Es gibt eine Reihe verschiedener Berichte über das Zuhören der Dschinn beim Qur'an. Einer überliefert von ‘Abdullah ibn ‘Abbas, er habe gesagt: „Der Gesandte Gottes ﷺ hat den Dschinn den Qur'an nicht vorgetragen, und er hat sie auch nicht gesehen. Es geschah vielmehr, dass der Prophet ﷺ und eine Gruppe seiner Gefährten einmal zum Marktplatz von ‘Ukaz gingen. Den Dschinn war zuvor verwehrt worden, sich dem Himmel zu nähern, um zu lauschen, und sie wurden von Sternschnuppen getroffen.
There are a number of different reports about the jinn listening to the Qur’an. One quotes ‘Abdullah ibn ‘Abbas as saying: “God’s Messenger did not read the Qur’an to the jinn, nor did he see them. What took place was that the Prophet and a group of his Companions once went to the ‘Ukaz market place. The jinn had previously been barred from trying to reach heaven to eavesdrop and were struck by shooting stars.
Sie kehrten zu ihrem Volk zurück und berichteten ihm, was geschehen war. Sie sagten:
They went back to their people and told them what happened. They said:
„Irgendetwas muss geschehen sein, das euch davon abhält, etwas vom Himmel zu erfahren. Zieht aus, um auf der ganzen Erde nach Informationen zu suchen, um herauszufinden, was geschehen ist.“ Sie zogen in Gruppen los und reisten im ganzen Land nach Osten und Westen. Die Gruppe, die nach Tihamah ging, kam dem Propheten ﷺ nahe, als er im Tal von Nakhlah war und nach ‘Ukaz ging. Er führte seine Gefährten im Morgengebet, dem Fajr-Gebet. Sie hörten zu, wie er den Qur’an rezitierte. Als er seine Rezitation beendet hatte, sagten sie zueinander: „Das ist tatsächlich das, was dazu geführt hat, dass ihr davon abgehalten wurdet, Nachrichten von oben zu erfahren.“ Sie kehrten zu ihrem Volk zurück und erzählten ihnen: „Wir haben eine wundersame Rede gehört, die zum Verständigen leitet, und wir sind zum Glauben an sie gelangt. Wir werden unserem Herrn niemals Teilhaber beigesellen!“ Daraufhin offenbarte Gott dem Propheten ﷺ die Sure Die Ǧinn, die von diesem Ereignis handelt. [Überliefert von al-Bukhari und Muslim.] Ein anderer Bericht erwähnt, dass ‘Abdullah ibn Mas‘ud auf die Frage, ob Gefährten des Propheten ﷺ bei ihm waren, als er den Ǧinn begegnete, folgende Antwort gab: „Keiner von uns war anwesend. Wir waren jedoch eines Nachts bei ihm, als er verschwand. Wir suchten ihn überall, in Tälern und auf den Wegen, konnten ihn aber nicht finden. Manche von uns dachten, er könnte entführt oder sogar getötet worden sein. Das war unsere schlimmste Nacht. Am Morgen sahen wir ihn aus Richtung Hira’ auf uns zukommen. Wir sagten: ‚Gesandter Gottes! Wir haben dich vermisst und überall nach dir gesucht, konnten dich aber nicht finden.‘“
‘Something must have happened to prevent you from learning anything from heaven. Go in pursuit of information throughout the earth to find out what has happened. They went in groups, travelling east and west throughout the earth. The group that went to Tihamah drew close to the Prophet when he was in the Nakhlah Valley, going to ‘Ukaz. He was leading his Companions in the Fajr, or Dawn, Prayer. They listened to him reciting the Qur’an. When he finished his recitation, they said to each other: ‘This is indeed what happened to cause you to be barred from learning news from on high.’ They went back to their people and told them: ‘ We have heard a wondrous discourse, giving guidance to what is sagacious, and we have come to believe in it. We shall never associate partners with our Lord! God then revealed the surah, The Jinn, to the Prophet speaking of this event.” [Related by al-Bukhari and Muslim.] Another report mentions that 'Abdullah ibn Mas'ud gave the following answer to the question about whether any of the Prophets Companions were present with him when he met the jinn: “None of us were present. However, we were with him one night when he went missing. We looked for him everywhere, in valleys and on the paths, but could not find him. Some of us thought that he might have been taken or even killed. That was our worst night. In the morning, we saw him coming to us from the direction of Hira’. We said: ‘Messenger of God! We missed you and looked for you everywhere but could not find you.
