Die Sure geht dann einen Schritt weiter mit der Familiengesetzgebung als Teil der allgemeinen Ordnung der Gesellschaft, die der Islam errichten will. Es ist eine Gesellschaft, die auf dem Gesetz beruht, das Gott von oben herab offenbart hat, und nicht auf wechselnden weltlichen Faktoren, die oft materialistischer Natur sind und häufig mit der Produktion von Gütern und materiellem Reichtum zu tun haben.
The sūrah then moves a step further with family legislation as part of the general organisation of the society Islam wants to establish. It is a society based on the code God has bestowed from on high, not on changing worldly factors, which are often materialistic in nature and which often are to do with the production of goods and material riches.
Wenn eine Frau von ihrem Mann Misshandlung oder Verlassenwerden zu befürchten hat, so ist es für die beiden keine Sünde, wenn sie zwischen sich eine friedliche Lösung suchen; denn der Friede ist das Beste. Die Habgier ist in den menschlichen Seelen stets gegenwärtig. Wenn ihr Gutes tut und gottesfürchtig seid, so ist Gott wahrlich über alles unterrichtet, was ihr tut. Ihr werdet es niemals vermögen, zwischen euren Frauen Gerechtigkeit walten zu lassen, auch wenn ihr euch darum bemüht. Neigt euch daher nicht völlig einer zu und lasst die andere gleichsam in der Schwebe. Wenn ihr es wieder gutmacht und gottesfürchtig seid, so ist Gott wahrlich Allvergebend, Barmherzig. (Verse 128-129)
If a woman has reason to fear ill-treatment or desertion by her husband, it shall not be wrong for the two of them if they should try to set things peacefully to rights between them; for peace is best. Avarice is ever-present in human souls. If you act with kindness and are God-fearing, surely God is aware of all that you do. In no way can you maintain equity between your wives, even though you may be keen to do so. Do not, then, be totally partial towards one to the exclusion of the other, leaving her, as it were, in a state of suspense. If you put things to rights and are God-fearing, God is indeed Much-Forgiving, Merciful. (Verses 128-129)
Früher in dieser Sure hat die islamische Gesetzgebung den Zustand der Auflehnung oder Misshandlung behandelt, wenn er von der Ehefrau ausgeht. Sie legte die Schritte dar, die unternommen werden sollten, um die Struktur der Familie zu bewahren. An dieser Stelle folgen nun Bestimmungen für den Fall der Misshandlung oder Verlassens durch den Ehemann, was die Sicherheit und Würde der Frau ebenso bedroht wie die Sicherheit der gesamten Familie. Gefühle und Neigungen können sich ändern. Der Islam ist ein Lebenssystem, das jedes Detail regelt und für jeden Fall innerhalb des Rahmens seiner Prinzipien, Werte und der Struktur der Gesellschaft, die er errichtet, Vorsorge trifft.
Earlier in this sūrah, Islamic legislation dealt with the state of rebellion or abuse when caused by a wife. It outlined the procedures that should be taken in order to preserve the structure of the family. At this juncture, we now have regulations dealing with abuse or desertion by the husband, which threatens the security and dignity of the woman as well as the security of the whole family. Feelings and inclinations might change. Islam is a system for life which deals with every detail and caters for every eventuality within the framework of its principles, values and the structure of the society it establishes.
Wenn eine Frau fürchtet, verlassen zu werden, was ein Schritt zur Scheidung sein kann, die von allen erlaubten Dingen dasjenige ist, das Gott am meisten missbilligt, oder wenn sie fürchtet, auf eine Weise zurückgelassen zu werden, die ihr weder den Status einer Ehefrau noch die Freiheit einer Geschiedenen gibt, dann könnte eine Abhilfe darin bestehen, dass sie auf einige ihrer Rechte verzichtet, finanzieller oder anderer Art. Sie kann zum Beispiel darauf verzichten, einen Teil oder den gesamten Unterhalt, den ihr Ehemann ihr als Pflicht schuldet, zu erhalten. Hat er eine andere Ehefrau, die sie als diejenige empfindet, die er bevorzugt, während sie selbst vielleicht nicht mehr über ihre weibliche Anziehungskraft verfügt, kann sie auf ihr Recht verzichten, dass ihr Ehemann abwechselnd die Nächte bei ihr verbringt. Verzichtet sie auf ein solches Recht, muss diese Entscheidung von ihr aus völlig freier Wahl getroffen werden. Sie trifft eine solche Entscheidung also nur dann, wenn sie meint, dass dies für sie die bessere Option ist: „Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann Schlechtbehandlung oder Verlassenwerden befürchtet, so ist es für die beiden kein Vergehen, wenn sie untereinander in Frieden eine Einigung suchen.“ {Sure 4:128} Als Kommentar folgt eine allgemeine Feststellung, dass Frieden besser ist als Streit, Auseinandersetzungen oder Scheidung: „Denn Frieden ist das Beste.“ Dies sollte helfen, Freundlichkeit an die Stelle verletzter Gefühle zu setzen und den Wunsch zu stärken, die familiären Beziehungen aufrechtzuerhalten.
