17.9 Die Scharia hat keine bestimmte Person für das Kalifat bestimmt
17.9 The Shar'a Did Not Designate A Specific Person For The Khilafah
Die Ansicht, dass der Gesandte (saw) eine bestimmte Person nach sich als Khalifah bestimmt habe, widerspricht den Texten der Scharia. Und die Aussage, dass der Gesandte ﷺ bestimmte Personen als Khulafaa nach sich bis zum Tag des Gerichts ernannt habe, widerspricht den islamischen Texten noch mehr.
The view that the Messenger (saw) designated a specific person to be the Khalifah after him contradicts the Shari’ah texts. And the statement that the Messenger (saw) nominated certain persons to be Khulafaa after him until the Day of Judgement is even more contradictory to the Islamic texts.
Was die Ungültigkeit der Meinung betrifft, dass der Gesandte ﷺ jemanden nach sich als Kalifen bestimmt habe, so zeigt sich diese auf zahlreiche Weise.
As for invalidating (the opinion) that the Messenger (saw) nominated the Khilafah for someone after him, this is apparent in numerous ways:
Erstens: Dies widerspricht dem Treuegelöbnis (bay'ah), denn die Benennung einer Person bedeutet, den Muslimen mitzuteilen, wer der Khalifah über sie sein wird. Daher wäre der Khalifah bekannt, sodass kein Bedarf mehr bestünde, die bay'ah gesetzlich vorzuschreiben (tashri'), da die bay'ah die Methode zur Einsetzung des Khalifah ist. Wenn er bereits im Voraus eingesetzt wurde, besteht kein Bedarf mehr, die Methode seiner Einsetzung darzulegen, da er tatsächlich bereits eingesetzt ist. Man kann auch nicht sagen, die bay'ah sei das Gelöbnis des Gehorsams gegenüber dem Khalifah, denn die Scharia hat den Gehorsam gegenüber dem Khalifah und den Machthabenden (ulu al-amr) in vielen anderen Texten getrennt vom Text der bay'ah festgelegt. Der Gehorsam wurde den Muslimen ausdrücklich abverlangt; die bay'ah dagegen wurde den Muslimen in anderen Forderungen abverlangt, nicht im Hinblick darauf, dass sie (bloß) Gehorsam sei, obwohl sie die Bedeutung des Gehorsams einschließt, sondern im Hinblick darauf, dass sie ein Vertrag für das Khilafah ist. Ihre Bedeutung in allen Überlieferungen (ahadith), die sie erwähnen, ist nicht Gehorsam, sondern die Übertragung der Führung an denjenigen, dem die bay'ah geleistet wird, und die Vorbereitung, sich dieser Führung zu unterwerfen. Die Bedingung der bay'ah für die Einsetzung des Khilafah zu machen, widerspricht also der Tatsache, dass der Gesandte Gottes ﷺ eine bestimmte Person nach sich als Khalifah benannt hat. Darüber hinaus kamen die Worte der bay'ah in den authentischen (sahih) Überlieferungen in allgemeiner Form (‘aam) ohne Spezifizierung (takhsis) und unbeschränkt (mutlaq) ohne jede Einschränkung (taqyid), für jeden. Hätten sie die bay'ah für eine bestimmte Person bedeuten sollen, wären sie nicht allgemein und unbeschränkt gewesen. Die Worte der Überlieferungen lauten:
First: This contradicts the pledge (bay’ah) since nominating a person means informing the Muslims as to who will be the Khalifah over them. Hence the Khalifah would be known so there would remain no need for legislating (tashri’) the pledge as the pledge is the method of appointing the Khalifah. So if he has already been appointed in advance, there remains no need to demonstrate the method of appointing him as, in fact, he has already been appointed. Nor can it be said that the pledge is the pledge of obedience to the Khalifah since the Shar’a has enunciated the obedience to the Khalifah and those in charge (ulu al-amr) in many other texts distinct from the text of the pledge. Obedience has been explicitly requested from Muslims; as for the pledge, it has been requested from Muslims in other request(s) not in consideration as being (merely) obedience, though it does include the meaning of obedience, but in consideration as being a contract for the Khilafah. Its meaning in all the ahadith that mentioned it is not obedience, rather it is about giving leadership to the one who is pledged and preparing to submit to this leadership. So making the pledge a condition for appointing the Khilafah contradicts the Messenger (saw) nominating a specific person to be Khalifah after him. Moreover, the words of the pledge which came in the correct (Saheeh) ahadith came in a general manner (‘aam) without specification (takhsees), and unrestricted (mutlaq) without any restriction (taqyeed), for anyone. Were they to mean the pledge for a specific person they would not have been general and unrestricted. The word(s) of the ahadith are:
„Wer stirbt, ohne eine Bai'a (Treueverpflichtung) auf seinem Hals zu haben,“
“He who dies without a pledge on his neck,”
„Wer einem Imam die Treue schwört,“
“Whosoever pledges an Imam,”
Und
And
„Ein Mann, der einem Imam die Treue schwört.“
“A man who pledges an Imam.”
Die Auffassung, der Gesandte (ﷺ) habe eine bestimmte Person bestimmt, die nach ihm Khalifah werden sollte, widerspricht der Allgemeinheit und Unbedingtheit des Treueids und hebt sie auf. Daher kann man nicht sagen, dass die ba’yah zwar die Art der Einsetzung des Khalifah sei, die Einsetzung des Khalifah aber von der ba’yah getrennt sei, weshalb der Khalifah zuerst eingesetzt und dann ihm die ba’yah geleistet werde. Man sollte dies nicht sagen, denn die ba’yah ist die Methode zur Einsetzung des Khalifah, und das bedeutet nicht, dass sie genau dasselbe ist wie seine Einsetzung. Man sollte auch nicht sagen, dass es verpflichtend sei, den Khalifah zuerst einzusetzen und seine Einsetzung anzuerkennen, bevor ihm die ba’yah geleistet wird. Dies würde nämlich bedeuten, dass es eine andere Methode zur Einsetzung des Khalifah gibt, wonach die ba’yah lediglich dem Gehorsam dient, während die Ahadith über die ba’yah alle darauf hinweisen, dass sie die Methode zur Einsetzung des Khalifah ist und es keinen anderen Weg gibt. Man bedenke seine (ﷺ) Aussage:
The opinion that the Messenger (saw) designated a specific person to become Khalifah after him contradicts and invalidates the generality and unrestricted nature of the pledge. Therefore, it cannot be said that this means that the ba’yah is the very way of appointing the Khalifah while the appointment of the Khalifah is separate to the ba’yah, this is why the Khalifah is appointed first & then the ba’yah is given to him; one should not say this because the ba’yah is the method of appointing the Khalifah and this does not mean that it is exactly the same as his appointment. Nor should one say that it is compulsory to first appoint the Khalifah and acknowledge his appointment before giving him the ba’yah as this would mean that there is another method for appointing the Khalifah such that the ba’yah is merely for his obedience, whereas the ahadith about the ba’yah all indicate that it is the method to appoint the Khalifah and there is no other way. Consider his (saw) statement:
„Wer stirbt, ohne einen Treueid am Hals zu haben“;
“Whoever dies without a pledge on his neck”;
Es ist ganz eindeutig in seiner Bedeutung, dass wer ohne die Huldigung für seinen Imam zu leisten stirbt, dies in keiner Weise bedeutet, dass wer ohne einem Imam zu gehorchen stirbt. Dies weist darauf hin, dass der Prophet ﷺ in diesem Hadith die Methode der Einsetzung des Kalifen meint und nicht bloßen Gehorsam. Bedenke außerdem auch seine Aussage ﷺ:
It is quite explicit in meaning that whoever dies without appointing his Imam via the pledge and it does not mean in any way whoever dies without obeying an Imam. This indicates that in this hadith the Prophet means the method of appointing the Khalifah and does not mean mere obedience. Also consider his (saw) statement:
„Wenn der Treueid zwei Kalifen gegeben wird, töte den Späteren.“
“When the pledge is given to two Khalifahs, kill the latter”;
Dies ist eindeutig, dass dann, wenn zwei Kalifen eingesetzt werden, der Spätere von beiden zu töten ist. Ebenso sind alle Ahadith des Propheten ﷺ eindeutig hinsichtlich der Methode, einen Kalifen einzusetzen. Die Ahadith des Propheten ﷺ sind eindeutig darin, dass sie nicht bloßen Gehorsam oder uneingeschränkten (mutlaq) Gehorsam meinen; vielmehr meinen sie das Folgen dessen, der als Kalif eingesetzt wurde, wobei ihre Bedeutung ist, dass dies die Methode zur Einsetzung des Kalifen ist. Ferner gibt es nicht einmal einen einzigen authentischen Hadith, weder in der Überlieferung noch im Sinngehalt, der eine andere Methode zur Einsetzung des Kalifen belegt als die Bai'ah.
This is explicit that if two Khalifahs are appointed, kill the later of them. Likewise all ahadith of the Prophet are explicit that it is the method of appointing the Khalifah. The ahadith of the Prophet are explicit in not meaning mere obedience or unrestricted (mutlaq) obedience; rather, they mean following the one appointed as the Khalifah with their meaning that this is the method of appointing the Khalifah. Further, there is not even one authenticated hadith, whether in narration or meaning, which demonstrates a method of appointing the Khalifah other than the ba’yah.
Zweitens: Es sind Überlieferungen vom Gesandten (saw) berichtet worden, die darauf hinweisen, dass es unter den Menschen Streitigkeiten und Auseinandersetzungen über das Kalifat geben wird und einen Wettstreit darum. Hätte es einen Text vom Gesandten (saw) gegeben, der die Ernennung einer bestimmten Person betrifft, so würde in Gegenwart jenes Textes kein Streit entstehen, oder der Gesandte (saw) hätte erklärt, dass die Menschen mit dieser Person streiten würden. Stattdessen kamen Texte, die besagen, dass die Menschen untereinander streiten werden, und sie erläuterten auch die Methode, um diesen Streit beizulegen und die Frage des Kalifats zu klären. Muslim überlieferte in seinem Saheeh: Wahab bin Baqiyyat al-Wasiti überlieferte mir, dass Khalid bin Abdullah al-Juzairi uns von Abu Nadhra von Abu Saeed al-Khudri berichtete, der sagte: Der Gesandte Allahs (saw) sagte:
Second: Ahadith have been narrated from the Messenger (saw) indicating that there will be disputes and contentions among people about the Khilafah and competition over it. If there was a text from the Messenger (saw) concerning the appointment of a (specific) person, there would not arise a dispute in the presence of that text or the Messenger (saw) would state that people would dispute with that person. Whereas the texts came saying that people would dispute between themselves and it also clarified the method to resolve this dispute and settle the issue of the Khilafah. Muslim narrated in his Saheeh: Wahab bin Baqiyyat al-Wasiti narrated to me that Khalid bin Abdullah al-Juzairi told us from Abu Nadhra from Abu Saeed al-Khudri who said: The Messenger of Allah (saw) said:
„Wenn der Treueid zwei Kalifen geleistet wird, so töte den Späteren von ihnen.“
“If the pledge is given to two Khalifahs, kill the latter of them.”
Muslim überliefert auch in seinem Sahih: Zuhayr bin Harb und Ishaq bin Ibrahim haben mir überliefert, wobei Ishaq sagte, es sei uns berichtet worden, und Zuhayr sagte, es sei uns überliefert worden von Jareer, von Al-‘Amash, von Zaid bin Wahhab, von Abdurrahman bin Abdurrabb al-Ka’aba, der sagte: Ich betrat die Moschee, und Abdullah bin ‘Amru bin al-‘Aas saß im Schatten der Ka’aba, und Leute hatten sich um ihn versammelt. Also gesellte ich mich zu ihnen und setzte mich zu ihm. Er sagte: Wir waren mit dem Gesandten Allahs ﷺ auf einer Reise, und wir hielten an einem Lagerplatz, als ein Ausrufer (mu’adhin) des Gesandten Allahs ﷺ das gemeinsame Gebet ankündigte. Da versammelten wir uns alle vor dem Gesandten Allahs ﷺ, der sagte:
Muslim also said in his Saheeh: Zuhayr bin Harb and Ishaq bin Ibrahim narrated to me, with Ishaq saying we were informed and Zuhayr said it was narrated to us by Jareer, from Al-‘Amash from Zaid bin Wahhab from Abdurrahman bin Abdurrabb al-Ka’aba who said: I entered the mosque and Abdullah bin ‘Amru bin al-‘Aas was seated in the shade of the Ka’aba with people gathered around him. So I joined them and sat with him. He said: We were with the Messenger of Allah (saw) in a voyage and we stopped at an encampment when an announcer (mu’adhin) of the Messenger of Allah (saw) announced the collective prayer. So we all gathered before the Messenger of Allah (saw) who said:

„Es gab keinen Propheten vor mir, der nicht verpflichtet gewesen wäre, seine Umma auf das Beste hinzuweisen, das er für sie kannte, und sie vor dem Schlimmsten zu warnen, das er für sie kannte, bis er sagte: Wer einem Imam einen Treueid geleistet hat, indem er ihm die Hand reichte und die Frucht seines Herzens gab, der soll ihm gehorchen, so sehr er kann. Wenn ein anderer kommt, um mit ihm zu streiten, dann schlage dem anderen den Hals ab.“
“There was no Prophet before me except that it was obligatory upon him to guide his Ummah to the best that he knew for them and warn them of the worst he knew for them until he said: Whoever pledged an Imam, giving him the clasp of his hand and the fruit of his heart, should obey him as much as he can. If another comes to dispute with him, strike the neck of the other person.”
Muslim überliefert ebenfalls in seinem Saheeh: Muhammad bin Bashar hat uns berichtet, dass Muhammad bin Ja'far uns berichtet hat, dass Shu'ba uns berichtet hat von Furrat al-Qazzaz, von Abu Hazm, der sagte: Ich blieb fünf Jahre bei Abu Hurayra und hörte ihn vom Propheten ﷺ überliefern, der sagte:
Muslim also narrated in his Saheeh: Muhammad bin Bashar narrated to us that Muhammad bin Ja’far narrated to us that Shu’ba narrated to us from Furrat al-Qazzaz from Abu Hazm who said: I remained with Abu Hurayra for five years and heard him narrate from the Prophet (saw) who said:
„Die Kinder Israels wurden von Propheten geleitet, die ihre Angelegenheiten wie Politiker lenkten (tasusuhum). Sobald ein Prophet starb, folgte ihm ein anderer. Doch nach mir wird es keinen Propheten geben, sondern es werden Khulafaa sein, und zwar viele.“ Sie fragten: „Was befiehlst du uns?“ Er sagte: „Erfüllt die Treuepflicht, einer nach dem anderen.“
“The children of Israel had Prophets taking care of their affairs as politicians (tasusuhum). Whenever one Prophet died, another followed him. However, there will be no Prophet after me but there will be Khulafaa who will be many. They said: What do you command us? He said: Fulfil the pledge one after the other.”
Muslim überliefert in seinem Saheeh: Uthman bin Abu Shayba hat uns berichtet, dass Yunus bin Abu Ya’fur ihnen von seinem Vater berichtete, von Arfaja, der sagte, er habe den Gesandten Allahs ﷺ sagen hören:
Muslim narrated in his Saheeh: Uthman bin Abu Shayba narrated to us that Yunus bin Abu Ya’fur narrated to them from his father from Arfaja who said he heard the Messenger of Allah (saw) saying:
„Wer feststellt, dass alle eure Angelegenheiten unter einem Mann vereint sind, und dabei beabsichtigt, zur Rebellion aufzuwiegeln oder eure Einheit zu spalten, den tötet.“
“Whoever finds when all your affairs have been united under one man, intending to incite rebellion or divide your unity, kill him.”
Das bedeutet, dass das Kalifat das Recht aller Muslime ist, so dass jeder darum streiten kann. Dies steht im Widerspruch zu der Aussage, dass der Gesandte Allahs ﷺ eine bestimmte Person als seinen Nachfolger im Kalifat bestimmt habe.
This means that the Khilafah is the right of all Muslims such that anyone can contend for it. This contradicts the (saying that) the Messenger (saw) nominated a specific person to be the Khalifah after him.
Drittens: Die Ahadith, in denen das Wort Imam im Sinne des Kalifen vorkommt, bringen dieses Wort in unbestimmter Form; und wenn es in bestimmter Form erscheint, dann entweder mit dem bestimmten Artikel („al“) der Gattung oder in Verbindung mit einem Kollektivnomen. Bei den Fällen, in denen es mit „al“ bestimmt ist, handelt es sich nach dem Zusammenhang des Satzes um das „al“ der Gattung. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
Third: The ahadith which came with the word Imam denoting the Khalifah came with this word in an unspecified form; and when it came in an specified one, it either came specified with “the” (“al”) of the species or related to a collective noun. In the possibilities which came specified with “al”, it was the “al” of species by evidence of the sentence. The Messenger said:
„Wer einem Imam die Treue schwört“,
“Whoever pledges an Imam”,
„…stellte sich gegen einen ungerechten Imam"
“…stood against an unjust Imam”,
„Es werden nach mir Imame sein.“
“there will be Imams after me.”
Und er sagte:
And he said:
„Der Imam ist derjenige, der ein Hirte (Ra'i) über die Menschen ist, und er ist verantwortlich für seine Untertanen.“
“The Imam is the one who is a guardian (ra’i) over the people and he is responsible for his citizens”,
Wahrlich, der Imam ist ein Schild, hinter dem man kämpft und durch den man geschützt wird.
“Verily the Imam is a shield from behind whom they fight and by whom they are protected”
und er sagte:
and he said:
„…an den Imam der Muslime“,
“…to the Imam of the Muslims”,
„Die besten eurer Imame“,
“The best of your Imams”,
„…die schlechtesten eurer Imame.“
“…the worst of your Imams.”
All dies deutet darauf hin, dass der Gesandte ﷺ die Frage, wer nach ihm der Khalifah sein würde, offen ließ, ohne eine bestimmte Person festzulegen. Dies wird eindeutig aus seinem Hinweis, dass der Gesandte ﷺ keine bestimmte Person für das Khilafah bestimmte, sondern es als Recht für alle Muslime beließ. Wenn man hinzufügt, dass einige Texte im Pluralausdruck (jam’u) gehalten sind, wird daraus ein klarer Text, der belegt, dass der Imam nicht eine bestimmte Person sein muss.
All this indicates that the Messenger (saw) left the issue concerning who would be the Khalifah after him unspecified without specifying him. This is explicit in its indication that the Messenger (saw) did not designate a specific person for the Khilafah but rather left it as a right for all Muslims. When you add to this that some texts came with the collective (jam’u) language, this becomes a clear text in negating the Imam being a specific person.
Viertens: Die Sahaba (ra) waren zu ihrer Zeit uneins darüber, wer unter ihnen der Kalif sein solle. Diese Uneinigkeit unter den Personen ist ein Beweis dafür, dass der Gesandte (saw) keine bestimmte Person für das Kalifat bestimmt hat. Unter denen, die sich uneinig waren, befinden sich gerade jene, von denen überliefert wird, dass der Gesandte ﷺ ihr Kalifat angekündigt habe, nämlich Abu Bakr (ra) und Ali (ra). Trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten hat keiner von ihnen je behauptet, es gebe einen Text des Gesandten ﷺ, dass das Kalifat ihm zustehe, noch hat einer der Sahaba (ra) behauptet, es gebe einen Text für bestimmte Personen im Allgemeinen. Hätte es einen Text gegeben, so hätten sie einander damit widersprochen; dass sie keinen Text zur Begründung anführten, bedeutet also, dass es keinen Text für eine bestimmte Person als Kalifen gibt. Man sollte auch nicht sagen, es gebe einen Text, der nach ihnen bekannt wurde, aber sie nicht erreicht habe, denn wir nehmen unsere Religion von den Sahaba (ra). Sie sind es, die uns den Koran überliefert und die Hadithe berichtet haben. Gibt es also keinen Text oder irgendeinen Text von den Sahaba (ra), so wird er in keiner Weise anerkannt. Wir nehmen alles an, was von ihnen kam, und verwerfen alles, was nicht von ihnen kam. Hinsichtlich der Frage eines Textes über einen Kalifen nach dem Gesandten ﷺ stellen wir fest, dass alle Sahaba (ra) ohne Ausnahme, einschließlich Abu Bakr (ra) und Ali (ra), darin übereinstimmten, dass es keinen Text für eine bestimmte Person als Kalifen gibt, da sie dies trotz der Notwendigkeit des Sprechens und der Notwendigkeit, den Text zu erwähnen, falls er existiert hätte, nicht erwähnten. Dies deutet auf die Ungültigkeit einer Bestimmung einer Person zum Kalifen durch den Gesandten ﷺ hin. Man sollte auch nicht sagen, das Unterlassen der Erwähnung des Textes sei aus Vorsicht zur Wahrung der Einheit der Muslime geschehen, denn dies hieße, eine Vorschrift Allahs zu verbergen und sie gerade in dem Moment nicht zu verkünden, in dem sie dringend erforderlich war, besonders in einer so wichtigen Angelegenheit für die Muslime. Dieses Verbergen in der Religion Allahs ist nicht denkbar, dass es von den Gefährten (ra) des Gesandten Allahs ﷺ stammt.
„Wenn ich einen Kalifen einsetze, so hat doch einer, der besser war als ich, ebenfalls einen Kalifen eingesetzt, nämlich Abu Bakr. Und wenn ich keinen einsetze, so hat einer, der besser war als ich, auch keinen eingesetzt, nämlich der Gesandte Allahs ﷺ.“
“If I appoint a Khilafah, verily one better than me did appoint a Khalifah i.e. Abu Bakr. And if I do not, then one better than me did not i.e. the Messenger of Allah (saw).”
Muslim berichtete von Ibn Umar, dass Umar ibn al-Khattab (ra) sagte:
Muslim narrated from bin Umar that Umar bin al-Khattab (ra) said:
„Wahrlich, Allah ʿazza wa jall wird die Religion bewahren. Wenn ich keinen Kalifen bestelle, so hat der Gesandte Allahs ﷺ ebenfalls keinen bestellt; und wenn ich einen bestelle, so hat Abu Bakr ebenfalls einen bestellt.“
“Verily Allah ‘azza wa jall will preserve the deen. If I do not appoint a Khalifah, verily the Messenger of Allah (saw) did not appoint; and if I do appoint, verily Abu Bakr did appoint.”
Dies ist ein klarer Text, dass der Gesandte (ﷺ) keinen Kalifen eingesetzt hat. Man sollte auch nicht sagen, dies sei lediglich die Meinung Umars, denn wenn ein Gefährte sagt: „Der Gesandte (ﷺ) hat dies getan oder nicht getan, oder wir waren zu seiner Zeit so, oder es gab zu seiner Zeit dieses und jenes“, dann ist dies ein Hadith, der als Beweis dient, und nicht bloß die Ansicht eines Gefährten. Außerdem sagte Umar dies in Gegenwart und vor den Augen der Sahabah (ra), und Ali (ra) war anwesend; diese Aussage erreichte ihn, und er widersprach ihr nicht, was auf ihre Übereinstimmung mit dem hindeutet, was Umar (ra) überliefert hat.
This is a clear text that the Messenger (saw) did not appoint a Khalifah. Nor should one say that this is Umar’s opinion for when a companion says, ‘The Messenger (saw) did this or did not do this or we were in his time like this or there was in his time such and such’, this is a hadith used as evidence not merely a companion’s view. Moreover, Umar said this within the hearing and sight of the Sahabah (ra), and Ali (ra) was present and this statement reached him and he did not oppose it, which indicates their agreement upon what Umar (ra) narrated.
Dies alles mit Blick auf das Fehlen jedes konkreten Textes, der eine bestimmte Person für das Kalifat festlegt. Was die Texte betrifft, die von denjenigen angeführt werden, die behaupten, es gebe Texte, die eine bestimmte Person bezeichnen, so gehören dazu solche, die anführen, der Gesandte habe Abu Bakr (ra) bestimmt, nach ihm Kalif zu werden, und andere, die anführen, er habe Ali (ra) als Kalifen nach ihm bestimmt. Wir müssen diese vorlegen und ihren Inhalt erläutern.
This is all with respect to the absence of any specific text designating a specific person for the Khilafah. As for the texts brought by those who say that there are texts designating a specific person, among these texts are those brought to indicate that the Messenger appointed Abu Bakr (ra) to become Khalifah after him whereas others are brought to indicate that he appointed Ali (ra) as the Khalifah after him. We must present them and explain their contents.
Was die Texte betrifft, die von denjenigen angeführt werden, die sagen, der Gesandte (ﷺ) habe Abu Bakr (ra) eingesetzt, so teilen sie sich in zwei Gruppen: Der eine Teil enthält Überlieferungen, in denen der Gesandte (ﷺ) Abu Bakr (ra) lobt, wobei darin nichts darauf hinweist, dass der Gesandte (ﷺ) ihn eingesetzt hat. Der andere Teil umfasst Überlieferungen, aus denen manche durch Schlussfolgerung ableiten, dass der Gesandte (ﷺ) Abu Bakr (ra) eingesetzt habe, während andere daraus ableiten, dass er Abu Bakr (ra) lediglich benannt habe. Wir werden ihre Art der Beweisführung anhand einiger von ihnen darlegen, wobei wir darauf hinweisen, dass keine davon über die Bedeutung des Lobes hinausgeht.
