Al-Ahqaf (Die Sanddünen)
Al-Ahqaf (Sand Dunes)
Prolog
Prologue
Die vorliegende Sure, die in Mekka offenbart wurde, behandelt die Frage des Glaubens: den Glauben an die Einheit Gottes und an Seine uneingeschränkte Herrschaft über das Universum.
The present surah, revealed in Makkah, addresses the question of faith: belief in Gods oneness and His absolute Lordship of the universe.
Wie in anderen mekkanischen Suren gehört zum Glauben auch hier der Glaube an die Offenbarung der göttlichen Botschaft an Muhammad ﷺ, den Gesandten Gottes, dem andere Gesandte vorausgingen und dem der Koran von oben herab gegeben wurde, als Bestätigung der früheren Schriften. Dazu gehört ferner der Glaube an die Auferstehung und an die Rechenschaft für alles, was in diesem gegenwärtigen Leben getan wird, sei es gut oder böse.
As in other Makkan surahs, faith here also includes belief in the revelation of the Divine message to Muhammad, Gods messenger, who was preceded by other messengers, and to whom the Qur’an was bestowed from on high, confirming earlier scriptures. It also includes belief in the resurrection and accountability for all that is done in this present life, whether good or evil.
Dies sind die grundlegenden Prinzipien, auf denen der Islam sein ganzes Gebäude errichtet. Daher erläutert der Koran diese Prinzipien in allen mekkanischen Suren. Er berührt diese Aspekte auch in den später in Medina offenbarten Suren, und zwar besonders dann, wenn er Gesetzgebung festlegt oder der muslimischen Gemeinschaft eine Weisung erteilt. Zum Wesen des islamischen Glaubens gehört, dass er den Glauben an die Einheit Gottes, an die Botschaft Muhammads ﷺ und an die Rechenschaft im Jenseits als die Angelpunkte betrachtet, um die sich alle seine Grundsätze, Systeme, Gesetze und Moral drehen. Alle stehen in engem Zusammenhang mit diesem Glauben. Deshalb bleiben sie stets aktuell.
These are the fundamental principles upon which Islam builds its whole structure. Hence, the Qur’an elaborates on these principles in all the Makkan surahs. It also touches upon these aspects in the surahs revealed later in Madinah, and specifically whenever it lays down legislation or addresses a directive to the Muslim community. Part of the nature of the Islamic faith is that it considers belief in God’s oneness, Muhammad’s message and accountability in the life to come the pivot upon which all its principles, systems, laws and morality turn. All are closely related to this belief. Therefore, they remain proactive.
Die Sure behandelt diese Frage des Glaubens auf jede nur denkbare Weise. Sie stellt ihn vor verschiedene Hintergründe und zeigt seine universellen, psychologischen und geschichtlichen Auswirkungen. Sie macht den Glauben zu einer Frage für die gesamte Existenz und nicht nur für das Menschengeschlecht. Sie gewährt uns einen Einblick, wie einige der Dschinn dem Qur'an zuhörten, und verweist auf die Haltung einiger Kinder Israels zu ihm, wobei sie ein Zeugnis aus der unverdorbenen menschlichen Natur und ein anderes von einigen Israeliten anführt. Sie nimmt uns auf eine Reise mit, damit wir die Weite der Himmel und der Erde betrachten können, und sie stellt zudem Bilder vom Tag des Gerichts dar. Ferner zeigt sie das Schicksal des Volkes Hud und berührt die Schicksale einiger Siedlungen rund um Makkah. Der Sure zufolge sind sowohl das Universum selbst als auch der Qur'an Bücher, die dieselbe Wahrheit verkünden.
The surah treats this question of faith in every possible way, presenting it against different backdrops and adding universal, psychological and historical effects. It makes faith a question for all existence, not merely the human race. It gives us a glimpse of how some of the jinn listened to the Qur’an, and refers to the attitude of some of the Children of Israel to it, presenting one testimony from uncorrupted human nature and another from some Israelites. It takes us on a journey so that we can look at the expanse of the heavens and the earth, and it also presents images from the Day of Judgement. It further shows us the fate of the people of Hud, and touches on the fates of some of the townships around Makkah. According to the surah, both the universe itself and the Qur’an are books stating the same truth.
