Diese zehn Verse behandeln das wichtigste Anliegen des islamischen Glaubens sowie seine Lebens- und Rechtsordnung. Dasselbe Anliegen wurde bereits in den beiden vorangegangenen Suren, der Familie ʿImrāns und den Frauen, erörtert, doch in dieser Sure geschieht dies in direkterer und nachdrücklicherer Weise. Gegenstand ist die Frage nach Herrschaft, Gesetz und der Rechtsprechung bei Streitigkeiten. Dies ist in der Tat ein Teil eines umfassenderen Themas, nämlich des Glaubens und der Einheit Gottes. Die ganze Angelegenheit lässt sich in der Antwort auf die folgende Frage zusammenfassen: Sollen Urteil und Rechtsstreit nach den Bündnissen geführt werden, die mit Gott geschlossen wurden, gemäß Seinem Gesetz? Die Aufgabe, dieses Gesetz umzusetzen, haben die Anhänger aller göttlichen Religionen angenommen.
This ten-verse passage discusses the most important issue of the Islamic€ faith and its codes of living and justice. The same issue was discussed in the two preceding sūrahs, the House of `Imrān and Women, but in this sūrah it involves a more direct and emphatic discussion. The subject is that of government, law and the administration of justice in matters of dispute. This is, indeed, a part of a more comprehensive issue, namely, faith and God’s oneness. The whole matter can be summed up in the answer to this question: Are judgement and litigation to be conducted in accordance with covenants made with God, pursuant to His law? The task of implementing this law has been accepted by the followers of all Divine faiths.
Ferner: Ist es eine Pflicht, die Gott Seinen Gesandten und denen auferlegt hat, die ihnen in Autoritätspositionen nachfolgen? Oder wird all das Veränderungen von Ansichten und Interessen unterworfen sein, die nicht auf einem festen und beständigen Fundament beruhen? Mit anderen Worten: Gehören Gottheit, Herrschaft und Autorität im menschlichen Leben auf Erden Gott, oder gehören sie, auch nur teilweise, irgendeinem Seiner Geschöpfe, das die Macht ausübt, Gesetze zu erlassen, die von Gott nicht gebilligt sind?
Moreover, is it a duty God has assigned to His messengers and those who succeed them in positions of authority? Or, will all that be subject to changing views and interests that are not based on a firm and constant foundation? In other words, do Godhead, lordship and authority in human life on earth belong to God, or do they belong, even partially, to any one of His creatures exercising the power to enact laws that are not endorsed by God?
Gott (erhaben ist Er in Seiner Herrlichkeit) sagt, dass Er allein die Gottheit ist und Er keine Teilhaber hat. Seine Gesetze, die für Seine Diener, die Menschen, erlassen wurden und die sie Ihm zugesagt haben, umzusetzen, müssen die sein, die in dieser Welt durchgesetzt werden. Alle Streitigkeiten müssen von Propheten und Herrschern auf der Grundlage dieser Gesetze entschieden werden.
God (limitless is He in His glory) says that He alone is the Godhead and He has no partners. His laws, enacted for His servants, mankind, and which they have pledged to Him to implement, must be the ones to enforce in this world. All disputes must be adjudicated by prophets and rulers on the basis of these laws.
Gott (erhaben sei Er) sagt, dass in Bezug auf dieses Prinzip weder ein Einwand noch ein Zugeständnis zugelassen werden kann, und dass auch keine noch so kleine Abweichung geduldet werden kann. Ebenso kann nichts angenommen werden, was in einer bestimmten Generation oder von einer bestimmten Gemeinschaft gutgeheißen wurde, wenn es im Widerspruch zu dem steht, was Gott verordnet hat.
God (glorified be He) says that no argument or concession can be admitted with regard to this principle nor can any deviation, however small, be condoned. Nor can anything approved in a particular generation or by a particular community be accepted if it is in conflict with what God has decreed.