„Wir hatten eine so schlimme Nacht.“ Er sagte: „Ein Rufer von den Dschinn kam zu mir, und so ging ich hin und las ihnen den Koran vor.“ Er führte uns zu dem Ort und zeigte uns ihre Spuren und die Überreste der Feuer, die sie entzündet hatten. Sie baten ihn um Nahrung. Er sagte: „Jeder Knochen eines Tieres, das im Namen Gottes geschlachtet wurde, wird in eure Hände voller Fleisch gelangen; und alle Tierexkremente werden eurem Vieh als gute Futterung dienen.“ Der Prophet ﷺ sagte dann zu uns:
We had such a bad night.’ He said: A caller from the jinn came to me and so I went and read the Qur’an to them.’ He took us to the place and showed us their traces and the remains of the fires they lit. They asked him for food. He said: ‘Every bone of an animal slaughtered under God’s name will be in your hands full of meat; and all animal droppings will be wholesome feed for your animals.’ The Prophet then said to us:
„Benutzt diese nicht, um euren persönlichen Schmutz abzuwischen, denn sie sind Nahrung für eure Brüder.“ [Überliefert von Muslim.] Es gibt auch einen dritten Bericht, der Ibn Mas'ud zugeschrieben wird, doch die Überlieferungskette des von uns zitierten macht ihn zuverlässiger. Wir lassen daher diesen und ähnliche Berichte beiseite. Die beiden authentischen Berichte, die wir angeführt haben, scheinen einander zu widersprechen. Ibn 'Abbas sagt, der Prophet ﷺ habe von der Anwesenheit der Dschinn nichts gewusst, als sie ihm beim Rezitieren des Qur'an zuhörten, während Ibn Mas'ud sagt, sie hätten den Propheten ﷺ gerufen, und er sei mit ihnen gegangen. Al-Bayhaqi löst diesen scheinbaren Widerspruch auf, indem er sagt, die beiden Berichte sprächen von zwei verschiedenen Begebenheiten und nicht nur von einer.
‘Do not use these to wipe off your personal dirt, because they are food for your brethren’.” [Related by Muslim.] There is a third report also attributed to Ibn Mas'ud, but the chain of transmission of the one we have quoted makes it more reliable. We will, therefore, leave this and similar reports aside. The two authentic reports we have quoted seem to be mutually contradictory. Ibn 'Abbas says that the Prophet did not know of the jinn's presence when they listened to him reading the Qur’an, while Ibn Mas'ud says that they called upon the Prophet and he went with them. Al-Bayhaqi resolves this apparent contradiction by saying that the two reports speak of two different occasions, not just one.
Ein anderer Bericht stammt von Ibn Ishaq in seiner Prophetenbiografie. Er berichtet, dass die Quraisch nach dem Tod von Abu Talib, dem Onkel des Propheten ﷺ, ihm mehr Schaden zufügen konnten, als sie es zu Lebzeiten seines Onkels je vermocht hatten. Daher begab sich der Prophet ﷺ nach Taif, um Unterstützung bei den Thaqif zu suchen, dem bedeutendsten Stamm, der dort lebte. Er ging allein dorthin in der Hoffnung, eine positive Antwort zu erhalten:
A different report is given by Ibn Ishaq in his biography of the Prophet. He says that after the death of Abu Talib, the Prophet’s uncle, the Quraysh were able to inflict more harm on him than they could ever do during his uncle’s lifetime. Therefore, the Prophet went to Taif, seeking support from the Thaqlf, the major tribe living there. He went there alone, hoping to gain a positive response:
Einst wandte sich der Prophet ﷺ an die führenden Persönlichkeiten von Ta'if und erklärte ihnen seine Botschaft… Zehn Tage lang sprach der Prophet ﷺ mit einem ihrer Anführer nach dem anderen. Keiner von ihnen gab ihm auch nur ein Wort der Ermutigung.
Once at la’if, the Prophet approached its leading personalities, explaining his message... For ten days the Prophet spoke to one of their chiefs after another. None gave him a word of encouragement.
Die schlimmste Antwort kam von drei Brüdern, den Söhnen von ‘Amr ibn ‘Umayr. Diese drei Brüder, ‘Abd Yalll, Mas‘ud und Habib, waren die anerkannten Anführer von Ta’if. Einer von ihnen war mit einer Frau aus Quraisch verheiratet, und der Prophet ﷺ hoffte, dass diese Verbindung ihm zugutekommen würde. Tatsächlich waren die drei Männer bei ihrer Zurückweisung des Anliegens des Propheten ﷺ äußerst unhöflich.