Die Sure besteht aus vier miteinander verbundenen Teilen, die als ein einziges Ganzes betrachtet werden können. Der erste Teil beginnt mit den beiden getrennt stehenden Buchstaben Ha Mim, mit denen auch die sechs vorangehenden Suren begannen. Auf diese beiden Buchstaben folgt unmittelbar ein Verweis auf das Buch des Qur’an und darauf, dass es eine Offenbarung von Gott ist: „Dieses Buch wird von Gott, dem Allmächtigen, dem Weisen, von oben herab gesandt“ (Vers 2). Die Sure fährt damit fort, auf das Buch des Universums zu verweisen, das auf Grundlage Seiner Wahrheit errichtet und nach kunstvoller Planung erschaffen ist. „Wir haben die Himmel und die Erde und alles, was zwischen ihnen ist, nicht anders erschaffen als in Übereinstimmung mit der Wahrheit und für eine bestimmte Frist“ (Vers 3). So bestätigen das rezitierte Buch des Qur’an und das Buch des Universums, das wir vor Augen haben, die Wahrheit ebenso wie die kunstvolle Planung: „Doch die Ungläubigen ignorieren die Warnungen, die ihnen zuteilwurden.“ (Vers 3)
The surah consists of four inter-related parts that can be seen as a single whole. The first part begins with the two separate letters Ha Mim, that also began the six surahs preceding this one. These two letters are immediately followed by a reference to the book of the Qur’an and its being a revelation from God: “ This book is bestowed from on high by God, the Almighty, the Wise” (Verse 2) The surah follows this with a reference to the book of the universe, which is established on the basis of His truth and created according to elaborate planning. “We have not created the heavens and the earth and all that is between them otherwise than in accordance with the truth, and for an appointed term” (verse 3) Thus, the recited book of the Qur’an and the book of the universe we behold confirm the truth as well as the elaborate planning: “ Yet the unbelievers ignore the warnings they have been given.” (Verse 3)
Nach dieser kraftvollen und umfassenden Eröffnung beginnt die Sure, die Frage des Glaubens darzulegen, und zwar mit einer Verurteilung des Polytheismus, den die heidnischen Araber aufrechterhielten. Sie zeigt, dass dieser im Universum keinerlei Grundlage hat und dass ihm zudem wahre Aussage und überlieferte Erkenntnis fehlen: „Sprich: Habt ihr bedacht, was ihr anstatt Gottes anruft? Zeigt mir, welchen Teil der Erde sie erschaffen haben, oder welchen Anteil an den Himmeln sie besitzen. Bringt mir ein Buch, das vor diesem offenbart wurde, oder irgendein anderes Überbleibsel von Wissen, wenn das, was ihr behauptet, wahr ist.“ (Vers 4) Sie zeigt den Irrtum dessen auf, der anstatt Gottes etwas oder jemanden anbetet, das bzw. der seinen Anbeter weder hören noch ihm antworten kann und der am Tag des Gerichts mit ihm streitet, indem er sich von all dieser Anbetung lossagt.
After this powerful and comprehensive opening, the surah begins to present the question of faith, starting with a denunciation of polytheism, upheld by the pagan Arabs, demonstrating that it lacks all basis in the universe, and that it further lacks true pronouncement and inherited knowledge: “Say: Have you thought of those whom you invoke besides God? Show me what part of the earth they have created, or which share of the heavens they own. Bring me a book revealed before this, or some other vestige of knowledge, if what you claim is true.” (Verse 4) It shows the error of the one who worships instead of God someone or thing who cannot hear or respond to its worshipper and who disputes with him on the Day of Judgement dissociating itself from all such worship.
