Aṭ-Ṭalāq (Die Scheidung)
Al-Talaq (Divorce)
Prolog
Prologue
Diese Sure, Die Scheidung, ist eine Darlegung Gottes der Regeln, die für die Scheidung gelten. Sie behandelt im Einzelnen jene Fälle, die in der anderen Sure, die dieses wichtige Thema behandelt, Sure 2, Die Kuh, nicht besprochen wurden. Die Sure befasst sich außerdem mit einer Reihe weiterer familiärer Fragen, die sich aus der Scheidung ergeben. Sie legt den Zeitpunkt fest, zu dem eine Scheidung erfolgen darf, wenn sie Gottes Zustimmung finden und Seinem Gesetz folgen soll: „Prophet! Wenn ihr euch von Frauen scheidet, so scheidet euch von ihnen im Hinblick auf ihre vorgeschriebene Wartezeit.“ (Vers 1) Sie legt das Recht und die Pflicht der geschiedenen Frau fest, während ihrer Wartezeit im Familienheim zu verbleiben, d. h. im Haus ihres sich scheidenden Ehemannes. Sie darf nicht hinausgeworfen werden und sollte es nicht von sich aus verlassen, außer in Situationen, in denen eine Frau eine schwere Unanständigkeit begangen hat.
This surah, Divorce, is an outline by God of the rules governing divorce, discussing in detail those cases that were not discussed in the other surah that tackles this important issue, Surah 2, The Cow. The surah also deals with a number of other family issues that result from divorce. It specifies the time when divorce may take place if it is to gain Gods approval and to follow His law: “ Prophet! When you divorce women, divorce them with a view to their prescribed waiting period.” (Verse 1) It states the divorced woman’s right and duty to stay in her family home, i.e. her divorcing husband’s home, during her waiting period. She cannot be turned out and should not leave of her own accord except in situations where a woman has committed an act of gross indecency:
„Vertreibt sie nicht aus ihren Häusern, und sie sollen selbst auch nicht hinausgehen, es sei denn, sie begehen eine offenkundige Unzucht.“ (Vers 1) Es legt auch das Recht der Frau fest, nach Ablauf ihrer Wartezeit das Haus zu verlassen, und ihre Freiheit, zu tun, was sie möchte, sofern ihr Ehemann die Ehe innerhalb der Wartezeit nicht wiederaufgenommen hat. Sollte dies geschehen, dann darf es nur geschehen, um das normale eheliche Leben zwischen ihnen wiederaufzunehmen. Es darf nicht geschehen, um der Frau Schaden zuzufügen oder ihr die Möglichkeit zu nehmen, einen anderen Mann zu heiraten: „Wenn sie ihre bestimmte Frist erreicht haben, dann behaltet sie in rechtlicher Weise oder trennt euch in rechtlicher Weise von ihnen.“ (Vers 2) Welche Option auch gewählt wird, ob die Ehe beibehalten oder die Trennung vollständig vollzogen wird, es muss in Anwesenheit von Zeugen geschehen: „Nehmt zwei Personen von rechtschaffenem Ruf aus euch selbst als Zeugen.“ (Vers 2)
“Do not drive them out of their homes, nor shall they themselves leave, unless they commit a flagrant indecency” (Verse 1) It also specifies the woman’s right to leave home after the end of her waiting period and her freedom to do what she likes, unless her husband has reinstated the marriage within the waiting period. Should this occur, it should only be to resume normal married life between them. It cannot be done to cause the woman any harm or to deprive her of the chance to marry a different man: “ When they have completed their appointed term, either retain them in fair manner or part with them in fair manner.” (Verse 2) Whichever option is followed, retaining the marriage or allowing the break up to be complete, it should be in the presence of witnesses: “Call to witness two persons of known probity from among yourselves.” (Verse 2)
In Sure 2 wird die Wartezeit einer Frau, die die Menopause noch nicht erreicht hat, mit drei Zyklen festgelegt, wobei entweder die Zeit der Menstruation oder die Zeit der Reinheit gezählt wird. Die gelehrte Meinungsverschiedenheit beruht hier auf der sprachlichen Bedeutung des in der Sure verwendeten Begriffs qur', der auf beide Zeiträume zutreffen kann. In dieser Sure wird die Wartezeit einer geschiedenen Frau festgelegt, die die Menopause überschritten hat oder zu jung ist, um menstruieren zu können: „Was jene eurer Frauen betrifft, die das Alter der monatlichen Blutungen überschritten haben, sowie jene, die keine Blutungen haben, so beträgt ihre Wartezeit, wenn ihr im Zweifel seid, drei Monate.“ (Vers 4)