The worst response came from three brothers, the sons of ‘Amr ibn ‘Umayr. These three brothers, ‘Abd Yalll, Mas‘ud and Habib, were the recognized leaders of Ta’if. One of them was married to a Qurayshi woman and the Prophet hoped that this relationship would work in his favour. In the event the three men were extremely rude in their rejection of the Prophets approach.
Der erste sagte: „Ich würde die Tücher von der Ka‘bah reißen, wenn es wahr wäre, dass Gott dich als Seinen Gesandten erwählt hat.“ Der zweite sagte:
The first one said: “I would tear the robes off the Ka‘bah if it was true that God has chosen you as His Messenger.” The second said:
„Hat Gott niemanden außer dir gefunden, um Seinen Gesandten zu senden?“ Der Dritte sagte: „Bei Gott, ich werde niemals mit dir sprechen. Wenn es wahr ist, dass du der Gesandte Gottes bist, bist du zu bedeutend, als dass ich mit dir sprechen könnte. Wenn du dagegen lügst, ist es nicht wert, dir zu antworten.“ Aus Sorge, dass die Nachricht von ihrer Ablehnung die Feindseligkeit der Quraysch gegen den Islam verstärken würde, bat der Prophet ﷺ die Notablen von Thaqif, seine Sendung nicht öffentlich zu machen. Doch selbst dazu waren sie nicht bereit.
“Has God found no one other than you to be His Messenger?” The third said: “By God, I will never speak to you. If it is true that you are Gods Messenger, you are too great for me to speak to you. If, on the other hand, you are lying, you are not worth answering.” Fearing that the news of their rejection would serve to intensify the Qurayshs hostility to Islam, the Prophet requested the Thaqif notables not to publicize his mission. They refused him even that.
Stattdessen hetzten sie eine Schar ihrer Halbwüchsigen und Diener auf ihn, die ihn verfolgten und mit Steinen bewarfen. Seine Füße bluteten bald, und er befand sich in einem sehr jämmerlichen Zustand. Zayd bemühte sich sehr, ihn zu verteidigen und vor den Steinen zu schützen. Der Prophet ﷺ suchte dann Zuflucht in einem Obstgarten, der zwei Brüdern aus Makkah gehörte. Sie befanden sich in ihrem Obstgarten, und als Muhammad ﷺ eintrat, sahen sie ihn. Zunächst beobachteten sie ihn schweigend, doch er bemerkte sie nicht.
Instead they set on him a crowd of their teenagers and servants, who chased and stoned him. His feet were soon bleeding and he was in a very sorry state. Zayd tried hard to defend him and protect him from the stones. The Prophet then sought refuge in an orchard which belonged to two brothers from Makkah. They were in their orchard, and they saw Muhammad when he entered. At first they watched him quietly, but he did not see them.
Als der Prophet ﷺ sich setzte, sprach er dieses zutiefst bewegende und ergreifende Bittgebet:
As the Prophet sat down, he said this highly emotional and touching prayer:
Zu Dir, mein Herr, klage ich über meine Schwäche, meinen Mangel an Beistand und die Demütigung, die mir zuteilwird.
To You, My Lord, I complain of my weakness, lack of support and the humiliation I am made to receive.
Den Barmherzigsten und Gnädigsten! Du bist der Herr der Schwachen, und Du bist mein Herr. Wem überlässt Du mich? Einem fernen Menschen, der mir mit Feindseligkeit begegnet? Oder einem Feind, dem Du Macht über mich gegeben hast?
Most compassionate and merciful! You are the Lord of the weak, and You are my Lord. To whom do You leave me? To a distant person who receives me with hostility? Or to an enemy to whom You have given power over me?
Wenn du nicht unzufrieden mit mir bist, kümmert es mich nicht, was ich zu ertragen habe.
If You are not displeased with me, I do not care what I face.
Ich wäre jedoch weit glücklicher mit Deiner Barmherzigkeit.
I would, however, be much happier with Your mercy.
Ich suche Zuflucht im Licht Deines Angesichts, durch das alle Finsternis vertrieben wird und durch das sowohl dieses Leben als auch das Jenseits auf ihren rechten Weg gebracht werden, damit ich nicht Deinen Zorn auf mich ziehe oder Gegenstand Deines Unmuts werde. Dir unterwerfe ich mich, bis ich Dein Wohlgefallen erlange. Alles ist machtlos ohne Deine Unterstützung.
