Die Sure fährt fort und legt das Wesen der Wohltätigkeit, ihre Weisen, ihre Umgangsformen und ihr Ergebnis dar: „Ihr Gläubigen, spendet von den guten Dingen, die ihr erworben habt, und von dem, was Wir für euch aus der Erde hervorbringen. Wählt für eure Spende nicht die minderwertigen Dinge aus, die ihr selbst nicht annehmen würdet, ohne die Augen in Verachtung abzuwenden.
The sūrah goes on to outline the nature of charity, its methods, manners and outcome: “Believers, spend on others out of the good things you have earned, and out of that which We bring forth for you from the earth. Do not choose for your spending the inferior things which you yourselves would not accept without turning your eyes away in disdain.
Wisse, dass Gott frei ist von jeglichem Bedürfnis, des Lobes würdig in Ewigkeit." (Vers 267)
Know that God is free of all want, ever to be praised.” (Verse 267)
Entsprechend den Grundsätzen der Wohltätigkeit, die in den vorangegangenen Versen dargelegt sind, sollte man von dem Besten geben, was man besitzt, und nicht von dem Minderwertigen, das man selbst beim Handel nicht annehmen würde, es sei denn, man könnte einen Preisnachlass aushandeln. Gott hat keinerlei Bedarf daran, Almosen aus den minderwertigen Besitztümern der Menschen anzunehmen.
Following the ethics and principles of charity outlined in the preceding verses, one should give of the best in one’s possession, rather than of the less worthy, which one would not accept if offered in trade, unless one could strike a bargain price. God has no need to accept charity out of people’s second-rate possessions.
Dies ist ein allgemeiner Grundsatz, der zu allen Zeiten und für alle Arten von Vermögen gilt, ob erworben, angebaut, gewonnen oder abgebaut, ob zur Zeit des Propheten Muḥammad ﷺ bekannt oder nicht. Keine einzige Art von Erträgen oder Kapital, zu welcher Zeit auch immer erworben, ist von der Pflicht zur Abgabe befreit, und die Zakāt fällt auf all dies an, gemäß den Sätzen und Anteilen, die der Prophet ﷺ für die damals bekannten Arten von Kapital festgelegt hat. Diese bilden den Maßstab, nach dem Prozentsätze und Anteile für neue Arten von Vermögen, Kapital oder Erträgen bestimmt werden.
This is a broad principle, valid for all time and all types of property, whether earned, cultivated, extracted or mined, whether known at the time of the Prophet Muĥammad or not. Not a single kind of earnings or capital, acquired at any time, is exempt from the obligation of charity, and zakāt accrues on it all, in accordance with the rates and proportions specified by the Prophet for the various types of capital known then. These form the standard by which percentages and proportions are determined for new types of wealth, capital or earnings.
Zur Veranschaulichung und um die Wirklichkeit zu würdigen, mit der sich der Koran zur Zeit seiner Offenbarung auseinandersetzte, ist es aufschlussreich, sich die Umstände zu vergegenwärtigen, unter denen dieser Vers dem Propheten ﷺ offenbart wurde. Ibn Jarīr al-Ţabarī berichtet auf die Autorität von al-Barā’ ibn `Āzib, dass der Vers im Hinblick auf die Anşār (die Muslime aus Madinah) offenbart wurde. Wenn die Dattelernte nahte, pflegten die Leute Büschel von Datteln, die gerade eine Färbung angenommen, aber noch nicht vollständig gereift waren, zu nehmen und an Pfosten in der Moschee des Propheten ﷺ zu binden, damit die Armen unter den Muhājirūn (den Muslimen aus Makkah) sie essen konnten. Manche nahmen jedoch Datteln der schlechtesten Qualität, mischten sie unter die guten und dachten sich nichts dabei. Da offenbarte Gott den Vers, der lautete: {Wählt für eure Spenden nicht das Minderwertige aus, das ihr selbst nicht annehmen würdet, ohne die Augen verächtlich abzuwenden.} Ähnliche Berichte überlieferten al-Ĥākim und Ibn Abī Ĥātim. All dies zeigt, dass eine muslimische Gemeinschaft neben beispielhaften und eifrigen Mitgliedern auch Mitglieder haben kann, die belehrt und über ihre Pflichten und Verpflichtungen unterrichtet werden müssen. Die lobenswerte Bilanz der Anşār an unermüdlicher Aufopferung und Unterstützung für die Sache des Islam hinderte sie nicht daran, kritisiert und getadelt zu werden, als einige von ihnen den Maßstäben und Pflichten des Islam nicht gerecht wurden.