In Surah 2, the waiting period of a woman who has not yet reached the menopause is specified as three cycles, counting either the time of menstruation or the time of cleanliness. The scholarly difference here is based on the linguistic meaning of the term used in the surah, qur' which applies to either period. In this surah, the waiting period of a divorced woman who has passed the menopause or who is too young to have a period is specified: “As for those of your women who are beyond the age of monthly courses, as well as for those who do not have any courses, their waiting period, if you have any doubt, is three months. n (Verse 4)
Ebenso wird die Wartezeit einer schwangeren Geschiedenen festgelegt: „Und was die Schwangeren betrifft, so endet ihre Wartezeit, wenn sie ihre Last niedergelegt haben.“ (Vers 4)
Likewise, the waiting period of a pregnant divorcee is specified: “As for those who are with child, their waiting term shall end when they deliver their burden. ” (Verse 4)
Die Sure enthält außerdem Bestimmungen über die Wohnung, in der eine geschiedene Frau während ihrer Wartezeit lebt, und, falls sie schwanger ist, über ihr Recht auf Unterhalt bis zur Niederkunft: „Lasst sie wohnen, wo ihr wohnt, entsprechend euren Mitteln, und bedrängt sie nicht, sodass ihr ihr Leben zur Qual macht. Und wenn sie schwanger sind, so gewährt ihnen Unterhalt, bis sie ihre Last niedergelegt haben.“ (Vers 6) Anschließend gibt die Sure ausführliche Regeln zum Stillen des Kindes einer geschiedenen Frau sowie zu ihrem Anspruch auf finanzielle Vergütung, falls sie das Kind stillt, sofern beide Elternteile übereinkommen, dass dies zum Wohle des Kindes ist, ebenso Bestimmungen für das Stillen des Kindes durch eine andere Frau, falls sich die beiden nicht einigen können: „Und wenn sie für euch stillen, so gebt ihnen ihren Lohn. Und berät euch untereinander in angemessener Weise. Macht ihr euch aber gegenseitig Schwierigkeiten, so mag eine andere für ihn stillen.“ (Vers 6) Die Sure fügt dann weitere Einzelheiten zu Unterhalt und Vergütung in allen Fällen hinzu und bemisst diesen nach den finanziellen Mitteln des sich scheidenden Ehemannes.
The surah also includes rulings on the home where a divorced woman lives during her waiting period and, if she is pregnant, her right to maintenance until she has delivered the baby: “Let them dwell wherever you dwell, according to your means, and do not harass them so as to make their lives a misery. If they are with child, maintain them until they have delivered their burden.” (Verse 6) The surah then goes on to give detailed rules about the breast-feeding of a divorcee’s child and her right to financial compensation if she so breast-feeds the child, if the two parents agree this is in the child’s best interests, as also provisions for the child’s breast-feeding by another woman if the two cannot agree: “If, after that, they suckle your infants, pay them for it. Take counsel with one another in a fair manner. If some of you make things difficult, let another woman suckle the child.” (Verse 6) The surah then adds further details on maintenance and compensation in all cases, making it commensurate with the financial means of the divorcing husband:
„Wer über reichliche Mittel verfügt, soll gemäß seinen Mitteln spenden; und wer nur eingeschränkten Unterhalt hat, soll entsprechend dem spenden, was Gott ihm gegeben hat. Gott erlegt niemandem mehr auf, als Er ihm gegeben hat.“ (Vers 7)
“Let the one who has ample means spend in accordance with his means; and let the one whose provisions are restricted spend according to what God has given him. God does not burden anyone with more than He has given them.” (Verse 7)
So behandelt die Sure alle Situationen der Scheidung und legt für jeden Kontext eine ausführliche Gesetzgebung fest. Sie berücksichtigt jedes Problem, das aus dem Zerfall der Familie entsteht, und bietet eine angenehme Lösung, die Klarheit mit Fürsorge, Leichtigkeit und Sorgfalt im Detail verbindet.
