An-Naml – Die Ameisen (Salomo und die Königin von Saba) 15–44
Al-Naml The Ants ( Solomon And The Queen Of Sheba) 15-44
Gewiss, Wir gewährten David und Salomo Wissen, und beide sprachen: „Lob sei Gott, der uns vor vielen Seiner gläubigen Diener bevorzugt hat.“ (15)
For sure, We granted knowledge to David and Solomon, and both of them said: ‘All praise is due to God who has favoured us above many of His believing servants.’ (15)
Salomo war der Erbe Davids. Er sprach: „O ihr Menschen! Uns wurde die Sprache der Vögel gelehrt, und uns wurde von allen guten Dingen gegeben. Dies ist wahrlich eine offenkundige Gunst [von Gott].“ (16)
Solomon inherited David. He said: ‘O people! We have been taught the speech of birds, and have been given of all good things. This is indeed a manifest favour [from God].’ (16)
Vor Salomo wurden seine Heere aus Dschinn, Menschen und Vögeln versammelt; und sie alle wurden in geordneten Reihen aufgestellt. (17)
Before Solomon were marshalled his troops of jinn, humans and birds; and they were all lined in orderly ranks. (17)
Schließlich, als sie zu einem Ameisental kamen, sprach eine Ameise: „Ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen, damit euch Salomo und seine Heerscharen nicht unbemerkt zertreten.“ (18)
At length, when they came to a valley of ants, one ant said: ‘Go into your dwellings, ants, lest Solomon and his troops inadvertently crush you.’ (18)
Er lächelte freudig über ihre Worte und sprach: „Mein Herr! Richte mein ganzes Wesen so aus, dass ich stets dankbar bin für Deine Gnade, die Du mir und meinen Eltern erwiesen hast, und dass ich rechtschaffene Taten vollbringe, die Dir gefallen; und nimm mich aus Deiner Gnade unter Deine rechtschaffenen Diener auf.“ (19)
He smiled joyously at her words, and said: ‘My Lord! Direct my whole being so that I will always be grateful for Your grace which You have bestowed on me and on my parents, and that I may do righteous deeds which will please You; and include me, by Your grace, among Your righteous servants.’ (19)
Er musterte die Vögel und sprach: „Warum sehe ich den Wiedehopf nicht? Gehört er etwa zu den Abwesenden?“ (20)
He inspected the birds and said: ‘Why is it that I do not see the hoopoe? Is he among the absentees? (20)
„Ich werde ihn gewiss hart bestrafen oder ihn töten, es sei denn, er bringt mir einen klaren Beweis“ [für sein Fernbleiben]. (21)
I will certainly punish him severely, or I will kill him, unless he brings me a clear warrant’ [for his absence]. (21)
Doch der Wiedehopf kam nicht lange danach. Er sprach: „Ich habe etwas in Erfahrung gebracht, was du nicht weißt, und ich komme zu dir aus Saba mit einer sicheren Nachricht." (22)
But the hoopoe did not take long in coming. He said: ‘I have just learnt things that are unknown to you, and I come to you from Sheba with accurate information. (22)
Ich fand dort eine Frau, die über sie herrscht; und sie ist mit allem Guten versehen, und ihr gehört ein prächtiger Thron. (23)
I found there a woman ruling over them; and she has been given of all good things, and hers is a magnificent throne. (23)
Ich fand sie und ihr Volk, wie sie sich statt vor Gott vor der Sonne niederwarfen; und Satan hat ihnen ihre Taten schön erscheinen lassen und sie so vom Weg [Gottes] abgebracht, so dass sie den rechten Pfad nicht finden.
I found her and her people prostrating themselves to the sun instead of God; and Satan has made their deeds seem goodly to them, thus turning them away from the path [of God], so that they cannot find the right way. (24)
Dass sie sich nicht vor Gott niederwerfen sollten, der all das Verborgene in den Himmeln und auf der Erde hervorbringt und weiß, was ihr verbergt und was ihr offenbart; (25)
That they should not prostrate themselves in worship of God who brings forth all that is hidden in the heavens and the earth, and knows what you conceal and what you reveal; (25)
Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der Herr des [wahrhaft] gewaltigen Thrones.' (26)
God, other than whom there is no deity, the Lord of the [truly] magnificent Throne.’ (26)
Sprach [Salomo]: „Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesagt hast oder ein Lügner bist.
Said [Solomon]: ‘We shall see whether you have told the truth or you are a liar.