Anschließend spricht sie von der erschütternden Art, wie sie die Wahrheit aufnahmen, die Muhammad ﷺ verkündete, und bezeichnet sie als reine Zauberei. (Vers 7) Sie gingen sogar so weit, unverschämterweise zu behaupten, der Prophet ﷺ habe das alles erdichtet. Die Sure weist den Propheten ﷺ an, ihnen eine Antwort zu geben, die seiner Stellung als Gesandter Gottes entspricht und seine Gottesfurcht widerspiegelt sowie Seine Urteile sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits annimmt: „Sprich: Wenn ich es erdichtet habe, könnt ihr mir gegen Gott gar nicht helfen. Er weiß am besten, was ihr untereinander darüber redet. Genügend ist Er als Zeuge zwischen mir und euch. Er ist der Allvergebende, der Barmherzige.“ „Sprich: Ich bin nicht der erste der Gesandten Gottes. Ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. Ich bin nur ein deutlicher Warner.“ (Verse 8-9) Sie erwähnt auch die Haltung einiger Kinder Israels, die den Koran als wahre Rechtleitung annahmen, als sie darin bestätigt fanden, was die Schrift Moses ﷺ bestätigte. Ein solcher Mensch „hat daran geglaubt, während ihr in eurem Hochmut verharrt.“ (Vers 10)
It then speaks of the appalling reception they gave to the truth as presented by Muhammad (peace be upon him), describing it as plain sorcery. (Verse 7) They even had the temerity to go further than this and alleged that the Prophet had fabricated it all. The surah instructs the Prophet to give them a reply that suits his position as a messenger of God, one that reflects his fear of God and accepts His judgement both in this world and the next: “Say: If I have invented it, you cannot be of the least help to me against God. He is fully aware of what you say amongst yourselves about it. Sufficient is He as a witness between me and you. He is Much-Forgiving, Ever-Merciful.’ Say: 7 am not the first of God’s messengers. I do not know what will be done with me or with you. I only follow what is being revealed to me. I am only a plain warner. ” (Verses 8-9) It also cites the attitude of some of the Children of Israel who accepted the Qur’an as true guidance when they found in it what confirmed the scriptures given to Moses (peace be upon him). Such a person “has believed in it while you glory in your arrogance.” (Verse 10)
Sie werden also wegen ihres Unrechts und ihres Unglaubens getadelt, obwohl Zeugnis davon abgelegt wird durch jene, die mit größerem Wissen ausgestattet sind: „Gott leitet die Frevler nicht recht.“ (Vers 10)
They are, thus, denounced for their wrongdoing, for their disbelief, despite the testimony of those endowed with greater knowledge: “God does not guide wrongdoers.” (Verse 10)
Die Sure erwähnt außerdem die fadenscheinige Rechtfertigung der Ungläubigen für ihre Haltung, als sie in Bezug auf die Gläubigen sagten: „Wäre diese [Botschaft] etwas Gutes, dann wären diese Leute uns darin nicht zuvorgekommen, sie anzunehmen.“ (Vers 11) Dies offenbart ihre wahre Haltung: „Da sie sich weigern, sich von ihr leiten zu lassen, werden sie immer sagen: ‚Dies ist eine alte Lüge.‘“ (Vers 11) Die Sure verweist auch auf das Buch Moses und darauf, dass der Koran es bestätigt, und hebt dessen Aufgabe hervor: „um die Frevler zu warnen und den Gutes Tuenden frohe Botschaft zu bringen“ (Vers 12). Dieser Abschnitt schließt mit Einzelheiten zur frohen Botschaft für jene, die an Gott glauben und den rechten Weg gehen: „Jene, die sagen: ‚Unser Herr ist Gott‘, und den geraden Weg einschlagen, werden nichts zu fürchten haben und nicht trauern. Sie sind die Bewohner des Paradieses, in dem sie als Lohn für ihr Tun ewig bleiben werden.“ (Verse 13–14)
The surah also mentions the unbelievers’ flimsy justification of their attitude as they said in reference to the believers: “If this [message] were any good, these people would not have preceded us in accepting it.” (Verse 11) This explains their true stance: “Since they refuse to be guided by it, they will always say, 'This is an ancient falsehood. ” (Verse 11) The surah also refers to the book of Moses and the fact that the Qur’an confirms it, highlighting its role: “to warn the wrongdoers and to give good news to those who do good” (Verse 12) This part concludes with details of the good news given to those who believe in God and follow the right course: “ Those who say, 'Our Lord is God, ’ and follow the straight path shall have nothing to fear, nor shall they grieve. They are the ones destined for paradise where they shall abide as a reward for what they do.” (Verses 13-14)
Der zweite Teil der Sure stellt zwei Muster der menschlichen Natur dar, ein rechtschaffenes und ein abweichendes, und hebt ihre unterschiedliche Haltung zur Frage des Glaubens hervor. Er zeigt beide Naturen zu Beginn ihres Lebens, wie sie von ihren Eltern aufgezogen werden. Er beschreibt ihre jeweilige Haltung, wenn sie mündig werden und ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Der erste erkennt die Segnungen Gottes an, ist seinen Eltern gegenüber pflichtbewusst, eifrig darin, Dank zu erweisen, und sucht Vergebung für Fehltritte und Irrtümer: „Von solchen Menschen nehmen Wir das Beste an, was sie je getan haben, und ihre schlechten Taten übersehen Wir. [Sie werden] unter den Menschen sein, die für das Paradies bestimmt sind. Wahr ist das Versprechen, das ihnen gegeben wurde“ (Vers 16). Der andere ist seinen beiden Eltern und Gott gegenüber ungehorsam, leugnet den Tag der Auferstehung und bereitet seinen Eltern großen Kummer: „Diese sind es, über die das Urteil gefällt ist, zusammen mit anderen Gemeinschaften von Dschinn und Menschen, die vor ihrer Zeit dahingegangen sind. Sie werden gänzlich verloren sein“ (Vers 18). Dieser Teil der Sure schließt mit einer raschen Szene des Tages des Gerichts, die das Schicksal dieser zweiten Art von Mensch darstellt: „Am Tag, an dem die Ungläubigen vor das Feuer gebracht werden, wird ihnen gesagt werden: Ihr habt euren Anteil an den guten Dingen in eurem weltlichen Leben verbraucht und habt euch an Vergnügen gesättigt. Heute also sollt ihr mit der Qual der Erniedrigung vergolten werden, dafür, dass ihr auf der Erde ohne jedes Recht hochmütig wart, und für all eure Übertretung“ (Vers 20).