„Wahrlich, der mir in seiner Gefährtenschaft und mit seinem Besitz gegenüber am wohlwollendsten war, ist Abu Bakr. Hätte ich einen vertrauten Freund (khaleel) außer meinem Herrn genommen, so hätte ich Abu Bakr genommen; doch statt dessen gibt es die Bruderschaft des Islam und seine Liebe. In der Moschee soll keine Tür mehr offen bleiben, außer der Tür des Abu Bakr.“
“Verily the most gracious of people to me in his companionship and wealth is Abu Bakr. Were I to take an intimate friend (khaleel) other than my Lord, I would have taken Abu Bakr (ra) but instead there is the brotherhood of Islam and its love. There should not remain in the mosque any door but that it should be closed except for the door of Abu Bakr.”
Muslim überliefert diesen Hadith ebenfalls, allerdings mit einem anderen Wortlaut, wenn auch ähnlich wie die genannten. Aus diesem Hadith geht nichts hervor, das einen Menschen dazu bringen könnte zu sagen, dass er Abu Bakr (ra) als Khalifah eingesetzt habe. Er enthält lediglich Lob für Abu Bakr (ra) vom Gesandten (saw), und der Gesandte (saw) hat viele Gefährten namentlich gelobt. Es gibt Ahadith mit Lob für Umar (ra), Uthman (ra), Ali (ra), Sa'd bin Abu Waqqas (ra), Talha (ra), Az-Zubayr (ra), Abu 'Ubaydah bin al-Jarrah (ra), Al-Hassan (ra) und Al-Hussein (ra), Zayd bin Haritha (ra), Usama bin Zayd (ra), Abdullah bin Ja'far (ra), Khadija (ra), Aisha (ra), Fatima (ra), die Tochter des Propheten ﷺ, Umm Salamah (ra), Bilal (ra) und andere. Lob allein deutet keineswegs auf eine Einsetzung zum Khalifah hin.
Muslim also narrated this hadith but with different wording, although similar to these ones. There is nothing in this hadith to make a person say that he appointed Abu Bakr (ra) as Khalifah. All that it contains is praise for Abu Bakr (ra) from the Messenger (saw), and the Messenger (saw) praised many companions by name. There have come ahadith with praise for Umar (ra), Uthman (ra), Ali (ra), Sa’d bin Abu Waqqas (ra), Talha (ra), Az-Zubayr (ra), Abu ‘Ubaydah bin al Jarrah (ra), Al-Hassan (ra) and Al-Hussein (ra), Zayd bin Haritha (ra), Usama bin Zayd (ra), Abdullah bin Ja’far (ra), Khadija (ra), Aisha (ra), Fatima (ra) daughter of the Prophet (saw), Umm Salamah (ra), Bilal (ra) and others. Praise by itself does not in any way whatsoever indicate appointment to be Khalifah.
Was die Ahadith betrifft, aus denen einige die Khilafah des Abu Bakr (ra) ableiteten, so handelt es sich um vier Ahadith, die wir darlegen und in allem, was sie enthalten, erläutern werden. Diese Ahadith sind:
As for the ahadith from which some deduced the Khilafah of Abu Bakr (ra), they are four ahadith which we will present and clarify all that they contain. These ahadith are:
Erstens: Al-Bukhari überliefert von Al-Qasim bin Muhammad (ra), der sagte:
First: Al-Bukhari narrated from Al-Qasim bin Muhammad (ra) who said:
„Aischa sagte: O mein Kopf! Da sprach der Gesandte Allahs ﷺ: Wenn das geschähe, während ich noch lebte, würde ich für dich um Vergebung bitten und für dich beten. Aischa sagte: Das ist eine ernste Angelegenheit. Bei Allah, ich glaube, du würdest dir meinen Tod wünschen, damit du, sollte er eintreten, die übrigen Tage deines Lebens glücklich mit einigen deiner Frauen verbringst. Der Prophet ﷺ sprach: Vielmehr ist es mein Kopf, der schwer ist. Ich hatte vor oder beabsichtigte, nach Abu Bakr und seinem Sohn zu schicken, um ihm ein Versprechen (ʿahd) zu geben, damit niemand sprechen und kein Wünschender wünschen würde. Dann sagte ich: Allah wird es zurückweisen, und die Gläubigen werden es verhindern, oder Allah wird es verhindern, und die Gläubigen werden es zurückweisen.“
“Aisha said: O my head so the Messenger of Allah (saw) said: If it were to happen and I were alive, I would ask for you to be forgiven and pray for you. Aisha said: That is a serious matter. By Allah, I believe that you would like my death so that it if happened, you would spend the rest of your days wedded happily with some of your wives. The Prophet (saw) said: Rather it is my head which is heavy. I intended or planned to send for Abu Bakr and his son so as to give him a promise (‘ahd) so that no person will speak or a wisher wish. Then I said that Allah will reject and the believers prevent that or Allah will prevent and the believers reject.”
Muslim hat dieses Hadith von Aisha (ra) mit folgendem Wortlaut von ihr überliefert: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte zu mir in seiner Krankheit:
Muslim narrated this hadith from Aisha (ra) in this wording from her: The Messenger of Allah (saw) said to me in his illness:
„Ruft mir euren Vater Abu Bakr und euren Bruder herbei, damit ich ein Schriftstück verfasse, denn ich fürchte, dass jemand wünscht oder ein Redner sagt: Ich bin besser (oder habe den Vorrang). Doch Allah wird es zurückweisen, ebenso die Gläubigen, außer Abu Bakr.“
“Call for me your father, Abu Bakr, and your brother so that I write a book for I fear that a wisher will wish or a speaker say: I am better (or take precedence). But Allah will reject, and so the believers, except for Abu Bakr.”
Zweitens: Al-Bukhari überlieferte von Muhammad bin Jubayr bin Mut'im, von seinem Vater, der sagte:
Secondly: Al-Bukhari narrated from Muhammad bin Jubayr bin Mut’im from his father who said:
Eine Frau kam zum Propheten ﷺ und sprach mit ihm über eine Angelegenheit; da befahl er ihr, zu ihm zurückzukehren. Sie sagte: „O Gesandter Allahs, was ist, wenn ich komme und dich nicht finde?“ – als meinte sie den Tod. Da sprach er: „Wenn du mich nicht findest, dann geh zu Abu Bakr.“
“A woman came to the Prophet (saw) and spoke to him about something; and he commanded her to return to him. She said: O Messenger of Allah, what if I came and did not find you—as if she meant death—so he said: If you do not find me, then go to Abu Bakr.”
Muslim überlieferte dieses Hadith von Muhammad bin Jubayr bin Mut'im von seinem Vater mit den Worten:
Muslim narrated this hadith from Muhammad bin Jubayr bin Mut’im from his father in the words:
Eine Frau fragte den Gesandten Allahs ﷺ etwas, und er befahl ihr, zu ihm zurückzukehren. Sie sagte: „O Gesandter Allahs, was, wenn ich komme und dich nicht finde?“ – Mein Vater sagte: Als ob sie den Tod meinte. Da sagte er: „Wenn du mich nicht findest, dann geh zu Abu Bakr.“
“A woman asked the Messenger of Allah (saw) something and he commanded her to return to him. She said: O Messenger of Allah, what if I come and do not find you—My father said: As if she meant death—so he said: If you do not find me, then go to Abu Bakr.”
Drittens: Al-Bukhari überlieferte von Aischa (ra), der Mutter der Gläubigen,
Thirdly: Al-Bukhari narrated from Aisha (ra), the mother of the believers,

„Dass der Gesandte Allahs ﷺ mir während seiner Krankheit sagte: Befiehl Abu Bakr, den Menschen im Gebet vorzustehen. Aischa sagte: Ich sagte: Wenn Abu Bakr an deiner Stelle steht, hören ihn die Menschen wegen seines Weinens nicht, also befiehl Umar, das Gebet zu leiten. Er sagte: Befiehl Abu Bakr, den Menschen im Gebet vorzustehen. Aischa sagte: Ich sagte zu Hafsa: Sag ihm, dass die Menschen ihn nicht hören, wenn Abu Bakr an deiner Stelle steht, und sie tat das. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: Ihr seid wie die Gefährten Yusufs. Befiehl Abu Bakr, den Menschen im Gebet vorzustehen. Hafsa sagte zu Aischa: Ich werde durch dich niemals irgendetwas Gutes erreichen!“
“That the Messenger of Allah (saw) told me during his illness: Command Abu Bakr to lead the people in prayer. Aisha said: I said: When Abu Bakr stands in your place, people do not hear him for his crying so command Umar to lead prayers. He said: Command Abu Bakr to lead people in prayer. Aisha said: I said to Hafsa: Say that when Abu Bakr stands in your place, the people do not hear, and she did that. The Messenger of Allah (saw) said: You are like the companions of Yusuf. Command Abu Bakr to lead the people in prayer. Hafsa said to Aisha: I will never achieve any good through you!”
Viertens: Muslim überlieferte von Ibn Abu Mulkiyya, der sagte:
Fourthly: Muslim narrated from bin Abu Mulkiyya who said:

„Ich hörte, dass Aischa gefragt wurde: Wen hätte der Gesandte Allahs ﷺ als Nachfolger (Khalifah) nach sich eingesetzt, wenn er jemanden eingesetzt hätte? Sie sagte: Abu Bakr. Man fragte sie: Und wen nach Abu Bakr? Sie sagte: Umar. Man fragte sie weiter: Und wen nach Umar? Sie sagte: Abu ʿUbaidah bin al-Dscharrah, und dabei hielt sie inne.“
“I heard Aisha being asked: Whom would the Messenger of Allah (saw) have appointed as Khalifah after him had he so appointed? She said: Abu Bakr. She was asked: Then whom after Abu Bakr? She said: Umar. She was then asked: Then whom after Umar? She said: Abu ‘Ubaydah bin al-Jarrah, and she stopped at that.”
Alle diese Ahadith sind kein geeigneter Beleg dafür, dass der Gesandte Allahs ﷺ Abu Bakr (ra) als Khalifah eingesetzt hat. Der erste Hadith wird aus zwei Gründen zurückgewiesen. Der erste ist, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
All these ahadith are not suitable evidence for the Messenger (saw) appointing Abu Bakr (ra) as Khalifah. The first hadith is rejected for two reasons: The first is that the Messenger (saw) said:
„Ich wünschte oder beabsichtigte“
“I wished or intended”
Aber er hat dies nicht getan, daher ist dies kein Beweis. Denn der Beweis ist die Aussage, die Handlung oder die stillschweigende Billigung des Gesandten Allahs ﷺ; alles, was außer diesen als Beweis gilt, wird nicht als schariatischer Beweis angesehen. Zweitens: Aischa (ra) ist die Tochter Abu Bakrs (ra). Wäre dieser Hadith vorhanden gewesen, hätte sie Abu Bakr (ra) darüber informiert. Dann hätte er darüber gestritten, als er zum Hof der Banu Saʿida (saqeefa) ging, um mit den Ansar zu verhandeln, als diese sich versammelten, um einem Kalifen aus ihrer Mitte die Treue zu schwören. Daher ist dieser Hadith abgelehnt (mardud) und eignet sich nicht als Beweis für die Ernennung Abu Bakrs (ra) zum Kalifen.
But he did not do so, so this is not an evidence. For the evidence is the Messenger’s (saw) saying, action or silent consent; anything other than these is not considered Shari’ah evidence. Secondly, Aisha (ra) is Abu Bakr’s daughter so were this hadith present she would have informed Abu Bakr (ra). Then he would have argued with it when he went to the courtyard (saqeefa) to contend with the Ansar when they gathered to pledge allegiance to a Khalifah amongst them. Therefore this hadith is rejected (mardud) and is unsuitable to be an evidence for the appointment of Abu Bakr (ra) as Khalifah.
Was den zweiten Hadith betrifft, so weist er nicht auf die Einsetzung von Abu Bakr (ra) als Khalifah hin, denn die Frau sagte: „Wenn ich dich nicht finde“. Es ist daher richtig, dass sie ihn aufgrund seiner Abwesenheit in einem Krieg oder einer anderen Angelegenheit nicht fand. Darin gibt es nichts, was darauf hindeutet, dass sie mit ihren Worten „Wenn ich dich nicht finde“ meinte, du seist gestorben. Die Worte, die im Hadith vorkommen, „als ob sie den Tod meinte“, sind die Worte Jubayrs und sein Verständnis. Der Befehl des Gesandten ﷺ an sie, zu Abu Bakr (ra) zu gehen, falls sie käme und ihn nicht vorfände, ist daher kein Beweis für die Einsetzung von Abu Bakr (ra) als Khalifah nach dem Gesandten ﷺ. Selbst wenn wir gezwungen wären, ihr Verständnis so zu deuten, dass sie den Tod meinte, würden diese Worte dennoch nicht Abu Bakr als Khalifah nach ihm ﷺ bestimmen. Was den dritten Hadith betrifft, so handelt es sich um die Einsetzung im Gebet und nichts anderes. Die Einsetzung im Gebet bedeutet nicht die Einsetzung in der Herrschaft (hukm). Ihre Aussage: „Der Gesandte Allahs ﷺ war mit ihm in einer Angelegenheit der Religion zufrieden, also sollten wir nicht mit ihm in einer Angelegenheit der Welt (dunya) zufrieden sein“, ist ihr Verständnis, und es ist irrig, denn zwischen Gebet und Herrschaft besteht ein großer Unterschied. Nicht jeder, der geeignet ist, im Gebet als Imam voranzugehen, ist geeignet, in der Herrschaft als Führer zu wirken. Zudem ist der Text auf das Gebet beschränkt, daher umfasst er keine anderen Dinge, und er darf aufgrund der Spezifität (khususiyya) des Textes nicht so verstanden werden, dass er andere Dinge meint.

„Dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: Morgen werde ich die Fahne (rayah) einem Mann geben, durch dessen Hände Allah den Sieg erringen wird. Er sagte: Also verbrachten die Menschen die Nacht damit, darüber nachzudenken, wem von ihnen sie gegeben werden würde. Als die Menschen am Morgen erwachten, gingen sie früh zum Gesandten Allahs ﷺ, in der Hoffnung, sie würde ihnen gegeben, doch er sagte: Wo ist Ali bin Abi Talib? Sie sagten: Seine Augen schmerzen, o Gesandter Allahs. Er sagte: Schickt nach ihm, dass er zu mir komme. Als er kam, spuckte er ihm in die Augen und betete für ihn. Er wurde geheilt, als hätte er nie Schmerzen gehabt, und er gab ihm die Fahne.“
“That the Messenger of Allah (saw) said: I will give the flag (rayah) tomorrow to someone by whose hands Allah will conquer. He said: So the people spent the night thinking which one of them it would be given to. When people woke up, they went early in the morning to the Messenger of Allah (saw) hoping it would be given to them, but he said: Where is Ali bin Abi Talib? They said: His eyes are paining O Messenger of Allah. He said: Send for him to come to me. When he came, he spit in his eyes and prayed for him. He was cured as if he never had pain, and he gave him the flag.”
Muslim hat dieses Hadith von Abu Hurairah mit folgenden Worten überliefert:
Muslim narrated this hadith from Abu Hurairah with the words:

Der Gesandte Allahs ﷺ sagte am Tag von Khaibar: „Ich werde diese Fahne einem geben, der Allah und Seinen Gesandten liebt und durch dessen Hände Allah den Sieg schenken wird.“ Umar bin al-Khattab sagte: „Ich hatte mir nie eine Führungsposition gewünscht außer an diesem Tag. Ich stellte mir vor, dass ich dazu gerufen würde, und hoffte darauf.“ Er sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ rief Ali bin Abi Talib und übergab ihm die Fahne.
“The Messenger of Allah (saw) said on the day of Khayber: I will give this flag to someone who loves Allah and His Messenger by whose hands Allah will conquer. Umar bin al-Khattab said: I had never wished for leadership except for that day. He said: I visualised it hoping that i would be called for it. He said: The Messenger of Allah (saw) called Ali bin Abi Talib and gave him the flag.”
Al-Bukhari überlieferte im Kapitel über die Vorzüge Alis (ra), dass der Gesandte Allahs ﷺ zu Ali (ra) sagte:
Al-Bukhari narrated in the chapter of virtues of Ali (ra) that the Messenger of Allah (saw) said to Ali (ra):
„Du gehörst zu mir, und ich gehöre zu dir.“
“You are of me and I am of you.”
Muslim überlieferte von ‘Amir bin S’ad bin Abi Waqqas (ra) von seinem Vater, der sagte: Mu’awiya bin Abu Sufyan (ra) befahl S’aad (ra) und sagte: Was hat dich davon abgehalten, Abu Turab (ra) zu beschimpfen? Er sagte: Wenn ich mich an drei Dinge erinnere, die der Gesandte Allahs ﷺ über ihn gesagt hat, werde ich ihn niemals beschimpfen. Dass ich auch nur eines dieser Dinge habe, ist mir lieber als rote Kamele. Der Gesandte Allahs ﷺ ließ ihn bei einigen seiner Kriegszüge zurück, da sagte Ali (ra) zu ihm: O Gesandter Allahs ﷺ, lässt du mich bei den Frauen und Kindern zurück? Der Gesandte Allahs ﷺ sagte zu ihm:
Muslim narrated from ‘Amir Bin S’ad bin Abi Waqqas (ra) from his father who said: Muawiya bin Abu Sufyan (ra) commanded S’aad (ra) saying: What has prevented you from insulting Abu Turab (ra)? He said: When I remember three (things) which the Messenger of Allah (saw) said of him, I will never insult him. That I should have even one of these is more beloved to me than red camels. The Messenger of Allah (saw) left him behind in some of his war expeditions, so Ali (ra) said to him: O Messenger of Allah (saw), have you left me behind with women and children? The Messenger of Allah (saw) said to him:
„Bist du nicht zufrieden, in derselben Stellung zu mir zu sein wie die Stellung Haruns zu Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?" ﷺ
“Are you not pleased to be in the same status next to me like the status of Harun next to Musa, except that there is no Prophet after me.”
Ich habe ihn auch am Tag von Khaybar sagen hören:
I also heard him say on the day of Khayber:
„Ich werde die Fahne einem Mann geben, der Allah und Seinen Gesandten liebt und den Allah und Sein Gesandter lieben."
‘I will give the flag to a man who loves Allah and His Messenger, and whom Allah and His Messenger love.
Er sagte: Wir brachen dafür auf, und er sagte:
He said: We moved for it and he said:
„Rufe Ali, und so wurde er herbeigebracht, und er hatte schmerzende Augen. Da spuckte er ihm in die Augen, gab ihm die Fahne, und Allah gewährte den Sieg durch ihn.“
“Call Ali, so he was brought and he had sore eyes. He spit in his eyes and gave him the flag, and Allah conquered through him.’
Und als dieser Vers offenbart wurde:
And when this verse was revealed:
Sprich: „Kommt, lasst uns unsere Söhne und eure Söhne rufen [TMQ 3:61]",
Say: Come and let us call our sons and your sons [TMQ 3:61],
Der Gesandte Allahs ﷺ rief Ali (ra), Fatima (ra), Hassan (ra) und Husain (ra) und sprach:
The Messenger of Allah (saw) called Ali (ra), Fatima (ra), Hassan (ra) and Husain (ra) and said:
„O Allah, das ist meine Familie.“
‘O Allah, this is my family.’”
Muslim überlieferte von Sahl bin S'aad, der sagte: Ein Mann aus der Familie Marwans wurde (als Herrscher) über Madinah eingesetzt. Er ließ Sahl bin S'aad rufen und befahl ihm, Ali (ra) zu beschimpfen. Er sagte: Sahl weigerte sich, da wurde ihm gesagt: Wenn du dich weigerst, dann sag: Allah verfluche Abu Turab (ra). Sahl sagte: Ali (ra) hat keinen Namen, der mir lieber wäre als Abu Turab (ra), und er freute sich, wenn man ihn so nannte. Man sagte zu ihm: Berichte uns die Begebenheit, warum er Abu Turab (ra) genannt wurde. Da sagte er: Der Gesandte Allahs ﷺ kam in das Haus Fatimas und fand ihn nicht im Haus, da sagte er:
Muslim narrated from Sahl bin S’aad who said: A man from the family of Marwan was appointed (as ruler) over Madinah. He said: He called Sahl bin S’aad and commanded him to insult Ali (ra). He said: Sahl refused, so it was said to him: If you refuse, then say: Allah curse Abu Turab (ra). Sahl said: Ali (ra) has no name more beloved to me than Abu Turab (ra), and he would be pleased when called by it. It was said to him: Inform us of the incident as to why he was called Abu Turab (ra), so he said: The Messenger of Allah (saw) came to Fatima’s house and did not find him in the house, so he said:

„Wo ist der Sohn deines Onkels väterlicherseits?“ Sie sagte: Zwischen ihm und mir war etwas vorgefallen, und er machte mich wütend und ging weg, ohne es mir zu sagen. Da sagte der Gesandte Allahs ﷺ zu jemandem: „Geh und finde heraus, wo er ist.“ Er kam zurück und sagte: O Gesandter Allahs, er ruht sich in der Moschee aus. Da kam der Gesandte Allahs ﷺ zu ihm, während er sich zurückgelehnt hatte. Sein Umhang war von seinem Körper gefallen, und Staub hatte ihn berührt. Da begann der Gesandte Allahs ﷺ, ihn abzuwischen, während er sagte: „Steh auf, o Abu Turab.“
“Where is the son of your paternal uncle?” She said: There was something between him and me, and he made me angry and left without telling me. So the Messenger of Allah (saw) said to someone: “Go find out where he is.” He came back and said: O Messenger of Allah, he is resting in the mosque. So the Messenger of Allah (saw) came to him while he was reclining. His cloak had fallen from his body and dirt had touched him, so the Messenger of Allah (saw) began wiping it off him while saying: “Stand up, O Abu Turab.”
Muslim überlieferte von ʿAdiyy bin Thabit, von Dharr, der sagte: Ali sagte:
Muslim narrated from ‘Adiyy bin Thabit from Dharr who said: Ali said:
„Bei Dem, Der das Samenkorn spaltete und Lebendiges erschuf, gab mir der Prophet ﷺ das Versprechen, dass mich niemand außer einem Gläubigen lieben und niemand außer einem Heuchler einen Groll gegen mich hegen würde.“
“By Him Who split up the seed and created something living, the Prophet (may peace and blessings be upon him) gave me a promise that no one but a believer would love me, and none but a hypocrite would nurse grudge against me..”
Nichts in diesen Ahadith könnte jemanden dazu bringen zu sagen, dass der Gesandte (saw) Ali (ra) nach ihm zum Khalifen bestimmt habe. Das Hadith von Chaibar ist ein Lob des Gesandten Allahs. Die Aussage des Gesandten (saw) an Ali (ra):
There is nothing in these ahadith to make someone say that the Messenger (saw) appointed Ali (ra) to be Khalifah after him. The hadith of Khayber is praise from the Messenger of Allah. The Messenger’s (saw) statement to Ali (ra):
„Du bist von mir und ich bin von dir“
“You are of me and I am of you”
Ist ein Lob vom Gesandten Allahs ﷺ. Was das Hadith von Sa'd betrifft, in dem überliefert wird:
Is a praise from the Messenger of Allah (saw). As for the hadith of S’aad in which came:
„Bist du nicht zufrieden, die Stellung vor mir zu haben, wie die des Harun bei Musa?“
“Are you not pleased to have the status before me as that of Harun with Musa”,
Dieses Thema wird in der zweiten Kategorie der Ahadith zu diesem Thema behandelt. Darin findet sich auch das Hadith von Khaybar, das ein Lob darstellt, und darin wird erwähnt, dass Ali (ra), Fatima (ra), Hassan (ra) und Husain (ra) seine Familie sind, was ein Lob darstellt, sowie das Hadith von Sahl bin S'ad, das ein Lob darstellt. So wie der Gesandte Allahs ﷺ Ali (ra) lobte, lobte er auch andere unter seinen Gefährten (ra). Das Lob des Gesandten ﷺ für eine Person deutet in keiner Weise auf deren Einsetzung hin.
This subject will be discussed in the second category of the ahadith on the topic. In it is also the hadith of Khayber which is a praise and in it is that Ali (ra), Fatima (ra), Hassan (ra) and Husain (ra) are his family which is a praise, and the hadith of Sahl bin S’ad is a praise. Just like the Messenger of Allah (saw) praised Ali (ra), he also praised others among his Sahabah (ra). The Messenger’s praise for a person does not in any way indicate his appointment.
Was die zweite Kategorie von Überlieferungen (Ahadith) betrifft, aus denen einige ableiten, dass der Gesandte (ﷺ) ausdrücklich erklärt habe, Ali werde nach ihm der Kalif sein, so lassen sie sich in diesen vier Texten zusammenfassen: 1- Al-Bukhari überliefert von Mus'ab bin Sa'd, von seinem Vater
As for the second category of ahadith which are those from which some deduced that the Messenger (saw) stated textually that Ali would be the Khalifah after him, they are summarised in these four texts:- 1- Al-Bukhari narrated from Mus’ab bin S’ad from his father
Dass der Gesandte Allahs ﷺ nach Tabuk aufbrach und Ali einsetzte; da sagte dieser: Lässt du mich mit den Frauen und Kindern zurück? Er sagte: Bist du nicht zufrieden, dass du bei mir dieselbe Stellung innehast wie Harun bei Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?