(27)
(27)
„Begib dich mit diesem meinem Brief zu ihnen und überbringe ihn; dann wende dich von ihnen ab und sieh, welche Antwort sie zurückgeben.“ (28)
Go with this my letter and deliver it to them; and then draw back from them, and see what answer they return.’ (28)
„Die Königin von Saba sprach: ‚Wisset, meine Edlen, dass mir ein ehrenvolles Schreiben überbracht wurde.‘ (29)
[The Queen of Sheba] said: ‘Know, my nobles, that a worthy letter has been delivered to me. (29)
Es stammt von Salomo, und es lautet: „Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen: (30)
It is from Solomon, and it reads, “In the name of God, the Most Merciful, the Beneficent: (30)
„Erhebt euch nicht über mich, sondern kommt zu mir in Unterwerfung [unter Gott].“ (31)
Do not exalt yourselves against me, but come to me in submission [to God].” (31)
„Ihr Edlen, berät mich in dieser meiner Angelegenheit; keine Entscheidung in irgendeiner Sache treffe ich, es sei denn, ihr seid anwesend.“ (32)
Nobles, counsel me in this my affair; no decision on any matter do I take unless you are present.’ (32)
Sie sagten: „Wir verfügen über Kraft und große Tapferkeit im Krieg; doch der Befehl liegt bei dir. Überlege also, was du befehlen willst.“ (33)
They said: ‘We are endowed with power and with mighty prowess in war; but the command is yours. Consider, then, what you would command.’ (33)
Sie sagte: „Wenn Könige in ein Land einziehen, verwüsten sie es und machen die Edlen seines Volkes zu den Erniedrigtesten. So handeln sie.“ (34)
Said she: ‘When kings enter a country, they despoil it, and make the noble ones of its people the most abject. Thus do they behave. (34)
„Deshalb werde ich ihnen ein Geschenk schicken und abwarten, was die Gesandten zurückbringen.“ (35)
Hence, I am going to send these people a gift and wait to see what the envoys bring back.’ (35)
Als [der Gesandte der Königin] zu Salomo kam, sprach er: „Wollt ihr mir Gold geben? Was Gott mir gegeben hat, ist weitaus besser als alles, was Er euch gegeben hat. Doch ihr freut euch über euer eigenes Geschenk.
When [the queen’s envoy] came to Solomon, he said: ‘Is it gold that you would give me? What God has given me is much better than all that He has given you. Yet you rejoice with your own gift.
(36)
(36)
„Kehrt zu ihnen zurück, denn wir werden gewiss mit Heeren zu ihnen kommen, denen sie nicht gewachsen sein werden, und wir werden sie gewiss in Schande aus dem Land vertreiben, und sie werden völlig gedemütigt sein.“ (37)
Go back to them, for we shall certainly come to them with forces they cannot match, and we shall certainly drive them from the land in disgrace, and they will be utterly humbled.’ (37)
Salomo sagte: „Welcher von euch, ihr Edlen, kann mir ihren Thron bringen, bevor sie unterwürfig zu mir kommen?“ (38)
Solomon said: ‘Which of you, nobles, can bring me her throne before they come to me in submission?’ (38)
Sprach ein Ifrit unter den Dschinn: „Ich werde ihn dir bringen, bevor du von deinem Platz aufstehst.“
Said an efreet of the jinn: ‘I shall bring it to you before you rise from your position.
„Ich bin stark genug, es zu tun, und vertrauenswürdig.“ (39)
I am powerful enough to do it, and worthy of trust.’ (39)
Doch derjenige, der Wissen aus der Schrift besaß, sprach: „Ich bringe ihn dir in einem Augenblick herbei, noch ehe dein Blick zurückkehrt.“ Als er ihn dann vor sich stehen sah, sagte er: „Dies ist eine Gnade meines Herrn, um mich zu prüfen, ob ich dankbar bin oder undankbar. Wer dankbar ist, ist es nur zu seinem eigenen Nutzen. Wer aber undankbar ist – mein Herr ist selbstgenügsam und überaus großzügig.“ (40)
But the one who was deeply versed in the Book said: ‘I shall bring it to you within the twinkling of your eye.’ When he saw it standing before him, he said: ‘This is by the grace of my Lord, so as to test me whether I am grateful or ungrateful. He who is grateful [to God] is but grateful for his own good. As for him who is ungrateful... My Lord is self-sufficient, most generous.’ (40)
Er sagte: „Verändert ihren Thron ein wenig, dann wollen wir sehen, ob sie ihn wiedererkennt oder ob sie zu denen gehört, die nicht rechtgeleitet sind.“ (41)
He [then] said: ‘Alter the appearance of her throne: let us see whether she will be able to recognize it, or she will remain unguided.’ (41)
Als sie ankam, wurde ihr gesagt: „Ist dein Thron so?“ Sie antwortete: „Es scheint, als wäre es derselbe.“ [Salomo sprach]: „Uns wurde das Wissen vor ihr gegeben, und wir haben uns Gott ergeben. (42)
So when she arrived, she was asked: ‘Is your throne like this?’ She answered: ‘It looks as though it were the same.’ [Said Solomon]: ‘We were endowed with knowledge before her, and we have surrendered ourselves to God. (42)
Doch das, was sie anstatt Gott verehrt hatte, hielt sie [vom wahren Glauben] fern. Sie gehörte einem ungläubigen Volk an.' (43)