If a woman fears being abandoned, which may be a step leading to divorce, the one legitimate thing God dislikes most, or if she fears being left in such a way that gives her neither the status of a wife nor the freedom of a divorcee, then a remedy could take the form of her foregoing some of her rights, financial or otherwise. She may, for example, choose to forego part or all of her maintenance which her husband owes to her as a duty. If he has another wife whom she feels he prefers, while she herself may no longer have her feminine appeal, she may forego her right to have her husband stay with her on alternate nights. If she foregoes any such right, that decision must be made by her on the basis of absolutely free choice. Thus, she makes such a decision only if she feels that it is a better option for her: “If a woman has reason to fear ill-treatment or desertion by her husband, it shall not be wrong for the two of them if they should try to set things peacefully to rights between them.” (Verse 128) By way of comment, a general statement follows to the effect that peace is better than quarrels, disputes or divorce: “For peace is best.” This should help substitute kindness for hard feelings, and strengthen the desire to maintain family relationships.
Im Umgang mit der menschlichen Seele betrachtet der Islam den Menschen als Ganzes und setzt alle Mittel ein, die ihm zur Verfügung stehen, um ihn zu der erhabensten Stufe zu erheben, die seiner Natur nach zu erreichen ist. Zugleich ignoriert er diese Natur nicht und versucht auch nicht, ihr etwas aufzuzwingen, wozu sie nicht fähig ist. Er stellt den Menschen kein Ziel und sagt ihnen nicht: Dies ist es, was ihr erreichen müsst, gleichgültig, ob es in eurer Macht steht oder nicht. Andererseits billigt er Schwäche nicht und lobt die menschliche Natur nicht, wenn sie in eine niedrigere Tiefe sinkt, unter dem Vorwand, dies gehöre zur Wirklichkeit. Ebenso bindet er sie nicht am Hals an das Erhabene und lässt sie in der Luft baumeln, unter dem Vorwand, die menschliche Natur zu erheben. Der Islam ist ein Mittelweg, der der menschlichen Natur entspricht. Man kann ihn als ideale Praktikabilität oder praktischen Idealismus bezeichnen. Er erkennt, dass der Mensch ein einzigartiges Geschöpf ist, das mit festen Füßen auf dem Boden stehen und zugleich seinen Geist zum Himmel erheben kann.
In dealing with the human soul, Islam takes man as a whole, and utilises all the means it has at its disposal to elevate it to the most sublime level it is equipped to achieve by its very nature. At the same time, it neither ignores this nature nor tries to force on it anything of which it is not capable. It does not set a target for people and tell them: this is what you have to achieve, whether it is in your power or not. On the other hand, it does not condone weakness or praise human nature when it sinks to a lower depth, under the pretext that it is part of reality. Nor does it tie it to the sublime by its neck and leave it swinging in the air, tinder the pretext of elevating human nature. Islam is a middle road responding to human nature. It can be described as ideal practicality or practical idealism. It recognises that man is a singular creature who can put his feet firmly on the ground and, at the same time, allow his spirit to look up to heaven.
