20.2 Die Bedeutung der Aufsicht des Khalifah über die Führung der Armee
20.2 The Meaning Of The Khalifah Supervising The Army's Leadership
Der Khalif ist der allgemeine Führer der Muslime, um die islamischen Schar'ia-Regeln zu etablieren und die islamische Da'wa in die Welt zu tragen. Die Etablierung der Schar'ia und das Tragen der Da'wa in die Welt sind also die beiden Angelegenheiten, um derentwillen das Amt des Kalifats existiert; beide sind daher das Werk des Amtes des Kalifats. Es ist niemandem erlaubt, diese beiden zu beaufsichtigen außer dem Khalifen, und es ist dem Khalifen nicht gestattet, jemanden einzusetzen, der an seiner Stelle beide beaufsichtigt, denn sie sind die beiden Angelegenheiten, auf die sich die Bay'a bezieht und bei denen der Bay'a-Vertrag auf seine Person geschlossen wird. Daher ist es ihm nicht erlaubt, jemand anderen mit der Ausführung der Arbeit zu beauftragen, auf die sich der Vertrag bezog. Dies liegt daran, dass jeder Vertrag, der auf die Person des Vertragspartners geschlossen wurde, wie beim Angestellten, Bevollmächtigten und Teilhaber, es ihm nicht erlaubt macht, jemand anderen mit der Ausführung der Arbeit zu beauftragen, auf die sich der Vertrag bezog. Wenn der Kalifatsvertrag auf eine bestimmte Person geschlossen wird, ist es dieser Person nicht erlaubt, jemand anderen an ihrer Stelle einzusetzen für das, worauf sich der Kalifatsvertrag mit ihrer Person bezog, nämlich die allgemeine Führung der Muslime zur Etablierung der Schar'ia-Regeln und zum Tragen der Da'wa.
The Khalifah is the general leader of the Muslims in order to establish the Islamic Shar’a rules, and carry the Islamic da’wah to the world. So establishing the Shar’a and carrying the da’wah to the world are the two matters for the sake of which the post of the Khilafah exists; so both of them are the work of the post of the Khilafah. It is not correct for anyone to supervise them other than the Khalifah nor is it allowed for the Khalifah to establish someone who would supervise both of them instead of him because they are the two matters upon which the bay’ah is given and the bay’ah contract takes place upon his person. So he is not allowed to delegate someone else to perform the work upon which the contract took place. This is because each contract which occurred upon the contractor’s person like the employee, agent and partner it is not permitted for him to delegate someone else to perform the work over which the contract took place. When the Khilafah contract occurs upon a specific person, it is not allowed for this person to delegate someone else to stand in his place in what the Khilafah contract occurred upon his person, which is the general leadership of Muslims to establish the Shar’a rules and carry the da’wah.
Demnach wird hiermit verdeutlicht, dass das Tragen der Da'wah der Zweck ist, zu dem das Kalifat errichtet wurde, das heißt, die Existenz des Kalifats besteht, so wie es ist, um sie auszuführen. Es ist nicht erlaubt, dass jemand außer dem Kalifen sie beaufsichtigt, obwohl es für jeden Muslim gültig ist, sie auszuführen. Daher gilt: Das Tragen der Da'wah ist, auch wenn sie für alle Muslime verpflichtend ist und jeder Einzelne sie ausführen kann, dennoch von niemandem zu beaufsichtigen außer vom Kalifen.
Accordingly this clarifies that carrying the da’wah is what the Khilafah was established for i.e. the existence of the Khilafah, as it is, exists in order to perform. It is not permitted for other than the Khalifah to supervise it even though it is valid for each Muslim to perform it. Therefore the carrying of the da’wah, even if it is obligatory upon all Muslims and every individual can perform it; nevertheless, none can supervise it except the Khalifah.
Die Aufsicht des Khalifen über die Verbreitung der Da'wah hat eine bestimmte Methode, nämlich den Dschihad; und der Dschihad besteht nur mit dem Vorhandensein der Mudschahidin, der Macht, die für den Kampf bereitgestellt wird, und des Kampfes selbst. Daher ist das Bestehen der Armee, ihre Vorbereitung und die Arbeit, die sie verrichtet, die Methode der Verbreitung der Da'wah in der Welt. Dementsprechend ist es der Khalif, der die Führung der Armee beaufsichtigt, da er derjenige ist, der die Verbreitung der Da'wah beaufsichtigt, also derjenige, der den Dschihad beaufsichtigt. Er, und kein anderer, beaufsichtigt somit die Führung der Armee. Die Aufsicht über die Führung der Armee bedeutet nicht, deren Verwaltung zu übernehmen, sie auszubilden oder irgendeine technische Angelegenheit innerhalb von ihr zu übernehmen; diese sind vielmehr nur Stile und Mittel. Der Khalif beaufsichtigt ihre Angelegenheiten zwar mit allgemeiner Aufsicht, führt dies aber nicht selbst aus. Vielmehr bedeutet die Aufsicht über die Armee, deren Aufstellung, Vorbereitung und die Aufsicht über die Ausführung ihrer Arbeit zu beaufsichtigen. Dies liegt daran, dass der Soldat, der dem Dschihad zugehörig ist, also der Mudschahid, die Stärke, die bereitgestellt wird, um den Feind in Schrecken zu versetzen, und der Kampf selbst zu den Handlungen des Dschihad zählen; dementsprechend hat Allah (swt) sie geboten, als Er den Dschihad gebot, und der Kampf selbst ist Dschihad. Daher ist die Aufsicht über die Mudschahidin, ihre Ausbildung und ihre Durchführung des Kampfes allein dem Khalifen vorbehalten und niemandem sonst. Die Bedeutung der Führung der Armee durch den Khalifen ist also, dass er, und kein anderer, die Planung der Politik beaufsichtigt, die sich auf die Schaffung der Armee, ihre Vorbereitung und Stärkung sowie auf ihre Aufgabenerfüllung, also den Kampf, bezieht. Ferner beaufsichtigt er, und kein anderer, die unmittelbare Aufsicht über die Ausführung dieser Politik. Daher ist es der Khalif, der die Planung der gesamten militärischen Politik, innerhalb wie außerhalb, und die Planung der Kriegspolitik, innerhalb wie außerhalb, beaufsichtigt; und es ist unter keinen Umständen zulässig, dass jemand anderes dies beaufsichtigt. Ja, es ist ihm erlaubt, sich bei der Planung dieser Politik und der Überwachung ihrer Umsetzung von jedem helfen zu lassen, den er möchte, doch es ist ihm auf keinen Fall erlaubt, die Aufsicht darüber jemand anderem zu überlassen. Dies ist die Bedeutung der Aufsicht des Khalifen über die Führung der Armee. Es ist niemandem außer dem Khalifen erlaubt, diese Führung in irgendeiner Weise zu beaufsichtigen.