I seek refuge in the light of Your face by which all darkness is dispelled and both this life and the life to come are put on their right courses against incurring Your wrath or being the subject of Your anger. To You I submit, until I earn Your pleasure. Everything is powerless without Your support.
Die Besitzer des Obstgartens waren niemand anderes als ʿUtba und Schaiba, die beiden Söhne von Rabiʿa, die in Quraisch eine hoch angesehene Stellung innehatten. Obwohl die beiden Brüder dem Islam und Muhammad ﷺ feindlich gesinnt waren, empfanden sie Mitleid mit ihm in seiner beklagenswerten Lage. Daher riefen sie einen ihrer Diener namens ʿAddas und trugen ihm auf, Muhammad ﷺ eine Traube auf einem Teller zu bringen. ʿAddas, der ein Christ aus der irakischen Stadt Ninive war, befolgte den Auftrag.
The owners of the orchard were none other than 'Utbah and Shaybah, the two sons of Rabi'ah, who commanded positions of high esteem in the Quraysh. Although the two brothers were opposed to Islam and to Muhammad, they felt sorry for him in his unenviable plight. Therefore, they called a servant of theirs, named 'Addas, and told him to take a bunch of grapes on a plate to Muhammad. 'Addas, who was a Christian from the Iraqi town of Nineveh, complied.
Als der Prophet ﷺ die Trauben nahm, sagte er, wie es Muslime vor dem Essen tun: „Im Namen Gottes.“ Überrascht sagte ʿAddās: „Das ist etwas, was in dieser Gegend niemand sagt.“ Als ʿAddās auf die Fragen des Propheten ﷺ nach seiner Religion und seinem Herkunftsort antwortete, bemerkte der Prophet ﷺ: „Dann kommst du aus demselben Ort wie der edle, göttliche Jonas.“ Noch überraschter fragte ʿAddās: „Woher wusstest du von Jonas? Als ich Ninive verließ, wusste kaum jemand mehr als zehn Menschen etwas über ihn.“ Der Prophet ﷺ sagte: „Er war mein Bruder.“
As the Prophet took the grapes he said, as Muslims do before eating: ‘In the name of God.’ Surprised, 'Addas said: ‘This is something no one in these areas says.’ When 'Addas answered the Prophets question about his religion and place of origin, the Prophet commented: ‘Then you come from the same place as the noble, divine Jonah.’ Even more surprised, 'Addas asked: ‘How did you know about Jonah? When I left Nineveh, not even ten people knew anything about him.’ The Prophet said: ‘He was my brother.
„Wie ich war auch er ein Prophet.“ 'Addas küsste daraufhin den Kopf, die Hände und die Füße des Propheten ﷺ in einer Geste echter Liebe und Ehrfurcht. Während sie zusahen, sagte einer der beiden Besitzer des Obstgartens zu seinem Bruder:
Like me, he was a prophet.’ 'Addas then kissed the Prophet’s head, hands and feet in a gesture of genuine love and respect. As they watched, one of the two owners of the orchard said to his brother:
„Dieser Mann hat deinen Sklaven sicherlich verdorben.“ Als ‘Addas wieder zu ihnen stieß, fragten sie ihn nach dem Grund für seine sehr ehrerbietige Haltung gegenüber Muhammad ﷺ. Er sagte: „Auf Erden kann es niemanden geben, der besser ist als er. Er hat mir tatsächlich etwas mitgeteilt, das niemand außer einem Propheten wissen würde.“ Sie sagten: „Du solltest vorsichtig sein, ‘Addas. Er könnte versuchen, dich zu bekehren, obwohl deine Religion besser ist als seine.“1
‘That man has certainly spoilt your slave.’ When 'Addas joined them they asked him the reason for his very respectful attitude to Muhammad. He said: ‘There can be no one on earth better than him. He has indeed told me something which no one but a Prophet would know.’ They said: ‘You should be careful, 'Addas. He may try to convert you while your religion is better than his.’1
„Als der Prophet ﷺ die Hoffnung aufgab, in Ta’if eine gute Antwort zu erhalten, kehrte er nach Makkah zurück. Als er in Nakhlah war, stand er mitten in der Nacht zum Gebet auf. Zu dieser Zeit kam eine Gruppe von Dschinn vorbei – sieben an der Zahl, aus der Stadt Nasibin [im Norden Syriens], wie mir berichtet wurde – und hörte ihm zu, wie er den Koran rezitierte. Als er sein Gebet beendet hatte, eilten sie davon, um ihr Volk zu warnen. Sie glaubten an den Islam, und Gott teilte dem Propheten ﷺ mit, was geschehen war: {Wir sandten zu dir eine Gruppe von Dschinn, die dem Koran zuhörten.}“
Continuing this report, Ibn Ishaq says: “When the Prophet despaired of receiving any good response in Ta’if, he returned to Makkah. When he was at Nakhlah, he stood up praying in the middle of the night. It was at this time that a group of the jinn - seven in number from the town of Nasibln [in northern Syria] as I was told - passed by and listened to him reading the Qur’an. When he finished his prayer, they left hurriedly to warn their people. They believed in Islam and God told the Prophet of what happened: “ We sent to you a group 0/jinn to listen to the Quran.