Yet that which she used to worship instead of God had kept her away [from the true faith]. She belonged to an unbelieving nation.’ (43)
Man sagte ihr, sie solle in den Palast eintreten. Als sie ihn sah, hielt sie ihn für einen Wasserteich, und sie entblößte ihre Beine. Da sprach er: „Das ist nichts als ein Palast, der mit Glas glatt gepflastert ist!“ Sie sagte: „O mein Herr! Ich habe mir selbst Unrecht getan, doch nun unterwerfe ich mich zusammen mit Salomo Gott, dem Herrn der Welten.“ (44)
She was told to enter the court. When she saw it, she thought it was a lake of water, and she bared her legs. Said he: ‘It is but a court smoothly paved with glass!’ She said: ‘0 my Lord! I have indeed wronged my soul, but now I submit myself, with Solomon, to God, the Lord of all the worlds.’ (44)
Überblick
Overview
In diesem Abschnitt findet sich eine kurze Erwähnung Davids und eine ausführlichere Darstellung Salomos, die unmittelbar auf die kurze Episode über Moses folgt. Alle drei waren Propheten, die zu den Kindern Israels gesandt wurden. Dennoch stehen diese Geschichten in einer Sure, die mit einer Beschreibung des Qur'ān beginnt. Später heißt es: „Dieser Qur'ān erklärt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind.“ (Vers 76)
In this passage we have a short reference to David and a more complete account of Solomon, following immediately after the short episode of Moses. All three were prophets sent to the Children of Israel. Yet these stories occur in a sūrah that opens with a description of the Qur’ān. Later it says: “This Qur’ān explains to the Children of Israel most of that over which they disagree.” (Verse 76)
Wie hier berichtet wird, bietet die Geschichte Salomos weit mehr Einzelheiten als an jeder anderen Stelle des Qur'ān, doch sie konzentriert sich allein auf eine Episode, in der erzählt wird, was er mit dem Wiedehopf und mit der Königin von Saba tat. Einleitend zitiert die Geschichte Salomo, wie er vor allen Menschen erklärt, dass Gott ihm die Fähigkeit verliehen habe, mit den Vögeln zu sprechen und ihre Sprache zu verstehen, und dass Er ihm darüber hinaus von allen Dingen gegeben habe. Er drückt seinen Dank gegenüber Gott für solch deutliche Gunstbeweise aus, die Er ihm erwiesen hat. Danach sehen wir ihn einen Zug inspizieren, der Menschen, Dschinn und Vögel umfasst, bevor wir eine Warnung zur Kenntnis nehmen, die eine Ameise ihrer Gemeinschaft erteilt, damit diese nicht zertreten werde. Salomo versteht die Rede der Ameise und drückt wiederum seine Dankbarkeit gegenüber Gott aus. Er erkennt, dass solche Gunstbeweise eine Prüfung darstellen, und er betet zu Gott, dass er in dieser Prüfung erfolgreich sein möge.
As related here, Solomon’s story provides far more details than anywhere else in the Qur’ān, but it concentrates only on one episode which relates what he did with the hoopoe and with the Queen of Sheba. A preamble to the story quotes Solomon as he declares to all people that God has granted him the ability to talk to birds and understand their speech, and He has further given him of all things. He expresses his thanks to God for such clear favours He has bestowed on him. We then see him inspecting a procession that included humans, jinn and birds, before we note a warning given by one ant to its community lest they be stamped upon. Solomon understands the ant’s discourse and again he expresses his gratitude to God. He realizes that such favours constitute a test, and he prays to God that he will be successful in this test.
Diese Geschichten von Mose, David und Salomo gehören wohl zu den bedeutendsten in der Geschichte der Kinder Israels. Sie passen gut zu dem, was die Sure zu Beginn über den Qur'ān sagt, der wiederum den Kindern Israels die meisten ihrer Streitigkeiten erklärt. Darüber hinaus sind die Einzelheiten, die hier über Salomo gegeben werden, besonders geeignet für den Inhalt dieser Sure. Dies zeigt sich deutlich an mehreren Stellen. Erstens legt die ganze Sure großen Wert auf Wissen. Die ersten Worte über David und Salomo lauten: „Und Wir gaben David und Salomo Wissen.“ (Vers 15) Salomos Rede beginnt mit einem Hinweis auf sein Wissen über die Sprache der Vögel: „Uns ist die Sprache der Vögel gelehrt worden.“ (Vers 16) Im Verlauf der Geschichte entschuldigt sich der Wiedehopf für sein Fehlen: „Ich habe Dinge erfahren, die du nicht kennst, und ich komme zu dir aus Saba mit einer verlässlichen Nachricht.“ (Vers 22) Außerdem ist derjenige, der den Thron der Königin in kürzester Zeit zu Salomo bringt, „derjenige, der über das Buch Wissen besaß“. (Vers 40)
Eine kurze Übersicht und eine ausführliche Darstellung
A Brief Reference And A Detailed Account
Wahrlich, Wir gewährten David und Salomo Wissen, und beide sprachen: Aller Lobpreis gebührt Gott, Der uns vor vielen Seiner gläubigen Diener ausgezeichnet hat.