Thus, the surah takes up all divorce situations, providing detailed legislation for each context. It caters for every problem that results from the collapse of the family, providing a comfortable solution that combines clarity with care, ease and attention to detail.
Die Ehescheidung ernst nehmen
Taking Divorce Seriously
Diese Sure ist bemerkenswert in der Art, wie sie das Thema der Ehescheidung und der Situationen, die sich daraus ergeben können, behandelt. Sie verbindet viele Aspekte von Ermutigung und Warnung und gibt zu jeder Anordnung und jeder Vorschrift Erläuterungen. Sie stellt die Frage der Scheidung in Zusammenhang mit dem Willen Gottes, wie er im Himmel und auf der Erde wirkt, und mit dem Gesetz Gottes, das denjenigen Verderben bringt, die sich hartnäckig seinem Gebot widersetzen. Ebenso bietet sie denjenigen Trost und vermehrte Versorgung, die gottesfürchtig bleiben. Sie wiederholt ihre Weisung, die andere Seite mit Güte, Nachsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme zu behandeln, und stets das Gute vorzuziehen. Sie stellt den Menschen in Aussicht, bessere Ergebnisse zu erhalten, und erinnert sie an den Willen Gottes und daran, wie er auf die Schöpfung, die Bereitstellung des Lebensunterhalts und in Zeiten des Wohlergehens wie der Not angewendet wird.
This surah is remarkable in the way it tackles divorce and the situations that may result from it. It brings together many aspects of encouragement and warning, and gives comments on every order and ruling. It links the question of divorce to Gods will as it works in the heavens and the earth, and to God’s law that brings destruction to those who stubbornly disobey Him. By the same token, it also provides comfort and increased provisions to those who remain God-fearing. It repeats its directive to treat the other party with kindness, forbearance and mutual consideration, always preferring to do a good turn. It holds out the prospect of people receiving better results, reminding them of Gods will and how it applies to creation, the provision of sustenance, and in cases of ease and affliction.
Wir können nur mit Staunen auf die zahlreichen universellen Wahrheiten blicken, die in einer Sure zusammengeführt sind, die sich vornehmlich mit der Ehescheidung befasst. Das Thema wird so ernst genommen, dass die Sure ihre Anrede zunächst persönlich an den Propheten ﷺ richtet, obwohl sie als allgemeine Anrede an alle Gläubigen gedacht ist. Bemerkenswert ist die Sure auch in der Art, wie sie jede Situation im Detail behandelt und verlangt, dass ihre Bestimmungen und Urteile umgesetzt werden, während die Gottesfurcht bewahrt bleibt. Wir stellen zudem fest, dass die gegebenen Kommentare zahlreich sind, verbunden mit Verheißungen der Belohnung und Warnungen vor der Strafe. Diese Kommentare, so lang und häufig sie sind, vermitteln den Eindruck, dass diese Frage die Gesamtheit des Islam ausmacht.
We can only look with amazement at the numerous universal truths brought together in a surah that primarily deals with divorce. The theme is taken so seriously that the surah begins making its address to the Prophet personally, although it is intended as a general address to all believers. The surah is also remarkable in the way it deals with each situation in great detail, requiring that its provisions and rulings be implemented while maintaining a fear of God. We also note that the comments given are numerous, coupled with promises of reward and warning against punishment. These comments, long and frequent as they are, give the impression that this question is the total sum of Islam.