Als sie es hörten, sagten sie zueinander: „Hört still zu!" Als die Rezitation zu Ende war, kehrten sie zu ihrem Volk zurück, um es zu warnen. „Unser Volk", sagten sie, „wir haben eine Offenbarung gehört, die nach Moses herabgesandt wurde und das bestätigt, was vor ihr war. Sie leitet zur Wahrheit und zu einem geraden Weg. Unser Volk! Folgt dem Ruf Gottes und glaubt an Ihn. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch vor qualvoller Strafe bewahren." (46:29–31)
When they heard it, they said to one another, 'Listen in silence!" When the recitation ended, they returned to their people to warn them. Our people, ’ they said, *we have been listening to revelation bestowed from on high after Moses, confirming what came before it. It guides to the truth and to a straight path. Our people! Respond to God’s call and have faith in Him. He will forgive you your sins and deliver you from grievous suffering.” (46: 29-31)
Er offenbarte auch die Sure 72, Die Dschinn.“ Ibn Kathir hat folgenden Kommentar zu diesem letzten Bericht:
He also revealed Surah 72, The Jinn.” Ibn Kathir has the following comment to make on this last report:
„Das Ereignis selbst ist wahr, doch es als in jener Nacht geschehen darzustellen, ist fragwürdig. Das Zuhören der Dschinn beim Qur'an fand in den frühen Tagen der Prophetie statt, wie es der oben zitierte Hadith des Ibn 'Abbas deutlich anzeigt. Die Reise des Propheten ﷺ nach Ta'if hingegen fand nach dem Tod seines Onkels statt, ein oder zwei Jahre vor seiner Auswanderung nach Madinah, wie Ibn Ishaq und andere bestätigen.
Wenn der Bericht des Ibn Ishaq zutrifft und sich dieser Vorfall ereignete, als der Prophet ﷺ auf dem Rückweg von Ta'if war, verletzt von der hochmütigen Antwort der Ältesten der Thaqif, und nachdem er sein inniges Bittgebet an Gott, seinen Herrn und Beschützer, gerichtet hatte, dann ist es in höchstem Maße bemerkenswert, dass Gott ihm jene Dschinn gesandt und ihm mitgeteilt haben sollte, was sie zu ihrem Volk sagten. Darüber hinaus vermittelt es einen eindrucksvollen Eindruck von der Fürsorge Gottes.“
“The event itself is true, but to say that it took place on that night is questionable. The jinn's listening to the Qur’an occurred during the early days of prophethood, as clearly indicated in the above-quoted hadlth of Ibn 'Abbas. On the other hand, the Prophets trip to Ta’if occurred after his uncle’s death, one or two years before his migration to Madinah, as confirmed by Ibn Ishaq and others.” If Ibn Ishaq’s report is true and this incident took place when the Prophet was on his way back from Ta’if, hurt by the arrogant response of the Thaqif elders, and after he had expressed his passionate prayer appealing to God, his Lord and Protector, then it is most remarkable that God should have sent him those jinn and told him about what they said to their people. Moreover, it gives fine impressions of God’s care.
Zu welcher Zeit und an welchem Ort sich dieses Ereignis auch ereignet haben mag, es ist gewiss von großer Bedeutung, sowohl an sich als auch wegen dessen, was die Dschinn über den Qur'an und den Islam zu sagen hatten. Wir wollen nun seine Darstellung in der Sure besprechen.
At whichever time and place this event took place, it is certainly very significant in itself and in what the jinn had to say about the Qur’an and Islam. We will now discuss its presentation in the surah