The Khalifah’s supervision of the carrying of the da’wah has a specific method which is jihad; and jihad only exists with the presence of the mujahideen, the power which is prepared for fighting and the fighting itself. Therefore the existence of the army, its preparation and the work which it performs is the method of carrying of the da’wah to the world. Accordingly it is the Khalifah who supervises the leadership of the army since he is the one who supervises the carrying of the da’wah so he is the one who supervises the jihad. So he, not any other, supervises the leadership of the army. The supervision of the army leadership is not undertaking its administration, training or undertaking any technical matter within this rather these are all styles and means. The Khalifah, even though he supervises its affairs with a general supervision, does not perform this. Rather supervising the army is supervising its formation, preparation and supervising the matter of undertaking its work. This is because the soldier who is attached to jihad (i.e.) the mujahid, the strength prepared to terrorise the enemy and the fighting are considered of the actions of jihad so accordingly Allah (swt) commanded them when He commanded the jihad; and the fighting itself is jihad. Therefore the supervision of the mujahideen, their training, and their performing the fighting is only for the Khalifah and no one else. So the meaning of the Khalifah’s leadership of the army is that he supervises, not anyone else, the planning of policy related to creating the army, preparing and strengthening it, and the policy related to its performing its work i.e. fighting. And (also) that he supervises, not anyone else, the direct supervision of the execution of this policy. Therefore it is the Khalifah who supervises planning all military policy, internal and external, and planning the war policy, internally and externally; and it is absolutely not correct for anyone else to supervise this. Yes, it is permitted for him to seek assistance from whoever he wishes in planning this policy and supervising its execution, but he is absolutely not allowed to leave someone else to supervise it. This is the meaning of the Khalifah’s supervision of the army’s leadership. It is not allowed for other than the Khalifah to supervise this leadership in any way whatsoever.
Es gibt zwei Fragen, die sich aus der Stellung der Armee ergeben: zum einen hinsichtlich ihrer Funktion als Macht, mit der der Dschihad geführt wird, in ihrer Eigenschaft als die einzige Methode, mit der der Kalif die Verbreitung der Da'wah überwacht, und zum anderen hinsichtlich ihrer Funktion als Macht, die die Autorität des Khilafah, also des Staates, im Inneren wie nach außen schützt. Was die Frage betrifft, die sich aus der Stellung der Armee als Macht ergibt, mit der der Dschihad geführt wird, in ihrer Eigenschaft als vom Kalifen überwachte Methode der Verbreitung der Da'wah, so ist dies eine Frage der Außenpolitik des Staates, in der die Armee und militärische Erwägungen keinen Platz haben. Denn die Außenpolitik des Islamischen Staates beruht darauf, die Da'wah in die Welt zu tragen, und da die Methode, mit der der Kalif die Verbreitung der Da'wah überwacht, allein im Dschihad liegt, befindet sich der Islamische Staat in einem permanenten Zustand des Dschihad. Dementsprechend glaubt die gesamte islamische Umma, dass ein Krieg zwischen ihr und den übrigen Staaten jederzeit möglich ist, und dass die Politik des Staates auf einer ständigen Vorbereitung auf den Dschihad beruhen muss. Da das praktische Kämpfen nur erlaubt ist, nachdem ihnen zuvor die islamische Da'wah auf eine Weise vermittelt wurde, die die Aufmerksamkeit erregt, zielt die Politik des Islamischen Staates darauf ab, zwischen ihm und anderen Staaten eine Lage zu schaffen, die die Vermittlung des Islam an Völker und Nationen auf eine Weise ermöglicht, die Aufmerksamkeit erregt; und dies beruht auf der Bereitschaft, jederzeit in den Krieg einzutreten, falls die Verbreitung der Da'wah dies erfordert. Die Schaffung einer Lage, die die Vermittlung der islamischen Gedanken und Regeln auf aufmerksamkeitserregende Weise ermöglicht, ist eine unumgängliche Angelegenheit, denn sie gehört zu den Regeln des Dschihad und ist die grundlegende Bedingung für die Eröffnung praktischer Kampfhandlungen. Daher ist es dem Kalifen geboten, diese Lage zu schaffen, und es obliegt ihm, mit dem größtmöglichen Einsatz seiner Fähigkeiten auf ihre Schaffung hinzuwirken. Er muss das Geld ausgeben, das nötig ist, um sie aufzubauen, so wie er Gefahren auf sich nehmen muss, um zu erobern, die Macht des Islam zu verteidigen oder das heilige Anvertraute der Muslime zu schützen. Dementsprechend sind die Steigerung der militärischen Stärke, die Aufmerksamkeit für die militärische Vorbereitung und die volle Aufmerksamkeit für militärische Bewertungen wesentliche Elemente, um diese Lage zu schaffen und zu bewahren, da die militärische Stärke der alleinige Schild gegen die Stärke des Unglaubens und der unglaubigen Staaten ist. Dies ist es, was der Armee oder der militärischen Macht Einfluss auf die Aufsicht des Khalifen über die Verbreitung der Da'wah verleiht; das heißt, die Armee und die bewaffnete Macht haben Einfluss auf die Außenpolitik, da sie deren Pfeiler sind, von denen eine Gefahr für die Außenpolitik ausgeht, d. h. für die Aufsicht des Khalifen über die Verbreitung der Da'wah. Dementsprechend ist es verpflichtend, die Wirklichkeit des Sachverhalts hinsichtlich des Einflusses der Armee auf die Aufsicht des Khalifen über