1. Sayyid Qutb (1982), Al-Salam al-'Alami wal~Islam (Islam und Weltfrieden), Beirut und Kairo, S. 67-68.
1. Sayyid Qutb (1982), Al-Salam al-'Alami wal~Islam, (Islam and World Peace), Beirut and Cairo, pp. 67-68.
2. Sayyid Qutb (2006), In the Shade of the Qur'an, Leicester, Islamic Foundation, Bd. XII, S. 269.
2. Sayyid Qutb (2006), In the Shade of the Qur'an, Leicester, Islamic Foundation, Vol. XII, p. 269.
Ein realistischer Ansatz zur Ehe
A Realistic Approach To Marriage
Diese Sure und ähnliche Suren zeigen den realistischen Charakter des islamischen Ansatzes gegenüber dem Leben und der menschlichen Natur. Er nimmt die menschliche Natur so an, wie sie ist, und wirkt auf ihre Anlagen und Umstände ein. Deshalb bleibt er weder dabei stehen, ausführliche Gesetzgebung zu einer Angelegenheit zu liefern, die dem Gewissen der Menschen überlassen wird, noch beschränkt er sich auf bloße Anweisungen. Vielmehr bedient er sich beider Mittel in seinem Umgang mit der menschlichen Seele und mit dem praktischen Leben.
This surah and similar ones like it indicate the realistic nature of the Islamic approach to life and to human nature. It accepts human nature as it is and works upon its potentials and circumstances. Therefore, it does not stop at either providing detailed legislation on a matter that is left to people’s consciences or issuing directives. Instead, it uses both in its approach to the human soul and to practical life.
Zunächst einmal ist das Eheband dazu bestimmt, dauerhaft und fest gegründet zu sein. Der Islam fügt eine Reihe von Garantien hinzu, um dies sicherzustellen, und erhebt es auf die Stufe der Erfüllung der Gebote Gottes. Er ermöglicht, dass staatliche Mittel verwendet werden, um armen Männern und Frauen die Eheschließung zu erleichtern. Er schreibt die Einhaltung von Werten vor, die verhindern, dass körperliche Reize zur Schau gestellt werden, um das andere Geschlecht zu verlocken, damit die Begierden in einem angemessenen und rechtmäßigen Rahmen gestillt werden. Er legt Strafen für Ehebruch und für falsche Anschuldigungen wegen Ehebruchs fest. Er schützt die Unverletzlichkeit des Hauses, indem er verlangt, dass man um Erlaubnis bittet, bevor man eintritt, und bestimmt, dass Menschen im Haus um Erlaubnis bitten sollen, bevor sie andere Räume betreten. Der Islam regelt außerdem die ehelichen Beziehungen mit besonderen Vorschriften und Gesetzen. Er gründet das Familiensystem auf dem Prinzip, dass einer der beiden Partner für die vollständige Versorgung der Familie verantwortlich ist, nämlich der Mann, da er für diese Verantwortung besser geeignet ist. Auf diese Weise verhindert der Islam Konflikte und Unordnung innerhalb der Familie. Weitere Sicherungen sind eingerichtet, die zusammen mit Anweisungen wirken, die an die Gefühle der Menschen appellieren. Zu all dem kommt hinzu, dass dieses Band und seine Bewahrung ein wesentlicher Bestandteil der Gottesfurcht sind.
To start with, the marriage bond is meant to be permanent and well established. Islam adds a host of guarantees to ensure that it remains so, raising it to the level of fulfilling God’s orders. It enables state funds to be used to help poor men and women marry. It legislates for the observance of values that prevent exposing physical charms so as to tempt the other sex, this so that desires are settled within a proper and legitimate framework. It prescribes punishments for adultery and false accusations of adultery. It protects the sanctity of homes by requiring people to ask permission before entering, and defines that people inside the home should ask permission before entering other rooms. Islam also regulates marital ties with specific rules and laws. It establishes the family system on the basis that one of the two partners is responsible for taking full care of the family, the man, as he is better suited for this responsibility. In this way, Islam prevents conflict and disorder within the family. Further safeguards are put in place to work together with directives utilizing peoples emotions. It adds to all this the fact that this bond and its preservation are an essential aspect of being God-fearing.