Mit diesem Urteil wendet sich der Islam dem Menschen in all seinen Eigenschaften zu, wobei eine davon besonders hervorgehoben wird: „Habgier ist in den menschlichen Seelen stets gegenwärtig.“ Sie ist die ganze Zeit vorhanden, mit all ihren Erscheinungsformen, materiellen wie geistigen. Innerhalb der Familie können bestimmte Umstände bestehen, die die Habgier des Ehemannes gegenüber seiner Ehefrau verstärken. Verzichtet sie auf einen Teil ihres aufgeschobenen Brautgeldes oder auf andere finanzielle Rechte, kann sie seine Gier befriedigen und ihre Ehe bewahren. Ähnlich verhält es sich, wenn sie auf ihr Recht verzichtet, dass er jede zweite Nacht bei ihr verbringt, sofern er eine weitere Ehefrau hat: Dann kann sie seine emotionale Habgier befriedigen und ihre Ehe retten. Dies kann jedoch nur aus ihrer freien Entscheidung heraus geschehen, entsprechend dem, was sie für ihre Interessen am besten hält. Hier liegt keine Auferlegung ihr gegenüber vor, sondern eine Erleichterung, die ihr die Freiheit gibt, in einer Angelegenheit zu entscheiden, die sie selbst betrifft.
In giving this ruling, Islam is dealing with man with all his characteristics, but where one in particular is singled out: “Avarice is ever present in human souls.” It is there all the time with all its aspects, material and spiritual. There may exist within the family certain causes which enhance the husband’s avarice with regard to his wife. If she foregoes part of her deferred dowry or other financial rights, she may satisfy his greed and preserve her marriage. Similarly, if she foregoes her right to have him stay with her on alternate nights, if he has another wife, she may satisfy his emotional avarice and save her marriage. But all this can only come about by her free choice, according to what she deems to serve her interests best. There is no imposition here on her, rather a dispensation which gives her the freedom to decide in a matter which concerns her.
Der Islam beschränkt sich nicht auf diese bestimmte Form der Habgier, da er alle Aspekte der menschlichen Seele und ihrer Natur berücksichtigt. Vielmehr geht er auf andere Gefühle und Beweggründe ein: „Wenn ihr Gutes tut und gottesfürchtig seid, so ist Gott wahrlich all dessen gewahr, was ihr tut.“ (Vers 128) Güte und das Bewusstsein für Gott sind schließlich die wichtigsten Beweggründe. Wer auf dieser Grundlage handelt, wird nichts verlieren.
Islam does not stop here with this particular form of avarice, considering that it represents all aspects of the human soul and its nature. Instead, it proceeds to touch on other feelings and motives: “If you act with kindness and are God-fearing, surely God is aware of all that you do.” (Verse 128) Kindness and consciousness of God are, after all, the most important motives. A person who acts on their basis will lose nothing.
Gott kennt alle unsere Beweggründe und Handlungen. Gefühle der Güte und das Bewusstsein für Gott zu wecken und den Menschen im Namen Gottes anzusprechen, der über alles weiß, was wir tun, ist ein sehr wirksamer Weg, das Verhalten zu beeinflussen. Tatsächlich ist es genau die Art von Appell, die die besten Ergebnisse sichert.
God is aware of all our motives and actions. To arouse feelings of kindness and consciousness of God and to address man in the name of God, who is aware of everything we do, is a very effective way of influencing behaviour. Indeed, it is the sort of appeal which ensures the best results.
Ein weiteres Beispiel für die ideale Praktikabilität bzw. den praktischen Idealismus des Islam liefert der folgende Vers: „Ihr könnt nicht zwischen euren Frauen Gerechtigkeit üben, selbst wenn ihr es euch sehr wünscht. Neigt euch also nicht völlig der einen zu und lasst die andere gleichsam in der Schwebe. Wenn ihr Dinge in Ordnung bringt und gottesfürchtig seid, ist Gott wahrlich Allvergebend, Barmherzig." (Vers 129)
Another example of the ideal practicality or the practical idealism of Islam is provided in the next verse: “In no way can you maintain equity between your wives, even though you may be keen to do so. Do not, then, be totally partial towards one to the exclusion of the other, leaving her, as it were, in a state of suspense. If you put things to rights and are God-fearing, God is indeed Much-Forgiving, Merciful.” (Verse 129)
Gott, der den Menschen erschaffen hat, weiß, dass er Gefühle besitzt, die er nicht zu beherrschen vermag.
God, who has created man, knows that he has feelings which he cannot control.