die Verbreitung der Da'wah zu verstehen, also hinsichtlich der Gefahr, die daraus für die Außenpolitik des Staates entsteht. Wird diese Gefahr nicht in ihrer Wirklichkeit erkannt, führt dies entweder zum Stillstand der Verbreitung der Da'wah in der Welt oder zu Verwirrung und Zusammenbruch der Außenpolitik. Der Aufbau der militärischen Stärke des Islamischen Staates ist nicht bloß eine defensive Vorbereitung; vielmehr ist er eine verpflichtende Angelegenheit, die unumgänglich ist, damit der Khalif das ausführen kann, worauf die Muslime ihm den Treueid geleistet haben, nämlich dass der Staat das ausführt, wozu Allah (swt) ihn verpflichtet hat, nämlich die Verbreitung der Da'wah. Oder, mit anderen Worten: damit der Staat seine Außenpolitik so betreibt, wie Allah (swt) es ihm geboten hat, und diese Politik so bewahrt, dass sie sich richtig und ertragreich weiterbewegt. Daher ist der Aufbau der militärischen Stärke, abgesehen davon, dass sie die einzige Rüstung der Umma gegen den Schrecken kriegerischer Ungläubiger und ihres möglichen Angriffs ist, die einzige Methode, die Außenpolitik des Staates zu einer islamischen Politik zu machen.
Obwohl der Islamische Staat zwangsläufig verpflichtet ist, durch einen starken militärischen Apparat militärische Stärke aufzubauen, bedeutet dies nicht, dass militärische Erwägungen die Außenpolitik des Staates beherrschen, noch dass der militärische Apparat, sei es in großem oder geringem Maße, Einfluss auf die Außenpolitik hat. Dies liegt daran, dass die militärische Meinung die Meinung eines bestimmten Fachgebiets ist, die von denjenigen stammt, deren Aufgabe es ist, dem Staat militärische Exzellenz zu garantieren, falls es zum Krieg zwischen ihm und anderen Staaten kommt. Natürlich und praktisch umfasst ihre Meinung alle Vorsichtsmaßnahmen; doch ist es nicht erlaubt, dass sie über ihre Geltung als bloßer Rat hinausgeht, und ebenso wenig, dass sie über den Rat von Fachleuten eines bestimmten Berufs hinausgeht, deren Denken in dieser Angelegenheit nicht über einen bestimmten Aspekt hinausreicht. Dementsprechend ist es nicht richtig, diesem Rat in allem zu folgen, ob im Kleinen oder im Großen; ebenso wenig ist es richtig, ihn anders zu berücksichtigen als an dem Platz, den er innerhalb einer allgemeinen Betrachtung der Außenpolitik einnimmt. Er wird nur in seiner fachlichen Expertise übernommen, das heißt, er wird übernommen, wenn es um seine fachliche Expertise geht, und das, was innerhalb dieser Expertise übernommen wird, nur an seinem Platz in der Außenpolitik; es ist Rat und keine Beratung. Das heißt, der Khalifah sucht ihn, wenn er die Außenpolitik prüft, und es ist erlaubt, ihn anzuhören, wenn er bloß zum Anhören vorgetragen wird, unter der Bedingung, dass man sorgfältig auf die Außenpolitik achtet und sorgfältig auf den Platz achtet, den dieser Rat in den Beschlüssen der Außenpolitik einnimmt. Es ist nicht erlaubt, ihm mehr Gewicht beizumessen als das, was ein bloßer Rat ist. Denn wenn er dies nicht tut und ihm größere Bedeutung beimisst, als es einem bloßen Rat zukommt, wird die Außenpolitik ohne jeden Zweifel in Gefahr geraten: entweder durch Verwirrung oder Zusammenbruch der Außenpolitik oder durch das Stocken der Ausübung der Da'wah. Ja, es könnte sogar noch mehr geschehen, denn es könnte zum Sturz des Staates und zur Belagerung aus dem Gebiet führen, über das sich seine Autorität erstreckt. Daher ist es nicht erlaubt, der militärischen Meinung mehr Gewicht beizumessen, als dass sie lediglich ein Ratschlag ist.
However even though the Islamic State is inevitably obliged to build military strength via a strong military apparatus, this does not mean that military considerations dominate over the State’s foreign policy nor that the military apparatus has influence, whether big or small, over the foreign policy. This is because the military opinion is an opinion by a specific profession emanating from those whose job is to guarantee the State a military excellence if war occurs between it and other States. Naturally and practically, their opinion encompasses all precautions; but it is not permitted that it exceeds in its consideration as being advice only; nor is it permitted to exceed being the advice of persons in a specific profession whose thought does not exceed a specific aspect in this subject. Accordingly it is not correct to follow this advice in everything, small or large; nor is it correct to study it except in the place it occupies in a general study of foreign policy. It is adopted in its technical expertise only, so it is taken when it is its technical expertise and what is taken within it in its place in the foreign policy; it is advice and not consultation. That is, the Khalifah seeks it when he studies foreign policy and it is permitted to listen to it when it is said for mere listening on condition that it is in the situation of careful attention to the foreign policy and careful attention to the place of this advice in the resolutions of the foreign policy. It is it allowed to give it more (regard) than that. This is because if he does not do this, and gives it greater consideration than it being mere advice, there will without any doubt be danger to the foreign policy; either confusion or tumbling down in the foreign policy or the halting of the carrying of the da’wah. Infact, there could be more than that as there could result tumbling down of the State and siege from the area upon which its authority is spread. Therefore it is not allowed to give the military opinion more (regard) than being merely advice.