For sure, We granted knowledge to David and Solomon, and both of them said: All praise is due to God who has favoured us above many of His believing servants.
(Vers 15)
(Verse 15)
Dies ist das Startsignal, mit dem die Geschichte beginnt. Es berichtet über die wichtigste Gunst, die Gott David und Salomo (Friede sei auf ihnen beiden) gewährte. Was das Wissen betrifft, das Gott David vermittelte, so werden die Einzelheiten in anderen Sūren genannt. Dazu gehört sein schöner und bezaubernder Psalmenvortrag, der vom ganzen Universum um ihn herum widerhallte. Die Berge und die Vögel priesen Gott gemeinsam mit ihm wegen der Süße seiner Stimme, seiner tiefen Aufrichtigkeit und seines innigen Gefühls, wenn er sich an seinen Herrn wandte. Alle Schranken und Hindernisse zwischen ihm und dem Universum wurden beseitigt. Er war geschickt darin, Schutzgewänder herzustellen, die besonders im Krieg nützlich waren. Eisen und scharfe, harte Gegenstände wurden für ihn weich gemacht, sodass er sie so benutzen konnte, wie er wollte. Ihm wurde auch beigebracht, wie man zwischen Menschen richtet, eine Gunst, die auch Salomo zuteilwurde.
This is the starting signal that opens the story. It reports on the most important favour God granted to David and Solomon (peace be upon them both). As for David, the details of what knowledge God imparted to him are given in other sūrahs. These include his fine and enchanting recitation of Psalms which was echoed by the universe around him. The mountains and the birds sang God’s praises with him because of the sweetness of his voice, his profound sincerity and deep feeling as he addressed his Lord. All barriers and impediments between him and the universe were removed. He was skilled in making protective garments which were particularly useful in war. Iron and sharp, tough objects were softened for him so that he was able to use them the way he liked. He was also taught how to judge between people, which was a favour also shared by Solomon.
Die Sure berichtet außerdem von einigen der Gnadenerweisungen, die Gott Salomo zuteilwerden ließ, insbesondere von seinem Wissen über die Sprache der Vögel und anderer Geschöpfe. Dies kommt zu dem hinzu, was in anderen Suren erwähnt wird, etwa seine Fähigkeit, in verwickelten Streitfällen zu urteilen, und die Tatsache, dass ihm die Winde durch die Gnade Gottes untertan gemacht wurden.
The sūrah also gives us an account of some of the favours God granted Solomon, particularly his knowledge of the speech of birds and other creatures. This is in addition to what is mentioned in other sūrahs, such as his ability to judge in intricate disputes, and the fact that the winds were made subject to his command, by God’s grace.
6 Nachdem zwei Bomben auf Japan abgeworfen worden waren, schrieb ein Mitglied der Industriebehörde, die an der Produktion der britischen Bombe arbeitete und zugleich Professor an der Universität Birmingham war: „Ich bin überzeugt, dass es nicht lange dauern wird, bis Bomben mit größerer Sprengkraft hergestellt werden, vielleicht mit 10.000 Tonnen oder mehr, und dann wird es Bomben mit einer Sprengkraft von einer Million Tonnen geben. Gegen solche Bomben wird es keinen Schutz geben, und sechs davon würden ausreichen, um England von der Erdoberfläche zu tilgen.“ Seine Vorhersage hat sich erfüllt, und die Großmächte haben Bomben hergestellt, die so mächtig sind, dass die über Hiroshima und Nagasaki abgeworfenen Bomben dagegen nur wie Kinderspielzeug erscheinen. Vielleicht sollten wir hier erwähnen, dass die Bombe von Hiroshima sofort zwischen 210.000 und 240.000 Menschen tötete, abgesehen davon, dass sie Zehntausende von Menschen verbrannte und entstellte. * Es sei daran erinnert, dass dies im Jahr 1954 geschrieben wurde, als das Wettrüsten in vollem Gange war. Der Autor gibt die Quelle seines Zitats nicht an, und der Name des Professors ist nur in arabischen Buchstaben geschrieben, was es sehr schwierig macht, ihn mit einiger Genauigkeit zu identifizieren. — Anmerkung des Herausgebers.