By way of illustration, and to appreciate the realities the Qur’ān was dealing with at the time of its revelation, it would be instructive to recall the circumstances in which this verse was revealed to the Prophet. Ibn Jarīr al-Ţabarī reports on the authority of al-Barā’ ibn `Āzib that the verse was revealed with reference to the Anşār (the Muslims from Madinah). As the harvest season for dates approached, people would take bunches of dates that had just turned colour but had not fully ripened and tie them to posts in the Prophet’s Mosque, for the poor among the Muhājirūn (the Muslims from Makkah) to eat. Some, however, would take dates of the worst quality and mix them with good ones and think nothing of it. It was then that God revealed the verse, which said: “Do not choose for your spending the inferior things which you yourselves would not accept without turning your eyes away in disdain.” Similar reports were related by al-Ĥākim and Ibn Abī Ĥātim, all of which go to show that, as well as having assiduous and exemplary members, a Muslim community may also have members who need to be educated and informed of their duties and obligations. The Anşār’s commendable record of tireless sacrifice and support for the cause of Islam did not preclude them from being criticized and censured when some of them failed to live up to the standards and obligations of Islam.
Gott ist schließlich „frei von jedem Bedürfnis, des Lobes würdig“ (Vers 267). Die Menschen spenden zu ihrem eigenen Nutzen, denn ihre Spenden nützen Gott in keiner Weise. Sie sollten daher bereitwillig und mit reinem Gewissen geben. Tun sie es, so wird Gott ihre Großzügigkeit annehmen und sie dafür belohnen, obwohl Er es ist, der ihnen den Reichtum überhaupt erst verliehen hat.
God, after all, “is free of all want, ever to be praised” (Verse 267) People donate for their own good, as their donations are of no benefit to God in any way. So they should give willingly and with a clear conscience. When they do, God will accept their generosity and reward them for it, although it is He who has bestowed the wealth on them in the first place.
Die Sure fährt fort, den Gläubigen zu offenbaren, dass Geiz und die Neigung, aus den minderwertigen Teilen des eigenen Besitzes zu spenden, aus mangelndem Glauben an Gott und aus der Furcht vor Armut entspringen. Eine solche Furcht hegen nur jene, die kein Vertrauen zu Gott und zu ihrer Verantwortung vor Ihm haben. Sie benennt diese Beweggründe deutlich und weist auf ihren ursprünglichen Urheber hin: „Der Satan verspricht euch Armut und befiehlt euch Schändliches, während Gott euch Seine Vergebung und Seine Gunst verheißt. Gott ist Allumfassend, Allwissend. Er gewährt Weisheit, wem Er will. Wem Weisheit gewährt wird, dem ist wahrlich viel Gutes zuteilgeworden. Doch nur die Verständigen bedenken dies“ (Verse 268–269).
The sūrah goes on to reveal to the believers that niggardliness and the tendency to give to charity out of one’s inferior possessions are motivated by lack of faith in God and by fear of poverty. Such fear is only entertained by those who have no trust in God and their accountability to Him. It identifies these motives clearly, pointing to their original instigator: “Satan promises you poverty and bids you to commit indecency, whereas God promises you His forgiveness and bounty. God is Munificent, All-Knowing. He grants wisdom to whom He wills. He who is granted wisdom has indeed been granted abundant good. Yet only those with sound minds would take heed” (Verses 268-269)
Die Sure teilt den Gläubigen mit, dass der Satan in ihre Gedanken die Furcht vor Armut einflößt, um ihren Egoismus und ihre Habgier zu wecken, und dass er es ist, der sie zur Übertretung und zu schändlichen Taten verlockt. Diese Furcht war die Ursache für den Brauch, in der vorislamischen Arabischen Halbinsel die eigenen kleinen Töchter lebendig zu begraben, während Habgier und übermäßige Gier nach Reichtum manche dazu brachten, sich am Wucher zu bereichern – beides verabscheuungswürdige und schändliche Praktiken.