Wenn Soldaten ihre Aufgabe in ihrer militärischen Funktion erfüllen, tun sie dies als Fachleute. Sie beziehen in ihre Überlegungen weder den Nutzen der öffentlichen Meinung der Welt ein noch die Frage, ob die Einladung zum Islam in einer Weise überbracht wurde, die Aufmerksamkeit erregt, noch ihren Einfluss auf die Begegnung mit dem Feind. Sie versuchen nicht, die gewaltigen Möglichkeiten der geistigen und moralischen Stärke in ihre Abwägungen aufzunehmen; ebenso wenig bemühen sie sich zu verstehen, was die Träger der Da'wah tun, die in feindlichen Ländern leben oder dorthin gehen, um Da'wah zu betreiben. Sie verstehen weder diplomatische Mittel noch den großen Einflusswert politischer Handlungen. Deshalb ist militärisches Denken ein subjektives Denken und kein umfassendes politisches Denken. Wird ihr Rat befolgt, so ist er in seinem Gegenstand wertvoll; erhalten sie jedoch die Befugnis zu handeln und zu entscheiden, und hat ihr Rat irgendeine Form von Zwang, so wird dies ohne Zweifel der politischen Stabilität und Führung schaden. Daher ist es nicht erlaubt, dem militärischen Apparat Einfluss auf die Außenpolitik zu gewähren, und militärische Meinungen dürfen keinen Platz einnehmen, der über den eines bloßen technischen Rates hinausgeht, und nicht den eines allgemeinen Rates.
When soldiers fulfil their work in their military capacity, they fulfil it as people of expertise. They do not permit into their considerations the benefiting from world public opinion or whether the invitation to Islam has been conveyed in a manner capturing attention; and their influence in meeting the enemy. They do not attempt to take into their measurements the redoubtable possibilities in the spiritual and morale strength; nor do they take concern to understand the actions of the da’wah carriers who live in the enemy lands or who go there for da’wah. They do not understand diplomatic means or the great influencing value of political actions. Due to this, military thinking is a subjective thought and not comprehensive political thinking. If their advice is taken it is valuable advice in its subject, but if they are given the authority of action and resolution, and if their advice has any type of compulsion this will without doubt cause harm to political steadiness and conduct. Therefore it is not allowed to permit the military apparatus to have influence in the foreign policy and the military opinions do not occupy a place exceeding their being no more than mere technical advice, not being general advice.
Jedoch bedeutet, die Rolle der Meinungen der Soldaten auf bloße fachliche Beratung zu beschränken, nicht, militärische Einschätzungen zu vernachlässigen; vielmehr bedeutet es nur, dass der Khalifah seine eigenen Einschätzungen über den militärischen Einschätzungen zur Geltung bringen muss. Es obliegt ihm, wenn er den endgültigen Plan entwirft, bereit zu sein, die Verantwortung zu tragen, indem er zu bestimmten Zeiten rein militärische Einschätzungen außer Acht lässt. Er muss die Einschätzungen von Nicht-Soldaten, wie den Mitarbeitern (mu'awwinin), Statthaltern, einflussreichen Persönlichkeiten und Gelehrten, höher gewichten als militärische Einschätzungen. Dennoch muss der Khalifah die Stellung hochrangiger Soldaten im Staat wertschätzen, sei es im Hinblick auf die Verteidigung des Landes oder die Eröffnung des Dschihad gegen die Ungläubigen. Daher ist es ihm und der gesamten Umma geboten, die militärische Stärke zu bewahren, so wie der Einzelne das Geschenk seines Auges bzw. seiner Augen bewahrt. Dennoch sind es die Politiker, nicht die Soldaten, die die Planung der Außenpolitik bestimmen, und sie sind es, die entscheiden, wie man sich auf die Gefahren eines Krieges vorbereitet, wann man in einen Krieg eintreten soll, falls es zu einem kommt, und wann dies geschieht, wie schnell und zu welchem Zeitpunkt. Es ist dem Khalifah geboten, die militärische Macht stets als nachgeordnete Abteilung zu behandeln und nicht zuzulassen, dass der militärische Apparat oder irgendeine Einzelperson die Rolle der nachgeordneten Politik überschreitet.
However, restricting the place of soldiers’ opinions to being mere technical advice does not mean neglecting military evaluations; rather its meaning is only that the Khalifah must make his evaluations dominant over military evaluations. It is upon him, when he plans the final plan to be ready in bearing the responsibility by ignoring purely military evaluations at certain times. He must make the evaluations of non-soldiers such as the assistants (mua’winin), governors, people of influence and scholars as more (worthy) than military evaluations; nevertheless the Khalifah must value the position of high ranking soldiers in the State, whether in respect of defending the land or initiating jihad with the disbelievers. Therefore it is obligatory upon him and the whole Ummah to preserve military strength just like the individual preserves the gift of his eye(s). However it is the politicians, not the soldiers, who dominate the planning of foreign policy and they are the ones to resolve how to prepare to face the dangers of war, when should they enter into war if it occurs and when this occurs how quickly and when. It is obligatory upon the Khalifah to always make the military power a following department and also not to allow the military apparatus, or any individual, to exceed the role of the following policy.