6 After two bombs were dropped on Japan, a member of the industrial authority working on production of the British bomb, and who was a professor at the University of Birmingham, wrote: “I am certain that it will not be long before the production of bombs, with greater explosive power, perhaps by 10,000 tons or more, and then there will be bombs with explosive power reaching one million tons. Nothing will ensure protection against such bombs, six of which will be sufficient to wipe England off the face of the earth.” His prediction has been fulfilled, and the great powers have produced bombs so powerful that they make the bombs dropped on Hiroshima and Nagasaki seem no more than children's toys. Perhaps we should mention here that the Hiroshima bomb immediately killed between 210,000 and 240,000 other than causing burns and disfigurement to scores of thousands of people. * It should be remembered that this was written in 1954, when the arms race was in full swing. The author does not give the source of his quotation, and the name of the professor is written in Arabic letters only, making it very difficult to identify him with any degree of accuracy. — Editor's note.
Die Hindernisse der Natur beseitigen
Removing The Barriers Of Nature
„O ihr Menschen! Uns wurde die Sprache der Vögel gelehrt, und uns wurde von allem Guten gegeben.“ (Vers 16) So verkündet Salomo allen Menschen, dass dies Ausdruck der Gunst Gottes ist, die ihm zuteilwurde. Er strebt dadurch keine besondere Stellung an. Vielmehr beschreibt er solche Gunst so, wie sie tatsächlich ist: „Dies ist wahrlich eine offenkundige Gunst [Gottes].“ (Vers 16) Es ist eine Gunst, die ihren Ursprung allen kundtut. Niemand außer Gott kann dem Menschen die Sprache der Vögel beibringen, und niemand außer Gott kann einem Menschen ein Maß an allem Guten geben.
“O people! We have been taught the speech of birds, and have been given of all good things.” (Verse 16) Thus Solomon announces to all people that these are aspects of God’s favours granted to him. He seeks no special position as a result. Indeed, he describes such favours as they truly are: “This is indeed a manifest favour [from God].” (Verse 16) It is a favour that makes its source known to all. No one can teach the language of birds to man other than God, and no one can give anyone a measure of all good things except God.
Vögel, Tiere und Insekten haben ihre eigenen Kommunikationsmittel, die tatsächlich ihre Sprachen sind. Gott, der Schöpfer all dieser Geschöpfe, sagt: „Es gibt kein Tier, das auf der Erde umhergeht, und keinen Vogel, der mit seinen Flügeln fliegt, die nicht Gemeinschaften wie ihr wären.“ (6:38)
Birds, animals and insects have their own means of communication, which are in fact their languages. God, the Creator of all these says: “There is not an animal that walks on earth and no bird that flies on its wings but are communities like your own.” (6: 38)
Sie können keine Gemeinschaften bilden, solange sie keine Bindungen und Verbindungen besitzen, die sie aufrechterhalten, und keine Mittel der Verständigung, mit denen sie einander verstehen können.
They cannot form communities unless they have ties and bonds which they maintain, and some means of communication with which to understand each other.
Dies lässt sich bei vielen Vogel-, Tier- und Insektenarten klar beobachten. Biologen, die sich für bestimmte Arten interessieren, bemühen sich sehr, ein wenig von deren Sprachen zu verstehen, doch sie können sich dabei nur auf Vermutungen stützen, die keinen Grad an Gewissheit erreichen.
This is clearly observed in many species of bird, animal and insect. Biologists who are interested in certain species try hard to understand a little of their languages, but they can only rely on guesswork which does not approach any degree of certainty.
Ein prächtiger Festzug für Salomo
A Majestic Procession For Solomon
„Vor Salomo wurden seine Heere aus Dschinn, Menschen und Vögeln aufgestellt; und sie alle waren in geordneten Reihen aufgestellt.“ (Vers 17) Dies ist ein großer Zug, in dem alle Heere, Dschinn, Menschen und Vögel, aufgestellt werden. Die Menschen sind uns natürlich wohlbekannt, die Dschinn hingegen sind Geschöpfe, über die wir nichts weiter wissen als das, was Gott im Qur’ān gesagt hat.
“Before Solomon were marshalled his troops of jinn, humans and birds; and they were all lined in orderly ranks.” (Verse 17) This is a big procession in which are marshalled all troops, jinn, human and bird. Naturally, men are well known to us, but the jinn are creatures about whom we know nothing more than what God has said in the Qur’ān.
Sie wurden aus Feuer erschaffen, und sie können uns sehen, während wir sie nicht sehen können: „Gewiss, er und sein Stamm sehen euch von dort aus, wo ihr sie nicht wahrnehmt.“ (7: 27) [Der Hinweis in diesem Vers bezieht sich auf Iblīs bzw. Satan, der zu den Ǧinn gehört.] Sie sind in der Lage, Menschen anzustiften und zu verführen, böse und sündhafte Handlungen zu begehen. Wie das geschieht, wissen wir nicht. Wir wissen auch, dass eine Gruppe von ihnen an den Gesandten Gottes ﷺ glaubte. Er traf sie nicht und sah sie nicht, doch Gott unterrichtete ihn über das Geschehene: „Sprich: ‚Mir wurde offenbart, dass eine Schar der Ǧinn zuhörte [dem Qur’an]‘, und sie sprachen: ‚Wir haben eine wunderbare Rede gehört, die zur Rechtleitung führt, und so sind wir an sie gläubig geworden. Wir werden unserem Herrn niemals irgendwelche Teilhaber beigesellen.‘“ (72: 1-2) Wir wissen auch, dass Gott einige von ihnen Salomo dienstbar machte, die ihm alles anfertigten, was er wünschte: Gebetsnischen, Statuen und große Kessel zum Kochen. Sie tauchten auch für ihn ins Meer und taten, was er ihnen auftrug. Einige befanden sich in seinem Gefolge Seite an Seite mit Menschen und Vögeln.