“That the Messenger of Allah (saw) left for Tabuk and appointed Ali, so he said: Do you leave me behind along with women and children? He said: Are you not pleased to have the same status with me as Harun had with Musa, except that there is no Prophet after me?”
Muslim überlieferte von ʿĀmir bin Saʿd bin Abī Waqqās (ra), von seinem Vater, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte zu ʿAlī (ra):
Muslim narrated from ‘Amir bin S’ad bin Abi Waqqas (ra) from his father who said: The Messenger of Allah (saw) said to Ali (ra):
„Du stehst mir in derselben Stellung, wie Harun für Musa stand, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommen wird.“ ﷺ
“You are to me of the same status as Harun was to Musa, except that there is no Prophet after me.”
Und Muslim überlieferte von Ibrahim bin S'ad, von S'ad, dass der Prophet ﷺ zu Ali (ra) sagte:
And Muslim narrated from Ibrahim bin S’ad from S’ad that the Prophet (saw) said to Ali (ra):
„Bist du nicht zufrieden, dieselbe Beziehung zu mir zu haben, wie sie Harun zu Musa hatte?“
“Are you not pleased to have the same relation with me as Harun had with Musa”
Ibn Ishaq berichtete und sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ ließ Ali bin Abi Talib (ra) zurück, damit er für seine Familie sorgte und sie beaufsichtigte. Die Heuchler begannen falsche Gerüchte zu verbreiten und sagten zu ihm: Er ﷺ hat ihn nur deshalb zurückgelassen, weil es ihm beschwerlich war, und damit es ihm leichter werde. Als die Heuchler das sagten, nahm Ali bin Abi Talib (ra) seine Waffen und brach auf, bis er den Gesandten Allahs ﷺ traf, der bei Al-Jarf lagerte, und sagte: O Prophet Allahs ﷺ, die Heuchler behaupten, du hast mich zurückgelassen, weil es mir beschwerlich war, und um es mir leichter zu machen. Er sagte:
Ibn Ishaq narrated by saying: The Messenger of Allah (saw) left behind Ali bin Abi Talib (ra) to look after and supervise his family. The hypocrites started spreading false rumors and said to him that: He (saw) did not leave him behind except for the reason that it was hard on him and so that it could become easy for him. When the hypocrites said that, Ali bin Abi Talib (ra) took his weapons and moved out until he met the Messenger of Allah (saw) who was encamped at Al-Jarf and said: O Prophet of Allah (saw), the hypocrites claimed that you left me behind because it was hard for me and to make it easy for me. He said:

„Sie haben gelogen; vielmehr habe ich dich zurückgelassen wegen dessen, was ich hinter mir zurückgelassen habe. Kehre also zurück und sieh nach meiner Familie und deiner Familie in meinem Auftrag. Bist du nicht zufrieden, o Ali, damit, vor mir dieselbe Stellung zu haben, die Harun vor Musa hatte, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?“
“They lied; rather I left you behind due to what I left behind me so return and supervise my family and your family on my behalf. Are you not pleased, O Ali, to have the same status before me as Harun had before Musa except that there is no Prophet after me?”
So kehrte Ali nach Madinah zurück, und der Gesandte Allahs ﷺ setzte seine Reise fort. As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen erwähnte im Buch „Al-Muraja’at“ folgendes: „Das Hadith von Jabir bin Abdullah, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
So Ali returned to Madinah and the Messenger of Allah (saw) continued on his journey. As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen mentioned the following in the book “Al-Muraja’at ”: “The hadith of Jabir bin Abdullah who said: The Messenger of Allah (saw) said:
O Ali, es ist dir in der Moschee erlaubt, was mir erlaubt ist, und dein Verhältnis zu mir ist wie das des Harun zu Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt.ﷺ
O Ali, verily it is allowed for you in the mosque what is allowed for me, and your relation with me is that of Harun with Musa except that there is no Prophet after me.”
2. Muslim überliefert von Yazid bin Hayyan, der sagte: Ich ging zusammen mit Husain bin Sabra und Umar bin Muslim zu Zayd bin Arqam (ra). Als wir bei ihm saßen, sagte Husain zu ihm: „Wahrlich, o Zayd, du hast sehr viel Gutes erfahren. Du hast den Gesandten Allahs ﷺ gesehen, seine Hadithe gehört, mit ihm gekämpft und hinter ihm gebetet. Wahrlich, o Zayd, du hast sehr viel Gutes erfahren. So berichte uns, o Zayd, von dem, was du vom Gesandten Allahs ﷺ gehört hast.“ Er sagte: „O Sohn meines Bruders, bei Allah, ich bin alt geworden und meine Zeit ist nahe gekommen. Ich habe einiges von dem vergessen, was ich vom Gesandten Allahs ﷺ verstanden habe. Nimm also an, was ich dir berichte, und dränge mich nicht zu dem, was ich nicht berichte.“ Dann sagte er: „Der Gesandte Allahs ﷺ stand eines Tages vor uns und hielt eine Ansprache an den Wassern, die als Khum bekannt sind, zwischen Makkah und Madinah. Er pries Allah, lobte Ihn, ermahnte und erinnerte und sprach dann:“
2. Muslim narrated from Yazid bin Hayyan who said: I left with Husain bin Sabra and Umar bin Muslim to Zayd bin Arqam (ra). When we sat with him, Husain said to him: “Verily, O Zayd, you met a great deal of good. You saw the Messenger of Allah (saw), heard his hadith, fought with him and prayed behind him. Verily, O Zayd, you met a great deal of good. So relate to us, O Zayd, of what you heard from the Messenger of Allah (saw). He said: O son of my brother, by Allah I have become old and my time has approached. I have forgotten some of that, which I understood from the Messenger of Allah (saw), so accept whatever I relate to you and do not force me on that which I do not relate. Then he said: The Messenger of Allah (saw) stood one day before us speaking at the waters known as Khum between Makkah and Madinah. He thanked Allah, praised Him, exhorted and reminded then said:

„Nun zu unserem eigentlichen Anliegen. O ihr Menschen, ich bin nur ein Mensch. Bald wird ein Bote (der Engel des Todes) von meinem Herrn zu mir kommen, und ich werde seinem Ruf folgen. Ich lasse euch jedoch zwei gewichtige Dinge zurück: Das eine ist das Buch Allahs, in dem rechte Führung und Licht sind. Haltet euch also an das Buch Allahs und folgt ihm. Er ermahnte uns, am Buch Allahs festzuhalten, und sagte dann: Das zweite sind die Angehörigen meines Hauses. Ich erinnere euch an eure Pflichten gegenüber den Angehörigen meiner Familie. Husain fragte Zaid: Wer sind die Angehörigen seines Hauses? Sind seine Frauen nicht Angehörige seiner Familie? Darauf sagte er: Seine Frauen gehören zu seiner Familie, doch die Angehörigen seiner Familie sind jene, denen die Annahme von Zakat verboten ist. Husain fragte: Wer sind sie? Darauf sagte er: Ali und die Nachkommen Alis, Aqil und die Nachkommen Aqils, die Nachkommen Dschafars und die Nachkommen Abbas'. Husain sagte: Das sind diejenigen, denen die Annahme von Zakat verboten ist. Zaid sagte: Ja.
" Now to our purpose. O people, I am a human being. I am about to receive a messenger (the angel of death) from my Lord and I, in response to Allah's call, (would bid good-bye to you), but I am leaving among you two weighty things: the one being the Book of Allah in which there is right guidance and light, so hold fast to the Book of Allah and adhere to it. He exhorted (us) (to hold fast) to the Book of Allah and then said: The second are the members of my household I remind you (of your duties) to the members of my family. He (Husain) said to Zaid: Who are the members of his household? Aren't his wives the members of his family? Thereupon he said: His wives are the members of his family (but here) the members of his family are those for whom acceptance of Zakat is forbidden. And he said: Who are they? Thereupon he said: 'Ali and the offspring of 'Ali, 'Aqil and the offspring of 'Aqil and the offspring of Ja'far and the offspring of 'Abbas. Husain said: These are those for whom the acceptance of Zakat is forbidden. Zaid said: Yes.”
As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen erwähnt in seinem Buch „Al-Muraja’at“ dieses Hadith über die folgende Überlieferung, die At-Tabarani über eine Kette überliefert hat, deren Authentizität einmütig anerkannt ist, von Zayd bin Arqam (ra), der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sprach in Ghadeer Khum unter einigen Bäumen und sagte:
As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen mentioned in his book “Al-Muraja’at” this hadith via the following narration which At-Tabarani narrated through a chain whose authenticity is unanimously accepted from Zayd bin Arqam (ra) who said: The Messenger of Allah (saw) spoke at Ghadeer Khum underneath some trees and said:

„O Menschen, es steht bevor, dass ich gerufen werde und ich werde antworten“ (damit ist der Tod gemeint). „Wahrlich, ich bin zur Rechenschaft gezogen und ihr seid zur Rechenschaft gezogen. Was werdet ihr dann sagen?“ Sie sagten: „Wir bezeugen, dass du überbracht, gekämpft und geraten hast, so möge Allah dir reichlich vergelten.“ Er sagte: „Bezeugt ihr nicht, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und dass Muhammad ﷺ Sein Diener und Gesandter ist, dass das Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, dass der Tod wahr ist und die Auferstehung nach dem Tod wahr ist, dass die Stunde (des Gerichts) ohne Zweifel kommen wird und dass Allah alle, die in ihren Gräbern sind, auferwecken wird?“ Sie sagten: „Ja, wir bezeugen es.“ Dann sagte er: „O Menschen, wahrlich, Allah ist mein Beschützer und ich bin der Beschützer der Gläubigen, so dass ich ihnen gegenüber Vorrang habe vor ihren eigenen Selbst. Wer mich zu seinem Beschützer nimmt, dessen Beschützer ist dieser – gemeint ist Ali.“ O Allah, sei der Freund dessen, der ihn zum Freund nimmt, und sei der Feind dessen, der ihn zum Feind nimmt. Dann sagte er: „O Menschen, wahrlich, ich werde euch verlassen, und ihr werdet mich am Becken wiederfinden, einem Becken, das breiter ist als die Strecke von Basra bis Sanaa. Darin sind Trinkbecher aus Silber, so zahlreich wie die Sterne. Wahrlich, ich werde euch fragen, wenn ihr vor mich tretet, nach den beiden gewichtigen Dingen, wie ihr nach mir für sie gesorgt habt. Das gewichtigere und größere ist das Buch Allahs, ʿazza wa jalla, ein Seil (sabab), dessen eines Ende in der Hand Allahs ist und dessen anderes in euren Händen liegt. Haltet euch fest daran, damit ihr nicht irregeht und euch nicht verändert, und an meine ʿItrah (Familie), die Menschen meines Hauses. Wahrlich, Der Gütige und Allwissende (swt) hat mich informiert, dass sie sich niemals trennen werden, bis sie vor mich am Becken (Quelle) kommen.“
“O people, it is about to be that I am called and I will respond (indicating death). Verily, I am accountable and you are accountable, so what will you say? They said: We will testify that you conveyed, struggled and advised so may Allah recompense you well. He said: Do you not bear witness that there is no deity but Allah and Muhammad is His slave and Messenger, that Paradise is true and Hellfire is true, that death is true and resurrection after death is true, that the Hour (of Judgement) will come without any doubt, and that Allah will resurrect all those in their graves? They said: Yes, we do bear witness. Then he said: O people, verily Allah is my Patron and I am the patron of the believers such that I take precedence before them over their own selves. Whoever takes me as his patron then this one is his patron—meaning Ali. O Allah, befriend whoever befriends him and take as enemy whoever takes him as an enemy. Then he said: O people, verily I will leave you and you will find me at the Cistern, a cistern wider than the distance from Basra to Sana’a. In it are tumblers of silver the number of stars. Verily I will ask you when you come before me on the two weighty things, how you took care of them after me. The weightier and greater one is the Book of Allah ‘azza wa jalla, a (sabab) of which one end is in the hands of Allah and the other in your hands. Hold tightly to it so that you do not go astray or change, and my Utra (household), the people of my house. Verily The Kind & All-Knowing (swt) has informed me that they will never seperate until they come before me at the cistern (fountain)”
(Dies ist das Ende dessen, was As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen erwähnte.) Und Shaikh Abd al-Husain Ahmad Al-Ameeni An-Najafi schrieb Folgendes in seinem Buch „Al Ghadeer“: „Als er seine Riten der Anbetung vollendet hatte, zog der Prophet ﷺ mit der erwähnten Gruppe bzw. den erwähnten Gruppen von Menschen nach Madinah weiter und erreichte Ghadeer Khum in al-Dschahfa, wo sich die Wege für die Leute aus Madinah, Ägypten und dem Irak trennen. Dies war am 15. Dhu l-Hiddscha, und Dschibril, der Vertrauenswürdige, stieg von Allah (SWT) zu ihm herab mit dem Wort Allahs:
(This is the end of what As-Sayyid Abd al-Husain Sharaf ud-Deen mentioned). And Shaikh Abd al-Husain Ahmad Al-Ameeni An-Najafi stated the following in his book “Al Ghadeer”: “When he finished his rites of worship i.e. the Prophet (saw) and left for Madinah, together with the mentioned group(s) of people, he reached Ghadeer Khum in Al-Jahfa where the roads branch for the people of Madinah, Egypt and Iraq. This was the 15th day of Dhul-Hijja and Jibril, the trustworthy, descended to him from Allah (swt) with His saying:
„O Gesandter, verkünde, was dir von deinem Herrn offenbart wurde.“ [TMQ 5:67]
‘O Messenger, deliver what was revealed to you from your Lord” [TMQ 5:67]
Und Er befahl ihm, Ali (ra) aufstehen zu lassen, damit die Menschen es erfahren und darüber informiert werden, was hinsichtlich seiner Schutzherrschaft und der Pflicht zum Gehorsam für jeden offenbart worden war. Die Ersten der Leute waren nahe bei al-Dschahfa, da befahl der Gesandte Allahs ﷺ denjenigen, die vorausgeeilt waren, umzukehren, und er versammelte jene, die an diesem Ort zurückgeblieben waren. Außerdem untersagte er den Menschen, sich unter den fünf großen Bäumen niederzulassen. Als die Leute ihr Lager aufgeschlagen hatten und jene unter den Bäumen standen, bis das Mittagsgebet ausgerufen wurde, ging er auf sie zu und betete unter ihnen. Es war ein glühend heißer Tag, sodass ein Mann einen Teil seines Umhangs über sein Gesicht und einen Teil unter seine Füße legte, wegen der großen Hitze. Der Gesandte Allahs ﷺ wurde von einem Gewand auf dem Sumra-Baum vor der Sonne beschattet. Als er ﷺ sein Gebet beendet hatte, stand er inmitten der Menschen auf dem Höcker eines Kamels, um zu sprechen; er sprach mit erhobener Stimme, sodass ihn jeder hören konnte, und er ﷺ sagte:
And He commanded him to cause Ali (ra) to stand to let the people know and inform what was revealed regarding his patronage and the obligation of obedience upon every one. The first of the people were close to Al-Jahfa so the Messenger of Allah (saw) commanded those who had proceeded to return and enclosed those who had delayed at that place, and he prohibited people from encamping beneath the five large trees. When the people took camp and those underneath them (the trees) stood until the dhuhr prayer was announced, he headed for them and prayed beneath them. It was a sizzling day where a man placed some of his cloak upon his face and some under his feet due to the severe heat, and the Messenger of Allah was shaded by a garment upon the sumra tree due to the sun. When he (saw) finished his prayer, he stood to speak in the middle of the people on the hump of a camel and he spoke with a raised tone with every one hearing him and he (saw) said

Aller Lobpreis gebührt Allah, um Hilfe bitten wir Ihn, an Ihn glauben wir, und auf Ihn vertrauen wir. Wir bitten Allah, uns vor dem Bösen unserer Seelen und unserer schlechten Taten zu bewahren. Den, den Er leitet, kann niemand irreführen, und den, den Er irreführt, kann niemand leiten. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Muhammad ﷺ Sein Diener und Gesandter ist. Doch nun zum Folgenden: O ihr Menschen, der Gütige und Allwissende (swt) hat mich unterrichtet, dass Er einem Propheten kein langes Leben gewährt, außer die Hälfte dessen, was der vor ihm hatte. Wahrlich, es steht bevor, dass ich gerufen werde und ich antworten werde. Wahrlich, ich bin verantwortlich, und ihr seid verantwortlich. Was werdet ihr dann sagen? Sie sagten: Wir bezeugen, dass du wahrlich übermittelt, geraten und dich bemüht hast, so möge Allah dir reichlich lohnen. Da sprach er: Bezeugt ihr nicht, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Muhammad ﷺ Sein Diener und Gesandter ist, dass Sein Paradies wahr ist und Sein Höllenfeuer wahr ist, dass der Tod wahr ist, dass die Stunde ohne jeden Zweifel kommen wird und dass Allah diejenigen aus den Gräbern auferwecken wird? Sie sagten: Ja, wir bezeugen dies. Da sprach er: O Allah, sei Zeuge! Dann sagte er: O ihr Menschen, wollt ihr nicht zuhören? Sie sagten: Ja. Da sprach er: Wahrlich, ich werde zum Becken (al-Kauthar) vorausgehen, und ihr werdet am Becken zu mir gebracht werden, dessen Breite die Strecke zwischen Sana'a und Basra ist. In ihm stehen Becher aus Silber, deren Zahl der Zahl der Sterne gleicht. Seht also, wie ihr mit den zwei gewichtigen Dingen nach mir umgeht. Ein Ausrufer rief: Und was sind die zwei gewichtigen Dinge, o Gesandter Allahs ﷺ? Er sagte: Das größere der zwei gewichtigen Dinge ist das Buch Allahs, dessen eines Ende in der Hand Allahs ist und dessen anderes Ende in euren Händen ist. Haltet also daran fest, dann werdet ihr nicht irregehen. Das andere, kleinere ist meine Familie (‘Itra). Wahrlich, der Gütige und Allwissende (swt) hat mich unterrichtet, dass sie nicht von euch weichen werden, bis sie zusammen mit Ali das Becken erreichen, und ich habe dies von meinem Herrn erbeten. So geht ihnen nicht voraus und vernachlässigt sie nicht, denn wenn ihr dies tut, werdet ihr zugrunde gehen. Dann nahm er die Hand Alis und hob sie, bis man ihre Achselhöhlen sehen konnte, sodass ihn alle erkannten. Dann sagte er: „O Leute, wer hat Vorrang vor den Gläubigen über ihre eigenen Selbst?“ Sie sagten: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.“ Er sagte: „Wahrlich, Allah ist mein Beschützer (Mawla), und ich bin der Beschützer der Gläubigen, sodass ich Vorrang vor ihnen habe über ihre eigenen Selbst. Wer also mich zum Beschützer hat, dessen Beschützer ist Ali.“ Dies sagte er dreimal, und nach den Worten des Imams Ahmad, des Imams der Hanbaliten, viermal. Dann sagte er: „O Allah, sei Freund dem, der ihn zum Freund hat, und sei Feind dem, der ihn zum Feind nimmt. Liebe den, der ihn liebt, und hasse den, der ihn hasst, unterstütze den, der ihn unterstützt, und verlass den, der ihn verlässt, und lass die Wahrheit mit ihm sein, wohin er auch geht. Wahrlich, möge der Zeuge, der anwesend ist, den Abwesenden unterrichten.“
3. Diejenigen, die sagen, der Gesandte (ﷺ) habe das Kalifat von Ali (ra) ausdrücklich verkündet, haben in ihren Büchern Überlieferungen (Ahadith) angeführt. Bei diesen Überlieferungen werden wir nicht die Frage ihrer Überlieferung zum Gegenstand der Untersuchung machen, obwohl die beiden Scheichs Al-Bukhari und Muslim sie nicht überliefert haben und sie auch nicht über vertrauenswürdige Überlieferer tradiert wurden und die meisten von ihnen zu den erfundenen Überlieferungen gehören. Wir werden auch nicht ihre Überlieferung zum Gegenstand der Forschung machen, indem wir sagen, diese Überlieferungen seien euch zuvor nicht durch vertrauenswürdige Überlieferer übermittelt worden, wohl aber uns zuvor durch vertrauenswürdige Überlieferer, damit derjenige, für den die Überlieferung als authentisch gilt, sie als Beweis verwendet. Wir werden dieses Feld nicht zum Gegenstand der Forschung machen; vielmehr machen wir die Texte selbst zum Gegenstand der Untersuchung, so wie sie in den Überlieferungen überliefert sind. Dies sind die Texte, aus denen sie ableiteten, dass der Gesandte (ﷺ) Ali zum Kalifen nach ihm bestimmt habe – und diese Überlieferungen sind als die Überlieferungen über die „Wilayah“ bekannt. Davon werden wir einige anführen, und die übrigen haben dieselbe Bedeutung und sogar denselben Wortlaut.
3. Those who say that the Messenger (saw) clearly announced the Khilafah of Ali (ra) narrated ahadith in their books. As for these ahadith, we will not make the place of research in them their narrations, despite the fact that the two sheikhs Al-Bukhari and Muslim did not narrate them, nor were they narrated via any trustworthy narrators and most of them are among the fabricated ahadith. We will not make their narrations the subject of research such that they say that these ahadith were not narrated by trustworthy narrators before you but were narrated by trustworthy narrators before us so that the one for whom the hadith is authenticated uses it as an evidence. We will not make that the domain of research; rather we will make the matter of research the texts themselves as they came in the narrations. These are the texts from which they deduced that the Messenger (saw) appointed Ali to be the Khalifah after him—and these ahadith are known as the ahadith of “wilayah”—from which we will present some of them and the rest carry the same meaning and even the same wordings.
a) Abu Dawud At-Tayalisi überlieferte von Ibn Abbas (ra), dass der Gesandte Allahs ﷺ zu Ali ibn Abi Talib (ra) sagte:
a) Abu Dawud At-Tayalisi narrated from ‘Ibn Abbas (ra) that the Messenger of Allah (saw) said to Ali ibn Abi Talib (ra):
„Du bist der Walī aller Gläubigen nach mir.“
“You are the waliy of all believers after me.”
b) In Kanz al-’Ammal wird von Imran bin Husain überliefert, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ schickte eine Expedition aus und setzte Ali bin Abi Talib (ra) über sie ein. Er wählte für sich eine Sklavin aus dem Fünftel (Khums), und sie lehnten dies von ihm ab. Vier von ihnen kamen überein, sich beim Propheten ﷺ über ihn zu beschweren. Als sie kamen, stand einer der vier auf und sagte: O Gesandter Allahs ﷺ, siehst du nicht, dass Ali (ra) dies und jenes getan hat?, und er ﷺ wandte sich von ihm ab. Der Zweite stand auf und sagte dasselbe, und er wandte sich von ihm ab. Der Dritte stand auf und sagte dasselbe, und er wandte sich von ihm ab. Und der Vierte stand auf und sagte dasselbe wie sie. Der Gesandte Allahs ﷺ wandte sich ihnen zu, wobei der Zorn in seinem Gesicht sichtbar war, und sagte:
b) It has been narrated in Kanz al-’Ammal from Imran bin Husain who said that the Messenger of Allah (saw) sent an expedition and appointed Ali bin Abi Talib (ra) over them. He chose for himself a slave girl from the fifth (khums) and they rejected this from him. Four of them agreed to complain about him to the Prophet (saw) so, when they came, one of the four stood and said: O Messenger of Allah (saw), do you not see that Ali (ra) did such and such, and he (saw) turned away from him. The second stood and said the same, so he turned away from him. The third stood and said the same, so he turned away from him. And the fourth stood and said the same as they had said. The Messenger of Allah (saw) turned towards them with anger visible in his face and said:
Hier ist die Übersetzung: Was wünschst du für mich in Bezug auf Ali? Wahrlich, Ali gehört zu mir, und ich gehöre zu ihm, und er ist der Walī jedes Gläubigen nach mir.“
What do you want for me with regards to Ali? Verily Ali is from me and I am from him, and he is the waliy of every believer after me.”
c) Und in einem langen Hadith von ʿAmru bin Maymun, von Ibn ʿAbbas (ra), der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ schickte den und den mit der Sure At-Tauba. Danach schickte er Ali (ra) hinter ihm her, um sie von ihm zu nehmen, und sprach:
c) And in a long hadith from ‘Amru bin Maymun from ‘Ibn Abbas (ra) who said: The Messenger of Allah (saw) sent so and so with Surah At-Tawbah. He then sent Ali (ra) after him to take it from him and said:
„Niemand soll es nehmen außer einem Mann, der von mir ist, und ich bin von ihm.“
“No one should take it except a man who is from me and I am from him.”
d) Kanz al-'Ummal von Wahhab bin Hamza, der sagte: Ich reiste mit Ali (ra), und ich sah Härte von ihm. Daher sagte ich, dass ich, wenn ich zurückkehre, mich darüber beklagen werde. Also kehrte ich zurück und erwähnte Ali (ra) gegenüber dem Gesandten Allahs ﷺ, und er sagte:
d) IKanz al-’Ammal from Wahhab bin Hamza who said: I travelled with Ali (ra) and I saw harshness from him, so I said that when I will return I will complain about it. So I returned and mentioned Ali (ra) to the Messenger of Allah (saw) and he said:
„Sag das nicht über Ali, denn er ist nach mir dein Walī.“
“Do not say this for Ali, as he is your waliy after me.”
e) In Kanz al-’Ammal von Ibn Abbas, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
e) In Kanz al-’Ammal from ‘ibn Abbas who said: The Messenger of Allah (saw) said:
„Wer damit zufrieden ist, mein Leben zu leben, meinen Tod zu sterben und im Paradies Eden zu wohnen, das von meinem Herrn bewässert wird, der soll nach mir Ali als Wali zum Freund nehmen.“
“Whoever is pleased to live my life, die my death and to reside in the paradise of Eden irrigated by my Lord then let him befriend Ali as a waliy after me.”
f) In Muntakhab al-Kanz von Zayyad bin Mutarraf, der sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen:
f) In Muntakhab al-Kanz from Zayyad bin Mutarraf who said: I heard the Messenger of Allah (saw) saying:
„Wer wünscht, mein Leben zu leben, meinen Tod zu sterben und in das Paradies einzutreten, das mir von meinem Herrn versprochen wurde – und es ist ein ewiges Paradies –, der soll sich nach mir mit Ali und seinen Nachkommen anfreunden. Wahrlich, sie werden euch niemals von der Tür der Rechtleitung entfernen, noch werden sie euch in das Tor der Irreleitung hineinführen.“ ﷺ
“Whoever would like to live my life, die my death, and enter the paradise promised to me by my Lord—and it is an eternal paradise—then let him befriend Ali and his descendants after me. Verily they will never remove you from the door of guidance nor enter you into the gate of misguidance.”
g) In Kanz al-’Ammal von ’Ammar bin Yasir, der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
g) In Kanz al-’Ammal from Ammar bin Yasir who said: The Messenger of Allah (saw) said:
„Ich vermache jedem, der an mich glaubt und mir vertraut, die Wilayah von Ali bin Abi Talib. Wer ihn zum Freund nimmt, hat mich zum Freund genommen, und wer mich zum Freund nimmt, hat Allah zum Freund genommen. Wer ihn liebt, hat mich geliebt, und wer mich liebt, hat Allah geliebt. Wer ihn hasst, hat mich gehasst, und wer mich hasst, hat Allah gehasst.“
“I bequeath whoever believes in me and trusts me with the wilayah of Ali bin Abi Talib. Whoever befriends him has befriended me and whoever befriends me has befriended Allah. Whoever loves him has loved me, and whoever loves me has loved Allah. Whoever hates him has hated me, and whoever hates me has hated Allah.”
h) Auch in Al-Kanz wird von Ammar in einem marfu'-Hadith überliefert:
h) Also in Al-Kanz from Ammar it has been narrated in a marfu hadith :
„O Allah, wer an mich glaubt und mir vertraut, der soll Ali bin Abi Talib zum Freund nehmen. Wahrlich, seine Wilayah ist meine Wilayah, und meine Wilayah ist die Wilayah Allahs, des Erhabenen.“ ﷺ
“O Allah, whoever believes and trusts in me, let him befriend Ali bin Abi Talib. Verily his wilayah is my wilayah and my wilayah is the wilayah of Allah ta’ala.”