The second part of the surah portrays two patterns of human nature, one upright and the other deviant, highlighting their different attitudes to the question of faith. It depicts both natures as they commence their lives, reared by their parents. It describes their respective attitudes when they come of age and are able to make their own choices. The first recognizes God’s blessings, is dutiful towards his parents, eager to give thanks, and seeking forgiveness for slips and mistakes: “Zr is from such people that We shall accept the best that they ever did, and whose bad deeds We shall overlook. [They shall be] among the people destined for paradise. True is the promise that has been given them” (Verse 16) The other is disobedient of both his parents and God, denies the Day of Resurrection, and creates tremendous distress for his parents: “Such are the ones upon whom the verdict is passed, together with other communities of jinn and humans that have passed away before their time. They will be utterly lost.” (Verse 18) This part of the surah concludes with a swift scene of the Day of Judgement portraying the fate of this second type of person: “On the Day when the unbelievers will be brought before the fire, they will be told: You have exhausted your share of good things in your worldly life and took your fill of pleasure. So, today you shall be requited with the suffering of humiliation for having been arrogant on earth without any right, and for all your transgression.” (Verse 20)
Im dritten Teil erzählt die Sure von der Vernichtung der ʿĀd, nachdem sie alle Warnungen zurückgewiesen hatten. Sie hebt den gewaltigen Sturmwind hervor, von dem sie Regen und Gedeihen erwartet hatten. Stattdessen brachte er ihnen Verderben und die Strafe, die sie herbeigesehnt hatten. „Als sie eine Wolke auf ihre Täler zukommen sahen, sagten sie: ‚Diese Wolke wird uns Regen bringen.‘ ‚Nein, keineswegs. Es ist genau das, was ihr beschleunigen wolltet: ein Sturmwind, der schmerzhafte Qual mit sich bringt und auf Befehl seines Herrn alles vernichten wird.‘ Als der Morgen kam, war von ihnen nichts mehr zu sehen außer ihren zerstörten Wohnstätten. So vergelten wir den schuldigen Menschen.“ (Verse 24–25) Auf diese Weise will die Sure die Gefühle der Ungläubigen aufrütteln, indem sie ihnen das Schicksal der ʿĀd vor Augen führt, die, wie sie erinnert werden, stärker und wohlhabender waren als sie. „Wir hatten sie in einer Weise fest eingerichtet, in der Wir euch nie eingerichtet haben; und Wir hatten ihnen Gehör, Augen und Herzen gegeben. Doch nützte ihnen weder ihr Gehör, noch ihre Augen, noch ihre Herzen etwas, da sie darauf beharrten, die Offenbarungen Gottes zu leugnen.“
In the third part, the surah speaks of the destruction of the (Ad after they had rejected all warnings. It highlights the great wind which they had expected to give them rain and growth. Instead, it brought them ruin and the punishment they had hastened. “ When they saw a cloud approaching their valleys, they said: ‘This cloud will bring us rain.9 ‘No, indeed. It is the very thing you wanted to hasten: a storm wind bearing painful suffering which will destroy everything by the command of its Lord.9 When the morning came, there was nothing to see of them except their ruined dwellings. Thus do we requite guilty people.” (Verses 24— 25) In this way, the surah aims to heighten the unbelievers’ feelings by showing them the fate of the (Ad, who they are reminded were stronger and wealthier than they. “ We had securely established them in a manner in which We have never established you; and We had endowed them with hearing, and sight, and hearts. Yet nothing did their hearing, sight and hearts avail them since they persisted in denying God9s revelations.