3. Sayyid Qutb (1982), Al-Salam al-'Alami wal-Islam (Islam und Weltfrieden), Beirut und Kairo, S. 84–85.
3. Sayyid Qutb (1982), Al-Saldm al-'Alami ival-Islam, (Islam and World Peace), Beirut and Cairo, pp. 84—85.
Die Beseitigung der Überreste der Dschahiliyya
Eradicating Traces Of Jdhiliyyah
Diese Sure mit all dem, was sie an Ermahnungen, Warnungen, Nachdruck, ausführlichen Bestimmungen und deutlichen Hinweisen enthält, zeigt klar, dass sie sich an bestimmte Situationen richtete, die noch Spuren der Zeit der Unwissenheit (Dschahiliyya) trugen, gekennzeichnet durch die schlechte Behandlung von Frauen und grobes Unrecht ihnen gegenüber. Daher werden starke Einflüsse auf den Verstand der Menschen ausgeübt, zusammen mit ausführlichen Bestimmungen, um jegliche Schlupflöcher zu schließen, die eine Umgehung der Regeln und eine Rückkehr zu den alten unwissenden Vorstellungen ermöglichen könnten, die zu ungesunden ehelichen Beziehungen führten.
This surah with all that it includes of encouragement, warnings, emphasis, detailed provisions and telling comments clearly indicates that it was addressing certain situations that continued to carry traces of the days of ignorance, marked by the ill-treatment of women and gross injustice towards them. Hence, strong influences are brought to bear on peoples minds together with detailed provisions to close any loopholes that may allow evasion of the rules and a return to the old ignorant concepts that led to unhealthy marital relations.
Dies beschränkte sich nicht auf Arabien. Es war auf der ganzen Welt verbreitet. Frauen wurden in fast allen Teilen der Welt wie Sklaven oder sogar schlechter als Sklaven behandelt. In manchen Gemeinschaften galt der Geschlechtsverkehr als schmutzig, und Frauen wurden als böse angesehen, die die Männer zu solch einem Schmutz verführten. Aus einer solchen Tiefe globaler Unwissenheit erhob der Islam die Frauen und die ehelichen Beziehungen auf ihr hohes und reines Niveau, verlieh den Frauen ihre gebührende Stellung der Ehre und schuf Schutzmaßnahmen, um ihre Rechte zu wahren. Kein kleines Mädchen würde heute mehr Opfer der Kindstötung. Ferner konnte sie, wenn sie das heiratsfähige Alter erreichte, nicht mehr gegen ihren Willen zur Ehe gezwungen werden. Ob Jungfrau oder reife Frau, eine Frau muss ihre Zustimmung geben, bevor sie verheiratet werden kann.
This did not apply to Arabia only. It was common throughout the world. Women were treated in the same way as slaves, or worse than slaves, in almost all parts of the world. In some communities, sex was viewed as filthy and women were thought of as evil, tempting men to indulge in such filth. It was from such depths of global ignorance that Islam raised women and marital relations to their high and pure levels, giving women their rightful positions of honour and putting in place safeguards to protect their rights. No little girl would now be the victim of infanticide. Furthermore, when she reached a marriageable age, she could no longer be forced into marriage against her will. Whether virgin or mature, a woman must give her consent before she can be married.
Als Ehefrau genießt eine Frau volle und geschützte Rechte, und darüber hinaus profitiert sie von den Schutzbestimmungen des islamischen Rechts. Wird sie geschieden, stehen ihr die Rechte zu, die in dieser Sure und in Sure 2, Al-Baqara, dargelegt sind, wie sie auch an anderen Stellen im Qur'an und in der Sunnah offenbart wurden.