Deshalb hat Er dem Menschen einen Weg gegeben, diese Gefühle zu lenken, nicht sie zu unterdrücken oder zu ersticken. Eine solche Neigung ist, einer Ehefrau den Vorzug vor den anderen Ehefrauen zu geben. Eine solche Bevorzugung liegt außerhalb der Kontrolle eines Mannes. Er kann sie nicht ohne Weiteres unterdrücken. Der Islam macht den Menschen nicht für etwas verantwortlich, das außerhalb seiner Kontrolle liegt. Er macht eine solche Bevorzugung nicht zu einer Sünde, die eine Strafe nach sich zieht. Andernfalls würde der Mensch zerrissen, indem er zwischen Alternativen wählen müsste, mit denen er nicht zurechtkommen kann. Der Islam hat eine realistische Sicht und sagt den Menschen offen, dass sie zwischen ihren Ehefrauen keine Gerechtigkeit wahren können, so sehr sie sich auch darum bemühen mögen, weil die Angelegenheit außerhalb ihrer Kontrolle liegt.
Therefore, He has given man a way to direct these feelings, not to suppress or smother them. One such inclination is to be partial to one wife over and above other wives. Such partiality is beyond a man’s control. He cannot easily suppress it. Islam does not hold man to account for something which is beyond his control. It does not make such partiality a sin incurring punishment. Otherwise, man would be torn apart choosing between alternatives with which he cannot cope. Islam takes a realistic view and tells people frankly that they cannot maintain equity between their wives, keen as they may be to do so, because the matter is beyond their control.
Es gibt jedoch gewisse Dinge, die in ihrer Macht stehen, etwa Gerechtigkeit in der Behandlung, die Verteilung der Zeit, finanzielle Unterstützung und andere eheliche Pflichten. Diese Gerechtigkeit geht so weit, dass sie auch das gelegentliche Lächeln und ein freundliches Wort einschließt. Dazu sind sie verpflichtet, um ihre Vorliebe zu regeln, nicht um sie zu unterdrücken.
There are, however, certain matters that are within their ability such as fairness in treatment, distribution of time, financial support and other marital obligations. Such fairness goes so far as to include the occasional smile and word of kindness. This they are required to do in order to regulate their partiality not to smother it.
„Gehe also nicht so völlig parteiisch vor, dass du die eine zugunsten der anderen ausschließt und sie gleichsam in einem Zustand der Ungewissheit zurücklässt.“ (Vers 129) Diese Parteilichkeit im äußeren Umgang ist verboten, weil sie einer Ehefrau ihre Rechte nimmt und sie in eine Lage bringt, in der sie weder Ehefrau noch Geschiedene ist. Das Verbot wird verbunden mit einem eindringlichen Appell an die gläubigen Herzen und mit der Zusicherung der Nachsicht für das, was außerhalb menschlicher Kontrolle liegt: „Wenn ihr die Dinge in Ordnung bringt und gottesfürchtig seid, so ist Gott tatsächlich allvergebend, barmherzig.“ (Vers 129) Da der Islam sich der menschlichen Seele mit ihrer einzigartigen Veranlagung zuwendet, die das Ergebnis der Vermischung einer Handvoll Lehm mit dem Hauch des Geistes Gottes ist, und mit ihrer idealen Praktikabilität bzw. praktischen Idealität, war der Prophet des Islam ﷺ das vollkommene Beispiel der Menschheit, wenn sie ihre höchste Vollendung erreicht. Diese Vollendung wird erreicht, wenn alle Eigenschaften und Fähigkeiten im Menschen innerhalb der Grenzen der menschlichen Natur ausgewogen und einander ergänzend entfaltet werden können. Indem der Prophet des Islam ﷺ seinen Ehefrauen eine gerechte Behandlung zuteilwerden ließ und seine Zeit gleichmäßig auf sie verteilte, leugnete er nicht, dass er in Liebe und Zuneigung einigen von ihnen mehr zugeneigt war als anderen. Er erkannte an, dass dies außerhalb seiner Kontrolle lag. Er pflegte zu sagen:
“Do not, then, be totally partial towards one to the exclusion of the other, leaving her, as it were, in a state of suspense.” (Verse 129) This partiality in outward treatment is what is forbidden because it deprives one wife of her rights and places her in a situation where she is neither a wife nor a divorcee. The prohibition is coupled with an effective appeal to believing hearts and a reassurance of overlooking what lies beyond man’s control: “If you put things to rights and are God-fearing, God is indeed Much-Forgiving, Merciful.” (Verse 129) Because Islam deals with the human soul with its unique temperament, which is the product of mixing a handful of clay with the breathing of God’s spirit, and with its ideal practicality or practical idealism, the Prophet of Islam (peace be upon him) was the complete example of humanity when it attains its utmost perfection. That perfection is achieved when all characteristics and abilities within man are allowed to develop in a balanced and mutually complementary way within the limitations of human nature. As the Prophet of Islam extended his fair treatment to his wives and distributed his time equally between them, he did not deny that in love and affection he was more inclined towards some of them than others. He recognised that that was beyond his control. He used to say:
„Mein Herr, so teile ich zwischen ihnen auf, was ich beeinflussen kann. Tadle mich nicht für das, was Du beherrschst und ich nicht.“ Doch was geschieht, wenn die eheliche Beziehung so zerrüttet ist, dass sie nicht aufrechterhalten werden kann? Es kann geschehen, dass sowohl Mann als auch Frau alles verlieren, was für ein gefestigtes, glückliches Familienleben nötig ist. In einer solchen Lage ist die Trennung besser. Der Islam hält Ehepartner nicht mit Seilen, Ketten und Fesseln zusammen. Er erhält das Familienleben durch Zuneigung, Mitgefühl oder aber durch ein Pflichtbewusstsein und Geduld. Wenn keines dieser Elemente entfremdete Herzen versöhnen kann, verurteilt der Islam sie nicht zu einem Gefängnis des Hasses, und er versucht auch nicht, den tatsächlichen und vollständigen Zusammenbruch der ehelichen Beziehung mit einem nur oberflächlichen Anschein von Versöhnung zu überdecken.
“My Lord, this is how I divide between them what I can control. Do not blame me for that which You control and I do not.” But what happens when the marital relationship is so strained that it cannot be maintained? It may happen that both man and wife lose everything needed for a settled, happy family life. In such a situation, separation is better. Islam does not hold marital partners with ropes, chains and fetters. It maintains family life with affection, compassion, or else with a sense of duty and forbearance. If none of these elements can reconcile estranged hearts, Islam does not condemn them to a prison of hate, nor does it try to cover up a real and total breakdown of the marital relationship with a pretence of reconciliation that is only skin deep.
„Wenn sich die beiden jedoch trennen, wird Gott jeden von ihnen aus Seiner Fülle versorgen; Gott ist allumfassend in Seiner Güte, allweise.“ (Vers 130) Dies ist ein Versprechen Gottes, dass Er jedem der sich trennenden Ehepartner aus Seiner eigenen Fülle geben wird, was für sie ausreichend sein wird. Er versorgt alle Seine Diener und gewährt ihnen von Seiner Gnade, was für jede Lage angemessen ist, entsprechend Seiner Weisheit und Seinem Wissen.
“But if the two separate, God shall provide for each of them out of His abundance: God is indeed Munificent, Wise.” (Verse 130) This is a promise by God that He will give to each of the separating couple out of His own abundance what will be sufficient for them. He provides for all His servants and grants them of His grace what is suitable for every situation, according to His wisdom and knowledge.
Wenn wir das islamische System betrachten, wie es mit Gefühlen, Beweggründen und Vorurteilen umgeht und wie es Lösungen für praktische Situationen bereitstellt, sind wir erstaunt darüber, dass Menschen sich von einer so einfachen, unkomplizierten Methode abwenden, die eigens für das menschliche Leben entwickelt wurde. Sie führt die Menschen von ihrer niedrigen Stellung auf dem Weg zu großen Höhen, indem sie ihnen stets das gibt, was ihrer Natur und ihren Fähigkeiten entspricht. Es legt ihnen keinen Weg zu einer höheren Stufe der Erhabenheit auf, es sei denn, dieser hat Wurzeln in ihrer eigenen Natur. Mehr noch: Der Islam erreicht einen Maßstab, der durch kein anderes System erreicht werden kann, und bewahrt dabei zugleich seine ideale Praktikabilität bzw. praktische Idealität.
When we study the Islamic system as it deals with feelings, motives and prejudices and as it provides solutions for practical situations, we are amazed at people turning away from such a simple, uncomplicated method devised especially for human life. It leads people from their lowly position, along the road to great heights, always giving them what is suitable for their nature and capabilities. It does not impose on them any course leading to a higher level of sublimity, unless this has roots within their own nature. What is more, Islam attains a standard which cannot be achieved through any other system, and, all the while, it maintains its ideal practicality or practical idealism.