4. Es gibt Überlieferungen (Ahadith) von Leuten, die berichten, dass der Gesandte (saw) das Kalifat von Ali (ra) offen erklärt habe. Diese Ahadith sind nicht von einer vertrauenswürdigen Person überliefert worden, und die meisten davon sind erfundene Ahadith. Wir führen sie nicht an, um sie aus dem Blickwinkel ihrer Überlieferungskette zu untersuchen, damit für diejenigen, die sie überliefern, der Anspruch erhoben werden kann, sie seien authentisch. Vielmehr führen wir sie an, um den Punkt der Untersuchung ihrer Texte zu machen, gemäß dem, was in ihren Texten steht. Diese Ahadith enthalten die Brüderschaft des Gesandten (saw) mit Ali (ra) und die Einsetzung als sein Erbe nach ihm. Wir führen einige davon an, wobei der Rest dieselbe Bedeutung und sogar dieselben Wortlaute trägt.
4. There are ahadith narrated by those who say that the Messenger (saw) openly declared the Khilafah of Ali (ra). These ahadith have not been narrated by any trustworthy person and most of them are fabricated ahadith. We present them not to research them from the angle of their narration so that they are claimed to be authenticated for those who narrate them. Rather we present them to make the point of research their texts according to what came in their texts. These ahadith contain the brotherhood of the Messenger (saw) with Ali (ra), and making him the heir after him. We present a few of them with the remainder carrying the same meaning and even the same wordings.
a) Der Prophet ﷺ stiftete eine Brüderschaft zwischen den Muhajirin und wählte Ali (ra) für sich selbst. In dem Hadith über die erste Brüderschaft heißt es: „Da sagte Ali: O Gesandter Allahs ﷺ, meine Seele hat mich verlassen, und mein Rückgrat ist gebrochen, als ich sah, wie du mit deinen Gefährten, außer mir, das getan hast, was du getan hast. Wenn dies ein Zeichen deines Zorns auf mich ist, so klage ich nur dir und bitte um deine Vergebung.“ Der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
a) The Prophet (saw) established a brotherhood between the Muhajirin and chose Ali (ra) for himself. In what came of the hadith of the first brotherhood, “so Ali said: O Messenger of Allah (saw), verily my soul left me and my spine has been broken when I saw you do what you did with your companions other than me. If this is a sign of your anger with me, then I complain only to you and beg your pardon. The Messenger of Allah (saw) said:
„Bei Dem, Der mich mit der Wahrheit gesandt hat, ich habe euch nur für mich selbst zurückgelassen. Du stehst mir in der Stellung Harun gegenüber Musa gleich, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt. Du bist mein Bruder und mein Erbe.“ Er sagte: „Was werde ich von dir erben?“ Er sagte: „Was haben die Propheten vor mir geerbt? Das Buch ihres Herrn und die Sunnah ihrer Propheten.“ ﷺ
By the One who sent me with truth, I only left you for myself. You are to me of the status of Harun to Musa except that there is no Prophet after me. You are my brother and inheritor. He said: What will I inherit from you. He said: What did the Prophets inherit before me, the Book of their Lord and the Sunnah of their Prophets.”
b) Der Prophet ﷺ stiftete fünf Monate nach der Hidschra eine Bruderschaft zwischen den Muhadschirin und den Ansar, doch er stiftete keine Bruderschaft zwischen Ali (ra) und einem der Ansar; vielmehr erwählte er ihn für sich selbst. Dies wurde im Hadith der zweiten Bruderschaft überliefert.
b) The Prophet (saw) made a brotherhood between the Muhajirin and the Ansar five months after the hijrah, but he did not make a brotherhood between Ali (ra) and any of the Ansar; rather he chose him (Ali) for himself. It came in the hadith of the second brotherhood
„Dass der Gesandte (saw) zu Ali sagte: Bist du mir gegenüber zornig geworden, als ich zwischen den Muhajirun und den Ansar eine Bruderschaft stiftete, dich aber mit keinem von ihnen verbrüderte? Bist du nicht zufrieden, für mich in der gleichen Stellung zu stehen wie Harun zu Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?“ Note: per your rules, the honorific should be ﷺ, not "(saw)", so the correct rendering is: „Dass der Gesandte ﷺ zu Ali sagte: Bist du mir gegenüber zornig geworden, als ich zwischen den Muhajirun und den Ansar eine Bruderschaft stiftete, dich aber mit keinem von ihnen verbrüderte? Bist du nicht zufrieden, für mich in der gleichen Stellung zu stehen wie Harun zu Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?“
“That the Messenger (saw) said to Ali: Did you become angry at me when I made a brotherhood between the Muhajirin and Ansar but did not make a brotherhood between you and any of them? Are you not pleased to be similar to the status of Harun to Musa for me except that there is no Prophet after me”
c) Es wird überliefert, dass der Gesandte ﷺ eines Tages zu seinen Gefährten hinausging, während sein Gesicht strahlte. Da fragte ihn Abdurrahman bin Awf (ra), und er sagte:
c) It is narrated that the Messenger (saw) went out one day to his companions with his face brightened so Abdurrahman bin Awf (ra) asked him and he said:
„Gute Nachricht kam zu mir von meinem Herrn über meinen Bruder und den Sohn meines Onkels väterlicherseits und meine Tochter, dass Allah Ali mit Fatima vermählen wird.“ ﷺ
“Good news came to me from my Lord about my brother and paternal uncle’s son and my daughter, that Allah will marry Ali with Fatima.”
Als der Heiligen Fatima (Anführerin der Frauen) ein würdiger Bräutigam für ihre Heirat gesucht wurde, sagte der Prophet ﷺ:
When the sayyid Annisa’s (leader of the women) deserving groom for her marriage was being considered, the Prophet (saw) said:
„O Umm Ayman, ruf mir meinen Bruder!“ Sie sagte: „Er ist dein Bruder, und du verheiratest ihn (mit deiner Tochter)?“ Er sagte: „Ja, o Umm Ayman.“ Also rief sie Ali, und er kam.
“O Umm Ayman, call my brother for me. She said: He is your brother yet you are marrying him (to your daughter)? He said: Yes, O Umm Ayman. So she called Ali and he came.”
Und der Prophet ﷺ sprach eines Tages mit ihm über ein Urteil zwischen ihm, seinem Bruder Ja'far und Zayd bin Haritha und sagte:
And the Prophet (saw) spoke to him one day regarding a judgement between him, his brother Ja’far (saw) and Zayd bin Haritha (saw), saying:
„Was dich betrifft, o Ali, du bist mein Bruder, der Vater meines Sohnes, und du bist von mir und für mich.“
“As for you, O Ali, (you are) my brother, the father of my son, and from me and for me.”
d) Der Gesandte ﷺ versprach Ali (ra) eines Tages mit den Worten:
d) The Messenger (saw) promised to Ali (ra) one day saying:
„Du bist mein Bruder und mein Wesir. Du wirst meine Schulden begleichen, meine Verpflichtungen erfüllen und meine Aufgaben zu Ende führen.“
“You are my brother and my wazeer. You will repay my debts, fulfill my commitments and complete my responsbilities.”
3) In Kanz al-’Ammal sagte er ﷺ:
3) In Kanz al-’Ammal, he (saw) said
Auf dem Tor des Paradieses steht geschrieben: Es gibt keinen Gott außer Allah, Muhammad ist der Gesandte Allahs ﷺ, Ali ist der Bruder des Gesandten Allahs ﷺ.
“It is written on the gate of Paradise: There is no god but Allah, Muhammad is the Messenger of Allah, Ali is the brother of the Messenger of Allah.”
Bei diesen vier Texten handelt es sich um jene, in denen der Gesandte (saw) ihm (Ali) die Stellung des Harun gegenüber Musa verlieh, um den Text, in dem er das Buch Allahs und Seine Nachkommenschaft zurückließ, um den Text der Wilaya und um den Text der Bruderschaft. Aus ihnen haben einige Muslime abgeleitet, dass der Gesandte ﷺ Ali (ra) ernannt, also ihn nach sich zum Kalifen bestimmt habe. Lasst uns sie Text für Text betrachten.
These four texts, which are the texts in which the Messenger (saw) made him (Ali) of the status of Harun to Musa, the text that he left the Book of Allah and His progeny, the text of wilayah, and the text of brotherhood, are the texts from which some Muslims deduced that the Messenger (saw) appointed Ali (ra) i.e. made him the Khalifah after him. Let us take them text by text:
Was den ersten Text betrifft, nämlich den Text, mit dem Ali die Stellung Haruns gegenüber Musa vor dem Gesandten (saw) zugesprochen wurde, so erschließt sich seine Bedeutung durch das Studium des Anlasses, bei dem er gesagt wurde, und durch das Studium seines Wortlauts. Was den Anlass betrifft, so sprach der Gesandte Allahs ﷺ dieses Hadith am Tag der Schlacht von Tabuk. Dabei setzte der Gesandte Allahs ﷺ in Madinah an seiner Stelle Muhammad bin Maslamah (ra) ein, um die Angelegenheiten der Muslime zu beaufsichtigen und die Herrschaft zu verwalten, und er setzte unseren Herrn Ali (ra) über seine Familie ein und gebot ihm, sie zu beaufsichtigen. Die Heuchler verspotteten ihn und sagten: Er hat ihn nur deshalb zurückgelassen, weil es ihm lästig geworden war, und er wollte ihm die Last erleichtern. Als die Heuchler dies sagten, nahm Ali (ra) seine Waffe und brach auf, bis er den Gesandten Allahs ﷺ traf, der in Al-Jarf lagerte, und sagte:
As for the first text, which is the text which made Ali at the status of Harun to Musa before the Messenger (saw), its meaning is clarified though studying the occcasion in which it was said and studying its wording. As for the occasion, the Messenger (saw) said this hadith on the day of the battle of Tabuk. Therein the Messenger (saw) appointed in Madinah in his place Muhammad bin Maslamah (ra) to supervise the Muslims’ affairs and administer the rule, and appointed our master Ali (ra) over his family and commanded him to supervise them. The hypocrites shook him and said: He did not leave him behind except because it had become hard on him he wanted to make it easy for him. When the hypocrites said this, Ali (ra) took his weapon and left until he met the Messenger (saw) who was encamped at Al-Jarf and said:
„O Prophet Allahs, die Heuchler behaupteten, du habest mich zurückgelassen, weil du mich als Last empfandest und mich davon befreien wolltest.“ Er ﷺ sagte: „Sie haben gelogen, vielmehr habe ich dich zurückgelassen wegen dessen, was ich hinter mir zurückgelassen habe. Kehre also zurück und nimm meinen Platz ein bei meiner Familie und deiner Familie. Bist du nicht zufrieden, o Ali, dass du mir gegenüber in derselben Stellung stehst wie Harun zu Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommt?“
“O Prophet of Allah, the hypocrites claimed that you left me behind because you found a burden on meand wished to make it light for me. He (saw) said: They lied, rather I left you behind due to what I left behind me. So return and take my place over my family and your family. Are you not pleased, O Ali, that you are of the same status to me as Harun to Musa except that there is no Prophet after me?”
So fuhr der Gesandte Allahs ﷺ auf seiner Reise fort. Das Hadith, wonach Ali (ra) für den Gesandten ﷺ dieselbe Stellung innehat wie Harun für Musa, bezieht sich auf die Einsetzung Alis durch den Gesandten ﷺ über dessen Familie, belegt durch Alis eigene Aussage.
So the Messenger of Allah (saw) continued on his travel. The hadith about Ali (ra) being the same status for the Messenger (saw) as Harun for Musa concern to his (saw)’s appointing him over his (saw) family by the evidence of Ali’s (ra) own statement:
„Lässt du mich etwa bei Frauen und Kindern zurück?"
“Do you leave me behind with women and children?”
Die Realität des Vorfalls ist, dass er über seine Familie eingesetzt wurde, weshalb es nicht so verstanden werden kann, dass er über das Khilafah eingesetzt wurde, zumal bekannt ist, dass der Prophet ﷺ Muhammad bin Maslamah als Herrscher an seiner Stelle einsetzte und Ali (ra) bestimmte, über seine Familie zu wachen, als er zu ihm sagte: „Meine Familie und deine Familie.“ Außerdem bedeutet die Einsetzung eines seiner Gefährten über die Herrschaft durch den Gesandten Allahs ﷺ, als er zur Schlacht aufbrach, nicht, dass diese eingesetzte Person der Khalifah an seiner Stelle ist, und zwar aufgrund des Beweises, dass der Prophet ﷺ in den Schlachten viele einsetzte. In der Schlacht von Al-‘Asheera setzte er Abu Salamah bin Abd al-Asad über Madinah ein, in der Schlacht von Safwan setzte er Zayd bin Haritha (ra) über Madinah ein, in der Schlacht gegen Banu Lahyan setzte er Ibn Umm Maktum (ra) über Madinah ein, und so weiter. Dass der Prophet ﷺ jemanden über die Herrschaft in Madinah einsetzte, bis er von seinen Schlachten zurückkehrt, deutet nicht darauf hin, dass dies seine Einsetzung über das Khilafah bedeutet. Was ist also, wenn er ihn nur über seine Familie einsetzte, während er einen anderen mit Autorität einsetzte, bis er von seiner Schlacht zurückkehrt?
The reality of the incident is that he was appointed over his family so it cannot be taken to mean that he was appointed over the Khilafah, particularly when it is known that he (saw) appointed Muhammad bin Maslamah as the ruler in his place and specified Ali (ra) to supervise over his family when he said to him, “my family and your family.” Moreover, the Messenger’s (saw) appointment of one of his companions over the rule when he left for battle does not mean that this appointed person is the Khalifah in his place by the evidence that the Messenger (saw) appointed many in the battles. In the battle of Al-‘Asheera he appointed Abu Salamah bin Abd al-Asad over Madinah, in the battle of Safwan he appointed Zayd bin Haritha (ra) over Madinah, in the battle Banu Lahyan he appointed ibn Umm Maktum (ra) over Madinah, and so on. The appointment by the Messenger (saw) of someone to rule over Madinah until he returns from his battles does not indicate that means his appointment over the Khilafah, so what if he appointed him only over his family while appointing another in authority until he returns from his battle.
Dies bezieht sich auf die Ernennung. Was die Aussage des Gesandten ﷺ betrifft:
This is in relation to the appointment. As for the saying of the Messenger (saw):
„Bist du nicht zufrieden damit, in deiner Stellung Harun gleich zu sein, wie Musa?“
“Are you not pleased to be similar to the status of Harun with Musa?”
Die Bedeutung seiner Worte lautet: „Bist du nicht zufrieden, dass du für mich die Stellung hast, die Harun gegenüber Musa innehatte?“ Gemeint ist die Ähnlichkeit zwischen Ali (ra) und Harun in der Hinsicht, dass beide eingesetzt wurden, also: Deine Stellung bei mir, wenn ich dich einsetze (oder zurücklasse), gleicht der Stellung Haruns, als Musa ihn einsetzte. Dies ist die Bedeutung der Worte des Hadith, und diese Worte haben keine andere Bedeutung. Diese Bedeutung ist festgelegt und wird zur einzig möglichen Bedeutung aufgrund der Worte Alis (ra) an den Gesandten ﷺ:
The meaning of its words is: Are you not pleased that there is for you, in what you are appointed over, what Harun supervised for Musa. It is the resemblance of Ali (ra) with Harun in the way of resemblance being the appointment i.e. your similitude in my appointing you (or leaving you behind) is similar to that of Harun when Musa appointed him. This is the meaning of the words of the hadith and these words do not have any other meaning. This meaning is specified and becomes the only meaning due to Ali’s (ra) saying to the Messenger:
„Lässt du mich mit Kindern und Frauen zurück?"
“Do you leave me behind with children and women?”
Mit der Aussage des Gesandten ﷺ:
With the Messenger’s statement:
„Bist du nicht zufrieden, mit mir in einer Beziehung zu stehen, ähnlich wie Harun zu Musa?“
“Are you not pleased to be related to me similar to the status of Harun with Musa?”
Dies kam als Antwort auf die Frage von Ali (ra) und als Erwiderung auf seine Aussage. Um zu verstehen, was mit diesem Hadith gemeint ist, muss man zum Glorreichen Qur'an zurückkehren, um im Zusammenhang mit der Frage der Einsetzung Haruns durch Musa zu sehen, worum es sich handelt. Wenn wir zum Glorreichen Qur'an zurückkehren, finden wir, dass dieses Ereignis im Qur'an in folgendem Text erwähnt wird:
This came in response to this question of Ali (ra) and as a response to his statement. To understand what is meant by this hadith one must return to the Glorious Qur’an to see within the issue of Musa’s appointing Harun to see what it is. Returning to the Glorious Qur’an, we find that this event is mentioned in the Qur’an in the following text:
„Und Wir bestimmten für Musa (Moses) dreißig Nächte und vervollständigten sie mit zehn (weiteren), sodass die festgesetzte Frist seines Herrn vierzig Nächte betrug. Und Musa (Moses) sprach zu seinem Bruder Harun (Aaron): „Vertritt mich unter meinem Volk, handle recht (indem du das Volk anweist, Allah zu gehorchen und Ihn allein anzubeten) und folge nicht dem Weg der Mufsidun (Unheilstifter)“ [TMQ 7:142].
“And we appointed for Mûsâ (Moses) thirty nights and added (to the period) ten (more), and he completed the term, appointed by his Lord, of forty nights. And Mûsâ (Moses) said to his brother Hârûn (Aaron): "Replace me among my people, act in the right way (by ordering the people to obey Allâh and to worship Him Alone) and follow not the way of the Mufsidûn (mischief-makers)” [TMQ 7:142].
So lautet die Bedeutung des Hadith: „Bist du nicht zufrieden damit, dass ich dich über meine Familie einsetze, so wie Musa seinen Bruder Harun über sein Volk einsetzte, sodass du mir gegenüber die Stellung hast, die Harun gegenüber Musa hatte, aufgrund der Einsetzung?“ Die Absicht des Hadith ist also, das Herz unseres Meisters Ali zu beruhigen, da er über diese Einsetzung unzufrieden kam. Zugleich teilt er Ali (ra) mit, dass er an seiner Stelle über seine Familie wachen wird, wenn er abwesend ist, so wie Harun an Musas Stelle über sein Volk wachte, als dieser abwesend war. Was seine Aussage betrifft:
So the hadith’s meaning becomes: Are you not pleased that I appoint you over my family like Musa appointed Harun over his people, so that you become before me of the status of Harun to Musa due to the appointment? So the hadith’s intent is to pacify our master Ali’s heart as he came displeased by this appointment, and at the same time it informs Ali (ra) that he will take his (saw) place over his family when he is absent just like Harun took Musa’s place over his people when he was absent. As for his saying:
„Außer dass nach mir kein Prophet mehr kommt“
“Except that there is no Prophet after me”
Dies hebt die Ähnlichkeit in der Prophetenschaft auf, denn Harun war ein Prophet ﷺ, der an der Stelle eines anderen Propheten ﷺ stand, als dieser abwesend war. Daher schloss der Gesandte ﷺ die Prophetenschaft aus, um jede Vorstellung zu beseitigen, er habe denselben Rang in der Prophetenschaft. Und man sollte auch nicht sagen, dass seine Aussage,
This negates the resemblance of Prophethood because Harun was a Prophet (saw) so he was a Prophet (saw) taking the place of another Prophet (saw) when he was absent. So the Messenger (saw) excluded Prophethood to remove any imagination that he is of the same status in Prophethood. Nor should one say that his statement,
„Kein Prophet nach mir“
“No Prophet after me”
Sie bedeuten nach meinem Tod, weil sich die Worte auf die Einsetzung zu seinen Lebzeiten beziehen. Harun war ein Prophet zusammen mit Musa zu dessen Lebzeiten, nicht nach seinem Tod; er war sein Stellvertreter (Khalifa) über sein Volk, während er (Musa) in seinem Leben abwesend war, nicht nach seinem Tod. Der Gesandte hat nur die Aussage getroffen: „Außer dass es nach mir keinen Propheten gibt“, weil Harun ein Prophet während der Abwesenheit Musas zu dessen Lebzeiten war; daher traf er diese Aussage, um Ali (ra) das Prophetentum abzusprechen. Außerdem hat uns der Gesandte Allahs ﷺ in einem authentischen Hadith, überliefert von Al-Hakim, mitgeteilt, dass Harun zu Lebzeiten Musas starb. Die Frage einer Einsetzung nach dem Tod stellt sich daher nicht, da sie bei Harun und Musa, mit denen der Vergleich gezogen wird, nicht bestand; somit besteht sie auch nicht beim Propheten ﷺ und bei Ali (ra), die den Vergleich bilden.
Means after my death as the words are related to appointment during his life. This is because Harun was a Prophet along with Musa during his life not after his death; he was his deputy (khalifa) over his people while he (Musa) was absent during his life not after his death. So the Messenger only made his statement: “Except that there is no Prophet after me” because Harun was a Prophet during Musa’s absence while he lived; so he made this statement in order to negate Prophethood from Ali (ra). Moreover, the Messenger of Allah (saw) informed us in an authenticated hadith narrated by Al-Hakim that Harun died during Musa’s life. So there does not raise the issue of appointment after death as it did not exist in Harun and Musa, who are those with whom resemblance is made, thus it does not exist in the Prophet (saw) and Ali (ra) who are the resemblers.
Dies ist die Bedeutung des Hadiths, und er enthält keinen Hinweis auf eine Einsetzung zum Kalifat. Auch lässt sich keinesfalls verstehen, dass der Gesandte Allahs ﷺ mit diesem Hadith klar aussprechen wollte, dass Ali (ra) nach dem Tod des Gesandten Allahs ﷺ Kalif über die Muslime sein solle. Der Hadith bezieht sich auf die Einsetzung Alis (ra) über die Familie des Gesandten Allahs ﷺ während dessen Abwesenheit aufgrund der Schlacht von Tabuk. Was die übrigen Überlieferungen betrifft, die in diesem Hadith vorkommen, nämlich seine ﷺ Aussage:
This is the hadith’s meaning nor does it contain any indication to appointment for the Khilafah nor can it be understood in any way that the Messenger (saw) intended by this hadith to clearly state and make Ali (ra) the Khalifah over the Muslims after the Messenger’s (saw) death. The hadith discussed is related to the appointment of Ali (ra) over the Messenger’s (saw) family during his absence due to the battle of Tabuk. As for the remaining narrations which came in this hadith i.e. his (saw) saying:
„Bist du nicht damit zufrieden, mir gegenüber dieselbe Stellung zu haben, die Harun gegenüber Musa hatte?“
“Are you not please to be before me of the status of Harun with Musa?”
