auswanderung in dieser Lage für den Muslim verpflichtend ist und dass er sündigt, wenn er nicht auswandert. Was denjenigen betrifft, der zur Auswanderung fähig ist, aber seine Religion ausüben und die von ihm geforderten Vorschriften der Scharia erfüllen kann, so ist die Auswanderung empfohlen, nicht verpflichtend. Dass sie empfohlen ist, liegt daran, dass der Gesandte (ﷺ) vor der Eroberung zur Auswanderung aus Makkah aufforderte, als es ein Land des Unglaubens war, und dazu kam ein eindeutiger Vers. Allah (SWT) sagt:
The information here means the command and it is from the language of request as if He (swt) said: Emigrate therein. The request in this ayah is linked with emphasis and linked with a severe threat upon leaving emigration. So it is a decisive request which indicates that emigration in this situation is obligatory upon the Muslim and he sins if he does not emigrate. As for the one able to emigrate but is capable to manifest his deen and perform the Shar’a rules requested from him, emigration is recommended not obligatory. As for it being recommended, this is because the Messenger (saw) would encourage emigration from Makkah before the conquest when it was Dar al-Kufr and there came explicit ayah about that. Allah (swt) said:
„Gewiss, diejenigen, die geglaubt haben und die auf dem Weg Allahs ausgewandert sind und gekämpft haben, die hoffen auf die Barmherzigkeit Allahs, und Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.“ [TMQ 2:218]
“Verily those who believe and those who fought in the way of Allah, those are the ones hoping for the mercy of Allah and Allah is forgiving, merciful” [TMQ 2:218].
Und Er (swt) sprach:
And He (swt) said:
„Diejenigen, die geglaubt, ausgewandert sind und mit ihrem Hab und Gut sowie ihrem Leben auf dem Weg Allahs gekämpft haben, haben einen höheren Rang bei Allah, und sie sind die Erfolgreichen.“ [TMQ 9:20]
“Those who believe and emigrated and fought in the way of Allah with their lives have greater rank before Allah and those are the successful ones” [TMQ 9:20].
Und Er (swt) sagte
And He (swt) said
„Diejenigen aber, die glaubten, aber nicht auswanderten, für die besteht keine Wilaya von dir ihnen gegenüber, bis sie auswandern. Und wenn sie dich um Unterstützung in der Religion bitten, so ist es dir eine Pflicht, sie zu unterstützen, außer gegen ein Volk, zwischen dem und euch ein Mithaq besteht – ein Bündnisvertrag gegenseitigen Beistands.“ [TMQ 8:72]
“As for those who believed and did not emigrate then you have no (wilayah) with them in anything until they emigrate. And if they ask your support in the deen, support is obliged upon you except with a people whom between you and them is a (mithaq)- treaty of mutual alliance” [TMQ 8:72].
Und Er (swt) sprach:
And He (swt) said:
„Diejenigen, die danach glaubten, auswanderten und zusammen mit euch kämpften, die gehören zu euch“ [TMQ 8:75].
“Those who believed afterwards and emigrated and fought together with you, those are of you” [TMQ 8:75].
All dies ist ausdrücklich eine Aufforderung zur Auswanderung. Dass sie nicht verpflichtend sei, lässt sich damit begründen, dass der Gesandte Allahs ﷺ denjenigen unter den Muslimen, die in Makkah blieben, seine Zustimmung gab. Überliefert ist, dass Nu’aim An-Nahham, als er vorhatte, auszuwandern, zu seinem Stamm, den Banu Adiyy, kam und ihm sagten:
All this is explicit in requesting emigration. As for it not being obligatory, the Messenger (saw) did consent to those who remained in Makkah of the Muslims. It is narrated that when Nu’aim An-Nahham intended to emigrate his people, Banu Adiyy, came and said to him
„Bleib bei uns, dann bist du auf deiner Religion, und wir werden jeden davon abhalten, dir zu schaden, der dies beabsichtigt. Und du wirst uns mit dem versorgen, womit du uns auch früher versorgt hast." Er pflegte die Waisen der Banu Adiyy und ihre Witwen zu betreuen. Daher verschob er die Auswanderung und wanderte erst später aus. Der Prophet ﷺ sagte zu ihm: „Dein Volk war besser zu dir als mein Volk zu mir. Mein Volk hat mich zum Verlassen gezwungen und wollte mich töten, während dein Volk dich beschützt und (Schaden von) dir ferngehalten hat." Er sagte: „O Gesandter Allahs, vielmehr hat dein Volk dich zum Verlassen gezwungen, um dem Gehorsam gegenüber Allah und dem Kampf gegen Seine Feinde zu folgen, doch mein Volk hat mich von der Auswanderung und dem Gehorsam gegenüber Allah abgehalten."
Reside with us and you are upon your deen, and we will prevent anyone intending to harm you. And you will suffice us with whatever you used to suffice us in. He used to supervise the orphans of Banu Adiyy and their widows. So he delayed emigration then emigrated afterwards. The Prophet (saw) said to him: Your people were better to you than my people to me. My people forced me to leave and wanted to kill me, while your people protected you and prevented (harm from reaching) you. He said: O Messenger of Allah, rather your people forced you to leave to the obedience of Allah and fighting His enemies, but my people hindered me from emigration and the obedience of Allah.”