Zur Rolle des militärischen Apparats und seiner Einschätzungen: Was die Art betrifft, wie der Khalifah militärische Einschätzungen bewertet, so genügt es nicht, sie lediglich als rein fachliche Ratschläge anzunehmen und ihnen danach dennoch einen Einfluss auf seine Entscheidungen in der Außenpolitik einzuräumen. Vielmehr müssen militärische Einschätzungen als bloße Ratschläge betrachtet werden, und es ist unmöglich, dass dieser Rat die Außenpolitik beeinflusst, d. h. es ist ihm nicht erlaubt, die Außenpolitik darauf zu gründen, und dieser Rat darf keine wirksame Auswirkung auf sie haben. Es ist verboten, dass militärische Einschätzungen die Außenpolitik beherrschen; vielmehr ist es verpflichtend, militärische Einschätzungen am Rande der Außenpolitik des Staates zu belassen. Militärische Einschätzungen müssen, als militärische Einschätzungen, gleichgültig ob sie von Soldaten oder Zivilisten stammen, von dem Khalifah fernbleiben, wenn er die Außenpolitik plant.
This is in relation to the role of the military apparatus and its opinions. As for how the Khalifah evaluates military evaluations, it is not sufficient to adopt them as no more than mere technical advices then give military evaluations an influence in his decisions on the foreign policy. Rather military evaluations must be considered as mere advise, and it impossible that there is influence of this advice on the foreign policy i.e. it is not allowed for him to base the foreign policy upon it or that it has an effective impact over it. It is forbidden that military evaluations dominate the foreign policy; rather it is obligatory to leave military evaluations at the margin of the State’s foreign policy. Military evaluations must remain, in their being military evaluations whether emanating from soldiers or civilians in a place distant from influencing the Khalifah when he plans the foreign policy.
Militärische Angelegenheiten nehmen eine eigene, greifbare Form an. Man kann Kanonen, Kriegsschiffe, Flugzeuge, Stützpunkte, Atombomben und Raketen sehen, und man lässt sich leicht und ohne Mühe davon überzeugen, welchen Einfluss sie auf Sieg oder Niederlage bei Eroberung oder Belagerung, Vorstoß oder Rückzug haben. Es sind materielle Dinge, deren Ausmaße sich messen lassen; sie haben einen materiellen Einfluss, dessen Ergebnisse wahrnehmbar sind. Das steht im Gegensatz zur geistigen und moralischen Stärke, zu politischem Taktieren sowie zur öffentlichen Meinung in der Region und in der Welt, denn diese sind keine materiellen Angelegenheiten. Ihren Einfluss zu begreifen und ihre Ergebnisse wahrzunehmen fällt nicht leicht, da es unsichtbare und unfühlbare Dinge sind, obwohl sie sehr wichtig sind und in der Außenpolitik und sogar im Krieg und bei der Eroberung eine höhere Bedeutung haben. Daher müssen militärische Einschätzungen in der Außenpolitik am Rande bleiben und dort nachrangig sein, während die geistige Stärke an erster Stelle steht und danach die moralische Stärke vorherrschend ist. Politisches Taktieren und Feinheiten müssen in der Beurteilung einen herausragenden Platz einnehmen, und all dies soll in einer vereinten politischen Stärke zusammengeführt werden, die nicht getrennt wird und unter der Aufsicht eines einzigen Kalifen steht. Daraus lassen sich drei Bedeutungen der alleinigen und praktischen Aufsicht des Kalifen über die Heeresführung ableiten sowie die Gefahr, dem Heer eine formale Führung oder den Oberbefehl zu übertragen, wie es nach einigen Formulierungen geschehen ist.
Military matters take a distinct tangible form. If you are able to see cannons, military ships, planes, bases, nuclear bombs and missiles; and you are able to be convinced easily and without difficulty about their influence in success or defeat in conquest or siege, advance or retreat. These are material things whos dimensions can be measured; they have a material influence whose results are possible to be sensed. This is opposite to spiritual and morale strength, and political manoeuvring and regional and world public opinion as these are not material matters. It is not easy to understand their influence and sense their results since they are intangible things, unseen and unsensed though they are very important and of higher vitality in foreign policy and even in war and conquest. Therefore military evaluations must remain at the margin of foreign policy so as to remain secondary there in whereas spiritual strength comes first and then the morale strength is dominant. Political manoeuvrings and subtleties must have a prominent place in evaluation, and that all these should be collected together in a united political strength which is not subjected to separation, supervised by one Khalifah. From this we can understand three meanings of the Khalifah’s supervision of the army leadership solely and practically, and the danger of giving the army formal leadership or supreme command as has come according to some expressions.
Die Vorherrschaft militärischer Einschätzungen über die Außenpolitik, wie sie von einigen Khulafaa betrieben wurde, hatte einen verheerenden Einfluss: Sie führte dazu, dass die Verbreitung der Da‘wah in die Welt in der zweiten Periode des Abbasidenzeitalters und am Ende des Osmanischen Zeitalters zum Stillstand kam. Die islamischen Eroberungen kamen auf römischem Gebiet an den Grenzen der türkischen Länder auf der Seite von Bilad asch-Scham zum Halt, und in Westeuropa zogen sie sich aus Frankreich zurück und hielten an den spanischen Grenzen inne, obwohl die geistige Kraft stark blieb und die islamischen Gedanken sich im Zeitalter der Konzentration und Konsolidierung befanden. Doch wenn Soldaten ihre Meinung über ihre eigene Stärke und die Stärke des Feindes äußerten und diese Meinungen zur ersten Überlegung machten, ob man in einen Krieg eintreten solle oder nicht, war die entscheidende Maßgabe der Sommer- und Winterfeldzug. So blieb der Dschihad bestehen, indem er nach den Regeln der Scharia handelte, ohne darüber hinaus zu politischen Handlungen oder politischen Bewertungen zu werden. Zur Zeit der Osmanen erreichten die islamischen Heere die Mauern Wiens in Österreich, nachdem sie Europa überrannt hatten, einschließlich Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Albanien und Jugoslawien, sodass sich die Autorität des Islam über all diese Gebiete ausbreitete. Die öffentliche Meinung in Europa war sogar so, dass das islamische Heer nicht besiegt werden könne. Als militärische Einschätzungen infolge der industriellen Revolution, die im 18. Jahrhundert n. Chr. in Europa stattfand, die Außenpolitik zu dominieren begannen, kam die Ausbreitung des Islam zum Stillstand, und der Rückzug begann, der zur vollständigen Zerstörung der Autorität des Islam führte.
