Al-Hajj (Die Pilgerfahrt)
Al-Hajj (The Pilgrimage)
Prolog
Prologue
Teile dieser Sure wurden in Mekka offenbart, andere in Medina, wie sich aus den behandelten Themen ergibt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Verse 38-41, die der muslimischen Gemeinschaft die Erlaubnis zum Kampf geben, und Vers 60, der davon spricht, dieselbe Strafe zu verhängen, die Muslimen von anderen zugefügt wurde, in Medina offenbart wurden. Den Muslimen war es erst nach der Auswanderung des Propheten ﷺ nach Medina und der Errichtung des muslimischen Staates dort erlaubt zu kämpfen oder vergleichbare Strafen zu verhängen. Zuvor erklärte der Prophet ﷺ, dass ihm keine Weisungen zugekommen seien, die ein solches Vorgehen erlaubten. Er antwortete damit auf ein Angebot der Leute von Medina, die ihre Unterstützung zusagten. Sie erklärten, sie seien bereit, alle Ungläubigen in Minā zu töten. Darauf sagte er: „Mir wurde nicht befohlen, so etwas zu tun.“ Als Medina jedoch zum Land des muslimischen Staates wurde, erlaubte Gott den Kampf, um der Aggression der Ungläubigen entgegenzutreten und die Freiheit des Glaubens und der Gottesverehrung zu verteidigen.
Parts of this sūrah were revealed in Makkah and other parts in Madīnah, as is evident from the topics addressed. We note in particular that verses 38-41, which give the Muslim community permission to fight, and verse 60, which speaks about meting out the same punishment that is inflicted on Muslims by others, were revealed in Madīnah. Muslims were only allowed to fight or to exact similar punishment after the Prophet’s migration to Madīnah and the establishment of the Muslim state there. Prior to that, the Prophet stated that he had not received any directives allowing such action. He was replying to an offer made by the people of Madīnah who pledged their support to him. They stated that they were ready to kill all the unbelievers in Minā. In response, he said: “I have not been told to do such a thing.” But when Madīnah became the land of the Muslim state, God permitted fighting to repel the unbelievers’ aggression and to defend the freedom of belief and worship.