„Sie wurden von eben dem überwältigt, worüber sie gespottet hatten.“ (Vers 26) Mit dem Ende dieses Abschnitts erinnert die Sure zugleich an das Schicksal der Ortschaften rings um sie her und daran, dass ihre vermeintlichen Gottheiten ihnen keinerlei Beistand leisten konnten. So lagen ihre Erfindungen für jedermann offen zutage.
They were overwhelmed by the very thing which they had mocked.” (Verse 26) As this part comes to an end, the surah also reminds them of the fate suffered by the townships around them and how their alleged deities could not provide any support. Thus, their fabrications were clear for everyone to see.
Der vierte und letzte Teil erzählt uns die Geschichte einer Gruppe von Dschinn, denen Gott befahl, einer Rezitation des Qur’an zuzuhören. Sie waren davon zutiefst bewegt und erklärten sogleich, dass er die Wahrheit spricht und bestätigt, „was vor ihm war. Er führt zur Wahrheit und zu einem geraden Weg“ (Vers 30). Sie kehrten direkt zu ihrem Volk zurück, warnten es und riefen es auf zu glauben: „Unser Volk! Folgt dem Ruf Gottes und glaubt an Ihn. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch vor schmerzhafter Strafe bewahren. Wer dem Ruf Gottes nicht folgt, kann Ihm auf Erden nicht entkommen, und er wird keinen Beschützer gegen Ihn haben. Sie befinden sich in offenkundigem Irrtum.“ (Verse 31-32) Die Dschinn verweisen auch auf das offene Buch des Universums, das von Gottes Macht der Erschaffung und Auferstehung zeugt: „Sehen sie denn nicht, dass Gott, der die Himmel und die Erde erschaffen hat und dabei nicht ermüdet wurde, die Macht besitzt, die Toten wieder lebendig zu machen? Ja, gewiss. Er hat Macht über alle Dinge.“ (Vers 33) An dieser Stelle fügt die Sure eine bewegende Szene hinzu, in der die Ungläubigen gezeigt werden, wie sie vor das Feuer gebracht werden. Sie werden dann zugeben, was sie zuvor leugneten, doch es ist alles zu spät.
The fourth and final part gives us the story of a group of jinn who were directed by God to listen to a recitation of the Qur’an. They were highly moved by it, immediately declaring that it speaks the truth and confirms “what came before it. It guides to the truth and to a straight path” (Verse 30) They went straight back to their people warning them and calling on them to believe: “ Our people! Respond to God's call and have faith in Him. He will forgive you your sins and deliver you from grievous suffering. He who does not respond to God's call cannot elude Him on earth, nor will they have any protector against Him. They are indeed in manifest error.” (Verses 31-32) The jinn also refer to the open book of the universe which testifies to God’s power of initiation and resurrection: “Are they not aware that God, who has created the heavens and the earth and was not wearied by their creation, has the power to bring the dead back to life? Yes, indeed. He has power over all things.” (verse 33) At this point the surah adds a touching scene, showing the unbelievers as they are brought before the fire. They will then admit what they used to deny, but it is all too late.
Die Sure schließt mit der Anweisung an den Propheten ﷺ, geduldig zu bleiben und nicht die Bestrafung der Ungläubigen zu beschleunigen. Ihnen wird nur für eine kurze Zeit Aufschub gewährt, und Gottes Strafe wird sie unweigerlich ereilen: „Sei also geduldig in der Not, so wie alle Gesandten mit fester Entschlossenheit geduldig waren. Verlange nicht, dass ihre Strafe beschleunigt wird. An dem Tag, an dem sie sehen, was ihnen versprochen wurde, wird es ihnen vorkommen, als hätten sie [auf Erden] nicht länger als eine Stunde an einem einzigen Tag verweilt. Dies ist deutlich gemacht worden. Wird also jemand vernichtet werden außer den Frevlern?“ (Vers 35)
The surah concludes with a directive to the Prophet to remain patient and not to hasten the unbelievers’ punishment. They are only given respite for a short while, and God’s punishment will inevitably catch up with them: “Remain, then, patient in adversity, just as all messengers endowed with firm resolve bore themselves with patience. Do not seek to hasten their punishment. On the Day when they see what they were promised, it will seem to them as though they had dwelt [on earth] no more than an hour in a single day. This has been made clear. Will, then, any be destroyed except the evildoers?” (Verse 35)