Einige davon sind authentische Überlieferungen, wie jene von Al-Bukhari und Muslim in ihren Hadithsammlungen von ‘Amir und Ibrahim, den beiden Söhnen von S’ad, während andere nicht authentisch sind, doch alle kamen mit demselben Wortlaut. Dies bedeutet, dass der Hadith in Tabuk und zu anderen Zeiten gesagt wurde. Die Antwort darauf lautet: Die authentischen Überlieferungen sind eine Überlieferung, die ein Teil des Vorfalls ist, d. h. Überlieferungen, die allein die Worte des Gesandten ﷺ enthalten, losgelöst vom Vorfall, was jedoch nicht bedeutet, dass es sich um einen anderen Vorfall handelt als den von Tabuk. Überlieferer und Sammler von Hadithen überliefern häufig einen Teil eines Hadiths oder einen Teil eines Vorfalls und kürzen ihn auf die Stelle, die als Beleg dient. Selbst wenn wir annehmen, dass der Hadith nicht nur den Vorfall von Tabuk betraf, sondern in Tabuk und zu anderen Zeiten gesagt wurde, würde dies bedeuten, dass der Gesandte ﷺ unseren Meister Ali (ra) während Tabuk und zu anderen Zeiten dauerhaft über seine Familie einsetzte; es würde jedoch nicht seine Einsetzung (möge Allah sein Antlitz ehren) zum Kalifat nach dem Tod des Gesandten ﷺ bedeuten. Alles, was die Erklärung des Wortlauts und der Bedeutung des Hadiths anzeigt, ist: Bist du nicht zufrieden damit, dass ich dich während meiner Abwesenheit über meine Familie eingesetzt habe, so wie Harun während der Abwesenheit Musas für ihn die Aufsicht führte, außer dass Harun ein Prophet war und du kein Prophet bist, denn nach meinem Prophetentum gibt es keinen Propheten mehr. Dies findet sich in der Überlieferung Muslims von ‘Amir bin S’ad, von seinem Vater.
Some of them are authenticated narrations like those by Al-Bukhari and Muslim in their hadith from ‘Amir and Ibrahim, the two sons of S’ad, while others are not authenticated, but all of them came with the same text. This means that the hadith was said in Tabuk and at other times. The response to this is that the authentic narrations are a narration which is a part of the incident i.e. narrations with the Messenger’s (saw) words alone separated from the incident which does not mean that it is an incident other than the incident of Tabuk. Narrators and collectors of hadith frequently narrate a part of a hadith or a part of an incident, shortening it to the place of evidence. Even if we accept that the hadith was not only about the incident of Tabuk but was said in Tabuk and other times, then this would mean that the Messenger (saw) appointed our master Ali (ra) over his family permanently during Tabuk and at other times; nor would it mean his appointment (may Allah ennoble his face) over the Khilafah after the Messenger’s (saw) death. All that the explanation of the hadith’s word and meaning indicate is: Are you not pleased that I appointed you over my family during my absence just like Harun supervised for Musa during his absence, except that Harun was a Prophet and you are not a Prophet because there is no Prophet after my Prophethood. This came in Muslim’s narration from Amir bin S’ad from his father:
„Bist du nicht damit zufrieden, dass du in Bezug auf mich dieselbe Stellung hast wie Harun in Bezug auf Musa, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommen wird?“
“Are you not pleased that you become before me of the status of Harun with Musa except that there is no Prophet after me”
i.e. nach meiner Prophetenschaft. Dies ist das Gleichnis, mit dem der Gesandte (saw) Ali (ra) im Verhältnis zu sich selbst verglich, so wie Harun im Verhältnis zu Musa: die Einsetzung und nichts darüber hinaus, die Einsetzung während seiner Abwesenheit und nichts darüber hinaus, und die Einsetzung über seine Familie, wie es im Wortlaut des Hadiths in seiner Gesamtheit überliefert ist. Die Häufigkeit, mit der ein Hadith wiederholt wird, verändert seine Bedeutung nicht, sodass ihm eine andere Bedeutung gegeben werden könnte. Die Einsetzung bei Tabuk galt also nur über die Familie des Gesandten (saw), wie es ohne Zweifel belegt ist, während die übrigen Überlieferungen außerhalb von Tabuk denselben Wortlaut wie in Tabuk überliefern, sowohl dem Wortlaut als auch dem Sinn nach, ohne die Einschränkung auf den Vorfall von Tabuk, also auf die Familie, zu erwähnen. Vielmehr erwähnen sie überhaupt keine Einschränkung. Daher messen wir sie an dem, was in der Überlieferung von Tabuk erwähnt wird. Denn die Überlieferung von Tabuk ist auf die Familie beschränkt, während die anderen Überlieferungen frei von jeglicher Einschränkung bei der Einsetzung sind; so messen wir das Uneingeschränkte am Eingeschränkten. Man darf auch nicht sagen, die übrigen Überlieferungen seien allgemein gehalten, denn die Worte des Hadiths gehören nicht zu den allgemeinen Ausdrücken. Die Texte aller Überlieferungen, sei es die Überlieferung „Seid ihr nicht zufrieden“, die Überlieferung „Gewiss, du“ oder die Überlieferung „Du“ und ähnliche, die das Gewicht der Stellung Haruns zu Musa tragen, all diese Worte beziehen sich auf einen bestimmten Status, nämlich den Status Haruns zu Musa, der kein allgemeiner Status ist. Nur kam die Stellung Haruns zu Musa in manchen Überlieferungen uneingeschränkt vor, die durch keine Einschränkung begrenzt waren, während sie in manchen Überlieferungen auf die Familie beschränkt war. Daher messen wir das Uneingeschränkte am Eingeschränkten, sodass alle Überlieferungen auf die Familie beschränkt sind.
i.e. after my Prophethood. This is the similitude with which the Messenger (saw) compared Ali (ra) in relation to him just like Harun in relation to Musa i.e. the appointment and nothing else, appointment during his absence and nothing else, and appointment over his family as came in the hadith’s text in its entirety. The frequency with which a hadith is repeated does not change its meaning to give it an alternative meaning. So the appointment in Tabuk was only over the Messenger’s (saw) family as is proven without doubt, while the other narrations in other than Tabuk conveyed the same text mentioned in Tabuk in words and meaning without mentioning the restriction in the incident of Tabuk i.e. the family. Rather, they do not mention any restriction at all thus we measure them upon what was mentioned in the narration of Tabuk. This is because the narration of Tabuk is restricted to the family while the other narrations are free of any restriction in the appointment so we measure the unrestricted upon the restricted. Nor should one say that the other narrations are general as the words of the hadith are not from the general words as the texts of all the narrations whether the narration: “Are you not pleased” or the narration: “Verily you” or the naration: “You” and the similar which is of the weightage of Harun with Musa; all these words are specific to a specific status which is of the status of Harun with Musa which is not of the general status. Except that the status of Harun to Musa came unrestricted in some of the narrations which were not restricted by any restriction, while they were restricted to the family in some of the narrations so we measure the unrestricted upon the restricted such that all the narrations are restricted to the family.
„Und bestimme mir einen Helfer aus meiner Familie, Hârûn (Aaron), meinen Bruder. Stärke mich durch ihn, und lass ihn meine Aufgabe teilen (die Überbringung der Botschaft Allahs und das Prophetentum)" [TMQ 20:29].
“And appoint for me a helper from my family, Hârûn (Aaron), my brother. Increase my strength with him, And let him share my task (of conveying Allâh's Message and Prophethood” [TMQ 20:29].
Es gibt für sie keinen Raum in Bezug auf die Stellung Harûns gegenüber Mûsâ und seine Einsetzung als Chalîfa, denn es handelt sich um ein Bittgebet, das Mûsâ an Allah richtete, damit er seinen Bruder als Helfer an seiner Seite habe und ihm zusammen mit ihm das Prophetentum verleihe. Denn die Angelegenheiten, bei denen Mûsâ Allah (SWT) bat, Harûn mit ihm zu verbinden, waren das Prophetentum und die Verkündigung der Botschaft. Die Verbindung bezog sich also nur auf diese Angelegenheiten, nicht auf die Herrschaft, da Mûsâ kein Herrscher, sondern nur ein Prophet war. Außerdem war die Bitte eine Bitte um Unterstützung für ihn und um seine Einbeziehung in seine Sache, nicht eine Bitte um seine Einsetzung (in die Herrschaft).
There is no place for them in relation to the status of Harun to Musa nor the appointment as the Khalifa since it is a prayer which Musa Made to Allah to make his brother an assistant to him and to give him the Prophethood along with him because the matters which Musa prayed to Allah (swt) to associate Harun with him upon were Prophethood and the Message so the association was only in these matters not the rule, as Musa was not a ruler but only a Prophet. Moreover, the request was a request for assistance for him and associating him in his matter, not a request for his appointment (in rule).
Vor allem anderen deutet dies nicht auf den Rang Musas gegenüber Harun hin; vielmehr ist der Hinweis auf den Rang Musas gegenüber Harun dessen Einsetzung über sein Volk während seiner Abwesenheit. Sein Rang vor ihm besteht also darin, dass er sich während seiner Abwesenheit um sein Volk kümmerte. Es gibt keinen Hinweis auf Beistand und Gemeinschaft im Prophetentum in der Aussage des Gesandten: „wie die Stellung Haruns zu Musa“, sondern die Bedeutung ist auf die Einsetzung über das Volk beschränkt, und die Texte tragen keine andere Bedeutung als diese.
Above all this, these matters are not an indication to the status of Musa to Harun; rather an indication for the status of Musa to Harun is his appointing him over his people during his absence; so his status before him is that he took care of his people during his absence. There is no existence for assistance and association in the Prophethood in the statement of the Messenger: “of the status of Harun to Musa” infact the meaning is restricted to the appointment over the people and the texts do not carry any meaning other than this.
Es wird gesagt, dass Musa ein Herrscher war, weil ihm eine Shari'ah offenbart wurde, nach der er herrschen sollte, da sie Lösungen und Strafen enthält, und er der Anführer eines Heeres war, das beabsichtigte, Bait al-Maqdis zu besetzen, als sein Volk zu ihm sagte:
It has been said that Musa was a ruler because a Shari’ah was revealed to him to rule by ,as there are solutions and punishments within it, and he was a leader of an army which intended to occupy Bait al-Maqdis when his people said to him:
„Geh du und dein Herr und kämpft!" [TMQ 5:24]
You and your Lord go and fight” [TMQ 5:24],
So seine Einsetzung Harouns über sein Volk war eine Einsetzung im Prophetentum und auch in der Autorität. Die Antwort darauf lautet: Musa war kein Herrscher, und weder im Qur'an noch anderswo wird überliefert, dass er die Gesetze über die Kinder Israels (Banu Israil) mit Kraft und Autorität durchsetzte oder dass er ein Herrscher über sie war. Diejenigen, die die Banu Israil nach der Scharia des Musa regierten, waren nicht Musa selbst oder zu seinen Lebzeiten, sondern jene Propheten, die nach ihm kamen, wie Dawud, Sulaiman und andere Könige. Was Musas Führung über die Heere betrifft, so hat es sie nie gegeben. Die Verse in Sure Al-Ma'ida von Vers 19 bis Vers 26 enthalten nichts, was auf eine Heerführung des Musa hinweist; vielmehr besagen sie, dass Musa (as) sein Volk aufforderte, das Heilige Land zu betreten. Sie weigerten sich und sagten zu ihm, dass darin riesige, aggressive Menschen wohnten und sie es deshalb niemals betreten würden, bis diese Riesen es verlassen hätten. Sie baten ihn und seinen Herrn, hinzugehen und zu kämpfen, doch er zog nicht aus, und die Folge war ihre vierzigjährige Verbannung in der Wüste. Was die Offenbarung der Scharia an Musa (as) mit Lösungen und Strafen betrifft, so bedeutet dies nicht, dass Musa (as) mit diesen regierte; die Wirklichkeit ist vielmehr, dass er sie brachte und den Banu Israil überbrachte. Er versuchte, sie nach Bait al-Maqdis zu führen, doch sie irrten in der Wüste umher und kamen nicht zur Ruhe, bis seine Zeit zu Ende ging. Nachdem ihre Strafe der Verbannung beendet war, zogen sie weiter und wurden von Königen und Propheten unter ihnen nach der Scharia des Musa regiert, was der Qur'an in mehr als einer Sure bestätigt. Zudem sind die Verse, in denen Harun eingesetzt wurde, eindeutig: Es war eine Einsetzung im Auftrag des Musa im Prophetentum, als Musa ging, um Allah (swt) zu treffen, was in Sure Al-A'raf ab Vers 141 steht.
So his appointment of Harun over his people was an appointment in Prophethood and also in authority. The response to this is that Musa was not a ruler, nor is it narrated in the Qur’an or elsewhere that he would execute the rules upon the children of Israel (Banu Israil) by strength and the authority or that he was a ruler over them. Those who ruled Banu Israil with the Shari’ah of Musa were not Musa himself or in his lifetime, rather it was those Prophet who came after him like Dawud, Sulayman and other kings. As for Musa’s leadership over the armies, it never occurred. The ayaat which are in Surah Al-Maidah from ayah 19 to ayah 26 do no have anything within them which indicates Musa’s leadership over the army; rather what is within them is that Musa (as) requested his people to enter the Holy Land. They refused and said to him that there are giant aggressive people within it so they would never enter until these giants left; they asked him and his Lord to go and fight but he did not go so the result was their exile for fourty years in the wilderness. As for the revelation of the Shari’ah to Musa (as) with solutions and punishments, this does not mean that Musa (as) ruled with these; rather the reality is that he came with it and conveyed it to Banu Israil. He tried to take them to Bait al-Maqdis but they strayed in the wilderness and they did not stabilise until his period had ended. After their punishment with the exile ended, they moved and were ruled by kings and Prophets among them by the Shari’ah of Musa, which is stated by the Qur’an in more than one Surah. Moreover, the ayaat in which Harun was appointed are explicit that it was an appointment on behalf of Musa in Prophethood when Musa went to meet Allah (swt), which is in Surah Al-‘Araf from ayah 141:
„Und Wir bestimmten für Musa (Moses) dreißig Nächte und vervollständigten sie mit zehn (weiteren), sodass die festgesetzte Frist seines Herrn vierzig Nächte betrug. Und Musa (Moses) sprach zu seinem Bruder Harun (Aaron): „Vertritt mich unter meinem Volk, handle recht (indem du das Volk anweist, Allah zu gehorchen und Ihn allein anzubeten) und folge nicht dem Weg der Mufsidun (Unheilstifter)“ [TMQ 7:142].
“And we appointed for Mûsâ (Moses) thirty nights and added (to the period) ten (more), and he completed the term, appointed by his Lord, of forty nights. And Mûsâ (Moses) said to his brother Hârûn (Aaron): "Replace me among my people, act in the right way (by ordering the people to obey Allâh and to worship Him Alone) and follow not the way of the Mufsidûn (mischief-makers)” [TMQ 7:142].
„Und Musa wählte aus seinem Volk siebzig Männer aus“ [TMQ 7:155].
“And Musa chose from his people seventy men” [TMQ 7:155].
All diese Punkte beziehen sich auf das Prophetentum und die Berufung dazu, auf das Zerbrechen der Tafeln durch Musa sowie auf die Hinwendung der Banu Israil zur Anbetung des Kalbes und dergleichen; darin findet sich nicht das Geringste, das mit Herrschaft und Autorität in Verbindung steht. Es ist nicht möglich, anzunehmen, dass es sich dabei um Herrschaft und Autorität handelt. Es gibt also keinen Beweis dafür, dass Musa ein Herrscher war, und er hat Harun überhaupt nicht zur Herrschaft eingesetzt.
All of these are related to the Prophethood and appointment in it, and the throwing of the tablets (by Musa), and the Banu Israil taking to worship the calf and the like; there is nothing within them with the slightest relationship to rule and authority. It is not possible to suspect that it is related with the rule and authority, so there is no evidence that Musa was a ruler and he never appointed Harun in the rule at all.
Dies ist die Bedeutung aller überlieferten Ahadith, ob sie nun mit einem Anlass verbunden waren, wie dem Vorfall von Tabuk, oder ohne einen Anlass, die darauf hinweisen, dass der Gesandte Allahs ﷺ Ali (ra) während seiner Lebenszeit, in seiner Abwesenheit, die Aufsicht über seine Familie übertragen hat, ähnlich wie Musa Harun die Aufsicht über sein Volk übertrug, während er selbst abwesend war. Durch diese Handlung, nämlich die Ernennung Alis (ra) durch den Gesandten Allahs ﷺ, wurde Ali im Verhältnis zum Gesandten Allahs ﷺ mit der Stellung Haruns im Verhältnis zu Musa vergleichbar. In diesen Ahadith gibt es keinen Hinweis darauf, dass der Gesandte Allahs ﷺ erklärt hätte, Ali (ra) werde nach dem Tod des Gesandten Allahs ﷺ als Kalif über die Muslime in der Herrschaft nachfolgen.
This is the meaning of all the revealed ahadith whether they came with a cause like the incident of Tabuk or without any cause, which indicate that the Messenger (saw) made Ali (ra) supervise his family while he was absent during his lifetime similar to how Musa made Harun supervise his people while he was absent during his lifetime. With this action i.e. the Messenger’s (saw) appointment of Ali (ra), Ali became to the Messenger (saw) comparable to the status of Harun to Musa. There is no indication in these ahadith that the Messenger (saw) stated that Ali (ra) would become the Khalifah over the Muslims in ruling after the Messenger of Allah (saw)’s death.
Was den zweiten Text und das Hadith von Ghadeer Khum betrifft: In der authentischen Überlieferung, nämlich der Überlieferung von Muslim, wird dazu aufgerufen, am Buch Allahs festzuhalten und an der Familie seines Hauses ﷺ, ihnen gegenüber gütig zu sein, sie zu ehren und ihnen kein Leid zuzufügen. Darin findet sich kein Hinweis darauf, dass der Gesandte ﷺ seine Familie über das Kalifat eingesetzt hätte. Das Hadith lautet: „Was die Angehörigen meines Hauses betrifft, so ermahne ich euch vor Allah hinsichtlich der Angehörigen meines Hauses.“ Darin liegt nichts, was darauf hindeutet, dass er die Familie seines Hauses nach seinem Tod zu Nachfolgern in der Herrschaft über die Menschen gemacht hätte. Die Worte sind in ihrem ausdrücklichen Wortlaut (mantuq) und ihrer Bedeutung so klar, dass keinesfalls verstanden werden kann, er habe die Familie seines Hauses oder einen von ihnen eingesetzt, um die Muslime nach ihm über das Kalifat zu regieren. Was die zweite und dritte Überlieferung sowie alle ihnen ähnlichen Überlieferungen betrifft, so ändern sie nichts an dem, was darin enthalten ist. In diesen Überlieferungen geht es um zwei Punkte. Erstens: die Setzung Allahs als Beschützer in seiner Aussage:
„Wahrlich, Allah ist mein Beschützer, und ich bin der Beschützer der Gläubigen, und zwar so, dass ich ihnen lieber bin als ihre eigenen Seelen. Wem also ich Beschützer bin, dessen Beschützer ist dieser, nämlich Ali. O Allah, sei der Freund dessen, der ihn zum Freund hat, und sei der Feind dessen, der ihm feind ist.“
“Verily Allah is my Patron, and I am the patron of the believers such that I am dearer to them than their own souls. So the one for whom I am his patron, then this is his patron meaning Ali. O Allah, befriend whoever befriends him and be an enemy to whoever is an enemy to him.”
Was die zweite Angelegenheit betrifft, so riet er seinen Nachkommen, gute Werke zu verrichten, indem er sagte:
As for the second matter, this is that he advised his progeny to undertake good deeds by saying:
„Und meine Nachkommenschaft, die Angehörigen meines Hauses, denn gewiss hat mir der Gütige und Allwissende mitgeteilt, dass sie niemals enden werden, bis sie den Quell erreichen.“
“And my progeny, the people of my house, for verily the kind and All knowing informed me that they will never end until they arrive at the cistern.”
In all diesen Überlieferungen gibt es nichts außer diesen beiden Angelegenheiten, trotz ihrer Anzahl und der unterschiedlichen Überlieferungswege. Was die erste Angelegenheit betrifft, nämlich die Freundschaft, so werden wir sie im Rahmen der Erörterung der Überlieferungen über die Wilayat unmittelbar im Anschluss an diesen Text behandeln. Was die zweite Angelegenheit betrifft, so unterscheidet sie sich nicht davon, dass sie eine Ermahnung an die Muslime ist, gut zu seiner Nachkommenschaft zu sein, zu den Angehörigen seines Hauses, indem man ihnen gegenüber wohlwollend ist, sie ehrt und ihnen keinen Ärger bereitet, da sie über sie zur Rechenschaft gezogen werden. Ebenso, dass die Familie des Hauses und das Buch Allahs (swt) bis zum Tag des Gerichts miteinander verbunden bleiben. Es gibt in diesem Hadith und in den Ahadith von Ghadir Khumm nichts weiter als die Ermahnung an die Muslime, Gutes an seiner Nachkommenschaft zu tun; es enthält nichts, was auf die Einsetzung Alis (ra) oder der Angehörigen seines Hauses als Nachfolger im Kalifat nach dem Tod des Gesandten Allahs ﷺ hinweist. Wo ist die Einsetzung in der Aussage des Gesandten ﷺ gemäß all den vorherigen Überlieferungen, die im Hadith von Ghadir Khumm berichtet werden?
There is nothing other than these two matters in all these ahadith, despite all their number and differing narrations. As for the first matter, which is the friendship, we shall discuss it during the discussion upon the ahadith of (wilayat) directly after this text. As for the second matter, it does not differ from being an advice to Muslims to be good to his progeny,, the people of his house, by being gracious to them, honouring and not annoying them as they will be questioned about them. Also that the family of the house and the Book of Allah (swt) will remain linked until the Day of Judgement. There exists nothing in this ahadith and the ahadith of Ghadeer Khum more than advising Muslims to do good to his progeny; there is nothing within in it indicating the appointment of Ali (ra), or the people of his house, over the Khilafah after the death of the Messenger of Allah (saw). Where is the appointment in the Messenger’s (saw) statement according to all previous narrations narrated in the hadith of Ghadeer Khum:
„Wahrlich, ich werde euch zur Rede stellen, wenn ihr zu mir gelangt, über die beiden gewichtigen Dinge: das Buch Allahs und meine ʿUtra, die Familie meines Hauses.“
“Verily I will question you when you reach me about the two weighty matters, the Book of Allah and my (‘utra), the family of my house”
Oder seine Aussage:
Or his statement:
„Wahrlich, ich habe euch zwei gewichtige Dinge hinterlassen: das Buch Allahs, des Erhabenen, und meine Nachkommenschaft (ʿUtra)." ﷺ
“Verily I have left for you two weighty matters, the Book of Allah ta’ala and my progeny (‘utra)”
Oder
Or
„Wahrlich, ich hinterlasse euch zwei gewichtige Dinge: das Buch Allahs und meine Nachkommenschaft (ʿItra), die Angehörigen meines Hauses.“
“Verily I leave for you two weighty things, the Book of Allah and my progeny (‘utra), the family of my house”
Oder:
Or:
„Sei achtsam, wie du meinen Platz bei den beiden Angelegenheiten einnimmst."
"Be careful how you take my place over the two matters”
Oder:
Or:
„Geht ihnen nicht voraus, sonst geht ihr zugrunde, und vernachlässigt sie nicht, sonst geht ihr zugrunde.“
“Do not go ahead of them so that you perish nor neglect them so that you perish.”
Gibt es in diesen Texten mehr als die Erinnerung der Muslime an seine Nachkommenschaft (ﷺ) und die Ermahnung, gut zu ihnen zu sein? Versteht irgendjemand daraus, dass sie die Khulafaa sind, die nach dem Tod des Gesandten Allahs (ﷺ) über die Muslime herrschen? Woher ist das entnommen? Aus dem wörtlich angegebenen Text oder aus seiner Bedeutung? Somit gibt es im Hadith von Khum keinen Beweis für die Ernennung Alis (ra) oder der Leute seiner Familie zur Herrschaft über das Kalifat; daher scheitert die Schlussfolgerung daraus.
Is there more in these texts than reminding the Muslims about his progeny (saw) and exhorting them to be good to them? Does anyone understand from this that this means that they are the Khulafaa in ruling over Muslims after the Messenger of Allah (saw)’s death? From where is this taken? From the stated text of the words or their meanings? Thus there is no evidence in the hadith of Khum for the appointment of Ali (ra), or the people of his family, over the Khilafah; so deducing through it fails.