Gott (in Seiner Herrlichkeit sei Er unbegrenzt) sagt, dass diese ganze Angelegenheit eine Frage des Glaubens oder Unglaubens ist, des Islam oder Nicht-Islam, des göttlichen Gesetzes oder menschlicher Vorurteile. Zwischen diesen beiden Wertesystemen kann kein Kompromiss und keine Versöhnung gefunden werden. Diejenigen, die auf der Grundlage des Gesetzes urteilen, das Gott offenbart hat, indem sie alle Teile davon durchsetzen und nichts anderes an seine Stelle setzen, sind die Gläubigen. Diejenigen hingegen, die das von Gott offenbarte Gesetz nicht zur Grundlage ihres Urteils machen, sind Ungläubige, Frevler und Übertreter. Herrscher können das Gesetz Gottes entweder vollständig umsetzen und bleiben so im Bereich des Glaubens, oder sie können ein anderes Gesetz durchsetzen. In diesem letzteren Fall treffen auf sie alle drei Bezeichnungen zu: Unglaube, Frevel und Übertretung. Wenn Menschen die Herrschaft und das Urteil Gottes annehmen, wie sie von Herrschern und Richtern ausgeübt werden, dann sind sie Gläubige. Andernfalls sind sie es nicht. Zwischen beiden gibt es keinen Mittelweg, und es kann weder eine Rechtfertigung noch der Anspruch, legitime Interessen zu wahren, anerkannt werden. Gott, der Herr der Menschheit, weiß, was den Interessen der Menschen dient, und Er hat Seine Gesetze eben zu diesem Zweck erlassen. Kein Gesetz und kein Regierungssystem ist dem Seinen überlegen. Kein Diener Gottes darf das Gesetz Gottes ablehnen oder behaupten, er wisse besser als Gott, was den Interessen der Menschen dient. Wenn er einen solchen Anspruch erhebt, sei es durch Worte oder Taten, erklärt er sich selbst zum Ungläubigen.
God (limitless is He in His glory) says that this whole issue is one of faith or unfaith, Islam or non-Islam, Divine law or human prejudice. No compromise or reconciliation can be worked out between these two sets of values. Those who judge on the basis of the law God has revealed, enforcing all parts of it and substituting nothing else for it, are the believers. By contrast, those who do not make the law God has revealed the basis of their judgement are unbelievers, wrongdoers and transgressors. Rulers can either implement God’s law in total and, thus, they remain within the area of faith, or they may enforce some other law. In this latter case, all three descriptions of unbelief, wrongdoing and transgression apply to them. If people accept God’s rule and judgement, administered by rulers and judges, then they are believers. Otherwise, they are not. There is no middle way between the two, nor can any justification or claim of serving legitimate interests be admitted. God, the Lord of mankind, knows what serves people’s interests and He has enacted His laws for that very purpose. No law or system of government is superior to His. No servant of God may reject God’s law or claim to have better knowledge than God with regard to what serves people’s interests. If he makes such a claim, by word or deed, then he pronounces himself an unbeliever.
Dieses äußerst wichtige und grundlegende Thema wird in dieser Passage in eindeutigen Aussagen behandelt. Außerdem beschreibt die Passage die Haltung der Juden in Madinah und ihre Zusammenarbeit mit den Heuchlern bei der Verschwörung gegen die muslimische Gemeinschaft. Dem Gesandten Gottes ﷺ wird Rat gegeben, wie er diesen Ränken der Juden begegnen soll, die mit der Gründung des muslimischen Staates in Madinah begannen.
This highly important and fundamental issue is discussed in this passage in definitive statements. In addition, the passage describes the attitude of the Jews in Madinah and their cooperation with hypocrites in scheming against the Muslim community. God’s Messenger is given advice on how to counter such scheming by the Jews, which began with the establishment of the Muslim state in Madinah.