The sūrah is telling the believers that Satan insinuates into their minds a fear of poverty in order to arouse their selfishness and greed, and that it is he that entices them to transgress and commit indecencies. This fear was responsible for the practice of burying one’s young daughters alive in pre-Islamic Arabia, while greed and excessive lust for wealth led some to gorge themselves on usury — both abhorrent and shameful practices.
Im Gegensatz zu den zerstörerischen Aufforderungen des Satans verspricht Gott Vergebung und Großzügigkeit und stellt jedem Unterhalt und Lebensunterhalt bereit, als Gegenleistung für dessen Großzügigkeit, denn Er ist gütig und vollkommen im Bilde über die innersten Gedanken und Absichten der Menschen. Darüber hinaus heißt es: „Er gewährt die Weisheit, wem Er will. Wem die Weisheit gewährt wird, dem ist wahrlich viel Gutes zuteilgeworden.“ (Vers 269) Gott gewährt Weisheit und gesunden Menschenverstand, damit die Menschen denken und ihre Handlungen abwägen können und in ihrer Haltung und ihrem Verhalten Maß und Vorausschau suchen. Was für eine große Gabe, in der Tat! „Doch nur die Menschen mit verständigem Sinn lassen sich ermahnen“ (Vers 269). Sie sind es, die das Richtige schätzen, verstehen und in allen Angelegenheiten vernünftig urteilen. Wie in allen Dingen liegt es ganz im absoluten Willen Gottes zu bestimmen, wer die Gabe der Weisheit verdient, doch die Sure versichert denen, die aufrichtig nach Weisheit und Rechtleitung streben, dass ihnen diese Gaben nicht verwehrt bleiben werden.
In contrast to Satan’s destructive exhortations, God promises forgiveness and generosity and provides sustenance and livelihood for everyone, in return for their generosity, because He is beneficent and fully aware of people’s innermost thoughts and intentions. Furthermore, “He grants wisdom to whom He wills. He who is granted wisdom has indeed been granted abundant good.” (Verse 269) God grants wisdom and common sense to enable people to reason and evaluate their actions and to seek moderation and forethought in their attitudes and behaviour. What a great gift, indeed! “Yet only those with sound minds would take heed” (Verse 269) They are the ones who appreciate and understand and judge matters sensibly. As in all matters, it is up to God’s absolute will to determine who deserves to receive the gift of wisdom, but the sūrah reassures those who sincerely strive for wisdom and guidance that they shall not be denied these gifts.
„Satan verspricht euch Armut und befiehlt euch Schändliches, während Gott euch Seine Vergebung und Seine Huld verheißt." (Vers 268) Diese Aussage bekräftigt die grundlegende Wahrheit, dass es im diesseitigen Leben nur zwei klare Wege zu wählen gibt: den Weg Gottes oder den Weg Satans. Der Mensch kann entweder auf den Rat Gottes hören oder den Versprechungen Satans folgen; die Ablehnung des einen bedeutet, dem anderen zu folgen. Nur ein Weg, der Weg Gottes, führt zur Wahrheit, und alle anderen Wege gehören zu Satan.
“Satan promises you poverty and bids you to commit indecency, whereas God promises you His forgiveness and bounty.” (Verse 268) This statement asserts the fundamental truth that, in this life, there are only two clear choices to make: God’s way or the way of Satan. Man can either heed God’s advice or act on Satan’s promises; rejecting one way means following the other. Only one way, the way of God, leads to the truth and all other routes belong to Satan.