Was den dritten Text betrifft, nämlich die Ahadith zum Thema (Wilayah), so wurden diese Ahadith mit diesen Worten nicht von den beiden Scheichs Al-Bukhari und Muslim überliefert. Selbst wenn diese Ahadith vor denjenigen als authentisch anerkannt würden, die sie als Beweis für die Einsetzung Alis heranziehen, können die Texte, die sie präsentieren, unmöglich zur Ableitung einer solchen Einsetzung dienen. Alle ihre Worte sind nicht mehr als
As for the third text, which is the ahadith of (wilayah), these ahadith by these words were not narrated by the two Sheikhs Al-Bukhari and Muslim. Moreover, even if these ahadith are authenticated before those who rely upon them as evidence for Ali’s appointment, the texts they present cannot possibly be used to deduce such appointment. All their words are no more than
„der Walī eines jeden Gläubigen nach mir“,
“The waliy of every believer after me”,
„Dein Walī nach mir“,
“Your waliy after me”,
„Du bist der Walī jedes Gläubigen nach mir“,
“You are the waliy of every believer after me”,
„Der Walī der Gläubigen nach mir“,
“The waliy of the believers after me”,
„Wahrlich, er ist euer Walī nach mir“,
“Verily he is your waliy after me”,
„Er soll Ali nach mir als Waliy annehmen“,
“Let him take Ali as waliy after me”,
„Er soll Ali und seine Nachkommen nach mir als Walī annehmen“,
“Let him take Ali and his descendants as waliy after me”,
„Wer ihn zum Walī nimmt, der hat mich zum Walī genommen“,
“Whoever takes him as waliyy has taken me as waliy”,
„Wahrlich, seine Wilaya ist meine Wilaya",
“Verily his wilayah is my wilayah”,
„Befreunde dich mit jedem, der mit ihm befreundet ist.“
“Befriend whoever befriends him.”
Alle diese Wörter und ihresgleichen aus all den übrigen Überlieferungen unterscheiden sich nicht von den Wörtern al-waliyy, al-mawla und al-muwalat; daher sind sie als das Hadith der (al-Wilayah) bekannt. Die Auslegung all dieser Überlieferungen findet sich im Hadith von Ghadir Chum:
All these words and their like from all the rest of the narrations do not differ from the word al waliyy, al-mawla and al-muwalat; so they are known as the hadith of (al-wilayah). The interpretation of all of them is in the hadith of Ghadeer Khum:
„O Allah, sei ein Walī für denjenigen, der ihn als Walī annimmt, und sei ein Feind für denjenigen, der ihn als Feind annimmt.“
“O Allah, be a waliyy for those who take him as waliy, and be an enemy for those who take him as an enemy.”
Die Bedeutung hierbei ist ihre Unterstützung und dass sie mit ihm sind und Freundschaft (al-wala) und Liebe für sie hegen. Die Wörter „waliyy“ und „tawallaa“ kommen im Qur'an vor. Allah (swt) sagt:
The meaning here is their support and that they be with him and bear friendship (al-wala) and love for them. The word “waliyy” and “tawallaa” have come in the Qur’an. Allah (swt) said:
„Er (swt) beschützt (yatawalla) die Rechtschaffenen (as-saliheen)“ [TMQ 7:196]
“He (swt) protects (yatawalla) the righteous (as-saliheen)” [TMQ 7:196]
Und:
And:
Und wer sich Allah und Seinem Gesandten und den Gläubigen als Beschützer nimmt, siehe, die Partei Allahs ist gewiss die Siegreiche.
“And whoever protects (yatawalla) Allah and His Messenger and the beleivers, verily the party of Allah are the victorious”
Und:
And:
„Wahrlich, euer einziger Walī ist Allah und Sein Gesandter und diejenigen, die glauben." [TMQ 5:55]
“Verily your only waliy is Allah and His Messenger and those who believe” [TMQ 5:55]
Und:
And:
„Seine (Satans) einzige Macht erstreckt sich nur über diejenigen, die ihn zum Walī nehmen“ [TMQ 16:100]
“His (Satan) only authority is over those who take him as waliy” [TMQ 16:100]
Und:
And:
„Allah ist der Walī der Gläubigen" [TMQ 2:257]
“Allah is the waliy of the believers” [TMQ 2:257]
Und:
And:
„Sie haben außer Ihm keinen Beschützer (Walī)." [TMQ 6:70]
“They do not have against Him any waliy” [TMQ 6:70]
Und:
And:
„Und wer Satan zum Waliy nimmt" [TMQ 4:119]
“And whoever takes Satan as his waliy” [TMQ 4:119]
Und:
And:
„Nehmt die Juden und Christen nicht zu Awliyaa" [TMQ 5:51]
“Do not take the Jews and Christians as awliyaa” [TMQ 5:51]
Und:
And:
„Wahrlich, Wir haben seinem Wali einen Weg bestimmt" [TMQ 17:33]
“Verily We have ordained for his waliy a way” [TMQ 17:33]
Und:
And:
„Wahrlich, mein Beschützer ist Allah" [TMQ 7:196]
“Verily my waliy is Allah” [TMQ 7:196]
Und:
And:
„Das liegt daran, dass Allah der Walī derer ist, die glauben, und die Ungläubigen keinen Walī haben“ [TMQ 47:11].
“That is because Allah is the waliy of those whose believe and the disbelievers had no waliyy” [TMQ 47:11].
Im Arabischen: Der Freund (al-waliyy) steht dem Feind gegenüber, daher sagt man: Er nahm ihn als Freund. Der Mawla ist der Helfer und der Herr (as-sayyid). Freundschaft ist das Gegenteil von Feindschaft. Und der Waliy ist derjenige, der sich um die Angelegenheiten des Minderjährigen kümmert, wie der Vater und der Großvater. Der Waliy des Ehevertrags, des Vermögens und der Waise ist derjenige, der sich der Angelegenheit annimmt und ihr Fürsprecher wird. Im Mu'jam Lisan al-'Arab (einem arabischen Wörterbuch): „Al-Waliy gehört zu den Namen Allahs (swt), der der Helfer (An-Nasir) ist, und Er ist der Verantwortliche (Al-Mutawalli) für die Angelegenheiten des Universums und aller Geschöpfe, der Wächter (Al-Qaim) über sie." Und es heißt: „Der Waliy ist der Wahrhaftige (as-siddiq), der Helfer, der Nachfolger (at-tab'i) und der Geliebte." Abu Al-'Abbas sagte zu seiner Aussage ﷺ: „Wessen Mawla ich bin, dessen Mawla ist Ali", d.h.: Wer mich liebt und mit mir befreundet ist, soll ihn zum Freund nehmen. Nichts davon bedeutet Herrschaft (hukm) und Autorität (sultan). Selbst diejenigen Ausleger dieses Hadith, die sagen, er sei ein eindeutiger Text für das Kalifat Alis (ra), sind nicht imstande, eine klare Bedeutung in der Sprache anzuführen, nach der das Wort „Mawla" linguistisch Herrschaft und Autorität bedeutet. Zum Beispiel sagt Scheich Abd al-Husain Ahmad Al-Amini An-Najafi in seinem Buch „Al Ghadeer" bei der Erklärung des Hadith von Ghadir Folgendes: „An dieser Stelle bleibt dem Forscher keine Zuflucht mehr vor dem Eingeständnis, dass „Mawla" die Bedeutung des Vorzüglichsten Geeigneten in einer Sache hat, selbst wenn wir zugestehen, dass dies eine seiner Bedeutungen ist und dass es sprachlich ein Wort mit mehreren Bedeutungen ist." Das Wort „Mawla" hat siebenundzwanzig Bedeutungen, ohne dass Herrschaft und Autorität unter ihnen erwähnt werden. Er sagte: Nachdem wir die Bedeutungen von „mawla“ kennen, die sich auf bis zu siebenundzwanzig belaufen, ist es nicht möglich, dass es im Hadith mit einer Bedeutung vorkommt, außer mit derjenigen, die ihr der Bedeutung nach entspricht (und diese Bedeutungen sind):
In the (Arabic) language: the friend (al-waliyy) is opposite to the enemy so it is said: He took him as a friend. The (mawla) is the supporter and the master (as-sayyid). Friendship is opposite to enemity. And the waliy: One who takes care of affairs of the minor like the father and grandfather. The waliy of the marriage contract, the properties and the orphan is the one who takes care of the affair and becomes his sponsor. In the Mu’jam Lisan al-‘Arab (an Arabic dictionary): “Al-waliy is among the names of Allah (swt) who is the Helper (An-Nasir) and he is the One in Charge (Al-Mutawalli) of the affairs of the universe and all creatures, the Supervisor (Al-Qaim) over them.” And it said: “The waliy is the truthful (as-siddiq), the Helper, the follower (at-tab’i) and the beloved.” Abu Al-‘Abbas said about his statement (saw): “The one for whom I am his (mawla), then Ali is his (mawla)”i.e. whoever loves and befriends me should befriend him. None of this is the meaning of rule (hukm) and authority (sultan). Even the interpreters of this hadith who say that it is a clear text for the Khilafah of Ali (ra) are unable to come with any clear meaning in the language that the word “mawla” means the rule and authority linguistically. For example, Sheikh Abd al-Husain Ahmad Al-Amini An-Najafi says the following in his book “Al Ghadeer” in explaining the hadith of Al-Ghadeer: “At this point there no longer remains for the researcher any refuge from committing suicide that “mawla” came with the meaning of the foremost suitable in something even if we condescend that this is one of its meaning and that linguistically it is a word with several meanings.” The word “mawla” came with twenty seven meanings without mentioning the rule and authority among them. He said: After we know about the meanings of “mawla” which reach up to twenty seven meanings, it is not possible that it comes with a meaning in the hadith except with that which conforms to it in meaning, (and these meanings) are:
„Wahrlich, das, was wir in dieser speziellen Frage erwägen, nachdem wir in der Flut der Sprache, in den Wörterbüchern der Literatur und in den arabischen Wörterbüchern geforscht haben, ist, dass die Wirklichkeit der Bedeutung von „al-mawla“ nur das am besten Geeignete in etwas sein kann, das diese Bedeutungen insgesamt vereint und von jeder einzelnen von ihnen mit einer Art von Aufmerksamkeit entnommen ist.“
“Verily that which we consider in this specific issue after researching in the deluge of the language, the dictionaries of literature and the dictionaries of Arabic is that the reality of the meaning of “al-mawla” cannot be but the foremost suitable in something which collect these meanings collectively and is taken from each one of them with a manner of attention.”
Daraus geht hervor, dass das Wort nicht die Bedeutung von Herrscher hatte und dass „al-Muwalat“ nicht die Bedeutung von Herrschaft hatte, weder im Qur'an noch im Hadith noch in der Sprache. Worte werden entweder nach ihrer sprachlichen oder nach ihrer scharia-rechtlichen Bedeutung ausgelegt. Woher stammt also die Erklärung dieser Ahadith, dass „Waliy“ und „Muwalat“ bedeuten, dass Ali (ra) und seiner Familie das Kalifat übergeben wurde? Wenn wir denjenigen folgen, die aus diesen Ahadith eine der Bedeutungen von „Waliy“ und „Muwalat“ ableiten, findet sich in keinem der Texte jemals die Bedeutung der Aufsicht über die Herrschaft. Es ist richtig, dass das Wort „Waliy“ die Bedeutung von Herrscher erhält, wenn wir es mit dem Wort „Amr“ verbinden, und man sagt dann „Waliyy al-Amr“. In den Ahadith, die sie die Ahadith der „al-Wilayah“ nennen, kommt das Wort „Amr“ in keiner ihrer Überlieferungen zusammen mit dem Wort „Waliy“ vor, und auch in keiner anderen Überlieferung. Das verneint aus den Ahadith die Bedeutung, dass man sich nach dem Gesandten Allahs ﷺ um das Kalifat zu kümmern habe.
So it is apparent from this that the word did not come with the meaning of ruler and that “al muwalat” did not come with the meaning of rule, neither in the Qur’an or Hadith or the language. Words are interpreted either by their linguistic or Shari’ah meanings, so from where was the explanation of this ahadith taken that the “waliy” and “muwalat” means giving the Khilafah to Ali (ra) and his family? When we follow those who deduced by these ahadith in any of the meanings of “waliy” and “muwalat”, there never comes the meaning of supervising the rule in any of the texts. It is true that if we relate the word “waliy” with the word “amr”, then its meaning becomes the ruler and it is said “waliyy al-amr”. In the ahadith which they call the ahadith of “al-wilayah”, the word “amr” never comes together with the word “waliy” in any of their narrations, or any other narrations, which negates the meaning of taking care of the Khilafah after the Messenger of Allah (saw) from the ahadith.
Es ist richtig, dass das Wort „wilayah“ allein – nicht die Wörter „mawla“, „waliy“ oder „muwalat“ – viele Bedeutungen hat, darunter Unterstützung (nusra) und Autorität, also Herrschaft. In den Überlieferungen, die sie berichten, findet sich das Hadith, das im Kanz al-‘Ammal erwähnt wird und in dem das Wort „wilayah“ vorkommt. Man kann daher sagen, dies bedeute Herrschaft entsprechend dem, was die Sprache angibt. Die Antwort darauf lautet: Dieses Wort kam im Hadith in der Bedeutung des Zum-Freund-Nehmens vor, was durch den Wortlaut des Hadiths angezeigt wird. Sein Wortlaut lautet nach dem, was von jenen überliefert wird, die es als Beleg anführen:
It is true that the word “wilayah” alone not the words “mawla” or “waliy” or “muwalat” is a word with many meanings including support (nusra) and authority i.e. the rule. In the ahadith which they narrated is the hadith mentioned in Kanz al-’Ammal which came with the word “wilayah” so one may say this means rule according to what the language states. The response is that this word came in the hadith by the meaning of taking as a friend which is indicated by the hadith’s text. Its text, according to what is narrated by those who use it as evidence, is:
„O Allah, wer an mich glaubt und mir vertraut, der soll Ali bin Abi Talib zum Freund nehmen, denn wahrlich, seine Wilayah ist meine Wilayah, und meine Wilayah ist die Wilayah Allahs, des Erhabenen.“
“O Allah, whoever believes in me and trusts me, let him befriend Ali bin Abi Talib for verily his wilayah is my wilayah and my wilayah is the wilayah of Allah ta’ala.”
Dieser Text legt dar, dass die Bedeutung darin besteht, den Gesandten Allahs ﷺ zu unterstützen, und dass der Gesandte Allahs ﷺ von jedem, der an ihn glaubt, verlangt hat, Ali (ra) zum Freund zu nehmen, denn wer ihn unterstützt, unterstützt den Gesandten ﷺ, und wer den Gesandten ﷺ unterstützt, unterstützt Allah (SWT). Dies ist die Bedeutung des Wortes „Wilayah“, und deshalb wurde sie mit dem Wort „faa“ ausgedrückt.
This text specifies that its meaning is support as the Messenger (saw) requested that whoever believes in him (saw) to befriend Ali (ra) because whoever supports him supports the Messenger (saw) and whoever supports the Messenger (saw) supports Allah (swt). This is the meaning of the word “wilayah” and this is why it was expressed by the word “faa”:
„Denn wahrlich, seine Wilāyah ist meine Wilāyah."
“For verily his wilayah is my wilayah.”
Es ist nicht möglich zu verstehen, dass ihm Autorität (sultan) geben zugleich bedeutet, mir (dasselbe) zu geben; vielmehr ist das einzig mögliche Verständnis: Wer ihn unterstützt, unterstützt mich. Daraus wird klar, dass all die Ahadith, die überliefert sind und besagen, dass Ali (ra) der „Waliy“ jedes Gläubigen nach dem Gesandten (ﷺ) und deren „Mawla“ ist, und dass sie ihm „Muwalat“ erweisen und ihn zum Freund nehmen müssen, weil seine „Wilayah“ die „Wilayah“ ist, all diese Ahadith können gemäß der Sprache und den Texten des Qur'an unmöglich so verstanden werden, dass sie die Übernahme der Herrschaft meinen, weder hinsichtlich der Bedeutung des Wortes noch hinsichtlich seiner Stellung im Satz bzw. in den Sätzen, die in den genannten Ahadith vorkommen. Diese sind also kein Beleg dafür, dass der Gesandte (ﷺ) Ali (ra) nach ihm zum Kalifat eingesetzt hätte, weshalb ihre Argumentation mit diesen Texten scheitert. Hierbei müssen wir zwei Punkte beachten. Erstens: Das Wort ist von einem bestimmten Wurzelstamm abgeleitet, und es bedeutet nicht, dass alle Konjugationen dieses Wurzelstamms in der Bedeutung vereinheitlicht sind, sodass eine von ihnen die Bedeutung einer anderen übernimmt. Die Sprache kann für eine Bedeutung mehr als ein Wort haben, oder sie kann einem Wort nur eine festgelegte Bedeutung geben, ohne diese Bedeutung einem anderen Wort zuzuschreiben, je nachdem, wie die Araber es festgelegt haben. Die Ähnlichkeit von Wörtern in der Konjugation bedeutet keine Ähnlichkeit in der Bedeutung; vielmehr nimmt das Wort die Bedeutung an, die die Araber ihm zugewiesen haben, ohne auf die Konjugationsform zu achten. Das Wort „ja'a“ und das Wort „aja'a“ stammen von einem Wurzelstamm; trotzdem bedeutet „ja'a“ er kam, und „aja'a“ bedeutet Zuflucht gewähren (alja'a). „An-nadhuw“ mit einem Kasra auf dem Nun bedeutet abgemagertes Kamel, während es mit einem Dhamma auf dem Nun Gewand bedeutet. Was das Wort „mawla“ betrifft, so bedeutet es das nicht, weil eine seiner Bedeutungen der Handelnde und Verantwortliche für eine Angelegenheit ist und der Vorzüglichste unter den Menschen ist; daraus folgt also nicht, dass es Herrschaft und Autorität bedeutet. Denn der Ausdruck „waliy al-amr“ bedeutet aufgrund derselben Ableitung Herrschaft und Autorität. Das „mawla“ unterscheidet sich in seiner Bedeutung von „waliy al-amr“ ebenso, wie sich der Handelnde und Verantwortliche für eine Angelegenheit in seiner Bedeutung von „waliy al-amr“ unterscheidet. „Waliy al-amr“ ist speziell für den Herrscher, während „mawla“ viele Bedeutungen hat, von denen keine der Herrscher ist. Der Handelnde in den Angelegenheiten meint den Verantwortlichen für jede Angelegenheit und nicht speziell den Herrscher, und der Herrscher wird daraus nicht verstanden, weil die Sprache diese Bedeutung dafür nicht festgelegt hat. Die Sache beruht auf Übereinkunft gemäß dem, was die Araber für das Wort festgelegt haben, nicht auf dem, was jemand aus einer Zusammenstellung von Wörtern oder verschiedenen Hinweisen verstehen mag. Solange die Araber die Verwendung des Wortes „mawla“ im Sinne von Herrschaft und Autorität nicht festgelegt haben, kann es daher niemals so ausgelegt werden. Das ist das Erste. Das Zweite ist die kontextuelle Konnotation im Allgemeinen. Dennoch können sie einem Wort keine Bedeutung geben, die von dem abweicht, was die Araber in ihrer ausdrücklichen Rede dafür festgelegt haben. Konnotationen legen eine der Bedeutungen eines mehrdeutigen Wortes fest oder stehen im Gegensatz zu diesem Wort und lenken es von einer anderen ab, doch sie schaffen keine neue Bedeutung für dieses Wort, die die Araber dafür nicht festgelegt haben. Das Wort „mawla“ kommt im Hadith vor, der als Hadith der beiden gewichtigen Dinge oder als Hadith von Khum bekannt ist, und in den Sätzen finden sich Konnotationen, die die Muslime dazu anspornen, sich auf ihr Vertrauen zu stützen, das sie dem Gesandten (saw) entgegenbringen. Doch das verleiht dem Wort keine neue Bedeutung, dass Ali (ra) nach dem Gesandten (saw) Herrscher wird, solange die Sprache diese Bedeutung dafür nicht festgelegt hat. Daraus wird deutlich, dass das Hadith von Khum und andere, die mit den Worten „mawla“ und „waliy“ überliefert sind, nicht zu dem Schluss führen können, dass Ali (ra) der Khalifah ist, da die Araber diese Bedeutung für dieses Wort nicht ausdrücklich festgelegt haben.
„Du bist mein Bruder und Erbe“,
“You are my brother and inheritor”,
„Mein Bruder und der Sohn meines Onkels väterlicherseits“,
“My brother and paternal uncle’s son”,
„Mein Bruder und Vater meines Sohnes“,
“My brother and father of my son”,
„Von mir und für mich“,
“From me and for me”,
„Mein Bruder und mein Helfer (Wazīr), der meine Schulden begleicht, mein Versprechen erfüllt und mich von meinen Verpflichtungen befreit“
“My brother and assistant (wazeer) who repays my debts, fulfills my promise and frees me from by responsibilities”
„Ali ist der Bruder des Gesandten Allahs ﷺ.“
“Ali is the brother of the Messenger of Allah.”
All of these are words and sentences from which one cannot possibly deduce the appointment in any way. This is because they do not go beyond matters linked between a pair, the first expressing the extreme closeness of the second to him by (saying he is) his brother. The Messenger ﷺ expressed his extreme closeness to Ali (ra) to him by calling him his brother and saying that he is from him, is his assistant and repays his debts. This is not any general matter nor does it relate to the rule or Khilafah. Even if we insist that Ali (ra) is the Messenger’s ﷺ brother or his son, this does not indicate its meaning to be that he is the Khalifah after him. His statement to Ali that:
All of these are words and sentences from which one cannot possibly deduce the appointment in any way. This is because they do not go beyond matters linked between a pair, the first expressing the extreme closeness of the second to him by (saying he is) his brother. The Messenger (saw) expressed his extreme closeness to Ali (ra) to him by calling him his brother and saying that he is from him, is his assistant and repays his debts. This is not any general matter nor does it relate to the rule or Khilafah. Even if we insist that Ali (ra) is the Messenger’s (saw) brother or his son, this does not indicate its meaning to be that he is the Khalifah after him. His statement to Ali that:
„Du bist mein Bruder, mein Sohn oder mein Assistent"
“You are my brother or son or assistant”
oder ähnliche Dinge haben in keiner Weise irgendeine Beziehung weder zur Sprache noch zur Schari'ah zu der Regel und tragen keinen Hinweis auf die Bestellung zur Führung des Kalifats. Diese Ahadith taugen nicht als Beleg dafür, dass der Gesandte Allahs ﷺ Ali (ra) das Kalifat nach ihm versprochen hat, und daher erfüllen sie nicht die Anforderungen eines Beweises. Was die dritte Art betrifft, in der klare Texte kamen, dass der Gesandte Allahs ﷺ Ali (ra) bestimmt hat, nach ihm Kalif zu werden, so handelt es sich um zwei Ahadith: Der erste ist eine der Überlieferungen des Hadith von Ghadir, in einer Überlieferung des Verfassers des Buches „Al-Ghadir“, und der zweite ist der Hadith, den sie den Hadith des Hauses nennen. Was die Überlieferung des Verfassers des Buches „Al-Ghadir“ betrifft, so erwähnte er zu Beginn seines Buches eine Überlieferung, ohne die Worte „mein Erbe und Kalif“ zu erwähnen, und führte später eine weitere Überlieferung an, die er At-Tabari zuschrieb und die ausdrücklich mit den Worten „mein Erbe und Kalif“ kam. So sagte er, Scheich Abd al-Husain Ahmad Al-Amini An-Najafi, der Verfasser des Buches „Al-Ghadir“, in seinem Buch unter dem Kapitel „Al-Ghadir im Buch des Al-‘Aziz“: „Al-Hafidh Abu Ja'far Muhammad bin Jarir At-Tabari, der im Jahr 310 n. H. verstarb, überlieferte in seiner Überlieferung im Buch „Al-Wilayah“ unter den Überliefererketten des Hadith von Ghadir von Zayd bin Arqam (ra), der sagte: ‚Als der Prophet ﷺ in Ghadir Khum auf seiner Rückkehr von der Abschiedswallfahrt haltmachte, zur Zeit des Vormittags, als die Sonne sehr heiß war, befahl er, die Zelte um die hohen Bäume zu versammeln. Er rief zum gemeinsamen Gebet, so versammelten wir uns. Er hielt eine lange Khutbah und sagte: „Wahrlich, Allah (swt) hat mir offenbart:
Or other similar things have no relationship in any way whatsoever, either in the language or the Shari’ah, to the rule or carry any indication relating to the appointment over the Khilafah. These ahadith are not suitable to be evidence that the Messenger (saw) promised Ali (ra) the Khilafah after him, and accordingly they do not fulfil as evidence. As for the third type in which clear texts(s) came that the Messenger (saw) appointed Ali (ra) to become Khalifah after him, they are two ahadith: the first is one of the narrations of the hadith of Ghadeer in one narration by the writer of the book “Al-Ghadeer” and the second is the hadith which they call the hadith of the house. As for the narration of the writer of the book of “Al Ghadeer”, he mentioned a narration in the beginning of his book without mentioning the words “my heir and Khalifah” and then mentioned another later narration which he ascribed to At Tabari which came with the words “my heir and Khalifah” explicitly. So he, Sheikh Abd al Husain Ahmad Al-Amini An-Najafi, the writer of the book “Al-Ghadeer” said in his book under the chapter “Al-Ghadeer in the Book of Al-‘Aziz”: “Al-Hafidh Abu Ja’far Muhammad bin Jareer At Tabari who died in 310 Hijri narrated in his narration in the book of “Al-Wilayah” among the chains of the hadith of Al-Ghadeer from Zayd bin Arqam (ra) who said: ‘When the Prophet (saw) stopped at Ghadeer Khum in his return from the farewell pilgrimage at the time of forenoon when the sun was very hot, he commanded to assemble the tents around the lofty trees which were assembled. He called for the collective prayer so we gathered. He gave a lengthy khutbah and said: “Verily Allah (swt) revealed to me:
„Verkünde, was dir von deinem Herrn offenbart wurde. Und wenn du es nicht tust, dann hast du Seine Botschaft nicht überbracht. Und Allah wird dich vor den Menschen beschützen." [TMQ 5:67]
‘Convey what has been revealed to you from your Lord And if you don’t then you have not delivered his message and Allah will protect you from the people’ [TMQ 5:67]
„Jibril hat mir im Auftrag meines Herrn befohlen, an dieser Stelle der Zeugnisablegung zu stehen und allen Weißen und Schwarzen (d. h. allen Menschen) mitzuteilen, dass Ali bin Abi Talib mein Bruder, mein Erbe, mein Khalifah und der Imam nach mir ist.“
Jibril commanded me ob behalf of my Lord that I stand at this witness point and inform all white and black persons (i.e. all people) that Ali bin Abi Talib is my brother, heir, Khalifah and the Imam after me.’”