Making military evaluations dominant over foreign policy as was done by some Khulafaa had a terrible influence leading to halting the carrying of the da’wah to the world in the second period of the Abbasid age and the end of the Ottoman age. Islamic conquests stopped in the Roman land at the limits of Turkish lands in the side of Bilad AsSham, and in Western Europe they retreated from France and stopped at the Spanish borders despite the fact that the spiritual energy remained strong and Islamic thoughts were in the age of concentration and consolidation. However, when soldiers would give their opinions about their strength and the enemy’s strength, and made these opinions the first consideration in entering war or not, the deciding decision was the summer and winter campaigns so that jihad remained existing in working according to the Shar’a rules without going beyond this to be political actions or political evaluations. In the days of the Ottomans, the Islamic armies reached the walls of Vienna in Austria after sweeping Europe including Greece, Bulgaria, Romania, Albania and Yugoslavia so that the authority of Islam spread over all these quarters. Until the public opinion in Europe was that the Islamic army could not be conquered. When military evaluations dominated foreign policy as an effect of the industrial revolution which occurred in Europe in the eighteenth century CE, the spread of Islam stopped and the ebb began which led to the complete destruction of the authority of Islam.
Dies gilt, insofern die Armee die Macht ist, mit der der Dschihad geführt wird. Dass sie die Macht ist, die die Autorität innen- wie außenpolitisch bewahrt, hängt damit zusammen, dass sie in Bezug auf die materielle Macht das Leben der Autorität ist, d. h. der Herrschaft. Sie ist es, die sie schützt, und sie hat die Fähigkeit, sie zu zerstören, und die Fähigkeit, sie zu errichten, wenn auch nur vorübergehend. Daher nehmen die Armee und die bewaffneten Streitkräfte in der Autorität als Autorität in ihrem Wesen einen wichtigen Platz ein. Dies verleitet dazu anzunehmen, die Armee habe großen Einfluss auf die Autorität. In Wirklichkeit ist es jedoch so: Selbst wenn man zuließe, dass militärische Einschätzungen in der Außenpolitik vertreten sind, indem man ihren Rat einholt, so ist es in keiner Situation erlaubt, dass der militärische Apparat oder irgendeine Einzelperson darin eine Präsenz in der Autorität hat, die über seine Stellung als Soldat hinausgeht. Denn die Autorität ist, selbst wenn sie durch den militärischen Apparat bewahrt wird, für Soldaten darin nicht vorgesehen. Die Autorität ist keine greifbare materielle Macht und hängt auch nicht von materieller Macht ab; vielmehr vollzieht sie lediglich (tanfeedh) das System der Beziehungen in der Gesellschaft und stützt sich auf die Umma bzw. das Volk, da sie in Wirklichkeit in ihm verborgen liegt oder im stärkeren Teil von ihm. Soldaten und der militärische Apparat haben zu ihnen keine Beziehung. Ja, Soldaten übernehmen die Durchführung, und sie kann ohne materielle Macht, d. h. ohne Soldaten, unmöglich bestehen, doch ihre Rolle darin ist die eines Werkzeugs und nichts anderes. Es ist nicht erlaubt, dass ihre Rolle bei der Durchführung die Rolle eines Gewehrs in der Hand eines Soldaten übersteigt, wenn er auf den Feind schießt; d. h. (das Gewehr) hat absolut keinen Willen und keine eigene Meinung dazu. Es ist gefährlich für die Herrschaft (hukm), in irgendeiner Situation Soldaten in der Autorität zu haben, d. h. in der Herrschaft. Gewiss wird jede Rolle für sie darin, und sei sie noch so gering, es zu einem Polizeistaat machen, ähnlich der Rolle von Polizeibeamten gegenüber Gefangenen, und nicht zu einer Autorität, die die Ordnung der Beziehungen ausführt.
This is in as far as the army is the power with which jihad is performed. As for it being the power which stands to preserve the authority internally and externally, this is related to the material power in respect of it being the authority’s life i.e. the rule. It is the one which protects it, and it has the potential to destroy it and the potential to establish it, though only temporarily. Therefore the place of the army and armed forces is an important place in the authority in its essence as an authority. This inspires (one) that the army has a large influence in the authority; however, the reality is that even if it allowed for the military evaluations to have a presence in foreign policy in relation to taking their advice, it is not allowed in any situation for the military apparatus nor for any individual within it to have a presence in the authority more than his being a soldier. This is because the authority, even if it is preserved by the military apparatus, there is no presence for soldiers within it. The authority is not a tangible material power or dependent upon material power; rather it only executes (tanfeedh) the system of relationships in the society and depends upon the Ummah or people since it is concealed in reality within them, or the stronger section among them. Soldiers and the military apparatus have no relationship with them. Yes, soldiers do undertake the execution and it cannot possibly exist without material power i.e. without soldiers, but their role in it is the role of a tool and nothing else. It is not allowed for their role in execution to exceed the role of a gun in a soldier’s hand when he fires upon the enemy; i.e. (the gun) has absolutely no will nor its own opinion regarding that. It is dangerous for the rule (hukm) to have soldiers in the authority i.e. the rule in any situation whatsoever. Verily any role for them within it, however little, will make it a police state like the role of the police officers (in relation) to prisoners, not an authority which executes the organising of relationships.