Diese Wahrheit wird im Qur'ān häufig und bewusst betont, um denjenigen, die den Weg Gottes ablehnen, kein Argument und keine Ausflucht zu lassen. Der Weg der Wahrheit ist einzig und klar bestimmt, und die Menschen sind frei, ihn zu gehen oder sich von ihm abzuwenden. Sie werden die Folgen ihrer Wahl tragen.
This truth is frequently and deliberately emphasized in the Qur’ān in order to leave those who reject God’s path with no argument or excuses. The path of truth is one and well defined, and people are free to take it or turn away from it. They will face the consequences of their choice.
Die Sure setzt das Thema der Wohltätigkeit fort und betont, dass Gott genau weiß, was die Menschen geben und wie sie geben. Er wird sie sowohl für den Akt des Gebens als auch für die dahinterstehende Absicht belohnen: „Was immer ihr an Almosen gebt oder an Gelübden ablegt, ist Gott bekannt. Die Frevler werden keine Helfer haben. Wenn ihr Almosen offen gebt, so ist das gut; wenn ihr sie aber den Bedürftigen im Verborgenen gebt, ist das sogar besser für euch, und es wird einen Teil eurer schlechten Taten sühnen. Gott ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut.“ (Verse 270-271)
The sūrah continues with the theme of charity, emphasizing that God is fully aware of what people give and how they give. He will reward them for both the act of giving and the intention behind it: “Whatever alms you give or vows you make are known to God. The evildoers shall have none to help them. If you give alms openly, that is well; but if you give them to the needy in private, it is even better for you, and will atone for some of your bad deeds. God is aware of all you do.” (Verses 270-271)
Mit „Geben“ ist in diesem Sinne jede Art von Almosen und Wohltätigkeit gemeint, sowohl freiwillige als auch verpflichtende, für private oder öffentliche Zwecke. Gelübde und Versprechen werden von Einzelpersonen aus persönlichen Gründen abgelegt und müssen um Gottes willen und für keinen anderen Zweck abgelegt werden.
Giving, in this sense, refers to all kinds of alms and charity, voluntary as well as obligatory, for private or public causes. Vows and pledges are made by individuals for personal reasons and must be made for the sake of God and for no other cause.
Opfergaben, die Ungläubige an Einzelpersonen oder falsche Gottheiten darbringen, sind völlig inakzeptabel und werden vom Islam verurteilt.
Offerings made by unbelievers to individuals or bogus deities are totally unacceptable and condemned by Islam.
Die Tatsache, dass Gott die Absichten und Handlungen eines Menschen kennt, gibt dem Gläubigen Sicherheit. Sie weckt in ihm Ehrfurcht und den Wunsch, Habgier und Prahlerei zu meiden, und sie schenkt ihm vollkommene Gelassenheit, die aus der Erfüllung seiner Pflichten entsteht: des Gebens um Gottes willen und der Dankbarkeit gegenüber Gott für Seine Großzügigkeit und Wohltaten.
The fact that God is aware of one’s intentions and actions is reassuring to the believer, arousing within him feelings of respect and eagerness to shun greed and ostentation, as well as total ease that comes from having fulfilled his obligations of giving for God’s sake and of showing gratitude to God for His generosity and beneficence.
Die Einhaltung seiner Verpflichtungen ist gerecht, und das Gegenteil davon ist böse und ungerecht. In dieser Hinsicht gibt es zwei Arten von Menschen. Die einen erfüllen ihre Pflichten gegenüber Gott und leben, indem sie die Segnungen Gottes genießen. Auf der anderen Seite stehen jene, die Gottes Großzügigkeit leugnen und keine Dankbarkeit für das zeigen, was Er ihnen gibt, und es denen vorenthalten, die in Not sind. Sie werden als Übeltäter verurteilt, die ihren Bund mit Gott gebrochen und sowohl sich selbst als auch anderen Unrecht getan haben, und sie „werden keinen Helfer haben“.
Honouring one’s obligations is fair, and the opposite is evil and unjust. In this respect, people are two types. There are those who fulfil their obligations towards God, and live enjoying God’s blessings. On the other side, those who deny God’s generosity and show no gratitude for what He gives them, and withhold it from those in need, are condemned as evildoers who have violated their covenant with God and done wrong to themselves as well as to others, and they “shall have none to help them”.