Dies ist eine der Überlieferungen des Hadith von Ghadir Khumm, und aufgrund der Bedeutung ihres Textes wird sie zurückgewiesen, sodass das darin Gesagte über das Vermächtnis, die Einsetzung und die Führung nach dem Gesandten nichtig ist, ohne jede Grundlage, aus vielen Gründen wie etwa:
This is one of the narrations of the hadith of Ghadeer Khum, and due to the meaning of its text it is rejected so that what is said within it of the bequest, appointment and leadership after the Messenger is void without any basis for many causes such as:
1. Dieser Vers wurde nicht während der Abschiedspilgerfahrt offenbart, sondern nach Sure Al-Fath im Jahr von Hudaybiyya. Dieser Vers stammt aus Sure Al-Ma'ida, die nach Sure Al-Fath offenbart wurde, und Sure Al-Fath wurde offenbart, als der Prophet ﷺ von dem Vertrag von Hudaybiyya zurückkehrte. Ein Blick in den Mushaf zeigt deutlich die Zeit der Offenbarung des Verses: „O Gesandter, verkünde, was dir herabgesandt wurde“, und zeigt, dass er nach Al-Fath offenbart wurde. Der Vers wurde also vier Jahre vor der Abschiedspilgerfahrt offenbart und hat keinen Bezug zum Hadith von Ghadir Khumm, da alle Überlieferungen des Hadiths von Ghadir Khumm besagen, dass er sich während der Abschiedspilgerfahrt ereignete. Allein dies genügt, um diesen Hadith zurückzuweisen und die Ungültigkeit dessen zu bestätigen, was darin über das Testament und die Ernennung behauptet wird.
1. This ayah was not revealed in the farewell pilgrimage, rather it was revealed after Surah Al Fath in the year of Hudaybiyya. This ayah is from Surah Al-Maidah which was revealed after Surah Al-Fath, and Surah Al-Fath was revealed during his (saw) return from the Treaty of Hudaybiyya. One glance to the Mushaf shows clearly the time of the revelation of the ayah: “O Prophet, convey what has been revealed to you” and shows it was revealed after Al-Fath. So the ayah was revealed four years before the farewell pilgrimage and has no relationship with the hadith of Ghadeer Khum in all the narrations since all narrations of the hadith of Ghadeer Khum say that it happened in the farewell pilgrimage. This alone is enough to reject this hadith and certify its invalidity of what is claimed within it about the testament and appointment.
2. Die Bedeutung des Verses ist in seinem ausdrücklich genannten Wortlaut klar: Der Gesandte wird angewiesen, das zu übermitteln, was ihm von seinem Herrn offenbart wurde, und das, was ihm von seinem Herrn offenbart wurde, war die islamische Botschaft. Dies wird durch Seine Aussage im selben Vers festgelegt und als alleinige beabsichtigte Bedeutung bestimmt, nichts anderes: „Und wenn du es nicht tust, dann hast du Seine Botschaft nicht übermittelt“, d. h.: Wenn du nicht übermittelst, was dir offenbart wurde, dann hast du wahrlich nicht die Botschaft Allahs übermittelt. Dies ist ein eindeutiger Text dafür, dass mit der Aussage „Was dir offenbart wurde“ die Botschaft Allahs gemeint ist und nichts anderes. Darüber hinaus bedeutet das Wort „balligh“ (übermitteln) im Qur'an, wann immer es vorkommt, die Übermittlung der Botschaft Allahs (SWT), und es ist im Qur'an nie mit einer anderen Bedeutung verwendet worden. Allah (SWT) sagt:
„Und sie übermittelten die Botschaft Allahs“ [TMQ 33:39]
“And they conveyed the message of Allah” [TMQ 33:39]
Und:
And:
„Ich übermittle euch die Botschaft meines Herrn“ [TMQ 7:62]
“I convey to you the message of my Lord” [TMQ 7:62]
Und:
And:
„Ich überbringe die Botschaft meines Herrn“ [TMQ 72:28]
“I convey the message of my Lord” [TMQ 72:28]
Ihr Text ist abgeschnitten: Er endet nach „Also, whenever the words“. Bitte senden Sie den vollständigen englischen Text, damit ich ihn ins Deutsche übersetzen kann.
Also, whenever the words
„Was dir offenbart wurde" [TMQ 5:64]
“What was revealed to you” [TMQ 5:64]
Diese Verse wurden im Qur'an offenbart; ihr Zweck ist die Scharia, und sie tragen im Qur'an keine andere Bedeutung. Allah (SWT) sagt:
These ayat were revealed in the Qur’an, the purpose is the Shari’ah and it does not come with any other meaning in the Qur’an. Allah (swt) said:
„Und diejenigen, die an das glauben, was dir offenbart wurde, und an das, was vor dir offenbart wurde“ [TMQ 2:4]
“And those who believe in what was revealed to you and what was reveeld before you” [TMQ 2:4]
Und:
And:
„Wir glauben an das, was dir offenbart wurde“ [TMQ 2:91
“We believe in what was revealed to you” [TMQ 2:91
Und:
And:
„Wir glauben an Allah und an das, was uns offenbart wurde, und an das, was Ibrahim offenbart wurde.“ [TMQ 2:136]
“We believed in Allah and what was revealed to us and what was revealed to Ibrahim” [TMQ 2:136]
Und:
And:
Und wahrlich, unter den Leuten der Schrift gibt es solche, die an Allah glauben und an das, was zu dir herabgesandt wurde, und an das, was herabgesandt wurde [TMQ 3:199]
“And verily among the people of the Book are those who believe in Allah and what was revealed to you and what was revealed” [TMQ 3:199]
Und:
And:
„Zürnst du uns etwa nur deshalb, weil wir an Allah glauben und an das, was zu uns herabgesandt wurde, und an das, was früher herabgesandt wurde?“ [TMQ 5:59]
“Are you angry with us except that we believed in Allah and what was revealed to us and what was revealed earlier?” [TMQ 5:59]
Und:
And:
„Und hätten sie doch die Thora und das Evangelium und das, was ihnen von ihrem Herrn offenbart worden war, eingehalten!“ [TMQ 5:66]
“If only they had established the Torah and Gospel and what was revealed to them from their Lord” [TMQ 5:66]
Und:
And:
„Bis ihr die Tora und das Evangelium sowie das, was euch von eurem Herrn offenbart wurde, befolgt. Doch das, was euch von eurem Herrn offenbart wurde, wird bei vielen von ihnen nur Übermaß und Unglauben steigern.“ [TMQ 5:68]
“Until you establish the Torah and Gospel and what was revealed to you from your Lord. But what was revealed to you from your Lord will only increase the excess and disbelief of many of them” [TMQ 5:68]
Und:
And:
„Und wenn sie hören, was dem Gesandten offenbart wurde, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen.“ [TMQ 5:83]
“When they heard what was revealed to the Messenger you see their eyes flowing with tears” [TMQ 5:83]
Und so in allen Ayat des Qur'an. Was den Vers betrifft:
And so in all the ayat of the Qur’an. As for the ayah:
„Verkünde, was dir herabgesandt wurde“ [TMQ 5:67],
“Convey what was revealed to you” [TMQ 5:67 ],
In dem Vers davor und in dem Vers danach wurden die Worte „was offenbart wurde“ in einer einzigen Bedeutung erwähnt, nämlich der Scharia. Auch die Worte im folgenden Vers sind dieselben.
In the ayah before and in the ayah after it was mentioned the words “what was revealed” with one meaning i.e. the Shari’ah. Even the words in the following ayah are the same:
„Was von deinem Herrn zu dir herabgesandt wurde“ [TMQ 5:67].
“What was revealed from your Lord” [TMQ 5:67].
All dies dient dazu, die Bedeutung von „was dir offenbart wurde“ in Seinem Wort „Verkünde, was dir offenbart wurde“ [TMQ 5:67] als die islamische Scharia festzulegen. Dies ist all jenen klar, die diese beiden Worte, „verkünde“ und „was dir offenbart wurde“, in allen Ayat des Qur'an verfolgen.
All this goes to specify the meaning of “what was revealed to you” in His saying: “Convey what was revealed to you” [TMQ 5:67] to be the Islamic Shari’ah. This is clear to all who follow these two words, “convey” and “what was revealed to you”, in all the ayat of the Qur’an.
3. Das Wort „offenbart“ in Seinem Ausspruch „was dir offenbart wurde“ ist ein Partizip Perfekt, gebildet aus einem Verb im Passiv (fi'l mādī mabnī li-l-majhūl), was bedeutet, dass damit alles gemeint ist, was ihm bereits von seinem Herrn offenbart worden ist, d. h. was ihm an Offenbarung zukam und dem Gesandten offenbart wurde. Allah (swt) befiehlt dem Gesandten (ﷺ) also, den Menschen das zu übermitteln, was ihm zuvor offenbart wurde. Die Bedeutung ist daher, etwas zu übermitteln, das vor der Offenbarung des Verses offenbart wurde, und nicht eine bestimmte Angelegenheit, die mit der Offenbarung des Verses kam, so dass der Vers wegen ihr offenbart wurde und er angewiesen wurde, sie zu übermitteln. Der Gesandte (ﷺ) deutete es so, dass es das Testament und die Einsetzung meine. Deshalb ist es nicht möglich, den Hadith zur Erklärung des Verses zu machen, denn der Hadith, der zum Anlass der Offenbarung des Verses wurde, sagt, dass der Vers aufgrund des im Hadith erwähnten Vorfalls offenbart wurde, also zum Zeitpunkt seines Geschehens auf etwas hin. Der Vers hingegen macht ausdrücklich deutlich, dass es um die Übermittlung von etwas geht, das sich ereignet hat, bevor der Vers offenbart wurde. Daher eignet sich der Hadith nicht dazu, der Anlass der Offenbarung zu sein.
3. The word “revealed” in His saying: “what was revealed to you” is a past participle verb built upon an ambigous (f’il madhi mubni li al-majhul) which means that what is intended from him is to convey all that has already been revealed to him from his Lord i.e. what came to him from the revelation and revealed to the Messenger (saw); so Allah (swt) commands the Messenger (saw) to convey to the people what has previously been revealed to him. So the meaning becomes to convey something revealed before the ayah’s revelation not to convey a specific matter which came with the ayah’s revelation such that the ayah was revealed because of it and he was commanded to convey it so the Messenger translated it to mean the testament and appointment. Therefore it is not possible to make the hadith an explanation for the ayah as the hadith which became the cause of the ayah’s revelation says that the ayah was revealed upon the incident mentioned by the hadith, so it was revealed upon something at the time of its happening. Whereas the ayah is explicit that it is the conveyance of something that occurred before the ayah was revealed. Therefore the hadith is not suitable to be the cause of the revelation.
4. Das Wort „was (mā)“ in Seinem Ausspruch: „was dir offenbart wurde“ ist ein Relativpronomen (ism mawsul), ein Nomen oder ein beabsichtigt unbestimmtes Nomen (nakira maqsuda), wodurch es passend wird, dass das, was ihm offenbart wurde, eine Sache und eine Vorschrift sein kann, oder viele Sachen und viele Vorschriften, d. h. seine Bedeutung könnte sein: die Vorschrift zu übermitteln, die dir offenbart wurde, oder alles zu übermitteln, was Wir (SWT) dir von den verschiedenen Sachen und Vorschriften offenbart haben. Was eine dieser beiden Bedeutungen festlegen würde, ist die kontextuelle Konnotation, und schon die bloße Lektüre des Verses, geschweige denn seine genaue Betrachtung, macht deutlich, dass Sein Ausspruch: „Dann hast du Seine Botschaft nicht überbracht“ mit der Aussage „Seine Botschaft“ bezeichnet, dass die Bedeutung von „was“ alles ist, was dir offenbart wurde, nämlich die Botschaft Allahs (SWT). Dies verneint entschieden, dass die Bedeutung von „was“ eine einzelne Vorschrift ist, die dir offenbart wurde; darüber hinaus hat das Wort „Seine Botschaft“ die Bedeutung von „was dir offenbart wurde“ als die Botschaft Allahs verdeutlicht.
„Allah wird dich vor den Menschen beschützen. Gewiss, Allah leitet das ungläubige Volk nicht.“ [TMQ 5:67]
“Allah will protect you from the people. Verily Allah does not guide the disbelieving folk” [TMQ 5:67]
Es ist eine Zusicherung Allahs an den Gesandten Allahs ﷺ und ein Schutz für ihn vor dem Schaden, der ihm infolge der Überbringung der Botschaft Allahs (swt) widerfahren wird. Diese Zusicherung bezieht sich nicht auf einen Schaden, der ihm durch die Überbringung einer einzelnen Vorschrift widerfahren würde, sondern auf die Übermittlung der gesamten Botschaft an die Ungläubigen, insbesondere dort, wo deren Übermittlung mit Kampf einhergeht. Die Bedeutung des Endes des Verses lautet: Allah wird dich bei der Überbringung dieser Botschaft durch den Dschihad vor dem Schaden der Menschen schützen, denn als der Vers offenbart wurde, war die Art der Übermittlung der Botschaft der Dschihad, also der Kampf mit dem Schwert. Es ist nicht möglich, dass gemeint ist, Er (swt) werde dich vor jenen schützen, die Ali (ra) neidisch darum beneideten, dass er das Kalifat erhielt, d. h. dich nach ihrer Ansicht vor Abu Bakr (ra), Umar (ra), Uthman (ra) und ihresgleichen schützen, denn der Schutz im Vers gilt vor den Menschen, nicht vor den Gläubigen. Die Bedeutung von „den Menschen“ wird durch Seine Aussage am Ende des Verses als die Ungläubigen festgelegt:
Is an assurance from Allah to the Messenger (saw) and safety to him from the harm which will affect him as a result of delivering His (swt) message. This assurance is not because of harm which will affect him from delivering one rule, rather from conveying the entire message to the disbelievers and particularly where its conveyance is accompanied by fighting. The meaning of the end of ayah is that Allah will protect you in conveying this message by jihad from the harm of the people because when the ayah was revealed, the method of delivering the message was jihad i.e. fighting with swords. It is not possible that it is meant that He (swt) will protect you from those envious of Ali (ra) in making the Khilafah for him i.e. protect you according to their view from Abu Bakr (ra), Umar (ra), Uthman (ra) and their like as the protection in the ayah is from the people not believers. The meaning of “the people” is specified to be the disbelievers by His statement in concluding the ayah:
„Gewiss, Allah leitet das ungläubige Volk nicht.“ [TMQ 5:67].
“Verily Allah will not guide the disbelieving folk” [TMQ 5:67].
Diese Zusage Allahs (SWT) an Seinen Gesandten (ﷺ), ihn vor dem Schaden der Ungläubigen bei der Übermittlung dessen zu schützen und zu bewahren, was ihm offenbart wurde, legt fest, dass mit der Übermittlung im Vers die Übermittlung der Botschaft des Islam gemeint ist. Es wurde gesagt, dass Seine Aussage: „Übermittle, was dir offenbart wurde“ keine Bedeutung habe, solange er in der Praxis übermittelt. Die Antwort darauf lautet: Dieser Übermittlungsbefehl weicht nicht von einer von zwei Möglichkeiten ab: Entweder hat der Gesandte die Botschaft verborgen, ohne sie zu übermitteln, oder es gibt Menschen, denen die Botschaft nicht übermittelt wurde, sodass das Ausbleiben der Übermittlung an sie als Ausbleiben der Übermittlung an die Welt gilt. Es ist unmöglich, dass dieser Befehl bedeutet, er habe eine bestimmte ihm offenbarte Vorschrift verborgen und nicht übermittelt, oder dass er eine einzelne Vorschrift übermitteln solle, ohne die die Botschaft nicht vollständig wäre. Denn das Verbergen auch nur einer einzigen Vorschrift würde das Prophetentum des Gesandten (ﷺ) und seine Botschaft ebenso herabsetzen wie das Verbergen der gesamten Botschaft; daher ist es unmöglich, dass er damit das Verbergen einer bestimmten einzelnen Vorschrift meint. Ferner sagt der Vers:
So this promise from Allah (swt) to His Messenger (saw) to protect and preserve him from the harm of disbelievers in conveying what was revealed to him specifies that the meaning of the conveyance in the ayah is the conveyance of the message of Islam. It has been said that there is no meaning in His statement: “Convey what was revealed to you” while he is conveying in practice. The response to this is that this command to convey does not depart from one of two matters: Either the Messenger has concealed the message without conveying it, or there are people to whom the message has not been conveyed so the absence of conveyance to them is considered the absence of conveyance to the world. It is impossible for this command to mean his concealing a specific rule revealed to him which he did not convey or conveyance of one rule without which the message is not complete because the concealment of one rule will denigrate the Messenger’s (saw) Prophethood and his message like the concealment of the entire message, so it is impossible for it to mean the concealment of one specific rule. Also the ayah says:
„Dann hättest du Seine Botschaft nicht übermittelt" [TMQ 5:67].
“Then you would not have conveyed His message” [TMQ 5:67].
Dies verneint die Übermittlung (al-balagh), was bedeutet, dass er die Botschaft nicht überbracht hat, nicht dass er eine bestimmte Vorschrift nicht übermittelt hat. Insbesondere gilt die Übermittlung einer einzelnen Vorschrift als Übermittlung der Botschaft. Der Gesandte ﷺ hat von Anfang an die Vorschriften entsprechend ihrer Offenbarung übermittelt, sodass die Übermittlung jeder einzelnen Vorschrift als Übermittlung galt. Daher ist es unmöglich, dass die Bedeutung lautet, er habe eine bestimmte Vorschrift nicht übermittelt; vielmehr besagt der Satz, dass er die Botschaft nicht übermittelt hat. Da es unmöglich ist, dass er die Botschaft nicht übermittelt hat, und feststeht, dass er schon vor dem Vers übermittelt hat, ergibt sich als Bedeutung der Offenbarung des Verses, dass es Menschen gibt, zu denen die Botschaft noch nicht übermittelt wurde, sodass das Ausbleiben der Übermittlung an sie als Ausbleiben der Übermittlung an die Welt gilt. Die Übermittlung der Botschaft gilt jedoch nur dann als Übermittlung, wenn sie an die Welt erfolgt. Deshalb befahl Allah (swt) ihm, die Botschaft den Menschen zu übermitteln, die sie noch nicht erreicht hat, d. h. sie der Welt zu übermitteln, bis es als Übermittlung gilt, und dass diese Übermittlung auf dem Weg des Dschihad geschehe. Diese Bedeutung wird dadurch gestärkt, dass der Vers nach dem Vertrag von Hudaybiyya an den Gesandten ﷺ offenbart wurde. Die Quraisch waren bis zu diesem Zeitpunkt der Hauptgegner, mit dem der Gesandte ﷺ bei der Verbreitung der Da'wa kämpfte, sodass der Vertrag mit ihnen vielleicht dazu führen würde, dass man das Ende der Übermittlung durch den Dschihad annimmt. Deshalb befahl Allah ihm, die Übermittlung auf dem Weg des Dschihad an die übrigen Menschen fortzusetzen, zu denen er unter den Arabern, Römern, Persern, Kopten und anderen noch nicht gesprochen hatte, sodass seine Übermittlung zur Übermittlung der Botschaft an die Welt wird und die Übermittlung dieser Botschaft als allumfassend gilt. Dies ist auch so in der Praxis geschehen. Nach der Offenbarung dieses Verses kämpfte der Gesandte (saw) gegen die Juden in Chaibar, bereitete die Schlacht von Muta vor, zog mit einem großen Heer nach Tabuk und blieb dort, eroberte Makkah und schrieb an die Könige von Persien, den Kopten, Rom und andere Könige, was von ihm die Bedeutung der Offenbarung Seiner Aussage verdeutlichte: Note: The rules require writing ﷺ after every mention of the Prophet, instead of "(saw)". Applying that rule, the correct output is: Nach der Offenbarung dieses Verses kämpfte der Gesandte ﷺ gegen die Juden in Chaibar, bereitete die Schlacht von Muta vor, zog mit einem großen Heer nach Tabuk und blieb dort, eroberte Makkah und schrieb an die Könige von Persien, den Kopten, Rom und andere Könige, was von ihm die Bedeutung der Offenbarung Seiner Aussage verdeutlichte:
This negates the conveyance which means that he has not delivered the message not that he has not conveyed a specific rule, in particular the conveyance of one rule is considered the conveyance of the message. The Messenger (saw) from the first day onwards conveyed the rules according to their revelation such that the conveyance of each rule was considered the conveyance. Thus it is impossible for the meaning to be not conveying one specific rule; rather the sentence’s meaning is that he has not conveyed the message. Since it is impossible for him to not convey the message, and it has been proven that before the ayah he was (already) conveying, the meaning of the ayah’s revelation becomes that there are people to whom the message has not been conveyed such that the absence of conveyance to them is considered absence of conveyance to the world. And the message’s conveyance is not considered conveyance except if it is conveyance to the world. Due to this Allah (swt) commanded him to convey the message to the people whom it has not reached i.e. convey it to the world until it is considered conveyance and that this conveyance be by the method of jihad. This meaning is strengthened (by the fact) that the ayah was revealed to the Messenger (saw) after the Treaty of Hudaybiyya. Quraysh used to be the chief enemy whom the Messenger (saw) fought with in spreading the da’wa until that time, so the treaty with them would perhaps lead one to understand the stopping of conveyance via jihad. So Allah commanded him to continue the conveyance via the method of jihad to the rest of the people whom he has not conveyed to among the Arabs, Romans, Persians, Copts and others such that his conveyance becomes conveyance of the message to the world so that the conveyance of this message is considered universal. This is what occurred in practice. After the revelation of this ayah the Messenger (saw) fought the Jews at Khayber, prepared the battle of Mu’tah, went with a large army to Tabuk and remained there, conquered Makkah, and wrote to the kings of Persia, the Copts, Rome and other kings which clarified from him the meaning of the revelation of His statement:
„Verkünde, was dir offenbart wurde“ [TMQ 5:67].
“Convey what was revealed to you” [TMQ 5:67].
Und:
And:
„Dann hättest du Seine Botschaft nicht übermittelt" [TMQ 5:67].
“Then you would not have conveyed His message” [TMQ 5:67].
Und:
And:
„Allah wird dich vor den Menschen beschützen“ [TMQ 5:67].
“Allah will protect you from the people” [TMQ 5:67].
Und:
And:
„Gewiss, Allah leitet das ungläubige Volk nicht recht“. [TMQ 5:67].
“Verily Allah will not guide the disbelieving folk”. [TMQ 5:67].
Was das Hadith vom Haus betrifft, so wie es im Kanz al-‘Ammal überliefert und in Nahj al-Balagha erläutert wird, lässt es sich folgendermaßen zusammenfassen: Als
As for the hadith of the house as narrated in Kanz al-‘Ammal and as explained in Nahj al-Balagha, it is summarised as followed: When
„Und warne deine nächsten Verwandten" [TMQ 26:214]
“And warn your nearest kinsfolk" [TMQ 26:214]
…offenbart wurde, rief der Gesandte ﷺ Ali (ra) auf, Essen zuzubereiten und die Familie von Abd al-Muttalib einzuladen, und Ali (ra) führte diese Anweisungen aus. Nachdem die Leute gesättigt und entspannt waren, stand der Gesandte ﷺ vor ihnen auf und begann zu sprechen:
was revealed, The Messenger (saw) called Ali (ra) to prepare food and call the family of Abd al-Muttalib so Ali (ra) executed these commands. After the people had become satisfied and relaxed, the Messenger stood before them speaking:

„O Banu Abd al-Muttalib, bei Allah, ich kenne keinen Jüngling unter den Arabern, der zu seinem Volk mit etwas Besserem gekommen wäre als dem, womit ich zu euch gekommen bin. Wahrlich, ich bin zu euch gekommen mit dem Guten dieser Welt und des Jenseits. Allah hat mir befohlen, euch zu Ihm zu rufen. Wer von euch wird mir in dieser Angelegenheit beistehen, damit er mein Bruder, mein Erbe und mein Khalifah unter euch werde?“ Die Leute wandten sich von der Da'wa ab, außer Ali, dem Jüngsten unter ihnen, der antwortete: „Ich, o Gesandter Allahs ﷺ, werde dir in dieser Angelegenheit beistehen.“ Der Gesandte ﷺ wiederholte seine Aussage, und die Leute blieben fern, während Ali weiterhin seine Zusage verkündete. Da nahm der Gesandte ﷺ den Nacken Alis und sprach zu den Anwesenden: „Dies ist mein Bruder, mein Erbe und mein Khalifah unter euch. Hört daher auf ihn und gehorcht ihm.“ Die Leute lachten über den Propheten ﷺ und seine Einladung und sagten zu Abu Talib, als sie das Haus des Gesandten ﷺ verließen: „Er hat dir befohlen, auf deinen Sohn zu hören und ihm zu gehorchen.“
O Banu Abd al-Muttalib, by Allah I do not know any youth among the Arabs who has come to his people with a thing better than what I have come to you with. Verily I have come to you with the good of this world and the Hereafter. Allah has commanded me to call you to Him, so which one of you will assist me in this matter so that he may become my brother, inheritor and my Khalifah among you? The people kept away from the da’wa except Ali, the youngest among them, who responded saying: I, O Messenger of Allah, will be your assistant upon this matter. The Messenger repeated his statement and the people remained away while Ali continued announcing his acceptance. So the Messenger took the neck of Ali and said to those present: This is my brother, inheritor and my Khalifah among you so listen to him and obey. The people laughed at the Prophet and his invitation, and said to Abu Talib while leaving the Messenger’s house: ‘He has commanded you to listen to your son and obey him.’”