Jede Funktion, die Soldaten innerhalb der Autorität zukommt, und sei sie noch so klein, wird eine Gefahr für die Herrschaft, den Herrscher und das Wesen des Staates sein. Denn die Herrschaft innerhalb dieser Autorität ist eher der Wahrheit verpflichtet; in ihr gibt es die Bindung an die Scharia, und in ihr verwirklicht sich die Gerechtigkeit. Sie nimmt keine Rücksicht auf materielle Macht im Verhältnis zur Herrschaft, weder für den Herrscher noch für die Beherrschten. Ihre Stärke liegt in ihrer Wahrnehmung der Angelegenheiten des Volkes und seiner Bürger, nicht in den Mitteln der Durchsetzung, über die sie verfügt. Existiert in ihr materielle Macht, verdirbt dies ihr Wesen als Herrschaft und verwandelt sie in bloße absolute Gewalt und Vorherrschaft; an diesem Punkt hört die Wirklichkeit von Herrschaft und Autorität auf zu bestehen. Dementsprechend ist es Soldaten und dem Militärapparat nicht erlaubt, innerhalb dieser Autorität irgendeine Präsenz zu haben; vielmehr müssen sie Werkzeuge in den Händen des Herrschers bleiben, ohne jeglichen freien Willen in Herrschaft oder Meinung, bloße stumme Werkzeuge, frei von allem, was mit Willen, Meinung usw. zusammenhängt. Dies gilt im Hinblick auf die Gefahr für das Wesen der Herrschaft. Was die Gefahr für den Herrscher betrifft, so sind Militärapparat und Soldaten Menschen, in denen der Selbsterhaltungstrieb wirkt, dessen wichtigste Erscheinungsformen die Führungsansprüche sind. Lässt man sie in der Herrschaft präsent sein, und sehen sie sich in der Lage, den Herrscher zu stürzen, während sie ihn und seine Autorität bewahren, werden sie sich einbilden, dass sie die Grundlage der Autorität sind und dass die Autorität des Herrschers von ihnen abhängt. Dies wird in ihnen das Gefühl der Führerschaft aufwühlen und es noch verstärken; zudem befindet sich die materielle Macht in ihren Händen, sodass sie ihm die Herrschaft mit Gewalt entreißen werden. Daher ist es für den Herrscher eine verhängnisvolle Gefahr, dem Militärapparat oder den Soldaten irgendeine Präsenz in der Autorität zu gestatten. Dies geschah im islamischen Staat zur Zeit der Abbasiden und Osmanen. Einige der Kalifen wurden gegenüber den Soldaten schwach, und es dauerte nicht lange, bis diese sie stürzten oder zu ihren Werkzeugen machten. Eine Folge davon war der Niedergang, der in der Herrschaft des Islamischen Staates in den Tagen dieser Khulafaa eintrat.
Any role that exists for soldiers in the authority, however small, will be a danger to the rule, the ruler and the State’s entity. This is because the rule within it is more appropriate for truth, within it there is restriction to the Shar’a and in it justice is realized. It pays no consideration to material power in relation to the rule, neither for the ruler nor the ruled. Its strength is hidden in its perception of the affairs of the people and its citizens, not due to the tools of execution it has. If the material power exists within it, it will spoil its nature as rule and transform it into mere absolute authority and domination; at this point there ceases to exist the reality of the rule and authority.. Accordingly it is not allowed for soldiers and the military apparatus to have any presence within it; rather they must remain tools in the hands of the ruler with absolutely no free will in the rule or opinion but rather mere dumb tools devoid of all that is related to will, opinion etc. This is in relation to its danger to the essence of the rule. As for its danger to the ruler, the military apparatus and soldiers are men within whom is the survival instinct, one of whose most important manifestations is leadership. If they are left to have a presence in the rule, and they see themselves as able to destroy the ruler and that they preserve him and his authority, they will imagine that they are the basis of authority and that upon them depends the ruler’s authority. This will agitate within them the sensation of leadership and add to it; also the material power is in their hands so they will take the rule by force from him. Therefore it is a calamitous danger for the ruler to allow the military apparatus or soldiers any presence in the authority. This occurred in the Islamic State in the time of the Abbasids and Ottomans. Some of the Khulafaa became weak in front of the soldiers, and it was not long before they overthrew them or made them tools in their hands. A result of this was the decline which occurred in the rule of the Islamic State in the days of these Khulafaa.