Die Sure legt nahe, dass freiwillige Almosen am besten im Verborgenen gegeben werden, damit sie frei von jeder Spur von Zurschaustellung und Prahlerei bleiben. Die öffentliche Bekanntgabe der Gabe von Pflichtalmosen könnte jedoch tatsächlich nützlich sein, weil sie die Praxis fördert und hilft, sie in der Gesellschaft zu verankern. Daher sind beide Wege zulässig: „Wenn ihr Almosen offen gebt, so ist das gut; wenn ihr sie aber den Bedürftigen im Verborgenen gebt, so ist es noch besser für euch.“ (Vers 271) Diese Aussage umfasst beide Fälle und gibt jedem sein angemessenes Gewicht, indem sie für beide die Sühne für Sünden verheißt: „und wird euch einiges von euren schlechten Taten sühnen.“ (Vers 271) Sie ruft zugleich das Bewusstsein für Gott hervor, auf der einen Seite, und Zuversicht und Beruhigung auf der anderen. Darüber hinaus bestätigt sie, dass alle Handlungen und Absichten Gott bekannt sind, der über alles weiß, was die Menschen tun.
The sūrah urges that voluntary charity is best given in private, to ensure that it is free from all traces of flaunting and pretension. However, publicizing the giving of obligatory charity could in fact be beneficial because it would promote the practice and help establish it in society. Hence, both ways are acceptable: “If you give alms openly, that is well; but if you give them to the needy in private, it is even better for you.” (Verse 271) This statement covers both cases, giving each its appropriate weight, promising atonement from sin for both of them: “and will atone for some of your bad deeds.” (Verse 271) It also evokes consciousness of God on the one hand, and confidence and reassurance on the other. Furthermore, it confirms that all actions and intentions are known to God, who is aware of all that people do.
Es ist nicht zu übersehen, wie ausführlich und umfassend die Ethik des Gebens zur Wohltätigkeit in der Sure behandelt wird, woraus sich zwei wichtige Schlussfolgerungen ziehen lassen.
We cannot fail to note the elaborate and extensive way in which the ethics of giving for charity are covered in the sūrah, from which two important conclusions can be drawn.
Erstens: Der Islam erkennt die menschliche Natur an, ihre Neigung zur Selbstsucht und zum Geiz sowie ihren ständigen Bedarf an Motivation und Ermutigung. Nur so kann die menschliche Natur diese Neigungen überwinden und nach den edlen und wohltätigen Sphären streben, die Gott dem Menschen zu erreichen wünscht.
First is the fact that Islam recognizes human nature, its propensity to be selfish and tight-fisted and its constant need for motivation and encouragement. Only in this way can human nature overcome these tendencies and aspire towards the noble and benevolent spheres God wishes man to reach.
Zweitens geht es um die Beschaffenheit der Gemeinschaft, an die sich der Qur'ān richtete. Die Araber waren besonders für ihre Gastfreundschaft und ihre Großzügigkeit bekannt, doch wurden diese Eigenschaften durch ihre Neigung getrübt, ihre Freigebigkeit zur Schau zu stellen, und durch ihr Streben nach Ruhm, Anerkennung und Ansehen. Es wäre daher nicht leicht gewesen, ihnen beizubringen, all dies aufzugeben und ihren Reichtum allein um Gottes willen zu geben. Die Aufgabe erforderte umfangreiche Bildung und Motivation, um sie in Selbstverleugnung und Hingabe an Gottes Sache zu unterweisen, worin der Islam einen beispiellosen Erfolg erzielt hat.
Second is the nature of the community the Qur’ān was addressing. The Arabs were particularly known for their hospitality and generous disposition, but these were tarnished by their tendency to flaunt their generosity and by their pursuit of fame, acclaim and recognition. It would not, therefore, have been easy to teach them to give all that up and give of their wealth purely for the sake of God. The task required extensive education and motivation to instruct them in self-denial and dedication to God’s cause, in which Islam has achieved unparalleled success.