They were created from flames, and can see us while we cannot see them: “Surely, he and his tribe watch you from where you cannot perceive them.” (7: 27) [The reference in this verse is to Iblīs, or Satan, who belongs to the jinn.] They are able to prompt people and tempt them to take evil and sinful actions. We do not know how this takes place. We also know that a group of them believed in God’s Messenger (peace be upon him). He did not meet or see them, but God informed him of what happened: “Say: ‘It has been revealed to me that a group of the jinn listened [to the Qur’ān]’, and said: ‘We have listened to a wonderful discourse that guides to what is right, and so we have come to believe in it. We shall never associate any partners with our Lord.’” (72: 1-2) We also know that God made some of them serve Solomon, making for him whatever he wished of sanctuaries, statues, and large cauldrons for cooking. They also dived into the sea for him, and did his bidding. Some were in his procession side by side with humans and birds.
Die Geschichte entfaltet sich
The Story Unfolds
All dies war eine Hinführung zu der Geschichte Salomos mit der Königin von Saba, in der der Wiedehopf eine wichtige Rolle spielt. Die Geschichte wird in sechs Szenen erzählt, wobei bestimmte Aspekte bewusst weggelassen sind, die unser Verständnis jedoch nicht beeinträchtigen. Vielmehr dienen diese Lücken dazu, die künstlerische Schönheit der Geschichte zu steigern. Darüber hinaus enthalten einige Szenen einen Kommentar, der uns auf ihre geistliche Bedeutung aufmerksam macht und die dargestellte Lehre verstärkt. Diese stilistischen Merkmale fügen sich so zusammen, dass die vollkommene Harmonie der Verse gewährleistet ist.
All this was a prelude to Solomon’s story with the Queen of Sheba in which the hoopoe plays an important role. The story is told in six scenes with certain aspects deliberately left out, but which do not impair our understanding. Indeed, these gaps serve to enhance the artistic beauty of the story. Furthermore, some scenes carry a commentary, alerting us to their spiritual significance and enhancing the moral portrayed. These stylistic features combine in such a way as to ensure the perfect harmony of the verses.
Da die Erwähnung Salomos mit den Dschinn, den Menschen und den Vögeln begann, sowie die Bedeutung des Wissens hervorhob, weist die Geschichte allen drei Bestandteilen der Schöpfung eine Rolle zu und zeigt damit den Wert des Wissens. Es ist, als hätten die einleitenden Verse die zentralen Akteure der Geschichte bewusst benannt. Dies ist somit eines der feinsinnigen künstlerischen Merkmale des Qur'ān im Erzählen.
Since the reference to Solomon began by mentioning the jinn, humans and birds, as well as highlighting the importance of knowledge, the story gives roles to all three aspects of creation, thus showing the value of knowledge. It is as if the opening verses deliberately identify the key actors in the story. This, then, is one of the Qur’ān’s finer artistic features in storytelling.
Wie in der Sure berichtet, zeichnet die Geschichte die persönlichen und charakteristischen Züge der Hauptfiguren: Salomo, die Königin, den Wiedehopf und die Berater der Königin. Sie stellt die unterschiedlichen Reaktionen dieser Figuren in den verschiedenen geschilderten Situationen dar.
As told in the sūrah, the story paints the personal and distinctive features of the main characters: Solomon, the queen, the hoopoe and the queen’s courtiers. It portrays the different reactions from these characters in the various situations presented.
Die erste Szene beginnt mit der Militärparade, nachdem die Prozession das Tal der Ameisen passiert hat:
The first scene begins with the military parade, after the procession has passed the valley of the ants:
Austausch mit einer mächtigen Königin
Exchange With A Powerful Queen
Salomo urteilt die Angelegenheit nicht voreilig. Die Nachricht, die der Wiedehopf überbracht hat, begeistert ihn nicht sonderlich. Er will sich vergewissern, bevor er irgendeine Maßnahme ergreift. Dies ist das angemessene Vorgehen eines gerechten Propheten und eines weisen Königs.