Was die Gefahr betrifft, die in der Anwesenheit irgendeiner Rolle für Soldaten im Herrschaftsapparat für das Wesen der Umma und das Wesen des Staates liegt, so ist der Islamische Staat aufgrund der Natur des Gedankens, den er trägt, von Feinden umgeben. Die Scharia-Regel, an die der Staat und die Umma sich halten müssen, lautet, dass die ganze Welt entweder eine islamische Heimat oder eine Kriegsheimat ist. Die Länder, die durch den Islam regiert werden und unter dem Schatten der islamischen Flagge stehen, bilden die islamische Heimat; alles Übrige auf der Welt ist Kufr oder Kriegsheimat. Daher ist der Islamische Staat zu jeder Zeit von Feinden umgeben, die auf die Gelegenheit zum Angriff warten. Erhalten Soldaten irgendeine Präsenz in der Herrschaft, so sei ihre Rolle auch noch so klein, ist ihre Aufwiegelung durch die Feinde leichter als die Aufwiegelung von Politikern, da die Natur ihrer Arbeit eine materielle militärische Arbeit ist und es ihnen daher schwerfällt, entfernte Machenschaften und verborgene politische Auswirkungen zu begreifen. Sie können daher dazu aufgestachelt werden, die Herrschaft an sich zu reißen oder die Herrscher zu wechseln, im Austausch gegen einen Gewinn für das Land nach ihrer Meinung oder persönlichen Gewinn für sie selbst. Darin liegt eine Gefahr, die nicht die herrschenden Persönlichkeiten und nicht die Herrschaft selbst betrifft, sondern das Wesen der Umma und das Wesen des Staates, denn das Wesen der Umma ist die Gesamtheit der Menschen zusammen mit der Gesamtheit der Begriffe, Maßstäbe und Überzeugungen. Das Wesen des Staates ist die Gesamtheit der Menschen mit der Befugnis zu herrschen, zusammen mit der Gesamtheit der Maßstäbe, Begriffe und Überzeugungen. Ergreifen die Soldaten aufgrund fremder Aufwiegelung die Herrschaft, so würden in sie, d. h. die Soldaten, Begriffe, Maßstäbe und Überzeugungen eindringen, die nicht die des Staates sind. Dadurch gelangen Mängel in das Wesen des Staates; es könnte sogar der Einfluss kafirischer Staaten eindringen, was zu Auflösung und Niedergang führen wird. Demnach ist die Duldung jeglicher militärischen Präsenz oder Anwesenheit von Soldaten in der Autorität, d. h. der Herrschaft, eine verabscheuungswürdige Gefahr.
As for the danger of the presence of any role for soldiers in the rule to the Ummah’s entity and the State’s entity, the Islamic State due to the nature of the thought it carries is surrounded by enemies. The Shari’ah rule which the State and the Ummah must adhere to is that the whole world is either an Islamic homeland or a war homeland. The lands which rule by Islam and the Islamic flag shades them are the Islamic homeland; everything else throughout the world is Kufr or war homeland. Therefore the Islamic State is surrounded by enemies at all times waiting for the opportunity to attack. If soldiers are given any presence in the rule, however small their role, their incitement by the enemies is easier than the incitement of politicians since the nature of their work is material military work so it is difficult for them to understand remote manoeuvres and hidden political ramifications. Therefore they can be incited to seize the rule or change the rulers in exchange for some gains for the country according to their opinion or personal gains for them. Herein exists danger not to the ruling personalities nor upon the rule itself but upon the Ummah’s entity and the State’s entity because the Ummah’s entity is the collection of people together with the collection of concepts, measurements and convictions. The State’s entity is the collection of people with the authority to rule with the collection of measurements, concepts and convictions. If the soldiers seize the rule due to foreign incitement, there would infiltrate into them, i.e. the soldiers, concepts, measurements and convictions other than those in the State. Therein defects will enter into the State’s entity; there could even enter the influence of Kafir states which will result in dissipation and decline. Accordingly, tolerance for any presence for the military presence or soldiers in the authority i.e. rule is an abominable danger.
Die islamische Umma litt unter der Gefahr, die von der Präsenz von Militärs in der Regierung ausging, durch das, was ihr an Einschleusung von Mängeln in das Gefüge des Staates und der Umma widerfuhr, und dann durch die Vernichtung des Gefüges des islamischen Staates und des Gefüges der islamischen Umma aus der Existenz. In der letzten Periode der Osmanen beeinflussten die Botschaften der kafir-Staaten in Istanbul die Soldaten, bis in den Staatsapparat unislamische Konzepte, Maßstäbe und Überzeugungen eindrangen. Die Rolle von Madhat Pascha und den Offizieren zusammen mit ihm bei der Schaffung dieser Konzepte, Maßstäbe und Überzeugungen gehört zu den herausragendsten Rollen, insbesondere der Putsch, der Abdulhamid zum Khalifen machte, und der Putsch, der Abdulhamid vom Kalifat entfernte und Muhammad Raschad als Khalifen einsetzte. Davor war die Rolle Muhammad Alis in Ägypten groß, als er sich zum französischen Agenten machte, um das islamische Kalifat in Istanbul zu schlagen. Dann die Rolle Mustafa Kemals, der nach der Niederlage des Osmanischen Staates im Ersten Weltkrieg mit den Engländern gegen das Kalifat konspirierte, im Austausch dafür, dass die Khulafaa aus Istanbul entfernt wurden, und der ihm half auf der Friedenskonferenz. Diese von Soldaten übernommenen Rollen erschütterten das Gefüge des islamischen Staates, entfernten ihn dann und entfernten danach das Gefüge der islamischen Umma aus der Existenz. Daher ist es nicht erlaubt, dem militärischen Apparat oder den Soldaten irgendeine Präsenz in der Regierung zu gestatten.
The Islamic Ummah Suffered from the danger of the presence of a role soldiers in authority via what befell it of the infiltration of defects into the entity of the State and Ummah, and then the destruction of the entity of the Islamic State and the entity of the Islamic Ummah from existence. In the last period of the Ottomans, the embassies of the Kafir states in Istanbul influenced the soldiers until there entered in the State apparatus unIslamic concepts, measurements and convictions. The role of Madhat Pasha and the officers together with him in creating these concepts, measurements and convictions is of the most prominent roles, particularly the coup that brought Abdulhamid to be the Khalifah and the coup that removed Abdulhamid from the Khilafah and brought Muhammad Rashad as Khalifah. Before that, the role of Muhammad Ali in Egypt was great in making himself a French agent in striking the Islamic Khilafah in Istanbul. Then the role of Mustapha Kamal, following the defeat of the Ottoman State in World War One, in conspiring with the English in destroying the Khilafah in exchange for removing the Khulafaa from Istanbul and helping him in the peace conference. These roles undertaken by soldiers shook the entity of the Islamic State and then removed it, and then removed the entity of the Islamic Ummah from existence. Therefore it is not allowed to permit the military apparatus or soldiers any presence in authority.