Dies alles bezieht sich auf Dar al-Kufr, also ein Land des Krieges, so wie es ist, unabhängig davon, ob seine Bewohner Muslime oder Ungläubige sind, denn der Status des Landes unterscheidet sich nicht nach seinen Bewohnern, sondern nach dem System, nach dem es regiert wird, und dem Schutz, durch den seine Menschen gesichert sind. Demnach gibt es keinen Unterschied zwischen Indonesien und dem Kaukasus oder zwischen Somalia und Griechenland. Ausgenommen ist derjenige, der in der Lage ist, seine Religion auszuüben und die vorgeschriebenen Regeln der Scharia zu befolgen, und der dadurch imstande ist, das Dar al-Kufr, in dem er lebt, in Dar al-Islam zu verwandeln. Ihm ist es in dieser Situation verboten, aus dem Dar al-Kufr in das Dar al-Islam auszuwandern. Dies gilt gleichermaßen, ob er die Fähigkeit selbst besitzt, ob seine Gruppe mit den Muslimen in seinem Land organisiert ist, ob er die Hilfe von Muslimen außerhalb seines Landes sucht, ob er mit dem Islamischen Staat zusammenarbeitet oder ob er andere Mittel nutzt. Es ist ihm zur Pflicht, darauf hinzuwirken, das Dar al-Kufr in Dar al-Islam zu verwandeln, und ab diesem Zeitpunkt ist es ihm verboten, daraus auszuwandern. Der Beweis dafür ist, dass, wenn im Land, in dem er lebt und das vom Unglauben regiert wird, Ungläubige wohnen, es den Muslimen obliegt, gegen sie zu kämpfen, bis sie Muslime werden oder die Dschizya zahlen und vom Islam regiert werden. Dies ist ihm auch in seiner Eigenschaft als Muslim auferlegt, und in seiner Stellung als jemand, der den Ungläubigen am nächsten steht und zu den dem Feind Nächsten gehört. Wenn die dort Lebenden Muslime sind, die von etwas anderem als dem Islam regiert werden, also vom System des Unglaubens, so ist es den Muslimen geboten, gegen ihre Herrscher zu kämpfen, bis sie nach dem Islam regieren. Dies ist ihm auch auferlegt in seiner Stellung als einer der Muslime, die vom Unglauben regiert werden. Auf jeden Fall ist ihm der Kampf zur Pflicht gemacht, und die Vorbereitung darauf, sofern er dazu fähig ist. Die Lage des Muslims, der im Dar al-Kufr lebt, fällt nicht außerhalb dieser beiden Situationen: Entweder ist er einer von denen, für die der Dschihad gegen die Ungläubigen in seiner Nähe verpflichtend ist, oder einer von denen, für die der Kampf gegen den herrschenden Machthaber, der nach Kufr regiert, verpflichtend ist. In diesen beiden Situationen gilt sein Verlassen des Dar al-Kufr, das nicht nach dem Islam, also nach Kufr, regiert wird, als Flucht vor dem Dschihad an einem Ort, an dem er ihm verpflichtet ist, oder als Flucht vor dem Kampf gegen den, der nach Kufr regiert; beides sind große Sünden vor Allah (SWT). Demnach ist es demjenigen, der imstande ist, das Dar al-Kufr in ein Dar al-Islam zu verwandeln, nicht erlaubt, es auszuwandern, solange er die Fähigkeit besitzt, es in ein Dar al-Islam zu verwandeln. Dasselbe gilt für die Türkei, Spanien, Ägypten und Albanien, ohne Unterschied zwischen ihnen, solange sie vom System des Kufr beherrscht werden.
All this is in relation to Dar al-Kufr i.e. a land of war as it is irrespective of its residents being Muslims or disbelievers since the rule of the land does not differ according to the residents but rather differs by the system which it rules with and the security by which its people are secured. Accordingly there is no difference between Indonesia and the Caucasus or between Somalia and Greece. Except for the one able to manifest his deen and perform the requested Shar’a rules where he is able to change the Dar al-Kufr wherein he resides to Dar al-Islam; it is forbidden for him in this situation to emigrate from Dar al-Kufr to Dar al-Islam. This is the same whether he possesses the ability himself or his group structure with the Muslims in his land or by seeking assistance of Muslims outside his land or by cooperation with the Islamic State or any (other) means. It is obligatory upon him to work to make Dar al-Kufr into Dar al-Islam and at that point it is forbidden for him to emigrate from it. The evidence for this is that if there reside disbelievers in the land within which he lives and is ruled by kufr, it is obliged upon Muslims to fight its people until they become Muslims or pay the jizyah and be ruled by Islam. This is also obliged upon him in his attribute as a Muslim and in his consideration as one whom the disbelievers are next to and of those who are closer to the enemy. If those residing therein are Muslims and they are ruled by other than Islam i.e. by the system of kufr, it is obliged upon Muslims to fight their rulers until they rule by Islam. This is also obliged upon him in his consideration as one of the Muslims who is ruled by kufr. So in any case, fighting is obliged upon him and preparing for fighting if he is capable of it. The situation of the Muslim who lives in Dar al-Kufr does not go out of one of these two situations, so he is either of those upon whom jihad is obliged against the disbelievers near him or of those upon whom fighting the ruler ruling by kufr is obliged. In these two situations, it is considered that his leaving the Dar al-Kufr which rules by other than Islam i.e. by kufr as fleeing from the jihad from a place wherein it is obliged upon him or fleeing from fighting the one who rules by kufr, both of which are great sins before Allah (swt). Accordingly it is not allowed for the one capable of changing Dar al-Kufr into Dar al-Islam to emigrate from it as long as he possesses the capability to change it into Dar al-Islam; this is the same in Turkey, Spain, Egypt and Albania without difference between them as long as they are ruled by the system of kufr.