In dieser Passage stellt die Sure zunächst fest, dass alle von Gott offenbarten Religionen darin übereinstimmen, dass Sein Gesetz umgesetzt werden muss und das gesamte menschliche Leben bestimmen soll. Die Annahme dieser Bedingung macht den ganzen Unterschied zwischen Glauben und Unglauben, zwischen dem Islam und anderen Lehren, zwischen göttlichem Gesetz und menschlicher Willkür aus. Dies wird in der Thora, die Gott zur Führung und zum Licht für die Menschheit offenbart hat, deutlich ausgesprochen: „Nach ihr richteten die Propheten, die sich Gott hingegeben hatten, unter den Juden, ebenso die Gottesgelehrten und die Rabbiner, [sie urteilten] gemäß dem, was ihnen von dem Buch Gottes anvertraut worden war und dessen Zeugen sie selbst waren. Sie besitzen die Thora, die das Urteil Gottes enthält. Wir haben ihnen darin vorgeschrieben: Leben für Leben, Auge für Auge, Nase für Nase, Ohr für Ohr, Zahn für Zahn, und für Wunden eine entsprechende Vergeltung.“ (Verse 43–45)
In this passage, the sūrah states first that all religions revealed by God agree that His law must be implemented and should govern all human life. It is the acceptance of this condition that makes all the difference between faith and unfaith, Islam and other doctrines, Divine law and human caprice. This is clearly stated in the Torah revealed by God to provide guidance and light for mankind. “By it did the prophets, who had surrendered themselves to God, judge among the Jews, and so did the divines and the rabbis: [they gave judgement] in accordance with what had been entrusted to their care of God’s Book and to which they themselves were witnesses. They have the Torah which contains God’s judgement. We decreed for them in it: a life for a life, an eye for an eye, a nose for a nose, an ear for an ear, a tooth for a tooth, and a similar retribution for wounds.” (Verses 43- 45)
Es wird auch durch das Evangelium bestätigt, das Gott Jesus, dem Sohn der Maria, offenbart hat und das „Rechtleitung und Licht enthält, das bestätigt, was vor ihm in der Tora offenbart worden war, und eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen ist“. (Vers 46) „Die Anhänger des Evangeliums sollen daher nach dem richten, was Gott darin offenbart hat.“ (Verse 46–47)
It is also endorsed by the Gospel God revealed to Jesus, son of Mary, which contains “guidance and light, confirming what had already been revealed before it in the Torah and giving guidance and admonition to the God-fearing.” (Verse 46) “Let, then, the followers of the Gospel judge in accordance with what God has revealed therein.” (Verses 46- 47)
Dies wird außerdem durch den Qur'ān bekräftigt, den Gott Muĥammad, Seinem letzten Gesandten, offenbart hat: „Er bestätigt die Schriften, die vor ihm offenbart wurden, und er ist ihr Hüter.“ (Vers 48) Muĥammad ﷺ wird von Gott angewiesen, „zwischen ihnen gemäß dem zu richten, was Gott offenbart hat, und ihren eitlen Begierden nicht zu folgen, indem du damit die Wahrheit aufgibst, die zu dir gekommen ist.“ (Vers 48)
It is further endorsed by the Qur’ān which God revealed to Muĥammad, His last Messenger, “setting forth the truth, confirming the Scriptures which had already been revealed before it and superseding them.” (Verse 48) Muĥammad is instructed by God to “judge between them in accordance with what God has revealed and do not follow their vain desires, forsaking thereby the truth that has come to you.” (Verse 48)
Das endgültige Urteil wird somit verkündet: „Wer nicht nach dem urteilt, was Gott offenbart hat, der ist fürwahr ein Ungläubiger. Wer nicht nach dem urteilt, was Gott offenbart hat, der ist fürwahr ein Frevler. Wer nicht nach dem urteilt, was Gott offenbart hat, der ist fürwahr ein Übertreter. Wünschen sie etwa das Gesetz der heidnischen Unwissenheit? Doch für ein Volk, das im Glauben gefestigt ist, wer könnte ein besserer Gesetzgeber sein als Gott?“ (Verse 44–50) Auf diese Weise werden die Grenzen des Glaubens und die Bedingungen der Unterwerfung unter Gott sowohl für die Herrschenden als auch für die Beherrschten klar bestimmt. Das Kriterium für die Herrschenden ist, nach dem zu urteilen, was Gott offenbart hat, und für die Menschen, ein solches Urteil anzunehmen und nichts anderem den Vorzug zu geben.