Solomon does not judge the matter hastily. He is not too thrilled with the news brought by the hoopoe. He wants to be sure before taking any action. This is the appropriate course to follow by a fair prophet and a wise king:
Er sprach: „Wir werden sehen, ob du die Wahrheit gesagt hast oder einer der Lügner bist. Nimm dieses mein Schreiben und überbringe es ihnen; dann zieh dich von ihnen zurück und sieh, welche Antwort sie zurückbringen.“
Said [Solomon]: We shall see whether you have told the truth or you are a liar. Go with this my letter and deliver it to them; and then draw back from them, and see what answer they return. (Verses 27-28)
An diesem Punkt werden die Inhalte des Briefes nicht offenbart. Sie werden bis zu seiner Übergabe aufgespart, wenn das Interesse am größten ist.
At this point the contents of the letter are not revealed. They are left until it is delivered when interest is at its highest.
Die Vorhänge sind hier zugezogen. Wenn sie wieder gehoben werden, befinden wir uns in der Gegenwart der Königin von Saba, nachdem ihr der Brief überbracht worden ist. Sie berät sich mit ihren Ratgebern:
The curtains are drawn here. When they are lifted again, we are in the presence of the Queen of Sheba, after the letter has been delivered to her. She is in consultation with her advisers:
[Die Königin von Saba] sprach: Wisset, meine Edlen, dass mir ein ehrenvoller Brief überbracht wurde. Er stammt von Salomo und lautet: „Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen: Erhebt euch nicht über mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit [gegenüber Gott].“ (Verse 29-31)
[The Queen of Sheba] said: Know, my nobles, that a worthy letter has been delivered to me. It is from Solomon, and it reads, ‘In the name of God, the Most Merciful, the Beneficent: Do not exalt yourselves against me, but come to me in submission [to God].’(Verses 29-31)
Als sie ihnen vom Brief erzählt, lässt sich vermuten, dass sie höchstwahrscheinlich nicht wusste, wie der Brief überbracht wurde oder von wem. Sie benutzt bei ihrem Bericht über seine Überbringung das Passiv. Hätte sie gewusst, dass es ein Wiedehopf war, der ihn überbracht hat, wie es einige Korankommentare nahelegen, so hätte sie dies gewiss als bemerkenswertes und außergewöhnliches Ereignis berichtet. Dennoch beschreibt sie den Brief als „edel“, sei es wegen seiner Form, seines Aussehens, des Siegels, das er trägt, oder wegen seines Inhalts, den sie ihren Beratern mitteilt: „Er ist von Salomo, und er lautet: ‚Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Erbarmers: Erhebt euch nicht über mich, sondern kommt zu mir in Ergebenheit [gegenüber Gott].‘“ (Verse 30–31) Sie betete Gott nicht an, aber die ganze Region kannte Salomo und seinen Rang. Außerdem war die Sprache des Briefes klar, entschieden und auf den Punkt gebracht.
Warten auf die Königin
Waiting For The Queen
Wir sehen nun Salomo voll bewusst, dass seine Antwort die Angelegenheit mit der Königin entscheiden wird, von der er erkannt hatte, dass sie keinen Wunsch nach Konflikt hegte. Tatsächlich glaubte er, dass sie wahrscheinlich seinem Ruf folgen würde. Die Sure erwähnt jedoch nicht, wie ihre Gesandten zurückkehrten, was sie ihr sagten und wie sie sich entschied. Hier klafft eine Lücke, doch aus dem, was danach folgt, erfahren wir, dass sie beschlossen hatte, zu Salomo zu gehen, und dass er ihre Absicht kannte. Daher berät er sich mit seinen Befehlshabern darüber, wie man ihm ihren Thron herbringen könne, den sie sorgfältig bewacht in ihrem Palast zurückgelassen hatte:
We now see Solomon fully aware that his answer will settle the matter with the queen, whom he realized had no wish for conflict. Indeed, he felt that she was likely to respond to his call. The sūrah, however, does not mention how her envoys returned, what they said to her, and how she made up her mind. There is a gap here, but we learn from what comes afterwards that she planned to go to Solomon, and that he was aware of her intention. Hence, he discusses with his commanders how to bring him her throne which she had left well guarded in her palace:
Salomo sprach: „Ihr Edlen, wer von euch kann mir ihren Thron bringen, bevor sie in Unterwerfung zu mir kommen?“ Da sagte ein Ifrit unter den Ğinn: „Ich werde ihn dir bringen, bevor du von deinem Platz aufstehst. Ich bin dazu stark genug und vertrauenswürdig.“ Doch der, der über Wissen aus dem Buch verfügte, sagte: „Ich werde ihn dir bringen, noch ehe dein Blick zurückkehrt.“
Solomon said: “Which of you, nobles, can bring me her throne before they come to me in submission?’ Said an afreet of the jinn: I shall bring it to you before you rise from your position. I am powerful enough to do it, and worthy of trust.’ But the one who was deeply versed in the Book said: I shall bring it to you within the twinkling of your eye.’ (Verses 38-40)
Was war Salomos Absicht dabei, ihren Thron herbeizuschaffen, bevor sie kam und ihre Unterwerfung unter Gott erklärte? Höchstwahrscheinlich wollte er ihr einen Aspekt der überlegenen Macht zeigen, die ihm zur Verfügung stand. Dies sollte sie vermutlich für sich gewinnen und dazu bewegen, an Gott zu glauben.