Dies ist die Zusammenfassung des Hadith vom Haus, wie er von denjenigen überliefert wird, die sich darauf als Beleg stützen.
This is the summary of the hadith of the house as narrated by those who depend upon it as evidence.
Al-Bukhari überlieferte den Vorfall des Tages, als
Al-Bukhari narrated the incident of the day when
„Und warne deine nächsten Verwandten" [TMQ 26:214]
“And warn your nearest kinsfolk” [TMQ 26:214]
Es wurde offenbart (mit den Worten), dass der Gesandte (ﷺ) auf dem (Berg) Safa stand, ohne die Zubereitung von Speisen zu erwähnen. Ahmad bin Hanbal überlieferte in seinem Musnad zwei Ahadith: einen über die Zubereitung von Speisen, ohne zu erwähnen, dass es der Tag war, an dem „Und warne deine nächsten Verwandten“ offenbart wurde, und einen anderen, in dem erwähnt wird, dass die Zubereitung von Speisen an dem Tag war, an dem der Vers offenbart wurde. Wir werden zuerst diese Texte zeigen und danach erläutern, was sie enthalten.
Was revealed (saying) that the Messenger (saw) stood upon (Mount) Safa, without mentioning the preparation of food. Ahmad bin Hanbal narrated in his Musnad two hadiths, one about the preparation of food without mentioning it was the day in which “And warn your nearest kinsfolk” was revealed and another mentioning that the preparation of food was on the day the ayah was revealed. We will show these texts first then explain what they contain.
Al-Bukhari überlieferte von Ibn ‘Abbas (ra), der sagte: Als
Al-Bukhari narrated from Ibn ‘Abbas (ra) who said: When

„Und als der Vers „Und warne deine nächsten Verwandten“ offenbart wurde, stellte sich der Gesandte auf Safa und begann zu rufen: O Banu Fihr, o Banu Adiyy, an alle Stämme (Butun) der Quraysch, bis sie sich versammelt hatten. Wer nicht hingehen konnte, hatte einen Boten geschickt, um zu sehen, was vor sich ging. Abu Lahab und die Quraysch kamen, und er sprach: ‚Wenn ich euch sagte, dass Reiter (Männer) im Tal stehen, die beabsichtigen, euch plötzlich anzugreifen, würdet ihr mir glauben?‘ Sie sagten: Ja, wir haben dich bei nichts anderem erprobt als dabei, dass du die Wahrheit sagst. Er sprach: Wahrlich, ich bin für euch ein Warner vor einer schweren Strafe! Abu Lahab sagte: Wehe euch für den Rest des Tages! Habt ihr uns deswegen versammelt? Da wurde offenbart: „Verderben seien die beiden Hände des Abu Lahab (ein Onkel des Propheten ﷺ), und verderben sei er! Sein Vermögen und seine Kinder werden ihm nichts nützen!“ [TMQ 111:1-2]“
“And when And warn your nearest kinsfolk was revealed, the Messenger stood upon Safa and started announcing: O Banu Fihr, O Banu Adiyy for all the (butun) of Quraysh until they gathered together. Whoever was unable to go had sent a messenger to see what was happening. Abu Lahab and Quraysh came and he said: ‘If I told you there were horses (men) in the valley intending to attack you suddenly, would you believe me?’ They said: Yes, we have not tried you in anything except to find you saying the truth. He said: Verily, I am a warner to you before a severe punishment! Abu Lahab said: Woe be upon you for the rest of the day. Is it because of this that you gathered us? So “Perish the two hands of Abû Lahab (an uncle of the Prophet [sal-Allâhu 'alayhi wa sallam]) and perish he!, His wealth and his children will not benefit him!” [TMQ 111:1-2] was revealed”
Dies deutet darauf hin, dass der Vorfall mit der Zubereitung der Speise nicht an dem Tag stattfand, an dem „Und warne deine nächsten Verwandten“ offenbart wurde, da dies nicht mit dem übereinstimmt, was im Wortlaut des Hadith geschildert wird. Ahmad bin Hanbal sagte in seinem Musnad: ‘Affan berichtete uns, dass Abu Awana uns berichtete, von Uthman bin al-Mughira, von Abu Sadiq, von Rabi’a bin Najidh, von Ali (ra), der sagte: Der Gesandte Allahs ﷺ versammelte oder rief die Banu Abd al-Muttalib in all ihren Gruppen zum Essen und Trinken zusammen. Er bereitete für sie eine Menge Speise zu, von der sie aßen, bis sie satt waren. Er sagte: Die Speise blieb, als wäre sie nicht angerührt worden. Dann ließ er einen Safrantrunk bringen, von dem sie tranken, bis sie voll waren, und der Trank blieb, als wäre er nicht angerührt worden. Dann sagte er ﷺ:
This indicates that the incident of the preparation of food was not on the day in which “And warn your nearest kinsfolk” was revealed as it does not concur with what occurred in the hadith’s text. Ahmad bin Hanbal said in his Musnad: ‘Affan related to us that Abu Awana related to us from Uthman bin al-Mughira from Abu Sadiq from Rabi’a bin Najidh from Ali (ra) who said: The Messenger of Allah (saw) gathered or called Banu Abd al-Muttalib in all their groups to eat and drink. He prepared for them a quantity of food which they ate until they were satisfied. He said: The food remained as if it had not been touched. Then he called for a saffron drink which they drank until they will full, and the drink remained as if it had not been touched. Then he (saw) said:

„O Banu Abd al-Muttalib, ich bin besonders zu euch und zur gesamten Menschheit gesandt worden. Ihr habt nun von diesem Zeichen (Ayah) gesehen, was ihr gesehen habt. Wer von euch wird mir ein Treuegelöbnis geben, um mein Bruder und Gefährte zu werden?“ Er sagte: Keiner von ihnen stand auf. Da stand ich für ihn auf, obwohl ich der Jüngste der Gruppe war, und er sagte: Setz dich. Er wiederholte es dreimal, woraufhin ich jedes Mal für ihn aufstand, und er sagte: „Setz dich“, bis er beim dritten Mal mit seiner Hand meine Hand schlug.
“O Banu Abd al-Muttalib, I have been sent specifically to you and to humanity in general. You have now seen of this sign (ayah) what you saw, so which one of you will give me a pledge in order to become my brother and companion?’ He said: None of them stood, so I stood for him though I was the youngest of the group and he said: Sit down. He repeated it three times following which I stood for him and he said ‘Sit down’, until the third time he struck my hand with his hand.”
Dies macht deutlich, dass es in diesem Vorfall keinen Moment gibt, in dem „Und warne deine nächsten Verwandten“ offenbart wurde, und dass der Gesandte ﷺ ihnen den Islam anbot, sodass jeder, der Muslim wurde, sein Bruder und Gefährte werden würde, und dass er nichts zu Ali (ra) sagte.
This clarifies that there is no moment in this incident of the revelation of “And warn your nearest kinsfolk”, and that the Messenger (saw) offered Islam to them so that whoever became a Muslim would become his brother and companion and that he did not say anything to Ali (ra).
Was die zweite Überlieferung betrifft, so berichtete Ahmad bin Hanbal in seinem Musnad: „Aswad bin Amir hat uns berichtet, dass Shareek uns berichtet hat von Al-‘Amash, von Al-Minhal, von ‘Ibad bin Abdullah al-Asadi, von Ali, der sagte: Als der Vers „Und warne deine nächsten Verwandten“ offenbart wurde, versammelte der Gesandte Allahs ﷺ die Angehörigen seines Hauses. Dreißig Personen versammelten sich; sie aßen und tranken, dann sagte er ﷺ zu ihnen:
As for the second narration, Ahmad bin Hanbal narrated in his Musnad: “Aswad bin Amir related to us that Shareek related to us from Al-‘Amash from Al-Minhal from ‘Ibad bin Abdullah al Asadi from Ali who said: When the ayah “And warn your nearest kinsfolk” was revealed, the Messenger (saw) gathered the family of his house. Thirty people gathered; they ate and drank then he (saw) said to them:
„Wer wird meine Schulden und Versprechen garantieren, damit er mit mir im Paradies sei, und wer wird mein Nachfolger (Khalifah) über meine Familie sein?“ Ein Mann, den Shareek nicht namentlich nannte, sagte: „O Gesandter Allahs ﷺ, du warst ein Meer (bahr), wer könnte sich darum kümmern?“ Dann sagte ein anderer dasselbe. Er bot es der Familie seines Hauses an, doch Ali (RA) sagte: „Ich (werde es tun).“
"Which one will guarantee my debts and promises so as to be with me in Paradise, and he will be my Khalifah over my family? A man, whom Shareek did not name, said: O Messenger of Allah, you were an ocean (bahr) so who could take care of this? Then another said (the same?). He offered that to the family of his house, so Ali (RA) said: I (will).”
Das Wort Nachfolger oder Khalifah erscheint in diesen beiden Texten in keiner Weise. Vielmehr erscheint nur das Wort Khalifah, das auf seine Familie beschränkt ist, und das Khilafah über die Familie ist nicht das Khilafah im Amt der Herrschaft oder Führung, noch hat es irgendeine Beziehung dazu. Dies sind die Texte, die in den Sahih-Büchern überliefert sind, und sie kamen in zahlreichen Überlieferungen mit ähnlichen Wortlauten und einheitlichen Bedeutungen vor. Keines dieser Worte – Nachfolger oder Khilafah – erschien in ihnen. Niemals ist, weder durch einen der Sammler der Sahih-Werke (der Hadithsammlungen) noch durch einen der vertrauenswürdigen Überlieferer, auch nur in einem einzigen Hadith das Wort Nachfolger oder Khalifah in irgendeiner Weise aufgetaucht, weder in Bezug auf Ali noch auf irgendjemand anderen. Daher fällt der Beweis dafür weg, da es in den Sahih-Büchern keinen Beleg dafür gibt.
The word inheritor or Khalifah does not appear in these two texts in any way at all. Rather it is only the word Khalifah which appears restricted to his family, and the Khilafah over the family is not the Khilafah in the post of rule or leadership nor does it have any relationship with that. These are the texts which came in the Saheeh books, and they came in numerous narrations with similar wordings and unified meanings, and there did not appear in any of them the words inheritor or Khilafah. There has never appeared, either via any of the compilers of the Saheeh (books of ahadith) or any of the trustworthy narrators, in even one hadith the word(s) inheritor of Khalifah in any way at all either in relation to Ali or anyone else, so the evidence falls due to the absence of any evidence for it in the Saheeh books.
Was den Text betrifft, den jene überliefern, die über die Einsetzung Alis streiten und den sie das Hadith des Hauses nennen: Dieser Text mit dieser Überlieferung (riwayah) wird hinsichtlich seines Inhalts (dirayah) zurückgewiesen. Ein Hadith wird hinsichtlich seiner dirayah aufgrund seines Inhalts zurückgewiesen, und seine riwayah aufgrund seiner Überlieferungskette. Wird es also in seiner Überlieferungskette oder seinem Inhalt zurückgewiesen, kann es nicht berücksichtigt werden und fällt als Beweis weg. Dass sein Inhalt zurückgewiesen wird, hat viele Gründe, unter anderem:
As for the text narrated by those who contend about the appointment of Ali which they named the hadith of the house, this text with this narration (riwayah) is rejected in its meaning (Dirayah).A hadith is rejected in its dirayah based on its meaning, and its narration based on its chain. So if it is rejected in its chain or meaning then it cannot be considered and it falls as evidence. As for rejecting its meaning, this is due to many reasons including:
Erstens: In diesem Hadith scheint es, als habe der Gesandte (saw) die Unterstützung der Familie von Abd al-Muttalib für seine Da'wa erbeten, unter der Bedingung, dass die Herrschaft nach ihnen ihnen gehöre. Dies ist aus zwei Gründen hinfällig: Erstens widerspricht dies der Aussage und dem Handeln des Propheten ﷺ bei dem Vorfall, als er die Bitte des Stammes ablehnte, dass die Herrschaft nach ihm ihnen gehören solle, wenn sie Muslime würden, worauf er antwortete:
„Die Herrschaft ist eine Angelegenheit, die Allah gehört, und Er (SWT) wird sie dorthin legen, wo Er will.“
“Authority is a matter which belongs to Allah, and He (swt) will place it where He wishes.”
Ibn Hischam überlieferte in seinem Buch über die Sira des Propheten ﷺ: Ibn Ishaq sagte, Az-Zuhri habe überliefert, dass er auf die Banu Amr bin Sa'sa'ah traf, und er lud sie zu Allah ʿazza wa dschalla ein und bot sich ihnen an. Einer unter ihnen, den man Bayjirat bin Furra nannte, sagte zu ihm: Bei Allah, wenn ich diesen Jüngling aus den Quraisch nähme, würde ich die Araber durch ihn verschlingen (d. h. besiegen). Dann sagte er: Was meinst du, wenn wir dir versprechen, deine Sache zu unterstützen, und Allah dir dann den Sieg über deine Gegner gewährt – wird die Herrschaft nach dir bei uns liegen? Er sagte: „Die Herrschaft gehört Allah, und Er setzt sie dorthin, wohin Er will.“ Da sagte jener zu ihm: Sollen wir also unsere Kehlen für dich opfern, und wenn Allah (swt) dir den Sieg gewährt, fällt die Herrschaft an jemand anderen? Wir haben dann keinen Bedarf an deiner Sache, und sie wiesen ihn zurück. Wie kann der Gesandte ﷺ sagen: „Die Angelegenheit gehört Allah, und Er wird sie dorthin setzen, wohin Er will“, d. h. die Angelegenheit des Kalifats und der Herrschaft nach ihm, und dennoch sagt er zu den Banu Abd al-Muttalib: ...
Ibn Hisham narrated in his book of the Sirah of the Prophet (saw): Ibn Ishaq said that Az-Zuhri narrated that he met Banu Amr bin Sa’sa’ah so he invited them to Allah ‘azza wa jalla and offered himself to them. One man among them, whom they called Bayjirat bin Furra, said to him: By Allah, if I were to take this youth from the Quraysh, I will eat (i.e. conquer) the Arabs through him. Then he said: What if we were to pledge to support your matter then Allah will grant you victory over those who oppose you. Will the rule be with us after you? He said: “The rule is for Allah and He places it where He wills.” He said: So he said to him: Will we sacrifice our throats for you, then when Allah (swt) grants you victory the rule becomes for someone else? Then we have no need of your matter, and they rejected him.” How can the Messenger (saw) say: “The matter belongs to Allah and He will place it where He wills” i.e. the matter of the Khilafah and the rule after him, yet he says to Banu Abd al-Muttalib:
„Wer von euch wird mir in dieser Angelegenheit beistehen, damit er mein Bruder, mein Erbe und mein Nachfolger unter euch wird?“
“Which one of you will assist me upon this matter so that he may become my brother, inheritor and Khalifah among you?”
Ist das nicht ein klarer Widerspruch? Zwangsläufig ist es notwendig, dass eine dieser beiden Aussagen zurückgewiesen wird. Da vom Hadith des Hauses gesagt wird, dass er sich ereignete, als
Is this not a clear contradiction? Inevitably, it is necessary that one of these two statements be rejected. Since it is said of the hadith of the house that it occurred when
„Warne deine nächsten Verwandten" [TMQ 26:214]
“Warn your nearest kinsfolk” [TMQ 26:214]
„Offenbart wurde es, d. h. im dritten Jahr der Gesandtschaft des Propheten ﷺ, sowie der Hadith:"
Was revealed i.e. the third year of the messenger ship and the hadith:
„Die Angelegenheit gehört Allah, und Er setzt sie dorthin, wo Er will“
“The matter belongs to Allah and He places it where He wills”
als der Gesandte (saw) den Stämmen sich anbot, also im zehnten Jahr nach der Gesandtschaft und damit nach dem Hadith vom Haus; somit ist es der Hadith vom Haus, der abgelehnt wird. Was die zweite Seite betrifft, so besteht sie darin, dass der Gesandte (saw) in diesem Hadith den Ungläubigen etwas anbot, damit sie Muslime werden, vielmehr bot er ihnen das Größte an, nämlich das Kalifat nach ihm über alle Muslime, als Preis für ihren Eintritt in den Islam. Dies widerspricht dem Handeln des Gesandten in seiner Da'wa und den Regeln der Scharia. Der Gesandte lud die Menschen zum Islam ein, weil er die rechte Religion ist, und es ist nie von ihm überliefert worden, selbst nicht durch einen schwachen Hadith, dass er einem Kafir etwas angeboten hätte, sei es wenig oder viel, im Austausch für seinen Eintritt in den Islam. Was jene betrifft, deren Herzen versöhnt werden sollen, so handelt es sich um Muslime, denen aus der Zakat gegeben wird, um durch sie den Staat zu stärken, nicht um Kuffar, denen gegeben wird, damit sie in den Islam eintreten. Es ist auch nicht erlaubt, Kuffar etwas im Austausch für ihren Eintritt in den Islam zu geben.
when the Messenger (saw) offered himself to the tribes i.e. in the tenth year after the messenger ship and therefore after the hadith of the house; so it is the hadith of the house which is rejected. As for the second side, it is that the Messenger (saw) in this hadith offered something to the disbelievers so that they may become Muslims, rather he offered them the greatest thing which is the Khilafah after him over all Muslims as the price for their entering into Islam. This contradicts the Messenger’s action in his da’wa and the Shari’ah rules. The Messenger would invite people to Islam because it is the correct deen and it has never been narrated from him, even through a weak hadith that he offered anything whether small or large to a kafir in exchange for his entering into Islam. As for those whose hearts are to be reconciled, they are Muslims who are given from the zakat in order to strengthen the State through them, not kuffar who are given so that they enter Islam. Nor is it allowed to give something to kuffar in exchange for their entering Islam.
Zweitens: Im Hadith wird erwähnt, dass der Gesandte (saw) ein Hochzeitsmahl und eine Mahlzeit für die Kuffar bereitete, um sie zum Islam einzuladen, und er versammelte sie um eine Mahlzeit, damit sie in den Islam eintreten, und er bereitete kein Essen für Ali (ra) zu, der den Islam bereits angenommen hatte. Wenn diese Leute den Islam ablehnen und ablehnen, dass ihnen nach ihm die Herrschaft im Austausch für den Islam zufällt, so gibt es dort keinen Platz für Ali (ra), um seine Zustimmung zu geben, da er nicht zum Islam eingeladen wird, weil er bereits Muslim ist, und es gibt keine Rede, die an ihn gerichtet ist. Deshalb gibt es in dieser Versammlung keinen Platz, an dem er zu ihm sagt:
Secondly: The hadith mentions that the Messenger (saw) prepared a wedding feast and meal for kuffar in order to invite them to Islam, and he gathered them around a meal so that they may enter Islam and he did not prepare food for Ali (ra) who had already accepted Islam. So if these people reject Islam and reject that the rule becomes theirs after him in exchange for Islam, there is no place there for Ali (ra) for giving his acceptance as he is not being invited to Islam because he is already a Muslim, and there is no speech addressed to him. This is why there is no place in this gathering such that he says to him:
„Dies ist mein Bruder, mein Erbe und mein Nachfolger (Khalifah) unter euch. Hört daher auf ihn und gehorcht ihm."
“This is my brother, inheritor and my Khalifah among you so listen to him and obey”
Drittens: Das Hadith erwähnt, dass die Gruppe den Islam ablehnte, und obwohl er sein Angebot wiederholte, beharrten sie darauf, den Islam abzulehnen, und wiesen zurück, dass die Herrschaft nach ihm an sie fällt im Austausch dafür, dass sie den Islam annehmen. Sie blieben Kuffar. Wie konnte der Gesandte Allahs ﷺ sie dann in seiner Anrede so ansprechen:
Since he is not the target of the address or the negotiation. Thirdly: The hadith mentions that the group rejected Islam, and despite him repeating his offer they persisted in rejecting Islam and rejecting that the rule becomes theirs after him in exchange for entering Islam. They remained kuffar so how could the Messenger (saw) say to them in addressing them:
„Dies ist mein Kalif unter euch“
“This is my Khalifah among you”
Ihnen zu befehlen, ihm zu gehorchen und ihn zu hören, obwohl er weiß, dass sie Kuffar sind, die den Islam abgelehnt haben? Und wie könnte er unter ihnen der Khalifah sein, wenn sie Kuffar sind?
Commanding them with hearing and obeying him while he knows they are kuffar who have rejected Islam? And how could he be the Khalifah among them while they are kuffar?
Viertens: Die Überlieferung, die sie anführen, lautet:
Fourthly: The narration they narrate says:
„Dies ist mein Bruder, mein Erbe und mein Nachfolger (Khalifah) unter euch. Hört daher auf ihn und gehorcht ihm."
“This is my brother, inheritor and my Khalifah among you so listen to him and obey”
Dies ist eine Anrede an die Familie von Abd al-Muttalib, da die Worte mit seiner Aussage „O Banu Abd al-Muttalib“ beginnen. Sie ist daher speziell an sie gerichtet, denn er hat ihn als Khalifah über sie eingesetzt, also über die Familie von Abd al-Muttalib, nicht als Khalifah der Muslime, wie er mit den Worten „und mein Khalifah über euch“ sagt. Somit ist er nicht der Khalifah für die Muslime, wie es der eindeutige Wortlaut zeigt. Man kann hier auch nicht einwenden, die Lehre ergebe sich aus der Allgemeinheit des Textes und nicht aus der Spezifität des Anlasses, denn dies ist ein konkreter Vorfall und kein Anlass (sabab). Hinzu kommt, dass die Worte selbst speziell und nicht allgemein sind: „O Banu Abd al-Muttalib“, „mein Khalifah unter euch“. Die Spezifizierung ist daher gefordert, da es sich um einen konkreten Vorfall handelt und allgemeine Worte fehlen.
This is an address to the family of Abd al-Muttalib since the words started with his saying “O Banu Abd al-Muttalib.” So it is specific to them as he made him a Khalifah over them i.e. over the family of Abd al-Muttalib not the Khalifah of the Muslims since he said, “and my Khalifah over you.” Thus he is not the Khalifah for the Muslims as is depicted by the explicit text. Nor can one say here that the lesson is by the generality of the text not the specificity of the cause since this is a specific incident not a cause (sabab) not mentioning that the words are also specific and not general: “O Banu Abd al-Muttalib”, “my Khalifah among you” so the specification is demanded due to this being a specific incident not a cause, and also due to the absence of general words.
Nur ein einziger dieser vier Punkte genügt, um die Unwahrheit dieses Hadithes und seinen Widerspruch aufzuzeigen, und es ist verpflichtend, seine Überlieferung (dirayah) zurückzuweisen. Daher wird klargestellt, dass der Gesandte (ﷺ) nicht ausdrücklich erklärt hat, Ali (ra) nach ihm zum Khalifen zu machen. Daraus wird insgesamt deutlich, dass die Ahadith, die von denjenigen überliefert werden, welche behaupten, der Gesandte (ﷺ) habe nach ihm eine Person für das Khilafah bestimmt, abgelehnte Ahadith sind, die sich nicht als Beweis heranziehen lassen, und daher hinfällig sind. Es bleibt kein Beweis dafür, dass der Gesandte (ﷺ) jemanden bestimmt hat, nach ihm das Khilafah innezuhaben; vielmehr ist der Beweis gegenteilig erbracht, nämlich dass der Gesandte (ﷺ) die Angelegenheit den Muslimen überließ, damit sie wählen, wen sie möchten, in Bezug auf die Person, er jedoch für sie die Methode zur Einsetzung des Khalifen festlegte.
Just one of these four matters suffices to reveal the falsehood of this hadith and its contradiction, and it is obligatory to reject its narration (dirayah). Therefore it is clarified that the Messenger (saw) did not explicitly state making Ali (ra) the Khalifah after him. From all this it becomes clear that the ahadith narrated by those who argue that the Messenger (saw) designated a person for the Khilafah after him are rejected ahadith unsuitable to depend upon as evidence so they fall. There remains no evidence that the Messenger (saw) designated anyone to be in charge of the Khilafah after him; rather the evidence has been established contrary to that i.e. that the Messenger (saw) left the matter to the Muslims to choose whom they want in relation to the person but he specified for them the method for appointing the Khalifah.