The ultimate verdict is thus pronounced: “Those who do not judge in accordance with what God has revealed are indeed unbelievers. Those who do not judge in accordance with what God has revealed are indeed wrongdoers. Those who do not judge in accordance with what God has revealed are indeed transgressors. Do they desire to be ruled by the law of pagan ignorance? But for those who are firm in their faith, who can be a better law-giver than God?” (Verses 44-50) In this way, the borders of faith and conditions of submission to God are clearly defined for both rulers and ruled. The criterion for rulers is to judge in accordance with what God has revealed, and for people to accept such a judgement and not to prefer anything else to it.
Angesichts dieser Formulierung ist die Angelegenheit in der Tat sehr ernst. Lasst uns daher versuchen, die Gründe dafür zu erkennen, warum man sie so ernst nimmt, sei es in dieser bestimmten Textstelle oder im Qur'ān insgesamt.
Stated in these terms, the issue is very serious indeed. Let us, therefore, try to identify the reasons for taking matters so seriously either in this particular passage or in the Qur’ān as a whole.
Die erste Überlegung ist die Tatsache, dass es bei dieser ganzen Angelegenheit um Gottheit, Herrschaft und Autorität über die Menschheit geht. Diese gehören allein Gott, der keine Teilhaber hat. Daher handelt es sich um eine Frage des Glaubens und der Unterwerfung unter Gott oder der Ablehnung und des Unglaubens. Diese grundlegende Tatsache wird im gesamten Qur’ān erläutert.
The first consideration is the fact that this whole matter is one of Godhead, Lordship and authority over mankind. These belong to God alone, who has no partners. Hence, it is a question of faith and submission to God or rejection and unfaith. This basic fact is explained throughout the Qur’ān.
Gott ist der Schöpfer sowohl des Universums als auch des Menschen. Er hat alles in den Himmeln und auf der Erde dem Menschen dienstbar gemacht. Darüber hinaus ist Er der einzige Schöpfer. Niemand sonst erschafft irgendetwas im Universum. Gott ist auch der Besitzer des Universums. Ihm gehört das Königreich der Himmel und der Erde und alles, was dazwischen ist. Niemand sonst besitzt irgendetwas im Universum. Gott ist ferner der Versorger, und niemand kann für sich selbst oder für andere etwas versorgen. Da Er der Schöpfer, der Besitzer und der Versorger ist, hat Gott uneingeschränkte Gewalt über das Universum und den Menschen. Er besitzt in der Tat die absolute Macht, alles zu tun, was Er will.
God is the Creator of both the universe and man. He has made everything in the heavens and on earth subservient to man. Moreover, He is the only Creator. No one else creates anything in the universe. God is also the owner of the universe. To Him belongs the kingdom of the heavens and the earth and all that is in between. No one else owns anything in the universe. God is also the provider, and no one can provide anything for himself or for others. As He is the Creator, the owner and the provider, God has all authority over the universe and man. He, indeed, has the absolute power to do whatever He wishes.