What was Solomon’s objective behind bringing her throne before she arrived and declared her submission to God? Most probably he wanted to show her some aspect of the superior power placed at his command. This was likely to win her heart and influence her to believe in God.
Ein Ifrit unter den Dschinn bot an, ihm den Thron herbeizuschaffen, noch bevor er die Sitzung, der er beiwohnte, beendet hatte. Überliefert wird, dass er vom Morgen bis zum Mittag saß, um Streitfälle zu entscheiden, die ihm vorgelegt wurden. Offenbar empfand Salomo dies als eine zu lange Zeit des Wartens. Daher bot eine Person, „die tief in das Buch eingeweiht war“, an, ihn im Augenblick eines Blinzelns herbeizubringen. Die Sure nennt den Namen dieser Person nicht und sagt auch nicht, welches Buch ihr bekannt war. Wir verstehen jedoch, dass er ein Gläubiger war, der eine starke Verbindung zu Gott hatte und ein göttliches Geheimnis besaß, das ihm erlaubte, etwas von jener großen Macht zu nutzen, die Schranken und Entfernungen überwindet. Dies widerfährt bisweilen Menschen mit sehr starkem Glauben. Eine Erklärung dafür wird nicht gegeben, da sie über das hinausgeht, was den Menschen vertraut ist. Mehr können wir dazu sagen, ohne uns in den Bereich von Legenden und Aberglauben zu begeben.
Eine Art Konfrontation
A Confrontation Of Sorts
Nun bereitet Salomo weitere Überraschungen für die Königin von Saba vor, von der er erwartete, dass sie in Kürze eintreffen würde: „Er sprach: Verändert ihr den Thron, auf dass wir sehen, ob sie ihn erkennen wird oder ob sie zu denen gehört, die nicht geleitet sind.“ (Vers 41) Er wollte die besonderen Merkmale ihres Thrones verändern lassen, um so ihren Verstand und ihre Wachsamkeit zu prüfen. Würde sie ihn erkennen, oder würde die Veränderung sie so verwirren, dass sie ihn nicht wiedererkennen könnte?
Now Solomon continues preparing some surprises for the Queen of Sheba whom he expected would arrive shortly: “He [then] said: Alter the appearance of her throne: let us see whether she will be able to recognize it, or she will remain unguided.” (Verse 41) He wanted the distinctive features of her throne to be changed, so as to gauge her intelligence and alertness. Would she be able to recognize it, or would the change confuse her such that she could not see it?
Vielleicht wollte Salomo ihre Geistesgegenwart und ihre Reaktion im Moment der Überraschung prüfen, als sie den Thron sah. Deshalb wird uns ein Bild der Königin bei Salomo vorgestellt: „Als sie kam, wurde ihr gesagt: ‚Ist dein Thron etwa so?‘ Sie antwortete: ‚Es sieht aus, als wäre er derselbe.‘“ (Vers 42) Für die Königin war dies ein Schock. Sie hätte nie für möglich gehalten, dass der Thron, den sie vor sich sah, ihr eigener sein könnte. Sie hatte ihn in ihrem Land zurückgelassen, wo er gut bewacht war. Was könnte ihn nach Jerusalem, in Salomos Hauptstadt, gebracht haben? Wer könnte ihn gebracht haben, und wie? Doch sie konnte trotz der Veränderungen erkennen, dass er ihr gehörte. Sollte sie dies angesichts der Gegebenheiten leugnen, oder sollte sie angesichts all der Ähnlichkeiten sagen, dass er ihr gehörte? Ihre Antwort war überlegt und klug: „Es sieht aus, als wäre er derselbe.“ (Vers 42) Sie leugnete es weder, noch bestätigte sie es. Tatsächlich zeugt ihre Antwort von scharfem Verstand und schneller Geistesgegenwart.
Perhaps Solomon wanted to test her presence of mind and her reaction at the point of surprise as she saw the throne. Therefore, we are presented with a picture of the queen with Solomon: “So when she arrived, she was asked: ‘Is your throne like this?’ She answered: “It looks as though it were the same.’“ (Verse 42) This was a shock for the queen. She could have never thought it possible that the throne she was looking at was her own. She had left it in her own country, where it was well guarded. What could bring it to Jerusalem, Solomon’s capital? Who could bring it and how? Yet she could see that it was hers, despite the alterations. Should she deny this on the basis of the realities of the situation, or should she say that it was hers, considering all the similarities? Her answer was thoughtful and clever: “It looks as though it were the same.” (Verse 42) She neither denied nor confirmed it. In fact her answer is indicative of a sharp intelligence and quick presence of mind.