Gläubig zu sein bedeutet anzuerkennen, dass alle diese Eigenschaften allein und ausschließlich Gott gehören. An den Islam zu glauben bedeutet, sich den praktischen Konsequenzen dieser Eigenschaften zu unterwerfen. Dies ist die Unterwerfung unter das Gesetz Gottes, was in erster Linie bedeutet, Seine Gottheit, Herrschaft und Autorität anzuerkennen. Die Ablehnung des Gesetzes Gottes oder die Annahme eines anderen Gesetzes in auch nur einem kleinen Detail des menschlichen Lebens ist tatsächlich eine Zurückweisung der Gottheit, Herrschaft und Autorität Gottes. Unterwerfung und Ablehnung können durch Worte oder durch Taten erfolgen. Daher dreht sich die ganze Frage, wie wir bereits erläutert haben, um Glauben oder Unglauben, Islam oder Unwissenheit. Daher sind die eindeutigen Aussagen in diesem Abschnitt der Sure zu verstehen: „Diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Gott herabgesandt hat, sind wahrlich Ungläubige … Frevler … Übertreter.“ (Verse 44, 45 und 47)
To be a believer is to acknowledge that all these attributes belong solely and purely to God alone. To believe in Islam is to submit to the practical implications of these attributes. This is submission to God’s law, which means, first and foremost, to acknowledge His Godhead, Lordship and authority. Refusal of God’s law or the adoption of a different law in any small detail of human life is in effect a rejection of God’s Godhead, Lordship and authority. Submission and rejection can be made by word of mouth or by deed. Hence, the whole issue is, as we have already explained, one of faith or unfaith, Islam or ignorance. Hence, the unequivocal statements made in this passage of the sūrah: “Those who do not judge in accordance with what God has revealed are indeed unbelievers ... wrongdoers ... transgressors.” (Verses 44, 45 and 47)
Die andere Überlegung in dieser ganzen Angelegenheit ist die Tatsache, dass das Gesetz Gottes für die Menschheit unweigerlich und absolut besser ist als jedes von Menschen geschaffene Gesetz. Auf diese Tatsache bezieht sich der letzte Vers dieses Abschnitts: „Doch für Menschen, die im Glauben fest sind, wer könnte ein besserer Gesetzgeber sein als Gott?“ (Vers 50)
The other consideration in this whole issue is the fact that God’s law is inevitably and absolutely better for mankind than any manmade law. It is to this fact that the final verse in this passage refers: “But for those who are firm in their faith, who can be a better law giver than God?” (Verse 50)
Diese vollständige Anerkennung der Vorzüglichkeit des Gesetzes Gottes in allen Zeitaltern und Generationen gehört ebenfalls zur gesamten Frage von Glauben oder Unglauben. Keine Person kann behaupten, dass das von einem Menschen erlassene Gesetz in irgendeiner Phase des menschlichen Lebens besser oder gleichwertig mit dem Gesetz Gottes sei, und zugleich behaupten, dass sie ein Gläubiger ist oder zu den Muslimen gehört. Indem er eine solche Behauptung aufstellt, beansprucht er tatsächlich, ein besseres Wissen und eine überlegene Weisheit zu besitzen als Gott, wenn es darum geht, die Menschen zu verstehen und ihre Angelegenheiten zu regeln. Oder er behauptet, dass in dem menschlichen Leben bestimmte Umstände und Bedürfnisse aufgetreten seien, von denen Gott (erhaben ist Er in Seiner Herrlichkeit) bei der Erlassung Seines Gesetzes nichts wusste, oder dass Er sie zwar kannte, aber in Seinem Gesetz nicht dafür vorgesorgt hat. Eine solche Behauptung lässt sich mit dem Glauben und der Unterwerfung unter Gott nicht vereinbaren, so nachdrücklich sie auch vorgebracht wird.
This total acknowledgement of the preferability of God’s law in all stages and generations is also a part of the whole issue of faith or unfaith. No person can claim that the law enacted by a human being is better or equal to God’s law at any stage of human life and claim at the same time that he is a believer or that he belongs to Muslims. By making such a claim, he is indeed claiming that he has better knowledge and superior wisdom than God in understanding mankind and conducting their affairs. Or he claims that certain conditions and needs have come up in human life and God (limitless is He in His glory) was unaware of them when He enacted His law, or was aware of them but did not provide for them in His law. Such a claim cannot be reconciled with that of faith and submission to God, no matter how insistently it is made.